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 Krankenzimmer

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Do Nov 28, 2013 7:01 pm

cf: Mystic Grill - Hinterausgang

Die Luft hatte sich verändert und auch der Lautstärkepegel war angemessen. Die Temperatur war erhöht und ihre Unterlage war definitiv bequemer als der kalte Steinboden. 'Moment' ,dachte Jenna ohne sich zu bewegen, 'Wieso kann ich die Unterscheide spüren?' Wenn man so über diese Frage nachdachte dann hörte sie sich total bekloppt an, aber wenn man die Umstände betrachtete, unter denen sich die Sterbliche im Moment befand, dann war dies sehr erstaunlich. Seit den letzten paar Stunden hatte die Blondine nicht klar denken können, weil der Blutverlust zu stark war. Dass sie wieder ein bisschen nachdenken konnte hatte viele Vorteile, aber da wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile. Jenna wurde gerettet von mehreren Personen und nun lag sie womöglich im Krankenhaus und sie konnte nur die Anwesenheit einer Person spüren. Nun stellte sich die Frage: Wo waren die anderen?

An ihrer Rettung waren definitiv mehr Personen beteiligt, als sie spüren konnte. Was wenn ihren Rettern etwas zu gestoßen ist, weil sie sie gerettet haben? Was wenn die Fremde sie sogar getötet hat? Die Sterbliche schluckte, denn ihr wurde bewusst, dass sie an allem Schuld war. Sie war es, die der Fremden vertraut hatte und sie war es auch, die der Fremden das Eisenkraut vor die Nase hielt! 'Oh mein Gott, wie dumm.' ,dachte sie traurig. Sie wollte endlich wieder ihre Augen öffnen und wissen, dass alles wieder beim alten war. Sie wollte wissen, dass es allen gut ging und dass die Vampirin sicher verwahrt war.
Am liebsten würde sie sogar vergessen wollen, dass es Vampire gibt, aber das müsste heißen, dass sie weiter im Unglauben leben würde und das wäre auf keinen Fall das, was sie will. Außerdem würde es heißen, dass sie Leticia vergessen würde, aber wo war ihre Freundin gewesen als Jenna sie wirklich gebraucht hätte? Vielleicht war Leticia mit an ihrer Rettung beteiligt. Sie wusste es nicht ...

Die Studentin blinzelte und war erstaunt darüber, dass sie wirklich etwas sah. Ihre Augen konnten sich öffnen - zwar nicht weit, aber immerhin. "W ..." ,setzte sie an. Ihre Stimme klang zittrig, "Wo ...bin ich?"
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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Dez 03, 2013 3:34 pm

cf: Forbes House

So schnell sie konnte war Elena auf zum Krankenhaus. Völlig außer Atem trat sie durch die große gläserne Eingangstür und ging schnellen Schrittes direkt auf die Rezeption zu, an welcher eine ältere Dame mit schütterem Haar saß. „Hallo, mein Name ist Elena Gilbert. Ich habe eben einen Anruf von Doktor Fell bekommen. Meine Tante, Jenna Sommers, wurde eben eingeliefert“ sagte sie ohne auf eine Begrüßung der Schwester zu warten.
Auch wenn sie sich noch nicht einmal fünf Sekunden Zeit genommen hatte um zu antworten, trommelte Elena bereits ungeduldig mit den Fingern auf der Holzplatte unter sich.
„Ihre Tante, liegt in Zimmer 102, Sie können direkt zu ihr“ erwiderte nun die Schwester und zeigte nach rechts. Mit einem einfachen Nicken verabschiedete Elena sich, lief den Flur entlang zum Lift und fuhr in den ersten Stock. Das Zimmer 102 war nur wenige Meter vom Lift entfernt und so dauerte es keine zwei Sekunden mehr, bis die Doppelgängerin vor der Zimmertür stand.

Ohne zu klopfen, trat sie ein. Augenblicklich fiel ihr Blick auf das Bett, in welchem ihre Tante lag. Sie war blass und leichte Augenringe waren zu sehen. Der Anblick Jenna so sehen zu müssen, jagte ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken und ein unheimliches Gefühl der Angst. Nun etwas langsamer setzte sie einen Fuß vor den anderen und blieb erst stehen als sie am Bettrand angekommen war. Sanft strich sie mit der Hand über Jennas Arm und legte ihren Kopf leicht schief. In diesem Moment begannen die Lider der Blonden zu zittern, reflexartig hielt Elena ihren Atem an und starrte gebannt auf das Gesicht ihrer Tante.
„Wo…bin ich?“ ertönte daraufhin ihre krächzende Stimme.
„Jenna…“ hauchte sie erleichtert und drückte ihre Hand. „Du bist im Krankenhaus, aber alles ist gut! Soll ich einen Arzt holen? Brauchst du etwas?“

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Dez 04, 2013 7:51 pm

Kurz nach dem ersten Zucken, das ihren Körper durch lief, hörte sie Schritte und eine zarte Stimme, die ihr bekannt war. Es war eine sanfte Frauenstimme, die niemand anderen zu zu ordnen war, als ihrer hinreißenden Nichte - Elena Gilbert. „Jenna… Du bist im Krankenhaus, aber alles ist gut! Soll ich einen Arzt holen? Brauchst du etwas?“ Jenna war erleichtert, dass sie wohl auf in einem Krankenhausbett lag - weit weg von aller Gefahr - und neben ihr stand die Person, die Jenna am meisten sehen wollte. "Nein, mir geht's gut." ,antwortete die Studentin und richtete sich auf. Ihr Kopf brummte noch ein bisschen und ihre Knochen taten überall noch ein wenig weh, aber im Großen und Ganzen fühlte sich die junge Blondine wieder fit - zumindest fiter als vor einigen Stunden. "Du bist ja jetzt da." ,fügte sie hinzu und hielt die warme Hand der Tochter ihrer verstorbenen Schwester fest. "Ich dachte" ,fing sie an und strich sich ihr blondes Haar aus dem Gesicht, "Ich dachte dir sei was zu gestoßen. Du hast dich ewig nicht gemeldet! Ich hab mir Sorgen gemacht."

Am liebsten würde die Studentin ihre Nichte, Elena, mit tausend Fragen bombardieren, aber das muss warten, auch wenn es Jenna wichtig war zu erfahren, ob die Brünette auch von Vampiren wusste. Wenn Elena fragen sollte, was passiert ist, was würde die Sterbliche antworten? Ich wurde von einem Vampir angegriffen wohl eher kaum!

"Wie geht es dir?" ,wollte die Tante der Teenagerin wissen. Jenna war so froh Elena mal wieder zu sehen. Doch auch wenn sie grad nicht gut auf Alaric zu sprechen war, würde sie ihn auch gern mal wieder sehen, schließlich liebte sie ihn. "Mir geht es noch nicht so gut und ich will nicht, dass du die ganze Zeit an meinem Krankenbett hockst und wartest bis es mir besser geht. Du hast dein Leben und ich wette, dass du gleich wieder etwas vor hast ...mit Stefan eventuell?!." ,sie lächelte zweideutig doch ihr Lächeln schwand. "Hast du etwas von Ric gehört? Er hat sich seit unserer 'kleinen' Auseinandersetzung nicht mehr gemeldet. Ich hatte das Gefühl, dass er mir was verschweigt ..."
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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Dez 09, 2013 9:41 pm

Jenna versicherte ihr dass alles okay sei auch wenn Elena nach wie vor daran zweifelte. Zwar sah ihre Tante nicht allzu schlimm aus, dennoch war ihr klar was es bedeutete im Krankenhaus zu liegen und so lange sie kein Gespräch mit einer Ärztin geführt hätte, würde sie so und so keinen Frieden finden. Seit dem Tod ihrer Eltern fühlte sie sich in Krankenhäusern einfach grauenhaft, alles erweckte längst verdrängt Bilder, die ihr jedes Mal aufs neue einen eiskalten Schauer über den Rücken jagten und sich brennende Tränen in ihren Augen sammelten. Der Schock, dass Jenna vielleicht wirklich etwas Schlimmes passiert war und die Angst auch noch ihre Tante zu verlieren, saß Elena nach wie vor tief in den Knochen. Sanft strich sie über den Handrücken der Blonden und schniefte leise.

"Ich dachte…Ich dachte dir sei was zu gestoßen. Du hast dich ewig nicht gemeldet! Ich hab mir Sorgen gemacht“ sagte sie mit krächzender Stimme und sah besorgt zu ihrer Nichte empor. Langsam ließ diese sich auf dem Bettrand nieder und schüttelte ihre dunkelbraune Mähne. „Du hast dir Sorgen gemacht? Das war sicher nichts im Gegensatz dazu, wie fertig ich war, als eben Meredith Fell angerufen hat“ erwiderte sie leicht schmunzelnd. „Tut mir leid, Jenna, dass ich mich nicht gemeldet habe, ich hatte viel um die Ohren und war ständig bei Stefan, ich hätte mich wirklich melden sollen… aber jetzt erzähl mir bitte was passiert ist!
Meredith hat mir zwar gesagt dass du hier bist aber nicht den Grund dafür!“

Leise seufzte sie und dachte an die letzten Tage. An Jo wie sie von einem Dämon angegriffen worden war und wie sie beinahe bei ihrem dahin scheiden hatte zu sehen müssen, sie dachte an das Essen bei dem sie sich mehr als unpassend verhalten hatte und an Caroline, die ihr zumindest eine wunderbare Nachricht verkündet hatte.

„Mir geht es gut“ sagte sie mit eindringlichem Blick. „Caroline wartet draußen, ich muss ihr dann sagen, dass alles okay bei dir ist, ich glaube die Nachricht hat auch ihr einen ganz schönen Schock versetzt, aber mach dir mal keine Sorgen, dass du mich von irgendetwas abhaltest. Stefan und ich werden auch mal eine Stunde lang ohne einander auskommen“ sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht, da sie ihren Freund eigentlich bereits wieder furchtbar vermisste. „Von Ric? Um ehrlich zu nein, streitet ihr etwa noch immer?“ fragte die Doppelgängerin etwas besorgt. Vor allem als Jenna meinte er würde ihr etwas verschweigen, breitete sich Unsicherheit in ihr aus. „Ric verschweigt dir bestimmt nichts, was denn auch?“ presste sie hervor und ließ sich nicht anmerken, wie wahr ihre Vermutung eigentlich war.
Um nicht weiter über das Thema befragt zu werden, erhob sich Elena langsam und drückte ein weiteres Mal die Hand ihrer Tante. „Ich gehe schnell Care holen, okay? Sie würde sowieso keine Ruhe geben, bis sie dich nicht gesehen hat!“

Mit Schwung riss sie die Zimmertür auf und da ihr Blick auf den Boden gerichtet war, sah die Dunkelhaarige nicht dass jemand vor ihr stand. Mit einem dumpfen Geräusch prallte sie gegen die harte Brust eines Mannes, augenblicklich taumelte sie einen halben Meter zurück, rieb sich fluchend das Gesicht und gerade als sie den Kerl zurechtweisen, blickte sie auf und sah ein ihr ganz und gar nicht unbekanntes Gesicht. Augenblicklich stockte ihr Atem, ihr gesamter Körper versteifte sich und ihre rehbraunen Augen wurden doppelt so groß, als sie in das Gesicht des mächtigsten Vampirs blickte, der sie schelmisch angrinste.
Niklaus Mikaelson war gekommen, um sie zu holen.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Dez 10, 2013 8:16 am

cf: Vampire's Tomb

Seine Befürchtung hatte sich zum Glück nicht bewahrheitet, Elena war nicht diejenige, die verletzt im Krankenbett dieses Zimmers lag. Ihre feine, aber doch kräftige Stimme war schon längere Zeit deutlich zu vernehmen, ebenso wie eine zweite, brüchige, der es wiederum an Kraft mangelte. Dann wurde plötzlich die Tür vor ihm aufgerissen und die Doppelgängerin stand ihm gegenüber. Ihre Augen so groß wie Untertassen sah sie zu ihm hoch, und er erwiderte ihre schockierte Miene mit einem für ihn typischen, charmanten Lächeln, die Arme auf dem Rücken verschränkt. An dem Ausdruck in ihrem Gesicht konnte man erkennen, dass die zierliche Brünette wusste, warum er hier war. Die Blondine im Krankenbett ignorierte Klaus geflissentlich, als er dann das Wort ergriff.

