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 Mikaelson Mansion

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AutorNachricht
Rowena De Vere
Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 24, 2014 11:55 am

Eine Wand ließe sich sicherlich leichter überzeugen, als die blonde Jägerin, aber eigentlich wollte Rowena hier auch niemanden überzeugen, sondern lediglich die Realität aufzeigen. Sie hatte sich bedankt für die Nichttötung und ihr war bewusst, dass andere sie sicherlich ohne Bedenken gepfählt hätten. Sie kamen ohne ihren Dank zurecht? Sicherlich. Was waren schon ein paar dahin gesagte Worte, aber die kleine Vampirin sagte es eben nicht einfach nur so dahin, sondern sie meinte es ernst. Sie war den beiden dankbar. „Und dennoch solltet ihr ihn hören.“, sagte sie und sah diesmal direkt die Blonde an. Die drei konnten sich von Dank nichts kaufen und dennoch sollte man nicht unterschätzen, was aufrichtiger Dank wirklich bedeutete. Es wurde sofort ein Danke gesagt und in Wirklichkeit überhaupt nicht so gemeint. Sie meinte es jedoch wirklich so und wusste auch, dass sie in der Schuld der Jäger stand.

Die Blonde wetterte jedoch weiter und ihr Vorwurf ließ Rowena lächeln, auch wenn diesem Lächeln eine gewisse Wehmut anhaftete. An sich war an der Situation überhaupt nichts schön, immerhin schlug ihr blanke Verachtung entgegen und dennoch... sie konnte es nicht beschreiben, warum sie lächelte. Sie hatte das Wissen um Schein und Selbstdarstellung mit der Muttermilch aufgesogen und es im Laufe ihrer Erziehung und Ausbildung perfektioniert. Sie war eine echte Prinzessin und als solche hatten ihr die Menschen zu Füßen gelegen, wenn sie nur den Raum betreten hatte. Zumindest so lange, bis ihr Exmann gekommen war und ihr Nacht für Nacht Gewalt anzutun. Das Schicksal einer adligen Frau im Mittelalter. Wenn sie hier wirklich sich selbst in einem besseren Licht darstellen wollte, würde sie das völlig anders machen. Ganz leicht schüttelte sie den Kopf. „Ich will mich nicht in einem besseren Licht darstellen, wenn ich es wollte, dann würde ich es auch schaffen, ganz ohne vampirische Tricks. Ich sage euch hier die Wahrheit, nicht mehr und nicht weniger. Ob ihr es glaubt oder nicht, ist euch überlassen.“, sagte sie offen. Sie sah keinen Notwendigkeit darin, sich selbst irgendwie besser darzustellen. Man urteilte über andere, ohne denjenigen wirklich zu kennen und genauso wurde über einen selbst geurteilt. Rowena war ein Vampir und damit war sie ein Monster im Augen der Jäger.

Dean schwieg, aber diesmal meldete sich der Riese von einem Mann zu Wort. Er schien erst einmal geneigter zu sein ihr zu glauben, jedoch brachte er nun Nik ins Spiel. „Nik und meine Geschichte ist mehr als die zwischen Liebenden, aber das spielt jetzt keine Rolle. Weder der Vampir noch der Werwolf waren harmlose Wesen. Die Doppelgängerin lebt wieder, wie euch aufgefallen sein dürfte. Ich will gar nicht bestreiten, dass dieses Ritual grausam war, aber es hat nur das aus Nik gemacht, was er schon zuvor hätte sein sollen. Ihr kennt vielleicht die Hälfte der Geschichte und damit nur die Hälfe der Wahrheit und dennoch richtet ihr. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Gerade ihr in eurem Job müsstet das doch eigentlich wissen.“, sie sah sie alle drei an und ihre hellen Augen waren ernst. „Und um deine Frage zu beantworten: ich halte Nik sehr wohl von gewissen Dingen ab, weil er weiß, wie ich über das Töten denke. Vampire sind keine bedenkenlosen Killer und wenn sie doch so Handeln, dann weil sie keine Menschlichkeit mehr haben.“ Auf Nik würde sie nichts kommen lassen, auch wenn sie mit seinem Handeln keineswegs immer einverstanden war. Er wusste das und auch wenn er durchaus tötete, um das zu erreichen, was er wollte, so tötete er doch niemanden, der unschuldig war.

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Elena Gilbert
MODERATOR | Human
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 25, 2014 10:05 am

Auch Stefan hatte keine Ahnung was Klaus vorhatte, doch er versicherte ihr erneut, dass er alles für ihre Sicherheit tun würde und strich ihr dabei beruhigend über den Rücken. Ein schwaches Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, während sie sein Gesicht betrachtete. Wie immer dachte er nur an ihr Wohl, doch er verstand gar nicht, dass es ihr vor allem um das Seine ging. Dass ihr ihre Sicherheit nichts bedeutete, wenn seine nicht ebenfalls gewährleistet war.

