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 Niklaus Schlafzimmer

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BeitragThema: Niklaus Schlafzimmer   So Okt 20, 2013 7:50 pm

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Okt 22, 2013 9:28 pm

cf: *klick*

Schon lange hatte es gefehlt, sich so sehr unbeschwerter Zweisamkeit hingeben zu können, denn immer war etwas dazwischen gekommen oder hatte in seinen Gedanken den Moment überschattet. Jetzt allerdings ging es dem Ursprünglichen um etwas ganz Anderes, denn er fühlte sich sicher. Zumindest für jetzt! Darum war er auch mit dem Herzen dabei, während der Kopf endlich mal Stillschweigen bewahrte. Die beiden lagen nebeneinander in dem riesigen, zerwühlten Bett. Nik hielt seine große Liebe eng an seinen Körper gepresst und seine Lippen lagen auf ihrer Stirn. Immer noch strich er ihr sanft über die weiche Haut, küsste sie ab und an zärtlich und lauschte ihrem langsamen Herzschlag.

Für den Hybriden stand fest, dass er noch eine Ewigkeit so hier liegen könnte, denn ihm fiel nichts ein, was er wirklich dringend erledigen müsste. Sie waren fürs Erste vor den Dämonen sicher, Katherine konnte nicht abhauen, weil er sie manipuliert hatte, Elena war ihm immer noch 'gefügig' und Allison konnte warten. Sie wollte von selbst sowieso nicht mit ihm sprechen, also hatte dies keine Eile!

Nach einer Weile, in der keiner von ihnen etwas gesagt hatte, fiel Klaus jedoch plötzlich etwas ein. Schon seit längerem hatte er etwas Bestimmtes vor und jetzt gerade hatte er das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt dafür war! Lächelnd drehte er sich zu der kleinen Vampirin um und zog sie nun ganz an sich.

"Was hältst du davon, jetzt zu duschen und dann mit mir mitzukommen? Ich hab da etwas, das ich dir zeigen möchte und... Naja, ich würde mich freuen, wenn es dir gefällt."

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Rowena De Vere
Vampire
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Okt 22, 2013 10:17 pm

Cf: http://dark-paradise.forumieren.de/t845-mikaelson-mansion#14077

Es kam nicht oft vor, dass Rowena und Niklaus so ruhig Zeit miteinander verbringen konnten. Es war schon sehr lange her und umso mehr genoss sie sie kleinen Zärtlichkeiten, die sie austauschten. Er hatte sie fest an seinen Körper gepresst und küsste immer wieder sanft ihre Stirn, während seine warmen Hände über ihre Haut streichen. Sie selbst hatte ihre Arme um ihn gelegt und eine Hand kraulte das Haar in seinem Nacken. Tief atmete sie seinen unvergleichlichen Geruch ein, von dem sie sicher war, nie genug davon bekommen zu können. Alle Probleme, die sie hatten und die noch vor ihnen liegen mochten, waren in diesem Moment ganz klein und unbedeutend. Wichtig war nur, dass sie jetzt hier zusammen waren.

Plötzlich änderte sich die Haltung des Hybriden, als ob ihm etwas eingefallen war. Ihre hellen Augen blickten zu ihm auf und Sorge spiegelte sich für den ersten Moment darin. Dann sah sie jedoch, dass er keineswegs beunruhigt aussah und so entspannte sie sich wieder. Seine Frage ließ sie lächeln. „Ich würde dir überall mit hin folgen.“, hauchte sie ihm entgegen und sie lösten sich von einander. Geschmeidig wie eine Katze stand sie auf und zog ihren Liebsten dabei ebenfalls auf die Beine.

Gemeinsam gingen sie in das prachtvolle Badezimmer. Es war niemand im Haus, sodass ihre Nacktheit niemanden störte. Umziehen konnten sie sich genauso gut, wenn sie wieder im Zimmer waren. Die gemeinsame Dusche war schön, aber nicht so ausführlich, wie sie es hätte sein können. Nik war von einer positiven Unruhe ergriffen, die ihn eilig werden ließ.

Sie brauchten keine 15 Minuten, bis sie fertig geduscht und abgetrocknet waren. Rowena föhnte ihr Haar, während der großgewachsene Mann Kleider für sie holte. Weitere zehn Minuten später waren sie bereit zu gehen. Ihre Finger waren ineinander verflochten und die kleine Lady sah mit einem Lächeln zu ihm hoch. „In welche Welt entführst du mich, Lord Niklaus?“, fragte sie mit einem Augenzwinkern. Mit ihm war jeder Tag unvergleichlich  und er hatte sie bereits in Welten geführt, die ihr völlig unbekannt gewesen waren. Angefangen mit der Welt der Vampire.

Tbc: Unterirdische Höhlengänge

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mi Okt 23, 2013 7:30 pm

Fürs Erste kam auch in die kleine Vampirin die Unruhe und Sorge hatte sich in ihrer unvergleichlichen Miene widergespiegelt, als Klaus plötzlich seinen Einfall kundgetan hatte und diesen so schnell wie möglich umsetzen wollte. Es war vermutlich verwirrend für seine Liebste, doch sie war ihm nicht böse. Vielmehr amüsierte sie sein kindlicher Drang, seine Überraschung sofort präsentieren zu wollen, und sie lachte leise. Der Hybrid liebte diesen Klang, er war einzigartig auf der ganzen Welt und erfüllte ihn jedes Mal mit Freude. Ohne seiner Bitte auch nur einen Mucks entgegenzusetzen, stand die schöne Vampirin mit einer unglaublich geschmeidigen Bewegung auf, wobei ihr Gefährte jede einzelne Zuckung des Muskelspiels unter ihrer makellosen Haut beobachtet hatte. Ein raubtierhaftes Glitzern trat in seine Augen und er entblößte seine Zähne, als er grinste. Innerhalb eines Sekundenbruchteils stand er vor dem Objekt seiner Begierde und zog sie erneut an sich, um sich einen Kuss zu stehlen.

"Wie schön du bist... Was würde ich nur ohne dich tun?", flüsterte er ihr zu, die Stirn an ihre gelehnt, ehe er sich in das an das Schlafzimmer angrenzende Bad ziehen ließ und sich dort, wenn auch nicht ganz gewollt, im Eilverfahren duschte. Seit ihm sein Einfall gekommen war, wollte er wissen, wie seine Liebste darauf reagieren würde, weshalb er kaum mehr zu stoppen war und sich deshalb extra beeilte.

Eine gute halbe Stunde später waren sie endlich fertig, um das Haus zu verlassen und den Ort aufzusuchen, den der Ursprüngliche im Sinn hatte. Da er Rowena für einen Moment allein im Bad gelassen hatte, um sich anzuziehen und ihr ein paar bequeme Kleidungsstücke zu bringen, war es ihm möglich gewesen, unbeobachtet etwas einzustecken, das er später noch brauchen würde.

