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 Niklaus Schlafzimmer

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AutorNachricht
Rowena De Vere
Vampire
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Feb 20, 2014 12:22 pm

Etwas fiel von ihr ab. Die Angst, die wie ein Schatten immer noch in ihrem Traum gefangen war, verschwand. Etwas, was auch immer es war, vertrieb sie endgültig und es war Rowena, als könnte sie wieder unbeschwert atmen, als ob alle Sorge, alle Angst weg war. Schon lange hatte sie sich nicht mehr so gut gefühlt.

Sie bemerkte nicht bewusst, wie Nik sie vorsichtig hoch hob und an seine Brust drückte, dennoch schmiegte sich ihr Körper ganz automatisch an ihn. Nik war schon immer Sicherheit für Rowena und auch wenn sie schlief, merkte sie es. Die beiden kannten sich schon so lange, dass es eigentlich nicht weiter verwunderlich war, dass sie einander spürten, selbst wenn sie in einem Moment nicht bewusst wahrnahmen, was mit ihnen geschah.

Die Wärme, die von ihm ausging, war beruhigend, aber sie zog sie auch wieder in die Realität zurück. der Schlaf wurde immer mehr zurückgedrängt und es dauerte nicht sehr lange, bis sie wieder so weit da war, dass sie aufwachte. Die kleine Lady schlug ihre hellen Augen auf und das erste, was sie erblickte, war das wundervolle Gesicht ihres Verlobten. „Nik“, flüsterte sie und ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus und ließ seine Augen erstrahlen. Die Angst war zu einem Schatten geschrumpft, aber Rowena erinnerte sich dennoch an die Geschehnisse. Sie hatte sich wie eine Idiotin benommen. Was war überhaupt genau geschehen?

Ihr Blick fiel auf den Ring an ihrem Finger, der Ring, der ihrer Mutter gehört hatte und den Nik ihr zum Zeichen ihrer ewigen Liebe angesteckt hatte. Obwohl sie wach war, tat sie nichts, um sich von ihm zu trennen. Es war einfach nur richtig, hier bei ihm zu sein. „Nik, was ist geschehen?“, fragte sie leise und ihre Stimme zitterte ein bisschen dabei. Was war mit ihr geschehen, dass sie derart seltsam handelte und auch dachte. Es war, als ob sie nicht mehr Herr ihrer eigenen Gedanken und Erinnerung gewesen war. Wo war Rebekah?

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Feb 20, 2014 9:05 pm

Rebekah war beinahe schneller verschwunden, als er gucken konnte, doch es kümmerte Nik nicht. Zwar waren ihm auch die Blicke seiner Schwester nicht entgangen, doch die kleine Vampirin in seinen Armen war ihm gerade viel wichtiger. Sie war gerade dabei aufzuwachen und obwohl sie noch nicht ganz bei Bewusstsein war, schmiegte sich Rowena jedoch schon enger an den Ursprünglichen und verkroch sich in der warmen Nähe, die ihr geboten wurde. Dann schlug sie auch die Augen auf und er lächelte. In ihren Augen stand noch immer der Schreck, aber er wusste, dass ihre Zeit der 'Verwirrung' vorbei war. Sie mussten gemeinsam alles aufarbeiten, was eine Menge Mühe fordern würde, doch die Erinnerungen an ihre Zeit als Mensch hing der zierlichen Schönheit immer noch nach. Allmählich musste sich daran etwas ändern.

Ein sanfter Kuss auf die Stirn der Dunkelhaarigen folgte. E war glücklich, dass die Geschichte mit den Hexen ausgestanden war und jetzt im Nachhinein auch froh, dass er noch einmal schnell unter die Dusche gesprungen war, anstatt vollkommen blutüberströmt der noch immer etwas mitgenommenen Engländerin gegenüberzutreten. Plötzlich fiel ihr Blick allerdings auf den Ring an ihrem Finger und sie schien in ihren Gedanken versunken.

"Alles okay bei dir? Geht's dir gut?", fragte der Hybrid leise und merkte selbst, wie seine Hände anfingen, seine Liebste zu streicheln. Er wollte, dass es ihr an nichts fehlte und sie zufrieden und glücklich war. Bisher hatte sie allerdings noch nichts gesagt und so stand die Unsicherheit in dem sonst so starken Mann deutlich, aber unaugesprochen im Raum und begann damit, sich drückend zu entfalten.

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Gabriel
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Feb 20, 2014 11:07 pm

cf: Gabriels Apartment

Die Magie des Erzengels erfüllt diesen Ort und verändert ihn entsprechend seinen Wünschen. Von jetzt an wird jeder der diesen Ort betritt oder sich bereits hier befand, ein Teil der von dem Erzengel erschaffenen Welt sein. Es steht dir frei zu wählen, in was oder wen sich dein Char wandelt und natürlich bleibt das Wesen deines Charakters erhalten, wenn du das so wünschst. Doch was auch immer du schreibst, es darf dem vorgegebenen Thema in dieser Location nicht widersprechen. Ansonsten trifft dich Gabriels Zorn und er verwandelt dich in den Froschkönig und befördert dich in einen Teich im Märchenwald.

Dieser Ort wird von nun von folgendem Thema beherrscht:

Bruchtal

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Rowena De Vere
Vampire
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Fr Feb 21, 2014 9:46 am

Die warme Umarmung wurde nicht gelöst, im Gegenteil, sie wurde noch mit kleinen Streicheleinheiten verstärkt. Es war fast, als ob seien Hände es ganz automatisch taten, als ob diese es als ihre Aufgabe wäre. Rowena schmiegte sich an ihren Liebsten. Der Kuss ließ sie sanft lächeln. Sie war immer noch müde und auch ein bisschen geschwächt. Beißender Hunger schlug seine Klauen in sie, aber er sollte sich keine Sorgen machen. Jetzt würde alles wieder gut werden. sie waren zusammen und das Beste war eigentlich, dass beide sich dessen auch bewusst waren. Der feine Silberring an ihrem Finger war nicht kalt oder hart sondern er war warm und so unauffällig, als wäre er ein Teil ihres Körpers.

Sorge stand in seinen Augen. Er war wirklich besorgt und sie und auch wenn Rowena der Meinung war, dass man sich eigentlich keine Sorgen machen musste um einen Vampir, der über 660 Jahre alt war, so konnte sie es dennoch verstehen, nachdem sie sich derart neben der Spur benommen hatte. Sie legt eine Hand an seine Wange und lächelte beruhigend: „Es geht mir gut. Ich hab Durst.“ Ihr letzter Satz war beschämt geflüstert. Es war ihr unangenehm, ihm fast schon wie ein Kind ein solches Geständnis zu machen. Sie war zu alt, als dass sie ihn um Blut bitten wollte. Es stand einer Frau allgemein nicht zu, bei einem Mann um etwas zu bitten.

Ein Klingeln, das von silbernen Glocken stammen könnte und zu laut war für empfindliche Vampirohren sorgte dafür, dass Rowena ihre Hände auf ihre Ohren presste. Er veränderte sich und die kleine Lady konnte spüren, wie nicht nur die Umgebung, sondern auch ihr Körper sich veränderte. Als das Klingen aufhörte, sah sie sich erschrocken um und ihr Blick blieb am Spiegel hängen.

Ihr Haar war in einzelnen kleinen Flechten nach hinten zu einem schmalen Zopf gebunden, der Rest floss ihr über die schmalen Schultern. Eine silberne Tiara zierte sie. Das Kleid, welches sie trug, war aus feinem silbernem Stoff. Was aber vielleicht das erschreckendste war, war die Tatsache, dass ihre Ohren spitz waren. Entgeistert starrte sie in den Spiegel. Ihre Ohren waren spitz! Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie sagen, sie wäre direkt aus Tolkiens Mittelerde entsprungen und eine Elbin.