Während Stefan seinen Blick durch die Menge schweifen ließ, schmiegte Elena sich an seine Brust, schlang ihre Arme um seinen Körper und drückte sich an ihn. Ein wohliger Schauer rann ihr über den Rücken, als er mit den Fingerspitzen über ihre nackten Schultern strich. „Hier bin ich sicher“ flüsterte sie an seiner Schulter und legte die Hand direkt über sein Herz. Ja, genau hier und nirgends sonst, dachte sie sich. Tief atmete sie seinen Geruch ein und löste sich dann wieder von ihm. Jo, welche eben noch fragend zu ihnen gesehen hatte, war nun selbst in eine Unterhaltung verwickelt. Es war die Frau, welche zuerst an Klaus‘ Seite gestanden hatte und dann ein Gespräch mit Caroline gesucht hat. Damals beim Ritual hatte sie ihr Gesicht kurz gesehen, bevor die Welt um sie herum schwarz geworden war, da Klaus ihr das Leben ausgesaugt hatte. Sie musste ein Vampir sein und auch wenn die Doppelgängerin ihr nicht vertraute, wirkte sie nicht wie eine Gefahr.

Langsam glitt ihr Blick von Jo weiter. Damon trat in ihr Sichtfeld, wie er viel zu eng mit Rebekah tanzte und damit einen heftigen Würgereiz in Elena aufkommen ließ. Schlimmer als die Tatsache, dass er mit der Schwester des Monsters höchstpersönlich hier war, war das Bild von Allison, welche in dem Moment von einem ihr fremden Mann auf die Tanzfläche geschoben wurde. In ihren Augen standen Tränen, welche geweint werden wollten und ihre Hände zitterten sichtlich. Es brach All das Herz ihren Freund so zu sehen und die Dunkelhaarige wäre am liebsten direkt auf Damon zu gerannt nur um ihm eine schallende Ohrfeige für diese Aktion zu verpassen. Ihr Fuß zuckte bereits in seine Richtung, doch sie brachte sich selbst zur Vernunft. Der ältere Salvatore war unberechenbar ohne Gefühle. Vor ihm würde nicht seine beste Freundin stehen, der er nie ein Haar krümmen würde, sondern jemand der ihm nicht das Geringste bedeutete.

„Können wir wo anders hingehen? Ich möchte ehrlich gesagt nicht wie angewurzelt hier stehen bleiben und mir den Kopf darüber zerbrechen, wie er das nur tun kann…“ sagte Elena mit leiser Stimme.

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Rebekah Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 25, 2014 10:31 am

„Du bist Teil des Rates?“ fragte Rebekah mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Vielleicht hatte sie die Intelligenz des Vampirs doch unterschätzt. Immerhin gehörte doch einiges dazu alle Ratsmitglieder zu täuschen und ihnen weiszumachen, dass man auf ihrer Seite stünde. „Mr. Salvatore ich bin beeindruckt“ fügte sie dann noch, mit einem kurzen Blick auf Carol Lockwood, hinzu. Kurz nachdem Nik sie wieder von den Toten aufgeweckt hatte, war Bekah alle Informationen über die Stadt durchgegangen, doch das hatte sie nicht gewusst.

„Sagen wir einfach, es kümmert mich nicht länger, was mit anderen ist, das habe ich lang genug getan. Und außerdem... Was ich dir antue? Ich tanze mit einer Frau, nichts weiter. Du tauchst mit dem Mann auf, der mich fast getötet hat. Du stehst meinem Fast-Mörder näher als mir, da er gleich ist wie du, zu deinem Rudel gehört. So ähnlich hattest du es doch ausgedrückt, nicht wahr? Du solltest dich fragen, wer wem hier etwas antut“ erklang plötzlich Damons eiskalte Stimme. Er schaffte es mit seinen Worten sogar Rebekah eine Sekunde lang zu überraschen. Das hier war nicht gefühllos, nein, es war richtig gefühlskalt. Kaum hatte er ausgesprochen nahm die blonde Ursprüngliche sich vor ihn heute besser im Auge zu behalten. Er wirkte wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit explodieren konnte, nur um dann alle anderen mit sich zu reißen und Bekah würde zu verhindern wissen, dass das auf ihrem Ball geschah!

Für ihre Verhältnisse war die Stimmung bereits wieder viel zu angespannt. Sie wollte den Abend heute genießen und sich nicht runterziehen lassen, immerhin fand so ein Ball nicht alle Tage statt. Nik stand immer noch bei seinen zwei neu erschaffenen Geschöpfen und schenkte ihnen sein typisches, schiefes Grinsen, welches sie ihm in dem Moment aus dem Gesicht prügeln hätte können. Zwar hatten sie über das Thema gesprochen, doch der Anblick von Nik mit den Hybriden, wie er sie betrachtete, als wären sie ein Teil von ihm, den sonst niemand verstehen konnte… Irgendwann würde auch er sehen, dass die eigentliche Familie das war was zählte, doch bis dahin würde sie der Zorn in sich quälen.