"In welche Welt entführst du mich, Lord Niklaus?", riss ihn die zierliche Schönheit dann aus seinen Gedanken, doch er lächelte nur und nahm ihre Hand. Zog sie enger zu sich, um sie einfach mit sich mitzunehmen, als er gleich darauf loslief. Nur einen Moment später kamen sie mitten im Wald an der Stelle an, die Nik die ganze Zeit im Sinn gehabt hatte. Mit einem kräftigen Tritt auf den Boden legte er die unterirdischen Höhlengänge frei, die noch aus der Zeit stammten, als er noch ein Mensch gewesen war. Seine Liebste eng an sich gedrückt, sprang er hinab und führte sie. Licht war nicht nötig, denn ihre Augen waren gut genug, um im Dunkeln sehen zu können.

tbc: Unterirdische Höhlengänge

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Fr Nov 01, 2013 7:49 pm

Cf: Unterirdische Höhlengänge

Ein letzter Kuss in den Höhlengängen und dann gingen sie wieder an die Oberfläche. Wieder wählte Nik den Weg durch die Decke, was sie lächeln ließ. Wenn er seinen Weg kannte, konnte es ihm nicht schnell genug gehen. In diesem Punkt war er manchmal wie ein Kind. Es war nicht schlimm, keineswegs. Es machte ihn nur noch liebenswerter. Er zog sie eng an sich und mit einem kraftvollen Sprung standen sie wieder in der kühlen Luft des Waldes. Tief sog sie den einmaligen Geruch ein. Die Natur hier war stellenweise noch unberührt.

Hand in Hand gingen sie zum Niks Anwesen zurück, oder besser gesagt zum Anwesen der Mikaelsons und nun auch von ihr. Das Lächeln kehrte zurück auf ihre Lippen und wollte nicht so schnell wieder verschwinden. Noch immer konnte sie die Ereignisse kaum begreifen. Sie war einfach nur glücklich. Anders wusste sie ihre Gefühle nicht zu beschreiben. Es wurde dem, was sie fühlte, nicht gerecht, aber andere Wörter beschrieben es ebenso unzulänglich.

Im Anwesen war es immer noch dunkel und still. Keiner von Niks Geschwistern war hier, ebenso schon, wie sie gegangen waren. Sie brauchten nicht lange, um sich für die Nacht fertig zu machen. Rowena Blick wanderte immer wieder auf den Ring, der einst ihrer Mutter gehört hatte. Sie konnte noch gar nicht glauben, dass er wieder aufgetaucht war und ausgerechnet zu Nik gelangt war.

Mit einem seligen Lächeln lag sie in den Armen des Hybriden, schmiegte sich an seine starke Brust. Es war schön, einfach nur bei ihm sein zu können, zu wissen, dass er nicht weg ging, ohne es ihr zu sagen. Nie wieder würde er einfach weg sein. Wenn sie am nächsten Morgen ihre Augen wieder aufmachte, würde er immer noch da sein und dieses Wissen war wundervoll. Er war wundervoll.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   So Nov 03, 2013 2:05 pm

cf: Unterirdische Höhlengänge

Das Lächeln von Rowena, weil er mal wieder 'mit dem Kopf durch die Wand' musste, war dem Ursprünglichen natürlich nicht entgangen und er erwiderte es bloß, anstatt etwas zu sagen. Es war typisch für ihn, dass es schnell und präzise gehen musste, wenn er ein Ziel verfolgte, doch damit brauchten sie sich nun nicht aufhalten. Man würde offene Türen einrennen. Auf ihrem Weg zum Anwesen der Mikaelsons umgab die kühle Waldluft sie vollständig und setzte sich auch in ihrer Kleidung fest, doch als Vampire oder zumindest Halb-Vampire, dabei musste Nik grinsen, wurde ihnen nicht kalt. Immer noch lächelte seine Liebste und er tat es ihr gleich.

Ja, man konnte behaupten, er war glücklich. Zwar war da viel mehr, das in seinem Inneren tobte, aber er wusste nicht, wie er es sonst beschreiben sollte. Dafür gab es sonst keinen passenden Ausdruck!

Als sie in dem großen Anwesen, dass die Urvampire und nun auch die zierliche Lady aus England ihr Heim nannten, war schon von weitem wahrzunehmen, dass sich in dem Haus niemand aufhielt. Seine Lakaien hatten dort nachts sowieso nichts zu suchen und Maddox war wahrscheinlich wieder auf Streifzug durch irgendwelche Universitätsbibliotheken. Wichtig für den Hybriden war nur, dass er da war, wenn er ihn brauchte. Momentan war das nicht der Fall, also war es auch verständlich, dass er nicht die ganze Zeit hier rumlungerte.

In seinem Schlafzimmer zog Nik nur noch die großen Vorhänge zu und entledigte sich dann seiner Stiefel, seiner Jeans, seiner Lederjacke und dem langen Shirt darunter, bevor er das Telefon noch einmal zur Hand nahm und sich nach einer abgeschickten SMS an seine Schwester ins Bett legte. Rowena war bereits vor ihm fertig, weshalb er sie einfach nur in seine Arme zog und auf die Stirn küsste, bevor er seine Nase an ihrem Haaransatz in die feinen dunklen Strähnen vergrub. Er mochte den süßen Duft seiner Liebsten nur zu gern und das wusste sie auch. Noch ein bisschen Zeit verstrich, während sie über belanglose Dinge sprachen, lachten und Zärtlichkeiten austauschten, doch allmählich holte der Schlaf den Ursprünglichen ein und er gab irgendwann nach, als ihm die Augen zufielen.

tbc: Bekah's Phone

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   So Nov 03, 2013 3:35 pm

Sie redeten noch ein bisschen, als sie so Arm in Arm in Bett lagen. Es waren keine schweren Themen, sondern viel eher liebevolles Geplauder. Rowena brauchte nicht lange, um zu merken, wie die Müdigkeit immer mehr von Nik Besitz ergriff. Zwar kämpfe er darum wach zu bleiben, ein echter Mann wurde bekanntlich nicht müde oder so ähnlich, aber letzten Endes schlief er doch ein. Der kleinen Vampirin lag ein Lächeln auf den Lippen, während sie ihm sanft durchs Haar strich. Wenn er schlief sah er so unschuldig und sanft aus wie ein kleines Kind. Es kam nicht oft vor, dass man den mächtigen Hybrid so ruhig und mit sich selbst im reinen sah. Sie wünschte, seine inneren Dämonen ließen ihn auch am Tag in Frieden, sodass er auch im wachen Zustand so entspannt aussah. Leider kam das viel zu selten vor.

In seine warme Umarmung gehüllt, ließ auch Rowena ihre Sinne schweifen, gab sich dem Gefühl der Erschöpfung hin und wehrte sich nicht, als der Schlaf seine Finger nach ihr ausstreckte, und sie immer weiter in die schwarze Tiefe riss. Es war keine Dunkelheit, vor der man sich fürchten musste, besonders nicht, wenn ihr Liebster bei ihr war.

Sie träumte von ihrer verstorbenen Mutter. Das hatte sie schon lange nicht mehr. Man musste nicht Psychologie studiert haben, um zu wissen, dass der Ring, den Nik ihr zur Verlobung geschenkt hatte, der Auslöser für den Traum war. es war kein böser Traum, im Gegenteil. Ihre Mutter war voller Leben, strahlte.

