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 Mikaelson Mansion

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BeitragThema: Mikaelson Mansion   So Okt 20, 2013 7:51 pm

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Fr Jan 03, 2014 9:14 pm

tc: Vor dem Grill

Er hatte vorhin den skeptischen Blick von Adriana gemerkt. Dazu sagte er jedoch nichts weiter. Sollte sie doch einfach seinen lieben Bruder Klaus fragen. Schließlich hatte er ihm das ganze angetan!

Kol grinste sie an., als seine Tochter anfing zu Lachen. „Na, klar, bei mir zu Hause bist du immer Willkommen. Das Haus ist ist auch groß genug für mehrere Personen und falls meine Geschwister etwas gegen dich haben, werden sie mich kennen lernen,“ meinte er und grinste frech. Kol wusste nicht wie seine anderen Geschwister auf Adriana reagieren würden. Immer hin gehörte, das Haus nicht im alleine.

Sie machten sich nun auf dem Weg zu dem Haus. Der Urvampir spürte, das mit ihr etwas nicht stimmte. „Ist alles inordnung?“ fragte er sie. Vielleicht lag es am Wald. Sie mochte bestimmt keine Wälder. Er konnte nichts daran ändern, das, das Haus in einem Wald gebaut wurde. „Tut mir leid, ich habe das Haus nicht gebaut, falls es dir wegen dem Wald nicht gut geht,“ sagte er.

Nach einer Weile kamen sie an dem Haus der Mikaelson`s an. „Da wären wir,“ meinte er und grinste sie an. Kol ging voraus, holte den Schlüssel aus der Hosentasche raus und öffnete die Tür.  Er ging, als erster rein und hielt ihr die Tür auf. „Ich hoffe es gefällt dir,“ meinte er. Wie es aussah war niemand, da. Er spürte sonst keine Anwesenheit von irgendeinem anderen Urvampir, außer von ihm. „Freu dich, wir sind alleine,“ sagte er. Kol führte Adriana ins Wohnzimmer. „Möchtest du auch einen Whiskey oder willst du etwas anderes zu trinken haben?“ fragte er. Schließlich hatten sie eine Menge Auswahl an Alkohol.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Jan 12, 2014 1:02 pm

cf: Vor dem Grill

Erstaunlicherweise sicherte ihr ihr Wandler sofort zu, dass sie bei ihm unterkäme, dabei hatte sie das bloß als Scherz gemeint! Ein Haus voller Urvampire war wohl kaum ein geeigneter Ort für Außenstehende, oder? Ría hing viel zu sehr an ihrem Leben, als dass sie dieses Risiko eingehen würde! Dennoch ließ sie sich davon nichts anmerken und behielt es sich für den Fall, dass sie es doch irgendwann mal brauchen könnte, als äußerste Notlösung im Hinterkopf. Auch verwirrte es sie, dass Kol sie so plötzlich vor allem und jedem beschützen wollte. Er war es doch, der sie damals einfach im Wald zum Sterben zurückgelassen hatte! Konnte er sich vielleicht mal entscheiden?!

Während des Weges durch den Wald blieb es dann auch fast still zwischen ihnen, denn Adriana ignorierte die Frage nach ihrem Befinden einfach. Es war ihr unangenehm, dass ihr Begleiter etwas von ihrem inneren Konflikt gemerkt hatte. Sie hatten ihr Ziel dann auch sehr schnell erreicht und als die rassige Spanierin das imposante Anwesen erblickte, entkam ihr ein anerkennender Pfiff. "Nette Hütte!", dachte sie sich dabei, während sie sich vorstellte, was sich darin alles befinden könnte. Hier konnte man sich tatsächlich wohlfühlen und es war ihrer auch würdig, das war gut! Die dunkelhaarige Schönheit grinste frech und stolzierte auf die große Haustür zu. Natürlich war der Urvampir neben ihr schneller und schloss auf. Ihr wurde die Tür aufgehalten und seltsamerweise wurde sie gefragt, ob es ihr gefiel. Was war denn bloß mit ihm los?

"Ist ganz okay...", antwortete sie deshalb gelangweilt und sah sich beiläufig um. Der Hinweis, dass sie allein waren, war überflüssig, das erkannte die zierliche Dunkelhaarige auch so, denn sie war ja nicht auf den Kopf gefallen und ihre übernatürlichen Sinne waren dank ihres hohen Alters sehr gut ausgeprägt. Ría orderte Scotch, als ihr etwas zu trinken angeboten wurde, und stolzierte daraufhin in den großen Salon. Ja, hier konnte man sich definitiv wohlfühlen!
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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Mo Jan 13, 2014 10:47 pm

Kol grinste, als sie meinte, das, das Haus okay wäre. Nur ein Okay? Adriana fand es bestimmt richtig toll. Er holte den Scotch und Whiskey aus dem Schrank und schüttete etwas Scotch in ein Glas. Dieses reichte er Adriana. „Bitte,“ meinte er. Kol selber öffnete die Whiskeyflasche und stieß gegen ihr Glas an. „Cheers,“ sagte er. Dann nahm er einen großen Schluck aus der Flasche. Er wusste, das es nicht gerade sehr nett war aus einer Flasche zu trinken, wenn eine Dame anwesend war aber im war es gerade egal. Der Urvampir ging zum Musikspieler und machte diesen an. Es lief
Rockmusik. „Ich hoffe du magst Rock?“ fragte er sie. Er kannte sie immer hin kaum.

Er setzte sich auf einen Stuhl und stellte, die Flasche auf den Tisch. Der Mikaelson hatte sich vor genommen netter zu Adriana, zu sein oder er wollte es zumindest versuchen. Kol wusste, das er damals sich schlecht ihr gegenüber benommen hatte. Das wollte der Urvampir wieder gut machen.


Der Mikaelson blickte die junge Frau an. „Erzähl mir etwas von dir. Immer hin hast du mich die ganzen Jahrhunderte über gesucht,“ meinte er. Kol wollte mehr von ihr erfahren. Schließlich war er damals, als er sie verwandelt hatte, einfach abgehauen. Da war er auch noch so dumm gewesen und hatte Adriana im Wald einfach liegen gelassen. Heute war er aber auch nicht viel besser gewesen. Irgendwie wollte er aber doch, das es zwischen Adriana und ihm besser lief. Er hoffte, das sie es auch so sah.
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Jan 23, 2014 1:17 pm

cf: Wald

Immer noch etwas wütend lief Rebekah durch den Wald und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Zwar waren mittlerweile Stunden vergangen seit sie von der Gruft weg gegangen war, doch das freche Verhalten Allisons und die Tatsache, dass Nik absolut nichts dagegen unternommen hatte, ärgerten sie nach wie vor bis aufs Mark. Was glaubt das kleine Miststück eigentlich? Hätte Nik ihr nicht verboten ihr ein Haar zu krümmen, hätte sie die Hybridin schon längst in alle Einzelteile zerrissen! Doch nur weil sie ihr nichts antun dürfte, hieß das nicht das Gleiche für ihre Freunde und Verwandten. Ein zufriedenes Lächeln trat auf die Züge der Urvampirin. Jaja, Allison würde schon noch früh genug bereuen so mit ihr gesprochen zu haben.

Als ihr Handy losging und ihr signalisierte, dass sie eine Nachricht erhalten hatte, blieb Bekah augenblicklich stehen. Schnell holte sie es aus ihrer Hosentasche und schnaubte laut auf, als sie sah von wem sie war. Nik… was wollte er jetzt schon wieder? Sollte sie erneut ein paar Werwölfe töten damit er sie zu Hybriden machen konnte und sich damit eine neue Familie aufbaute? Nein, um nichts in der Welt würde sie das ein zweites Mal an diesem Tag für ihn machen. Kurz überlegte sie ob sie die Nachricht überhaupt öffnen sollte, damit sie ihm klar machen konnte, wie wütend sie tatsächlich war, doch dann konnte Rebekah doch nicht anders als auf den Knopf zu drücken und den Text am Display aufscheinen zu lassen.

Bekah, ich brauche deine Hilfe! Eine Hexe hat sich an Rowena vergriffen und ich werde das in die Hand nehmen. Bitte komm nach Hause und habe ein Auge auf sie, sie halluziniert. Es ist ernst!

Kaum hatte die Blonde die Nachricht gelesen, machte sie bereits kehrt und lief so schnell sie konnte zu dem Mikaelson Anwesen. Sorge machte sich in ihrem Kopf breit. Was war mit Rowena passiert? Und was für eine Hexe war so dumm sich mit den Urvampiren anzulegen?! Row war Bekahs beste Freundin und egal wie wütend sie in diesem Moment auf Nik war, das war wichtiger!