"Wie schön, dass du so einfach zu finden bist, Liebes. Dass du dein Wort hältst, macht dir alle Ehre. Gedenkst du denn ein paar Minuten deiner Zeit für mich zu opfern? Es wird auch schnell vorbei sein."

Auffordernd hielt der Ursprüngliche ihr eine Hand hin, sodass sie sie problemlos ergreifen könnte, den Blick dabei fest an ihre dunklen Augen geheftet. Immer noch lächelte er, hoffte auch jetzt auf das Entgegenkommen seines Gegenübers, wie sie es bis jetzt gezeigt hatte. Offenbar schien Elena allerdings etwas zu sehr neben sich zu stehen, denn für einen Moment noch zeigte sie keine Regung. Hatte sie Angst? Das sollte sie nicht!

"Wir haben einen Deal, Elena. Solange du es tust, werde auch ich mich daran halten. Dir, deinen Freunden und deiner Familie wird nichts geschehen." sprach der Hybrid leise, beruhigend auf sie ein und ergriff nun von sich aus sanft ihre Hand.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Dez 10, 2013 2:45 pm

„Tut mir leid, Jenna, dass ich mich nicht gemeldet habe, ich hatte viel um die Ohren und war ständig bei Stefan, ich hätte mich wirklich melden sollen… aber jetzt erzähl mir bitte was passiert ist!
Meredith hat mir zwar gesagt dass du hier bist aber nicht den Grund dafür!“

'War ja klar, dass diese Frage kommt.' ,dachte die Sterbliche und richtete sich auf. Zu ihrem Erleichtern ging es ihr schon viel besser. Egal was die Ärzte ihr gegeben hatten, es bewirkte Wunder. Jenna konnte Elena schlecht anlügen, denn was sollte sie sagen, wenn sie eine hohe Menge an Blut verloren hatte und am Hals eine Wunde hatte, die nur mit einem quadratisch, weißem Flaster bedeckt war? Ich bin blöd gestolpert oder ich wurde verprügelt oder ich habe mich verbrannt wohl eher nicht. Früher oder später kam die Wahrheit eh ans Licht.

"Jetzt bist du ja da und ich weiß, dass es dir besser geht!" ,sie lächelte schwach. "Ich wurde wie es aussieht von einem Köter angegriffen, der mich wohl mit seiner Mahlzeit verwechselte." ,antwortete die Blondine und lachte kurz auf. Doch das entsprach nur der halben Wahrheit, denn wenn sie die Wahrheit hätte sagen wollen, müsste sie das Wort Köter gegen Vampir austauschen und das würde den Satz noch unglaubwürdiger wirken lassen.

Stumm nickte die junge Frau und ließ ihre Nichte gehen. Sie erwiderte ihren Händedruck kurz und schaute ihr dann nach. Doch plötzlich riss sie die Tür auf und ein Mann, den Jenna noch nie gesehen hatte, baute sich vor ihre Nichte auf. Ein Arzt ist der Kerl auf keinen Fall!
"Wie schön, dass du so einfach zu finden bist, Liebes. Dass du dein Wort hältst, macht dir alle Ehre. Gedenkst du denn ein paar Minuten deiner Zeit für mich zu opfern? Es wird auch schnell vorbei sein. Wir haben einen Deal, Elena. Solange du es tust, werde auch ich mich daran halten. Dir, deinen Freunden und deiner Familie wird nichts geschehen." ,meinte der Fremde an Elena gewand und bemerkte anscheint nicht, dass Jenna anwesend war.
"Elena? Wer ist dieser Mann? Kennst du ihn und von was für einem Deal spricht er? Elena!?" Die College - Studentin funkelte den Mann böse an und ließ ihn nicht aus den Augen.
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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Fr Dez 13, 2013 4:26 pm

Immer noch stand Elena wie erstarrt im Türrahmen und starrte den Urvampiren vor sich an. Charmant lächelnd blickte er ihr entgegen und warum er so dermaßen zufrieden drein sah, konnte die Dunkelhaarige nicht ganz nachvollziehen. Der Schreck Niklaus Mikaelson hier im Krankenhaus zu treffen, lähmte sie immer noch, doch was hatte sie eigentlich gedacht? Dass er in den nächsten ein bis zwei Jahren keine Hybriden mehr zeugen wollen würde? Oder er gar auf die Doppelgängerin vergessen würde? Vermutlich eher weniger…

Wie schön, dass du so einfach zu finden bist, Liebes. Dass du dein Wort hälst, macht dir alle Ehre. Gedenkst du denn ein paar Minuten Zeit für mich zu opfern? Es wird auch schnell vorbei sein" sagte er mit ruhiger Stimme und streckte eine Hand nach Elena aus. Zögernd blickte sie auf seine große ihr zu gewandte Handfläche und schluckte schwer. Erst, als sie das Rascheln des Lakens hinter sich vernahm, realisierte sie, dass auch Jenna sie hören konnte. Schnell warf sie einen Blick über die Schulter und lächelte ihre Tante an, nur um Nik daraufhin einen warnenden Blick zuzuwerfen. "Habe ich denn eine Wahl?!" antwortete sie flüsternd und presste ihre Lippen aufeinander. Natürlich kannte sie die Antwort bereits, sie hatte keine Wahl, würde sie den Rest ihres Lebens wohl nie mehr haben was den Urvampir betraf, immerhin hatte sie selbst ihr Blut an ihn verkauft.
Als sie den Deal eingegangen war, hatte sie keinen Moment daran gedacht, dass sie es doch noch mit der Angst zutun bekommen würde- so konnte man sich täuschen!

"Wir haben einen Deal, Elena. Solange du es tust, werde auch ich mich daran halten. Dir, deinen Freunden und deiner Familie wird nichts geschehen" fügte er dann noch mit einem eindringlichen Blick hinzu und versuchte Elena zumindest etwas zu beruhigen. Auch wenn diese Worte eigentlich helfen sollten, machten sie die ganze Situation nicht besser. Elena war immer noch aufgewühlt von dem Unfall ihrer Tante und dem Drama mit Lilith vor ein paar Tagen, da machte es Klaus bestimmt nicht besser, egal was er ihr alles versprach. vorsichtig griff er nach ihrer Hand, seine Berührung war so sanft, dass die Dunkelhaarige einen Moment lang dachte er würde sie um Erlaubnis bitten, auch wenn das totaler Schwachsinn war. Ein Mann wie Niklaus Mikaelson nahm sich das was er wollte, ohne zu fragen!

"Elena? Wer ist dieser Mann? Kennst du ihn und von was für einem Deal spricht er? Elena?!" ertönte plötzlich die schrille Stimme Jenas hinter ihr. Hastig drehte Elena sich um und schüttelte lächelnd den Kopf.
"Das ist Nik, er ist erst vor kurzem nach Mystic Falls gekommen und unser Deal war, dass ich ihm die Stadt zeige und ihn mit meinen Freunden bekannt mache und er mir dafür etwas gratis Nachhilfe in Physik gibt, er ist nämlich Lehrer musst du wissen" sagte sie hastig und gab mit diesen Worten eine nach der anderen Lüge von sich. "Er neigt nur etwas zur Theatralik" fügte sie dann noch grinsend hinzu und huschte schnellstens durch den Türrahmen hindurch, wartete bis die Tür ins Schloss gefallen war und Jenna sie nicht mehr hören konnte. "Das nächste Mal, sag bitte nichts vor ihr…sie weiß nichts von all dem Übernatürlichen" bat sie Niklaus und nickte leicht. "Wir können los" sagte Elena dann noch eine Spur leiser und legte ihre Hand endgültig in die Seine.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Sa Dez 14, 2013 7:32 pm

Wie es nicht anders zu erwarten war, nahm die Blondine hinter ihnen, die noch vollig ramponiert von einem offensichtlichen Vampirangriff war - das sagte Klaus das Pflaster am Hals - wirkte, alles wahr, was sich vor ihr in der Tür zu ihrem Krankenzimmer abspielte. Mit einem forschenden Blick bedachte er die junge Frau, in deren Miene sich sofort Sorge erkennbar machte, doch Elena hatte nach einem mehr oder weniger giftigen Kommentar eine plausible Erklärung parat, die allerdings absolut nicht der Wahrheit entsprach. Er und Lehrer? Physik? Wohl kaum! Aber Klaus ließ sich zu einem breiteren Lächeln hinreißen und wartete geduldig, bis die Doppelgängerin diese Angelegenheit geklärt hatte und von allein mit ihm kam. Noch immer hielt sie sich an ihr Versprechen, versuchte nicht, sich rauszureden, etwas aufzuschieben oder neu zu verhandeln. Das brachte ihr deutliche Sympathiepunkte bei dem Urhybriden ein und allmählich stellte sich etwas mehr als Wohlwollen für die hübsche Brünette bei ihm ein. Könnte er sie tatsächlich mögen? Er wusste es nicht.

Als Elena die ihr dargebotene Hand ergriff, zeichnete sich Dank in den blauen Augen des Ursprünglichen ab und er zog sie enger an sich, bevor sie auch schon aus dem Krankenhaus verschwanden. Vermutlich war ihr diese Art sich fortzubewegen nicht ganz geheuer, doch da wäre sie nicht die Einzige und es war schließlich nur der Schnelligkeit wegen von Nöten. Wie lange die beiden Werwölfe vor der Gruft noch tot sein würden, wusste er schließlich nicht und er hatte schon einige Zeit vertrödelt, deshalb mussten sie sich beeilen.

Ein gewisses Maß an Beschützerinstinkt für eines seiner wertvollsten Güter hatte Nik trotz seines oft fragwürdigen, rohen Verhaltens und seines nicht minder grausamen Wesens immer noch in sich, weshalb er Elena nicht ganz bis zur Gruft brachte, sondern in der Nähe der Salvatore-Pension zum Stehen kam. Er konnte nicht riskieren, dass die beiden Neu-Hybriden in ihrem Blutrausch und dem Strudel an Schmerzen kurz nach der Verwandlung die einzige Quelle für die erfolgreiche Verwandlung in ihresgleichen umbrachten, darum der Sicherheitsabstand, der sorgsam so groß gewählt wurde. Offensichtlich hatte er mit seiner Vermutung vorhin Recht gehabt, denn die dunkelhaarige Schönheit brauchte einen Moment, bis sie sich gesammelt hatte und zu ihrem 'Entführer' hochblickte. Dafür erntete sie ein Grinsen seinerseits, ehe er ein kleines Fläschen mit Korkverschluss aus der Innenseite seiner Jacke hervorholte.

"Für die Unannehmlichkeit unserer kurzen Reise entschuldige ich mich ganz aufrichtig, Miss Gilbert. Es bedurfte dieser einzig und allein, weil ich nicht verantworten will, dass zwei außer Rand und Band geratene, neuverwandelte Hybriden den Wald durchkämmen und sich auf Wanderer und Einheimische stürzen. Zwar passen meine Schwester und auf meine Bitte hin notgedrungen auch Allison auf sie auf, doch wer weiß schon, wie lange die zwei sie aufhalten können. Schließlich sind sie sehr ausführlich damit beschäftigt, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen." Ein theatralisches Seufzen entkam ihm. Dann zog er den Korken aus dem Fläschchen und hob Elenas Hand an seine Lippen. "Dennoch! Wir sind doch aus einem ganz bestimmten Grund hier."