Rowena brauchte einen Moment, um sich wieder ins Hier und Jetzt zu finden, als sie aufwachte. Ihr Traum war real gewesen, aber sie wusste auch, dass ihre Mutter schon lange tot war. Ihre Familie war alle schon lange tot, aber sie hatte in den Mikaelsons und besonders in Niklaus eine neue Familie gefunden.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Nov 04, 2013 8:10 pm

cf: Rebekah's Phone

Sein Schlaf war ruhig, erholsam und traumlos, weshalb Nik auch umso zufriedener war, als er die Augen wieder aufschlug. Lange hatte er nicht mehr so gut geschlafen, denn immer hatte er irgendetwas im Kopf gehabt, dass ihn nicht hatte abschalten lassen. Nicht selten war das ein Problem für ihn aber seit der gestrigen Nacht konnte er nicht glücklicher sein. Auch wenn das vielleicht nicht sein Ding war, wie er früher gedacht hatte, so gefiel es ihm, Rowena nun ganz offiziell als die Seine zu bezeichnen. Er sah sie natürlich noch immer nicht als ein Ding, sein Eigentum, an, aber dennoch war sie von nun an, wenn auch noch nicht ganz, an ihn gebunden. Sie gehörte ihm, ohne Zweifel, und er gehörte ihr!

Sein erster Blick nach dem Aufwachen ging an die Decke, doch als sich der Ursprüngliche dann gemütlich gestreckt hatte, um auch seine Muskeln zu wecken, sah er seine Liebste an. Sie war auch schon wach, und er fand sie unheimlich süß, wenn ihre seidigen Strähnen durcheinander waren und ihr Gesicht so verschlafen und zerknautscht aussah. Auf die Nase binden würde er ihr das aber nicht, denn sie war viel zu schnell beschämt und das wollte er nicht. Vorsichtig umfasste er ihre schmale Taille und zog sie wieder an sich, stahl der dunkelhaarigen Schönheit einen gefühlvollen Kuss. Schon mehrmals hatte der Hybrid nun schon wieder das Vergnügen gehabt, neben der zierlichen Vampirin und auch mit ihr aufzuwachen, sie danach sofort in die Arme schließen und sie küssen zu können. Viel zu lange hatte er ohne diese Dinge leben müssen, also war er umso glücklicher, dass er es nun wieder zu seinen Privilegien zählen durfte.

"Ich weiß ja nicht, was du heute vorhast, aber ich würde gerne mit meiner wunderschönen zukünftigen Frau einen Spaziergang machen."

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Nov 05, 2013 7:01 am

Zufrieden streckte sich die kleine Vampirin. Nik hatte immer noch einen Arm um sie gelegt und blinzelte sie müde an. Es war sicherlich kein häufiger Anblick, zwei Vampire so friedlich und verschlafen beieinander liegen zu sehen. Seine einzigartigen Augen waren noch halbgeschlossen, glänzten deswegen aber trotzdem schon aufgeweckt. Sie lächelte ganz leicht.

Ehe sie ihm einen guten Morgen wünschen konnte, zog er sie zu sich. Rowena lächelte ihn an und es war ein seliges Lächeln. Der Kuss, den er ihr gab, war liebevoll, schmeckte süßer als Zucker. Sie erwiderte ihn nur allzu gern. „Guten Morgen“, hauchte sie gegen seine Lippen. Es war toll neben ihm aufwachen zu können. Zu lange hatte sie darauf verzichten müssen und nun konnte sie es wieder, für immer und für immer war für einen Vampir viel länger als für einen Menschen.

Sie schmiegte sich an seine starke Brust, genoss die Umarmung. „Ich weiß ja nicht, was du heute vorhast, aber ich würde gerne mit meiner wunderschönen Frau einen Spaziergang machen.“, sagte er sanft und ihr Glücksgefühl schwoll innerlich noch mehr an. Er hatte sie als seine Frau bezeichnet! Er wollte wirklich für immer mit ihr zusammen sein. Vor ihrer ersten Ehe hatte Rowena schreckliche Angst gehabt, aber jetzt wollte sie es aus tiefstem Herzen. Sie wollte Niklaus Mikaelson heiraten.

Das lächeln, welches sie ihm schenkte, war strahlend. „Ich wüsste nicht, wie ich meinen Tag besser verbringen wollte, als mit der Person, die ich über alles liebe.“, sagte sie leise gegen seine Lippen und stahl ihm noch einen Kuss. Es fühlte sich einfach zu schön an. „Lass uns gehen.“

Tbc: Wald


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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Nov 05, 2013 6:38 pm

Natürlich hatte Rowena den Kuss erwidert und sich lag nun eng an ihn geschmiegt da, lauschte dann seinen Worten. Sie wünschte ihrem Liebsten einen guten Morgen, wobei dieser ihr direkt in ihr wunderschönes Gesicht sah. Man konnte deutlich das Leuchten in ihren einzigartigen Augen erkennen, als er sie als seine Frau bezeichnet hatte. Es gab vermutlich niemanden, außer vielleicht sie selbst, der so gut über das tragische Schicksal der zierlichen Lady Bescheid wusste wie der Hybrid, und genau deshalb ehrte es ihn umso mehr, dass sein Antrag und ihre Verlobung sie so sehr freute. Ein breites Lächeln stahl sich auf ihre Lippen und Nik erwiderte es nur zu gerne, als seinem Vorschlag auch schon zugestimmt hatte. Dabei betonte die dunkelhaarige Schönheit, dass sie den Ursprünglichen über alles liebte, was ihn dazu veranlasste, sie noch einmal zärtlich zu küssen, bevor sie aus dem Bett stiegen.

Eine Weile später schritten die beiden bereits durch den Wald, genossen die frische, noch kühle Waldluft am Morgen. Nik hatte einen Arm um seine Verlobte gelegt und hielt sie eng an seinem Körper. Er hatte seine Sinne genauestens auf ihre Umgebung gerichtet, um mögliche Gefahren schnell genug zu erkennen. Zwar war er so gut wie unsterblich, aber Rowena war es keineswegs und der Vorfall mit den Dämonen hatte ihm gezeigt, dass er noch viel besser auf sie aufpassen musste, als er zuerst gedacht hatte.

"Und wie fühlst du dich heute, mein Herz? Hast du vielleicht Hunger oder fehlt dir sonst etwas?"

tbc: Wald

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Fr Jan 24, 2014 9:13 pm

cf: Wald

Als Rowena sich vorhin an ihn geschmiegt hatte, war ihm ein Stein vom Herzen gefallen, doch die Kälte ihrer Haut war auch gleichzeitig beängstigend gewesen. Die kleine Brünette hatte sich regelrecht in ihm verkrochen, als könnte sie ihn anziehen, was ebenfalls furchteinflößend war. Die Tränen, die ihr über die blassen Wangen liefen, brachen ihm das Herz, auch wenn er kein Wort mehr sagte. Das zu tun, war ihm zu dem Zeitpunkt so falsch vorgekommen. Viel lieber hatte er geschwiegen und sie so schnell wie möglich nach Hause gebracht, damit sie in Sicherheit war und er sie im Auge behalten konnte.

