StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | .
 

 Rebekahs Schlafzimmer

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Storyteller
ADMIN
avatar


BeitragThema: Rebekahs Schlafzimmer   So Okt 20, 2013 7:50 pm

*
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://confrontations.forumieren.com
Gabriel
Angel
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Do Feb 20, 2014 11:09 pm

cf: Gabriels Apartment

Die Magie des Erzengels erfüllt diesen Ort und verändert ihn entsprechend seinen Wünschen. Von jetzt an wird jeder der diesen Ort betritt oder sich bereits hier befand, ein Teil der von dem Erzengel erschaffenen Welt sein. Es steht dir frei zu wählen, in was oder wen sich dein Char wandelt und natürlich bleibt das Wesen deines Charakters erhalten, wenn du das so wünschst. Doch was auch immer du schreibst, es darf dem vorgegebenen Thema in dieser Location nicht widersprechen. Ansonsten trifft dich Gabriels Zorn und er verwandelt dich in den Froschkönig und befördert dich in einen Teich im Märchenwald.

Dieser Ort wird von nun von folgendem Thema beherrscht:

Bruchtal

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   So Aug 03, 2014 7:48 pm

Rowena gefiel ihre Frisur und auch wenn es Bekah sehr freute, wunderte es sie nicht, denn die Vampirin sah einfach wundervoll aus. Sie war wohl die einzige Frau der sie all das von ganzem Herzen gönnte, aber vor allem war sie die Einzige außerhalb ihrer Familie der sie blind vertraute. Sanft strich sie über Rows Schulter und befestigte die letzten Strähnen, als ihre Freundin erzählte was Nik gerade trieb. Augenblicklich verharrte Rebekah in ihrer Bewegung und kräuselte die Lippen, bevor sie sich wieder in Gedanken rief, dass ihr Allisons heutige Anwesenheit mehr als recht war.

„Du wirst es kaum glauben, aber ausnahmsweise ist mir das heute egal“ sagte sie und grinste diabolisch. „Glaub mir, sobald sie sieht wer meine Begleitung ist, wird sie sich wünschen gar nie erst aufgekreuzt zu sein“ fügte sie dann noch hinzu, während Row sich nun an den Haaren der Urvampirin zu schaffen machte. Dass sie eine schlichte Frisur wählte war Bekah nur allzu recht und so lehnte sie sich in dem Stuhl zurück und vertraute ihrer Freundin. Als sie dann nach einigen Minuten erläutern wollte von welcher Begleitung sie sprach, hörte sie wie ein Stockwerk tiefer eine Tür knallte und dazu eine erhobene Männerstimme erklang. Rebekah, welche dank Row bereits die perfekte Frisur hatte, erhob sich und sah zu ihrer Zimmertür. Schritte näherten sich und spätestens jetzt bei dem Geruch wusste sie um wen es sich handelte. Ein Lächeln trat auf ihre Lippen, als die Tür von Damon Salvatore geöffnet wurde.

„Ein zauberhafter Anblick die Damen“ begrüßte er sie und kam direkt auf die zwei zu. Ob Bekah es zugeben wollte oder nicht Damon sah in dem Frack einfach hervorragend aus und sie fand absolut nichts was sie aussetzen könnte. Ganz der Gentleman hauchte der Vampir ihr einen Kuss auf den Handrücken und überreichte ihr einen Strauß Blumen – eine Geste mit der sie definitiv nicht gerechnet hatte und sie doch irgendwie freute. „Ich weiß gar nicht was ich sagen soll“ entgegnete sie grinsend und roch eine Sekunde lang an den Blumen, bevor sie sie auf der kleinen Anrichte platzierte. „Das Kleid steht dir wesentlich besser als dieser komische Kampfanzug“ sagte Damon und ließ sie mit seiner Bemerkung auflachen. „Kann schon sein, aber schlecht habe ich auch in dem Anzug nicht ausgesehen!“ Auf ihren Lippen lag ein süffisantes Grinsen, wobei jedes Mal wenn sie an ihre erste Begegnung dachte etwas Schuldgefühle aufkamen.

Rowena, die seit Damons Eintreten noch kein Wort von sich gegeben hatte, wirkte plötzlich eher schüchtern und ängstlich. Fragend sah sie zu ihrer Freundin. Row war mehrere Jahrhunderte älter als der Salvatore und stand dazu noch auf der Seite der Urvampir, was hatte sie zu befürchten? „Rowena, du kennst doch bestimmt Damon Salvatore? Wir haben uns dank der kleinen Allison kennen gelernt und nun ist er meine Begleitung für heute“ sagte sie mit unschuldiger Miene. Spätestens jetzt würde sie wissen, warum es sie nicht im Geringsten gestört hat, dass das Miststück an Hybrid auch kommen würde. Wie immer hatte Bekah ein Ass im Ärmel und dieses spielte sie heute nur allzu gerne aus.

Etwas verdutzt war sie allerdings als Damon ihnen erklärte, dass auf seinem Weg zu ihnen ein Vampir sein Leben lassen musste und sie doch bitte dafür sorgen sollten dass der Leichnam wegtransportiert würde. Mit hochgezogener Augenbraue sah sie ihre Begleitung an und kräuselte leicht die Lippen. „Damon, ich denke du weißt dass ich mit derartigen Ausbrüchen kein Problem habe, immerhin finde ich selbst, dass der Tod manchmal die einfachste Lösung ist, aber tu mir doch den Gefallen und bring mein Personal nicht schon um, bevor der Ball überhaupt begonnen hat!“ erwiderte sie und trat an seine Seite. Sanft legte sie ihre Hand an seinen Oberarm und hauchte so leise, dass außer es außer ihm niemand hören konnte, in sein Ohr: „Ich hoffe es war einer der Lieblinge meines Bruders. Das wird ihn wahnsinnig machen!“ Rebekah grinste ihn an, hackte sich dann unter und zupfte ihr Kleid zu recht. „Bereit?“ fragte sie und sah dabei die zwei Vampire neben sich an.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   So Aug 03, 2014 7:54 pm

Anders als die Nachricht, dass Allison ebenso zu dem Ball kommen würde, gefiel der Blonden ihre Frisur. Wenn sie ehrlich sein sollte, hatte sie eine heftigere Reaktion erwartet, aber offenbar war die Vorfreude auf den Ball größer. Das Blitzen in den Augen sprach jedoch davon, dass sie noch etwas anderes vorhatte. Wer war ihre Begleitung? Sie hatte kein Wort darüber verloren, aber es war nicht schwer zu erraten, dass es der Hybridin nicht gefallen würde. Rebekah hatte ihre ganz eigene Art, um anderen ihr Missfallen kundzutun. Es konnte mit viel Geschrei passieren, aber auch auf eine leise, dafür umso grausamere Art und Weise. Die Hybridin msste Rebeah wirklich verärgert haben und eines war klar, das sollte man unter allen Umständen vermeiden.

Der unten entstandene Lärm beruhigte sich und kurz darauf klopfte es an der Tür. Ein Mann mit schwarzem Haar trat ein und befand ihr Aussehen wohl für annehmbar. Die Prinzessin war von der Offenheit überrumpelt und schwieg. Es war nicht schwer zu erkennen, dass er seine Gefühle abgeschaltet hatte. Seine blauen Augen waren einfach nur leer, ein untrügliches Zeichen für fehlende Gefühle. Offenbar war das jedoch Rebekahs Begleitung. Er war einer der Vampire, die versucht hatten, das Ritual zu verhindern. Er wurde ihr als Damon vorgestellt. Das war also der Vampir, dem Klaus durch sein Blut das Leben gerettet hatte.

„Rowena De Vere, sehr erfreut.“, stellte sie sich selbst doch recht steif vor. Vampire ohne Gefühle waren ihr seit jeher suspekt. Außerdem war er ein Mann und hatte sich offen gegen Nik gestellt. Es roch nach Blut und er gab auch noch offen zu, dass er jemanden getötet hatte. Die Lady presste für einen Moment die Lippen aufeinander. Nik war wieder da und es war die ideale Gelegenheit für sie, sich zu verabschieden. „Ich werde nach Nik sehen, sonst zieht er noch braune Socken zu seiner schwarzen Hose an.“, sagte sie und eilte aus dem Raum, um zu ihrem Geliebten zu gelangen.

