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 Krankenzimmer

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AutorNachricht
Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Sa Jun 13, 2015 9:22 pm

Als Shizuka wieder zu sich kam, war sie noch benommen, spürte immer noch die tiefe Erschöpfung, aber ihre Magie war wieder rein und unangetastet. Was auch immer es gewesen, was sie berührt hatte, es war weg, und sah man von Liannes Einfluss ab, gab es nichts, was ihre Magie direkt angriff. Etwas war an ihrer Freundin seltsam. Sie wirkte wesentlich unbeherrschter, als sie sich das letzte Mal gesehen hatten. Vielleicht war da aber auch einfach die Wut, dass sie ihr Geheimnis ausgeplaudert hatte, auch wenn Sam und Lia sich wieder verstanden, sonst wären sie kaum zusammen hergekommen. Warum waren sie überhaupt da?

Erst jetzt bemerkte sie Sams entsetzten Blick und den besorgten von Dr. Fell. Die Ärztin sprach sie auch sogleich an, interessanterweise in Gedanken. Die kleine Hexe wusste nicht, wie lange sie bewusstlos gewesen war, aber sie hatte es auf jeden Fall geschafft, den Anwesenden einen Schrecken einzujagen. Tja, wie ging es ihr? Körperlich fühlte sie sich immer noch dreckig, aber ihr Wesen genas und das sorgte dafür, dass sie sich selbst ebenso besser fühlte. „Es geht mir gut, Entschuldigen Sie mein Auftreten. Lianne ist manchmal etwas ... überwältigend.“, sagte sie zu Dr. Fell. Man durfte keine Schwäche zeigen. Es war unehrenhaft. Sie hatte sich schon viel zu schwach gezeigt. Allein die Tatsache, dass sie auf der Straße umgekippt war, war eine Schande. Sie sah der Brünetten nicht in die Augen, und auch wenn sie es gewollt hätte, hätte sie dafür den Kopf heben müssen, und das war anstrengend.

Für einen Moment schloss sie erschöpft die Augen. Sie fühlte sich ausgelaugt. Shizuka merkte, dass sie seit einigen Stunden keinen ruhigen Schlaf mehr gefunden hatte. „Was auch immer meine Magie angegriffen hatte, es ist verschwunden. Es muss mit den Albträumen zusammen gelegen haben“, sagte sie weiter, öffnete ihre grauen Augen wieder, in denen man die Erschöpfung erkennen konnte, selbst wenn sie sie sich nicht anmerken lassen wollte. Schwerfällig hob sie die Hand, versuchte das Blut von ihrem Gesicht zu wischen. Immer noch klebte ihr Haar an ihrer schweißnassen Stirn.

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Jun 22, 2015 9:02 pm

Meredith kümmerte sich um Shizuka, zumindest so gut sie konnte.
Sam beobachtete seine Freundin, die sich sichtlich anstrengte, wieder runter zu kommen. Er machte sich Sorgen, ob das so klappen würde, besonders immer wieder dann, wenn sein Blick zu Shi wanderte, die nicht im Geringsten besser aussah.

Es dauerte eine Weile, bis Lia ihre dämonische Seite bekämpft bekam, aber dann ging alles ganz schnell.
Lia sah immer müder aus und Sam fragte sich, ob er sie vielleicht in den Sessel in der Ecke setzen sollte.
Er wollte gerade fragen, ob alles okay war – ihre Aussagen waren irgendwie kryptisch gewesen – als Meredith sagte: „Shizuka! Was ist passiert? Wie geht es ihnen?“
Überrascht drehte Sam sich um.
Shizuka hatte tatsächlich die Augen geöffnet!

„Shi!“
Zu sagen, dass ein Stein von Sams Herzen fiel, wäre eine Untertreibung. Es war eher ein halbes Gebirge.
Shi sagte immer noch nichts, aber sie war wach.
Sie blickte Meredith an und Sam fragte sich, ob sie vielleicht in ihren Gedanken miteinander sprachen.

Für einen Moment herrschte Stille und niemand bewegte sich.
Dann wischte Shi sich zaghaft und schwermütig über das Gesicht.
Es war mit Blut beschmiert und Sam sah sich sofort um, um Feuchttücher oder etwas Ähnliches zu finden.
In Ermanglung von etwas Besserem, griff er nach einer Packung Taschentücher und reichte sie an Shi weiter, bevor er zu Lia ging.
Er griff nach ihren Händen und sah sie an.
„Alles okay?“

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mo Jun 22, 2015 9:51 pm

Gott sei Dank erwachte Shizuka. Sie sah fertig aus, matt und abgeschlagen sowie ein klein wenig blutig, aber sie war wach. Dr. Fell ging sofort zu ihrer Patientin während Lianne vor Angst noch immer neben der Türe stehen blieb. Zu gross war die Furcht der Underwood das wenn sie näher zu der Japanerin trat, sie ihr nochmal weh tat.

Sam gab Shizuka eine Packung Taschentücher, damit diese sich das Blut aus dem Gesicht wischen konnte. Es war irgendwie ein unheimlich krasser Kontrast. Das dunkle Rot ihres Blutes und das weiss ihrer Haut.
Lianne löste ihr Blick von Shizukas Gesicht als ihr Freund zu ihr trat und ihre Hände in seine nahm. "Jaah", log die Blondine und versuchte sich entspannt an die Krankenhauskommode zu lehnen, aber ihr Körper bestrafte die Lüge sofort, als ihr Schnitt an der Hüfte, welches vom Bund ihrer Jeans verdeckt wurde, mit der Kante der Kommode in Berührung kam. Schmerzgeplagt hisste sie auf und stand wieder Kerzengerade da. Zumindest war sie nun wieder wach.

"Sie haben doch nichts dagegen?", fragte Lianne Dr. Fell und griff zu den unsterilen Kompressen, die auf einem Tablett auf der Kommode lagen und sah dann Sam an. "Ich bekomme meine dunkle Seite nicht unterdrückt. Vielleicht liegt es an unserer netten Begleitung von gestern Abend.", flüsterte Lianne, denn sie wollte weder das Dr. Fell genaueres erfuhr, noch das Shizuka sich sorgen machte. Letztere sollte nämlich erst einmal wieder auf die Beine kommen. Zur Not würde Lianne einfach Marie anrufen, auch wenn das ein wirklich langes Gespräch über Bananen, Erdbeeren und Melonen werden würde.
"Oder es hat etwas damit zu tun das mein Traum versucht hat mich um zu bringen", zischte die Blondine, nachdem sie den Bund ihrer Jeans etwas herunter gezogen hatte und die Kompresse auf die verwundete Stelle drückte und so das ganze etwas abpolsterte.
Es war eine saublöde Stelle für eine Wunde. Hoffentlich hiess es nicht bye-bye Bikini.
"Auf jedenfall hat meine böse Seite Wirkung auf Shi, weshalb ich entweder gehen sollte, oder eine Salzlinie gezogen werden sollte, damit Shi nicht weiter davon gepeinigt wird.", sprach Lianne weiter, diesmal jedoch ziemlich matt und niedergeschlagen. Es gefiel ihr alles nicht, aber Lia wollte nicht das ihrer Freundin etwas passierte.
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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Jun 28, 2015 5:01 pm

Meredith war eigentlich immer eine sehr rationale und ruhige Person, die fachlich und mit einem kühlen Kopf an Dinge ging.
Es war einer ihrer Persönlichkeitszüge, der ihr als Ärztin allgemein weiter half.
All dies war zumindest der Fall, wenn sie sich mit medizinischen Problemen befasste, bei denen sie wusste, dass ihr klar war, dass sie darüber bescheid wusste.
Aber das hier war magisch und so gar nicht Merediths Bereich.