Im völligen Gegensatz zu vorhin im Wald war es nun. Es könnte kaum mehr Abstand zwischen ihnen geben, obwohl Nik seine Liebste im Arm hielt. Sie schien gedanklich vollkommen abwesend zu sein. Was in ihrem hübschen Kopf wohl schon wieder vorging? Eigentlich wollte der Ursprüngliche es gar nicht wissen, denn er konnte es sich schon denken und das wollte er gar nicht wissen. Dennoch brauchte er das Wissen darum, um der Frau, die sein Leben war, helfen zu können. Aus einem Reflex heraus wollte er näher an sie heranrücken, einen Kuss auf ihrer Stirn platzieren, doch das wäre gerade der absolut falsche Weg, da war sich der Hybrid sicher! Genau in diesem Moment klopfte es auch an der Tür, vor dieser er nur einen Wimpernschlag später stand, um seiner Schwester zu öffnen.

"Sieh sie dir an! Sie ist ein Häufchen Elend. Ich beende das jetzt!", fauchte Nik ungehalten, doch er gab sich Mühe, nicht die Kontrolle zu verlieren. Stattdessen ballte er die Hände zu Fäusten und ließ Rebekah in sein Schlafzimmer.

"Kümmere dich gut um sie und lass gefälligst niemanden hier rein!", war seine eindeutige Anweisung, dann marschierte der Ursprüngliche in einem noch nie dagewesenen Tempo aus dem Haus und war kurz davor, den ganzen Vorgarten zu zerlegen, als sich sein Telefon meldete. In seiner Raserei die Nachricht zu lesen, gestaltete sich als beinahe unmöglich, doch er schaffte es dann doch und setzte sich sofort darauf in Bewegung, um dieser verdammten Hexe alle Gliedmaßen einzeln auszureißen.

tbc: Hexenhaus

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Sa Jan 25, 2014 2:06 pm

Cf: Wald

Konnte man sich eigentlich zu Tode weinen? Rowena kam es so vor, als ob sie seit Stunden nur noch weinte. Die Tränen flossen einfach aus ihr heraus, zeugten von ihrer inneren Qual. Die Aussicht zu sterben kam ihr in diesem Moment gar nicht mehr so schrecklich vor. Sie wollte leben, aber wenn einem das Leben mehr Schmerzen als Freude brachte, war es denn dann überhaupt noch ein Leben? Wo war Gott, der Unrecht verhinderte? Die kleine Lady erwartete nicht, dass sie errettet wurde, aber konnte man nicht unendlich viel Schmerzen erleiden. Sie war längst an ihre Grenzen gekommen. Dass sie nicht wusste, was der Mann mit ihr vorhatte, machte es nicht besser.

Sie hatte sich ganz klein zusammengerollt, sollte keine Angriffsfläche bieten du wenn er sie vergewaltigen wollte, musste er sie mit Gewalt nehmen. nicht, dass es ihn daran hindern würde, aber er konnte sich nicht sofort auf sie stürzen und die wenigen Augenblicke konnten ein wahrer Segen sein. Ein kurzer Moment, in dem sie noch ein bisschen weniger kaputt war.

Sie sah nicht hin, aber sie hörte noch eine zweite Stimme. jemand kam ins Zimmer herein, eine Frau. Was sollte das. Wollte den Mann nun auch noch zeugen haben, wie er sich an ihr verging?! das konnte doch wohl nicht wahr sein! War die Demütigung nicht schon groß genug? Eine ihrer zarten Hände krallte sich in das Laken des Bettes. Sie konnte einfach nicht mehr und wenn sie ehrlich war, wollte sie auch nicht mehr.

„Lasst mich in Ruhe, lasst mich doch endlich alle in Ruhe.“, hauchte sie tonlos und vergrub ihr Gesicht in einem der weichen Kissen. Ihre Tränen durchnässtem den edlen Stoff. Wenn sie noch die Kraft gehabt hätte, hätte sie sich gewehrt, hätte um sich geschlagen, damit niemand ihr mehr zu nahe kommen konnte, aber sie konnte nicht. Sie hatte einfach nicht mehr die Kraft, sich ihrem Schicksal entgegenzusetzen.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Sa Jan 25, 2014 7:36 pm

Kaum hatte Rebekah ihre Fingerknöchel gegen das dunkle Holz prallen lassen, öffnete sich die Tür zu Niks Schlafzimmer bereits. Noch keine Sekunde hatte die Urvampirin den Blick auf ihren Bruder gerichtet wusste sie auch schon wie ernst es wirklich zu sein schien. Sein gesamter Körper war angespannt, sein Kiefer war fest aufeinander gepresst und in seinen Augen spiegelten sich Wut, Furcht und Sorge wieder. Automatisch trat Rebekah den Schritt beiseite, um einen Blick auf ihre beste Freundin zu werfen.

In Embryonalstellung lag sie da- zusammengekauert, zitternd und völlig aufgelöst. Es zerriss Rebekah das Herz! "Sieh sie dir an! Sie ist ein Häufchen Elend. Ich beende das jetzt!" sagte Nik kurz vorm explodieren. Di sonst so vorlaute Vampirin konnte nun nichts anderes tun, als leicht zu nicken. Ihr Blick war immer noch starr auf Rowena gerichtet. Das Bild welches sich hier ergab, war schlichtweg nicht zu ertragen. Das so ruhige und friedliche Zimmer, die hohen Wände, die alten Gemälde darauf und die großen Fenster, welche durch schwere Vorhänge verdeckt waren. Alles sah aus wie immer, solange man seinen Blick nicht auf das Bett richtete. Das riesige Bett in dem die Dunkelhaarige noch viel kleiner wirkte und sie zu verschlingen drohte- es war nicht auszuhalten!

"Kümmere dich gut um sie und lass gefälligst niemanden hier rein!"
Augenblicklich wandte sie sich wieder zu ihrem Bruder: „Du kannst dich auf mich verlassen, Nik!“ Mehr brauchte sie nicht zu sagen- Nik wusste, dass sie niemals etwas tun würde, das Row gefährden würde und genau deswegen hatte er auch sie gerufen und niemand anderen. Nach über eintausend Jahren bedurfte es nicht mehr vielen Wörtern um seine Gedanken auszudrücken. Kaum war Nik durch die Tür hindurch, war sie auch bereits wieder doppelt versperrt. Ganz langsam und so leise sie konnte ging die Blonde auf ihre Freundin zu.

Ihr Gesicht war in das Kissen gepresst, man konnte hören dass sie weinte, vor allem aber flehte sie darum in Ruhe gelassen zu werden. Ohne Row zu berühren ließ Bekah sich auf dem Bett nieder, setzte sich auf den Rand und betrachtete das kleine zitternde Geschöpf.
Wer auch immer ihr das angetan hat, sie hoffte inständig er würde für all das büßen! Nik würde keine Gnade walten lassen, er würde sich seine Rache holen und somit die Wogen glätten.

„Row“ sagte sie so leise und liebevoll wie es ihr möglich war. „Ich bins, Rebekah…ich will dir nichts Böses. Ich bin hier um dich zu beschützen. Sieh mich an“ fügte sie hinzu und beugte sich etwas hinunter. „Schau in mein Gesicht und du wirst wissen, dass es die Wahrheit ist.“ Ja, das war das worauf Bekah hoffte… dass sie es ihr ansehen würde, sie erkennen könnte und zumindest einen Teil ihrer Furcht ablegen könnte.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Sa Jan 25, 2014 10:25 pm

Es wurde ihr nicht gegönnt, dass man sie in Ruhe ließ. Zwar ging der Mann, nicht ohne Anweisungen zu hinterlassen, aber die andere Person, eine Frau, blieb da. Rowena konnte ihren Atem hören, ihre Schritte, wie sie auf das Bett zukam und sich dann auch noch setzte. Die Brünette drückte sich tiefer in die Kissen, als könnte der Stoff sie schützen. Sie wusste nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Der Mann war weg und konnte ihr nichts mehr antun, aber wusste schon, was die Frau ihr für Grausamkeiten antun konnte? Sie fühlte sich elend. Ihr ganzer Körper zitterte und schmerzte. Sein konnte nicht einordnen, was es für ein Schmerz war, aber sie fühlte sich immer schwächer. Die Tränen brannten mittlerweile in ihren gereizten Augen.