„Weißt du was wir brauchen?“ fragte Rebekah wieder an Damon gewandt und blieb stehen, ohne jedoch die Hände von seinen Schultern zu nehmen. „Alkohol!“ sagte sie dann mit einem tiefen Seufzer und wandte sich ab. Ohne viel darüber nachzudenken ergriff sie seine Hand und zog ihn direkt durch an die Bar, welche nachdem der Champagner serviert worden war, nun auch Hochprozentiges ausschenkte. Sie orderte zwei Tequila ohne Zitrone und schob den Schnaps zu ihrem Begleiter. Sie selbst erhob ihr Glas und grinste ihn an.

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Damon Salvatore
MODERATOR | Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 25, 2014 6:59 pm

Seine Worte trafen Allison wohl recht heftig. Man konnte ihr den Schmerz ansehen und wenn Damon seine Gefühle noch hätte, dann hätte er ihren Schmerz auch fühlen können, aber so sah er sie einen Moment einfach nur ausdruckslos an, bis sie von dem fremden Werwolf auf die Tanzfläche gezogen wurde. Er konnte die vernichtenden Gedanken der anderen regelrecht hören. Elena wollte sogar fort von hier, da sie sein Verhalten nicht ertrug. Es war so typisch. Er war immer der Böse, aber hatte überhaupt mal einer daran gedacht, was Allison ihm eigentlich antat? Er war nur wegen ihr gefoltert worden und es hatte sie einen Dreck interessiert, was nach ihrem letzten Treffen passiert war. Das sah aber natürlich wieder keiner, denn er war ja das Monster, so wie es immer der Fall war. Früher hätte es ihn verletzt, aber jetzt war es ihm egal. Dann war er eben ein Monster, aber er war nur das, was die anderen aus ihm gemacht hatte. Sie alle waren es, die Damon zu dem gemacht hatten, was er nun war. Wenn sie ihn für ein Monster hielten, dann war das allein ihre Schuld.

Selbst Rebekah sah für einen Moment unbehaglich aus, was ihm ein kaltes Lächeln auf die Lippen zauberte. „Gefällt dir etwa nicht, was du aus mir gemacht hast?“, flüsterte er ihr so leise ins Ohr, dass nur sie es hören konnte. Für Damon war das alles nur ein Spiel. So wie die anderen zuvor mit ihm gespielt hatten, spielte er nun mit ihnen und die Folgen, die daraus entstehen konnten, waren ihm ziemlich egal. Vermutlich plante Stefan gerade, wie er ihm am besten das Genick brechen konnte, um ihn einzusperren. Sie wussten beide, dass der jüngere Salvatore nicht den Schneid hatte, um ihn zu töten. Zwar war es Stefan gewesen, der ihn in letzter Konsequenz dazu gebracht hatte, seinen Gefühle abzuschalten, aber ihn töten? Nein, dafür hatte der andere schon zu viele Gelegenheiten in der Vergangenheit verstreichen lassen.

Es war doch langweilig mit anzusehen, wie alle hier tanzten und doch da einige waren, die sich am liebsten an die Gurgel gehen wollten, er war sich ziemlich sicher, dass Allison ihm gerade am liebsten einen Pfahl ins Herz stoßen wollte, weil sie ihn für gemein hielt und auch Rebekah sah aus, als wollte er die beiden neuen Hybriden am liebsten in Stücke reißen. Damon wäre wohl der Letzte, der sie davon abhalten würde, gerade bei dem Tyler-Köter wäre es äußerst verlockend, dessen noch für kurze Zeit schlagendes Herz in Händen zu halten, während der tote Körper regungslos zu Boden fiel. Ja, die Vorstellung hatte durchaus etwas Verlockendes.

Rebekah hatte aber leider andere Pläne und sagte, sie beide bräuchten Alkohol. Nun, das konnte nicht schaden. Sie nahm seine Hand und zog ihn einfach zur Bar, ohne darauf zu warten, ob er das überhaupt wollte. Klar, mit ihm konnte man so was ja auch machen. Sie bestellte Tequila. Er wollte Bourbon. Dennoch hob er ebenso sein Glas, erwiderte das Grinsen gefühllos und kippte dass Glas hinunter. Ganz sicher würde er nicht mit anstoßen. So weit kam es noch. Ohne ein Wort zu ihr zu sagen, bestellte er Bourbon und als der Mann hinter der Theke ihm eingießen wollte, nahm er ihm gleich die ganze Flasche weg. Wenn der Mann ihm immer etwas in ein Glas gießen würde, würde er nur noch ihn bedienen und das wäre ziemlich langweilig und für Damon auch echt nervend.

„So Barbie-Klaus, nachdem ich endlich was Anständiges zu trinken habe, erzähl doch mal was. Wie war dein Tag? Und... oh... hast du neue Schuhe?“, fragte er spöttisch und genehmigte sich einen großen Schluck aus seiner Flasche. Der Bourbon war gut. Das musste man den Mikaelsons lassen, sie hatten Geld und setzten das auch gut ein.

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Joanna Harvelle
CO-ADMIN | Hunter
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 27, 2014 9:10 pm

Nach wie vor war Jo nicht der Meinung, irgendeinen Dank von dem Vampir hören zu wollen. Dafür war ihr einfach alles, mit dem sie zu tun hatte, zuwider. Sie hatte in der Zeit seit dem Hexenmassaker nicht mal daran gedacht, dass ein Danke mal ganz nett wäre. Jede Minute ohne diese Miesere von Vampirclan war Jo heilig.
Sie schaute Rowena unberührt an, als diese sie direkt ansah und auf ein Danke beharrte.