Als Shi also aufwachte, ihr Nasenbluten stoppte und sie allgemein ein wenig besser aussah, war sie um einiges mehr erleichtert, als bei rein medizinischen Angelegenheiten.
Und sie war viel gespannter darauf zu hören, was ihre Patientin dazu zu sagen zu hatte.

„Es geht mir gut, Entschuldigen Sie mein Auftreten. Lianne ist manchmal etwas ... überwältigend.“
, sagte Shizuka mental zu Meredith.
Den ersten Teil glaubte die Ärztin nicht so ganz.
Besser ging es ihr vielleicht, aber definitiv noch nicht gut.
„Sie müssen sich nicht entschuldigen“, sagte Meredith. „Das hier ist nicht ihre Schuld“
Sie hatte schon gemerkt, dass Lia nicht normal war. Die Frage, ob sie überhaupt ein Mensch war, stand im Raum und Meredith bezweifelte es stark.

Shizuka erklärte weiter, während Sam ihr Taschentücher reichte, um das Blut von ihrem Gesicht zu bekommen.
Die Art wie er sie nicht wirklich ansah und sofort zu Lianne ging, verriet Meredith, dass die Hexe gerade nur mit ihr redete.
Sie sagte Meredith, dass irgendeine Macht, die sie angegriffen und vermutlich auch die Alpträume verursacht hatte verschwunden war.
„Es ist also weg?“, fragte Meredith. Shizukas langsame Genesung würde es erklären, aber warum es weg war nicht. „Einfach so? Wissen Sie mehr darüber?“
Zu sagen, dass Meredith neugierig war, wäre eine Untertreibung. Zum ersten Mal war sie auf dem Weg zu richtigen Antworten.

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Jun 30, 2015 9:19 pm

Für einen Moment schloss sie erschöpft die Augen, genoss das Gefühl der unangetasteten Magie in ihr. Zugleich war sie aber auch unendlich müde, auch wenn sie vermutete, dass sie hier keine Ruhe finden würde. Warum, konnte sie nicht sagen, aber sie wollte nach Hause. Lianne hatte sich verändert, seit sie sich das letzte al gesehen haben. Die Dunkelheit in ihr war viel stärker geworden. Warum? Was war geschehen? Shizuka merkte, dass ihr Kopf anfing zu pochen. Was auch immer ihre Magie angegriffen hatte, war zwar verschwunden, aber sie war immer noch angeschlagen und ihr Körper protestierte gegen die gedankliche Belastung. Vermutlich sollte sie sich ausruhen, aber sie wollte nach Hause.

Dankbar nahm sie die Taschentücher an, die Sam ihr reichte. „Danke“, sagte sie leise und hörte sich immer noch schwach an. Der Winchster ging sogleich zu Lianne hinüber, die auch nicht unbedingt fit aussah. Was war passiert? Die kleine Hexe versuchte, sich so gut es ging das Blut vom Gesicht zu wischen. Es war zum Glück noch nicht getrocknet, sodass es sich recht gut entfernen ließ. Sie merkte, dass selbst diese Bewegung sie anstrengte, sie fast schon überforderte. Meredith sagte ihr, dass sie sich nicht entschuldigen brauchte. Shizuka sah das anders, aber vielleicht war das einfach der kulturelle Unterschied, der hier aufeinandertraf. Für eine lange Unterhaltung fehlte ihr die Kraft.

„Ich weiß nicht, was es war, aber es ist weg“, sagte sie erschöpft. Sie wusste wirklich nicht, was passiert war, nur, dass das Wesen weg war, das sie angegriffen hatte. Ob die Albträume damit ebenso der Geschichte angehörten, konnte sie nicht sagen. Es würde sich zeigen.

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Jul 08, 2015 7:54 pm

Gerade als Sams Sorge um Shizuka nachgelassen hatte, musste er sich Sorgen um Lia machen.
Auf seine Frage, ob bei ihr alles okay war, sagte sie zwar ja, aber Sam war Deans Bruder und wusste nur zu gut, wann jemand nur so tat, als ginge es ihm gut.
Als Lia nur wenige Sekunden später zusammenzuckte und von der Kommode weg ging und sich die Seite hielt, wusste er, dass er recht hatte.
Sam wusste, dass dort eine der Schnittwunden von den Träumen war, die Lia nicht mit ihrer magischen Creme eingerieben hatte.

Sam wollte ihr gerade helfen, als Lia schon nach einer Kompresse griff und ihre Wunde selbst versorgte.
„Lia...“, setze Sam an. Er wünschte sie wäre vorsichtiger. Schon zuvor bei Luzifer hatte sie ihr Leben für ihn riskiert, wovon er sie all zu gerne abgehalten hätte, aber nicht gekonnt hatte.
Sie waren wirklich noch nicht lange zusammen, aber er hatte absolut nicht viel Zeit gebraucht um zu merken, dass er sie nicht verletzt oder traurig sehen wollte.

Für seine Freundin war aber der Zustand ihrer dunklen Seite immer noch wichtiger und während sie ihre Wunde versorgte, redete sie darüber.
Sie flüsterte, damit Meredith und Shizuka, die scheinbar ihre eigene Unterhaltung führten, wen auch nicht für alle hörbar, nicht zu hören konnte und sagte, dass sie sich vorstellen konnte, dass es etwas mit Luzifer zu tun haben könnte.
Man spürte seine dunkle Präsenz definitiv wenn er in der Nähe war aber hatte es auch nachwirkend einen Effekt?
Der Traum konnte es natürlich auch sein.
Sam hatte noch eine dritte Option im Hinterkopf, die ihm überhaupt nicht gefiel.
Hier wollte er aber nicht darüber reden.

"Auf jedenfall hat meine böse Seite Wirkung auf Shi, weshalb ich entweder gehen sollte, oder eine Salzlinie gezogen werden sollte, damit Shi nicht weiter davon gepeinigt wird.", sagte Lia.
Sam nickte.
Dr. Fell kümmerte sich um Shizuka und die Hexe erzählte ihnen ohnehin nichts. Sam dachte, dass es sinnvoller wäre, ihr Zeit zu geben um sich wieder zu erholen und dann das Thema noch mal anzusprechen.
„Wir sollte gehen“, sagte Sam. „Shi braucht ihr Ruhe und im Moment kann keiner von uns helfen“

„Shi, Dr. Fell“, wandte er sich an die beiden. „Lia und ich werden jetzt erst mal gehen, damit du dich erholen kannst. Wir gucken später noch mal rein, okay?“
Sam würde seine Freundin gerne umarmen, aber Shi sah zu zerbrechlich aus, als das er sich das traute.
Stattdessen beugte er sich über sie und küsste sie auf die Stirn.
„Ruh dich aus, okay?“, sagte er nur für sie, bevor er Dr. Fell die Hand schüttelte.
„Danke, dass sie sich um sie kümmern“, sagte er.