Die Frau, Rebekah, sagte, dass sie ihr nichts tun wollte und dass sie sie beschützen wollte. Nur zu gern würde Rowena ihr glauben, aber sie war zu oft verraten worden. Selbst ihre Stiefmutter und ihre Schwester hatten bei dem Handel in der Höhle mitgemacht. Wie hätte sie da einer Fremden trauen können? Als sie merkte, wie die andere ihr näher kam, änderte die kleine Lady augenblicklich ihre Position. Sie hatte sich aufgerichtet und rutschte so weit weg wie möglich. Ihr Rücken presste sich an das Ende des Bettes und zog ihre Beine schützend an sich. Mit schreckensweiten Augen starrte sie die blonde Frau an, rutschte aber ein Stück in sich zusammen, da ihr einfach die Kraft fehlte, sich wirklich aufrecht zu halten. Die Tränen waren für den Moment versiegt.

Rebekah… Da war irgendwas in ihr, das ihr sagte, sie kannte die Frau und sie konnte ihr vertrauen. Sie sagte die Wahrheit, auch wenn die Dunkelhaarige nicht sagen konnte, woher sie dieses Wissen nahm. „Bekah“, hauchte sie und im gleichen Moment malträtierte sie ein Bild ihrer Vergangenheit. Sie presste beide Hände an ihre Schläfen und gab ein gequältes Wimmern von sich. „Mach dass es aufhört. Es soll endlich aufhören.“, flüsterte sie und wieder liefen Tränen über blutleeren Wangen.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Jan 27, 2014 4:26 pm

Immer noch zitternd richtete Rowena sich auf und sah zu der Blonden, welche der nächste Schreck durchfuhr. Ihre Hautfarbe war noch blasser als sonst, ihre verquollenen und roten Augen traten auf unheimliche Art und Weise hervor. Sie sah dünn, ausgemergelt und gequält aus- ein Einblick welchen Rebekah kaum ertragen konnte. So selbstsüchtig und gleichgültig sie anderen Wesen gegenüber sein konnte, so sehr tat es ihr weh eine ihrer Lieben leiden zu sehen.

Row entfernt sich von ihr, presste sich gegen die Wand und zog ihr Beine schützend an sich. Dachte sie wirklich die Urvampirin würde ihr etwas antun? Nach über 600 Jahren in denen sie sich kannten, dachte sie wirklich Bekah wäre eine Gefahr für sie? Erneut kochte die Wut in der blonden Ursprünglichen hoch- wenn ihr das elendige Miststück an Hexe jemals in die Quere kommen würde, würde sie eine Sonderbehandlung an Folterung und Qualen kassieren! Gott sei Dank sah das Nik nicht anders.

Sekundenlang starrte die Dunkelhaarige ihr Gegenüber an und versuchte wohl zu ergründen ob sie ihr tatsächlich vertrauen konnte. Das leise ‚Bekah‘ welches über ihre Lippen kam, zeigte ihr dass sie sich dafür entschieden hat ihr Glauben zu schenken. Gerade als Rebekah etwas aufatmen wollte, wimmerte Rowena auf- mit Schmerz verzerrter Miene presste sie ihre knochigen Finger gegen ihre Schläfen, presste die Augen zu und hauchte: “ Mach dass es aufhört. Es soll endlich aufhören.“

So schnell wie es nur ein Ursprünglicher konnte näherte sie sich ihrer besten Freundin an, schlang ohne weiter darüber nachzudenken ihre Arme um sie und lehnte ihre Stirn an die ihre. Verzweiflung machte sich in ihr breit. Was konnte sie tun? Solange Nik die Hexe nicht ausgeschalten hatte konnte sie ihr die Qualen nicht nehmen, konnte sie nicht davon befreien… und dann kam ihr die Idee.

Zögernd löste sie sich ein Stück von der Dunkelhaarigen, bettete ihre Hand sanft auf ihrer aschfahlen Wange und drang in ihren Kopf ein- Bekah war klar, dass Rowena damit im Normalfall alles andere als einverstanden wäre, immerhin war es der ultimative Eingriff in die Privatsphäre, doch sie wusste schlichtweg nicht, wie sie ihr anders helfen konnte. Kaum waren ihre Lider geschlossen brachte sie sie an einen der Orte, die sie geprägt hatten- der Rosengarten des Mikaelson Anwesens im 14 Jahrhundert. Sanft lächelte sie ihre Freundin an und sah sich um. Ja, es war wahrhaftig ein wunderschöner Ort. Jede einzelne Blüte strahlte so viel Leben und Farbe aus, dass man einem kaum die passenden Worte dafür einfielen um ihre Schönheit zu beschreiben. Diesen Ort hatte Nik seiner Freundin vor etlichen Jahrhunderten gezeigt und in diesem Augenblick wäre ihr nichts anderes eingefallen, dass ihr so viel Sicherheit geben konnte.

„Dir wird nichts mehr passieren, nie wieder wird dir jemand wehtun, das schwöre ich dir, Rowena! Denk daran was hier geschehen ist, wer mit dir hier war… Nik, der Mann der dich heiraten wird und dir ein Leben so voller Sicherheit und Freude geben wird, wie es keinem anderen möglich wäre. Denk an deine jetzige Familie, die die dich nie verraten würden- Nik, Elijah, Kol und ich“ ihre Stimme war sanft und ruhig. Alles was sie sagte war die reine Wahrheit und hoffentlich konnte auch die Vampirin das erkennen.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Jan 27, 2014 6:54 pm

Dass für Tränen noch genug Flüssigkeit in der Vampirin war, grenzte an ein Wunder. Rowena starrte die Blonde an, wünschte sich so sehr, dass war auch immer hier los war, bald zu Ende war und wenn es mit ihrem Tod endete. Es war ihr egal. Sie wollte nur, dass es aufhörte. Sie war zu sehr in ihrem eigenen Leid gefangen, als dass sie den Schmerz der anderen wahrnehmen konnte. die beiden waren fast 650 Jahre befreundet und kannten einander besser, als die meisten anderen. Auch wenn beide Vampire waren und somit es beherrschten, ihr Inneres zu verstecken, genügte meist ein Blick, um zu wissen, was der andere dachte oder ging. Jetzt aber, war da für die kleine Lady nur ihre eigene Verzweiflung.

Die plötzliche Berührung löste in ihr den Fluchtinstinkt aus und sie wollte sich befreien. Gegen einen Urvampir hatte sie keine Chance, nicht einmal auf der Höhe ihrer Kraft. Die liebevolle Umarmung flößte ihr Vertrauen ein und so ließ sie sich einfach fallen. Die Tränen wollten einfach nicht versiegen.