„Nik?“, ihre Stimme hatte einen ängstlichen Klang angenommen. Was war denn nun schon wieder los? Träumte sie etwa noch?

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Sa Feb 22, 2014 2:15 pm

Allmählich hatte Nik genug von all dem Drama und Chaos der letzten Zeit. Zuerst die Engel, die sein Ritual verhindern wollten, dann hatten Dämonen seine Rowena entführt, um ihn zu erpressen und schließlich hatte sich so ein verdammter Hexenzirkel wirklich getraut, dem ganzen mit einer Verzauberung der schüchternen Lady die Krone aufzusetzen. Er hatte immer schon gewusst, seit er sie verwandelt und Gefühle für sie entwickelt hatte, dass sie dadurch in Gefahr wäre und man durch sie an ihn herankam. Die kleine Vampirin war jedoch bereit dazu gewesen, dies alles in Kauf zu nehmen, schließlich hatte er sie vor die Wahl gestellt. Nun hatten sie den Salat und konnten eine Katastrophe nach der anderen irgendwie umschiffen bzw. aus dieser herausfinden.

Da war es eine gelungene Ablenkung, nun einfach so hier zu sitzen, seine Liebste im Arm zu halten und die vergangenen Wochen zumindest für jetzt zu vergessen. Es wäre nicht gut, sich dadurch noch die Laune verderben zu lassen, wo doch schon längst alles vorbei war. Nur zu gern erwiderte Nik also das Lächeln seiner Verlobten und musterte sie stumm, als sie auch schon seine Frage beantwortete. Hunger? Kein Problem, den hatte er eigentlich auch. Wenn er jetzt so darüber nachdachte, wusste er gar nicht, wann er das letzte Mal Blut zu sich genommen hatte. Vielleicht war er deshalb so reizbar in letzter Zeit? Okay, nein! Das war er eigentlich immer.

"Im Kühlschrank müssten noch ein paar Blutkonserven sein, aber wenn du möchtest, können wir uns auch frisches besorgen. Ich weiß zwar, dass du das nicht so toll findest, aber... Es würde dich besser stärken und vor den medizinischen Fortschritten hast du ja schließlich auch von Menschen getrunken."

Kurz wich der Ursprüngliche dem Blick der dunkelhaarigen Schönheit aus, denn er wollte sie nicht aufregen oder verwirren nach allem, was sie bereits durchgemacht hatte, seit sie wieder bei ihm war. Er hatte die Frage aber trotzdem stellen müssen und eigentlich war ja gar nichts dabei. Schneller als Rowena jedoch antworten konnte, wurde ihm erneut die Welt auf dem Kopf gestellt. Ein fürchterliches, ohrenbetäubendes Quietschen erklang, als sich sein Schlafzimmer auch schon in ein Häuschen aus dem Märchenwald verwandelte. Dazu zogen sich die Jeans und das Shirt von Row in die Länge und wurden zu einem bodenlangen, silbernen Kleid, während ein Diadem in ihren Haaren erschien, welche ebenfalls wieder die Länge von damals im Mittelalter annahmen. Dazu wurden ihre Ohren spitz und der Hybrid vermutete, dass mit ihm gerade dasselbe passierte. Erneut kam die Wut in ihm hoch. Gerade hatten sie das eine Übel ausgemerzt, schon brach das nächste über sie herein! Deshalb konnte er die Frage seiner Liebsten auch nicht beantworten!

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   So Feb 23, 2014 3:55 pm

Rowena starrte Nik an, dessen Ohren ebenfalls spitz geworden waren und auch sein Haar hatte ganz in elbischer Manier an Länge gewonnen. Die Gewänder waren aus ebenso feinem Gewebe wie ihr silbernes Kleid. In seinem Haar waren auch kleine Zöpfe geflochten, allerdings wirkte es eher praktisch als schmückend. Elben sollten gute Kämpfer sein, perfekter Bogenschützen. Wenn sich die kleine Lady nicht irrte, waren ihre Augen noch schärfer geworden und auch ihr Gehör war noch besser, als es bereits als Vampir war.

Sie sah wieder in den Spiegel und bbis auf die spitzen Ohren fiel auf, dass sie ganz ähnlich gekleidet war, sie in ihrer Zeit als Mensch im ausgehenden Mittelalter. Der Stoff war möglicherweise feiner und hochwertiger, aber ein ähnliches Kleid hatte sie tatsächlich besessen. Sie hatte es bekommen, als ihr Bruder nach dem Tod ihres Vaters zum Earl of Oxford wurde und seine Krönungsfeier zelebriert wurde. Es war ein tolles Fest, auch wenn natürlich der Tod des Vaters hinter dem Ereignis stand.

Der Schrecken wich seltsamerweise nach und nach und ließ eine gewisse Faszination zurück. Als Britin hatte sie natürlich Tolkien gelesen, auch wenn Fantasy nie so ganz ihr Genre gewesen war, so war sie fasziniert von den erfundenen Sprachen gewesen, die zum Teil auf Vorformen der heutigen Sprachen angelehnt war. Allein die Runen der Zwerge waren ein bestechendes Beispiel dafür. Da konnte man schon mal darüber hinwegsehen, dass es zu physikalischen Unmöglichkeiten kam und auch sonst die Welt reine Fantasie war.

Mit einem Lächeln auf den Lippen sah sie zu ihrem Geliebten auf. Er sah wahrlich fürstlich aus. „Nik, ich glaube, wir sind im Bruchtal.“, sagte sein und hatte ihre Stimme zuvor noch ängstlich gezittert, klang sie nun schon fast belustigt. Rowena hatte keine Ahnung, wie sie hier her gekommen waren und was überhaupt passiert war, aber es erschien ihr wesentlich sicherer hier in einem kleinen Elbenfürstentum zu sein, als von ihren eigenen Erinnerungen gequält zu werden. Elben waren bei Tolkien reine Wesen, welche zwar eingebildet sein sollten gegenüber anderen Wesen, aber gleichzeitig für das Schöne lebten.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Niklaus Schlafzimmer   So Feb 23, 2014 5:54 pm

Es war mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass er wütend war und auch wenn dieser Mist hier beinahe nach Zauberei aussah, so wusste Nik, dass dies unmöglich war. Er, der ältere Salvatore und die Jäger hatten den gesamten Zirkel um dieses Miststück von Hexe ausgelöscht. Außer ihnen befanden sich laut seiner Informanten in Mystic Falls nur eine Hand voll anderer Taschentrick-Künstler und die waren keinesfalls stark genug, um das hier zu verantworten. Es musste also etwas Anderes dahinterstecken und allmählich reichte es dem Hybriden! Immer wieder kamen neue Schikanen dazu und legten ihm Steine in den Weg! Rowena fand das natürlich belustigend und meinte, sie wären in Bruchtal. Er wusste, dass das aus irgendeinem Fantasy-Roman war, doch den hatte er nie gelesen und es war ihm auch nicht klar, wie das möglich sein sollte!

Genervt schnaubend ließ sich der nunmehr Elb-Vampir-Werwolf-Mix auf seinem Bett zurückfallen und legte die Arme über die Augen. Dass seine Sinne nun noch schärfer waren und ihm in der langen Robe allmählich heiß wurde, ignorierte er fürs Erste. Auch wenn es ihm auf die Nerven ging und er im Moment am liebsten alles kaputt hauen würde, so war es dennoch annehmbar. Sie hätten auch in mitten einer Arena oder in einem Sumpfloch landen können. Hier konnte er wenigstens runterkommen und dafür sorgen, dass sich seine Liebste von dem Zauber der Hexen erholte. Dann konnte er immer noch die Welt aus ihren Angeln reißen und seine Wut demonstrieren.

"Allmählich reicht es mir. Diese Stadt wird von allem möglichen heimgesucht, seien es Jäger, Engel, Dämonen, Hexen oder jetzt solch dämliche Romanfiguren! Ich brauche Urlaub! DRINGEND!"