Als er mit Lia draußen vor der Tür stand, fragte er, ob sie etwas essen wollte, was sie ja inzwischen mehrmals vertagt hatten.
Lia war auch hungrig und so beschlossen sie, im Grill etwas zu essen.
Sam war in Gedanken noch immer bei der Frage, warum Lia ihre dunkle Seite nicht unterdrücken konnte.
Wirklich ansprechen wollte er es aber nicht, zumindest im Moment noch nicht.
tbc: Mystic Grill - Eckiger Tisch am Rande

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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Jul 08, 2015 8:51 pm

„Lia...“, setze Sam an und Lia sah zu ihm auf. Seine Stimme klang besorgt und ein Teil von ihr flüsterte leise das Sie nicht mehr 1000% stark sein musste, sondern sich auch mal fallen lassen durfte, das sie es geniessen durfte das da wer war, der sich um sie kümmern konnte, wollte. Doch da pappte sie schon die Kompresse dorthin, wo sie gefälligst ihren Dienst machen sollte.
Vielleicht musste Sam nochmal über die Wunden sehen. Sie schonte ja gerade hier gar nichts an ihrem Körper. Aber Shi war im Krankenhaus und war einfach wichtiger gewesen.

Sam schwieg während Lia sich über die beiden Möglichkeiten ausliess was der Grund war, wieso sie ihre dämonische Seite nicht unterdrücken konnte. Bis vor wenigen Tagen war sie mehr Mensch als Halbdämon geschweige Dämon und nun war es fast anders herum.

Ihr Freund verabschiedete sich von Dr. Fell und von Shizuka und gab der Japanerin sogar einen Kuss auf die Stirn. Lianne lächelte leicht. Sie war nicht eifersüchtig, nicht mehr. Wenn sie da an den ersten Abend dachte, da war sie wirklich gemein gewesen weil Lia eifersüchtig war, aber jetzt, empfand sie Verständnis und tiefe Freundschaft.
"Auf Wiedersehen Dr. Fell", sagte Lianne an die Ärztin gewandt ehe ihr Blick weiter zu Shizuka wandte. Mit Absicht sprach Lia ihre Worte aus, denn sie hatte zu sehr Angst in Shizukas Kopf zu sprechen.
"Bye Shi, erhol dich gut. Und danke das du mir einen Tritt geben hast. Ich bin nicht sauer auf dich, falls du das je denkst. Meld dich wenn du raus bist, dann können wir mal zusammen eine Tasse Tee trinken.", sagte Lianne und winkte ihr zum Abschied zu. Denn hätte Sam das durch Luzifer erfahren und nicht von ihr, dann wäre die Kacke noch mehr am Dampfen gewesen.

Nachdem Lia mit ihrem Liebsten das Krankenhaus verlassen hatte, wurde entschieden das Sie zum Grill gingen. Das letzte Essen lag weit weg und so war es beschlossene Sache das sie in den Grill gingen. Wenigstens war der Weg der Blondine sehr wohl bekannt. "Die Empfangsdame hat dich ja mit deinem Badge ja mal überhaupt nicht beachtet. Was hast du ihr da hin gehalten?", fragte die Halbdämonin ein klein wenig belustigt nach, während sie ihr Baby in ein Parklücke manövrierte. Gemeinsam steuerten Sie einen Tisch abgelegen vom Trubel an und Lia war sich sicher das sie diesmal weder Salat noch Nudeln essen würde. Zielsicher schlug sie die Seiten mit den Burgern auf.

/tbc: Grill -Eckiger Tisch am Rande
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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Jul 15, 2015 8:32 pm

Während Meredith und Shizuka ihre mentale und stille Unterhaltung geführt hatten, hatten Sam und seine Freundin ebenfalls miteinander gesprochen.
Von ihrem Gespräch hatte sie eben so wenig mitbekommen wie Sam und Lia von der mentalen Unterhaltung.
Als sie jedoch beide auf Shi zukamen und sich beide liebevoll von ihr verabschiedeten, war es nicht schwer zu erraten, worüber sie  gesprochen hatten.

Sam schüttelte Meredith die Hand und bedankte sich dafür, dass sie sich um Shizuka kümmerte.
„Selbstverständlich Sam“, sagte sie. Für einen Moment überlegte sie, ob sie ihm vielleicht sagen sollte, dass er sich um seine Freundin kümmern sollte, denn sie sah immer noch nicht gut aus.
Da sie aber annahm, dass Sam genau das vorhatte, schwieg sie.
Lianne selbst verabschiedete sich etwas frostiger als ihr Freund, aber mit mehr hatte Meredith auch nicht gerechnet. Sie und Lianne würden bestimmt nie gute Freunde sein, aber damit konnte die Ärztin leben.

Nachdem die beiden gegangen waren,  sagte Shizuka, dass sie nicht wusste, was es war, nur dass es weg war.
Meredith musste sich eingestehen, dass Shizuka auch nicht mehr wusste, als sie gesagt hatte.
„Okay“, sagte die Ärztin.
Ihre Patientin sah noch immer so aus, als brauchte sie eine gesunde Portion Schlaf, also sagte Meredith: „Ich werde sie dann jetzt auch in Ruhe lassen. Sie brauchen dringend Schlaf und jetzt müsste eine ruhige Nacht doch eigentlich möglich sein, oder?“

Meredith sagte einer Schwester, dass sie dafür sorgen sollte, dass der Raum abgedunkelt war und Shizuka alles hatte, was sie für eine ruhige Schlafenszeit brauchte.
„Ruhen sie sich aus, Shizuka. Ich seh nachher noch mal nach ihnen“, sagte Shizuka noch, bevor sie den Raum verließ.

tbc: Park

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Fr Jul 17, 2015 8:36 pm

Das Treffen war nicht unbedingt einfach, von keinen von ihnen. Lianne würde sich die Schuld daran geben, dass es Shizuka kurzzeitig derart umgehauen hatte. Wenn man es genau nahm, war es ihre Schuld, auch wenn die kleine Hexe sie nicht als die Schuldige ansah. Es war die dunkle Seite in der Blonden, die dafür verantwortlich war. Irgendetwas war geschehen, das war klar, auch wenn Shizuka noch nicht wusste, was genau es war, aber sie würde es herausfinden und einen Weg finden, wie sie Lianne helfen konnte, die im Moment genauso schlecht aussah, wie die Japanerin sich fühlte. Das Paar verabschiedete sich. Sam kam an ihr Bett, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu hauchen, während die Halbdämonin in einigem Abstand stehen blieb. „Passt auf euch auf“, sagte sie als Abschied und schenkte ihnen ein zartes Lächeln. Es tat ihr leid, dass Lianne sich ihretwegen Vorwürfe machte.

Sie wussten immer noch nicht, was für die Albträume verantwortlich war, aber sie würden es herausfinden. Dr. Fell ordnete Ruhe an, sagte, sie solle schlafen, nun wo es hoffentlich wieder ging. Die kleine Hexe nickte. Sie fühlte sich immer noch ausgelaugt und fiebrig, auch wenn ihre Magie nicht mehr bedrängt wurde. Die Ärztin ging und Shizuka schloss ihre hellen, grauen Augen. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis sie wegdämmerte.