Der plötzliche Entzug der Wärme ließ die Verzweiflung erneut aufwallen, aber dann wurde ihr sanft eine Hand auf die Wange gelegt. Rowena schmiegte sich an die Hand, einfach weil es etwas war, dass ihr Halt in der Realität zu geben schien. Und tatsächlich tat sich etwas. Die grauenhaften Bilder in ihren Kopf begannen sich aufzulösen und sie fand sich an einem Ort wieder, den sie wohl sofort erkannt hatte. Sie war als Mensch schon einmal dort gewesen. Damals war sie noch ein kleines Kind gewesen und ihr Vater hatte sie auf eine Feierlichkeit bei einer wohlhabenden Familie mitgenommen. Ihr Bruder war an dem Tag in die Gesellschaft eingeführt worden.

Es war aber auch der Ort, an den Nik sie nach ihrer Verwandlung geführt hatte. Es war ein Ort voller guter Erinnerungen. Sie hörte auf Rebekahs Stimme, die ihm zuflüsterte, dass niemand ihr wehtun würde, da ihre Familie sie beschützte. Sie wollte es glauben. Ihre kleine Hand krallte sich am Oberteil der Urvampirin fest. Ihr Körper war geschwächt und so legte sie ihren Kopf auf die Schulter der Blonden. Alleine konnte sie sich nicht mehr aufrecht erhalten, aber sie wurde gehalten. Da war die Sicherheit, nach der sie sich so sehnte. Rowena ließ sich treiben in den schönen Bildern, die sie nun sah, es fühlte sich so schön an.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Jan 28, 2014 1:59 pm

Auch Rowena sah sich in dem Rosengarten um und als sich ihre Augen weiteten und zumindest ein kleiner Funke Hoffnung darin zu sehen war, wusste Rebekah, dass sie das Richtige getan hatte. Zwar waren die Angst und der Schmerz noch nicht völlig aus ihren Zügen entwichen, doch sie verblassten immer mehr und Ruhe kehrte ein. Das Lächeln der Ursprünglichen wurde breiter.

Da Rebekah sich ja in ihrem Kopf befand wusste sich auch, was ihre beste Freundin gerade dachte. Es waren schöne Erinnerungen, nicht so grausame wie die aus ihrer Zeit als Mensch. Nach über 600 Jahren hatte selbst sie es noch nicht ganz verkraften können was Row geschehen war. Sie war so ein liebliches und auch unschuldiges Wesen- rein würde es wohl am besten treffen, wie konnte man ihr nur so ein Leid zufügen?! Ja, sie wusste was ihr passiert war und dennoch sprach sie das Thema nur ungern an, sie glaubte nach wie vor, dass es zu schmerzhaft für die Vampirin sei.

Bekah selbst hatte diesen Rosengarten zwar immer als sehr schön empfunden, doch eine wirkliche Bedeutung hatte er für sie nie gehabt. Wenn man sie an einen Ort bringen wollte der sie einst wirklich glücklich gemacht hat wäre das wohl Glorias Bar in Chicago in den 20ern. Jeder einzelne Abend den sie damals hier mit Stefan verbracht hat, ist noch in ihrem Gedächtnis; all das Glück welches sie in seiner Nähe empfunden hat, konnte sie jetzt noch fühlen. Ja, wie gerne wäre sie wieder dort.

Sanft strich sie über Rowenas Haar, ihre Augen waren mittlerweile geschlossen und ihr Kopf an ihrer Schulter gebettet. Während Rebekah selbst sich in Niks Schlafzimmer umsah, ließ sie Rowena weiterhin in dem Rosengarten verweilen. Der Körper der Dunkelhaarigen entspannte sich merklich und ihr Atem wurde gleichmäßiger- tatsächlich hatte sie ihr die quälenden Erinnerungen nehmen können und sah ihr nun dabei zu wie sie in einen ruhigen Schlaf abdriftete.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Jan 28, 2014 10:25 pm

Rowena gab sich den schönen Bildern in ihrem Kopf an. Es war eine richtige Wohltat im Vergleich zu dem, was sie vorher gesehen hatte. Die Angst verschwand. Es waren schöne Erinnerungen, die sie an diesen Garten hatte. Nik hatte sie immer mal wieder damit aufgezogen, dass Elijah mit ihr dort gewesen war, als sie als Kind dort gewesen war und dass der Urvampir bereits dort ihrem kindlichen Charme erlegen war, so wie er auch nach ihrer Verwandlung als Freund an ihrer Seite gewesen war. War Nik derjenige gewesen, den sie liebte und der ihr Seelenverwandter war, so war Elijah ihr großer Bruder geworden, der sie ebenso beschützte, wie er es mit seiner eigenen Schwester tat. Rebekah selbst war ihre beste Freundin geworden, sie waren Schwestern, obwohl sie nicht blutsverwandt waren. Rebekah hatte Recht mit ihren Worten. Hier bei ihrer neuen Familie war sie in Sicherheit, hier konnte ihr nichts geschehen.

Sanft streichelte die Blonde ihr übers Haar, gab ihr Halt und Sicherheit, wo sie selbst keines von beiden fand. Die Berührung war liebevoll und fürsorglich. Die letzten Stunden, oder eher Tage, waren anstrengend gewesen, selbst für einen Vampir. Rowena war ausgehungert und am Ende ihrer Kräfte und so war es vielleicht nicht wirklich verwunderlich, dass sich ihr Körper, nun da sie endlich ruhig geworden war, ausschaltete und sich die Möglichkeit nahm, Kraftreserven wieder aufzubauen.

Der Rosengarten stand in voller Blüte. Es war wunderschön. Rowena saß auf dem Gras und genoss die Natur. Schon immer hatte sie solche Orte geliebt. Als eine Wolke die Sonne verdeckte, schlich sich wieder Angst in ihrem Kopf und ganz automatisch sah sie zu Rebekah. Die Mikaleson-Geschwister, zumindest die, die sie kennen gelernt hatte, bedeuteten Sicherheit für sie. „Lass mich bitte nicht allein, Bekah.“, hauchte sie und klang dabei so verletzlich, wie man es einem Vampir eigentlich nicht zutraute.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Jan 30, 2014 2:59 pm

Sanft strich Rebekah ihrer Freundin über das weiche Haar und lehnte sich gegen die kühle Wand hinter sich. Dank ihres hohen Alters und der Tatsache, dass sie ein Urvampir war, strengte sie es nicht sonderlich an, in Rowenas Kopf herum zu spuken. Ein junger Vampir hätte das kaum so lange durchgehalten und schon gar nicht bei einem Vampir der über 600 Jahre alt und somit um einiges stärker war.

Erneut dachte sie daran ob Nik das Übel an Hexe wohl schon aufgespürt hatte, wenn ja würde er vermutlich gerade mit deinem diabolischen Grinsen vor ihr stehen, ihr klar machen, wie dumm es war sich mit ihm anzulegen und sie dann auf die brutalste Art und Weise umbringen- was für eine schöne Vorstellung! Ihren Bruder so voller Rachegelüsten zu sehen war immer wieder ein Amüsement für die Seele der Blonden, vor allem die Blicke der Leute um ihn, wenn ihnen klar wurde wie mächtig er doch tatsächlich war. Anders hatte es diese Hexe allerdings auch nicht verdient!