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   So Feb 23, 2014 8:55 pm

Anders als seine Verlobte schien Nik überhaupt nicht begeistert davon zu sein, in einem Fantasyroman festzustecken. Wie es geschehen war, wusste Rowena auch nicht, aber sie wusste auch nicht, was zuvor mit ihr geschehen war und so schrecklich es auch war, war das Gefühl nichts ausrichten zu können dank ihrer Ehe immer noch in ihr verankert. Manchmal konnte man sich nur in Geschehnisse fügen. Das Elbenreich erschien ihr nicht als gefährlich oder schlimm. Im Gegenteil. Es hatte etwas Lustiges an sich. Rowena liebte gute Bücher und konnte den ganzen Tag in der Welt der Buchstaben versinken und alles um sich herum vergessen. Sie war ihrem Vater so dankbar, dass er ihr bereits zu ihrer Zeit als Mensch ermöglicht hatte lesen zu lernen und durch ihren Reichtum waren sie auch in der Lage, Schriften zum Vergnügen zu kaufen.

Während die derzeitige Vampir-Elbin neugierig im Zimmer umsah und langsam umher ging, ließ sich Nik auf das Bett fallen und bedeckte seine Augen. Obwohl ihm das hier alles zu widerstreben schien, suchte er nicht schleunigst das Weite. Eigentlich erstaunlich, wenn man sein Verhalten und auch seine Worte bedachte. Urlaub jedoch hörte sich wirklich toll an. Rowena wollte schon lange mal wieder nach England, immerhin war das das Land, in dem sie geboren worden und aufgewachsen war.

Sie ging mit lautlosen Schritten zu dem Bett zurück und ließ sich neben ihn auf die Matratze sinken. „Urlaub klingt toll. England? Es hätte uns schlimmer treffen können als Bruchtal. Stell dir mal vor, wir wären in Mordor gelandet.“, sagte sie mit einem sanften Lächeln und stricht im sanft über die Schulter. Wenn sie ehrlich war, wusste sie nicht, ob Nik je die Herr der Ringe Bücher gelesen oder die Filme gesehen hatte. Die kleine Elbin – waren diese Tolkien-Geschöpfe nicht eigentlich immer groß gewachsen? – schmiegte sich an ihren Freund.

„Mal davon abgesehen, dass wir gerade in Bruchtal sind, was ist davor geschehen, Nik? Ich war nicht ich selbst.“, sagte sie und klang nun wieder deutlich betrübter. Es machte ihr Angst, dass sie mir Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit gefoltert worden war.

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Feb 25, 2014 2:37 pm

Er wusste nicht, was er darüber denken sollte, dass irgendein neuer Hokuspokus sein Haus in die Träume eines Kleinkindes verwandelt hatte, doch im Gegensatz zu ihm schien Rowena amüsiert über diese Veränderung zu sein und bessere Laune zu bekommen. Immerhin bereitete sie ihm damit keine Sorgen und er konnte seine strapazierten Nerven etwas Ruhe gönnen. Allerdings blieb ihm dafür nicht allzu viel Zeit, denn nur kurze Zeit später, nachdem die dunkelhaarige Schönheit eine Runde durch das nun noch viel größere Zimmer gegangen war, setzte sie sich erneut zu ihm aufs Bett und fragte nach den vergangenen Ereignissen, bevor ihnen Spitzen an den Ohren gewachsen waren. Noch dazu hatte sie seine Äußerung zu Urlaub ernst genommen.

"England hört sich toll an!" Das tat es wirklich, er hatte dieses Land schon immer gern gehabt und dort viel Zeit verbracht. Nun waren die ihm bekannten Orte dort auch nicht mehr mit bitteren Gefühlen und schmerzlichen Erinnerungen verbunden, denn Rowena war wieder bei ihm und Katerina stand unter seinem Einfluss, sodass sie ihm nicht wieder entwischen konnte. Vielleicht sollte er sich mal wieder auf die Suche nach der unzuverlässigen Bulgarierin machen, schließlich hatte er schon lange nichts mehr von ihr gehört oder gesehen! "Allerdings möchte ich nicht, dass du mir dort drüben ausflippst. Vor allem nachdem, was eben passiert ist."

Dass sie von ihren Erinnerungen aus ihrer Zeit als Mensch gefoltert worden war, schien seiner Verlobten trotz allem klar sein, doch wie viel wusste sie tatsächlich? Was musste er ihr erzählen oder viel mehr: Was wollte sie denn überhaupt wissen, das wichtig für sie sein könnte? Ein ergebenes Seufzen entkam dem Hybriden, bevor er ihr den Kopf zuwandte.

"Frag mich und ich antworte. Andernfalls wüsste ich nicht mal, wo ich anfangen sollte. Und dann packe ich. Dieses Dreckskaff verlassen ist wirklich der beste Einfall, den ich seit langer Zeit hatte!"

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Feb 25, 2014 4:47 pm

Aus irgendeinem Grund wollte Nik ihr keine klare Antwort geben und das machte sie nervös. Was war nur passiert, dass er es ihr nicht sagen wollte? Es war seltsam, die Angst war plötzlich gekommen, ohne dass sie es wirklich hatte kontrollieren können. Es war aber nicht nur so, dass die Angst plötzlich gekommen war, sondern sie hatte sich auch gesteigert. Am Anfang hatte sie noch denken können, aber das war bald auch nicht mehr möglich gewesen. Die Halluzinationen waren gekommen und ihr Verstand war in die Vergangenheit geschickt worden. Wirklichkeit war mit Vergangenheit vermischt worden und hatte einen für sie höllischen Mix hinterlassen. Das war nicht einfach so geschehen. Jemand oder etwas hatte es ausgelöst, nur wusste sie nicht was es gewesen war.

Seine Bemerkung, dass sie ausflippen könnte, ließ sie eine Augenbraue recht undamenhaft nach oben ziehen. Nik wusste eigentlich, dass sie sich unter Kontrolle hatte. Sie konnte nicht ungeschehen machen, was man ihr angetan hatte, aber eigentlich hatte sie sich im Griff. Rowena war so erzogen worden, dass es sich für eine Frau nicht schickte, wenn sie in der Öffentlichkeit Gefühle zeigte. Gott bewahre, eine weinende Lady hatte schon zu Toten geführt.

„Ich flippe nicht aus, aber gerade deswegen will ich wissen, was passiert ist. Wer war dafür verantwortlich, dass ich die Monate meiner Ehe noch einmal durchleben musste? Es hat angefangen, als ich im Wald von dir weggegangen bin. Was war es, irgendeine nichtvampirische Manipulation, Hexerei? “, fragte sie und wunderte sich noch immer, warum sie keine einfache Antwort bekam. Sie wollte nur wissen, was sie so hatte reagieren lassen. Hatte er seinen Plan neue Hybride zu machen aufgegeben? Sie hatte nicht erwartet, dass er so schnell von hier wegwollte.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mi Feb 26, 2014 9:36 am

Ohne es zu wollen, hatte er mit seiner Antwort den Argwohn der hübschen Dunkelhaarigen geweckt, und Nik hätte sich am liebsten dafür selbst den Hals umgedreht. Da wollte er die Aufregung von ihr fernhalten und versaute sich die Tour schließlich ganz allein. Wieder seufzte der Dunkelhaarige, bevor er sich aufsetzte. Dabei landeten aber leider seine ungewohnt langen Haare unter ihm und er riss sich prompt ein paar davon aus. Fluchend zerrte er die Strähnen unter sich hervor und schnaubte, bevor er endlich antwortete. Im Hinterkopf behielt er dabei allerdings, dass er gerade eben mit seinem impulsiven Halb-Gefühlsausbruch einen weiteren Fehler begangen hatte, denn Rowena hatte sich - für sie äußerst untypisch - soeben bei ihm beschwert und das mit hochgezogener Augenbraue!