Innerhalb kürzester Zeit war Rebekah vor dem Anwesen angekommen. Die Einkaufstüten, welche die Verkäuferin ihr gebracht hatte, standen fein säuberlich vor der Haustür- ganz so wie erwartet! Ohne ihnen viel Beachtung zu schenken, drückte sie die große Eingangstür auf, legte die Tüten in den großen Vorraum und ging dann mit großen Schritten zum Wohnzimmer. Stimmen drangen zu ihren empfindlichen Ohren- Kol war hier zusammen mit einer Frau, was der Ursprünglichen in diesem Moment absolut nicht recht war. Row war verzaubert und Kol hatte nichts anderes zu tun, als wieder einmal irgendeinen billigen Aufriss mit nach Hause zu nehmen?!

Ohne den beiden viel Beachtung zu schenken, ging Bekah quer durch den großen Raum, strafte ihren Bruder nur mit einem eindringlichen Blick und verschwand dann schon wieder aus dem Zimmer. Die Tür zu Niks Zimmer war abgeschlossen, so klopfte die Blonde ganz leicht gegen das Holz: „Nik, ich bins“ sagte sie leise und wartete darauf, aufgesperrt zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Jan 25, 2014 8:52 pm

Lange musste sie nicht auf ihren Drink warten und sie nahm das Glas mit der bernsteinfarbigen Flüssigkeit lächelnd entgegen. Ría nahm einen Schluck, nachdem ihr Schöpfer ihr zugeprostet hatte, und es wunderte sie nicht, dass sie hier einen äußerst edlen Tropfen bekam. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Gesöff aus dem Mystic Grill, wo sie sich getroffen hatten. Dann erfüllte plötzlich laute Rockmusik den Salon, die Vibrationen des Basses trafen ihren Brustkorb und sie erhob sich elegant von dem Sofa, auf dem sie eben erst Platz genommen hatte. Sie kickte ihre High-Heels von den Füßen und wie von selbst bewegte sich ihre Hüfte daraufhin zum Takt. Ihre langen dunklen Locken flogen umher und sie tanzte drauflos, wie sie Lust hatte. Das war es, was Adrianas Wesen ausmachte. Ihre Impulsivität verleitete sie dazu, dass sie sich immer und sofort jeden Wunsch erfüllte und sie dachte nicht lange darüber nach, sondert tat einfach, was ihr gefiel. Im Moment hatte sie Spaß und genoss den teuren Scotch. Dabei lag der Blick des Urvampirs auf ihr, das konnte sie spüren.

"Erzähl mir etwas von dir. Immer hin hast du mich die ganzen Jahrhunderte über gesucht", verlangte er von ihr, was die rassige Dunkelhaarige zum Lachen brachte. Er schien tatsächlich Interesse daran zu haben, das Verhältnis zu ihr zu verbessern. Deshalb ließ sie es sich aber trotzdem nicht nehmen, den Mann, der sie verwandelt hatte, lasziv anzutanzen. Wieder lachte sie, doch dieses Mal war ein Hauch Hohn heraus zu hören. Im nächsten Moment ließ sie sich auf Kol's Schoß fallen und legte eine Hand locker um seinen Hals, während sie ihm provokativ die Flasche aus der Hand nahm. Sie trank großzügig daraus.

"Du willst also etwas über mich wissen, ja? Dann fangen wir damit an: Ich reise seit mehr als 700 Jahren durch die Welt, weil es nichts gibt, dass ich nicht sehen oder haben will. Dabei habe ich viel gelernt und ich muss zugeben, es hat mich verändert. Ich bin noch viel durchtriebener, selbstsüchtiger und skrupelloser als früher und von dem naiven unschuldigen Mädchen, das du töten wolltest, ist nichts mehr übrig. Oh und ich liebe guten Whisky und Männer. Vielleicht noch in Verbindung mit Blut? Das wäre perfekt!"

Glücklich wie ein kleines Mädchen an seinem Geburtstag klatschte sie in die Hände und veränderte ihre Position, sodass sie nun rittlings auf dem Schoß ihres Schöpfers saß. Die Flasche war schon fast leer und so ließ sie sie einfach auf den Boden fallen, bevor sie die die Arme um den Hals des Urvampirs legte. Um ihre Worte von eben noch zu unterstreichen, kam sie daraufhin seinen Lippen mit den ihren näher. Sie hatte nicht vor, ihn zu küssen, verpackte es aber so gut, dass es so aussah und sie war ohnehin eine begnadete Schauspielerin! Bevor sie jedoch zurückschrecken konnte, flog die Haustür lautstark ins Schloss und eine Blondine marschierte am Salon vorbei, wobei sie ihnen einen eiskalten, giftigen Blick schenkte. Dann war sie jedoch schon wieder verschwunden und erst jetzt bemerkte Ría die Stimmen im Stockwerk über ihr. Da schien etwas los zu sein! Es kümmerte sie jedoch nicht näher, weshalb sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Kol lenkte.
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BeitragThema: Mikaelson Manison   So Feb 02, 2014 5:57 pm

Er lächelte sie an, als Adriana ihn antanzte. Dabei beobachtete er jede einzelne Bewegung, die sie mit ihrer Hüfte machte. Es gefiel ihm, wie sie sich bewegte. Wie es aussah hatte der Urvampir die richtige Musik aufgelegt. Er liebte es, wenn Frauen ihn antanzten. Überhaupt liebte er es, wenn sie so offen waren.

Sein Lächeln wurde zu einem Grinsen, da sie sich auf seinen Schoß gesetzt hatte. Jedoch gefiel es ihm nicht, das Adriana ihm die Scotchflasche aus der Hand genommen hatte. Kol lies ihr aber den Spaß und über lies ihr die Flasche. Dabei genoss er, wie Adriana eine Hand um seinen Hals legte.

Sie war durchtrieben, selbstsüchtig und skrupellos? Da hatte er damals, das richtige Mädchen verwandelt. Von ihm würde sie bestimmt auch noch etwas lernen. Schließlich war er älter und erfahrener, als sie. Adriana gefiel ihm immer besser. Als sie Kol erzählte, das sie Whiskey, Männer und Blut liebte war er begeistert von ihr. „Du gefällst mir immer besser, Süße,“ meinte er und strich ihr dabei durch ihr dunkles Haar.

Er fing an zu lachen, nach dem sie die Flasche auf dem Boden warf und in die Hände klatschte. Kol dachte, das sie ihn küssen würde, da sie jetzt mit ihren Lippen, so nah bei ihm war. Da war er sich sicher. Jedoch wurden sie von Rebekah gestört, die ihm einen fiesen Blick schenkte. Kol verdrehte die Augen. - Na, toll, jetzt ist Bekah hier. Hat sie nichts besseres zu tun? Es ist bestimmt wieder etwas mit Rowena, wenn interessiert, das schon! - dachte er. Schließlich wand sich Adriana wieder Kol zu. Er nutzte seine Chance, zog Adriana zu sich und küsste sie. Die Schritte gingen alle ganz schnell, da er seine Vampirfähigkeiten nutzte.
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Feb 03, 2014 5:20 pm

Bei ihren Spielchen hatte sie ihren Blick die ganze Zeit über fest in den dunklen Augen ihres Schöpfers gelassen, sodass sie genau erkennen konnte, wann dieser glänzende Schimmer in das kühle Braun getreten war. Er signalisierte Gefallen und auch noch etwas Anderes, das ihr später in die Quere kommen sollte. Zugegeben, er war eine äußerst angenehme Gesellschaft, auch wenn sie ihm niemals ihr Leben oder ihre Sicherheit anvertrauen würde. Spaß haben konnte man trotzdem mit Kol und das war ihr eigentlich am wichtigsten. Es gab wohl mit nichten etwas Gefährlicheres in ihrer Welt als eine gelangweilte Adriana Cristobal und zwar aus gutem Grund. Der rassigen Spanierin schlich sich ein diabolisches Grinsen auf die Lippen und dass ihr Gegenüber meinte, sie gefiele ihm immer besser, nahm sie bloß stumm zur Kenntnis, auch wenn es sie ein bisschen freute.