Rowena hatte sich in das saftig grüne Gras gesetzt, strich mit ihren dünnen Fingern über die einzelnen Halme und lächelte lieblich. Leider wurde dieser Anblick schnell wieder zunichte gemacht, als eine Wolke an der Sonne streifte und ihr Licht verdeckte. Augenblicklich zuckte sie zusammen, die Angst kehrte zurück in ihre Augen und sie sah zu ihrer Freundin. “Lass mich bitte nicht alleine, Bekah“ flehte Row. Schnell trat sie auf sie zu, ließ sich neben sie im Gras nieder und drückte ihre Hand. Gleichzeitig sorgte sie mit Hilfe anderer Erinnerungen Rowenas dafür, dass die Wolken am Himmel verblassten und nun nichts mehr das Licht der Sonne verdeckte. „Keine Sorge, ich bleibe bei dir, solange du das willst“ redete sie beruhigend auf die Dunkelhaarige ein. „Und bald ist Nik wieder da, er sorgt dafür, dass die Schmerzen aufhören. Bald ist es vorbei!“

Ja, die Ursprüngliche hoffte inständig, dass Nik das Massaker nicht unnötig hinauszögern würde, denn auch wenn ihre manipulierten Erinnerungen halfen, gaben sie ihr nicht die volle Sicherheit, die sie brauchte.




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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Jan 30, 2014 7:51 pm

Rowena war eigentlich nicht ängstlich. Sie war zurückhaltend, wie man es von einer Frau erwartete und natürlich war sie völlig furchtlos, aber unbegründete Angst war ihr eigentlich fern. Als Kind hatte sie Angst im Dunkeln, aber ihr Vater ließ ihr eine solch gute Bildung zu Teil werden, dass sie sich vieles erklären konnte, was für andere unerklärlich war.

Dennoch fürchtete sie sich im Moment davor, allein zu sein. Sie hatte Dinge erlebt, die jeden verändert hätten und in ihr hatte es eine gewisse Angst ausgelöst. Dankbarkeit kam in ihr auf, als Rebekah ihrem Flehen sogleich erfüllte und sich neben ihr ins Gras setzte. Sie dunkle Wolke hatte sich verzogen, sodass die Sonne in warmen Strahlen zu Erde fiel.

Die Urvampirin nahm ihre Hand und fühlte sich gut an, sicher. Die sanften Worte taten ihr Übriges, das der Anflug von Angst vorbei ging. Ja, sie war hier in Sicherheit. Bekah war bei ihr und mit Nik war sie wohl die Person, die sie am liebsten hatte. Rowena lehnte sich an die Schulter der anderen. Nur bei sehr wenigen war sie so zutraulich. Sie brauchte due starke Schulter zum Anlehnen im Moment einfach. „Danke, Bekah“, sagte sie leise und meinte es auch wirklich so. Die kleine Lady war dankbar, dass die andere bei ihr war und auch bei ihr blieb. Es war keine Selbstverständlichkeit.

Sie war müde, erschöpft und das erste Mal seit Tagen fühlte sie sich sicher genug, dass sie es sich selbst erlaubte, sich auszuruhen. Bei Rebekah konnte ihr nichts geschehen. Die Urvampirin passte auf sie auf. Genauso wie Nik und Elijah. Im Kreise ihrer neuen Familie konnte ihr nichts geschehen.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Feb 10, 2014 4:51 pm

cf: Hexenhaus

Es tat gut, diese Hexen aufgemischt zu haben. Allein schon, dass sie es gewagt hatten, sich in sein Leben einzumischen, war eine Frechheit gewesen, aber sich an Rowena zu vergreifen, war ihr Todesurteil gewesen! Diese Frau war seit über 600 Jahren sein wunder Punkt und das würde auch für immer so bleiben, auch wenn das gleichzeitig Gefahr bedeutete. Für sie und auch für ihn! Dennoch nahm er es freiwillig in Kauf und zwar gern. Mit diesem Massaker hatte er wohl endlich mal seinen Standpunkt klargemacht. Außerdem hatte er sogar mit dem Feind zusammengearbeitet, also gab es für Nik keine einzigr Grenze, die er für seine große Liebe nicht überschreiten würde!

Der Weg zu sich nach Hause war schneller zurückgelegt, als er es wahrnahm. Dem Hybriden kam es vor wie Stunden und das, obwohl es wohl kein einziges schnelleres Wesen auf der Welt gab als ihn. In seinen Gedanken war er allerdings schon lange im Anwesen der Mikaelsons. Genauer gesagt, in seinem Schlafzimmer. Dort saß er mit seiner Liebsten auf dem Schoß auf dem Stuhl vor dem großen Fenster, das einen wunderschönen Ausblick auf den hinteren Garten bot, redete ihr gut zu und spendete der zierlichen Schönheit Trost mit seiner Nähe.

Zuhause angekommen, setzte der Ursprüngliche seinen Plan auch sofort um, obwohl er Zweifel an dessen Erfolg hatte. Rowena hatte in den letzten Stunden gezwungenermaßen durch die Hölle gehen, all den Schrecken aus ihrer Zeit als Mensch nochmal erleben müssen, obwohl er selbst die Quelle der Gefahr bereits vor Jahrhunderten auf die blutigste Art und Weise ausgemerzt hatte.

Erst als er dem Blick seiner Schwester begegnete, wurde Nik klar, wie er aussehen musste, weshalb er sich blitzschnell ins Bad verzog, bevor er seiner Liebsten gegenübertrat.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Feb 11, 2014 1:02 pm

Rebekah konnte sehen wie müde Rowena langsam wurde und sie förmlich gegen den Schlaf ankämpfte, doch von Minute zu Minute wurde ihr Widerstand geringer und sie wurde ruhig. So ruhig, dass es nicht lange dauerte bis sie tatsächlich einschlief und endgültig ihre so lang ersehnte Ruhe fand. Unaufhörlich strich Rebekah über ihren Kopf, küsste sanft ihre Stirn und war dankbar dafür, dass das Schlimmste überstanden war. Es war alles andere als leicht gewesen, ihre beste Freundin so sehen zu müssen. Ja, vielleicht wirkte Bekah auf Fremde wie ein eiskaltes Miststück, dem alles egal war, doch für ihre Familie hat sie immer schon alles gegeben!
Ja, das es Row gut ging hatte jetzt erste Priorität, doch die Ursprüngliche hatte ihren Zorn Nik gegenüber absolut noch nicht vergessen. Sie war immer schon nachtragend gewesen und diese Allison war ihr schlichtweg ein Dorn im Auge!

Langsam ohne die Vampirin aufzuwecken, zog sie sich aus ihrem Kopf zurück und ließ den Gedanken an den Rosengarten in England verblassen. Lang genug hatte sie sich in ihrem Gedächtnis aufgehalten und auch wenn das eigentlich nicht die feine Art war…hier hatte es keine andere Lösung gegeben! Rebekahs Blick schoss zur Tür, als sie jemanden ins Haus eintreten hörte. Bereits einige Sekunden bevor sich die Tür zu dem großen Schlafzimmer öffnete, wusste sie, dass es Nik war und das hieß, der Kampf war vorbei- die Hexe tot und Rowena würde es bald wieder besser gehen!