"Du sagst es, mein Herz. Ein Hexenzirkel hat sich in der Stadt breitgemacht und dich verzaubert. Allerdings zählen wohl noch andere übernatürliche Geschöpfe zu deren Opfern. Unter anderem ein Werwolf, der nun einer meiner Hybriden ist. Er und seine Freundin werden gerade von Allison betreut und da sich noch keine Blutspur durch Mystic Falls zieht, macht sie ihre Sache wohl gut. Ich kann sie auch eine Weile allein lassen, denke ich."

Wie es seine Art war, fiel der Ursprüngliche auch diesmal mit der Tür ins Haus. Warum sollte er auch um den heißen Brei herumreden, schließlich war die alte Gefahr vorüber, bevor dieser neue Hokuspokus über sie hereingebrochen war. Und das mit den Hybriden musste seine Verlobte bestimmt erwartet haben, denn sie kannte seine Pläne als eine der ersten.

"Was dieses Theater schon wieder soll" Er deutete auf seine Ohren und die altertümliche Kleidung, die von seinen langen Haaren noch die Krone aufgesetzt bekamen. "weiß ich leider nicht, aber die Hexen sind dafür nicht verantwortlich, die sind tot. Dank mir und ein paar anderer entschlossener Geschöpfe. Die Wurzel des Übels habe allerdings ich ausgerissen."

Im wahrsten Sinne des Wortes!

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mi Feb 26, 2014 10:36 am

Nik war nicht dumm. Er merkte natürlich, dass er sie mit seiner Hinhaltetaktik verärgerte. Rowena mochte sensibel sein, aber sie war lang genug am Leben, dass sie mit der Wahrheit klar kam, egal wie diese auch aussehen musste. Die Wahrheit war meist weniger verletzender als irgendwelche Lügen. Im Hinterkopf war ihr die ganze Zeit die Manipulation von Mikael, die sie und Nik auseinander gebracht und für über 500 Jahre voneinander getrennt hatte. Sie wollte so etwas nicht noch einmal erleben müssen. Nik war derjenige, der ihr ein neues Leben, ja ihre Freiheit geschenkt hatte, und er war die Person, die für sie am wichtigsten in ihrem Leben war, die ihr das meiste bedeutete. Sie würde ohne zu zögern in den Tod gehen, wenn sie ihn dadurch retten könnte.

Seine Antwort war verblüffend. Nicht nur, dass ein Hexenzirkel mächtig genug war, um einen Vampir dermaßen zu verzaubern, es waren auch noch andere betroffen gewesen. Was versprachen sich die – nun toten – Hexen von einem solchen Zauber? Hatten sie es aus reiner Boshaftigkeit getan, da es ihnen Spaß machte, andere zu quälen, oder hatten sie einen anderen Zweck verfolgt? Dass er nebenbei zwei Hybride verwandelt hatte, gefiel der Lady nicht unbedingt, denn noch immer war sie nicht angetan von der Vorstellung, dass es nun mehrere dieser Wesen geben sollte. Nik wusste das auch, immerhin hatten sie bereits darüber gesprochen, aber Rowena konnte nur vermuten, dass es die anderen von Niks Familie ebenso störte. Rebekah wäre ihr Tipp Nummer eins. Die Blonde war impulsiv und extrem eifersüchtig, wenn es um das Interesse ihres Bruders ging. Was sie wohl dazu sagte?

Dieser Hexenzirkel hatte also nichts damit zu tun, dass ihr Haus in Bruchtal verwandelt wurde. Dass es Nik gewesen war, der sie von ihren Qualen befreit hatte, erfüllte sie mit tiefer Dankbarkeit. Seine gewohnte Überheblichkeit überhörte sie mal ganz großzügig. So war er einfach. Er hatte Mikael immer alles beweisen müssen und das hatte er auch als Vampir nicht ablegen können. Rowena nahm sein Gesicht in beide Hände und sah ihm in die wunderschönen Augen. „Danke, Nik“, flüsterte sie und meinte damit sowohl die Rettung als auch die ehrliche Antwort. Sie küsste ihn sanft, aber leidenschaftlich. Er war der Mann, den sie heiraten wollte, mit dem sie den Rest ihres unsterblichen Lebens verbringen wollte.

„Wollen wir nachsehen, ob es draußen ebenso aussieht wie hier?“, fragte sie ihn und lächelte dabei. Nik gefiel es nicht wirklich in was er sich verwandelt hatte, wobei Rowena ihren stattlichen Elbenprinzen ganz hinreißend fand.

Tbc: Alter Friedhof - Märchenwald

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Fr Feb 28, 2014 10:43 am

Wenn er sich das Mienenspiel, dass von fragend über verärgert bis zu entschlossen reichte, würde der Ursprüngliche nur zu gern wissen, was in dem Kopf seines Gegenübers vorging, doch leider war ihm diese Gabe nicht verehrt worden. Egal, er hatte auch so noch genug, die er gut und gerne benutzte! Was sie von ihm zu hören bekam, schien die kleine Vampirin zu verwundern, was er allerdings nicht so recht verstand. Sie musste doch mit so etwas gerechnet haben, oder? Na schön, das mit den Hexen hatte sie nicht ahnen können, also konnte sie ruhig überrascht sein. Von ihnen ging allerdings keinerlei Gefahr mehr aus und das war auch richtig so! Zu den Dämonen, die ihn unbedingt auf ihrer Seite haben wollten, seinen Plänen neue Hybriden zu erschaffen und dem neuen Chaos, was anscheinend ganz Mystic Falls betraf, brauchte er nicht noch mehr Ärger! Es gab auch so schon genug, worum er sich kümmern musste!

Wie aus dem Nichts fanden sich dann plötzlich die Hände der dunkelhaarigen Schönheit an seinem Gesicht wieder und ihre Lippen legten sich sanft auf die seinen. Rowena schaffte es allerdings, dennoch unglaublich viel Gefühl, das bei ihm fast jedes Mal Leidenschaft für die zierliche Lady entfachte, mitschwingen zu lassen. Schneller als gewollt war der Kuss dann aber auch schon wieder vorbei und sie sprang vom Bett auf. Wie immer, wenn sie der Tatendrang gepackt hatte, wollte sie sofort umsetzen, was ihr eingefallen war, und das war diesmal ein 'Besuch' der Umgebung. Es interessierte aber auch Nik, ob ihre Theorie stimmte.

Schon allein, um die Haustür zu finden, brauchten sie eine halbe Ewigkeit, doch als sie durch diese hinaus gingen, veränderten sie sich schlagartig. Die spitzen Ohren waren weg, das lange Gewand verschwand und auch die Haare zogen sich nach oben zurück. Eigentlich hatte der Hybrid gedacht, er würde nun wieder sein ursrprüngliches Aussehen annehmen, doch da hatte er sich auch getäuscht. Stattdessen schienen sie wieder ins Mittelalter zurückversetzt. Das störte ihn nicht, so hatte er schließlich seine Liebste kennengelernt und war es auch gewöhnt. Nur war die Kleidung etwas aufgebauschter und bunter als er es in seiner Erinnerung hatte. Zumindest wussten sie jetzt, dass die vorhin aufgestellte Theorie stimmte und überall in der ganzen Stadt andere 'Regeln' herrschten.

tbc: Alter Friedhof - Märchenwald

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Sa Mai 24, 2014 7:20 pm

cf: Mikaelson Mansion

Nik war regelrecht in sein Zimmer geflüchtet, denn wenn seine Schwester erst mal angefangen hatte, den Ball zu planen, dann würde es kein Ende mehr nehmen und alles musste nach ihrer Pfeife tanzen. So weit wie möglich tat er das ohnehin schon, aber was diese Dinge anging, hatte er momentan echt keine Lust auf die manchmal sehr... anstrengende Art von Rebekah. Seit einer gefühlten Ewigkeit war er schon nicht mehr in seinem Schlafzimmer gewesen und beim letzten Mal hatte es außerdem noch dazu ausgesehen wie in einem Kinderbuch! Seufzend ließ sich der Hybrid auf sein Bett fallen und genoss den weichen Untergrund unter seinem Rücken. Er wollte schon seit Stunden nichts lieber als Schlafen, wäre da der Streit mit Bekah nicht gewesen! Auch ein Ursprünglicher hatte seine Kraft irgendwann verbraucht, und bei ihm kam dieser Punkt immer näher und näher. Die ganze Aufregung, die ihn seit seiner Ankunft in Mystic Falls verfolgte, zehrte noch zusätzlich an seinen Nerven und wenn er so darüber nachdachte, wunderte es Klaus eigentlich, dass Mikael bisher noch nicht hier aufgetaucht war. Schließlich war das auch seine Heimat und er musste doch die Geschichten gehört haben!