Sie wurde jedoch wieder wach, als jemand in ihrem Zimmer war. erschrocken riss sie die Augen auf und sah einen Mann vor sich stehen, der ihre Infusion überprüfte. Er merkte, dass sie aufgewacht war und sein Gesicht verhärtete sich. Es wurde regelrecht ablehnend und ein angewiderter Ausdruck trat in seine Augen. „Abartig, wenn sich ein Mann als Frau ausgibt, absolut widernatürlich. Ekelhaft!“, spuckte er aus und was zuvor noch als angewiderter Gesichtsausdruck interpretiert werden konnte, wurde nun ganz eindeutig hasserfüllt. „Solch einem Abschaum sollte man nicht helfen, töte sollte man das Pack, alle miteinander!“

Erst jetzt bemerkte Shizuka die Spritze in seiner Hand. Was zum…? Sie fühlte sich benommen, aber ihr Herz schien zu rasen. Es passte nicht zusammen! Was auch immer dieser Typ für ein Problem hatte, er hatte ihr irgendwas gegeben, was ihr definitiv nicht bekam. Er konnte sie doch nicht wirklich töten wollen, oder? Er stieß ein kleines, gemeines Lachen aus. „Plötzliches Herzversagen, ein unscheinbarer Tod“, flüsterte er und grinste dreckig. Geschockt sah sie ihn an. Ihre Magie brach aus ihr heraus und ein Windstoß schleuderte den Mann gegen die Wand.

Die Schwarzhaarige dachte nicht nach, als sie sich aufrappelte, sich ihre Sachen und ihr Schwert schnappte und losrannte. Sie sollte vermutlich nicht gehen, aber wie sollte sie hier bleiben, wenn jemand versuchte, sie zu töten, nur weil sie sich als Frau fühlte, aber den Körper eines Mannes hatte?! Die Infusion wurde herausgerissen, Blut lief ihren Arm herunter, aber sie bemerkte es nicht einmal.

Weit kam sie nicht. Sie war nur wenige Meter vom Krankenhaus entfernt, als ihre Beine unter ihr nachgaben und ihr Bewusstsein sich ausklinkte.

Tbc: Stadtzentrum


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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Dez 18, 2016 8:28 pm

Cf: Jennifers Handy

Simon zog sich ebenfalls einen der Stühle heran. Da Luce ansteckend war, hatte er ein Einzelzimmer bekommen, um andere Patienten nicht zu gefährden. Ohne große Regung lag er im Bett. Da er nach wie vor vor Fieber glühte, war er nur mit einer dünnen Decke zugedeckt. Über einen Tropf wurde er mit Medikamenten und Flüssigkeit versorgt. Dr. Fell war leider nicht im Dienst gewesen, aber da der Student eh nicht zu sich gekommen war, hatte es eigentlich auch keine Rolle gespielt. Es war wohl wirklich nicht mehr als eine Grippe, aber bei Lucas’ allgemeinen gesundheitlichen Zustand konnte auch eine Grippe solche extremen Blüten tragen, die den fragilen Körper an seine Grenzen brachte.

Sie saßen keine Viertelstunde zusammen, als die Tür leise aufging und Jennifer hereinkam. Ihre schokoladenbraunen Augen waren voller Sorge, was beide Männer durchaus verstehen konnten. Leise fragte sie, wie es ihrem Freund ginge. Simon stand auf und nahm sie mit nach draußen, wo sie sich unterhalten konnten, ohne den Patient zu stören. „Er wird wieder. Die Grippe nimmt ihn ziemlich mit. Das Fieber ist trotz Medikamente nicht gesunken. Er war nicht mehr ansprechbar, hat fantasiert“, fasste er recht schonungslos zusammen. Jennifer war mit Lucas zusammen. Sie sollte wissen, wie empfindlich er war und dass ein einfacher Schnupfen den Studenten völlig aus der Bahn werfen konnte.

„Willst du bei ihm bleiben?“, fragte er und fuhr sich müde durchs Haar. Er hatte in der letzten Nacht kein Auge zugemacht und Adam könnte sicherlich auch eine Pause gebrauchten. Sie gingen zurück ins Zimmer und die beiden jungen Männer verabschiedeten sich, sagten Jen, sie solle sich unbedingt melden, wenn sie etwas brauchte, oder sich bei Luce etwas änderte.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Fr Dez 30, 2016 7:29 pm

cf: Mystic Grill - Tisch direkt neben der Bar

Natürlich tat es ihr leid, dass sie Kaleb einfach so hatte sitzen lassen müssen, aber ihr Freund ging dann doch eindeutig vor. Dass dieser krank war, wusste sie zwar. Aber dass er so plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, war dann doch sehr überrascht gekommen, das musste sie sich junge Frau eingestehen, die sich gerade noch einen Weg durch das Krankenhaus bahnte, ehe sie an das Zimmer klopfen konnte, in dem ihr kleiner Traumprinz in einem Krankenbett lag. Blass und derzeit noch nicht ansprechbar. Es war irgendwie hart ihn so zu sehen, so war Jen für einen kurzen Augenblick froh, dass Simon sie rausführte, um ihr zu erklären, was los war.
„Er wird wieder. Die Grippe nimmt ihn ziemlich mit. Das Fieber ist trotz Medikamente nicht gesunken. Er war nicht mehr ansprechbar, hat fantasiert“, erklärte er ihr und die hübsche Blondine nickte verstehend, ehe sie nochmal einen besorgten Blick auf die Tür warf, hinter der der rothaarige Student lag.

Die Frage das circa Gleichaltrigen war für sie schnell zu beantworten, denn sie wollte ganz gewiss hier bleiben. Beide Mitbewohner sahen zudem so aus, als könnten sich ein wenig Ruhe vertragen, nachdem sie wahrscheinlich die ganze Zeit, nachdem sie verschwunden war, über Luce gewacht hatten. "Ja, ich bleibe hier. Adam und du sollten sich ein wenig Schlaf holen", meinte Jennifer mit einem gutmütigen Lächeln.

Als sie alle beide wieder im Zimmer waren, verließen Simon und Adam das Zimmer als auch das Krankenhaus. Wenn sich etwas tun würde, würde sich Jen natürlich bei den Mitbewohnern ihres Freunds melden, aber erst einmal, nahm sie sich einen der beiden Stühle und setzte sich zu Lucas ans Bett, um dort nach seiner Hand zu greifen und diese in ihren beiden Händen zu wärmen. Sie betrachte ihn ruhig mit ihren schokoladenbraunen Augen, besah sich sein Gesicht, das gerade so besinnt ruhig aussah, obwohl in seinem Körper gerade bestimmt Chaos herrschte, so wie bei jedem anderen Menschen auch, wenn er krank war. Aber jetzt konnte sie nichts anderes tun, als zu warten.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Fr Dez 30, 2016 8:52 pm

Luce träumte wirres Zeug. Manchmal, wenn er aufgewühlt war, träumte er von seinem Unfall uns wie er gestorben war, wie Tessa mit ihm geredet hatte. Nach diesen Träumen wachte er immer in einer sehr merkwürdigen Stimmung auf. Der eigene Tod war nun mal ein Thema, das nicht so leicht zu bewältigen war. Jetzt jedoch ergaben seine Träume überhaupt keinen Sinn. Kekse spielten darin eine Rolle, ein Engel mit goldenen Flügeln und eine Prinzessin, die er retten musste, ehe ein böser Drache sie entführte er hatte sogar ein echtes Schwert in der Hand. Dass das alles nur fieberinduziert war, merkte er nicht.

Nach und nach verblassten die Traumbilder jedoch, als sein Schlaf nicht mehr so tief war. Er kämpfte sich ins Wachsein zurück. Alles tat irgendwie weh und er hatte Durst. Seine Kehle fühlte sich an, als ob er seit Tagen nichts mehr getrunken hatte. Mühevoll kämpfte er darum, die Augen zu öffnen. War Aufwachen schon immer so schwer gewesen? Wenn dem so war, dann hatte er es verdrängt.