Tbc: Niklaus Schlafzimmer

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Damon Salvatore
MODERATOR | Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   So Aug 03, 2014 7:58 pm

Cf: Mikaelson Mansion

Dass Rebekah nicht mit Blumen gerechnet hatte, erfüllt ihn mit einer gewissen Selbstbefriedigung, sofern man diese ohne Gefühle überhaupt haben konnte. Dass sie sich selbst sogar im Kampfanzug als anbetungswürdig empfand, war eine große Überraschung. Sie war einfach viel zu sehr von sich eingenommen, als dass sie Zweifel an sich hätte. Das war so langweilig. Sicherlich würden sich Rebekah und Adriana bestens miteinander verstehen oder sie würden sich gegenseitig an die Gurgel gehen, weil sich jede für die Schönste hielt. Fehlte nur noch ein goldener Apfel. Damon würde sich auf für den Job der Eris anbieten. Wäre sicherlich lustig.

Die Dunkelhaarige, die sich als Rowena De Vere vorstellte, war wohl etwas verklemmt. Soweit Damon es wusste, war sie die Gefährtin von Klaus. Sollte man da nicht eigentlich etwas… aggressiver sein? Nun, wie dem auch sei, sie verabschiedete sich recht schnell und sah ein bisschen so aus, als ob sie die Flucht ergreifen wollte, wobei man wirklich sagen musste, sie sah hübsch aus in ihrem Kleid. „Man sollte meinen, Klaus suchte sich eine etwas impulsivere Gefährtin.“, sagte er mit einem Schulterzucken und sah auf die mittlerweile wieder geschlossene Tür.

Rebekah schien es nicht wirklich zu kümmern, dass er jemanden in ihrem Haus getötet hatte. Andererseits hatte sie eine halbe Folterkammer in ihrem Keller und schreckte selbst offenbar vor wenig zurück. „Dieser Idiot wollte mich nicht reinlassen, da musste ich ihm Manieren beibringen.“, sagte er leichthin und schob die Hand von der Blonden weg. Sie hatte in nicht einfach anzufassen. Daran hatte sich auch ohne Gefühle nichts geändert. Dass sie hoffte, er hätte einen der Lieblinge ihres Bruders erwischt, ließ ihn jedoch grinsen. „Es war leider keiner dieser Flohvamps, wenn du das meinst.“, erwiderte er ebenso leise, da er genau hören konnte, dass Klaus im Haus war.

Er hielt Rebekah seinen Arm hin, damit sie sich unterhaken konnte. sie zupfte noch ein bisschen an ihrem Kleid zurecht und man musste wirklich sagen, dass sie fabelhaft darin aussah. Sie wusste, wie man sich anzog, aber ihm war auch nicht ihr Blick entgangen, als sie sein Äußeres gemustert hatte. Damon wusste, dass er gut aussah. Rebekah hakte sich unter und fragte ihn, ob er bereit wäre für den Ball. „Solange ihr was Anständiges zu trinken habt.“, sagte er einfach nur leichthin und gemeinsam gingen sie aus dem Zimmer.

Tbc: Mikaelson Mansion

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di Aug 05, 2014 6:23 pm

Damon grinste auf ihre Ansage über Niks ‚Leibeigene‘ hin und so tat es auch so, als er entgegnete: „Es war leider keiner dieser Flohvamps, wenn du das meinst“. Rebekah schüttelte leicht den Kopf und hackte sich bei ihm unter. „Jeder macht einmal Fehler, beim nächsten Mal nimmst du einen von ihnen und es wird mir ein Vergnügen sein dich zu decken“ sagte sie mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht. Sie mochte Damon für seine Einstellung den Hybriden gegenüber. Er hielt genauso wenig von der Flohsippe wie sie und tat seine Meinung auch kund. Was sie allerdings irritierte war, was er dann an Allison fand. Abgesehen davon dass sie vom Scheitel bis zur Sohle reiner Durchschnitt war gehörte sie zu Niks Hybriden Armee und so wie es aussah würde sie sogar dessen Anführerin werden. Einfach abartig!

„Solange ihr was Anständiges zu trinken habt“ sagte Damon, als sie aus ihrem Zimmer schritten. Das Haus war bereits gut gefüllt, immer mehr Leute trudelten ein und betrachteten mit geweiteten Augen das Haus und dessen Inneres. Ja, sie hatte volle Arbeit geleistet. Niemand würde ihr was anderes nachsagen können! Sie waren noch nicht einmal bei der großen Treppe, welche direkt in die Empfangshalle führte angekommen, als einer ihrer Angestellten, mit einem Tablett voller Champagnergläser, an ihnen vorbeilief. Mit ihrer freien Hand packte sie den blonden Kerl am Arm und zwang ihn damit stehen zu bleiben. „Die Gläser sind für die Gäste, siehst du hier Gäste?“ fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und legte den Kopf schief. „Nein, also geh runter und mach deinen Job!“ fuhr sie nach einer kleinen Pause fort, nahm ihm vorher allerdings noch zwei ab und reichte eines davon Damon. Der Angestellte verschwand im Eiltempo die Stiege hinunter, ohne sich noch einmal umzudrehen.

„Keine Sorge, das ist nur der Anfang. Unten gibt es dann das harte Zeug“ sagte die blonde Urvampirin und zeigte grinsend auf den Champagner. „Aber glaub mir, der schmeckt auch gut!“ Bekah nahm einen großen Schluck und ließ die kühl prickelnde Flüssigkeit ihre Kehle hinabgleiten, bevor sie eine Stufe nach der anderen hinabstieg. In der Mitte angekommen, verharrte sie und warf einen Blick auf die Menge. Es war ein wundervoller Anblick und wie jedes Mal wenn sie eine Party schmiss freute sie sich ungemein über das Kommen jedes einzeln. Ja, es mochte kindisch klingen, vor allem wenn man bedachte wie alt sie bereits war und wie viele Partys sie in diesen Jahren veranstaltet hat, aber sie wollte das Gefühl nicht missen. Nur wenige Meter entfernt von ihnen sah sie Nik stehen, welcher zusammen mit Rowena ein tolles Bild abgab. Lächelnd hob sie ihr Glas in seine Richtung, sich sehr wohl dessen bewusst, dass er mit ihrer Begleitung wohl keine Freude hatte und doch befürchtete sie nicht seinen Groll erregt zu haben. Er kannte seine Schwester gut genug!

Das nächste was ihre Aufmerksamkeit erregte war allerdings nicht Nik sondern ein Paar welches Händchenhaltend durch die imposante Eingangstüre kam – Stefan und Elena. Wie jedes Mal wenn die Blonde ihren einstigen Freund sah, schnürte es ihr einen Augenblick lang die Kehle zu. Sie hatte in Damons Kopf gesehen wie glücklich die beiden waren. Wie sehr Stefan die Doppelgängerin liebte und das sie absolut keine Chance hatte. Rebekah hat es bis jetzt verdrängt, aber die Erinnerung kam unwillkürlich hoch und sie brauchte eine Sekunde bevor sie sich wieder am Riemen gerissen hatte. Kaum hat sie das geschafft, lag bereits ein Grinsen auf ihren Lippen, als auch das Pärchen sie und den älteren Salvatore entdeckten. Perplex als auch schockiert starrten sie zu ihnen – ja, heute würde ein wundervoller Abend werden!

tbc: Empfangshalle

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Mo Okt 20, 2014 10:00 pm

cf: Kaminzimmer

Rebekah verschwand ohne auf eine Antwort zu warten und rauschte aus dem Kaminzimmer direkt in ihr eigenes. Sie fühlte sich komisch. Einerseits hatte sie den Kampf gegen Allison, wenn man das so nennen wollte gewonnen, alles war so verlaufen wie geplant – sie hatte sie mit Damon tanzen gesehen, hatte von der Folter erfahren und nachdem sie ausgerastet war auch die gerechte Strafe von Nik bekommen. Aber nicht nur das. Er hatte sein Versprechen gehalten und ihr sowohl mit Taten als auch Worten gezeigt, wie viel seine Schwester ihm bedeutete und was sie für einen Rang bei ihm inne hielt. Sie war mir in den letzten 1000 Jahren mehr als nur eine Schwester und glaub mir, bevor ich sie aufgebe, würde ich die ganze Welt opfern – die Worte hallten ihr immer noch im Kopf nach und schenkten ihr ein Gefühl der Wärme. Vielleicht hielt Allison die Ursprüngliche für ein eiskaltes Miststück ohne Gefühle aber dem war ganz und gar nicht so. Jeder der sie wirklich kannte, was nicht viele taten, wussten, dass gerade Rebekah sich von ihren Gefühlen, ihrem Temperament leiten ließ. Das stärkste Gefühl und das welches ihr gleichzeitig auch am meisten Halt gab, waren die für ihren Bruder. Sie liebte ihn bedingungslos, verzeihte ihm stets all seine Wutausbrüche, Verfehlungen, folgte ihm überall hin und tat weiß Gott was sonst noch alles für ihn, da würde sie bestimmt nicht zulassen, dass so ein kleines naives Püppchen sich zwischen sie drängte.