Mit einem letzen Blick, in dem nicht nur Dankbarkeit, sondern versteckt auch ein bisschen Bewunderung für ihren Mut zu erkennen war, biss er so sanft wie möglich in die zarte Haut und ließ etwas Blut in das unscheinbare Gefäß aus Milchglas fließen. Die Blutung war nicht stark und als er genug hatte, biss er sich selbst und verrieb nun sein Blut auf der kleinen Wunde. Zu fragen, ob sie es trinken wolle, wäre für Nik vollkommen sinnlos, denn es war bereits mehr als einmal deutlich geworden, dass Elena nicht verwandelt werden wollte. Das Risiko dafür bestand jedoch und war nicht außer Acht zu lassen, wenn sie sein Blut in ihrem Körper hatte. Außerdem konnte er dieses Risiko selbst nicht eingehen, da mit ihr die Linie der Doppelgängerinnen aussterben würde und er somit über deren Blut nicht mehr verfügen könnte.

"Wenn du ein Stück weit in diese Richtung gehst, findest du das Heim deines Liebsten dort vor." erklärte der Urhybrid mit einem Arm in die entsprechende Richtung erhoben, bevor er das Fläschen wieder dort verstaute, wo er es vorhin gehabt hatte. "Ich danke dir noch einmal für dein Entgegenkommen. Du machst diese Angelegenheit für uns beide äußerst unkompliziert und abgesehen von ein paar unvermeidbaren Einzelheiten schmerzlos. Dein störrisches Ebenbild sollte sich ein Beispiel an dir nehmen, richte ihr das aus, wenn du sie vor mir das nächste Mal sehen solltest."

Mit einer angedeuteten Verneigung verabschiedete sich Klaus schließlich wieder von Elena, dann war er auch schon zur Gruft unterwegs. Dabei konzentrierte er sich mit seinem Gehör jedoch noch lange auf die junge Frau, da er sichergehen wollte, dass sie das Haus der Salvatores sicher erreichte. Als er sein Ziel erreicht hatte, zog er jedoch missbilligend die Stirn in Falten, denn entgegen seiner Anweisung bewachte Allison nicht den Eingang zur Gruft. Sie war von unten her zu hören und wie es schien waren auch die beiden Werwölfe schon aufgewacht. Offensichtlich unzufrieden stieg er die alten Steintreppen hinab.

tbc: Vampire's Tomb

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Dez 15, 2013 7:38 pm

Dankbar sah Klaus das Mädchen vor sich an, bevor er seinen Griff auch schon verstärkter, näher an sich zog und in Vampirgeschwindigkeit aus dem Krankenhaus stürmte. Reflexartig krallte Elena ihre Finger in seine Oberarme, senkte den Kopf und schloss die Augen. Wie jedes Mal wenn sie sich auf diese Art und Weise fortbewegte, drehte es ihr den Magen um und alles begann zu verschwimmen. Wie schon beim ersten Mal, als sie so mit Nik ‚gelaufen’ war, hatte sie sich gefragt ob er noch schneller war als Stefan und Damon, denn genau so fühlte es sich an und wenn man bedachte wie alt Klaus wahrhaftig schon war, würde es sie auch nicht wundern.

Keine Minute später hielten sie bereits an und Elena brauchte einen Augenblick bis sie ihre Augen wieder öffnen konnte. Langsam blickte sie hoch und sah sich um. Sehr zu ihrer Verwunderung waren sie nicht in irgendeinem Haus oder einer Art Lichtung, wie die Doppelgängerin es erwartet hatte, nein, sie waren am Waldrand und wenn die Doppelgängerin sich jetzt nicht völlig täuschte, waren sie nicht weit von der Salvatore Pension entfernt.

"Für die Unannehmlichkeit unserer kurzen Reise entschuldige ich mich ganz aufrichtig, Miss Gilbert. Es bedurfte dieser einzig und allein, weil ich nicht verantworten will, dass zwei außer Rand und Band geratene, neuverwandelte Hybriden den Wald durchkämmen und sich auf Wanderer und Einheimische stürzen. Zwar passen meine Schwester und auf meine Bitte hin notgedrungen auch Allison auf sie auf, doch wer weiß schon, wie lange die zwei sie aufhalten können. Schließlich sind sie sehr ausführlich damit beschäftigt, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen“ sagte Klaus und holte ein gläsernes Fläschchen aus der Innenseite seiner Jacke. Immer noch schwieg Elena, auch wenn ihr Gehirn auf Hochtouren arbeitete. Er hatte bereits wen verwandelt?! Wen?! Angst machte sich in der Dunkelhaarigen breit und unwillkürlich dachte sie an Tyler. Wie viele Werwölfe gab es schon hier in Mystic Falls die man verwandeln konnte? Bestimmt nicht sonderlich viele, was die Wahrscheinlichkeit nur noch größer machte, dass ihr Freund davon betroffen war. „Wer ist es? Wen hast du verwandelt?“ presste Elena hervor und starrte ihn mit weit geöffneten Augen an. Auch wenn die Dunkelhaarige schon seit mindestens zwei Wochen nichts mehr von dem jungen Lockwood gehört hatte, gehörte er zu ihren Freunden und seine Sicherheit war ihr unheimlich wichtig!

„Dennoch! Wir sind doch aus einem ganz bestimmten Grund hier" sagte er dann mit ehrfürchtigem Blick, griff nach ihrer Hand und hob sie zu seinem Mund. Ein leises Keuchen entrang ihren Lippen als seine Fangzähne durch ihre dünne Haut schnitten. Ein brennender Schmerz breitete sich in ihrem Handgelenk aus, der sie leicht zusammen zucken ließ, auch wenn Elena sich das lieber nicht anmerken gelassen hätte. Keine Minute später verschloss Niklaus auch bereits das Fläschchen, in dem sich ihr für ihn so kostbares Blut befand, und steckte es zurück in seine Jackentasche.

"Wenn du ein Stück weit in diese Richtung gehst, findest du das Heim deines Liebsten dort vor. Ich danke dir noch einmal für dein Entgegenkommen. Du machst diese Angelegenheit für uns beide äußerst unkompliziert und abgesehen von ein paar unvermeidbaren Einzelheiten schmerzlos. Dein störrisches Ebenbild sollte sich ein Beispiel an dir nehmen, richte ihr das aus, wenn du sie vor mir das nächste Mal sehen solltest."

Elenas Blick folgte der Hand Niklaus’ die ihr die Richtung zeigte und kaum hatte er ihren ‚Liebsten’ erwähnt merkte sie, wie sehr sie sich bereits nach ihm sehnte. Alles was sie in diesem Moment wollte war sich in seine Arme zu kuscheln und sich sicher zu fühlen, zu vergessen was mit Jenna passiert ist, zu vergessen, dass Nik bei ihr gewesen ist und sich einfach wohlzufühlen. „Wenn ich ein Versprechen gebe, dann halte ich mich auch daran. Du hast Damon das Leben gerettet und dafür stehe ich eben in deiner Schuld“ sagte sie mit erzwungen fester Stimme und nickte leicht. Zwar war das etwas sie eben gesagt hatte die absolute Wahrheit, doch Elena war auch klar, dass sie gar keine andere Wahl hatte. Würde sie sich weigern ihm ihr Blut zu geben, hätte er vermutlich nichts dagegen ihre Familie und Freunde nach und nach auszuschalten, bis sie sich ihm irgendwann ausliefern hätte müssen.

Nach einer leichten Verbeugung verschwand der Urvampir auch schon in rasender Geschwindigkeit im Dickicht des Waldes und ließ die Doppelgängerin alleine zurück. Kaum war er außer Reichweite entspannten sich ihre Muskeln und zum ersten Mal seit zwei Stunden hatte sie wieder das Gefühl atmen zu können. Eine Minute lang blieb sie an Ort und Stelle stehen, starrte ins Nichts und versuchte sich zu sammeln, die Angst die ihr immer noch in den Knochen saß zu vergessen und sich zu beruhigen.
Sanft strich sie über die Wund an ihrem Handgelenk, die bereits wieder zum größten Teil verheilt war. Alles was man noch sah war ihr eigenes Blut vermischt mit dem des Urvampirs auf ihrer blassen Haut, welches sie dringend abwaschen wollte!

Elena setzte einen Fuß vor den anderen und ging so schnell wie es einem Menschen möglich war zu der Salvatore Pension, welche tatsächlich keine fünf Minuten von hier entfernt war. Wie hypnotisiert fixierte sie die Haustür und malte sich aus, wie sie dahinter auf Stefan treffen würde und vielleicht endlich wieder etwas schlafen konnte. Sie war müde, mehr als nur das, sie war in diesem Augenblick völlig erledigt und gerade als sie gedacht hat gleich angekommen zu sein, erklang ein leises Rascheln hinter ihr. Hastig drehte sie sich um, konnte aber keine Sekunde später bereits wieder erleichtert durchatmen als sie ihren besten Freund erkannte. „Damon!“ sagte sie mit leiser Stimme und lächelte schwach, dankbar dafür ein Gesicht vor sich zu haben, dem sie zu hundert Prozent vertraute.

tbc: Salvatore Pension

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Dez 16, 2013 7:10 pm

Jenna vertraute diesem 'Nik' nicht. Er machte einen sehr unfreundlichen Eindruck und diese Art von 'Freunden' passt ganz und gar nicht zu ihrer Nichte. Doch ehe sie etwas sagen konnte waren die beiden verschwunden. Fragend blickte die Blondinen den beiden nach, doch Elena war genau so schnell weg, wie sie gekommen war. Die junge Sommers war etwas entäuscht und traurig darüber, dass sie nur so wenig Zeit mit ihrer Nichte hatte haben können, aber sie hatte nun mal ihr eigenes Leben und eine Tante, die unvorsichtig gewesen war, passte nun mal nicht in ihren Zeitplan.
Entspannt ließ sich die Sterbliche wieder in dem Krankenhausbett nieder, doch sie musste zugeben, dass die Betten bei den Gilberts zu hause wesentlich gemütlicher waren. Plötzlich klingelte ihr Handy. Es rief niemand an, da der Ton schnell wieder verstummte, aber eine SMS war gekommen. Stirnrunzelnd tastete sie nach dem kleinen Telefon und warf einen Blick auf den Display. Ihre Augen begannen zu leuchten, doch dieses Leuchten könnte zwei Ursachen haben. Zum einen Freude, dass sich ihre Freundin endlich mal wieder meldete und zum anderen Wut, dass Leticia sich so lang nicht mehr gemeldet hat. 'Wie geht's denn so?' ,wiederholte Jenna in ihrem Kopf und lachte innerlich laut auf. Was sollte sie antworten? Mir geht es spitze! Ich liege im Krankenhaus, da ich von einem Blutsauger angegriffen wurde? Die Blondine schüttelte ihr blondes Haar und richtete sich wieder auf. 'Vielleicht bekommt Letty wenigstens Schuldgefühle, wenn ich ihr die Wahrheit erzähle. Vielleicht lässt sie sich dann ja öfter mal blicken ...' ,überlegte die junge Studentin und tippe hastig ihre Antwort.
Es schadete schließlich nicht eine Freundin neben dem Krankenbett sitzten zu haben, mit der man offen reden kann!

tbc: Leticia's Phone
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Dez 22, 2013 8:22 pm

cf: Leticia's Wohnung



Von ihrer Wohnung aus hatte Leticia das Krankenhaus innerhalb weniger Minuten erreicht, wobei sie sicherlich schneller gewesen wäre, wenn sie nicht nach dem Weg hätte fragen müssen.
Im Krankenhaus selbst schien nicht außergewöhnlich viel los zu sein und so musste Leticia auch kaum warten, bis die nette Schwester von der Anmeldung sich mit einem freundlichen "Guten Tag. Wie kann ich ihnen denn behilflich sein?" an sie wendete.
"Ihnen auch einen schönen guten Tag. Eine sehr gute Freundin von mir wurde vor kurzem hier eingeliefert, sie können mir nicht zufällig sagen, wo ich sie finden kann?", fragte Leticia höflich. Die Schwester lächelte sie an "Nun, wie heißt ihre Freundin denn?"   "Jenna Sommers."   Kurz tippte die Schwester etwas in ihren Rechner ein und wandte sich dann wieder Leticia zu "Natürlich. Sie wurde heute mit Verletzungen hier eingeliefert und liegt in Zimmer Nummer... 102. Das ist gleich den Gang dort runter und dann rechts."
Leticia bedankte sich kurz bei der Schwester und eilte dann den Gang entlang.
Bei Zimmer 102 angekommen ignorierte sie die anscheinend nervlich ziemlich angekratzte Blondine, die vor der Tür stand, und riss die Tür nahezu auf.