Kaum war der Blondschopf mit dem Giftblick aus ihrem näheren Umfeld verschwunden und die Stimmen über ihnen verstummt, widmete Ría ihre Aufmerksamkeit wieder dem Ursprünglichen unter ihr und gerade als sie sich erheben wollte, um weiterzutanzen, wurde sie blitzschnell nach unten gezogen und weiche Lippen eroberten die ihren. Triumphierend verfestigte sie den Griff um seinen Hals ein wenig und begann sich an ihm zu reiben, um ihn verrückt zu machen. Natürlich erwiderte die Vampirin den Kuss auch, aber sie hatte nicht vor, auch noch den nächsten Schritt zu tun. Das blieb vorerst jedoch noch ihr Geheimnis. Viel lieber gab sie sich jetzt noch der aufkommenden Leidenschaft und den Klängen und Bässen der dröhnenden Rock-Musik hin.
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BeitragThema: Mikaelson Manison   So Feb 16, 2014 7:00 pm

Der Urvampir vergaß seine Gedanken, die er über Rowena und Bekah hatte und schenkte seine Aufmerksamkeit ganz seiner 'Tochter'. Er mochte es, wie Adriana sich bewegte. Dazu küsste sie noch sehr gut. Kol wollte mehr von ihr. Er strich ihr zärtlich über die Wange. Der Urvampir spürte
das sie Spaß hatte. Das freute den Mikaelson Vampir. Kol stellte die Musik noch lauter, als sie eh schon war, es war ihm egal, ob Bekah die Musik sie stören würde.

Es war ein guter Abend und keiner seiner Geschwister sollte diesen kaputt machen. Kol hasste so etwas, wenn man ihm einen einen Abend der gut anfängt kaputt macht. Egal wer es war. Er konnte dann ziemlich unangehnem werden. Dies musste schon der ein oder andere spüren.

Kol stand auf, dabei nahm er jedoch Adriana an die Hand. Der Urvampir wollte mit ihr zusammen zu der Musik tanzen. Schließlich zog er sie näher zu sich und tanzte mit Adriana zur der Rock Musik. Er schoss dabei mit dem linken Fuß, die Scotch Flasche auf Seite, die Adriana vorhin auf den Boden geworfen hatte. Dann tanzte er mit ihr durch den ganzen Salon. Kol sprang auf den Tisch und zog sie dort hinauf. Der Urvampir grinste sie an. Er nahm wieder ihre Hand und drehte sie so, das sich Adriana im Kreis bewegte. Kol tanzte mit ihr ein paar Minuten auf den Tisch, bis er wieder den Platz wechselte. Die beiden waren wieder bei dem Stuhl wo sie vorher waren. Der Urvampir grinste erneut. Er packte sie am Arm und drückte sie gegen die Wand. Darauf hin küsste er sie wieder, jetzt war der Kuss aber wilder, als zuvor. Er hatte vor gehabt mehr von ihr zu wollen. Dies war bei Adriana wohl kein Problem.
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Feb 16, 2014 7:49 pm

Entgegen ihrer Erwartungen wurde ihr Kuss schnell wieder unterbrochen und im nächsten Moment erhob sich der Urvampir mit seinem Geschöpf, um noch weiter zu tanzen. Dabei wurde die Musik nur noch lauter und Ría hatte andere Dinge im Kopf, sodass sie die Heimkehr des bekanntesten Mikaelson nicht wahrnahm. Ungezwungen ließ sie sich von Kol führen und ließ immer wieder wie zufällig ihre Hüfte an seiner entlanggleiten, als sie auch schon herumgewirbelt, gegen die nächste Wand gedrückt und erneut geküsst wurde. Ergeben seufzend gab sich die hübsche Spanierin ihrem Schöpfer hin, doch als dieser Anstalten machte, noch weiter zu gehen, löste sie sich ruckartig von ihm und schubste ihn mit einem breiten Grinsen weg. Eine Hand in die Hüfte gestemmt und die andere erhoben, wackelte sie mit dem Zeigefinger und schüttelte den Kopf.

"Wer mich haben will, muss es sich verdienen, und ich suche mir die Männer selber aus. Tut mir leid, Daddy."

Provokativ ging sie mit ausladend schwingenden Hüften rüber zur Couch, wo ihre Schuhe auf dem Boden lagen, zog diese wieder an und war im nächsten Augenblick auch schon verschwunden. Zugegeben, dieses Treffen hatte sie sich zwar anders vorgestellt, aber es hatte ihr dennoch gefallen und sie würden sich wohl bald wiedersehen. Außerdem wusste sie nun, wo sie im Notfall unterkommen konnte und das ein Urvampir höchstpersönlich für ihren Schutz sorgen konnte und auch würde, wenn sie ihn fragen würde. Jetzt erst mal brauchte sie allerdings etwas zu essen, und ihr stand der Sinn nach Shopping. Allerdings sollte sie sich langsam auch mal eine Bleibe suchen, die keine anderen, ungeladenen Gäste beherbergen konnte, wenn sie es nicht wollte.

tbc: Stadt
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Feb 20, 2014 11:07 pm

cf: Gabriels Apartment

Die Magie des Erzengels erfüllt diesen Ort und verändert ihn entsprechend seinen Wünschen. Von jetzt an wird jeder der diesen Ort betritt oder sich bereits hier befand, ein Teil der von dem Erzengel erschaffenen Welt sein. Es steht dir frei zu wählen, in was oder wen sich dein Char wandelt und natürlich bleibt das Wesen deines Charakters erhalten, wenn du das so wünschst. Doch was auch immer du schreibst, es darf dem vorgegebenen Thema in dieser Location nicht widersprechen. Ansonsten trifft dich Gabriels Zorn und er verwandelt dich in den Froschkönig und befördert dich in einen Teich im Märchenwald.

Dieser Ort wird von nun von folgendem Thema beherrscht:

Bruchtal

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 6:30 pm

cf: Mystic Falls Hospital

Es war ein gutes Gefühl, sich noch eines weiteren Werwolfes sicher zu sein. Noch wusste er nicht, wie viele Neuankömmlinge dieser Spezies sich seit seines letzten Hybriden-Beutezuges in der Stadt niedergelassen hatten, und was seine bereits verwandelten Mischwesen gerade anstellten, hatte er auch noch nicht in Erfahrung gebracht. Mit gerunzelter Stirn stellte der Ursprüngliche fest, dass ihm gerade alles etwas entglitt, was ihm gar nicht gefiel. Demnächst würde er seinen üblichen Angewohnheiten wieder mehr Beachtung schenken, weshalb er sich auch mittels einer SMS nach Rowena erkundigte. Als der Zauber, der auf Mystic Falls gelegen hatte, seine Wirkung verloren hatte, waren sie getrennt gewesen, darum machte er sich schon ein wenig Sorgen.

Der Wald war schneller durchquert, als er gedacht hätte, denn so ganz in seine Gedanken versunken hatte er den Weg bis zu seinem Anwesen gar nicht mitbekommen. Am Anfang der Auffahrt stieg ihm allerdings bereits ein eindeutiger Geruch in die Nase und so schlich sich ein Grinsen auf seine Lippen, das auch immer noch präsent war, als er in der großen Eingangshalle der Mikaelson-Villa stand und gerade Rebekah nach unten kommen sah. Sie war immer noch sauer, das erkannte der Hybrid sofort, doch sie ließ es ihn natürlich auch verbal wissen.

"Ich bin begeistert, hast du tatsächlich Zeit für deine Schwester gefunden oder musst du gleich wieder weg nach deiner neuen Familie sehen?", motzte sie ungehalten und stellte sich ihm gewohnt arrogant entgegen, als sie die Treppe hinter sich gebracht hatte. Die Arme vor der Brust verschränkt, zeigte sie ihm deutlich, dass er ihre Auseinandersetzung noch immer nicht gut gemacht hatte und das besser schleunigst nachholen sollte. 'Hach, wie kann Geschwisterliebe schön sein?', schoss es Nik durch den Kopf, ehe er einem Seufzen nachgab und langsam an Rebekah herantrat. Versöhnlich küsste er sie auf die Wange, dann deutete er Richtung Salon.

"Ich würde vorschlagen, wir setzen uns erst mal und dann darfst du mich gerne anschreien, liebste Schwester. Für die nächsten paar Stunden gehöre ich ganz dir, ich hab demnächst nichts vor."

tbc: Rowenas Handy

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 7:07 pm

cf: FSK 18 Mikaelson Mansion

Mit verschränkten Armen stand Rebekah vor ihrem Bruder und nahm sich selbst das Versprechen ab, nicht gleich wieder nachzugeben sobald Nik ihr etwas Honig ums Maul schmierte. Denn genau so war es jedes Mal. Ein paar nette Worte seinerseits verbunden mit leeren Versprechungen und schon vergaß die Ursprüngliche ihren Groll und entschuldigte sein Verhalten. Aber dieses Mal sollte es nicht so sein. Alleine mit der Tatsache, dass sie den Freund von Allison die letzten Stunden in ihrem Keller gefoltert hatte, wiedersprach seinen Vorstellungen und damit hatte sie den ersten Schritt getan. Sie würde sich nicht alles gefallen lassen und das sollte Nik auch wissen!