Wie um seine Gedanken zu vertreiben und seinen Kopf zu klären, schüttelte er daraufhin seinen Kopf und versuchte mit viel Mühe den Lärm von unten auszublenden. Die Ruhe ergriff Nik irgendwann und er streifte sich die Lederjacke ab, ehe er sich der Länge nach auf sein Bett legte, die Arme unter seinem Kopf verschränkt und die Beine überkreuzt. Ein paar Minuten die Augen zu schließen würde schon niemandem wehtun und bevor er sich auf die Suche nach Elena machte, wie er es angekündigt hatte, musste er noch mit Rowena sprechen. Mal ganz zu schweigen davon, dass sie ihm in letzter Zeit viel zu oft nicht nahe genug war. Natürlich sollte sie ihre eigenen Wünsche erfüllen und tun können, was sie wollte, aber er hatte sie verfluchte 500 Jahre und noch mehr nicht bei sich gehabt. Nicht ihr schönes Antlitz bewundern können oder ihren lieblichen Duft riechen, nicht ihre weiche Haut berühren. Und jetzt war sie da und doch auch wieder nicht! Zumindest fühlte es sich für den Hybriden so an!

Gerade als er dachte, das laut quietschende Karussell in seinem Kopf würde endlich zum Stillstand kommen und ihm die paar Minuten Stille gönnen, die er brauchte, um sich auszuruhen, hörte er Schritte draußen auf dem langen Korridor, und ehe er es sich versah, war Kol auch schon eingetreten.

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BeitragThema: Niklaus Schlafzimmer   So Mai 25, 2014 4:47 pm

Cf: Kols Schlafzimmer

Als Kol aus seinem Zimmer ging, hörte er unten, die Stimmen von Rebekah und Rowena. Er sollte sich bei seinern Schwester entschuldigen, fand er. Da Kol doch vorhin zu grob, zu Rebekah war. Sie konnte ja nicht wissen, das er einen schlechten Tag hatte. Deswegen hatte der Urvampir auch ein schlechtes Gewissen. Er hätte sich vorhin besser zusammen reißen sollen. Jedoch, wenn er mal schlecht gelaunt war, war es für ihn schwierig sich zurück zu halten.

Nun betrat der Urspüngliche Nik' s Zimmer. Er wusste, das er alleine war, deshalb klopfte er auch nicht an. Kol sah, das sein größerer Bruder auf dem Bett lag. Schließlich schloss er die Tür hinter sich zu und lehnte sich lässig gegen die Wand. Der gutaussende Urvampir, war hier, weil er mit seinem Bruder über Lydia reden wollte. Die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging. „Hey, Nik. Kanntest du zufällig eine Lydia Anderson? Ich soll sie laut meinem Tagebuch, im Jahr 1918 verwandelt haben,“ meinte er.

Der Brünette hoffte, das sein Bruder ihm weiter helfen konnte. Sonst würde er nicht zur Ruhe kommen. Ihr Freund wäre der letzte gewesen den er fragen würde. Er würde ihn jetzt wohl in Tausend Teile zereissen, wenn sich die beiden noch ein mal begegenen würden. Angst hatte Kol nicht vor ihm. Er wusste nur nicht, wie er es ihm erklären sollte, das es ein Unfall war. Ja! Es war ein Unfall! Sie war dazwischen gegangen und er hatte es zu spät gesehen. So war es ebend passiert. Kol wusste, das der junge Mann ihm das nicht glauben würde und ihn rächen würde.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Jun 02, 2014 10:06 pm

Sich jetzt gerade mit seinem Bruder auseinandersetzen zu müssen, hätte Nik eigentlich nicht gebraucht. Seit er Kol wieder ins Leben geholt hatte, hatten sie sich kaum gesehen, und schon immer hatte er zu ihm nach Finn das schlechteste Verhältnis gehabt. Vor allem, als sie bereits Vampire geworden waren. Das ausschweifende, Überhand nehmende Morden des jüngsten noch lebenden Mikaelson war einfach zu riskant gewesen, als dass er es ihm hätte durchgehen lassen können. Es war wirklich ein Wunder, dass Mystic Falls nicht bereits vor lauter Leichen überging! Nun standen sie sich über, sahen sich ernst an und der Hybrid hoffte einfach nur, dass dieses Treffen schnell wieder vorbei sein würd. Im Moment hatte er einfach keine Nerven für Kol und seine Wehwehchen! Er war müde und erschöpft, er wollte eigentlich seine Ruhe haben! Darum war er ja hier rauf gekommen!

"Hey, Nik. Kanntest du zufällig eine Lydia Anderson? Ich soll sie laut meinem Tagebuch, im Jahr 1918 verwandelt haben."

Der Ursprüngliche war auch schon mal netter begrüßt worden, aber es war nichts Neues, dass sein kleiner Bruder lieber direkt zum Punkt kamen, um das zu kriegen, was er brauchte. Bei der Frage zog Nik allerdings skeptisch eine Augenbraue hoch. Was er hier erzählte, war absolut unmöglich! Das müsste er eigentlich selbst wissen! Vermutlich schlich sich deshalb auch die Arroganz sofort wieder in seine Miene und er verschränkte die Arme abwehrend vor der Brust.

"Ist dir denn nicht selbst klar, dass das gar nicht möglich ist? 1918 hattest du einen Dolch im Herzen und warst du in einem Sarg in einer Lagerhalle eingesperrt. Du kannst diese Lydia nicht verwandelt haben, tut mir leid. Aber warum interessiert dich das überhaupt?"

Auf eine Antwort wartend lehnte sich der ältere Mikaelson an einen Steher, der sein großes Bett begrenzte, behielt seine überhebliche Haltung bei und sah seinem Gegenüber weiterhin fragend und auch etwas genervt ins Gesicht. Dann verließ jedoch Rebekah lautstark das Haus, warum auch immer, und nur wenig später vernahm er die federleichten, tapsenden Schritte seiner Liebsten auf der großen Treppe. Das war das Stichwort für ihn, sich nun loszumachen und sich um Rowena zu kümmern. Schließlich war er es, der vorhin verlangt hatte, etwas Zeit mit ihr verbringen zu können.

"Tut mir leid, Bruder, aber dieses Rätsel wird auf seine Lösung warten müssen. Ich weiß jedenfalls, dass du es nicht gewesen sein kannst, aber wenn es ein Urvampir gewesen sein soll, kannst du ja mal unsere Geschwister fragen. Finn fällt ohnehin weg, und ich kenne den Namen auch nicht, also bleiben nur noch Rebekah und Elijah. Bis bald, Kol!"

tbc: Umgebung - Illinois, Chicago

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Niklaus Schlafzimmer   Mi Jun 04, 2014 7:44 pm

Der Urvampir blickte seinen großen Bruder an. "Ist dir denn nicht selbst klar, dass das gar nicht möglich ist? 1918 hattest du einen Dolch im Herzen und warst du in einem Sarg in einer Lagerhalle eingesperrt. Du kannst diese Lydia nicht verwandelt haben, tut mir leid. Aber warum interessiert dich das überhaupt?" antwortete Nik. Jetzt war Kol vollkommen verwirrt gewesen. Er hatte doch in seinem eigenen Tagebuch gelesen, das er Lydia verwandelt hatte. Klar, wusste Kol, das er für eine sehr lange Zeit in einem Sarg eingesperrt war. Dafür hasste er seinen Bruder immer noch und er wusste auch nicht, ob er ihn dafür jemals wieder verzeihen könnte.

