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 Cafeteria

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AutorNachricht
Jonathan Becket
Werewolf
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BeitragThema: Cafeteria   Sa Sep 02, 2017 4:41 pm

Überrascht sah Jon zu Trent, als dieser ihm etwas Geld hinhielt. Eine Braue hob sich leicht in die Höhe, immerhin hatte er diesen Mann vor nicht allzu langer Zeit umgefahren. Aber er würde das Geld ganz sicher nicht ablehnen, immerhin hatte er keinen Pfennig in der Tasche. Das Meiste was er in letzter Zeit hätte bezahlen müssen, hatte er sich einfach genommen. Das konnte er jetzt wohl auf jeden Fall vergessen, da zumindest zwei Leute ihn äußerlich kannten und somit sicherlich der Polizei sagen konnten, wer er war. Auch wenn sie von ihm nicht mehr als seinen Spitznamen kannten. So hatten sie sich sicher sein Gesicht gemerkt.
"Danke.", erwiderte Jon daher und steckte das Geld in die Tasche seiner dunklen, bereits etwas abgenutzten Jeans. Er hatte schon einige Male vorgehabt seine Kleidung zu wechseln, aber in den Läden gab es eindeutig zu viele Kameras, als das er sich welche hätte klauen können. Es reichte schon, dass er das Risiko bei den Autos eingegangen war. Man musste sein Glück schließlich nicht herausfordern.

Mit schweren Schritten machte er sich auf in die angewiesene Richtung und erreichte schon bald die Mensa. Es war wenig los und nur einige Krankenschwestern saßen an einem Tisch, fingen an zu tuscheln, als sie ihn erblickten. Jon machte sich nicht viel daraus, schnappte sich ein Tablett und belud sich dieses mit dem Tagesmenü: Gulasch. Besser hatte er es nicht erwischen können. Dazu kamen ein Teller voll mit Bacon und Ei.
Sobald er bezahlt hatte, setzte er sich an einen Tisch etwas abseits der Tuschelnden und begann die warme Mahlzeit in seinen Mund zu schaufeln. Ohne groß zu kauen gelangte das Fleisch in seinem Magen und füllte diesen mit einem wunderbaren Gefühl aus. Binnen von wenigen Minuten war sein Teller leergeputzt und er wischte sich leicht mit dem Ärmel über den Bart, um mögliche Essensreste daraus zu fischen. Dann stand er wieder auf, stellte sein Tablett in die Ablage, sah auf die Uhr und überlegte kurz. Statt, wie angeordnet, da zu bleiben, bis die Ärztin mit ihm sprechen wollte, machte er sich auf in Richtung Ausgang. An der Rezeption hinterließ er seine Handynummer, mit den Worten "Für Doktor Fell" und verließ dann das Krankenhaus. Die frische Winterluft wehte ihm in die Nase und der frisch fallende Schnee wusch den Geruch von Desinfektionsmittel und Krankheit von ihm ab. Mit langen Schritten war er bei seinem Auto angekommen, schloss es auf und schwang sich hinein. Der Motor startete beim dritten Versuch und ratterte dann munter vor sich her. Jon fuhr vom Parkplatz in Richtung Stadt, wo er sich eine Bleibe für die Nacht suchen wollte. Und außerdem würde er weitere Nachforschungen bezüglich eines Werwolfes betreiben, den er schon eine ganze Weile suchte ...

tbc: Marktplatz

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Derek Smith
Hunter
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BeitragThema: Re: Cafeteria   Gestern um 6:34 pm