Seufzend trat er auf sie zu, legte seine Hände auf ihre Arme und küsste sie, so wie er schon hunderte Male zuvor getan hatte, auf die Wange. Lippen kräuselnd wandte sie sich leicht ab und dachte nicht einmal daran ihre Abwehrhandlung aufzugeben. "Ich würde vorschlagen, wir setzen uns erst mal und dann darfst du mich gerne anschreien, liebste Schwester. Für die nächsten paar Stunden gehöre ich ganz dir, ich hab demnächst nichts vor“ sagte er dann und zeigte in Richtung Salon. Ohne ihm zu antworten, machte sie am Absatz kehrt und marschierte geradewegs auf die gläserne Vitrine zu, in welcher sie den Alkohol lagerten. Mit flinken Fingern griff sie nach zwei Kristallgläsern und füllte diese bis zur Hälfte mit Scotch auf, woraufhin sie eines davon Nik in die Hand drückte: „Ich glaube den wirst du brauchen!“ sagte sie schlicht und trat einen Schritt zurück.

Lange musterte sie ihn und versuchte sich Worte zurecht zu legen, sich daran zu erinnern was sie alles zu sagen hatte und ruhig zu bleiben. Rebekah rief sich ins Gedächtnis was sie die letzten Stunden gemacht hat, erinnerte sich daran was es ihr abgesehen vom Ende, für eine Genugtuung beschaffen hat und wie sehr Allison leiden würde. Das war der Punkt der sie zumindest für den Augenblick sicherer machte. Seit der Verwandlung der zwei Hybriden war so viel Zeit vergangen, dass der Blonden der Sinn nicht mehr nach Smalltalk stand. Sie wollte keine Zeit mehr verlieren und endlich das aussprechen, was schon seit Tagen an ihr nagte: „Kannst du mir verraten was das sollen hat, Nik? Ich weiß, dass dir deine Hybriden wichtiger sind und du die falschen Prioritäten setzt und das habe ich bis jetzt akzeptiert aber ich akzeptiere bestimmt nicht, dass du dieses nichts wissende Miststück mir vorziehst! Ich bin deine Schwester, Nik! Niemand kennt dich besser als ich und wenn dir dann jemand wichtiger ist, jemand dessen Verwandtschaftsgrad zu dir so gering ist, dass es eigentlich nicht einmal mehr gezählt werden kann, dann haben wir zwei uns nichts mehr zu sagen.“

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 8:21 pm

Natürlich hatte er bei diesem Stadium der Wut, die seine Schwester empfand, keinen Erfolg mehr damit, ihr einen Kuss auf die Wange zu geben und den Charme rauszukehren. Rebekah hatte sich sogar noch von ihm abgewandt, ehe sie seiner Aufforderung stumm gefolgt war und im Salon direkt die Vitrine mit den Spiritousen angesteuert hatte. Netterweise richtete sie auch für ihre Bruderherz einen Drink, obwohl sie ihm scheinbar am liebsten den Hals umdrehen würde. Ihre Worte, als sie ihm das teure Kristallglas reichte, konnte er nur mit einer hochgezogenen Augenbraue kommentieren, denn wenn seine Bekah so etwas erst mal aussprach, brannte wirklich der Hut.

Lange ließ die Erklärung für dieses Theater auf sich warten, denn die blonde Urvampirin betrachtete ihren Gegenüber eingehend, aber der Hybrid ließ es sich dennoch nicht nehmen, es sich in einem der vielen breiten Ohrensessel bequem zu machen und erst mal einen Schluck zu nehmen, ehe die Standpauke folgte.

"Kannst du mir verraten was das sollen hat, Nik? Ich weiß, dass dir deine Hybriden wichtiger sind und du die falschen Prioritäten setzt und das habe ich bis jetzt akzeptiert aber ich akzeptiere bestimmt nicht, dass du dieses nichts wissende Miststück mir vorziehst! Ich bin deine Schwester, Nik! Niemand kennt dich besser als ich und wenn dir dann jemand wichtiger ist, jemand dessen Verwandtschaftsgrad zu dir so gering ist, dass es eigentlich nicht einmal mehr gezählt werden kann, dann haben wir zwei uns nichts mehr zu sagen."

Immer wieder dasselbe leidige Thema! Klar, Rebekah neigte gern dazu, wegen den unsinnigsten Kleinigkeiten eifersüchtig zu werden, denn über ein Jahrtausend hatte sie bei ihrem Bruder immer an erster Stelle gestanden, wenn man Rowena außer Acht ließ. Diesen Rang wollte sie sich von niemandem und unter keinen Umständen streitig machen lassen, das verstand Nik auch! Aber dieses Theater... Ein missbilligendes Schnauben kam dem Ursprünglichen über die Lippen, dann stürzte er den Inhalt seines Glases mit einem Schluck hinunter und erhob sich wieder von dem Sessel. Die Arme auf dem Rücken verschränkt und einen finsteren Blick aufgesetzt, ergriff er schließlich das Wort.

"Denkst du im Ernst, dass ich darüber noch weiter streiten möchte? Du nervst mich damit und sogar Rowena hat mir deshalb schon in den Ohren gelegen. Ich bin, was ich bin, und die Hybriden bleiben. Es werden sogar mehr, mein geliebtes Schwesterchen, denn soll ich dir etwas verraten? Gerade eben habe ich einen weiteren Werwolf gefunden, der bald meiner wachsenden Armee angehören wird, sobald ich mir noch mehr von Elenas Blut geholt habe. Allison ist da eine ganz andere Sache! Sie ist von meinem Blut, deshalb genießt sie mein Vertrauen, und ich brauche sie! Kannst du es denn nicht verstehen? Und wie kommst du eigentlich darauf, dass dich irgendjemand ersetzen könnte?! Nach den letzten zehneinhalb Jahrhunderten müsstest du eigentlich längst wissen, was du mir bedeutest! Ich kann nur nicht immer lediglich dir meine Aufmerksamkeit schenken, so gern du es auch hättest!"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 8:58 pm

Nik ließ sich auf einen der gepolsterten Sessel fallen und sah zu seiner Schwester auf. Von Sekunde zu Sekunde verfinsterte sich seine Miene mehr und auch wenn Rebekah wusste, dass sie den Hybriden im Augenblick mehr als nur provozierte, konnte sie nicht aufhöre. Sie musste ihre Gedanken laut aussprechen, sonst würde sie noch an ihrer Wut zu Grunde gehen. Langsam erhob er sich wieder, verschränkte seine Hände hinter dem Rücken und sah zornig auf seine Schwester hinab.

"Denkst du im Ernst, dass ich darüber noch weiter streiten möchte? Du nervst mich damit und sogar Rowena hat mir deshalb schon in den Ohren gelegen. Ich bin, was ich bin, und die Hybriden bleiben. Es werden sogar mehr, mein geliebtes Schwesterchen, denn soll ich dir etwas verraten? Gerade eben habe ich einen weiteren Werwolf gefunden, der bald meiner wachsenden Armee angehören wird, sobald ich mir noch mehr von Elenas Blut geholt habe. Allison ist da eine ganz andere Sache! Sie ist von meinem Blut, deshalb genießt sie mein Vertrauen, und ich brauche sie! Kannst du es denn nicht verstehen? Und wie kommst du eigentlich darauf, dass dich irgendjemand ersetzen könnte?! Nach den letzten zehneinhalb Jahrhunderten müsstest du eigentlich längst wissen, was du mir bedeutest! Ich kann nur nicht immer lediglich dir meine Aufmerksamkeit schenken, so gern du es auch hättest!"

Seine Worte waren eiskalt, genauso wie seine Stimme und versetzten Rebekah einen Stich ins Herz. Allison entstammt seinem Blut? Um Himmels Willen über ein tausend Jahre lagen zwischen ihnen, wenn sie Sex hätten wäre das vermutlich nicht einmal verwerflich – jedoch eine mehr als ekelhafte Vorstellung, wie die Urvampirin fand, die sie fast zum Würgen brachte. Unbändiger Zorn durchströmte Rebekahs Körper und ließ sie erschaudern. Unwillkürlich ballte sie ihre freie Hand zu einer Faust und musste sich mit aller Kraft um Fassung bemühen.