Der Anblick, der sich ihr bot, lies eine lange begrabene Angst in Leticia wieder etwas aufsteigen. Die Angst, einen guten Freund zu verlieren. Jenna war an mindestens eine Infusion angeschlossen und war beinahe so blass wie ein Bettlaken.
Leticia eilte an das Bett ihrer Freundin und fragte, einen leicht panischen Unterton in der Stimme "Was... Was ist passiert?"
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Dez 23, 2013 4:24 pm

Jenna musste nicht lang auf ihre Freundin warten, denn nur ein paar Minuten später wurde die Tür auf gerissen und die Brünette stand im Zimmer. 'Wenn sie mir nur so schnell zu Hilfe geeilt wäre, wie sie hier her gekommen war.' ,dachte die Blondine, seufzte und richtete sich auf. Der Anblick von ihrer Freundin im Krankenbett machte Leticia anscheint zu schaffen, denn sie erkundigte sich auch so schnell, wie sie das Zimmer betreten hatte nach dem Befinden der Sterblichen. Mit einem hauch von Ironie antwortete Jenna der Vampirin: „Bestens, ehrlich! Ich liege hier nur aus lauter Lust und Langeweile rum.“ Mit dieser Antwort wollte die College Studentin ihrer Freundin keineswegs Schuldgefühle einreden, doch wenn sie ehrlich war, hatte sie schon auf Letty's Hilfe gehofft. „Wo bist du gewesen?“ ,fragte Jenna, deren Schmerzen geringer wurden. „Wenn du es genau wissen willst“ ,begann sie vorsichtig und schaute zur Tür. Glücklicherweise war sie geschlossen und es schien sie auch niemand zu belauschen. „Ich wurde von einer Vampirin angegriffen. Ich weiß nicht wieso, aber sie machte nicht den Eindruck, als ob sie mich freiwillig verletzten wollte.“ Jenna machte eine Pause. Es war nicht fair, dass sie ihrer Freundin die Wahrheit erzählte und ihre Nichte im Unglauben ließ. „Wie auch immer. Sie hat mich verletzt und es tat weh! Egal ob sie es freiwillig tat oder ob sie unter fremden Einfluss stand. Gerettet wurde ich von ...“ die junge Sommers legte eine kurze Denkpause ein, da es ihr schwer fiel sich an ihre Retter zu erinnern. „Meredith Fell und zwei weitere haben mich gerettet, aber sie kamen erst ziemlich spät. Ich kann von Glück reden, dass ich noch lebe.“ Erleichtert lächelte die junge Frau und blickte zu ihrer Freundin, deren Schuldgefühle mit jeder Sekunde bestimmt wuchsen. Mit zusammen gebissenen Lippen schüttelte sie ihr blondes Haar und verdrehte ihre Augen. „Ich war auch total leichtsinnig und dumm! Du hast mich damals noch gewarnt und sagtest, dass es mehrere Vampire in der Stadt gibt und ich habe nicht ernsthaft versucht mir vor einer wildfremden Person Eisenkraut in den Tee zu mischen!?“ Sie zog ungläubig ihre Brauen in die Luft und ergänzte dann knapp: „Ich bin froh, wenn ich hier raus komme. Bringst du mich nach hause?“ ,bittend blickte Jenna zu der Brünetten auf und hoffte, dass diese ihrer Bitte nachkam.
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Do Jan 16, 2014 4:26 pm

Die Geräusche um Jenna herum wurden leiser und mit einem fragwürdigen Blick schaute sie sich um. Einige Geräte, die seltsame Geräusche von sich gegeben haben wurden jetzt anscheint ausgestellt. Die Augen der Sterblichen begannen zu leuchten, als eine Krankenschwester das Zimmer betrat, in dem nur ein Bett – weiß bezogen, worauf sich sitzend die junge Sommers befand und stehend neben ihr ihre Freundin, die keinen Mucks von sich gegeben hatte. „Werde ich entlassen, Schwester?“ ,fragte sie und spürte, wie ihr Verlangen nach Freiheit immer größer wurde. Sie war lang genug festgehalten wurden, obwohl sie sich persönlich gesund fühlte. „Ihr Zustand hat sich gebessert und der Chefarzt ist der Meinung, dass sie ab jetzt wieder allein zurecht kommen werden.“ ,bestätigte die Ärztin. Innerlich ergänzte Jenna: 'Ich wäre auch schon vor zwei Tagen oder gestern allein zurecht gekommen, Doktor.' Amüsiert über sich selbst richtete sie sich auf und verzog kaum merklich ihr Gesicht, da sie – wenn sie versuchte sich aufzurichten – immer noch leichte Schmerzen empfand. „Seien Sie vorsichtig, Miss Sommers.“ ,rief die Schwester mitfühlend und baute sich vor der Sterblichen auf. 'Verdammt, sie hat es mitbekommen.' ,fluchte die auf dem Krankenbett sitzende College – Studentin innerlich. „Es wird gehen, danke.“ ,antwortete die Blondine etwas abweisend und richtete sich nun ganz auf. Sie lief ein paar Schritte im Zimmer auf und ab, bis sie sich wieder normal fühlte. „Hören Sie, wenn Sie sich noch nicht gut fühlen, dann können Sie sich wieder hinlegen und wir werden Sie noch unter Beobachtung hier behalten.“ ,schlug die Krankenschwester mitfühlend vor. „Jetzt hören Sie mir mal zu“ ,begann Jenna und zog sich ihre Alltagskleidung an, „ich bin Mutterersatz und es ist schlimm genug, dass ich zwei Teenager über zwei Tage lang allein zuhause gelassen habe, weil ich zu unvorsichtig bin. Glauben Sie mir, ich bleibe nicht noch einen weiteren Tag hier.“ Jenna schenkte der Schwester ein kurzes Lächeln, um zu zeigen, dass sie es auf keinen Fall persönlich meinte. Dann widmete sie ihre Aufmerksamkeit wieder Leticia, die noch immer mucksmäuschenstill in dem Zimmer stand, doch Jenna wollte hier weg - so schnell es ging. Die Studentin wollte nicht nur aus dem Hospital fliehen, sondern in einer gewissen Art und Weise auch vor ihrer Freundin. Nein, nicht vor ihrer Freundin – sondern vor dem, was sie war. Jenna hatte für den nächsten Tage genug von Vampiren und so leid es ihr auch tat wollte sie nichts mit Leticia zu tun haben. „Ich brauche eine Pause, Letty. Tut mir leid. Wir werden uns bestimmt bald wieder sehen ...“ ,schmal lächelnd. „Auf wiedersehen.“ Die Blondine winkte der verwirrten Schwester zu und verließ das Zimmer. „Melden Sie sich unten bitte noch ab, Miss!“ ,brüllte die Ärztin ihr hinterher. Jenna gehorchte brav, meldete sich fix ab, bedankte sich vor die Hilfe und verließ das Krankenhaus – endlich.

Draußen angekommen sog sie scharf Lust ein. Die Luft hier draußen war logischerweise viel frischer und gesünder, als die verbrauchte Luft im Hospital. Da das Auto der jungen Sommers noch immer kaputt war, war sie gezwungen zu Fuß nach hause zu gehen, doch ehe sie sich einen Fuß weiter bewegte, musste sie ihrer Nichte Bescheid geben, dass sie entlassen wurde. Denn Elena lag viel an ihrer Tante und Jenna wusste, dass Elena erleichtert sein würde, wenn sie wusste, dass es ihrer Tante gut ging. Eilig holte sie ihr Handy aus ihrer Tasche und tippte die Nachricht an ihre liebevolle Nichte, Elena Gilbert.

tbc: Elenas Handy
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Jan 19, 2014 5:00 pm

„Wo bist du gewesen?“ Jennas Worte taten Leticia in ihrem kalten Herzen weh. Sie wusste, dass der Vorwurf, der in ihnen mitschwang berechtigt war, denn die Vampirin hatte ihre Freundin im Stich gelassen und nun lag sie im Krankenhaus. Mit einem Seufzer antwortete Leticia "Ich war in meiner Wohnung, hing der Vergangenheit nach und habe darüber wohl die Gegenwart vergessen..."
Sie wollte gerade noch einmal fragen, was passiert war, da sah sie wie Jenna zur Tür blickte, als ob sie sicherstellen wolle, dass niemand hereinkommen würde. Nachdem die Blondine sich versichert hatte, dass niemand da war, sprach sie „Ich wurde von einer Vampirin angegriffen. Ich weiß nicht wieso, aber sie machte nicht den Eindruck, als ob sie mich freiwillig verletzten wollte." Jenna legte eine kurze Pause ein "Wie auch immer. Sie hat mich verletzt und es tat weh! Egal ob sie es freiwillig tat oder ob sie unter fremden Einfluss stand. Gerettet wurde ich von ...“   „Meredith Fell und zwei weitere haben mich gerettet, aber sie kamen erst ziemlich spät. Ich kann von Glück reden, dass ich noch lebe.“ endete sie ihre Erzählung der Geschehnisse nach einer weiteren kurzen Pause.
Mit einem leicht niedergeschlagenen Ton in der Stimme sagte Leticia "Es tut mir wirklich schrecklich leid, dass ich nicht da war..."
Aufeinmal schüttelte Jenna den Kopf und verdrehte die Augen, und meinte dann „Ich war auch total leichtsinnig und dumm! Du hast mich damals noch gewarnt und sagtest, dass es mehrere Vampire in der Stadt gibt und ich habe nicht ernsthaft versucht mir vor einer wildfremden Person Eisenkraut in den Tee zu mischen!?“ Da hätte Leticia sich, hätte sie gerade etwas getrunken, sicherlich verschluckt. Sie hätte es zwar anders formuliert, aber ja, es war leichtsinnig gewesen sich in einer Stadt, in der es vor Vampiren und dergleichen nur so wimmelte, Eisenkraut in den Tee zu mischen.
Nach einigen Augenblicken, wurde sie von Jenna bittend angesehen und gefragt, ob sie sie nach Hause bringen könne, das sie froh wäre, endlich aus dem Krankenhaus heraus zu kommen. Sie nickte "Natürlich. Nach allem was passiert ist, ist das das mindeste. Ich müsste nur schnell zum Grill und meinen Wagen holen, aber das dauert nur eine Minute."