Und dann lächelte sie doch wahrhaftig? Das steckte Jo definitiv in ihre große Schublade für Provokation! Doch sie riss sich zusammen und hakte sich einen Moment nur fester an Deans Arm. Im Moment war er einfach nur ihr Anker, der sie davor bewahrte, auf Rowena loszugehen und Debakel anzuzetteln. Mit Beleidigungen, Schlägen und verbalen Attacken konnte Jo umgehen. Aber nicht mit so einem süßen Prinzessinnen-Lächeln, wenn vermutlich der letzte Snack noch im Keller lag.
Zumal sie nun auch noch meinte, sich nicht in besseres Licht zu stellen. Obwohl sie es im Grunde tat. Man, war das zum Kotzen.

Dean schwieg. Und wenn Sam nicht nun eingesprungen wäre, wäre Jo wohl langsam an die Decke gegangen. So nutzte sie die Gelegenheit, um sich selbst wieder zu fassen.
Sams Einwand war berechtigt. Und Gott ja, Jo war sowas von seiner Meinung.
Aber darauf hatte die Vampirin natürlich auch einen Einwand. Jos Lippen bildeten eine weiße Linie, als sie sich erklärte und tatsächlich meinte, dass das Ritual ein notgedrungenes Übel gewesen war. Dass Klaus dadurch nur zu dem wurde, was er eh sein sollte.

"Ihr kennt vielleicht die Hälfte der Geschichte und damit nur die Hälfe der Wahrheit und dennoch richtet ihr. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Gerade ihr in eurem Job müsstet das doch eigentlich wissen.“

"Missy", fuhr Jo ihr promt dazwischen. Ihre Stimme war ruhig und beherrscht. Fast schon zu beherrscht. Sie musste sich wirklich zusammenreißen.
"Nummer Eins: Wage es nicht, uns zu belehren, wie wir unseren Job zu betrachten und unsere Entscheidungen zu treffen haben. Oder auch nur ansatzweise den Moralapostel zu spielen.
Und Nummer Zwei: Ich denke, wenn so ein verdammtes Ritual nötig war, um eine Seite in deinem Obermacker zu aktivieren, dann sollte es wohl kaum so sein."

Über ihre restlichen Worte konnte Jo nur den Kopf schütteln und als sie geendet hatte, schnaubte sie. Das war in ihren Augen Antwort genug.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Aug 28, 2014 9:11 am

Mit gerunzelter Stirn verfolgte Dean die Unterhaltung. Rowena gab sich alle Mühe Sams Einwürfe wieder zu entkräften. Es war nicht zu übersehen wie bemüht sie war, die Dinge gerade zu rücken.

Jo riss der Geduldsfaden und sie fiel Rowena ins Wort. Es wurde deutlich, dass die Jäger hier einer Meinung waren.

"Korrigiere mich, aber soweit ich weiß, hätte dein Freund ohne dieses Ritual ebenfalls weiterleben können. Als Ur-Vampir. Er hatte keine Schmerzen zu leiden, er drohte nicht zu sterben oder sonst was in der Art. Dennoch hat er zwei Wesen für dieses Ritual getötet. Er hat das nicht getan, weil sie es verdient hätten und weil er so ein Wohltätet für die Menschheit ist, auch wenn er dir das bestimmt gerne so verkaufen will. Er hat die beiden getötet, weil er dieses Ding werden wollte. Aus keinem anderen Grund."

In Deans Blick trat jetzt ein spekulatives Funkeln. "Warum gibst du dir überhaupt so viel Mühe uns zu überzeugen? Wir sind Jäger, dir müsste doch klar sein, dass du gerade versuchst einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen?"

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 29, 2014 6:18 am

Seine Gedanken rasten, um es mal einfach auszudrücken, und Stefan wusste nicht, worauf er mehr achten sollte. Auf die Gefährtin von Klaus, die zuerst bei Caroline und Matt gestanden hatte und jetzt Jo und Dean auf die Nerven ging, oder vielleicht doch Klaus persönlich, der ihnen einen fragwürdigen Auftritt präsentiert hatte, nur um sich nun mit Hayley und Tyler über deren Werdegang seit ihrer Verwandlung zu unterhalten. Dass die beiden die neuen Hybriden in der Stadt waren, war ihm neu, doch es gefiel ihm, dass er zumindest den jungen Lockwood kannte. Sollte also etwas vorfallen, wusste er genau, an wen er sich wenden konnte und auch würde! Schon merkwürdig, wie schnell sich in ihrer Heimat alles verändert hatte und wie viel in den letzten Wochen passiert war. In Gedanken versunken strich der Vampir seiner Freundin über die Schulter und nahm nur am Rande war, dass ihr dies einen Schauer über den Rücken laufen ließ, ehe sie sich enger an ihn schmiegte. Die Worte, die ihr dabei über die Lippen kamen, überhörte er dazu ungewollt. Und das hatte einen Grund, den auch die Doppelgängerin bereits erkannt hatte. Ihr Blick war ebenso wie seiner auf diesen gerichtet.