Als er die Augen endlich offen hatte, merkte er, dass er nicht zu Hause war. Diese Decke kannte er – Krankenhaus. Warum war es denn im Krankenhaus? Sein Blick fiel auf Jen, die neben ihm saß. Hatte sich Jen nicht am Morgen von ihm verabschiedet? „Jen?“, brachte er leise heraus, was aber in einem Hustenanfall endete, der ihn fast schon würgte. Autsch, das war echt nicht gerade angenehm. Erst jetzt registrierte er die Infusion an seiner Hand. Was auch immer sie ihm da gaben, er fühlte sich immer noch wie Dreck.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Sa Jan 07, 2017 2:40 am

Jen wartete und wartete und wartete. Sie betrachtete den rothaarigen Studenten weiterhin ruhig und lehnte sich irgendwann und stillschweigend zurück, während sie in ihrem Inneren seufzte und hoffte, dass Luce bald aufwachen würde. Diese Kabel um ihn herum waren schwer anzusehen und schloss für einen Augenblick die schokoladenbraunen Augen, um durchzuatmen.
Der Tag hatte dabei so gut angefangen... Die Besichtigung und die Zusage der Bank, dass man ihr einen Kredit geben würde, sollte sie sich tatsächlich dazu entschließen den kleinen Shop für ihre Fotografie aufzumachen. Dann war da noch die nette neue Bekanntschaft, Kaleb, welche sie heute gemacht hatte, obwohl sie zugeben musste, dass der auch eine Eigenart für sich war... so wie Luce, der immer noch zu schlafen schien, so dass die hübsche Blondine langsam drohte einzunicken.

Sie legte ihr Kinn müde und besorgt auf die Kannte, des Bettes, in dem ihr Traumprinz lag. Gerade als Jennifer die Augen für ein paar längere Augenblicke schloss, hörte sie ihn. Wie er leise und etwas heiser ihren Namen sagte oder eher erfragte, ehe seine Stimme sich in einem Hustenanfall verlor.

Natürlich war die Freundin des Geisterjungen gleich hellwach und rückte näher an ihn heran, sobald er sich mit seinem Husten wieder gefangen hatte. Jen reichte ihm ein Glas Wasser, das bei ihm auf einem kleinen Beistelltisch stand, um es ihm an die Lippen zu halten, damit er etwas trinken konnte. "Ja, ich bin hier... Simon und Adam haben mir Bescheid gesagt, dass du hier bist", informierte sie ihn leise, wenn auch laut genug.

Sie musterte ihn und hielt wieder eine seiner Hände. "Wie geht es dir gerade... den Umständen entsprechend?", fragte sie besorgt wenn auch versucht aufheiternd lächelnd.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Jan 11, 2017 6:55 pm

Was auch immer ihn infiziert hatte, es knockte ihn ziemlich aus. Luce wusste, Adam und Simon waren immer ein bisschen besorgt, aber normalerweise brachten sie ihn nicht wegen jedes Schnupfend ins Krankenhaus. Das hatte er ihnen schon lange ausgeredet. Es stimmte, er reagierte meist heftiger als andere auf eine einfache Erkältung, aber deswegen musste er noch lange nicht immer ins Krankenhaus. Diesmal jedoch fühlte er sich wie von einem Zug überfahren und dass er sich nicht einmal daran erinnerte, wie er überhaupt hier gelandet war, sprach für sich.Das Husten ließ ihn fast schon würgen, aber er schaffte es, sich wieder zu beruhigen. Der Hustenanfall ließ ihn um Atem ringend zurück. Ihm wurde ein Glas Wasser an die Lippen gesetzt. Da er sich leicht aufgesetzt hatte, schaffte er es, einen kleinen Schluck zu nehmen, ohne sich direkt daran zu verschlucken. Es linderte seine ausgetrocknete Kehle ein bisschen.

Nachdem er etwas von dem Wasser getrunken hatte, sank er ermattet in das Kissen zurück, schloss für einen Moment die Augen. Jen erzählte ihm, seine Mitbewohner hätten sie informierte, wo er war. Er hatte sie keineswegs beunruhigen wollen, aber wenn man Adams Soaps traute, so eilte man in einer Beziehung an das Krankenbett des Partners. Er würde jedenfalls alles stehen und liegen lassen, wüsste er, Jen wäre im Krankenhaus. Luce nickte matt, um zu zeigen, er hatte ihre Worte gehört. „Tut mir leid“, flüsterte er fast schon zu leise, um es zu verstehen. Reden war irgendwie viel zu anstrengend.

Der Student hatte die Auge wieder geöffnet und sah zu seiner Freundin auf, die seine Hand wieder ergriffen hatte. Ihr Lächeln war aufmunternd. Wie es ihm ging? Mies wäre eine korrekte Antwort gewesen. „Sahnetorte vs. Dampflok“, murmelte er, drückte ihre Hand, auch wenn es nicht mehr als die Berührung eines Schmetterlingsflügel an ihrer Haut war. Sämtliche Kraft schien aus ihm gewichen zu sein.

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Mi Jan 18, 2017 1:59 pm

cf: Merediths Appartment

Dank der späten Stunde war im Krankenhaus recht wenig los und Meredith wurde gefragt, ob sie sich um ihren Stammpatienten Lucas kümmern wolle.
Lucas war schon immer eins ihrer Sorgenkinder gewesen, doch jetzt, wo sie wusste, was tatsächlich mit ihm los war und am eigenen Leib erfahren hatte, wie furchtbar es sein konnte, ein Medium zu sein, hatte sie noch mal das Bedürfnis sich persönlich um ihn zu kümmern. Niemand außer ihr wusste, dass Lucas nicht wirklich unter Schizophrenie litt und sie bezweifelte, dass es jemanden gab, der ihn hier im Krankhaus besser verstand.

Sie stimmte also sofort zu und ließ sich zu seinem Zimmer bringen, während eine Schwester ihr die Grundlagen erzählte: Lucas hatte eine heftige Grippe mit Fieber, seine Mitbewohner hatten ihn in der Nacht ins Krankenhaus gebracht.
Meredith hoffte inständig, dass es keinen Zwischenfall mit Geistern gegeben hatte, aber sie konnte sich nicht sicher sein.
Es wäre nicht das erste Mal, dass die Toten Lucas zu so einer starken Reaktion gebracht hätten. Auf jeden Fall war sie froh, dass er jetzt hier war. Die Wohngemeinschaft war eine gute Entscheidung für ihn gewesen.

Allerdings waren es nicht seine Mitbewohner, die mit Lucas auf dem Zimmer waren, es war eine junge blonde Frau, die Meredith noch nicht kannte.
Lucas schien gerade erst aufgewacht und man musste kein Medizin Studium hinter sich haben um zu sehen, dass es ihm absolut nicht gut ging.
„Lucas, du hälst uns ganz schön auf Trab“, sagte Meredith zu ihm und lächelte ein klein wenig. Ja, er war mitgenommen, aber sie war sich sicher, dass sie das wieder hinbekommen würden.

Bevor Meredith nach seiner Krankenakte griff, hielt sie der jungen Frau ihre Hand hin. „Ich bin Dr. Fell“, stellte sie sich vor.
Nachdem sich diese als Jennifer, Lucas' Freundin vorgestellt hatte, sagte Meredith zu ihr: „Sie sehen aus, als haben sie kein Auge zu getan. Vielleicht holen sie sich einen Kaffee und ein weniger Frühstück? Ich verspreche ich kümmere mich um ihren Freund“.
Sie sagte dies zum einen, weil Jennifer wirklich aussah, als könnte sie eine Pause gut gebrauchen, aber Meredith würde auch mit Lucas über Dinge reden müssen, von denen sie nicht wusste, ob Lucas wollte, dass seine Freundin bescheid wusste.