Kol seufzte. „Rebekah und Elijah? Nun...dann werde ich wohl die beiden fragen müssen,“ erwiderte er. Dem Brünetten gefiel es nicht besonders, das er seine Schwester darauf ansprechen musste. Zu mal er sich mit ihr noch vorhin gestritten hatte. Jedoch wollte er sich mit ihr versöhnen und vielleicht wäre, das doch ein guter Zeitpunkt gewesen. Kol hörte aber, das Rebekah das Haus verlassen hatte. So musste er wohl warten bis sie wieder da war und sich irgendwie anders die Zeit vertreiben.

Daraufhin war auch schon sein Bruder verschwunden, da Rowena auf der Treppe zu hören war. Er hingegen, dachte nach wer Lydia verwandelt haben könnte. Wen er es angeblich doch nicht war. Der Ursprüngliche war sich aber sicher, das er ihr Schöpfer war und wollte auf seine Schwester warten bis sie wieder zurück war. Er hatte den Eindruck, das sie etwas von Lydia wusste.



tbc: Stadtzentrum

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mo Jul 28, 2014 11:19 pm

cf: Illinois, Chicago

Entgegen seiner Erwartung war die beinahe endlos lange Autofahrt zurück nach Hause nicht so schlimm geworden. Nik hatte fast schon befürchtet, dass er sich einer Inquisition bezüglich seiner Pläne mit Allison und dem Ball stellen musste, doch dem war nicht so gewesen. Natürlich war ihm die Haltung und auch die missbilligende Miene seiner Liebsten in dem Geschäft nicht entgangen, doch sie war nicht wie andere Frauen. Sie wusste, wann sie den Mund halten musste. Niemals, wirklich noch nie hatte sie sich ihm gegenüber im Ton vergriffen, ihn in Frage gestellt oder beleidigt. Ja, sie hatte ihn verletzt, als sie ihn verlassen hatte, doch daran hatte die schöne Prinzessin keine Schuld, wie sich erst vor kurzem herausgestellt hatte. Mikael würde für dieses Vergehen schon noch bezahlen, doch das war eine andere Geschichte!

Nur ab und an kreuzten sich ihre Blicke, während die Fahrt offensichtlich kein Ende nehmen wollte. Der Ursprüngliche hatte das Gefühl, dass die Hinreise wesentlich weniger Zeit in Anspruch genommen hatte, doch vielleicht bildete er sich das auch nur ein, er war sich nicht sicher. Nichtsdestotrotz war er immer noch nicht wieder ganz mit der guten Laune bereichert, die er vor der Kleidersuche für seine erste Hybridin gehabt hatte. Dass seine Schwester und auch seine Zukünftige weder von seiner Schöpfung im Allgemeinen, noch von der vorlauten Blondine speziell begeistert waren, verwunderte ihn eigentlich nicht, aber dennoch kränkte es den Hybriden auch ein bisschen. Alle drei Frauen gehörten zu seiner Familie, zählten für ihn zu seinen nächsten Vertrauten, auch wenn er trotz allem Abstriche machte. Warum konnten sie sich dann nicht am Riemen reißen und ihm zuliebe miteinander auskommen?!

Ein Seufzen entkam ihm, dann brachen die nächsten paar Stunden Fahrt an. Dabei hatte Nik bereits beim Einsteigen in seinen Jeep genug gehabt!

Als sie die lange Auffahrt der Mikaelson-Villa hochfuhren, fiel ihm in gewisser Weise eine große Last von den Schultern. Es war schön, wieder zuhause sein, obwohl der Ursprüngliche auch sehr gerne mal eine kleine Auszeit von diesem Chaos-Magneten nahmens Mystic Falls genommen hatte. Wie er es auch drehte und wendete, ihre Rückkehr war so oder so unausweichlich und auch unaufschiebbar gewesen, schließlich stand der Ball an und Rebekah würde es ihm niemals verzeihen, wenn sie beide ihn versäumen würden. Oh und ein wütendes Schwesterchen - vor allem in seiner Familie - war wirklich zu viel des Guten!

Wie nicht anders zu erwarten gewesen war, war das riesige Haus leer. Außer ihnen und dem ein oder anderen Handlanger war niemand zugegen und so marschierte der Hybrid mit seiner Verlobten die steinerne Treppe nach oben, um ihre Sachen ordnungsgemäß in ihrem riesigen Kleiderschrank unterzubringen. Das würde sie vor Knitterfalten, Staub und auch Flecken schützen.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Di Jul 29, 2014 10:48 am

Cf: Around the world – Illinois, Chicago

Die Heimfahrt war unkompliziert. Sie waren viel zu verliebt ineinander, um Meinungsverschiedenheiten zu einem Streit kommen zu lassen. Rowena war zu vorsichtig, zu ängstlich, dass sie ihn verlieren könnte, als dass sie seinen Plänen widersprechen würde. Sie wusste, dass ihm bewusst war, wie sie zu der ganzen Hybrid-Sache stand. Sie hatte ihm ihre Meinung gesagt und er hatte sie gehört. Wie er damit verfuhr, war eine andere Sache. Ihr war bewusst, dass Rebekah ihren Unwillen sicherlich noch mehrmals demonstrieren würde, aber das war eben die Urvampirin. Ihr Temperament war umwerfen und nicht mit der zurückhaltenden Engländerin zu vergleichen.

Es war seltsam. Obwohl sie erst seit kurzem in Mystic Falls war, fühlte es sich gut an, wieder herzukommen. Diese Stadt hatte einfach etwas, das einen gefangen hielt. Was genau es war, konnte sie nicht sage, aber Nik fühlte sich hier zu Hause und wo Nik war, war auch sie zu Hause. Dass Rebekah ebenso in dieser kleinen Stadt war, war ein Bonus, der wunderbar war. sie hatte ihre beste Freundin vermisst. Elijah würde sie gern wieder sehen, aber bekanntlich konnte man nicht alles haben.

Nik hängte ihre Sachen in den Schrank, damit sie nicht verknitterten. Lange dauerte es nicht mehr, bis der Ball begann. Im Haus hatte sich schon einiges getan und es sah ganz zauberhaft aus. Rebekah hatte ganze Arbeit geleistet. Rowena stellte sich vor ihren Liebsten und strich ihm sanft über die Brust. „Willst du Allison das Kleid bringen? Ich muss noch duschen und mir die Haare machen. Du willst doch, dass ich eine der zwei schönsten Frauen des Abends bin, oder nicht?“, fragte sie ihn und lächelte dabei. Es war ihre Art zu sagen, dass sie seinen Entschluss akzeptierte, der Hybridin ein Kleid zu schenken, was er sonst eigentlich nur für seine Schwester oder sie tat. Wenn Nik jedoch unbedingt die kleine Blonde bei sich haben wollte, musste es eben so sein. Für Rowena war sie nicht mehr als ein dahergelaufenes Mädchen, aber ihr Verlobter sah sie nun mal als Familie an.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mi Jul 30, 2014 12:19 am

Seltsamerweise fühlte sich Nik dennoch zuhause, obwohl er noch während der Rückfahrt von Chicago so ein merkwürdiges Gefühl gehabt hatte. Mystic Falls war nicht mehr das, was es einmal gewesen war, doch es war dennoch seine Heimat! Daran würden auch ein paar Dämonen und lästige Jäger nichts ändern! Von den Salvatores mal ganz zu schweigen! Nik hatte nur am Rande wahrgenommen, dass ihre Villa bereits zu einem einzigen riesigien Ballsaal umfunktioniert worden war, denn er hatte im Moment ganz andere Sorgen im Kopf. Zum Beispiel wollte er wissen, wie es um seine Hybriden stand und wie Allison ihren Job so machte, schließlich hatte er bis jetzt noch von keiner Blutspur durch die Mitte der herzallerliebsten Kleinstadt gehört. Sollten sich die beiden Neulinge vielleicht derart gut im Griff haben oder hatte es die kleine Blondine vielleicht gewagt, seine Schöpfung zu töten? Er hoffte es nicht für sie und genau, um diese Fragen zu beseitigen, musste er der Sache auf den Grund gehen.