Dieser heutige Erfolg gab ihr zwar ein gutes Gefühl, doch es war nicht wirklich von Dauer. Rowena hatte sie gedemütigt und vermutlich war Niks Wut schon längst wieder verraucht, wie jedes Mal wenn es um seine Geliebte ging, und er scholt sie nicht für ihren grauenhaften Verstoß. Es dauerte einige Minuten bis Rebekah merkte was genau sie störte. Es störte sie, dass sie nach all dem Pläne schmieden, den Intrigen, Streitereien und schließlich Triumphen erst alleine in ihrem Zimmer stand und sich nach etwas sehnte, dass sie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gehabt hat. Ein Gefühl der Einsamkeit kam in ihr auf und während sie das realisierte, kam ihr ein ganz anderer Gedanke in den Sinn. Damons Gesicht war es das plötzlich vor ihrem inneren Auge erschien und seine Worte kamen zurück an die Oberfläche. Er wollte weg von hier, die Stadt verlassen und dem ganzen jämmerlichen Trubel hier entkommen, Jagd auf Werwölfe machen und auch wenn Rebekah wusste, dass es ein Fehler war kam ihr dieser Gedanke plötzlich unheimlich verführerisch vor. Die Enttäuschung darüber dass erst heute einer der dreckigen Köter seinem Schicksal entkommen war und dazu noch das Gefühl der Einsamkeit trieben sie noch weiter an. Ehe sie sich versah, schlüpfte sie bereits aus ihrem Ballkleid direkt in eine schwarze Jeans und ein beiges Top, stopfte noch ein paar weitere Kleidungsstücke sowie Schuhe in eine Ledertasche und löste ihr Haar von den Nadeln, wodurch die sanften Locken nun über ihre Schultern fielen. Plötzlich ging alles ganz schnell, der Drang in ihr von hier wegzukommen wurde immer größer und sie konnte das Haus gar nicht schnell genug verlassen. Tatsächlich dauerte es nicht lange bis sie die große Eingangstür in voller Lautstärke hinter sich ins Schloss fallen hörte und losrannte. Quer durch den Wald stürmend kam sie nur ein paar Augenblicke später bereits vor dem Anwesen der Salvatores an. Das letzte Mal als sie hier gewesen war, wollte sie Stefan besuchen um ihm zu erklären, dass sie zurück war, doch er hatte sie abgewiesen. Augenblicklich wurde das Gefühl der Einsamkeit noch größer und so konzentrierte sie sich auf Damon, der von dem Chaos in ihrem Inneren nichts mitbekommen sollte.

Bei der Einfahrt angelangt verlangsamte sie ihre Schritte. Der ältere Salvatore trat gerade aus der Tür und begegnete ihrem Blick mit einem selbstgefälligen Grinsen. „Bilde dir ja nichts drauf ein, dass ich mitkomme, ich halte es hier nur nicht mehr aus und du bietest die beste Gelegenheit zu verschwinden“ murrte sie mit verschränkten Armen vor der Brust und ließ wie immer die taffe Frau raushängen.

tbc: Salvatore Boarding House

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di Dez 08, 2015 9:29 pm

cf: Kaminzimmer

"Was ich geplant habe?" entgegnete die Urvampirin auf Rowenas Frage hin, während sich ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitete. "Lass dich überraschen, ich verspreche dir, es wird dir gefallen!"
Wie erwartet hinterließ Row ihrem Liebsten eine Nachricht und Bekah erinnerte sich selbst daran, dass auch sie noch mit ihm reden musste. Das Kleid, die Nachricht... wie schon tausende Male zuvor hatte ihr Bruder es wieder einmal geschafft sie um den Finger zu wickeln, doch jetzt war die künftige Braut wichtiger.

Um den Vorgang etwas zu beschleunigen bewegten sie sich nun in Vampirgeschwindigkeit fort, denn abgesehen davon, dass Rebekah keine Lust hatte bei dem Wetter so langsam durch den Wald zu stapfen, wollte sie es nicht länger abwarten, Row ihr Zimmer zu zeigen. Allein die Vorstellung von ihrem Gesichtsausdruck ließ sie bereits vor Freude jauchzen.

So trafen sie keine fünf Minuten später vor dem Mikaelson Anwesen ein. Soweit sie hören konnte war niemand da, abgesehen von ein paar Angestellten die durchs Haus wuselten, doch die sollten sie nicht weiter stören. Erst als sie vor ihrer Zimmertür angekommen waren machte Rebekah Halt. Liebevoll sah sie zu ihrer besten Freundin.
Eigentlich konnte die Blonde es immer noch nicht fassen; ihr Bruder würde ihre beste Freundin heiraten und damit vermutlich zum ersten Mal etwas tun, mit dem Bekah zu hundert Prozent und ohne Zweifel einverstanden war. Es steckte kein rachsüchtiger Plan dahinter, keine Intrigen oder Lügen. Nein, es war ein Akt der Liebe und nach allem was diese Familie bereits durchgemacht hat, war ein solcher dringend notwendig. Aber auch Rowena hat Leid erlebt. Sie hat ein Leben hinter sich das außer Grausamkeiten nichts für sie übrig gehabt hat und auch wenn Rebekah klar war das sie die Vergangenheit nicht rückgängig machen konnte, konnte sie ihr sehrwohl eine vor Glück strahlende Zukunft versprechen.
Sie selbst würde mit ihrem Leben dafür einstehen.

"Liebes, mach dich gefasst auf den Traum aller zukünftigen Bräute" sagte die Blonde, bevor sie die Türe zu ihrem Zimmer öffnete und förmlich in weißem Tüll, Spitze und Satin ertranken.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Sa Dez 12, 2015 8:50 pm

Cf: Mystic Grill - Ecktisch mit Sitzbänken

Ihr Geliebter hatte nichts dagegen, dass Rebekah sie mitnahm. Er vertraute seiner Schwester und wusste, dass die Blonde Rowena mit ihrem Leben beschützen würde. Den Streit, den sie nun beigelegt hatten, war der erste in ihrer Jahrhunderten langen Freundschaft gewesen und würde hoffentlich auch der letzte bleiben. Die kleine Prinzessin liebte die Urvampirin und es hatte sie zerrissen, dass sie einander nicht wohlgesonnen waren. Nun waren sie zum Glück wieder vereint.

Die Blonde wollte ihr nicht sagen, was sie vorhatte, also musste sie sich wohl gedulden. In Vampirgeschwindigkeit brauchten sie nicht lange zum Anwesen, auch wenn Rowena ihre Röcke raffen musste, da das Kleid nicht kaputt gehen sollte. Es regnete, aber die, wenn auch nur noch licht beblätterten, Baumkronen hielten einen Teil der Nässe ab.

Wärme umfing sie, als dir das Haus betraten. Rebekah ging geradewegs nach oben. Cookie musste sie gehört haben, dann sie flitzte aus einem der Zimmer und schnurrte um Rowenas Beine. Jetzt, wo sie spürte, dass auch die Blonde wieder nett war, wurde Rebekah mit einem Mauzen begrüßt. Die kleine Katze war ein richtiger Sonnenschein. Es war eigentlich unmöglich, sie nicht zu mögen, selbst wenn sie in Wirklichkeit ein Schokoladencroissant war. Wie es Gabriel wohl ging? Hoffentlich war er wohlauf.

Vor ihrer Zimmertür blieb Rebekah stehen. Die Träume einer jeden Braut? Was hatte das zu bedeuten? Die Tür wurde aufgestoßen und als sie, was sich hinter dem Holz verborgen hatte, stockte ihr der Atem. Brautkleider, Schleier, Reifröcke, alles was man sich nur vorstellen konnte. Ungläubig sah sie in das Zimmer, dann zu Rebekah. Ihre hellen grünbraunen Augen füllten sich mit Tränen, aber nicht etwa, da sie traurig war, sondern weil sie derart gerührt und ergriffen war von dem, was ihre Freundin für sie getan hatte. „Bekah“, hauchte sie und weil ihr ein Danke nicht ausreichend erschien, schloss sie die andere in eine Umarmung. Sie konnten sich nicht vorstellen, mit einer anderen Person als Rebekah ihr Brautkleid auszusuchen.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Sa Dez 19, 2015 5:08 pm

Rowenas Augen weiteten sich augenblicklich als Rebekah die Tür zur ihrem Zimmer aufstieß und damit das, in den letzten Stunden organisierte, Brautmodenparadies enthüllte. Rebekah konnte den Blick gar nicht von ihr lassen, so viel Gefallen fand sie an der Freude in Rows Antlitz. Noch bevor die schöne Dunkelhaarige ihre Stimme wiederfand, wusste sie bereits wie viel ihr das hier bedeutete und die Urvampirin konnte nur stolz auf sich selbst sein, das auf die Beine gestellt zu haben.