Es war Damon, der sich immer aufreizender mit Rebekah bewegte und wirklich nichts aus seinem Charme-Repartoir ausließ, wenn man so wollte. Das war aber noch gar nicht das, was ihn so aufregte. Nein, es war das Verhalten des älteren Salvatores, obwohl dieser genau wusste, dass Allison, seine Freundin, wohlgemerkt, nicht nur auch anwesend war, sondern ihn auch hervorragend sehen konnte! Was sie natürlich auch tat! Ihr stiegen augenblicklich Tränen in die Augen und sie verwandelte sich in Null komma nichts in ein bemitleidenswertes Häufchen Elend, doch bevor sie vor versammelter Mannschaft zusammenbrechen konnte, packte ihre Begleitung sie und bugsierte sie gekonnt auf die Tanzfläche im angrenzenden Ballsaal, sodass sie aus der Schusslinie war. Stefan hingegen entkam ein Knurren und die Hände ballten sich aufgrund der Wut in ihm zu Fäusten. Das war für ihn nun der ausschlaggebende Punkt, der ihm bewies, dass er Damon stoppen musste und zwar bald!

"Können wir wo anders hingehen? Ich möchte ehrlich gesagt nicht wie angewurzelt hier stehen bleiben und mir den Kopf darüber zerbrechen, wie er das nur tun kann…", hauchte ihm Elena dann leise zu, und er konnte nichts tun, außer zu nicken. Nur zu gerne würde er dieser Farce vor seinen Augen entfliehen und das würde eindeutig noch ein Nachspiel haben, das schwor er sich und auch seinem Bruder.

"Wir gehen tanzen, schließlich ist das hier ein Ball!"

tbc: Ballsaal

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 29, 2014 2:11 pm

Wütend funkelte Lilith die Blondine an. „Tut mir leid, ich habe nicht ganz aufgepasst. Ich hoffe ich habe keinen Champagner auf ihrem Kleid verschüttet,“, entschuldigte sich diese sofort. Lilith seufzte nur theatralisch und strich kurz über ihr Kleid, um zu überprüfen, ob nicht doch etwas von dem Champagner darauf gespritzt war.
„Nein, zu ihrem Glück nicht.“, erwiderte sie schnippisch und musterte die Fremde dann. Sie war noch jung, doch ganz eindeutig ein Vampir. Doch Lilith überraschte das nicht. Schließlich wimmelte es hier auf dem Ball nur so von übernatürlichen Kreaturen. Überrascht wäre sie nicht, wenn hier auch noch Engel auftauchen würden. Allerdings hätte sie dann ein Problem.
Die blonde Dämonin war genervt und versuchte ihren Unmut deswegen gar nicht ernst zu verbergen. „Wenn Sie mich dann entschuldigen würden – ich hab noch zu tun.“ Sie wandte sich zum Gehen, drehte sich dann jedoch noch ein letztes Mal zu der Vampirin um. „Ich gebe Ihnen noch einen Tipp. Passen Sie das nächste Mal besser auf. Hier wimmelt es nur so von Leuten, die sie lieber nicht zum Feind haben wollen.“

Dann entfernte sie sich und suchte wieder nach den Jägern. Schnell fand sie sie. Sie waren in ein Gespräch mit Niklaus‘ Begleitung verwickelt. Lilith konnte wegen des Stimmengewirrs nicht viel hören, konnte allerdings erahnen, dass beide Parteien nicht wirklich erfreut über die Anwesenheit des jeweils anderen waren – das drückten zumindest die Blicke der Jäger aus. Lianne konnte sie leider nicht ausfindig machen. Schade, sie hätte nun liebend gerne etwas Spaß vertragen können.

Lilith ging weiter und beschloss, wieder von hier zu verschwinden. Es waren zu viele Leute hier und sie konnte einfach nicht riskieren, erkannt zu werden, da außer Lianne niemand ihre neue Hülle kannte. Sie müsste sich einen anderen Zeitpunkt aussuchen, um zuzuschlagen. Vorerst würde sie die Winchesters im Glauben lassen, sie seien in Sicherheit. Doch die Dämonin würde ganz sicher nicht von ihnen ablassen. Nicht, bis sie bekommen hatte, was sie wollte.
So verließ Lilith unbemerkt das Anwesen und teleportierte sich davon.

Tbc: ???
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 29, 2014 2:21 pm

Es war wirklich, als ob man gegen eine Wand redete. Der Starrsinn der Jäger war spürbar und es würde keinen Sinn haben, wenn sie noch weiter mit ihnen diskutierte. Sie hatte ihnen ein Friedensangebot machen wollen, ihnen zeigen, dass von ihnen keine Gefahr drohte, denn es gab schlimmere Wesen als Vampire. Die Dämonen, die sie getroffen hatte, empfand die kleine Prinzessin als wesentlich schlimmer als sich selbst, zumal sie keine Menschen tötete und eigentlich auch sonst nicht tötete. Sie wettete, dass die drei Menschen hier schon getötet hatten und das mehr als einmal. Rowena hatte noch nie getötet, auch wenn sie die Vampirin für das Ritual 'besorgt' hatte, so war nicht sie es gewesen, der ihr letzten Endes das Leben genommen hatte. Sie sprach sich selbst nicht frei von Schuld und doch vermutete sie, das an ihren Händen weit weniger Blut klebte als an denen der drei Menschen vor ihr.