„Nik, es ist mir scheiß egal, ob du jetzt streiten möchtest oder nicht! Ich lasse mich so nicht von dir behandeln. Bitte, verwandle noch drei Dutzend Werwölfe und mache sie zu deinen Leibeigenen, aber die sind nicht deine Familie, sie sind ja nicht einmal freiwillig bei dir. Sobald sie auch nur den geringsten Eindruck von deinem wahren Ich bekommen, werden sie alles in Bewegung setzen um von dir wegzukommen und dich vernichten wollen. Oder glaubst du wirklich, dass sie alle so begeistert sein werden von deinen Plänen? Dass Allison dir die nächsten Jahrhunderte durch die Weltgeschichte folgt und mit dir durch dick und dünn geht? Nein, Nik, die einzige die so dumm ist das zu tun, bin ich!“ schrie sie und warf das mit Scotch gefüllte Glas nur wenig an Nik vorbei, so dass es klirrend an der Wand hinter ihm zerbrach und zu Boden fiel. „ICH bin deine Schwester! Und trotzdem stehst du da und sagst kein Wort wenn dein neuer Liebling es wagt so mit mir zu sprechen?! Sie behandelt mich wie Dreck und du weißt genau wie ungern ich so etwas höre. Nik, wir haben das gleiche Blut, du und ich, wir müssen zusammen halten und einander vertrauen, nicht sie… du vergisst wer deine Familie ist, immer wieder vergisst du das.“

Bei ihren letzten Worten, brach ihre Stimme und ihr Körper erzitterte erneut vor lauter Wut und Schmerz. Wie sollte sie ihm das nur bewusst machen? Er hörte ihr ja nicht einmal wirklich zu und auch wenn er es tat, war es ihm egal. Solange er bekam was er wollte, war alles egal.
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 9:26 pm

Mittlerweile hatte Nik keine gute Laune mehr wie zu Anfang, sondern die Wut war schon längst wieder in ihm empor gekrochen und hatte von ihm Besitz ergriffen, ihn vollständig eingenommen. Es war womöglich nicht die beste Idee, dass er seiner tobenden Schwester auf die Nase band, dass er in naher Zukunft noch mehr Hybriden verwandeln wollte und die ersten Schritte dafür bereits getan waren, doch wie es den Mikaelsons im Blut lag und wie es die beiden Geschwister gerade eindrucksvoll bewiesen, hatten sich diese nicht mehr im Griff, sobald sie sich erst mal in Rage geredet hatten. So auch jetzt...

Es ließ Rebekah absolut unbeeindruckt, was er eben im Zorn von sich gegeben hatte. Stattdessen brüllte sie mit eben derselben Intensität zurück, sodass man meinte, die Wände würden vibrieren. Es dröhnte in dem feinen Gehör des Urhybriden, aber es sollte noch schlimmer kommen, denn Rebekah rang sichtlich um Fassung, als sie auch schon explodierte.

"Nik, es ist mir scheiß egal, ob du jetzt streiten möchtest oder nicht! Ich lasse mich so nicht von dir behandeln. Bitte, verwandle noch drei Dutzend Werwölfe und mache sie zu deinen Leibeigenen, aber die sind nicht deine Familie, sie sind ja nicht einmal freiwillig bei dir. Sobald sie auch nur den geringsten Eindruck von deinem wahren Ich bekommen, werden sie alles in Bewegung setzen um von dir wegzukommen und dich vernichten wollen. Oder glaubst du wirklich, dass sie alle so begeistert sein werden von deinen Plänen? Dass Allison dir die nächsten Jahrhunderte durch die Weltgeschichte folgt und mit dir durch dick und dünn geht? Nein, Nik, die einzige die so dumm ist das zu tun, bin ich!", wurde ihm lauthals brüllend an den Kopf geworfen, ehe auch schon Bekahs Glas haarscharf an seiner Wange vorbeiflog und hinter ihm an der Wand zwischen zwei Bücherregalen zersplitterte. Das war genug in den Augen von Nik, weshalb er innerhalb eines Sekundenbruchteils vor seinem Gegenüber stand, den Zeigefinger drohend unter ihrem Kinn, sodass sie zu ihm aufsehen musste.

"So denkst du also über unsere gemeinsame Zeit, ja?! Hab ich dich nicht immer beschützt?! Vor allem und jedem?! Ich hatte dich gerne um mich und du warst immer die Einzige, der ich bedingungslos vertraut habe! Schon als Kind war ich immer für dich da, denn ich war es, in dessen Bett du bei Stürmen gekrochen bist. ICH WAR ES! Und deshalb lasse ich mir das nicht vorwerfen! Ich fühle mich mit meinen Hybriden verbunden, weil sie die einzigen Exemplare meiner Spezies sind, das ist alles! Ich habe niemals gesagt, dass sie meine Familie sind und euch ersetzen sollen!"

"ICH bin deine Schwester! Und trotzdem stehst du da und sagst kein Wort, wenn dein neuer Liebling es wagt, so mit mir zu sprechen?! Sie behandelt mich wie Dreck, und du weißt genau, wie ungern ich so etwas höre. Nik, wir haben das gleiche Blut, du und ich, wir müssen zusammen halten und einander vertrauen, nicht sie… Du vergisst, wer deine Familie ist, immer wieder vergisst du das." folgte daraufhin gleich, sodass Klaus nicht mal richtig Luft geholt hatte. Nun reichte es ihm endgültig, denn diese Anschuldigungen gingen dann wirklich zu weit. Schon das zuvor Gesagte war in seinen Augen eine Frechheit, doch damit hatte die schöne Blondine den Bogen endgültig überspannt!

"Allison ist nun mal von meinem Blut, sie gehört der Blutlinie meines Vaters an! Das kannst du nicht verstehen und willst es auch nicht, das weiß ich! Ich brauche sie und werde sie nicht nur wegen deines Dickkopfes verstoßen, wie Mikael es mit mir gemacht hat! Sie mag sich ungebührlich verhalten haben, und ich werde deshalb mit ihr sprechen, wenn du es wünschst, aber das rechtfertigt dein Verhalten nicht! Du bist alles für mich, ich würde dich niemals verraten oder verletzen! Pass also besser auf, was du sagst!"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 9:57 pm



Anscheinend hatte Bekah den Bogen endgültig überspannt, denn kaum war das Kristallglas an Nik vorbeigeflogen, stand er schon vor seiner Schwester, legte den Zeigefinge unter ihr Kinn und zwang sie somit ihn anzusehen. Fest biss sie sich auf die Lippe und kämpfte mit den aufsteigenden Tränen. Die Worte taten ihr weh. Ja, mehr als das, sie trafen sie mitten ins Herz. Natürlich bereute sie die letzten Jahrhunderte nicht. Es war wie Nik es sagte. Es war immer er gewesen. Schon als kleines Kind hatte sie niemanden so geliebt, das hat sich auch in der Pubertät oder in ihrer Anfangszeit als Vampir nicht geändert, ganz im Gegenteil, ihre Liebe war nur noch größer geworden. Aber darum ging es nicht… er würde es einfach nie verstehen und so schrie Rebekah ebenso zurück, nur das sie mittlerweile nicht mehr über das Gesagt nachdachte. Sie sprach einfach das aus was im Augenblick in ihrem Kopf war, ob gut oder schlecht, war ihr egal.

Bebend stand sie nur wenige Zentimeter von Nik entfernt und starrte in sein Gesicht. Ihre Hände zitterten, gleich wie ihre Lippen. Die Ursprüngliche war völlig außer Rand und Band.

"Allison ist nun mal von meinem Blut, sie gehört der Blutlinie meines Vaters an! Das kannst du nicht verstehen und willst es auch nicht, das weiß ich! Ich brauche sie und werde nicht nur wegen deines Dickkopfes verstoßen, wie Mikael es mit mir gemacht hat! Sie mag sich ungebührlich verhalten haben, und ich werde deshalb mit ihr sprechen, wenn du es wünschst, aber das rechtfertigt dein Verhalten nicht! Du bist alles für mich, ich würde dich niemals verraten oder verletzen! Pass also besser auf, was du sagst!" Ja, er hatte Recht. Sie wollte nicht einmal verstehen, was das für ihn bedeutete. Nik kannte seinen Vater nicht, er hatte weder einen Bezug noch eine Bindung zu ihm, also was sollte ihm Allison schon bedeuten? Hier konnte sie das Gleiche Argument bringen wie er zuvor. Er war immer der gewesen zu dem sie bei einem Gewitter geflüchtet war, aber sie war auch immer diejenige gewesen bei der er stundenlang schweigend gesessen hatte nachdem Mikael ihn wieder einmal fertig gemacht hatte. Sie hatte ihm mit dem Leid geholfen und war da gewesen. DAS war von Bedeutung!