"Bekah" hauchte sie und schloss ihre Freundin fest in die Arme. Nur zu gern erwiderte Rebekah diese Geste, bevor sie sie an den Händen nahm und in die Mitte des Raumes zog. "Darf ich dir vorstellen, dass sind Claire und Andrea. Claire ist die gute Fee die uns all diese wunderschönen Kleider hergebracht hat und Andrea ist eine Schneiderin mit magischen Händen. Sie näht die schönsten Roben, die ich in tausend Jahren gesehen habe, also egal ob du ein Ballkleid möchtest, eines im Meerjungfrauenstil, Fit and Flair oder Spitze, du bekommst es. Jeder deiner Wünsche wird hier drinnen erfüllt, Süße", dafür hatte sie ja auch mit genügend Manipulationen gesorgt.

Gerade als sie eines der Kleider hervorholen wollte, das ihr bereits beim Aufbau ins Auge gestochen war, vibrierte ihr Handy. Wiederwillig zog sie es aus der hinteren Hosentasche. Sie vermutete eine Nachricht von Kol, da Nik gerade erst nach Hause gekommen war und sich, ihrem Gehör nach, nicht viel weiter, in seinem Schlafzimmer aufhielt. Von dem jüngeren Bruder hatte sie schon seit dem Ball nichts mehr gehört und es würde sie nicht wundern, wenn er wieder einmal in Schwierigkeiten steckte. Als sie allerdings einen Blick auf den leuchtenden Display warf, las sie einen Namen mit dem sie um nichts in der Welr gerechnet hatte. Damon Salvatore.

Augenblicklich verengten sich ihre Augen. Das letzte Mal, als sie den gutaussehenden Vampir gesehen hat, haben sie in einem Hotel zu Abend gegessen und sich danach schlafen gelegt. Eigentlich haben sie auch sie darauffolgenden Tage miteinander verbringen wollen, doch er war ohne ein Wort zu sagen einfach abgehauen. Hat die Blonde irgendwo im nirgendwo sitzen gelassen.

Grummelnd öffnete Rebekah die Nachricht und tatsächlich stand darin eine Entschuldigung für genau jenes Verhalten. Bei den Worten ' er wäre beinahe draufgegangen' stockte sie unwillkürlich. Was ist passiert? Wer oder was hat ihn angegriffen? Doch bevor sie weiter denken konnte, stoppte sie sich selbst. Warum kümmerte sie das überhaupt? Damon hat sie einfach in dem Hotelzimmer, ohne ein Wort zu sagen, zurück gelassen. Er hat sie behandelt wie ein Stück Dreck und das obwohl sie tatsächlich ein paar Augenblicke lang gedacht hat, dass sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen ihnen anbahnte. Ja, er hat keine Gefühle, doch der Ball und dann ihr Ausflug, waren zumindest an ihr nicht spurlos vorbeigegangen.

Trotz ihrer nach wie vor bestehenden Wut, antwortete sie ihm. Es war nicht zu leugnen, dass Bekah leicht um den Finger zu wickeln war und seine Entschuldigung zumindest einen kleinen Teil wieder gut machte, doch das sollte er nicht wissen.

tbc: Damons Phone

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di Dez 29, 2015 8:44 pm

Ihre Umarmung wurde erwidert und es war schön, dass die Freundinnen sich wieder vertragen hatten. Rowena wurde in das Zimmer gezogen und Cookie folgte aufgeregt. Jede andere Katze hätte wohl die scharfen Krallen in den weißen Stoff geschlagen, aber das verwandelte Kätzchen sah sich einfach nur interessiert um und schnupperte an einem der Kleider. Die Augen der Vampirin sahen sich ebenso völlig überwältigt um und sie glänzten vor Freude. Sie hatte schon viele schöne Kleider besessen, aber noch nie war es um ein Brautkleid gegangen. Ihr erstes Brautkleid war nicht von Bedeutung gewesen. Sie hatte auch kein Mitspracherecht gehabt, aber nun ging es um ihre Hochzeit mit dem Mann, den sie seit Jahrhunderten liebte. Sie hatte noch gar keine genaue Vorstellung davon, wie dieses eine Kleid aussehen sollte, aber irgendwie war sie sich sicher, dass sie genügend Inspiration finden würde.

Rebekah war mit ihrem Handy beschäftigt und so sah sich die künftige Braut erst einmal um. Es gab wirklich alles, was man sich vorstellen konnte. Ihre Hand berührte den zarten Stoff eines Kleides, der sich anfühlte wie fließendes Wasser. Er war angenehm kühl und warm zugleich, ein Gefühl, das man kaum beschreiben konnte.

„Sie können alle Kleider anprobieren“, sagte Claire und sorgte damit dafür, dass Rowena aus ihren Gedanken gerissen wurde. Einen Moment sah sie die Frau erschrocken an, ehe sie sich wieder fasste und leicht lächelte. „Danke“, sagte sie ehrlich, war sich aber unsicher. Was würde ihr stehen. Bekah hatte ausgesehen, als ob sie ihr ein Kleid hatte zeigen wollen, ehe sich ihr Handy gemeldet hatte. Die kleine Prinzessin sah zu ihrer Freundin, war ein bisschen überfordert. „Bekah? Was denkst du, würde mir stehen?“, fragte sie und sah die schöne Urvampirin mit leuchtenden Augen an. Sie waren eben doch beide Mädchen, die sich an schönen Kleidern, Glitzer und Edelsteinen erfreuen konnten. Rowena war keine Jungfrau mehr, aber sie wollte dennoch ein weißes Kleid haben, das wusste sie zumindest.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Sa Jan 23, 2016 5:31 pm

Natürlich antwortete Damon nicht sofort auf ihre Nachricht, aber was hat sie sich auch erwartet? Vermutlich hatte er etwas von ihr gebraucht, was nun hinfällig geworden war. Er selbst hat geschrieben, dass jemand versucht hat ihn zu töten und bei wem sucht man sonst um Hilfe, wenn nicht bei einem Urvampir? Schnaubend steckte Rebekah das Handy zurück in ihre Hosentasche und wandte sich wieder der künftigen Braut zu. Diese sah etwas verloren zwischen den Bergen an Brautkleidern aus und warf ihrer Freundin auch genau in diesem Augenblick einen hilfesuchenden Blick zu.

„Süße, ich glaube, dass dir alles steht“ erwiderte sie mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen, ging aber im nächsten Moment schon auf den zweiten Kleiderständer von rechts zu und löste zwei Haken von der Stange. „Aber“ setzte sie an und drehte sich mit den zwei Schmuckstücken um, „ich glaube, dass dir etwas klassisches immer noch am besten passt“. Nein, zu Row passte nichts Neumodernes oder Übertriebenes. Sie war keine dieser Frauen aus dem 21. Jahrhundert, die sich sogar an ihrem Hochzeitstag kleideten wie Prostituierte, ganz im Gegenteil sogar, sie hatte Klasse, Stil und Flair. Sie versprühte diese Eleganz, die nur eine geborene Prinzessin höchstpersönlich besaß und dafür würde sie ihre beste Freundin immer beneiden.