„Das Ritual wäre unnötig gewesen, wenn nicht eine Hexe sich eingemischt hätte. Das Hybridsein ist Niks Natur, ein Zauber hat sie lediglich unterdrückt. Die Hexe hat den Zauber an Leben gebunden, nicht Nik. Er wollte ein Hybrid werden, weil er schon immer einer hätte sein sollen. Ihr könnt das nicht verstehen, das ist mir durchaus klar, aber es ist seine Natur.““stellte sie klar und verteidigte damit ihren Liebsten. Dass sie ständig Missy genannt wurde, störte sie, denn wenn sie eines nicht war, dann eine Frau, auf die diese Beschreibung passen würde. Ihr war durchaus bewusst, dass ihre adlige Herkunft heute nichts mehr wert war, da sie seit Jahrhunderten als tot galt, aber sie war eben dennoch noch die Prinzessin, als die sie geboren wurde und man sollte doch davon ausgehen, dass man andere mit Respekt behandelte. Das gehörte einfach zu einer guten Erziehung dazu. Jo sah jedoch eher so aus, als sie ihr am liebsten den Kopf abschlagen wollte.

Dean stellte eine Frage, warum sie gerade versuchte, die Jäger zu überzeugen. „Du wärst erstaunt, wie viele Inuit einen Kühlschrank besitzen.“, sagte sie trocken und sah zu dem Mann auf, immer darauf bedacht, nicht in unmittelbarer Nähe zu ihm zu stehen, um eine Armlänge Platz zwischen sich und ihm zu haben. „Warum ich mich bemühe? Weil ich denke, dass wir hier größeren Gefahren gegenüber stehen. Ihr seid Jäger und vermutlich wisst ihr von den Dämonen hier. Die Hölle auf Erden ist weit schlimmer als eine handvoll Vampire. Wir sind gegen diese Wesen, aber sie hätten gern ein Bündnis. Es wird nicht zustande kommen, aber ich denke, ihr solltet wissen, was die Hölle plant. Ihr arbeitet bereits jetzt mit anderen Vampiren zusammen. Vielleicht solltet ihr darüber nachdenken, dass wir nicht eure Feinde sein müssen und der Kampf gegen die Hölle mehr erfordert als menschliche Jäger. Denkt darüber nach. Ich lade euch zu einem Essen ein, wenn ihr wollt, dann könnten wir in einer ruhigeren Umgebung miteinander reden.“, sagte sie, sah die drei ernst an. Es waren ernste Dinge, die sie angesprochen hatte, aber sie hatte wenig Lust auf das kindische Gezicke der Blonden, die nicht bereit war, über ihren Schatten zu springen und einzusehen, dass nicht alles Schwarz oder Weiß war.

„Wenn ein Engel Gottes mich nicht für tötenswert hält und meine Schuld für nichtig hält, warum richtet dann ihr Menschen? Ist es nicht am Ende Gott, dessen Richtspruch entscheidend ist?“, fragte sie nach und wandte sich dann zum Gehen, war es doch nur allzu deutlich, dass sie im Moment hier nicht weiterkam.

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 29, 2014 10:24 pm

Es war nicht so, dass Jo nicht verstand, warum Rowena so handelte, wie sie es eben tat. Jo würde Dean auch in allem unterstützen, was er anstrebte. Ihnen stand die Apokalypse bevor. Etwas, vor dem andere weglaufen würden. Dean konnte es aber nicht, da er da mitten drin steckte und Jo würde es auch nicht tun. Sie würde ihn nicht hängen lassen und wenn er etwas von ihr verlangen würde, dann würde sie es tun. Bedingungslos - solange er zumindest nicht verlangte, dass sie das Weite suchen solle. Sie würde ihm folgen, weil sie ihn liebte und handelte die Vampirin nicht aus den gleichen Beweggründen wie Jo?
Das Problem war nur, dass sie auf der falschen Seite stand und Nik unterstützte, einen ihrer obersten Gegner in dieser Stadt, wenn man mal von Luzifer und Lilith absah. Und genau deswegen konnte Jo nicht mit Rowena ins Reine kommen und legte wohl ihre abschleulichste Seite an den Tag - unhöflich, sarkastisch, direkt, beleidigend, abweisend. Es war eine reine Schutzmaßnahme, um nicht durchblicken zu lassen, dass ihr der Ball und die Situation alles andere als behagte. Da hatte sie lieber ein dreckiges, loses Mundwerk.