Als hätte Rowena seine Gedanken gelesen, kam sie im nächsten Moment auch schon auf ihn zu und legte ihre Hände an seine Brust, streichelte sanft über die freiliegende Haut unter den offenen Knöpfen seines Shirts. Unschuldig und sanft wie immer war der Blick, mit dem sie ihren Liebsten bedachte, und beinahe wie immer ließ er den mächtigen Urhybriden fast dahinschmelzen. Diese Frau hatte eine Macht über ihn, wie es sonst nichts und niemand hatte, und das war immer wieder aufs Neue beängstigend!

"Willst du Allison das Kleid bringen? Ich muss noch duschen und mir die Haare machen. Du willst doch, dass ich eine der zwei schönsten Frauen des Abends bin, oder nicht?", hauchte sie ihm daraufhin mit ihre glockenklaren Stimme zu und Nik legte die Arme um sein Geschöpf, ehe er zustimmte. Sie verstand ihn auch ohne Worte, konnte mittlerweile in ihm lesen wie in einem Buch. Ebenso beängstigend, aber durchaus wünschenswert und nützlich! Wie schon so oft zuvor umfasste der Ursprüngliche auch nun das zierliche Gesicht der Brünetten und sah ihr tief in die Augen, ehe er sie hingebungsvoll küsste.

"Du wirst für mich ohnehin die schönste Frau des Abends sein, sei dir dessen gewiss."

Seine Worte kamen nur ganz leise gehaucht über seine Lippen, sodass nur die schöne Prinzessin sie vernehmen konnte. Dann küsste er sie noch einmal und schnappte sich dann die Einkaufstüte mit den Sachen für Allison, ehe er blitzschnell das Haus verließ und sich in Richtung Stadtzentrum aufmachte.

tbc: Allison's Apartment

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Mi Jul 30, 2014 5:57 pm

Nik legte einen Arm um sie, was sie zum Lächeln brachte. Sie hatte gewusst, dass er der Blonden das Kleid bringen wollte, um sicherzugehen, dass sie auch wirklich kam. Rowena hätte zwar überhaupt nichts dagegen, wenn sie der Feierlichkeit fernbleiben würde, aber das sollte sie wohl nicht laut aussprechen. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und beugte sich zu ihr hinunter, um sie zu küssen. Es war ein sanfter, aber liebevoller Kuss, den sie nur allzu gern erwiderte. Sie erinnerte sich noch an ihren ersten Kuss. Es war ziemlich verkrampft gewesen. Sie hatte ihn gebeten, ihr einen Kuss zu geben, weil sie wissen wollte, wie es war, wenn man ohne Gewalt geküsst wurde.

Leise flüsterte er ihr zu, dass sie für ihn so oder so die schönste Frau des Abends sein würde. Sein Glück, eine Antwort hätte sie auch nicht geduldet. „Dann ist ja gut.“, flüsterte sie und lächelte ihn neckisch an, ehe sie ihm noch einen Kuss stehlen konnte und er aus dem Zimmer verschwand. Einen Moment sah sie ihm hinterher, glücklich, weil sie es war, die ihn ihrem Verlobten nennen können, aber auch mit einer gewissen Wehmut, weil sie ihn mit jemandem teilen musste, mit dem sie nicht gern teilte. Rebekah und Elijah, bei den beiden war es selbstverständlich und auch Kol, auch wenn dieser sie nicht sonderlich mochte, aber die Hybriden, diese neue Familie, die sich Nik aufbauen wollte, mit ihnen wollte sie ihn nicht teilen.

Mit einem leisen Seufzen wandte sie sich ab und nahm ihr Handy, um Rebekah eine SMS zu schreiben. Danach ging sie ins Badezimmer, um zu duschen und andere Dinge zu erledigen, die eine Dame eben so tat, um ihrer Schönheit den letzten Schliff zu verpassen. Beim Haareföhnen fiel ihr auf, dass sie noch ein bisschen Blut trinken sollte. Ihre Haut war schneeweiß und auch wenn Blässe edel war, so konnte sie doch nicht leugnen, dass sie Durst hatte. In einen langen Bademantel gewickelt holte sie sich Blut, trank es genüsslich, ehe sie damit begann sich zu schminken. Viel Farbe wollte sie nicht auftragen. Etwas Wimperntusche, Kajal, ein bisschen Lidschatten und ein Hauch von Lipgloss, mehr brauchte sie nicht. Ihre Fingernägel wurden mit durchsichtigem Lack lackiert. Als alles trocken war, begann sie damit, ihr Haar seidig zu kämmen. Es roch nach Rosen.

Tbc Rebekahs Handy

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Jul 31, 2014 6:39 pm

Unten wurde herumgeschrieben. Rebekah war wieder da und wies ihre Lakaien an, wie sie was haben wollte. Es war herrlich mit anzuhören, wie bestimmt die Blondine war. Man sollte sich ihr wirklich nicht in den Weg stellen. Das konnte einem schlecht bekommen. Trotz der erregten Phase der Urvampirin fand sie offenbar die Zeit, auf die SMS zu antworten. Sie wollten sich im Zimmer der anderen treffen. Das klang gut.

Rowena wartete, bis es unten ruhiger geworden war und sie hören konnte, wie ihre Freundin nach oben ging. Die Schritte der Mikaelson herauszuhören war nicht sonderlich schwer. Sie wartete noch ein bisschen und zog dann ihr Kleid an. Es schmiegte sich perfekt an ihren zierlichen Körper. Die Schneiderin hatte davon gesprochen, dass sie wie eine Fee aussah und ihr nur noch die Flügelchen fehlten. So etwas war albern und passte nicht zu dem prunkvollen Ball, aber es war nicht zu leugnen, dass dieses Kleid ihren zarten Körperbau betonte und sie noch ein bisschen zerbrechlicher erscheinen ließ. Niemand würde ahnen, dass sie eine alte Vampirin war.

Nachdenklich sah sie sich im Spiegel an. Viel Schuck wollte sie nicht tragen. Ihre geliebte Marienkette, ihr Verlobungsring, ihr Tageslichtarmband und ihr Diadem. Ihr Diadem aus Silber, Diamanten und Perlen befand sich noch in seiner Schmuckschachtel. Es war sehr wertvoll und vermutlich konnte man sich für den Preis eine Südseeinsel kaufen, aber sie war noch nie auf den Gedanken gekommen, sie könnte es verkaufen.

Mit einigem an Silberschmuck für ihr Haar und dem Diadem, ging sie zu Rebekah hinüber. Sie klopfte an und wurde hereingebeten. Mit einem sanften Lächeln trat sie ein. Ihre Freundin sah wunderschön aus. „Du siehst traumhaft aus.“, sagte sie und sah die andere an.