Die zwei Kleider, die Rebekah fürs Erste ausgewählt hat konnten unterschiedlicher eigentlich nicht sein. Das eine war ein Spitzenkleid. Vorne hochgeschlossen, lange Ärmel, eng bis zu den Knien hinunter und rückenfrei. Das andere hatte dünne Träger, war aus Chiffon, etwas weiter, aber dafür war der Stoff so seidig, dass er wie sanfte Wellen über Rowenas schmalen Körper fließen würde. „Ich glaube nicht, dass es eines von beiden bereits sein wird, aber irgendwo müssen wir ja anfangen“ sagte die Blonde grinsend und drückte Claire die Kleider in die Hand. „Claire wird dir beim Anziehen und Abstecken helfen, also hopp, zieh dich um!“

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Sa Jan 23, 2016 8:43 pm

Was auch immer Rebekah von ihrem Handy erwartet hatte, sie sah nicht sonderlich erfreut aus. Trotzdem richtete sie ihre Aufmerksamkeit Rowena und den Kleidern zu. Die Prinzessin fühlte sich ein bisschen verloren zwischen all den Bergen Weiß, von denen er umgeben war. Zum Glück sprang ihre Freundin helfend ein, hielt ihr zwei Kleider entgegen. Sie waren wunderschön, eins schöner als das andere. Wie könnte sie je würdig sein, ein solches Kleid zu tragen. Sie war doch nur Rowena, eine kleine Prinzessin aus dem 14. Jahrhundert. Man hatte einmal zu einer Eeh gezwungen und es war das Schrecklichste, was ihr in ihrem Leben widerfahren war. Nun wollte erneut heiraten, aber diese Ehe stand unter einem ganz anderen Stern. Sie liebte Nik und es sollte der perfekte Tag werden, dafür würde sie sorgen, und sie war sich sicher, dass auch Rebekah dafür sorgen würde.

Die grünbraunen Augen sahen von den Kleidern zu der blonden Urvampirin. Sie mussten irgendwo einen Anfang machen, das stimmte. Sie erwiderte das Lächeln nur allzu gern. Claire bekam die Kleider in die Hand gedrückt und Rowena eurd zum Umziehen gescheucht. Sie war mit Zofen aufgewachsen, die ihr beim Anziehen geholfen hatten, von daher war es nicht ungewohnt, dass die Frau ihr nun half. Solange kein Mann sie einfach berührte, kam sie damit klar. Außerdem ging es hier um ihre Hochzeit. In ein Hochzeitskleid kam man nicht so einfach alleine rein.

Claire entschied, dass sie erst das etwas bauschigere anziehen sollte. Es dauerte einige Minute, bis sie in dem Kleid steckte, und es so geschnürt war, dass es Form hatte. Es waren einige Spiegel angebracht im Raum, sodass sie sich ausgiebig begutachten konnte. Sie stand vor einem der Spiegel und musste plötzlich lachen. „Ich sehe aus wie eine kleine Wolke“, sagte sie fröhlich. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie für diese Art Kleid zu klein war. Sie war nicht mal 1,60m groß. Das Kleid war noch nicht einmal besonders bauschig, aber sie war so klein und schmal gebaut, das sie selbst in diesem Kleid aussah, als ob sie in einer kleinen Wolke steckte. Es sah nicht hässlich aus, nur irgendwie ungewohnt. „Was denkst du?“, fragte sie an ihre Freundin gewandt, lächelte sie an.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di Feb 23, 2016 10:03 pm

Natürlich bekam Rebekah keine Antwort auf ihre Nachricht und so schnaufte sie einfach nur erbost und ließ ihr Handy zurück in ihre Hosentasche gleiten. Was hatte sie sich aber auch erwartet? Nachdem Damon sie einfach alleine und ohne Wagen in einer fremden Stadt zurückgelassen hat, hätte ihr ja klar sein müssen, dass diese Entschuldigung mehr als nur fadenscheinig war. Sie schnaufte.

Gott sei Dank hatte sie andere Dinge zu tun als auf eine Nachricht des älteren Salvatores zu warten und so konzentrierte sie sich wieder auf ihre Umgebung. Rowena hatte das erste Kleid bereits an und betrachtete sich im Spiegel. Ihr war auf Anhieb anzusehen, dass sie nicht sonderlich begeistert war von dem Kleid und auch wenn Bekah fand, dass sie wunderschön aussah, hatte sie Recht.
„Nein, das ist es nicht. Du brauchst etwas Zarteres, etwas, dass deinen Körper und deine Seele wiederspiegelt und das tut das jetzige Kleid nun wirklich nicht. In was siehst du dich meinen Bruder heiraten?“ fragte die blonde Urvampirin ihre beste Freundin.

Eigentlich konnte sie es immer noch nicht fassen. Nik würde tatsächlich heiraten. Ihr großer Bruder hatte endlich Frieden gefunden und vielleicht würde er auch durch die bevorstehende Hochzeit eher einsehen, dass die Hybriden nicht seine Familie waren. Noch dazu war ihr Glück, dass sie Rowena nicht nur akzeptierte, sondern wirklich von Herzen liebte. Sie sah in ihr die nie gehabte Schwester und war einfach nur dankbar für den Engel in ihrer so teuflischen Familie. „Nik wird dich in allem wunderschön finden. Du könntest in einem Leinensack vor den Altar treten und er würde es nicht einmal bemerken, geblendet vor Liebe“.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Fr März 04, 2016 7:25 pm

Ihr Wolkenkleid war wirklich hübsch, aber für ihre Statur leider nicht gemacht. Rowena war sich ziemlich sicher, dass Rebekah sich die Kleider zuvor kurz angesehen hatte, um einen modischen Fehltritt von vornherein zu vermeiden. Die Blonde nahm so etwas sehr genau und hatte durchaus ein Talent zu planen. Dass man dann lieber nicht anderer Meinung war als sie, musste nicht extra gesagt werden, aber niemand würde einer Rebekah Mikaelson etwas abschlagen wollen, wenn sie einen mir ihren wunderschönen Augen anschaute.

Die kleine Prinzessin lächelte ihre Freundin lieb an, wartete auf ihr Urteil. Sie stimmte ihr zu, dass das Kleid zu bauschig war. Etwas Zartes, das zu ihrem Körper passte und ihre Seele widerspiegelte? Vielleicht. Ihre Statur erlaubte es ihr nicht, ein allzu üppiges Kleid zu tragen. Sie musste den Schmuck ihres Kleides anders gestalten als durch Fülle an Stoff. In was sah sie sich selbst Nik heiraten? Das war eine gute Frage, auf die sie nicht sofort eine Antwort hatte. Rebekahs Aussage, sie könnte in einem Sack Nik heiraten, entlockte ihr ein helles Lachen. Aber vermutlich hatte ihre Freundin sogar recht damit. Ihr Liebster würde sie auch heiraten, wenn sie nicht mehr als Fetzen am Leib trug. Er liebte sie und nicht ihre Kleider. Dennoch wollte sie ein Kleid haben, etwas, das ganz besonders war.

„Da hast du wohl recht, aber ich bin mir sicher, du weißt zu verhindern, dass ich einen Sack zu meiner Hochzeit tragen muss“, sagte sie, immer noch mit einem Lachen in der leisen Stimme. Dann jedoch wurde sie wieder nachdenklich, versuchte sich das Kleid vorzustellen, das sie bei ihrer Hochzeit tragen wollte. „Es soll weiß sein und ich denke schmal geschnitten, eine Schleppe wäre schön und ein Schleier, ein langer Schleier, zusammen mit meinem Diadem. Vielleicht ist es möglich, nicht nur eine Lage Stoff zu verwenden, sondern einen dünnen, durchscheinenden, der leicht flattert beim gehen.“ Rowena sprach einfach aus, was ihr gerade in den Kopf kam, von dem sie dachte, es könnte gut aussehen. Aus irgendeinem Grund war sie sich ziemlich sicher, dass Rebekah sich aus ihren Gedanken das perfekte Kleid für sie ausdenken konnte. Zudem hatten sie eine Schneiderin hier, die bei ihren Worten begonnen hatte, auf einem Block herumzukritzeln.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Mi März 09, 2016 3:20 pm

„Oh ja, das weiß ich sogar ganz sicher zu verhindern!“ erwiderte Rebekah auf Rows Bemerkung wegen des Sacks. „In über eintausend Jahren hat es kein einziger Mikaelson geschafft den Weg zum Altar anzutreten, da würde ich eher tot umfallen als zuzulassen, dass die Braut meinen Bruder in einem Sack ehelicht!“ rief sie gespielt empört aus und deutete mit ausgestreckten Armen auf das Brautmodenparadies um sie herum. „Genau deswegen habe ich auch das hier organisiert! Es gibt viele Nachteile wenn man in diese Familie einheiratet, aber das ist einer der wenigen Vorteile“.