Dann sah die Vampirin belustigt zu, wie ihre Freundin die Krankenschwester zur Schnecke machte und musste sich auf die Zunge beißen, um nicht laut los zu lachen.
Als Jenna dann mit der Schwester fertig war, meinte sie schmal lächelnd zu Leticia „Ich brauche eine Pause, Letty. Tut mir leid. Wir werden uns bestimmt bald wieder sehen ...“
Die Vampirin verstand nicht wirklich wieso ihre Freundin plötzlich so redete, aber konnte auch nicht wirklich etwas tun, denn nach einem knappen „Auf wiedersehen.“ und einem Winken in Richtung der Schwester verschwand die junge Frau aus dem Zimmer.
Leticia stand mit einem verwirrten Gesichtsausdruck da und murmelte schließlich zu sich selbst "Hab ich mir wohl selber zuzuschreiben... Naja, jetzt geh ich erstmal meinen Wagen abholen und dann such ich in dieser Stadt nach einer ordentlichen Werkstatt! Ich kann schließlich nicht ewig mit einer rießigen Delle in der Beifahrertür herumfahren."



tbc: ???
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Galen Vaughn
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Apr 08, 2014 9:28 pm

Wenn Galen an die Diagnose der Ärztin zurückdachte, wurde ihm fast schlecht.
„Sie sollten mindestens sechs Wochen keinen Sport machen und sich schonen. Den Gips können Sie nach sechs Wochen bei Ihrem Hausarzt entfernen lassen. Spielen Sie nicht den Helden, okay?“
Toll. Er hatte zwar geschwiegen, als ihm der Gehgips verpasst, sein linker Arm eingegipst und ihm der Rucksackverband angelegt wurde – doch nun wäre er am liebsten ausgerastet.
Sechs Wochen! SECHS GANZE WOCHEN!!!
Am liebsten hätte er sofort wieder nach seinem Handy gegriffen und sich bei Meg ausgekotzt, doch dann dachte er daran zurück, wie sie sich bei ihm ausgeheult hatte, weil (mal wieder!) jemand mit ihr Schluss gemacht hatte.
Irgendwie hatte seine Schwester wohl kein Glück mit den Männern.
Er schüttelte den Kopf und blickte erneut auf seine Armbanduhr. Inzwischen sollte Vivien wohl fertig mit ihrer Untersuchung sein.

Galen stand etwas mühsam aus dem Krankenbett auf und sah noch einmal an sich herunter. Er war doch gar nicht so lange in der Stadt. Und dennoch sah er so aus, als wäre er gerade aus dem dritten Weltkrieg heimgekehrt – oder desertiert. Obwohl Desertion nicht sein Stil wäre. Wäre der Jäger tatsächlich irgendwann einberufen worden, hätte er gekämpft bis zum letzten Atemzug.
Das einzig Gute an seinem jetzigen Zustand war, dass er wieder normale Sachen anhatte.
Er schnappte sich aus seiner Tasche noch kurz ein Buch und machte sich dann mühsamen Schrittes auf den Weg zu Vivis Zimmer.
Es war viel schwieriger mit dem Gehgips am Bein, mit dem Gips am linken Arm und diesem seltsamen Verband zu laufen als ohne.
Vielleicht wäre der Jäger besser dran gewesen, wenn er seine Verletzungen einfach selbst kuriert hätte.
SECHS WOCHEN!!!
Ich halt es mit diesen Gipsteilen keine sechs Wochen aus!, dachte der Jäger aufgebracht und versuchte mitsamt dem Buch in der Hand die Türklinke seines Zimmers hinunter zu drücken. Kurz blickte er zu seinem Zimmergenossen (ein älterer Mann), doch der blickte gen Fenster und gab nur leise Schnarchgeräusche von sich.
Toll! Mein Tag wird immer besser!, dachte Galen sarkastisch.
Doch nach einigen weiteren Sekunden hatte er es endlich geschafft und die Tür war offen.

So schnell es ihm seine Verletzungen und Gipsverbände erlaubten, schritt er zur nächsten Tür und klopfte sachte an. Vielleicht schlief Vivien ja.
Kurz legte er das Buch auf einem Servierwagen ab, auf den Kannen mit Kaffee und Tee standen und öffnete vorsichtig die Tür.
Er bemerkte, dass Vivien offenbar ein Einzelzimmer bekommen hatte im Gegensatz zu ihm. Kurz stieß er die Tür auf, schnappte sich sein Buch und humpelte in das Zimmer hinein.
„Hi. Ich glaub, ich bin bei der Zimmeraufteilung beschissen worden. Wieso kriegst du ein Einzelzimmer und ich nicht?“
Vivien lächelte ihn kurz an und blickte dann auf seine gesamten Verbände.
„Ja, ich weiß, ich seh toll aus. Und das Beste: ich trag sogar Hosen!“ Er setzte sich kurz auf den Rand ihres Bettes.
„Dr. Fell hat gesagt, ich darf nicht so lange bleiben, weil du dich ausruhen musst.“ Galen blickte aus dem Fenster und betrachtete Mystic Falls, welches nun wieder ganz normal zu sein schien.
Anschließend reichte er ihr das Buch, was er aus seiner Tasche genommen hatte. „Ich weiß ja nicht, wie lange du hier bleiben musst oder ob du überhaupt liest, aber … manchmal ist ein Buch besser als das langweilige Fernsehprogramm.“

Das Buch, was er ihr reichte, war 'Reise um die Welt in 80 Tagen' von Jules Verne. Galen las ohnehin lieber klassische Literatur als den modernen Schund, der heutzutage gedruckt wurde. Und allzuoft kam er ohnehin nicht zum Lesen.
Das Buch selber hatte er von Kyle. Die meisten seiner Bücher hatte er von Kyle, weil seine Eltern seinen ganzen Besitz damals wegwerfen wollten. Die Bücher hatte Galen jedoch noch vor der Müllabfuhr gerettet. Wie auch in den anderen Büchern war der Name seines besten Freundes vermerkt.
Galen seufzte traurig, als er daran dachte, dass sein inneres Monster an seinem Tod Schuld war. Und noch viel schlimmer wurde es dadurch, dass es ihm gewissermaßen gefiel, dass Kyle gestorben war.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Apr 08, 2014 10:18 pm

Vivien lächelte als die Ärztin schnell ihre Medikamente holte und sie ihr dann mit einem Glas Wasser brachte. "Vielen Dank." meinte sie aufrichtig und war wirklich froh das sie nun wenigstens diese Medikamente nehmen konnte. Die Ärztin leuchtete in ihre Augen und Vivi kämpfte gegen den Drang an zu blinzeln. „Das scheint so weit alles ganz gut auszusehen- Ruhen sie sich einfach aus, eine Schwester wird später bei ihren noch ein EEG machen um die Gehirnströme zu machen. Dann können wir sicher gehen, das alles okay ist“. Vivi nickte nur leicht und verabschiedete sich dankend von Dr. Fell. Zum Glück war sie alleine in einem Zimmer. Wahrscheinlich hatten die Schwestern Angst das sie zu sehr radau machen würde. Sie musste grinsen bei dem Gedanken und schloss die Augen.

Als sie bemerkte das ihre Tür geöffnet wurde, sah sie zu dieser und bemerkte Galen. „Hi. Ich glaub, ich bin bei der Zimmeraufteilung beschissen worden. Wieso kriegst du ein Einzelzimmer und ich nicht?“ Sie grinste ihn an, "Vielleicht hatten sie Angst das ich meinem Mitbewohner den Kopf abreisse." sie lächelte zuckersüss ehe ihr Blick dann zu seinen Verbänden und Gipsen glitt. „Ja, ich weiß, ich seh toll aus. Und das Beste: ich trag sogar Hosen!“ Vivi schnaubte belustigt auf und machte ihm ein wenig Platz. „Dr. Fell hat gesagt, ich darf nicht so lange bleiben, weil du dich ausruhen musst.“ Vivi rollte kurz mit den Augen. "Es geht mir gut.. keine Panik ich hab nur Kopfschmerzen, aber wenigstens sind meine Medikamente wieder da." sie lächelte ihn kurz an. "Mich hat es noch lange nicht so schwer erwischt wie dich." sie fuhr sich durch die Haare und sah sich das Buch an. "Das ist ein schönes Buch.. Danke."

Mit ihren Gedanken war sie aber schon ganz weit weg. "Ich bin froh das hier wieder alles normal ist.. aber was zum Teufel war das? Weisst du das? Welches Lebewesen ist so stark das es die ganze Stadt verändern kann.." sie schloss ihre Augen und ballte die Hand zu einer Faust. "Ich bin froh wen wir morgen hier raus sind.. ich mag keine Krankenhäuser.. aber ich hab ja noch dieses EEG vor mir." sie stöhnte leicht genervt auf. Sie mochte keine Krankenhäuser und keine Ärzte. Seid ihrem Unfall hatte sie einfach schlechte Erinnerungen was sich durch dieses ganzer Mystic Falls Film-Märchen-Entenhausen Geschichte nicht gerade gebessert hatte.
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Apr 09, 2014 6:08 pm

Auf die Frage hin, warum sie ein Einzelzimmer bekommen hätte, gab Vivien zur Antwort, dass es für die anderen wohl sicherer sei.
Sie rollte genervt mit den Augen, als Galen meinte, nicht lange bleiben zu können. "Es ist gut … keine Panik, ich hab nur Kopfschmerzen, aber wenigstens sind meine Medikamente wieder da." Kurz musste sie lächeln und erneut sah sie auf seine ganzen Verbände. "Mich hat es noch lange nicht so schwer erwischt wie dich."

Als er ihr das Buch von Jules Verne gab, fuhr sie sich kurz durch ihre braunen Haare und bedankte sich anschließend bei ihm.
Er konnte ihr ansehen, dass sie nachdachte. Und ihm selbst ging es ebenso.
"Ich bin froh, dass hier wieder alles normal ist … aber was zum Teufel war das? Weißt du das?", fragte sie ihn.
Innerlich schlug sich Galen die Hand an seine Stirn. Während Meg ihn mit ihren Schimpftiraden tyrannisiert hatte, hatte er völlig vergessen, sie nach der neuen Nummer von seinem Onkel zu fragen. Deswegen hatte er ja überhaupt erst bei Meg angerufen. Er konnte ja nicht ahnen, dass sie sich fast eine halbe Stunde bei ihm ausheulen würde. Gut, wenn jemand mit ihr Schluss machte, war das die übliche Reaktion seiner Schwester. Erst heulte sie sich bei dem Jäger aus und beschloss dann, etwas vollkommen Wahnsinniges zu tun. Die schlimmste Aktion war damals die mit dem Grabstein.
Kurz musste Galen grinsen, als er daran dachte. Hoffentlich viel seiner Schwester dieses Mal etwas nicht so kurioses ein.

"Ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Hexen waren. Und selbst, wenn ich wüsste, was es gewesen ist und es dir sagen würde, bliebe immer noch die Frage, was das Ganze überhaupt sollte." Galen sah Vivi fragend an. Was brachte diese ganze Aktion? Bis auf die Tatsache, dass sie den Jäger zum Mann der Peinlichkeiten schlechthin erklärt hatte. Und das war etwas, was er nicht einfach auf sich sitzen lassen konnte. Zuerst machte sich dieser dumme Werwolf Logan über ihn lustig, dann das gesamte Krankenhauspersonal und am Telefon wahrscheinlich auch noch Meg.
Er beschloss, den Verursacher der Katastrophe noch irgendwann einen persönlichen Besuch abzustatten. Unbeabsichtigt ballte er seine rechte Hand zur Faust, weil er so wütend war.

Vivien sagte ihm, dass sie froh sei, morgen aus dem Krankenhaus raus zu kommen. "Wo willst du überhaupt wohnen? Und bevor du fragst, ich bin auch nur im Motel abgestiegen. Allerdings rate ich dir von Zimmer 15 ab, wenn du da auch hin willst."
Galen musste daran denken, dass er sechs Wochen mit diesem verdammten Gips rumlaufen musste. Schon wieder war sein inneres Monster stark am Ausrasten. Doch er atmete tief ein und aus und zwang sich selbst zur Ruhe.