Als die beiden allein waren, sah Meredith sich die Akte an und fragte: „Wie geht es dir Lucas? Was ist passiert?“

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Fr Jan 20, 2017 9:49 pm

Tatsächlich fühlte er sich, als ob eine Dampflok seinen Körper zerschmettert hätte. Alles tat weh und damit meinte er wirklich alles. Er fühlte sich an die Zeit seines Entzugs erinnert, als auch die einfachste Bewegung Schmerzen nach sich gezogen hatte. Es war dunkel draußen, doch ein Krankenhaus hatte die Eigenheit, niemals wirklich dunkel zu sein es gab keine Nacht, in der alles schlief. In einem Krankenhaus kämpfte man um das Leben, das eigene oder das anderer, und gerade wegen dieses Kampfes war es in einem Krankenhaus niemals ruhig oder dunkel. Für einen Moment schloss er die Augen und versuchte tief durchzuatmen, was jedoch zur Folge hatte, dass er erneut husten musste. Keine gute Idee.

Die Tür ging auf und Dr. Fell kam herein. Es war verwunderlich, dass Jen überhaupt noch hier sein durfte. Die Besuchszeiten waren längst vorbei, dennoch saß sie hier bei ihm, obwohl sie aussah, als ob sie selbst eine Mütze voll Schlaf gut gebrauchen könnte. Luce erwiderte Dr. Fells Lächeln matt und so kraftlos, dass es kaum noch zu sehen war, aber es war da. Was sollte er darauf antworten? Er war gewiss nicht mit Absicht hier im Krankenhaus gelandet. Er hatte noch nicht einmal gewusst, dass man ihn hier her gebracht hatte.

Jen wurde mehr oder weniger hinauskomplimentiert, als Meredith ihr vorschlug, sich einen Kaffee zu besorgen. Als sie allein waren, las sich die Ärztin seine Akte durch. So genau wusste Luce auch nicht, was mit ihm los war, da er vor ein paar Minuten erst aufgewacht war. „Sahnetorte vs. Dampflok“, murmelte er und gab ihr damit die gleiche Antwort, die er Jen zuvor schon gegeben hatte. Es war nicht wirklich männlich, aber er fühlte sich wirklich grässlich. „Nichts außergewöhnliches“, sagte er leise und rieb sich ganz leicht den Bauch. Ihm war schlecht, wusste aber nicht, ob es an der Krankheit an sich oder den Medikamenten lag. Es war aber eigentlich auch egal. „Es waren nicht die Geister“, fügte er flüsternd hinzu. Diesmal hatten die Geister wirklich nichts damit zu tun. Sie hatten ihn nicht mehr genervt als sonst.

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Sa Jan 21, 2017 7:43 pm

Lucas war nicht besonders ausführlich bei der Beschreibung von den Ereignissen, die zu seinem Aufenthalt im Krankenhaus geführt hatten, aber Meredith war bei ihm an nichts anderes gewöhnt.
Die Akte in ihrer Hand gab ihr genug Aufschluss darüber, was passiert war und was getan worden war, um Lucas zu helfen.
Während er mit einer interessanten Metapher beschrieb wie er sich fühlte, kontrollierte Meredith die Medikamente die er bekam und seine Werte.

Als Lucas sagte, dass es nicht die Geister gewesen waren, atmete Meredith erleichtert aus.
Sie war zwar nicht glücklich damit, wie es ihrem Sorgenkind im Moment ging, aber es war dieses Mal, Gott sei Dank, nur ein medizinisches Problem und kein übernatürliches.
Da Meredith mit Problemen dieser Art umgehen konnte, machte sie sich daran sich um Lucas zu kümmern, bis sie sicher war, dass es ihm bald wieder besser gehen würde.
Sie stellte ihm dieselben Fragen, die er schon so oft von ihr gehört hatte und seine Antworten fielen wie gewohnt aus.
Schließlich teilte sie ihm mit, dass man zwar alles gut in den Griff bekommen hatte, aber sie ihn noch eine Weile im Krankenhaus behalten wollten.
Bei seiner Geschichte wollte sie sicher gehen, dass es nichts war, was mit doppelter Kraft zurück kommen würde. Es war ihr lieber, wenn sie Lucas noch für ein paar Tage im Auge behalten konnten.

Nachdem sie ihre Pflichten als Ärztin erfüllt hatte, musste sie einfach fragen: „So, Jennifer, hm?“
Sie war froh, dass Lucas eine Freundin gefunden hatte. Er hatte etwas Glück in seinem Leben verdient und sie hoffte sehr, dass Jennifer ihm das brachte.
Sie schien auf jeden Fall besorgt um ihn und Meredith wünschte sich jemanden für Lucas, der ihm nur das Beste wünschte.
„Sie wirkt wirklich nett“, fügte die Ärztin noch hinzu.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Sa Jan 21, 2017 9:55 pm

Lucas tat es leid, das Jen wegen ihm nicht geschlafen hatte und die Nacht hier im Krankenhaus verbringen musste. Eine Pause tat ihr vielleicht wirklich ganz gut und Kaffee schadete den meisten nicht. Er selbst mochte keinen Kaffee, aber das tat nichts zur Sache.

Es schien Meredith zu beruhigen, dass die Geister diesmal nichts mit seiner Krankheit zu tun hatten. Bedauerlicherweise wurde er recht oft krank, was er zum Teil selbst verschuldet hatte durch den Drogenmissbrauch, aber er war auch als Kind anfällig gewesen. Seine Schwester war da widerstandsfähiger gewesen. Er hatte das früher immer als ungerecht empfunden. Mittlerweile fragte er sich, ob es nicht einfach so sein musste. Die Geister sagten immer, er wäre längst Teil ihrer Welt. Was also, wenn sein ständiges Kranksein nur ein Zeichen war, dass er tatsächlich nicht mehr wirklich Teil der Welt der Lebenden war.

Er beantwortete Merediths Fragen geduldig. Sie könnte im Prinzip alles in seiner Akte nachlesen, aber Merry wollte es schon immer lieber aus seinem Mund hören. Das war auch schon so gewesen, als sie noch nichts von der wahren Existenz der Geister gewusst hatte. Schon als sie ihm kein Wort geglaubt hatte, was er ihr gesagt hatte, wollte sie seine Sicht der Dinge hören. Vielleicht machte das eine gute Ärztin aus.

Als sie die Sprache auf Jen kam, lächelte der Student, auch wenn es matt aussah. Er liebte Jen, seine Freundin war wundervoll. „Sie ist toll“, sagte er leise, richtete sich ein bisschen auf, obwohl sein Kopf hämmerte. Ein Zittern überlief ihn. „Jen weiß alles und sie ist immer noch bei mir.“ Er sah auf die Decke. Tatsächlich wusste Jen von den Geistern, von den Drogen, und trotzdem hatte sie ihn nicht verlassen.

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Do Jan 26, 2017 7:53 pm

Es kam kaum Patienten, die Meredith schon so lange unter ihrer Pflege hatte wie Lucas.
Allerdings gab es auch kaum Patienten, bei deren Diagnose sie so falsch gelegen hatte, wie bei ihm.
Doch trotzdem ihrer Hoch und Runter, war Meredith froh, dass sie es war, die sich um Lucas kümmerte. Besonders jetzt, wo sie ihn so gut verstand.
Sie sollte ihm unbedingt noch sagen, was sie von Castiel über Geister gelernt hatte, auch wenn sie bezweifelte, dass Lucas gerne Gräber ausheben würde.
Auch wusste sie nicht genau, wie sie das ganze ansprechen sollte – Engel, verrückte Geister, Grabschändung – ohne, dass sie plötzlich diejenige war, die mit Schizophrenie diagnostiziert wurde.
Denn Vampire und Geister waren eine Sache, Engel eine noch einmal eine ganz andere.