Tatsächlich hat in über eintausend Jahren keiner der fünf Geschwister geheiratet, was ziemlich außer gewöhnlich war, wenn man bedachte, dass genug Menschen nicht einmal ein Zehntel so lang leben und es schafften vor ihrem Tod bereits zum dritten Mal geschieden zu sein. Als Teil der Mikaelson Familie war das alles allerdings nicht so leicht. Jahrhunderte lang sind die auf der Flucht gewesen, auf ihren Fersen der eigene Vater der ihnen nach dem Tod trachtete und sie damit zwang ihr immer wieder aufgebautes Leben hinter sich zu lassen und dann noch ihre Unsterblichkeit und die Gefahren die ein Leben mit ihnen brachte. Das alles waren allerdings überwindbare Probleme. Das wirkliche Hindernis, das was sowohl sie, Elijah und auch Finn davon abgehalten hat, war ihr eigener Bruder – Niklaus Mikaelson.

Finn und Sage hätten den Schritt bestimmt schon Jahrhunderte zuvor gewagt, hätte Nik ihn nicht in einen Sarg gesperrt und ihm damit sowohl die Chance auf ein Leben mit ihr, als auch ein Leben alleine, verwehrt. Bei dem Thema musste Rebekah allerdings zugeben froh zu sein, denn sie hatte das rothaarige Miststück, das ihr Bruder so verehrt hat, nie gemocht. Bei ihr und Elijah war das anders. So oft war sie verliebt gewesen, so oft hat sie sich vorstellen können mit einem von ihnen den Rest ihres Lebens zu verbringen, doch ihr Bruder hat sich jedes Mal dazwischen gestellt. Hat sie kaltblütig ermordert oder die blonde Urvampirin vor ein Ultimatum gestellt. Ein einziges Mal ist sie selbst verlobt gewesen und auch wenn das bereits ein ganzes Jahrtausend her war, spürte sie jetzt noch einen Schmerz in der Brust wenn sie daran dachte. Egal was für Absichten Alexander gehabt hatte, sie hatte ihn von ganzem Herzen geliebt.

Das Räuspern Claires brachte Rebekah zurück in die Gegenwart. Während Rowena ihnen beschrieben hatte wie sie sich ihr Traumkleid vorstellte, hatte die Schneiderin zu Zeichnen begonnen und eine unerwartet schöne Skizze gezaubert. Natürlich gab es daran noch viel zu ändern, doch es war etwas womit man arbeiten konnte!

„Vielleicht gibt es auch noch gar kein Kleid, das perfekt für dich ist“ sagte Bekah grinsend und wandte sich mit der Skizze ihrer besten Freundin zu. „Vielleicht müssen wir es erst entwerfen?“

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Do März 10, 2016 9:42 pm

Rebekah war nicht so ganz bei der Sache, aber das war auch nicht so schlimm. Ihre Gedanken führten sie zwar vom Hier und Jetzt weg, aber sie schien nicht traurig über ihre Gedanken zu sein. Nur kurz huschte Schmerz über ihr Gesicht. Rebekah war jemand, der man ihre Gefühle ansehen konnte. Die schöne Urvampirin war in der Lage, zu erkennen, wenn andere sie anlogen, aber in ihr konnte man lesen wie in einem Buch, zumindest Rowena konnte ihre beste Freundin, ihre Schwester, lesen. Rebekah war voller Gefühle und das war vermutlich nicht erst so, seit sie zu einem Vampir geworden war.

Es war Claire, die die Blonde aus ihren Gedanken holte, indem sie ihr die Skizze vor die Nase hielt. Die kleine Prinzessin hatte einfach drauf losgeredet, war nicht davon ausgegangen, dass die Schneiderin ihre Gedanken sogleich zu Papier bracht. Ein Blick auf das Papier zeigte, dass es ein schöner Entwurf war. Damit konnte man auf jeden Fall arbeiten, aber war es nicht ziemlich dekadent, wenn sie sich ein Kleid für einen Tag schneidern ließ? Nik wäre es vermutlich wirklich egal, wenn sie in Jeans vor den Altar trat. Er liebte sie und heiratete sie deshalb. Andererseits... bei ihrer ersten Hochzeit hatte sie auch ein kostbares Kleid getragen, aber es war etwas anderes gewesen.

Unsicher geworden sah sie zu Rebekah, die jedoch total begeistert von der Idee war, dass man ihr ein Kleid schneiderte. „Geht das denn?“, fragte sie vorsichtig. Die Mikaelsons hatten Geld, konnten genug Menschen manipulieren, aber für Rowena war so etwas dennoch keine Selbstverständlichkeit. Ihre hellen Augen sagen zu ihrer Freundin. Sie vertraute der Blonden dahingehend total, dass sie sie perfekt ausstatten würde und genau das sagte ihr Blick gerade aus. Sie vertraute Rebekah und außerdem machte der Blonden so etwas Spaß. „Wir müssen uns aber Gedanken über den Stoff machen und den genauen Schnitt. Du hilfst mir doch?“, fragte sie nach. Alleine würde man ihr vermutlich irgendwas aufschwatzen, was sie eigentlich gar nicht wollte und dann doch in einer Tüllwolke heiraten.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di März 29, 2016 5:15 pm

Claire begann immer schneller zu zeichnen. Das Scharben des Bleistifts auf dem Papier war wie Musik in den Ohren der Urvampirin und sie beobachtete lächelnd wie die Zeichnung immer mehr Gestalt annahm. Selbst brachte sie höchstens ein anatomisch nicht wirklich korrektes Strichmännchen zusammen, weswegen sie froh war, jemand so talentiertes hier zu haben. Die Gabe Kunstwerke zu Papier zu bringen besaß allerdings nicht nur Claire. Ein wohliges Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als ihre Gedanken erneut zu ihrem großen Bruder abdrifteten. Wie sehr sie es liebte ihm beim malen zuzusehen, dann war er so ruhig, so friedlich und konzentriert. Es war eine Seite an ihm, die sich dem harten und blutrünstigen Nik völlig widersetzte und seinen eigentlich doch weichen Kern offenlegte.

Innerhalb kürzester Zeit war Claire mit dem Grundriss fertig und Rebekah war begeistert. Auch wenn der Entwurf vielleicht noch nicht genau dem entsprach was Rowena sich vorstellte, sah man doch das Können und die Begeisterung der jungen Blondine darin. Innerlich machte Bekah sich die Notiz ihr einen angemessenen Bonus für die Arbeit zu bezahlen, denn gute Leistungen gehörten belohnt, wie sie fand.

"Ob das geht?" entgegnete die Urvampirin mit hochgezogener Augenbraue. "Süße, alles geht! Du bist die Braut, wenn du schnippst, springe ich!" Ihr Grinsen wurde breiter: "Und alle anderen natürlich auch" sagte sie und zeigte erneut um sich. Für Rebekah gab es was diese Hochzeit betraf keine Grenzen. Nichts war zu teuer, nichts zu aufwendig. Rowena und Nik hatten nur das Beste vom Besten verdient und sie würde vor nichts zurückschrecken um das auch für die beiden zu bekommen.

Bei Rowenas nächster Frage wurde Bekahs Herz erneut weich. Sie war so rein, so unschuldig und liebenswürdig, dass sie sie am liebsten mit tausend Küssen bedeckt hätte. Niemals würde sie ihre beste Freundin hier alleine lassen, nicht weil sie ihr nicht zutraute eine Entscheidung zu treffen, sondern weil ihr klar war, dass Row eher ja zu etwas sagen würde, das ihr nicht gefiel, bevor sie ein nein aussprach und damit vielleicht jemanden vor den Kopf stieß. Langsam trat sie auf sie zu und griff nach ihrer zarten Hand: "Natürlich helfe ich dir, dafür hat man ja eine Trauzeugin!"

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Mi März 30, 2016 7:33 pm

Man sollte meinen, ein Vampir, der über sechshundert Jahre alt war, hatte keinen Grund mehr, unsicher zu sein, aber Rowena wurde immer wieder unsicher. Wenn sie in einem vertrauten Kreis war, ließ sie ihre Unsicherheit auch zu, etwas, was sie als Prinzessin in der Öffentlichkeit nie hatte machen können. Es wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Rebekah schien eigentlich keinen Grund haben, unsicher zu sein, aber auch die schöne Blonde war nicht die knallharte Vampirin, die sie andere so gerne sehen ließ. Rowena wusste es. Ihre Freundin war sensibler und verletzlicher, als sie es selbst gern hätte.

Jetzt jedoch strahlte sie eine bemerkenswerte Selbstsicherheit aus, und versicherte ihr, dass alles möglich war, was sie wollte. Rowenas Hochzeit sollte perfekt werden. Das würde sie auch werden, denn ihr Mann würde Niklaus Mikaelson werden und mit diesem Mann musste es einfach perfekt werden. Etwas anderes wäre gar nicht möglich. Ob mal Cookie wohl dazu überreden konnte, die Ringe zu tragen? Es wäre auf jeden Fall lustig, aber sie wollte ihrem Kätzchen auch nichts antun.