Ein leises Schluchzen entrang Rebekahs Lippen. Reflexartig zog sie ihren Kopf weg, so dass Nik sie nicht mehr am Kinn berührte. Keine Sekunde später machte sie auch einen Schritt nach hinten und schluchzte erneut, während der Damm brach und einzelne Tränen über die blassen Wangen liefen. „Du sollte nicht mit ihr sprechen, Nik, du sollst ihr zeigen wer hier wichtiger ist. Du sagst, dass mich niemand ersetzen kann und ich alles für dich bin? Dann soll sie das aber auch wissen! Ich will dass sie spürt wie wenig sie dir bedeutet im Gegensatz zu mir und ich immer über ihr stehen werde. Du kannst es nicht dulden wenn sie so mit mir spricht, mir ist egal wie du das regelst, aber das nächste Mal tu es gefälligst!“ schluchzte sie schreiend und wischte sich mit den Fingern über die nasse Wange. Tief atmete sie ein und schluckte schwer, bevor sie die kommenden Worte über die Lippen brachte. „Und dazu sollst du auch MIR zu spüren geben, dass ich alles für dich bin! Wenn du nämlich einfach da stehst und es zulässt, dass ein Mädchen, welches gerade Mal eine Sekunde lang Teil deines Lebens ist, mich beleidigt und mir droht, der Frau, die dich ihr Leben lang schon kennt und liebt, dann lässt du mich wirklich daran zweifeln“. Nun brach der Damm endgültig und eine Träne nach der anderen kullerte über ihre Wange. Er würde sie ersetzen. Sie durch Allison ersetzen und das würde sie nicht ertragen können. Er musste verstehen, dass sie ihm nichts Böses wollte, sie wie immer von Selbstzweifel zerfressen war und die Bestätigung nun einmal brauchte.
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Apr 24, 2014 10:27 pm

Was sie hier angezettelt hatten, war nicht mehr nur ein Kleinkrieg unter Geschwistern, nein. Zwischen ihnen flogen schon richtig die Fetzen, und ein Wort war verletzender als das andere, traf den jeweils anderen Geschwisterpart schwer. Nik reagierte immer gleich, wenn er sich verletzlich fühlte, er griff an und zwar unerbittlich. So hielt er sich auch diesmal an diese Strategie von ihm, womit er Bekah schlussendlich zum Weinen brachte. Etwas, dass er gar nicht verkraften konnte. Niemand durfte das mit seiner Schwester anstellen, und umso zerstörender wirkte es auf den großen Bruder, dass er daran schuld war. Noch weitere Worte waren vor diesem Gefühlsausbruch gefolgt, welche dem Hybriden zu denken gaben. Ja, Allison war der schönen Blondine wahrhaftig ein Dorn im Auge und sie konnte deren Stellung einfach nicht verkraften!

Noch dazu schien die verletzte Urvampirin nicht damit klarzukommen, dass es nun eine andere Frau für Nik gab, die ebenfalls ein Verwandschaftsverhältnis zu ihm hatte. Klar, es lagen unzählige Generationen zwischen den beiden Betroffenen, aber das spielte keine Rolle. Die Verbindung war dennoch da und er würde niemals so mit Al verfahren, wie Mikael es ihm angetan hatte. Zu schwer saßen die Wunden deshalb. Jedoch hatte Rebekah mit ihrem Vorwurf, dass sie für ihn dasselbe getan hatte wie er für sie, etwas in dem Ursprünglichen bewegt. Das war die Wahrheit, aber dennoch war es verletzend, dass sie es als Vorwurf präsentierte. Vor allem in dieser Situation.

Seine Schwester hatte sich mittlerweile wieder von ihm entfernt und ihren Gefühlen endgültig nachgegeben. Sicher nicht freiwillig, aber das war es auch, was den Hybriden schließlich - für seinen Geschmack - viel zu schnell weich wurde.

"Und dazu sollst du auch MIR zu spüren geben, dass ich alles für dich bin! Wenn du nämlich einfach da stehst und es zulässt, dass ein Mädchen, welches gerade Mal eine Sekunde lang Teil deines Lebens ist, mich beleidigt und mir droht, der Frau, die dich ihr Leben lang schon kennt und liebt, dann lässt du mich wirklich daran zweifeln", fügte die aufgewühlte Ursprüngliche am Ende noch hinzu, was das Fass schließlich überlaufen lief. Mit einem Seufzen gab Nik nach und hatte seine Schwester nur eine Sekunde später bereits im Arm, drückte sie eng an sich.

"Niemals, wirklich niemals würde ich jemanden über dich stellen. Was uns verbindet, kann sonst niemand nachvollziehen und das wird auch so bleiben, Schwester. Es tut mir leid... Ich werde es wieder gutmachen, versprochen." flüsterte er an ihrer Schläfe, dann drückte der Hybrid einen Kuss auf diese und verstärkte die Umarmung nur noch. Dieser Moment gehörte nur ihnen beiden und er war schon längst überfällig gewesen.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Apr 28, 2014 8:59 pm


Tränenüberströmt stand Rebekah vor ihrem Bruder und versuchte mittlerweile nicht einmal mehr ihre Fassung zurückzubekommen. Es tat so unheimlich weh. Alles was Nik in den letzten Minuten gesagt hat, schnitt sich unwiderruflich in das Herz der Ursprünglichen und hinterließ Wunden, welche nie ganz heilen würden. Erneut entrang ein Schluchzen ihrer Kehle und ihr zierlicher Körper wurde davon erschüttert. Wie hatte sie nur glauben können, dass immer sie an erster Stelle stehen würde? Er sie nicht irgendwann durch wen ‚gehorsameren‘ ersetzen würde und seine Hybriden wichtiger wären. Allison war das was Nik sich immer gewünscht hat. Sie war ein Teil der Familie, zumindest entfernt und konnte Dinge verstehen, die keiner seiner Geschwister je nachvollziehen hat können. Sie war ein verdammter Köter.

Womit Rebekah allerdings nicht gerechnet hätte, war das Seufzen, welches Nik über die Lippen kam. Gerade als sie darauf reagieren wollte, schoss ihr Bruder nach vor und schlang seine Arme um ihren Körper. Eine Sekunde lang stand die Blonde reglos da und versuchte zu realisieren was gerade geschah, doch kaum war der Schockmoment vorbei reagierte sie. Wie wild geworden versuchte sie sich zu befreien, schlug um sich und schlussendlich lauthals weinend auf Niks Brust ein. Doch anstatt sie loszulassen und zu gehen, blieb der Hybrid an Ort und Stelle stehen, verstärkte seinen Griff nur und sagte das was seine Schwester so dringend hören wollte.

"Niemals, wirklich niemals würde ich jemanden über dich stellen. Was uns verbindet, kann sonst niemand nachvollziehen und das wird auch so bleiben, Schwester. Es tut mir leid... Ich werde es wieder gutmachen, versprochen" flüsterte er an ihrer Schläfe und drückte sie fest an sich. Rebekah ließ locker, ließ ihre Arme fallen und hörte auf sich zu wehren. Schluchzend bettete sie den Kopf an seiner Brust und durchnässte damit sein Hemd. Minutenlang standen sie so da. Die weinende Rebekah in Niks Armen, welcher seine kleine Schwester vor Kummer beschützte, so wie es immer schon gewesen war und für immer sein sollte. Erst nach einer halben Ewigkeit versiegten die Tränen und ihr Körper hörte auf zu zittern. Langsam legte die Ursprüngliche ihre Hände auf seine Brust, löste sich leicht von ihm und blickte in die Augen, welche so weich sein konnten, das man sich sicher war, noch nie eine zahmere Person gesehen zu haben, oder so hart, dass man innerhalb eines Schlages wusste, dass der geborene Serienmörder vor einem stand.

In diesem Augenblick hatten sie einen gewissen Glanz, welcher in den letzten Jahrhunderten ausschließlich für sie bestimmt gewesen war. „Okay… aber ich nehme dich beim Wort, mach das wieder gut“ sagte sie leise und nahm seine Hand. „Für immer und ewig, Nik, vergiss das nie!“
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Apr 28, 2014 11:29 pm

Es war keine Seltenheit, dass sie beide sich mal in die Haare bekamen und dann das ein oder andere Utensil in ihrem Haus zu Bruch ging oder unschöne Dinge gesagt wurden, doch dieser Streit war etwas ganz Anderes! Nik wusste um die Eigenschaften seiner kleinen Schwester besser Bescheid als sonst jemand, schließlich waren sie ein Herz und eine Seele, unzetrennlich seit mehr als 1000 Jahren, doch noch niemals hatte er sie so gesehen! So zerstört, gebrochen und verzweifelt. Die zierliche Blondine war sonst zu stolz, um ihre empfindsame Seite zu zeigen, doch dieses Mal hatte sie, ganz sicher ungewollt, die Kontrolle über sich selbst verloren, konnte sie nicht zurückgewinnen.

Die harten Schläge, die auf seine Brust trommelten, als er Rebekah in die Arme schloss, taten dem Hybriden nur in der Seele weh, rein körperlich ließ es ihn kalt. Dass gerade sie sich so gegen seine Nähe wehrte, war ein herber Schlag, doch er versuchte, sich nichts davon anmerken zu lassen, und wartete, biss der Widerstand abebbte und schließlich verpuffte. In diesen paar Momenten lieferte sich die aufgewühlte Urvampirin ihrem Bruder komplett aus und er wusste das, wollte jetzt keinen Fehler machen.