Zum weiteren Gespräch sagte Jo nichts. Sie dachte sich nur ihren Teil und überließ Dean und Sam das Antworten. Ehrlich gesagt war sie es auch langsam leid, mit Rowena zu disskutieren, da es ja eh zu keiner Einigung kommen würde. Sie waren einfach zu unterschiedlicher Meinung.
Hier prallten Welten auf einander. Bis vor wenigen Monaten hatten sie noch den Willen gehabt, diese Stadt von dem Übernatürlichen zu reinigen. Seitdem hatte sich viel verändert und mittlerweile standen schon Vampire auf ihrer Freundesliste. Aber die Mikaelsons und ihre Anhänger waren nach wie vor ein schwarzer Fleck. Da gab es keine Grauzonen. Sie waren Feinde.
Das Ritual war grausam gewesen. Und selbst wenn Klaus schon immer ein Hybrid hätte sein sollen und eine Hexe es ihm ausgespielt hatte, so war Jo immer noch der Meinung, dass das Ritual falsch gewesen war. Es hatte zu viel Leid gebracht, Leben waren ausgehaucht worden. Und das nur, um ein noch mächtigeres Monster zu erschaffen. Nein, daran konnte Jo nichts Richtiges sehen.

Eigentlich wäre sie froh gewesen, wenn die Vampirin einfach verschwunden wäre. Aber als sie dann von den Dämonen, einem Engel und einem von den Dämonen vorgeschlagenen Bündnis sprachen, horchte Jo wieder auf und ihre Augen blitzten von Dean und Sam zu Rowena.
Zum ersten Mal hatte Klaus' Gefährtin etwas angesprochen, bei dem Jo jeglichen Sarkasmus und Ekel vergaß. Ihre Miene wurde ernst. Die Dämonen zogen ein Bündnis mit den Mikaelsons in Betracht? Okay, damit hatten sie gerechnet und es auch irgendwie in die lange Reihe der schlechtesten Möglichkeiten platziert. Aber dass es wirklich so weit gekommen war, damit hatte Jo noch nicht so schnell gerechnet.

„Wenn ein Engel Gottes mich nicht für tötenswert hält und meine Schuld für nichtig hält, warum richtet dann ihr Menschen? Ist es nicht am Ende Gott, dessen Richtspruch entscheidend ist?“

Damit wandte sich Rowena zum Gehen um. Und ehe sich es Jo versah, rief sie sie schon zurück. Sie warf ihr solche Brocken hin und machte dann Anstalten zu Gehen?
"Halt, stopp! Warte bitte!", hielt Jo sie auf.
"Tut mir Leid. Diese ganze Ritual-Hybriden-Geschichte schlägt uns - mir - noch immer ziemlich auf den Magen. Und darin werden wir wohl auch nie auf einen Nenner kommen", sagte Jo. "Für euch mag es vielleicht wie ein Richtspruch rüber kommen. Aber für uns ist es die Art, wie wir überleben. Wie du so schön sagst, wir sind trotz all der Waffen und Möglichkeiten doch nur einfache Menschen. Wenn wir nicht richten und jedem eine Chance geben würden, hätten wir es nicht mal ins Teenager-Alter geschafft. In manchen Fällen lohnt es sich, erst zu schießen und dann die Fragen zu stellen", erklärte sie und sah Dean fragend an, ob es noch was hinzuzufügen gäbe.

"Aber mal was anderes - du kannst nicht von Dämonen, der Apokalypse und von Engeln reden und dann abzischen wollen. Ein paar mehr Infos wären nett."
Den Rest würde sie den Jungs überlassen. Sie wussten mehr von Engeln. Sie kannte bisher nur Castiel und Anna und die hatten ihr schon gereicht.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 31, 2014 4:54 pm

Nach allem was Rowena gesagt hatte, brachte Jo es für die Jäger sehr gut auf den Punkt. Was das Ritual anging, würden sie wohl nie einer Meinung sein und es fragwürdig wie sinnvoll es war darüber noch zu streiten, denn das Ritual war durchgeführt worden und sie alle mussten nun mit den Konsequenzen leben.

Das die zierliche Vampirfrau jetzt allerdings wie selbstverständlich von Engeln, Dämonen und Bündnissen sprach, veränderte tatsächlich so manches. Unwilkürlich hatte die Anspannung in Dean zugenommen, wo die Sprache darauf kam. Er nickte knapp zu Jos Worten und seine Augen lagen jetzt mit großem Ernst auf Rowena.

"Es überrascht uns nicht, ehrlich gesagt, dass sie auf Nik zugekommen sind. Dämonen sind immer darauf aus ihre Macht zu vergrößern und ihre Position zu verbessern. Jemanden wie deinen Freund haben sie lieber in ihren Reihen als gegen sich. Er hat gut daran getan sich nicht mit ihnen einzulassen. Bei einem Deal mit einem Dämon kann man nicht gewinnen."

"Was Gott angeht, der entscheidet hier schon lange nichts mehr. Es sind ein paar Engel, die nun den Laden schmeißen und an deiner Stelle würde ich nicht so ehrfürchtig von ihnen sprechen. Welcher Engel war bei dir?"