Rebehas Blick war weich und für einen Moment hatte die kleine Prinzessin das Bedürfnis, sich in die Arme ihrer besten Freundin und Schwester zu werfen. Sie konnte sich selbst beschützen, aber sie wusste, die Urvampirin würde sie immer beschützen. Und auch jetzt wurde sie nicht allein gelassen. „Danke“, flüsterte und war plötzlich total ergriffen und ihre Stimme wackelte ein bisschen. Rebekah hatte ihre Hand genommen. Mit warmen grünbraunen Augen sah Rowena zu der anderen. Tränen der Rührung standen darin. Gehörte es sich für eine Braut, dass sie immer wieder in Tränen ausbrach? Vermutlich schon, zumindest wenn man den zahlreichen seltsamen Filmen glauben mochte. Trotz der Tränen in ihren Augen lag ein zartes Lächeln, das allein ihrer Freundin galt.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Mo Mai 02, 2016 9:58 am


Rowena war sichtlich gerührt von Rebekahs Worten. Tränen traten in ihre Augen und ihre Stimme zitterte. Augenblicklich wurde auch die blonde Urvampirin sentimental. Was hatte es nur damit auf sich, dass wenn andere weinten, man selbst auch das Bedürfnis dazu bekam? Liebevoll lächelte sie ihre Freundin an, bevor sie sich abwandte um die hinab kullernde Träne auf ihre Wange unauffällig wegzuwischen.

"So, jetzt genug der Gefühlsduselei. Das ist ja kaum mehr auszuhalten!" lachte sie und wandte dem kleinen Tischlein zu, auf dem Schmuck ausgestellt war. Eigentlich hätte sie Row gerade gerne in den Arm genommen und ihr erklärt wie glücklich sie darüber war, sie bald tatsächlich ihre Schwester nennen zu dürfen, doch dann wäre sie endgültig in Tränen ausgebrochen und die Urvampirin hatte doch einen Ruf zu wahren. Natürlich war das Schwachsinn. Rowena wusste wie sie war, sie wusste, dass sie nach Liebe gierte und nichts von der Kälte ihrer Brüder in sich trug, doch dazu wollte sie nach wie vor nicht stehen. Vor allem nicht vor den Angestellten.

"Habt ihr schon darüber geredet wo ihr die Zeremonie abhalten möchtet? Und wann genau?" wechselte sie das Thema und strich andächtig mit den Fingerspitzen über ein Diamentcollier. "Ich hätte ja Nik gefragt, aber der ist stets mit anderen Dingen beschäftigt" fügte sie etwas leiser hinzu. Schon längst hatte sie die Anwesenheit ihres Bruders und dessen Begleitung im Haus bemerkt. Immer wieder hatte sie mit einem Ohr ihrer Unterhaltung gelauscht und konnte darüber einfach nur angewidert die Mudnwinkel verziehen. Nicht viel besser machte das Stefan Salvatore der, ein braver Schoßhund wie er nun einmal war, draußen in voller Anspannung auf die große Liebe seines Lebens wartete. Rebekah musste alle Kraft zusammen nehmen um ihre Gedanken nicht in die 20er Jahre abdriften zu lassen, eine Zeit, in der in ihren Augen alles perfekt gewesen ist.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Di Mai 03, 2016 9:32 pm

Es war eine rührselige Stimmung, die im Raum herrschte. Rebekah war bei weitem nicht so kalt und herzlos, wie sie sich gerne gab, im Gegenteil. Eigentlich war sie sehr empfindsam, nur versteckte sie es. Die Zeit war hart gewesen zu Rebekah Mikaelson und die Zeit hatte sie hart gemacht. Ebenso wie ihren Bruder. Rowena vermochte es, hinter die Fassade der Geschwister zu blicken, und die weiche Seite hervorzuholen. Vielleicht lag es daran, dass Rowena ihnen gegenüber ebenso offen mit ihrer empfindsamen Persönlichkeit umging. Sie wusste, weder Nik noch Bekah würden sie je willentlich verletzen. Es mochte im Streit passieren, aber nicht bewusst.

Die Blonde lenkte die Stimmung auf etwas anderes. Der kleinen Prinzessin war die Träne nicht entgangen, die verstohlen weggewischt wurde. Auf einem kleinen Tisch lag Schmuck herum, wartete offenbar nur darauf, dass sie sich etwas aussuchte. Die Frage, wie sie die Zeremonie abhalten wollten, kam etwas unerwartet. „Wir haben noch nicht darüber geredet. Nik wird keinen Fuß in eine Kirche setzen und ich weiß nicht, ob s einem Vampir und einem Hybrid überhaupt gestattet wäre, sich vor Gott trauen zu lassen. Ist es verrückt, wenn ich mir eine romantische Hochzeit wünsche? Vielleicht am Wasserfall bei Mondschein“, sagte sie leise und sah ihre beste Freundin an.

Ihr entging nicht, dass Rebekah traurig aussah. Es ging nicht um die Doppelgängerin, die bei Nik war, sondern viel mehr um den Mann, der auf die Doppelgängerin wartete. „Du wünschst dir, es wäre anders, nicht wahr?“, fragte sie, aber es war eigentlich keine Frage, es war viel mehr eine Feststellung. Zu gern würde sie die Blonde in ihre Arme schließen, aber sie war sich nicht sicher, ob die andere es in diesem Moment überhaupt wollte.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Do Mai 12, 2016 6:03 pm

Rowena ging Gott sei Dank nicht auf die Träne ein, die Rebekah verstohlen von ihrer Wange gewischt hat und antwortete auf ihr Ablenkmanöver. „Wir haben noch nicht darüber geredet. Nik wird keinen Fuß in eine Kirche setzen und ich weiß nicht, ob s einem Vampir und einem Hybrid überhaupt gestattet wäre, sich vor Gott trauen zu lassen. Ist es verrückt, wenn ich mir eine romantische Hochzeit wünsche? Vielleicht am Wasserfall bei Mondschein“. Rebekah schmunzelte. Nein, ihr Bruder würde sich bestimmt in keiner Kirche trauen lassen, aber es gibt ja auch genug andere Orte die sich dafür ebenso gut eignen.

"Natürlich ist das nicht verrückt! Nur weil wir Vampire sind, heißt das ja nicht, dass wir keine romantischen Hochzeiten feiern können" erwiderte sie lächelnd und versuchte dabei nicht allzu missmutig auszusehen. Nicht, dass sie nicht an ihre eigenen Worte glaubte, doch eigentlich war genau das ihr eigenes Schicksal gewesen. Sie selbst ist einmal verlobt gewesen, hatte ihre Hochzeit bereits perfekt geplant gehabt, doch das Schicksal hat es nicht gut mit ihr gemeint. Wie so oft danach hat ihr das übernatürliches Dasein einen Strich durch die Rechnung gemacht, doch nur weil ihr es so ergangen ist, drohte Row nicht die gleiche Zukunft. Sie hatte ihr perfektes Gegenstück gefunden, Rebekah konnte nur hoffen, dass es ihr irgendwann genauso gehen würde.

„Du wünschst dir, es wäre anders, nicht wahr?“ sagte Rowena plötzlich, für die ein Blick in das Gesicht der Urvampirin reichte, um all ihre Gedanken richtig zu deuten. Immer wieder verwunderte es Rebekah wie gut sie sie kannte und jedes Mal aufs Neue stellte sie fest, wie wertvoll ihre Freundschaft war.

Bekah zögerte. Seit sie von der neuen Frau an Stefan Salvatores Seite wusste, hatte sie mit keinem mehr über ihn gesprochen. Es fiel ihr schwer zuzugeben, wie sehr es sie getroffen hat, aber viel schwerer war es noch einzugestehen wie sehr es sie nach wie vor belastete. Scharf zog sie die Luft ein, als sie dann auch noch Stefans Worte über sie vernahm, die wie aufs Stichwort zu der Frage von Rowena passten. Stimmt, er war der Grund warum Nik sie 90 Jahre lang in einen Sarg gesperrt hat, warum sie beinahe ein ganzes Jahrhundert ihres Lebens verloren hat. Damals hat sie sich für Stefan und gegen Nik entschieden und auch wenn es noch so eine große Enttäuschung gewesen ist, war das schlimme, dass sie es - würde man die Zeit zurückdrehen - bestimmt noch einmal so machen würde. Warum? Weil sie nach über eintausend Jahren immer noch fest davon überzeugt war, dass es die große Liebe gab und sie ist eben so dumm gewesen zu denken, dass Stefan die ihre sein könnte.