Seine Worte berührten sie, daran bestand keinerlei Zweifel, doch sie konnten nicht wieder gutmachen, was er mit seinen vergangenen Taten angerichtet hatte. Bekah war verletzt und das ließ sie Nik auch spüren. Er musste sich ihre Gunst zurückerkämpfen, das war ihm klar! Ein Anfang war jedoch gemacht und dass sich die für immer jung gebliebene Schönheit schließlich doch noch an ihn klammerte und sein Hemd vollweinte, war eine Erleichterung sondergleichen. Sie würde ihm vergeben. Irgendwann...

"Okay… aber ich nehme dich beim Wort, mach das wieder gut. Für immer und ewig, Nik, vergiss das nie!", war die kurze, aber deshalb nicht weniger ausdrucksstarke Antwort auf seine liebevollen Zugeständnisse gewesen, und sie hatte Recht damit. Für immer und ewig... Ja, das hatten sie sich geschworen, und für sie beide bedeutete dieses Gelübde wohl viel mehr, als andere es vermuten würden.

"Du hast mein Wort, Schwester. Ich werde büßen für meine Fehler... Sag mir, wie kann ich es wieder gut machen? Willst du etwas von mir? Sag es mir! Alles, was du willst!"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Apr 29, 2014 11:05 am


"Du hast mein Wort, Schwester. Ich werde büßen für meine Fehler... Sag mir, wie kann ich es wieder gut machen? Willst du etwas von mir? Sag es mir! Alles, was du willst!" sagte Nik mit sanfter Stimme und sah nach wie vor eindringlich auf seine Schwester hinab. Damenhafter als ihr Heulkrampf gewesen ist, wischte sie sich die verbliebenen Tränenspuren aus dem Gesicht und hob ihr Kinn. Es war für nicht Standard, ihre Gefühle so zu zeigen. Bekah war prinzipiell viel zu stolz dafür, doch dieses Mal hatte es raus müssen. Der Schmerz und die Wut hatten sich so lange aufgestaut, dass es unmöglich gewesen war, das noch weiter zu unterdrücken, aber hier war es ihr auch nicht peinlich. Nik war ihr Bruder und er hatte sie nicht zum ersten Mal weinen gesehen. Ihm sollte klar werden, wie sehr er sie verletzt hatte und anscheinend war der Blonden das auch gelungen.

„Nik, ich habe dir schon gesagt was ich möchte. Mach ihr klar, dass sie so nicht mit mir zu reden hat und wenn sie es tut, sie mit den Konsequenzen leben muss. Zeig ihr wie wenig sie bedeutet im Gegensatz zu mir und das du ihr Leben zur Hölle auf Erden gestalten wirst, wenn sie ihr Wort weiterhin gegen mich erhebt“ sagte sie mit fester Stimme und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Mit großen Schritten ging sie erneut zu der Vitrine, schenkte sie ein neues Glas Scotch ein und leerte es in einem Zug wieder. Ja, das war jetzt genau das was sie gebraucht hatte! Ein weiteres Mal füllte sie das Kristallglas auf, bevor sie sich wieder an ihren Bruder wandte.

„Wo bist du in den letzten Tagen gewesen? Und wie geht es Row? Ich hoffe schon besser?“ fragte sie nun etwas versöhnlicher und ließ sich wie Nik zu vor in einen der Ohrensessel fallen. Lässig schlug die Ursprüngliche ein Bein über das andere und nippte an ihrem Getränk. Der Schmerz in ihrem Inneren war nach wie vor da. Sie wusste, dass sein Versprechen ernst meinte und sie nicht noch einmal enttäuschen wollte, doch konnte sie sich wirklich darauf verlassen? Sie wusste es nicht. Das einzige was die schöne Blondine wusste war, dass sie ihm verzeihen würde. Wie immer würde sie seine Taten entschuldigen und damit leben, was auch gut so war. Sie mussten zusammen halten, die Familie durfte nicht weiter zerbrechen, denn das wäre für keinen von ihnen gut.
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Apr 29, 2014 3:59 pm

Man kannte Niklaus Mikaelson wegen seiner Strenge, seiner Unerbittlichkeit, weil er keine Skrupel hatte und weil er tat, was er musste und wollte, um das zu erreichen, was ihm im Sinn stand. Von dieser Person war im Moment jedoch nichts zu sehen, denn Nik war gerade voll und ganz der zu Kreuze kriechende, liebende Bruder. Er war nicht stolz drauf und hasste es auch, aber es gab genau zwei Personen in seinem Leben, die uneingeschränkte Macht über ihn hatten und denen er beinahe alles durchgehen lassen würde. Eine davon war seine Schwester und diese nutzte jenen Vorteil bis an seine Grenzen aus. Sollte ihm Recht sein, denn wenn er ehrlich zu sich selbst, ertrug er es nicht, sie weinen zu sehen!

Seine Entschuldigung hatte Früchte getragen, das erkannte der Hybrid sofort. Zwar hatte Bekah sich noch nicht vollends wieder gefasst, doch sie war auf dem besten Weg dahin und nur das zählte! Jedoch konnte er sich bei ihrer Bedinung ein Zähneknirschen beinahe nicht verkneifen. Es war richtig, das hatte die schöne Blondine bereits gesagt, doch was dies für ihn bedeutete, wusste sie nicht. So gern er diesen Wunsch auch erfüllen würde, er musste sich genau überlegen, wie er es angehen sollte, um nicht selbst dann einen Nachteil daraus ziehen zu müssen. Der Ursprüngliche brauchte Allison, so zuwider es seiner Schwester auch sein mochte. Um ihre Worte noch zu unterstreichen, legte die dickköpfige Urvampirin eine Strähne demonstrativ über ihre Schulter zurück und holte sich danach ein neues Glas, um ihre Emotionen mit dem teuren, hauseigenen Alkohol zu kontrollieren.

"Wo bist du in den letzten Tagen gewesen? Und wie geht es Row? Ich hoffe schon besser?", wollte Bekks dann wissen, womit sie endlich bei einem Thema angelangt waren, über das Nik viel einfacher sprechen konnte. Es war nämlich sowohl um Einiges unkomplizierter, als auch unverfänglicher.

"Du weißt, sie ist stark, und sie beruft sich in diesem Fall wohl auf ihre Erziehung. Man merkt ihr kaum etwas an, dass es sie noch quält, was ihr wegen dieser verdammten Hexen widerfahren ist, aber ich denke trotzdem, dass es so ist. Auf jeden Fall geht es ihr besser! Und was hast du so gemacht, während man mich in Samthosen gesteckt und in meine animalische Form gezwungen hat?"

Wie Rebekah eben setzte sich nun auch ihr großer Bruder wieder in den Ohrensessel, denn er vorhin bereits für sich ausgesucht hatte, doch er wartete keine Antwort auf seine Frage ab, da ihm gerade eine Idee gekommen war, die seinem Gegenüber sicher schleunigst wieder gute Laune bescheren würde. Und er konnte es ebenfalls nutzen!

"Sag mal, Schwester... Was hältst du von einem Ball? Hier bei uns zu Hause? Ich würde gerne unter den hohen Tieren der Stadt bekannt machen, dass sie uns hier haben, auch wenn sie nicht wissen, was das bedeutet. Und ich könnte im selben Atemzug deine Forderung erfüllen. Du darfst beiwohnen. Ein Gespräch unter sechs Augen? Was meinst du?"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 01, 2014 1:45 pm

Rebekah lehnte sich in dem Stuhl zurück und führte das Glas erneut an ihre Lippen. Doch anstatt einen Schluck zu trinken, roch sie einfach an der bernsteinfarbenen Flüssigkeit und schloss einen Moment lang die Augen. Umso mehr Zeit verging, desto mehr erlangte sie ihre altgewohnte, unerschütterliche Maske zurück – Gott sei Dank! Die Blonde hasste es, wenn sie sich ermaßen gehen ließ. Es zeigte Schwäche, zeigte genau das wofür sie schon ihr ganzes Leben lang von der Familie geächtet worden war und die sie selbst oft genug in Schwierigkeiten, vor allem aber Herzschmerz, gebracht hatte. Kaum war ihr dieser Gedanke durch den Kopf geschossen, kam das Bild von dem halb verbluteten Damon in ihr auf. Er wusste, wie sich das anfühlte. Er würde ihre Ängste verstehen, doch im Gegensatz zu ihr hatte er keine Ahnung. Der ältere Salvatore kannte ihre weiche Seite nicht und würde sie auch nicht kennen lernen – sie allerdings wusste alles über ihn. Leise seufzend öffnete sie ihre Lider wieder und blickte hinauf zu ihrem Bruder.