Doch zu Merediths Glück schien es nicht so, als wolle Lucas im Moment überhaupt über Geister reden, besonders nicht, wenn er stattdessen über seine Freundin schwärmen konnte.
Es wirkte als sie die bloße Erwähnung ihres Namens ein Energieschub für Lucas.
Er lächelte und setzte sich sogar ein bisschen auf, was nicht einfach sein konnte.

Meredith konnte nicht anders als zu lächeln, als er so verliebt von ihr sprach.
Sie selbst hatte damit noch keine Erfahrungen machen können, aber sie konnte sich gut ausmalen, dass es nicht einfach war, jemanden zu finden, der über die ganze Medium-Sache hinwegsehen konnte.
Wenn Jennifer Lucas wirklich so glücklich machte, wie es wirkte, hoffte Meredith sehr, dass diese Beziehung lange halten würde.

„Das freut mich“, sagte Meredith mit einem Lächeln.
„Apropos“, fügte sie hin zu und setzte die nächsten zwei Worten mit den Fingern in Anführungszeichen. „All das... ist in letzter Zeit irgendetwas vorgefallen?“

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Jan 31, 2017 10:04 pm

Er hörte sich wirklich an, wie ein liebeskranker Trottel, aber das war er auch. Adam zog ihn spielerisch auf, wenn er verträumt in der Gegend herumsaß oder rumstand. Tatsächlich schützte ihn der Gedanke an Jen auf eine gewisse Weise vor den geistern. Es machte ihn weniger angreifbar, da die Geister nicht mehr so sehr Einfluss auf ihn hatten, wenn er gedanklich abgelenkt war. Meredith beobachtete ihn, aber es war ihr Job, sich Patienten genau anzuschauen und Veränderungen zu bemerken. Sie lächelte. Die Tatsache, dass sie nun ebenfalls Geister sehen konnte, wenn auch nicht alle, und sie damit nun wusste, er war nicht krank, sondern es war die Wahrheit, die er sagte, hatte sich ihr Verhältnis geändert. Es war nicht zu leugnen, sie hatte die Sache besser im Griff hatte als er.

Dass er sich aufgesetzt hatte, fand sein Körper nicht ganz so witzig. Nachdem er geendet hatte, sackte er wieder ein Stück in sich zusammen und schluckte ein paar Mal schwer, um der Übelkeit Herr zu werden, was gar nicht so einfach war, da seine Kehle trocken war und schmerzte. Es machte es eigentlich sogar noch schlimmer. „Könnte ich, einen Schluck...“, fragte er leise und deutete auf den Beistelltisch, den er gerade beim besten Willen nicht erreichen konnte. Außerdem trug er ehrlich Sorge, dass wenn er sich jetzt zur Seite lehnte, würde er sich kurzerhand übergeben. Er wollte sein Glück nicht herausfordern.

Für einen Moment schloss er die Augen, während er Merediths Frage lauschte, allerdings verstand er sie nicht so recht. Was genau meinte sie? Er hatte ihr doch schon gesagt, dass das mit den Geistern einigermaßen im Griff war derzeit. „Was genau meinst du?“, fragte er zurück, weil er gerade wirklich nicht verstand, was sie meinte. Seine Gedanken waren träge. Nur bei Jen fiel es ihm leicht, sich auf sie zu konzentrieren. War das normal? Vielleicht sollte er das bei einer seiner Therapiestunden mal die Psychologin fragen. Sie musste sich doch mit so etwas auskennen, oder? Anderseits, konnte man sich mit Liebe überhaupt wirklich auskennen?

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Feb 05, 2017 3:46 pm

Es war offensichtlich, dass es Lucas noch immer gut ging und Meredith war froh, dass sie ihn während der nächsten Tage genau im Auge würde behalten können.
Als er nach etwas zu Trinken fragte, war sie schon auf dem Weg zum Beistilltisch und reichte ihm das Glas. Sie lies es erst los, als er es fest in der Hand hielt und nicht Gefahr lief, es gleich fallen zu lassen.

Nachdem er getrunken hatte, nahm sie ihm das Glas wieder ab und stellte es zurück auf den Beistelltisch.
Sie würden sich da etwas Besseres überlegen müssen, falls er Durst bekam und niemand hier war. Auch wenn Meredith bezweifelte, dass es zwischen Jennifer, Adam und Simon eine Zeit geben würde, wo Lucas allein war.
Es war beruhigend zu wissen, dass es Leute gab, die für ihn da waren. Zu lange war es anders gewesen.

Nachdem er kurz die Augen geschlossen hatte, fragte er, was sie mit ihrer Frage meinte.
Er hatte ihr zwar bereits gesagt, dass die Geister nichts mit der aktuellen Episode zu tun hatten, aber das hieß nicht, dass überhaupt nichts vorgefallen war, seit sie sich zuletzt gesehen hatten.
Auch sie hatte Amelia getroffen und war mit ihr fertig geworden, ohne, dass man es ihr ansah.
Bei Lucas konnte es ähnlich sein.
„Hast du irgendwelche Geister gesehen, seit wir uns gesehen haben?“, fragte sie.
„Ist irgendetwas mit ihnen vorgefallen?“

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   So Feb 05, 2017 8:37 pm

Er war echt so durch. Er musste nicht lange warten, bis Meredith im das Glas reichte. Sie ließ nicht los, ehe sie sicher war, er hatte es wirklich in der Hand. Seine Hand zitterte, aber es war nicht so voll, als dass Gefahr bestand, er könnte etwas verschütten. Vorsichtig nahm er einen kleinen Schluck. Die Übelkeit blieb bestehen, aber das Wasser kam ihm nicht postwendend wieder hoch, weswegen er noch zwei, drei kleine Schlucke nahm, sich jedoch bei jedem Zeit ließ. Luce wolle sich nur noch verkriechen und die Welt um sich herum vergessen. Er wusste ja, es war nur eine Grippe, aber gerade fühlte er sich einfach nur, als ob eine Dampflok ihn überfahren hätte.

Meredith nahm ihm das Glas ab. Es war irgendwie lächerlich, aber während der Monate, die er in seinem Leben bisher im Krankenhaus verbracht hatte, hatte er gelernt, Hilfe zu eine gewissen Grad auch anzunehmen. Es war ok für ihn. Die Ärztin nahm es ihm nicht übel, dass sie ihm das Trinkglas reichte und es ihm auch wieder abnahm.

Sie meinte also doch die Geister. Die Frage, ob er Geister gesehen hatte, seit sie sich zuletzt gesehen hatten, hätte ihn lachen lassen, wenn er nicht so erschöpft gewesen wäre. Sein Blick glitt zu einer Geisterfrau, die stumm in der Ecke stand. Meredith nahm sie nicht wahr. Sie war aufgetaucht, als Merry ihm das Wasser gereicht hatte, aber sie war still, sie forderte ihn nicht, sondern war einfach nur da. „Sie sind fast immer da“, sagte er leise und sein Blick glitt zu der Geisterfrau in der Ecke. Sie sah auch Geister, aber nicht alle. Bei Luce machte es keinen Unterschied, ob es menschliche oder übernatürliche Geister waren.