Schon, als er erneut etwas erwidern wollte, kam plötzlich die Krankenschwester in das Zimmer und sah Galen zuerst mit hochrotem Kopf an. Noch so eine, die die Boxershorts live erlebt hatte.
"Ich … muss Ihre Freundin nun leider zum EEG mitnehmen. Würden Sie bitte wieder in Ihr Zimmer gehen?", bat sie freundlich und immer noch mit rotem Kopf.
Der Jäger nickte. Doch Vivien schien nicht allzu begeistert zu sein.
"Ruh dich danach erst mal aus und schlaf ne Runde. Ich sollte dasselbe machen." Er erhob sich von ihrem Bett und humpelte langsam zur Tür. "Wenn du mir einen Besuch abstatten willst - das Zimmer nebenan. Ich bin der, der besser aussieht." Er zwinkerte ihr kurz zu und verschwand dann aus der Tür und ging in sein eigenes Zimmer zurück.
Sein Zimmergenosse war immer noch am Schnarchen.
Der Jäger hoffte, dass er auch bald einschlafen würde und suchte wieder nach einer bequemen Bettposition. Und nachdem diese gefunden war, fielen ihm auch schon die Augen zu.

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Zoey Mitchell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Apr 13, 2014 8:49 pm

Cf: Park

Mit ihrem Auto fuhr Zoey eigentlich ohne große Hektik hinüber zum Krankenhaus, zum zweiten Mal an diesem Tag, der sich nun allmählich seinem Ende zuneigte. Aber es sprach ihr doch mehr oder weniger zu, dass sie die für den Moment freie Zeit mit einem Besuch bei Galen nutzte, denn die Tatsache das er ebenfalls ein Jäger war, sprach ihr eindeutig zu, da die Brünette sich ohnehin vorgenommen hatte mit ihm oder Dean zu reden.

Also betrat sie ein weiteres Mal das Mystic Falls Hospital und fragte an der Rezeption erneut nach dem blonden Mann oder besser gesagt nach dessen Zimmer. Anders wie am Nachmittag lief die Krankenschwester im Gesicht nicht rot an und beschrieb den Weg und fragte nach Dies und Jenem. Doch aus Gewohnheit heraus wich Zoey den Frage gekonnt aus und beantwortete diese eher indirekt, was die Schwester aber anscheinend nur mit halbem Ohr wahrnahm, denn letztendlich ließ sie die Jägerin endlich ziehen, damit diese sich nach dem Zimmer des Jägers umschauen konnte und dieses letztendlich auch fand.

Lautlos schob sie die Tür auf und betrachtete mit hochgezogenen Augenbrauen den schnarchenden Kerl, während sie an dessen Bett vorüberging, um schließlich einen Blick auf Galen zu werfen und diesen leicht an zu stupsen, da er die Augen geschlossen hatte. „Wie kannst du bei dem Lärm überhaupt schlafen?“, sagte sie leise, aber laut genug, zu ihrem Jägerkollegen. Geduldig wartete sie, bis er die Augen offen hatte und sah ihn dann schließlich fragend an. „Wie hast du es geschafft dir 'einige leichte' Verletzungen zuzuziehen? Ich war in 'The Matrix' und seh' besser aus, als du.“, sagte Zoey mit einem kurzen Lächeln, bevor sie zum eigentlichen Grund des Besuchs kam, musste es einfach ein wenig Informationsaustausch geben, auch wenn Galen wohl am Liebsten einfach nur eine Runde Schlaf hätte.

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Galen Vaughn
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Apr 13, 2014 9:52 pm

Das Geschnarche vom Mann im Nebenbett war auf eine seltsame Art und Weise sehr einlullend. Wie eine laute, tickende Uhr hatte das Geschnarche eine solche Monotonie an sich, dass Galen bereits nach wenigen Minuten in einen sanften Schlaf glitt. Immer im Hintergrund begleitet durch die lauten Schnarchgeräusche seines Zimmergenossen, von dem er noch nicht mal den Namen kannte.
Im Schlaf konnte der Jäger über viele Dinge nachdenken, zu denen er am Tage sonst nicht gekommen wäre. Das war das Gute am Schlaf. Man konnte Dinge verarbeiten, die man sonst immer mit sich herumschleppte.
Immer wieder blitzte vor seinem inneren Auge das lachende Gesicht von Kyle auf. Begleitet von seinem eigenen, lauten Lachen, welches er ausstieß, als er ihn umbrachte.
Doch dann veränderte sich das Gesicht von Kyle. Es wurde zuerst zu Pugsley Addams und anschließend zu einem blonden Zwerg mit einer riesigen Nase. Anschließend veränderte auch der Zwerg sich und verwandelte sich in einen Comichund mit Schlappohren und einem albernen blauen Hut auf dem Kopf.
Was erst in Zeitlupe begann, wurde mit der Zeit immer schneller. Und immer wieder sah Galen die Gesichter, in die er sich verwandelt hatte. Pugsley, Zwerg Nase, Goofy, Pugsley, Zwerg Nase, Goofy, Pugsley, Zwerg Nase, Goofy.
Und dann aus der Tiefe seines Traumes eine sarkastische Stimme. „Das nächste Mal, wenn du versuchst, zu fliegen, schau nach, ob jemand unter dir ist.“
Pugsley, Zwerg Nase und Goofy verschmolzen zu einem neuen Gesicht. Und das Gesicht war keines, was dem Jäger gefiel. Ein brauner, riesiger Werwolf sah ihn mit gebleckten und scharfen Zähnen an.
Der Wolf stürzte sich auf ihn und rammte ihn mit voller Wucht an seinem rechten Arm. „Wie kannst du bei dem Lärm überhaupt schlafen?“, brummte der Werwolf. Doch dieses Mal war es eine andere Stimme.


Irritiert öffnete der Jäger seine Augen und blickte in das Gesicht von Zoey.
„Zoey?“ Immer noch war Galen sich nicht sicher, ob seine Freundin sich nicht in der nächsten Sekunden in einen Werwolf verwandeln und sich auf ihn stürzen würde. Kurz warf er einen Blick auf das andere Bett – doch noch immer: sein älterer Zimmernachbar schlief und schnarchte in einer Tour, als wenn das Schlafen und Schnarchen alles sei, was er konnte.
„Wie hast du es geschafft, dir 'einige leichte' Verletzungen zuzuziehen?“, fragte Zoey ihn und ihr Blick glitt über sein eingegipsten Bein, den Gipsverband beim linken Arm und anschließend zu dem Rucksackverband.
„Willkommen in Mystic Falls, Zoey.“ Die schlichte Antwort wurde von einem leichten Grinsen begleitet. Und ehrlich: so falsch war die Antwort gar nicht. Fragte man, warum etwas Übernatürliches geschah, war es ganz leicht zu erklären: Mystic Falls. Die Erklärung für alles. Die Stadt, die das Übernatürliche anzog, wie ein Warzenschwein die Fliegen.
„Ich war in 'The Matrix' und seh besser aus als du“, meinte sie und gab damit bekannt, in welchem Film sie gelandet war.
Matrix war jedoch einer der Filme, die sich der Jäger niemals selber freiwillig anschaute. Als der Film das letzte Mal im Fernsehen kam, kam auf einem anderen Sender ein Fußballspiel – und jenes machte mehr Sinn.
„Ich hab von Märchen, von Filmen und von Comics erst mal die Nase voll“, sagte Galen leise zu ihr. Eigentlich war es zwecklos, leise zu reden, denn sein Zimmergenosse schnarchte immer noch in einer abnormalen Lautstärke.
„Ich bin im Haus der Addams Family aufgewacht – aber ich denke, du ebenfalls. Ich hatte mich komplett in Pugsley Addams verwandelt und bin vor Schreck aus dem Motel … oder dem Haus?! Egal. Jedenfalls bin ich in den Wald gelaufen und bin zu Zwerg Nase geworden.“
Der junge Mann hielt seine Hand auf die Höhe der Größe, die er ungefähr als diese Märchenfigur inne hatte.
„Ich war so winzig und hab gesprochen wie ein Schlumpf. Wenn nicht sogar schlimmer.“ Wenn er es selber so erzählte, war ihm eher nach lachen zumute und dennoch führte die Tatsache, dass er das alles selber erlebt hatte, dazu, dass ihm sein Lachen im Halse stecken blieb.
„Der Wald war riesig und hatte sich verändert. Um mich nicht …“ Fast wären ihm die Worte 'zu verlaufen' herausgerutscht. Doch er besann sich eines Besseren. „Um den richtigen Weg zu finden, bin ich auf eine Kiefer geklettert, die noch höher war, als gewöhnlich. Und als ich oben in der Baumkrone war … brach der Ast, auf dem ich stand und ich fiel gen Boden.“
Er präsentierte ihr demonstrativ die gesamten Verbände. „Das ist der Grund, warum ich so bescheiden aussehe.“

Fragend blickte er zu Zoey. Er war sich sicher, dass sie der Ursache für diesen Film-Spuk auf den Grund gegangen war.
„Hast du eine Ahnung, was hier passiert ist?“ Er selber ahnte bereits etwas. Doch was er vermutete, konnte er nicht beweisen. Und wenn Meg am Telefon nicht soviel gemeckert und rumgeheult hätte („Wieso passiert das immer mir????“), wäre er sicher in der Lage gewesen, in der Zwischenzeit mit seinem Onkel zu reden. Und der hätte ihm sofort sagen können, ob seine Vermutung richtig war oder nicht.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Apr 14, 2014 1:50 am

Nachdem sich der andere Jäger nochmal versichernd erkundigt hatte, ob wirklich Zoey vor ihm stand und einen prüfenden Blick zu dem Schnarcher geworfen hatte, wandte er sich schließlich doch noch der Brünetten zu. „Willkommen in Mystic Falls, Zoey.“, sagte er begleitet von einem Grinsen, das sie mehr oder minder erwiderte. Jab, das war Mystic Falls! Eine Stadt, die die  übernatürlichen Wesen - seien es nun Vampire, Hexen oder Götter des Chaos! - buchstäblich anzog! Also war die Antwort ihres Freunds und Kollegen gar nicht mal so falsch, weswegen sie zustimmend nickte und seufzte. Es fühlte sich so an, als wäre sie schon eine halbe Ewigkeit in dieser Stadt, was aber wahrscheinlich nur an den vielen Geschehnissen hier lag. Langweilig wurde es hier zumindest nie!

„Ich hab von Märchen, von Filmen und von Comics erst mal die Nase voll“, sagte Galen dann leise, wobei Zoey kurz einen Blick zu dem Zimmergenossen des Jägers warf. Leise zu reden war sinnlos. "Zumindest von den Filmen, die man persönlich besuchen 'durfte'.", fügte sie noch hinzu stimmte dem Blonden jedoch zu. Von Cartoons und gewissen Serien hatte sie für die nächsten Monate eindeutig genug gehabt und die brünette Jägerin hoffte inständig, dass Loki für die Zukunft nicht weitere Pläne schmiedete, die möglicher Weise noch größere Ausmaße annehmen würden.
Aber schließlich fuhr Galen fort und schilderte seine Erlebnisse und somit auch gleich den Grund seines... etwas demolierten Aussehens, um es noch einfach auszudrücken. „Ich bin im Haus der Addams Family aufgewacht – aber ich denke, du ebenfalls. Ich hatte mich komplett in Pugsley Addams verwandelt und bin vor Schreck aus dem Motel … oder dem Haus?!" Sie selbst hatte keine Ahnung, welche Bezeichnung sie dem Gebäude geben sollte, als es in der Illusion steckte, aber es war nicht das, was sie amüsiert grinsen ließ. "Also warst du der Pugsley, der aus dem Haus geflohen ist. Ich hab mich schon gewundert, weil er in der Serie so gut, wie nie das Gebäude verlässt.", kicherte sie, ließ Galen aber fortfahren.
„Egal. Jedenfalls bin ich in den Wald gelaufen und bin zu Zwerg Nase geworden.“ Der Jäger zeigte ihr auf welche Größe er geschrumpft war und Zoey staunte nicht schlecht. Die Illusionen waren auf jeden Fall glaubwürdig gewesen, wie es schien. Aber was sollte sie schon sagen?! Sie hatte einen Teil des ersten Matrix-Films live miterlebt und hatte einen Gott davon abgehalten das Film-Chaos zu verschlimmern und es sogar zu beenden!  