"Du weißt, sie ist stark, und sie beruft sich in diesem Fall wohl auf ihre Erziehung. Man merkt ihr kaum etwas an, dass es sie noch quält, was ihr wegen dieser verdammten Hexen widerfahren ist, aber ich denke trotzdem, dass es so ist. Auf jeden Fall geht es ihr besser! Und was hast du so gemacht, während man mich in Samthosen gesteckt und in meine animalische Form gezwungen hat?" sagte Nik und ließ sich nur einen Meter entfernt in den zweiten Ohrensessel fallen. Langsam nickte die Ursprüngliche. „Ich bin froh, dass es ihr gut geht“ erwiderte sie schlicht und ging gar nicht weiter auf seine gestellte Frage ein. Nik würde keine Freude haben, wenn er wüsste, was sie die letzten Stunden getrieben hat und da sie einen weiteren Streit vermeiden wollte – allein schon, weil sie nicht im entferntesten vor hatte, sich zu entschuldigen – schwieg sie einfach. Sehr zu ihrer Freude schien der Hybrid auch gar keine Antwort zu erwarten, denn er fuhr sofort mit einem ganz anderen Thema fort. "Sag mal, Schwester... Was hältst du von einem Ball? Hier bei uns zu Hause? Ich würde gerne unter den hohen Tieren der Stadt bekannt machen, dass sie uns hier haben, auch wenn sie nicht wissen, was das bedeutet. Und ich könnte im selben Atemzug deine Forderung erfüllen. Du darfst beiwohnen. Ein Gespräch unter sechs Augen? Was meinst du?"

Ein Ball? Kaum hatte sich die Idee in ihrem Kopf verankert trat ein schwaches Lächeln auf ihre Lippen. Schon ewig hatte sie keinen Ball mehr ausgerichtet und wie Nik wusste, tat sie wenig so gerne. Die rauschendsten Feste waren auf ihre eigene Kappe gegangen und nun wollte er hier so etwas veranstalten? Nichts lieber als das! Ihr selbst war bereits aufgefallen, dass viel zu wenigen Leuten in dieser Stadt klar war, wer in ihre Heimat zurückgekehrt war und was das zu bedeuten hatte! Jedoch war die Aussicht auf ein Fest nicht das Einzige was zu dem Lächeln auf ihren Lippen beitrug. Die Vorstellung von einem Gespräch zwischen Nik und Allison, war nur allzu köstlich, vor allem wenn sie dabei sein konnte. Zufrieden leerte sie ihr Glas und stellte es auf den kleinen Tisch neben sich ab. „Ich hoffe wir reden hier von einem Ball der dem Ruf der Mikaelsons gerecht wird? Ein tobendes Fest und kein kleiner Tanzabend?“ fragte sie und das Grinsen auf dem Gesicht wird breiter. „Du überlässt mir doch bestimmt die Planung, oder? Sag mir nur, was hast du dir vorgestellt?“ fuhr sie dann fort und schlug ein Bein über das andere. „Und zu deinem zweiten Vorschlag – wird gut so sein!“ sagte sie schlicht und zog eine Augenbraue in die Höhe.
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 01, 2014 7:29 pm

Eine ganze Zeit lang hatte sein Schwesterchen nachdenklich gewirkt, als würde sie in ihrem Kopf etwas zu Tode analysieren. Das kannte Nik schon von ihr, doch als er sie genauer betrachtete, merkte er, was wirklich dahintersteckte. Dieses Prozedere kannte er schon, sein Gegenüber gewann seine Fassung wieder und baute sich die übliche Maske der Gleichgültigkeit auf, sodass niemand bis in Bekahs Innersters vordringen konnte, ihre Schwächen nicht erkennen konnte. Sobald der Hybrid jedoch über seine Verlobte berichtete, hatte er wieder die vollste Aufmerksamkeit für sich gewonnen und konnte sogar ein Lächeln auf den Lippen der blonden Urvampirin erkennen, während sich ihre Blicke kreuzten. Es war schön, dass selbst nach all der langen Zeit der Trennung die Freundschaft der beiden wichtigsten Frauen in seinem Leben so unverändert geblieben war. Nicht auszudenken, wenn zwischen ihnen dieselbe Kriegsnummer herrschen würde wie zwischen Rebekah und Allison.

Als letztere in Verbindung mit dem Ball zur Sprache kam, war seine kleine Schwester wieder mit Feuer und Flamme bei der Sache. Er wusste, dass sie nur zu gerne solche Events auf die Beine stellte, wie sie ihn kurz darauf nochmal daran erinnerte, und noch dazu schien sie einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seiner ersten Hybridin wirklich gerne zusehen zu wollen. Kein Wunder! Und natürlich wollte er ihr die Planung überlassen, wobei die Hoffnung, dass sie etwas Großes, das ihrem Ruf und ihrer Familie gerecht wurde, aufziehen würde, ihm deutlich ins Gesicht geschrieben stand, als er das alles in Worte fasste.

"Wem wenn nicht dir, würde ich diese Aufgabe überlassen, mein geliebtes Schwesterherz. Ich bezweifle, dass irgendjemand sonst darin so viel Begabung aufweist wie du. Wir sollten gleich mit den Vorbereitungen anfangen, ich lasse dir freie Hand. Vielleicht schaffst du es ja, dass du ein bisschen von dem Glamour der 20er einfängst, dann bin ich voll und ganz zufrieden. Und du darfst dir jemanden einladen, wenn du möchtest. Alles andere ist deine Angelegenheit. Solltest du Hilfe brauchen, frag doch Rowena, sie steht dir sicher gerne zur Seite, und wenn ich kann, werde ich auch ein paar Handgriffe tätigen."

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Mai 03, 2014 10:19 am

In Rebekahs Kopf schwirrten bereits die verschiedensten Ideen herum und sie wusste bereits jetzt, dass man sich auf ein fest vorbereiten konnte, welches nicht so schnell in Vergessenheit geraten würde. Ja, das war eine Aufgabe, mit der sie sich nur allzu gern auseinandersetzte. Sehr viel lieber als mit der Beaufsichtigung irgendwelcher Flohpelze.

"Wem wenn nicht dir, würde ich diese Aufgabe überlassen, mein geliebtes Schwesterherz. Ich bezweifle, dass irgendjemand sonst darin so viel Begabung aufweist wie du. Wir sollten gleich mit den Vorbereitungen anfangen, ich lasse dir freie Hand. Vielleicht schaffst du es ja, dass du ein bisschen von dem Glamour der 20er einfängst, dann bin ich voll und ganz zufrieden. Und du darfst dir jemanden einladen, wenn du möchtest. Alles andere ist deine Angelegenheit. Solltest du Hilfe brauchen, frag doch Rowena, sie steht dir sicher gerne zur Seite, und wenn ich kann, werde ich auch ein paar Handgriffe tätigen“ sagte Nik und zauberte damit endgültig ein zufriedenes Grinsen auf Rebekahs Lippen. Ja, er hatte Recht. Wer sollte so etwas Großes aufziehen, wenn nicht sie?! Niks Einwurf mit den 20ern brachte die Ursprüngliche auf noch mehrere Einfälle. Sie wollte definitiv etwas elegantes, edles, stilvolles – nichts billiges oder einfallsloses. Dieser Ball sollte sie das die Macht darstellen, die sie waren. Die Familie Mikaelson, in aller Pracht. Nik, Elijah, Kol und sie sollten zusammen auftreten, als eine Einheit.

„Ja, ich bezweifle ehrlich gesagt auch, dass das irgendjemand sonst so gut könnte, wie ich“ erwiderte sie ernst und nahm einen Schluck ihres Scotch. „Ja, ich werde Row bitten ob sie mir helfen kann, auch wenn ich nicht im geringsten daran denke die Entscheidungen wem anderen zu überlassen. Aber bei der Größe des Festes, werde ich eine helfende Hand brauchen“ fügte sie dann noch hinzu. „An welches Datum hast du gedacht? Wenn ich ehrlich bin möchte ich nicht mehr lange damit warten und wenn ich gleich mit den Vorbereitungen beginne, brauchen wir nicht mehr lange. Du könntest mir ja ein paar Handlanger zur Verfügung stellen, damit ich die Einkäufe nicht selbst erledigen muss!“

Mit einer fließenden Bewegung erhob sie sich von dem gepolsterten Stuhl und stellte ihr Glas auf dem Couchtisch ab. Die Vorfreude welche bereits jetzt in ihr aufkam, war kaum mehr zu bändigen. Allein der Gedanke daran sich ein Ballkleid zu kaufen, lauter Laufburschen herumzukommandieren und endlich mal wieder die Zügel in der Hand zu halten, machte sie ganz quirlig. Ja, Nik hatte immer schon gewusst, wie er seine kleine Schwester um den Finger wickeln konnte.
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