Tbc: Rebekahs Schlafzimmer

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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Jul 31, 2014 7:08 pm

Rowena trat ein und Rebekah konnte nicht anders als anerkennend ihr Kleid zu bewundern. „Nein, du siehst traumhaft aus. Etwas Besseres hättest du dir nicht aussuchen können!“ sagte die Blonde vollkommen aufrichtig. Der Schnitt betonte Rows zierlichen Körperbau und auch wenn es sie noch etwas kleiner wirken ließ, strahlte sie so viel Anmut und Schönheit aus, dass einen jeden Menschen umgehauen hätte. Lächelnd ging sie auf ihre Freundin zu und schloss sie eine Sekunde lang in die Arme, um ihr dann in die funkelnden Augen zu sehen. Es war so schön sie wohl auf zu sehen. Ihr Zustand von vor nicht allzu langer Zeit nagte immer noch an Rebekah. Auch wenn sie immer kalt und gefühllos wirkte, war sie das nicht und ihre beste Freundin so leiden zu sehen war einfach nur grauenhaft gewesen.

Um diesen gefühlsduseligen Moment nicht noch mehr in die Länge zu ziehen, wandte die Urvampirin sich wieder ab und deutete auf den Sessel direkt vor dem großen Schminktisch, an welchem auch ein Spiegel angebracht war. „Wenn es dir recht ist, würde ich gerne deine Haare machen. Ich glaube ich habe die perfekte Idee, passend zu deinem Kleid!“ Vorsichtig begann sie die dunklen Haare zu frisieren, während sie den Lockenstab vorheizte und ihre Haar in Strähnen einteilte. „Wo ist Nik? Hat er sich vor den letzten Vorbereitungen gedrückt oder wieso lässt er dich mal länger als fünf Minuten aus den Augen?“ fragte Bekah grinsend und begann eine Strähne nach der anderen einzudrehen. Nik war was seine Verlobte anbelangte tatsächlich mehr als nur der große Beschützer. Für ihn war es bereits eine richtige Leistung wenn er es ohne schlechten Gewissens über sich brachte die Frau seines Herzens alleine auf die Toilette gehen zu lassen!

Als Bekah befand, dass ihr Haar nun lockig genug war, steckte sie das mitgebrachte Diadem an und flocht es so ein, dass man von dem Griff nichts mehr sehen konnte. Nach einer weiteren viertel Stunde, in welcher sie ihr ein paar Strähnen hochgesteckt hatte, war sie fertig und trat einen Schritt zurück. „Und was sagst du? Ich finde du siehst bezaubernd aus!“
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Do Jul 31, 2014 8:19 pm

Cf: Niklaus Schlafzimmer

Rebekah gab das Kompliment zurück und erreichte damit, dass Rowena leicht errötete und die Augen niederschlug. Sie war eine bescheidene Frau, weswegen sie nicht leichtfertig mit Komplimenten umging. „Danke“, sagte sie leise, lächelte aber dabei. Liebevoll wurde sie von der Älteren in die Arme geschlossen und sie erwiderte die Umarmung nur allzu gern. Sie liebte diese Frau wie eine Schwester und genoss jede Minuten mit ihr. Sie sah zu ihr auf und in den Augen der anderen lag ein Schatten, den sie aber schnell wieder zu verdrängen schien. An was hatte sie wohl gedacht?

Die Blonde schritt sogleich zur Tat, sie hatte eine Vorstellung, was für eine Frisur sie Rowena machen wollte und diese vertraute ihrer Freundin voll und ganz. Rebekah verstand etwas von Mode und Schönheit. Sie konnte ihre Frisur gar nicht verderben und sie hatte es geschafft Rowenas knielange Haare im 14. Jahrhundert zu frisieren, dann musste das jetzt ein Kinderspiel sein. Natürlich wurde gefragt, warum Nik nicht da war. es lag ein leiser Spott darin, aber es war nicht böse gemeint. Die anderen Mikaelsons hatten sich hin und wieder Scherze erlaubt, da das Liebespaar so eng zusammenhing und selten getrennt war. „Ich vermute, es wird dir nicht gefallen. Er hat seiner Hybridin in Chicago ein Kleid gekauft, um sie auch ja auf dem Ball dabei zu haben.“, sagte sie ehrlich, versteckte auch nicht, was sie von der ganzen Sache hielt.

Ihre Frisur schritt immer weiter voran und Rebekah wusste auch, wie sie mit einem Jahrhunderte altem Diadem umzugehen hatte. Etwas anderes hatte die Dunkelhaarige auch nicht erwartet. Die Frage, wie sie es fand, war eigentlich überflüssig. „Es ist wundervoll! Danke, Bekah.“, sagte sie ehrlich dankbar und strahlte ihre Freundin an. Für ihr Aussehen wollte sie von Nik auf Händen getragen werden, immerhin war ihr die Meinung der anderen, von Bekah einmal abgesehen, reichlich egal.

„Ich hab auch schon eine Idee für dich.“, sagte sie mit einem Lächeln und machte sich an die Arbeit. Sie lockte das schöne blonde Haar ein und steckte einfach zwei Strähnen nach hinten. Es war eine schlichte Frisur, aber Rebekahs Kleid war an sich schon so imposant, dass ihre Frisur auch schlicht sein durfte. „Gefällt es dir?“, fragte sie, zuckte aber zusammen, da unten lautere Stimmen erklangen. Der Ball war doch noch gar nicht eröffnet, oder?

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Niklaus Schlafzimmer   Fr Aug 01, 2014 8:55 pm

cf: Al's Phone

Dass er Allison in ihrem Apartment nicht angetroffen hatte, ärgerte Nik ein wenig. Er hatte fest darauf gehofft, sich etwas über die anderen beiden Hybriden und deren Fortschritte unterhalten zu können. Immerhin sollten sie auf dem Ball erscheinen, und da könnte er es nicht gebrauchen, dass sie auf einmal die Kontrolle verlieren und durchdrehen würden, wenn die gesamte Stadt anwesend war und zusehen konnte! Was ihm sein Lakai, den er losgeschickt hatte, um seine Geschöpfe zu finden, erzählt hatte, schien es ihnen aber gut zu gehen. Laut seiner Aussage waren sie alle zusammen und unterhielten sich völlig entspannt über belanglose Dinge. Außerdem wäre wohl der Ball als eigenes Thema gefallen, wodurch aufgekommen war, dass Hayley kein Kleid hatte. Tyler als Bürgermeistersohn würde sich auf die Schnelle bestimmt keinen Smoking mehr besorgen können und laut den Aussagen seines Untergebenen befand sich noch ein zweiter Mann bei der Gruppe, der einer gewissen Blondine wohl ziemlich ziemlich nahe zu stehen schien. So entschied der Ursprüngliche sich also, den Mädchen ein Kleid und beiden Männern einen entsprechenden Anzug zukommen zu lassen. Das überbrachte der Handlanger, während er sich zuhause selbst fertig machte.

Er als Mann hatte es leicht. Es bedurfte nur einer Dusche, in Windeseile hatte er die Zähne geputzt, und seine Haare brauchten ebenfalls nicht viel Zuwendung, um gut auszusehen. Als der Hybrid aus dem Badezimmer kam, war Rowena immer noch nicht da. Irgendwo fand er es schade, er hätte sie gerne noch ein paar Minuten für sich gehabt und ihre perfekte Erscheinung bewundert, doch dies blieb ihm anscheinend versagt. Insgeheim stürzte seine Laune in den Keller und er nahm sich ein Glas Scotch, um den Inhalt in einem Schluck runterzustürzen. Dann schlüpfte er in seinen Anzug, zog die Schuhe an und nahm das grüne Anstecktuch aus der Einkaufstüte.

Zum Verschnüren seiner Schuhbänder setzte sich Nik auf sein Bett und legte das Anstecktuch neben sich. Im Zimmer seiner Schwester konnte er die beiden Frauen seines Lebens hören und wartete nun darauf, dass sie fertig waren und Rowena zu ihm kommen würde.

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