„Ich war so winzig und hab gesprochen wie ein Schlumpf. Wenn nicht sogar schlimmer.“ Jetzt musste sich mit viel Anstrengung ein Lachen verkneifen und zog sich den nächsten Stuhl heran, damit sie sitzen konnte. "Du weißt, dass ich das echt gerne gehört hätte oder?", kicherte sie; den schnarchenden Kerl bereits in den Hintergrund geschoben.
„Der Wald war riesig und hatte sich verändert. Um mich nicht … Um den richtigen Weg zu finden, bin ich auf eine Kiefer geklettert, die noch höher war, als gewöhnlich. Und als ich oben in der Baumkrone war … brach der Ast, auf dem ich stand und ich fiel gen Boden.“ Zoey verzog für einen Moment mitfühlend das Gesicht. Dass dies der Grund für sein bescheidenes Aussehen war, war sich nun leicht zu denken und die hübsche Brünette sah den anderen Jäger mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Eine wahre Meisterleistung, Kollege. Aber ja, den Addams habe ich auch einen Besuch abgestattet... als Wednesday Addams. Gleich gefolgt von Daisy Duck und Neo in der Matrix...", sie stockte. Der fragende Blick, den Galen ihr zuwarf, sagte ihr, dass gleich die Frage kam, die sie vorgehabt hatte zu klären.

„Hast du eine Ahnung, was hier passiert ist?“
Die Jägerin hatte es geahnt. Aber sie nickte und ihr Blick wurde ernster. "Als ich in der Matrix war, bin in die Rolle von Neo geschlüpft und durfte das ganze Zeug durchleben, dass der Kerl auch im ersten Film mitgemacht hat. Mit anderen Worten bin ich auf Morpheus getroffen, der aber nicht Morpheus war, wie mir schließlich klar wurde, was aber letztendlich egal ist. Auf jeden Fall war der Kerl - oder was auch immer er war - der Ursprung des Chaos...." Zoey warf einen kurzen Blick zu dem Zimmergenossen, der aber weiterhin vor sich hin schnarchte, wie ein Weltmeister. "Keine Ahnung, wer oder was er war. Auf jeden Fall hab ich es geschafft ihn... mehr oder weniger zu überreden, den ganzen Mist mit der Filmwelt abzustellen.", erzählte sie und erinnerte sich währenddessen an den Dialog zwischen Loki oder Morpheus oder wer auch immer er war.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Apr 14, 2014 3:12 pm

Noch während Galen mitten in seiner Erzählung war, fing Zoey an, ihr Gesicht zu verziehen, als er an der Stelle von 'Zwerg Nase mit Schlumpfstimme' ankam.
Sie sagte ihm, dass sie das zu gerne selbst gehört hätte.
Natürlich! Als wenn es nicht schon reichen würde, als die Lachnummer des Monats vor dem gesamten Krankenhaus und vor zwei Werwölfen dazustehen. Wenn Zoey davon erfuhr, würde sie sich vor Lachen kaum noch einkriegen.
Also vermied er das Thema 'graue Boxershorts im Krankenhaus' einfach.

Zoey erzählte, dass sie sich in Wednesday Addams, in Daisy Duck und in einen Neo verwandelt hatte.
Kurz musste der Jäger überlegen. Wednesday Addams - das war doch die grausame Schwester von Pugsley, die ihn immer umbringen wollte, oder brachte er da was durcheinander? Daisy Duck kannte er. Er wollte Zoey lieber nichts davon erzählen, dass er in Entenhausen mit nichts weiter als einem roten Strampelanzug und einer blauen Mütze herumgelaufen war.
Aber Neo? War dieses Neo-Ding vielleicht eine Figur aus der Matrix?
Höchstwahrscheinlich. Galen kannte den Film nicht. Und den Namen Neo kannte er auch nicht. Also musste Neo wohl eine Filmfigur aus diesem Film sein.

Die Bestätigung für seine Vermutung kam nur einige Augenblicke später.
"Als ich in der Matrix war, bin ich in die Rolle von Neo geschlüpft und durfte das ganze Zeug durchleben, dass der Kerl auch im ersten Film mitgemacht hat", erklärte sie und betonte das Wort 'Kerl' extra.
"Auweia!", entfuhr es Galen. Zoey war in dem Film also eine männliche Figur? Er blickte sie an und versuchte sich, seine Jägerkollegin als Mann vorzustellen. Besonders gut gelang es ihm nicht. "Wenn es dich tröstet: ich bin froh, dass du wieder du bist. Aber ich hab diesen Film noch nie gesehen. Ich hab keine Ahnung, was im ersten Film passiert ist, oder worum es in dem Film geht", gestand der junge Mann ihr leise und stützte sich aus Versehen auf seinen linken Arm, so dass er kurz vor Schmerzen zusammenzuckte.
Diese verdammte Kiefer!
"Mit anderen Worten bin ich auf Morpheus getroffen, der aber nicht Morpheus war, wie mir schließlich klar wurde, was aber letztendlich egal ist. Auf jeden Fall war der Kerl - oder was auch immer er war - der Ursprung des Chaos …", versuchte Zoey genauer zu erklären.

Kurz musste Galen überlegen. War Morpheus nun der Name einer Filmfigur aus dem Film 'Matrix' oder meinte Zoey nun tatsächlich ein Wesen, welches auf den Namen 'Morpheus' hörte?
In einigen Büchern, die er gelesen hatte, war die Rede von dem Gift Morphium, welches seinen Namen wohl Morpheus verdankte, dem Gott des … Was war es noch gleich? Dem Gott des Schlafes?
Doch wenn der Gott des Schlafes hier gewütet hätte, wären nur alle in tiefen Schlaf gefallen. Morpheus war also ein anderer Gott.
Fieberhaft überlegte der Jäger, bis es ihm einfiel. Morpheus war nicht der Gott des Schlafes, sondern der Gott der Träume. Die Träume, die die Menschen hatten, waren laut den Büchern, die er gelesen hatte, die Kreationen von Morpheus.
"Morpheus? Der Gott der Träume?", fragte Galen nach. "Oder ist Morpheus auch nur ein Name einer Filmfigur?"
"Keine Ahnung, wer oder was er war. Auf jeden Fall hab ich es geschafft, ihn … mehr oder weniger zu überreden, den ganzen Mist mit der Filmwelt abzustellen", sagte Zoey.

Der Jäger sah sie skeptisch an. Er konnte sich nicht vorstellen, dass ein Gott - egal, welcher es nun war, einfach durch die Überredungskunst eines Menschen, seinem Spuk ein Ende setzte.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur an deiner tollen Überredungskunst gelegen hat. Nicht, dass ich das in Zweifel ziehe, Zoey … aber findest du das nicht auch seltsam? Du hast nicht zufällig einen Wisch unterschrieben, auf dem steht: 'Hiermit verpfände ich meine Seele' oder so?"
Das wäre das Einzige, was sich der Jäger vorstellen konnte. Und er wollte hoffen, dass Zoey so klug war, ihre Seele nicht zu verkaufen oder sonst was damit anzustellen.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Apr 14, 2014 8:58 pm

Die mehr oder weniger tröstenden Worte des Jägers nahm sie mit einem Schmunzeln auf. "Danke, Galen. Ich war auch froh wieder ich zu sein... und die Kenntnisse über den Filmen sind nicht wirklich wichtig, aber ich muss zugeben, dass sie mir geholfen haben, denn so habe ich wenigstens raus gefunden, wer der Übeltäter war.", gab Zoey zu, während sie auf dem Stuhl saß, den sie sich herangezogen hatte, und sich ihre Ellenbogen auf dem Bettrand ablegte.
Das Zusammenzucken von ihm lag wohl daran, dass er sich auf den falschen Arm gestützt hatte und die brünette Jägerin verzog für einen Moment besorgt das Gesicht, doch sie konzentrierte sich schnell wieder auf das Wesentliche, nämlich den Bericht, den sie bei ihrem Freund abgelegt hatte.

Galen schien ein paar Moment zu überlegen, bevor er nachfragte, ob sie mit 'Morpheus' den Gott oder die Filmfigur meinte, doch immerhin hatte die Jägerin selbst keine Ahnung, wer oder was Morpheus, Loki oder wie auch immer er sich nannte war. Aber als sie geendet hatte, sah Zoey den skeptischen Blick ihres Jägerkollegen und sie wusste, dass er sich nicht vorstellen konnte, dass der Typ das Film-Chaos wirklich nur wegen ihr abgestellt hatte.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur an deiner tollen Überredungskunst gelegen hat. Nicht, dass ich das in Zweifel ziehe, Zoey … aber findest du das nicht auch seltsam?"
Die hübsche Brünette zuckte ahnungslos mit den Schultern. "Ich bin ja auch ziemlich skeptisch, denn ich glaube auch, dass er Mystic Falls nicht nur wegen mir wieder in die 'normale' Welt verwandelt hat, Galen.", gab sie leise zu.

"Du hast nicht zufällig einen Wisch unterschrieben, auf dem steht: 'Hiermit verpfände ich meine Seele' oder so?" Die Jägerin zog eine ihrer Augenbrauen fragend in die Höhe und warf ihm einen Blick zu, der ausdrückte, ob er das wirklich ernst meinte. Schließlich grinste sie aber mit einem Kopfschütteln. "Ich glaube, dass ich noch genügend Grips habe, um so etwas Dämliches nicht anzustellen" sagte sie, "Und ja, ich bin mir hunderprozentig sicher, dass sich so einen Wisch nicht unterschrieben habe, mein Freund.", fuhr sie mit einem Grinsen fort. "Auch wenn mich deine Sorge echt rührt!"
Aber schließlich wurde Zoeys Blick wieder ernster und sie seufzte. "Aber im Ernst... Ich habe keine Ahnung, welchen Grund er noch gehabt haben könnte. Was ich aber weiß ist, dass er meinen Namen wusste.", meinte sie und ließ die Schultern locker hängen. Ihre Panik, die bei dem Gespräch mit Morpheus alias Loki aufgekommen war, erwähnte sie aber nicht, immerhin würde sie nie zugeben, dass sie in so einem Moment am Liebsten Unterstützung gehabt hätte.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Apr 15, 2014 9:21 am

Galen war sichtlich erleichtert, als er hörte, dass Zoey ihre Seele immer noch hatte. Das wäre von seinen letzten, miesen Tagen auch wirklich die Krönung gewesen.
Nach Mystic Falls zu kommen, mit einem außerirdischen Zeitreisenden geredet, mit Zoey auf seine Kosten shoppen gewesen (zum Glück war sie nicht so schlimm im Einkaufen wie seine Schwester), zu verschiedenen peinlichen Filmfiguren geworden, fast gestorben beim Sturz von einer hohen Kiefer. Es fehlte tatsächlich nur noch, dass Zoey ihre Seele an einen Dämon verkauft hatte und dann konnte er es ausbaden.
"Aber im Ernst … Ich habe keine Ahnung, welchen Grund er noch gehabt haben könnte", sagte Zoey zu ihm.
Galen nickte. "Gehen wir logisch an die Sache ran. Wenn wir den Grund herausfinden wollen, warum der Spuk eingesetzt und von diesem 'Morpheus' wieder beendet wurde, müssen wir zuerst herausfinden, wer genau dieser Morpheus eigentlich ist."