cf: verlassenes Farmhaus
Es war nun schon zwei Tage her, seit er aus seinem künstlichen Koma erwacht war und inzwischen ging es ihm wieder völlig gut. Er konnte laufen. Er konnte essen. Er konnte reden. Doch er konnte sich nicht erinnern. Seine letzte Erinnerung war das brennende Haus, sein Haus, in dem seine Mutter lag und dort verbrannt war. Die Ärzte hatten ihn nach seinem Namen gefragt und auch den wusste er nach einigem Überlegen wieder. „Derek. Derek Smith“, hatte er nach einigem Zögern mitgeteilt. Er hatte ihnen von dem brennenden Haus erzählt und sie hatten recherchiert. Offenbar war er neun gewesen, damals. Ergab sich eine Erinnerungslücke von geschätzt 20 Jahren. Ergab sich ein Koma, das fast zum Hirntod geführt hätte. Ergab sich ein medizinischer Einzelfall.
Sie sagten, sie würden ihn noch ein paar Tage zur Beobachtung im Krankenhaus behalten, bevor sie ihn zurück in die weite Welt schickten. Derek schätzte, dass sie eher an seinem Krankheitsbild interessiert waren, doch es kümmerte ihn nicht. Dank des medizinischen Wunders, das er offenbar war, war irgendeine ärztliche Stiftung auf ihn aufmerksam geworden und erstattete alle Krankenhauskosten – solange er alle drei Jahre für eine Untersuchung zurückkam. Natürlich hatte er zugestimmt, allein deshalb, weil er keine Ahnung hatte, wie er sonst für die Rechnung aufkommen sollte. Offenbar hatte er keine Verwandten oder Freunde, denn noch hatte niemand ihm einen Besuch abgestattet. Nun wollten die Ärzte ihn noch zwei Tage hier behalten. Zwei Tage und dann musste er gucken, wo er blieb. Kein Haus, kein Job, keine Familie. Wo sollte er denn bleiben?
Das war das eine, über dass sich Derek Gedanken machte, als er geistesabwesend in der Cafeteria saß und den Krankenhausfraß löffelte. Sonderlich gut war das Essen hier nicht, es gab deutlich Besseres – Hasenbraten, zum Beispiel, von dem er wusste, dass er ihn viel und gerne aß, sich aber nicht erinnern konnte, dass er ihn gegessen hatte. Ja, der Erinnerungsverlust. Das war das zweite große Problem. Er erinnerte sich an seine Kindheit. Die Trunksucht der Eltern, verdammt, sogar wie sein Vater ihn das Jagen gelehrt hatte. Doch danach – alles weg! Nicht einmal den Hauch einer Erinnerung. Er war ein Nichts, ein erwachsener Mann, der in seiner Kindheit stecken geblieben war. Nur eines wusste er: Er gehörte nicht hierher. Und um genau zu sein, gehörte er nirgendwo hin.
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Mary Riach
Witch
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BeitragThema: Cafeteria   Heute um 2:06 am



Firstpost

Mystic Falls, eine Stadt des Übernatürlichen, so hatten es zumindest ihre Eltern gesagt. Sie wollten nicht, das ihre Tochter in das offene Messer lief, deswegen offenbarten sie ihr alles was sie darüber wussten. Mary war in diese Kleinstadt gezogen, weil sie einen Fußballvertrag bei den Richmond Kickers bekommen hatte. Ihre Mutter hingegen hatte sie gebeten sich eine Hexe zu suchen, damit sie besser ihre Kräfte kontrollieren und dementsprechend ausbauen konnte. Die Schwarzhaarige jedoch wollte nicht zaubern. Sie wollte ein normales Leben führen so, wie sie es früher getan hatte. Aber bei dieser Familie war dies nicht möglich gewesen, deswegen musste sie ihre Fähigkeiten lernen, ob sie wollte oder nicht.

Nachdem die Europäerin ihre Wohnung eingerichtet hatte, beschloss sie in die Stadt zu gehen. Sie wollte sich diese ein wenig ansehen. Mary hoffte, das das Eis und der Schnee bald verschwunden war. So konnte sie nicht vernünftig Fußball spielen. Die Schwarzhaarige glaubte aber dennoch, das die Schneedecke eine Weile blieb.
Schlussendlich passierte sie eine Straße und ging über einen Bürgersteig. Dabei betrachtete sie die Häuser, einige von ihnen fand sie sehr schön. Sobald Mary mehr Zeit hatte, würde sie sich die historischen Häuser ansehen. Derzeit ging dies aber nicht.
Augenblicklich war die hübsche Schottin kurz unaufmerksam und rutschte auf dem Boden aus, woraufhin sie auf diesen fiel. Schockiert blickte sie auf ihre Beine, weil sie dachte, dass diese verletzt seien. Jedoch rappelte die junge Frau sich auf und merkte, das nicht ihre Beine, sondern ihre Hand behandelt werden musste. Daraufhin schlug sie den Weg zu dem Krankenhaus ein, das in der Nähe war und ging direkt in die Notaufnahme. Dort wurde Mary auch sogleich von einer Schwester verarztet. Ihre Verletzung an ihrer Handinnenflächen war nicht schwer, jedoch musste sie zur Vorsicht ein Verband tragen.

Sie war nicht gerade froh darüber, dass sie sich verletzt hatte aber sie konnte nichts dagegen machen. Letztendlich verließ die Fußballspielerin die Notaufnahme und ging einige Schritte auf dem Flur. Ihr Blick fiel zur Cafeteria. Es war eine gute Idee jetzt etwas zu Essen. Weshalb sie diese betrat. Mary kaufte sich einen Kaffee und nahm das Menü. Als sie diese beiden Sachen bezahlt hatte, drehte sie sich um und sah durch die Cafeteria. Da so einiges los war, waren auch nicht mehr so viele Plätze frei. Weswegen sie sich für einen Platz, bei einem jungen Mann entschied. Eigentlich setzte sich Mary nicht gerne bei fremden Menschen hin aber, wenn es nicht anders ging, machte sie dies.
Sie ging auf diesen zu und fragte ihn mit ihrem schottischen Akzent:
"Entschuldigen Sie, ist hier noch frei?"
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