„Nichts anderes als sonst auch“, beantwortete er ihre Frage. Es entsprach der Wahrheit. Ob er ihr davon erzählen sollte, wie er in New York fast schwach geworden war, als man ihm Ecstasy angeboten hatte, aber das wäre eher was für seine Therapie gewesen. Jen hatte ihm zur Seite gestanden. „Bei dir?“, fragte er und hielt einen Moment inne, um seinen aufgewühlten Magen unter Kontrolle zu bekommen.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Feb 07, 2017 3:55 pm

Gerne nahm sie den Vorschlag der dunkelhaarigen Ärztin an und gab sich der Müdigkeit ein wenig hin. Ein Kaffee klang nämlich tatsächlich nach einer hervorragenden Idee, auf die sich die Blondine aus New York einlassen konnte. Deswegen verabschiedete sich Jennifer noch mit einem herzlichen Lächeln und einem sachten Kuss auf die Wange von ihrem Freund und machte sich dann leise und mit einem doch ordentlich müden Blick auf in die Cafeteria des Mystic Falls Hospitals.

Jennifer verbrachte ein wenig Zeit in der Mensa. Allein bis sie ihren schwarzen Kaffee mit ein wenig Zucker hatte, verging etwas Zeit, weswegen sich die hübsche Blondine mit den schokoladenbraunen Augen dann auch Zeit ließ, um sich auf einer relativ bequemen Sitzbank Platz zu nehmen. Ab und zu nippte sie an dem dampfenden Getränk, welches ihre Sinne tatsächlich wieder etwas belebte und ihr half wieder klar zu denken. Der Tag oder die Nacht waren lang gewesen und die junge Frau und geübte Fotografin war gerade wirklich froh, den Kopf ein wenig abschalte zu können. Einfach nur das Heißgetränk genießen, das ihre Handflächen ein wenig wärmte und auf ihrer Zunge den bitteren und zugleich süßen Geschmack hinterließ, welchen heißer Kaffee nun mal an sich hatte.

Während sie aber da saß, dachte sie dennoch ein wenig nach. Wurde sich einerseits immer sicherer, dass sie die kleine Immobilie in der Innenstadt kaufen würde, um dort ihr eigenes Fotostudio hinein zubauen. Dass Jen dabei Unterstützung bekommen würde, wusste sie bereits. Schließlich hatte sich Luce bereits dafür ausgesprochen. Doch sobald die Blondine an den Musikstudenten dachte, dachte sie daran, dass es ihm hoffentlich bald besser ginge. Eigentlich ein perfektes Stichwort, um sich langsam wieder in das Krankenzimmers des rothaarigen jungen Mannes zu begeben, denn wie die Fotografin merkte, hatte sie ihren Kaffee schneller ausgetrunken, als sie vermocht hatte.
Also stand sie auf und ging mit etwas wacherem Geist wieder zum Zimmer ihres Freunds. Doktor Fell war immer noch bei ihm und so trat Jennifer leise wieder ein, hatte zuvor natürlich geklopft.

"Hey... kann wieder rein kommen?", wollte die junge Frau wissen und trat leise wieder ein. Schenkte ihrem Freund mit ihren schokoladenbraunen Augen einen herzlichen Blick.

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Feb 14, 2017 6:53 pm

Für einen Moment wirkte Lucas fast amüsiert, als Meredith nach den Geistern fragte.
Sie vermutete, dass er immer noch eine sehr andere Beziehung zu diesen hatte, immerhin sah er sie alle und nicht nur die, die vor ihrem Tod übernatürliche Wesen gewesen waren.
Er wirkte zu ihrer Erleichterung aber nicht so, als habe es ein Problem gegeben und sie beruhigte sich noch weiter.
Vorerst war zwar nicht alles wie gewünscht – immerhin lag Lucas im Krankenhaus – aber sie hatte alles unter Kontrolle.

„Es gab einen Vorfall“, gab Meredith zu, die vorherige Ruhe bei der Erinnerung schlagartig weg. „Aber es ist alles okay, ich hab es in den Griff bekommen“
Sie war Castiel immer noch so dankbar, dass er ihr geholfen hatte, aber an Amelia und den Besuch auf dem Friedhof zu denken war wirklich unschön.
Sie wurde davon befreit, darüber zu reden, als es an der Tür klopfte und Jennifer wieder herein kam.
„Natürlich“, sagte Meredith, als sie fragte, ob sie wieder herein kommen konnte.
Meredith sagte es mit einem Lächeln, dass trotz seiner Schwäche nicht so froh wirkte wie das von ihrem Patienten.

Der Kaffee schien Jennifer gut getan zu haben. Sie wirkte nicht mehr so müde, auch wenn Meredith sicher war, dass sie eine Mütze Schlaf gut vertragen könnte.
„Lucas ist soweit stabil“, sagte Meredith zu seiner Freundin. „Aber wir werden ihn noch ein paar Tage hierbehalten. Sie können ihn natürlich gerne besuchen“
Ihre Anwesenheit würde Lucas Heilungsprozess nur beschleunigen, da war Meredith sich sicher.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Krankenzimmer   Di Feb 14, 2017 8:44 pm

Anders als für Luce war die ganze Geistersache für Meredith noch neu. Ihn brachte es schon lange nicht mehr aus dem Konzept, wenn ein Geist auftauchte. Zugegeben, er mochte es nicht, wenn sie auf ihn einredeten, ihn bezirzen wollte, doch endlich auf ihre Seite zu kommen, da er schon längst ein Teil von ihnen wäre, er hasste es, wenn sie ihn anfassten, und als es das erste Mal gewesen war, war er auch schockiert gewesen, aber die reine Anwesenheit eines Geistes, so wie es jetzt gerade war, störte ihn nicht sonderlich. Die Geister waren eben fast immer da. Es war schon eher etwas Besonderes, wenn sie mal nicht da waren.

Meredith schien jedoch eine Begegnung mit einem Geist gehabt zu haben. Sie sagte zwar, es war alles in Ordnung und sie hatte es regeln können, aber allein an der Art, wie die Ruhe aus ihr wich, war ihm Zeichen genug, dass eben nicht alles so gut war, wie sie ihn glauben machen wollte, aber Luce hatte auch nicht die Chance, noch einmal genauer nachzufragen, denn in diesem Mometn klopfte es an der Tür und Jen steckte den Kopf herein und fragte, ob sie wieder hereinkommen könnte. Unwillkürlich trat ein Lächeln auf seine Lippen, obwohl er sich einfach nur mies fühlte. Er erwiderte den Blick der warmen schokoladenbraunen Augen. Er liebte Jen.

Bei den Worten der Ärztin klappte ihm jedoch fast der Mund auf. Ein paar Tage?! Er hatte damit gerechnet, vielleicht noch bin zum nächsten Tag zu bleiben. Er hasste Krankenhäuser, aber er wusste auch, Merry hatte ihn gern im Auge, wenn er angeschlagen war. Sein Körper reagierte nicht immer wie der eines Mannes in seinem Alter es sollte, besonders wenn er nicht ganz auf der Höhe war. Der Rothaarige senkte den Blick. Irgendwie war es ihm unangenehm, hier im Bett herumzuliegen, während die Damen auf den Stühlen saßen. Zumindest trug er kein Krankenhaushemdchen. Es war ein schwacher Trost, aber es war ein gewisser Trost. Seine Hand suchte die von Jen.

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