Der Jäger blickte fragend zu Zoey. Sie war die Einzige, die sich mit dem Verursacher des ganzen Chaos unterhalten hatte. Und daher war sie auch die einzige Person, die etwas über diesen Typen wissen konnte. Und für Galen war jedes kleinste Detail wichtig. Die winzigsten Kleinigkeiten konnten manchmal dazu beitragen, etwas herauszufinden, was ohne ein winziges Detail völlig unmöglich war.
"Weißt du irgendwas über den Kerl? Also nicht über die Filmfigur, in die er sich verwandelt hat sondern über den Kerl, der hinter der Maske steckte?", fragte er sie.
Zuerst sah Zoey so aus, als ob sie überlegte. Währenddessen sah Galen kurz hinüber zu dem schnarchenden Zimmergenossen. Doch der hatte bloß eine andere Stellung im Bett eingenommen und sabberte nun schnarchend auf sein Kopfkissen.
Der Jäger verzog angewidert sein Gesicht und wandte sich an seine Freundin.
Sie ließ ihre Schultern etwas heruntersacken. "Was ich aber weiß ist, dass er meinen Namen wusste."

Galen blickte sie erstaunt an. Ihren Namen? Wenn dieses Ding ihren Namen kannte, fielen einige Wesen schon einmal grundsätzlich weg. Hexen (daran hatte er ohnehin die ganze Zeit gezweifelt), Vampire und Werwölfe (was er nie in Betracht gezogen hatte), einfache Dämonen und andere Wesen, die er gejagt und getötet hatte. Die meisten verfügten auch nicht über die Macht, die Realität zu verändern.
"Zoey, hat dieser Typ eigentlich genau gesagt, dass er Morpheus sei - oder hat er irgendeinen anderen Namen genannt?" Es war der letzte Strohhalm, an den er sich klammerte. Ein Name, auch ein Deckname verriet viel über das Wesen, das ihn benutzte. Und auch die ganze veränderte Realität - es hatte eins gemeinsam.
Er blickte zu dem Fernseher, der in der Ecke des Raumes von der Decke hing.
Fernsehen. Die veränderten Realitäten wurden alle schon einmal im Fernsehen gezeigt. Entweder als Serie oder als Film. Auch Entenhausen kam bei den Duck Tales im Fernsehen. Und auch der Märchenwald war oft genug verfilmt worden.
Eins musste Galen dem Ursprung des Chaos lassen: er hatte eine große Fantasie. Und offenbar auch ein Faible fürs Fernsehen.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Apr 15, 2014 8:42 pm

Er schaute sie erstaunt an, als die Brünette das mit ihrem Namen erwähnte. Sein Erstaunen hatte sie vorhin nur teilen können, aber sie hatte nicht weiter darauf eingehen könne, da Wesen, welches es immer nun war, einfach verschwunden war. Ein paar mehr Details über den Typen zu kennen wäre also durchaus hilfreich, doch sehr viel mehr außer die Tatsache, dass er ihren Namen gewusst hatte – was irgendwie sehr beunruhigend war – und er ihr 'seinen' genannt hatte, wusste Zoey nicht, mal von dem plötzlichen Verschwinden abgesehen. Außerdem war sie doch etwas skeptisch, da sich ein Gott des Chaos für eine kleine Stadt interessierte.
„Zoey, hat dieser Typ eigentlich genau gesagt, dass er Morpheus sei -oder hat er irgendeinen anderen Namen genannt?“ Sie schaute Galen an, wollte ihm antworten, jedoch wurde sie durch einen donnernden Schnarchlaut zum Schweigen gebracht, noch bevor sie etwas aus ihrem geöffneten Mund hätte aussprechen können. Die junge Frau blickte zum Zimmergenossen ihres Freunds, der sich inzwischen entschieden hatte eine neue Schlafposition auszutesten - eine grauenvolle Entscheidung, wenn man die brünette Jägerin fragte!
„Du solltest dir echt 'n neues Zimmer suchen... oder eins anfordern. Bei den Geräuschen bekommt man ja noch Angst.“, sagte sie mit einem etwas entgeisterten Tonfall, ehe sie kurz mit dem Kopf schüttelte und schließlich wieder zu Galen schaute.

„Aber um deine Frage zu beantworten:“ fing sie an „Er hat Irgendwas davon geredet, dass ich sogar nicht wissen würde, wie er zu töten sei, selbst wenn er mir einen oder seinen Namen nennt. Schließlich hat er aber den Namen 'Loki' erwähnt – der Name des nordischen Gottes des Chaos, soweit ich weiß und den Filmen 'Thor' oder 'The Avengers' Glauben schenke.“, erzählte Zoey, während sie dem Blick des Blonden in die obere Ecke es Raums folgte. Zu sehen war dort der Fernseher und mit überlegendem Blick, musste sie sich eingestehen, dass die Illusionen alle eine Gemeinsamkeit gehabt hatten. Den Ursprung des Fernsehens. Filme, Serien oder Cartoons; alles war dabei gewesen.
„Aber ich glaube kaum, dass ein Gott sich groß um Fernsehserien oder Filme schert, Galen. Außerdem war da noch was, das mir aufgefallen ist... nach seinen letzten Worten, bei denen er mich mit meinem Namen ansprach, ist er verschwunden. Hat sich einfach in Luft aufgelöst!“, sagte sie und hob demonstrativ die Hände, da Zoey nichts gegen das Verschwinden hätte tun können und wenn doch, hätte sie nicht gewusst was. Aber es regte sie trotzdem etwas auf!

„Ich glaube, wir wissen beide, dass dadurch einige nervige Biester wegfallen“, sagte sie schließlich, nachdem sich die Jägerin wieder vollkommen ein gekriegt hatte.

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Apr 16, 2014 12:03 pm

Galen fragte sich, wann er überhaupt das letzte Mal einen Fernseher angeschaltet hatte. Im Motel stand zwar einer, doch er kam nicht dazu, irgendetwas zu schauen. Er war viel zu müde. Und kurz darauf war der Fernseher nicht mehr existent - im Hause der Addams Family. Er hatte sich in ein altes Radio verwandelt, wenn sich der Jäger nicht täuschte.
Als kurz darauf ein gewaltiges Grunzen - oder Schnarchen? - die Stille zerriss, blickte Galen erschrocken zu seinem Bettnachbarn.
Zoey meinte, er müsse sich unbedingt ein neues Zimmer nehmen.
"Ist zwar eine gute Idee, Zoey, doch in Krankenhäusern muss man immer nehmen was man kriegt. Außerdem werd ich morgen schon entlassen. Dafür darf ich aber noch weiter sechs ganze Wochen mit diesen Gipsen und diesem komischen Verband hier rumlaufen." Kurz musste der Jäger stöhnen, weil es ihm ziemlich auf die Nerven ging, so lange ein Handicap zu haben. Doch dazu kam auch noch ein anderes Problem.

"Dr. Fell meinte, ich könnte nach sechs Wochen den Gips von meinem Hausarzt entfernen lassen. Nur hat sie dabei wohl nicht bedacht, dass sich mein Hausarzt in Inverness befindet. Ganz zu schweigen davon, dass nicht jeden Tag ein Kombischiff oder eine Autofähre von Amerika nach Europa fährt."
Er hasste seine Phobie, die ihn in so vielen Dingen behinderte. Nicht mal reisen konnte er, wie es ihm lieb war. Und ein durchgehender Tunnel von Amerika nach Europa war leider noch nicht erfunden.
Nun beantwortete auch Zoey endlich seine Frage nach diesem Morpheus.
"Er hat Irgendwas davon geredet, dass ich sogar nicht wissen würde, wie er zu töten sei, selbst wenn er mir einen oder seinen Namen nennt. Schließlich hat er aber den Namen 'Loki' erwähnt - der Name des nordischen Gottes des Chaos, soweit ich weiß und den Filmen 'Thor' oder 'The Avengers' Glauben schenke", sagte sie.
Der Jäger kannte weder den Film 'Thor' noch den anderen Film, den sie erwähnt hatte. Aber er kannte einen anderen Film, in dem Loki die Hauptrolle spielte.
"Loki. Der ist allgemein bekannt als Gott des Schabernacks und der Bosheit. Keine Ahnung, was er in den beiden Filmen - die du erwähnt hast - getan hat. Mich würde vielmehr interessieren, wieso er nicht mehr in Jim Carreys Maske hockt", sagte er mit einem Grinsen zu seiner Freundin.

Galen versuchte sich genau an die Einzelheiten des Films zu erinnern. Ihm fiel auf, dass auch dort die Maske - wenn Jim Carrey sie trug - durchaus in der Lage war, die Realität zu verändern. Aber nur für eine geringe Anzahl von Personen.
Danach rief er sich in Erinnerung, was er über den Gott Loki wusste. Er war ein Gott, der es liebte, anderen Streiche zu spielen und mit besonderen Tricks zu arbeiten - aber das wusste er ja bereits aus dem Film. Was noch? Seine Schmerzen im Arm vernebelten seine Gedanken. Er wusste, dass ihm irgendein Wort bereits im Kopf herumgeisterte, was eine tiefere Bedeutung hatte. Doch welches?
Von dem vielen Nachdenken bekam er Kopfschmerzen. Und die grässlichen Schnarchgeräusche verschlimmerten seinen Zustand nur noch mehr.
"Aber ich glaube kaum, dass ein Gott sich groß um Fernsehserien oder Filme schert, Galen", fuhr Zoey fort.
Galen nickte wie programmiert, dachte jedoch weiter nach. Ein Gott würde sich nicht für das Fernsehen interessieren. Aber es gab ja mehrere Götter. In sämtlichen Kulturen und Religionen. Wieso sollte es nicht auch einen Gott geben, der sich für das Fernsehen interessierte? Schließlich gab es auch den Fußballgott, den sowohl Galen, sein Bruder Colin und sein Onkel verehrten wie den heiligen Geist.
Die Frage war nicht, was für ein Gott dahinter steckte und welcher Gott sich für das Fernsehen interessierte. Es war vielmehr die Frage, was der Sinn der ganzen Sache war. Also überlegte der Jäger weiter.

"Außerdem war da noch was, was mir aufgefallen ist …", meinte Zoey und Galen blickte wieder zu ihr. "… nach seinen letzten Worten, bei denen er mich mit meinem Namen ansprach, ist er verschwunden. Hat sich einfach in Luft aufgelöst."
Der junge Mann nickte. "Es gibt nicht viele Dinger, die einfach so verschwinden können." Immer noch dachte er nach. Selbst wenn er annahm, dass der Gott Loki hinter dieser Veränderung steckte, blieb immer noch die Frage nach dem Warum.
Was war der Sinn? Wieder huschten seine Augen zum Fernseher. Gab es irgendeinen bestimmten Grund, warum ein Gott ausgerechnet Fernsehserien und Filme benutzte, um Menschen zu verwirren?
"Verwirren …", murmelte er leise. Doch das war sicher nicht der Hauptgrund. "Zoey, warum glaubst du, hat Loki ausgerechnet Fernsehserien oder eine Welt aus einem Buch erschaffen? Ich glaube nicht, dass es den Zweck hatte, alle zum Narren zu halten oder uns zu verwirren." Fragend und mit müden Augen blickte er zu ihr.

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