Langsam öffnete sich die Tür und als Nik im Türrahmen erschien war die Ursprüngliche einfach nur froh, dass die Vampirin in ihren Armen noch schlief, denn nach all den Horrorszenarien in ihrem Kopf hätte der Anblick ihres Verlobten, wie er von Blut gesprenkelt da stand, sicher nichts besser gemacht.
„Nik!“ flüsterte Bekah mit scharfem Ton und deutete mit dem Kopf in Richtung Badezimmer, in welchem ihr Bruder dann Gott sei Dank ohne irgendeinen Protest verschwand.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Feb 11, 2014 2:11 pm

Die Urvampirin stand ihr bei und Rowena war dankbar dafür. Die Blonde war ihre beste Freundin und auch wenn Rebekah früher verwandelt worden war als sie selbst, war sie dennoch die stärkere von den beiden. Das Wissen, dass die Ältere sie beschütze, wenn nötig, ließ sie völlig ruhig werden. Der Rosengarten war so harmonisch, dass die Sanftheit auch Rowenas aufgelöste Seele beruhigte. An ihre Freundin gekuschelt sah sie auf der Wiese und ließ sich im Arm halten. Es fühlte sich gut an, einfach nur hier sitzen zu können und sicher zu sein. Eine einzelne Träne lief über ihre blasse Wange. Sie war so erschöpft, dass sie nichts dagegen machen konnte, aber warum sollte sie jetzt auch die Starke spielen. Bekah war stärker als sie, egal was war, aber sie setzte die Stärke nicht gegen sie ein, nicht zu ihrem Nachteil.

Der Rosengarten löste sich nach und nach auf und ließ Dunkelheit zurück, aber es war keine schlechte Dunkelheit, viel eher war sie sanft, beruhigend und beschützend. Rowena gab sich der Dunkelheit hin. Sie wusste unterbewusst, dass sie die ruhe brauchte. Die nervliche Anspannung war fast zu viel gewesen und ihr Körper, auch wenn er die Stärke eines Vampirs besaß, brauchte eine Pause. Durch Rebekahs Hilfe war es ihr gelungen ihre panische Angst hinter sich zu lassen und sich eben jene Erholung zu nehmen, die sie brauchte.

Die schlafende Vampirin merkte nichts davon, wie sich ihre Freundin aus ihrem Kopf zurückzog. Die plötzliche Anwesenheit ihres Verlobten nahm sie nicht bewusst wahr, aber sie spürte ihn in sich drin. Seine Anwesenheit führte dazu, dass sie noch ruhiger wurde. Rebekah hielt sie immer noch in ihren Armen und es war gut.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Feb 13, 2014 4:07 pm

Als er zurück in sein Schlafzimmer kam, sah seine Schwester schon zufriedener aus, denn der mahnende Blick war aus ihrer Miene verschwunden und sie gab ihm stumm zu verstehen, dass alles in Ordnung war. Wenigstens hatte es während seiner Abwesenheit nicht schon wieder ungeplante Zwischenfälle gegeben! Dennoch schienen noch ein paar Details zu seinen Erlebnissen der letzten Stunden zu fehlen. Leise, wie nur ein Ursprünglicher es konnte, trat er an die hübsche Blondine heran und flüsterte ihr kaum hörbar ins Ohr:

"Trotz ungeplanter Entwicklungen ist der ganze Zirkel erledigt. Wer auch immer noch verzaubert war, es müsste sich damit erledigt haben."

Damit war das Wichtigste gesagt und auch noch so, dass Rowena nicht seinetwegen aufwachte. Sie hatte als Vampir auch schon ein beachtliches Alter erreicht, weshalb sie sonst alles gehört hätte, was sie besprochen hatten. Der Blick des Hybriden blieb auf dem ganz klein zusammengerollten Körper der hübschen Dunkelhaarigen hängen und in ihm machte sich Erleichterung breit. Die zierliche Lady war wieder außer Gefahr, die unmittelbaren Feine waren beseitigt und sie hier einfach zu sehen, unverletzt, nur das zählte für Nik. Nur einen Wimpernschlag später saß er am Bettrand neben ihr und hob die kleine Vampirin auf seinen Schoß, sodass ihr Kopf an seiner Schulter lehnte. Das war vielleicht nicht die beste Idee, aber er wollte ihr im Moment einfach nur nahe sein und das war wohl der einzige Weg. Wie vermutet wachte Rowena dadurch auch auf, doch als er sie ansah, konnte er nur lächeln.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Feb 17, 2014 3:56 pm

Nik brauchte nicht lange im Badezimmer und als er wieder zu ihnen kam, sah er sehr viel – sagen wir mal- sauberer aus. Das Blut war verschwunden und nun konnte Rebekah es zu lassen, dass er in die Nähe von Rowena kam. Zwar hatte sie keine Angst, dass er ihr etwas tat, aber so verängstigt wie die Vampirin war, wäre es vermutlich kein schönes Aufwachen, wenn sie ihren Verlobten so sah. "Trotz ungeplanter Entwicklungen ist der ganze Zirkel erledigt. Wer auch immer noch verzaubert war, es müsste sich damit erledigt haben“ sagte ihr Bruder leise und kam mit großen Schritten auf sie zu. Kurz dachte Bekah über das Gesagte nach. Sie war froh, dass dieser Hokuspokus vorbei war und sie nun sichergehen konnte, dass sich Row wieder erholen wird, allerdings war sie nach wie vor wütend auf ihren Bruder.

„Gut“ sagte sie schlicht und hob eine Augenbraue abschätzend an. „Ich werde dich und Rowena jetzt alleine lassen, aber ich glaube dir ist sehr wohl bewusst, dass wir zwei noch ein ernstes Wort miteinander reden müssen!“ Allein Bekahs Gesichtsausdruck zeigte dem Ursprünglichen bereits was ihm blühte. Er kannte sie immerhin besser als jeder anderer und wusste auch bestimmt worum es ihr ging. Wie auch nicht?! Dieses kleine Miststück Allison hatte sie behandelt wie Dreck und das ließ die Ursprüngliche nun einmal nicht mit sich machen und würde Nik nicht durchgreifen, musste sie selbst wohl oder übel eine Lösung für das Problem finden. Gut, dass ihr da auch schon etwas vorschwebte.

Nik hob den schlafenden Körper seiner Freundin hoch und nahm sie in den Arm. Die Lider Rowenas flatterten leicht, bis sie sie schlussendlich ganz aufschlug und spätestens jetzt konnte die Blonde alle Sorgen vergessen. Es war überstanden! Sanft drückte sie noch ihre zierliche Hand, warf ihrem Bruder noch einen vielsagenden Blick zu und verließ dann das Zimmer. Kol und sein neuer Aufriss waren verschwunden, weswegen sie den Sack mit ihren Einkäufen aus dem Flur holte und in ihr eigenes Zimmer brachte. Nach längerem begutachten der Kleidung fiel der Blonden eine Rechnung in die Finger. Hatte die Dame wirklich die Frechheit gehabt ihr eine Rechnung für die Kleider zu stellen?! Natürlich konnte Rebekah sich das problemlos leisten, aber hier ging es ums Prinzip. Mit hoch erhobenem Haupt machte sie am Absatz kehrt und verließ das Haus.

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