Schmerzhaft zog sich ihr Herz dabei zusammen. Tatsächlich war sie so naiv gewesen zu denken, Stefan würde sie nach 90 Jahren immer noch ebenso lieben wie sie ihn. Aber nein. Anstelle davon hat er in der Zwischenzeit selbst die wohl einzig wahre Liebe gefunden und diese befand sich abstruser Art und Weise nur ein paar Räume weiter.

"Jeden einzelnen Tag" antwortete Bekah schlicht und wagte es kaum den Blick zu heben. Bis heute fragte sie sich was geschehen wäre, hätte Nik sie damals zurück zu Stefan gehen lassen, ob sie zusammen geblieben wären, oder ihr Bruder tatsächlich das Richtige getan hat. "Ich gebe gerne Nik die Schuld an allem was mir bisher im Leben verwehrt wurde - nicht umsonst, immerhin kann ich gar nicht mehr mit zwei Händen zählen wie viele meiner Liebhaber er kaltblütig ermordet hat - aber im Grunde wollte er mich immer nur beschützen..." sagte sie, wobei es so klang als würde sie es mehr zu sich, als zu irgendwem sonst, sagen und fügte dann leise hinzu: "...glaube ich zumindest".

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   So Mai 15, 2016 8:34 pm

Ob Nik mit einer solch romantischen Hochzeit einverstanden war? Vermutlich schon, denn er würde alles machen, was sie glücklich stimmte, dessen war sie sich sicher. Sie musste bald mit ihm über ihre Hochzeitspläne sprechen. Sie wollte nicht hundert Jahre verlobt bleiben, ehe sie sich trauten. Wenn sie schon konkretere Pläne hatten, war das einfacher. Allerdings wollte sie auch nicht im Winter heiraten, es sei denn, es lag Schnee, aber bei einem nassen Grau, wollte sie bestimmt nicht feiern, nein, es musste einfach passen.

Ihre baldige Ehe schien Rebekah jedoch daran zu erinnern, dass sie keinen Partner an ihrer Seite hatte. Sie war nicht allein auf dieser Welt, denn sie hatte eine Familie, aber sie wollte mehr. Rebekah sehnte sich nach Liebe, das hatte sie schon immer getan. Sie hatte diesen Stefan einst geliebt und nun war dieser mit einer anderen Frau zusammen, schien keine Gefühle mehr für die schöne Urvampirin zu haben. Es war nicht verwunderlich, dass diese sich also wünschte, es wäre anders gekommen. Man sah ihr ihren inneren Schmerz an, und Rowena zog sich vor Qual das Herz zusammen. Sie liebte Rebekah wie eine Schwester und deswegen tat ihr Schmerz auch der kleinen Prinzessin weh. Seit jeher war sie mitfühlend gewesen. Ihre Verwandlung hatte diese Eigenschaft noch verstärkt.

Rowena ging zu ihrer Freundin, legte ihr zärtlich eine Hand auf die Wange. „Nik will stets die beschützen, die er liebt, und er liebt dich Rebekah. Er liebt dich so sehr, dass er dich damals nicht gehenlassen konnte. Es würde ihn töten, wenn dir etwas passiert“, sagte sie sanft, sah der anderen in die Augen. Es machte Rebekahs Schmerz nicht ungeschehen und linderte ihn auch nicht, es machte auch nicht wieder gut, dass Nik sie ihrer Liebe beraubt hatte, egal auf welche Weise. „Du bist nicht allein, Bekah, du wirst niemals allein sein“, flüsterte sie, hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rebekah Mikaelson
Original
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Do Jun 09, 2016 7:37 am

Schon seit Jahrhunderten haderte Rebekah mit der Frage, ob Nik sie tatsächlich immer nur beschützen wollte, oder doch hauptsächlich eigennützige Gedanken hinter seinen Handlungen versteckt waren. Ihr Bruder liebte sie, vermutlich mehr als sonst einen seiner Geschwister und doch hat er ihr schon mehr als einmal das Herz gebrochen. Rebekah seufzte. Es ist noch nie leicht mit Nik gewesen und doch hat sie es schlussendlich nie geschafft ihm den Rücken zu kehren.

Rowena, die den Schmerz in den Augen ihrer besten Freundin erkannte, trat auf diese zu und legte ihr sanft die Hand auf die Wange. “Nik will stets die beschützen, die er liebt, und er liebt dich Rebekah. Er liebt dich so sehr, dass er dich damals nicht gehen lassen konnte. Es würde ihn töten, wenn dir etwas passiert“ sagte sie. Ihre Worte entsprachen bestimmt der Wahrheit und dennoch fand die Blonde keinen Trost darin. Stefans Stimme außerhalb des Gebäudes zu hören, dazu noch Nik der die Doppelgängerin ein paar Zimmer weiter in ihre Familiengeschichte einführte, waren einfach zu viel für sie. So gern wäre Bekah so taff und eiskalt wie sie es immer vorgab zu sein, doch die traurige Wahrheit war nun einmal, dass sie sich ihr Leben lang nach nichts so gesehnt hatte wie Liebe und Geborgenheit.

„Ich weiß“ erwiderte die Blonde flüsternd und reckte Row bei dem sanften Kuss die Stirn etwas entgegen. „Es ist das größte Geschenk eine beste Freundin wie dich zu haben“ fügte sie schließlich lächelnd hinzu. Um ihre Stimmung nicht völlig absacken zu lassen und den Tag nicht noch weiter zu ruinieren, wandte Rebekah sich erneut den Kleidern zu: „Also ist es beschlossene Sache! Wir lassen dir ein Kleid schneidern!“


___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Rebekahs Schlafzimmer   Sa Jul 09, 2016 8:37 pm

Manchmal bedurfte es eines gewissen Abstandes, um zu erkennen, was ein anderer für ein wirkliches Motiv hatte. Wenn es um Nik und Rebekah ging, konnte Rowena die wahren Beweggründe ihres Liebsten aber auch ihrer Freundin erkennen. Die schöne Blonde konnte es vermutlich nicht. Sie mochte hoffen, dass ihr Bruder einen Grund für sein handeln hatte, dass es tatsächlich Liebe war, die seine Handlungen auch so gestaltete, dass es im ersten Blick zu ihrem Nachteil war, aber sie wusste es eben nicht genau. Rowena konnte nur beten, dass ihre Freundin irgendwann erkannte, dass Nik sie wirklich liebte und nur ihr Bestes wollte.

Bekah zeigte sich, wenn auch traurig, doch auch versöhnlich. Ihre Worte ließen das Herz der Prinzessin schmelzen. „Und ein noch größeres ist es dich meine Freundin nennen zu dürfen“, flüsterte sie kaum hörbar. Die beiden Frauen verband eine tiefe Freundschaft, die tiefer ging, als es eine normale menschliche Freundschaft vermochte. Sie kannten jede Facette des anderen, kannten einander in und auswendig.

Die Aufmerksamkeit wurde wieder den Kleidern und der Hochzeit zugewandt, vielleicht um nicht irgendeinen von ihnen doch noch endgültig zu Tränen zu rühren. „Ja, lassen wir uns mein Kleid schneidern“, sagte sie mit einem strahlenden Lächeln. „Und dir sollten wir auch ein Kleid suchen oder auch schneidern lassen. Was stellst du dir vor? Du weißt, dass du neben der Braut die schönste Frau an diesem Abend sein wirst?“, fragte sie und ein liebevoll neckender Unterton schwang in ihrer Stimme mit. Rebekah war eine wahre Schönheit, ein gänzlich anderer Typ als die fast kindlich aussehende Rowena. Die Engländerin fand ihre Freundin immer schöner als sich selbst. Wie sollte man die Blonde auch nicht wunderschön finden? Sie legte keine Farbe für das Kleid ihrer Trauzeugin fest. Bekah konnte sich aussuchen, was sie wollte, außer vielleicht weiß, aber das verstand sich wohl von selbst. Es war so ein Mädchending, dass sie sich Kleider aussuchten, über mögliche Accessoires redeten. Sie hatten Spaß dabei.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 

Rebekahs Schlafzimmer

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter

 Ähnliche Themen

-
» Noelles Wohnung

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: MYSTIC FALLS :: MIKAELSON MANSION-