Als wäre das Geflecht an Freund- und Feindschaften in Mystic Falls nicht schon kompliziert genug, schickte es sich nun an noch ein wenig komplexer zu werden. Er hatte mit Sam einen langen Blick getauscht, denn auch der konnte sich ausmalen was es bedeuten würde - Dämonen und Hybriden vereint.

Eigentlich war ihm nach einem lauten, deftigen Fluch, stattdessen suchte er einfach Jos Hand und hielt diese fest gepackt.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 31, 2014 6:07 pm

Rowena hatte für sich selbst eigentlich das Gespräch beendet gehabt, nachdem sie durchgängig auf Ablehnung gestoßen war. Sie wollte keinen Streit vom Zaun brechen und es war nicht schwer zu sehen gewesen, dass gerade die Blonde nicht bereit gewesen war, einen Schritt in Richtung Friedensschluss oder auch nur Annäherung zu gehen. Die feindliche Haltung änderte sich jedoch zumindest etwas, nachdem sie die Dämonen und Engel erwähnt hatte. Das Bitte, mit dem sie zurückgehalten wurde, verwunderte sie, zeigte es doch irgendwie, dass da doch so etwas wie gute Erziehung bei den Jägern gab. Tatsächlich blieb die Prinzessin stehen und drehte sich auch wieder zu ihnen um, sodass sie von Angesicht zu Angesicht unterhalten konnten. Ihr entgingen die Blicke keineswegs, die die Jäger miteinander tauschten. Ihnen behagte der Gedanke ganz und gar nicht, dass sich Nik mit den Dämonen zusammentun könnte.

Die Aufforderung, mehr an Informationen zu geben, war schroff, aber es verwunderte sie nicht, dass sie so harsch gestellt wurde, immerhin wurde sie hier immer noch als Feindin betrachtet. Auch Dean wollte mehr wissen. Die Kritik an Gott schenkte Rowena keine Beachtung. Sie ließ sich nicht in ihren Glauben hineinreden, immerhin war es dieser Glaube gewesen, der sie davor bewahrt hatte, sich selbst einen Dolch ins Herz zu stoßen, während sie in der Hölle ihrer Ehe gefangen gewesen war. Ihre Hand suchte sich unbewusst ihren Weg zu dem Madonnenanhänger an ihrem Hals. Zärtlich legten sich ihre Finger auf der Schmuckstück.

„Wie schon gesagt, ein solches Bündnis wird nicht zustande kommen.“, sagte sie selbstsicher und sah zu den Jägern auf. Nik würde sich von einem Dämon nichts sagen lassen, er hatte seinen eigenen Kopf und nachdem diese Höllenbewohner es gewagt hatten, ihr zu nahe zu kommen, war jede Chance für die Dämonen gestorben. „Versuch nicht, mir meinen Glauben ausreden zu wollen, Dean. Wenn er s nicht geschafft hat, schaffst du das auch nicht.“, sagte sie sanft, aber es schwang merklich Schmerz in ihrer Stimme mit. Ihre Finger lagen immer noch auf ihrem Kettenanhänger.

„Ihr Name ist Anna.“, sagte sie ehrlich und sah diesmal sah sie Dean an, da er die Frage gestellt hatte. Die Jäger wussten mehr über Engel und Dämonen als es den Anschein hatte. Das konnte gefährlich oder aber nützlich sein. Es wäre so viel besser, wenn sie offen miteinander reden würden, um so effektiver gegen die Dämonen arbeiten zu können. „Wir sollten nicht hier so offen darüber reden. Es gibt zu viele Ohren, die mithören können.“, merkte sie an. Es gab hier etliche Vampir und Hybride.

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Rebekah Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 02, 2014 12:30 pm

Auch Rebekah kippte das Glas hinunter und wischte sich danach einen danebengegangenen Tropfen vom Mundwinkel. Kaum hatte sie das Stamperl wieder zurück auf den Tresen gestellt, bestellte Damon Bourbon für sich. Der Kellner, welcher für den heutigen Abend zum Arbeiten hier manipuliert wurde, füllte ihm artig ein Glas damit ein, musste dann allerdings gleich die ganze Flasche hergeben, da Damon wohl mit einem Getränk nicht genug hatte. So brachte er auch der Blonden ein Glas, welche ohne zu zögern ihrem Begleiter die Flasche entriss und etwas von dem Inhalt in ihr Glas fließen ließ.

Mit hochgezogener Augenbraue sah sie Damon an und kräuselte leicht die Lippen: „Dich als Begleiter auszuwählen war wohl doch nicht die klügste Entscheidung. Du siehst zwar gut aus aber der Teil in dem du behauptet hast, du wärst der spaßigere Bruder von euch beiden, stimmt wohl nicht so ganz“ entgegnete sie auf seine sarkastischen Fragen hin und leerte erneut ihr Glas. Langsam wurde Rebekah mürrisch und das war ein Zustand in dem sie bestimmt keiner sehen wollte. Sie hatte nicht so viel Spaß wie erhofft, woran sie Damon die Schuld gab, denn in der Welt der Ursprünglichen war sie selbst nie die Schuldige! So wandte sie sich mit kalter Miene ab und ließ ihren Blick über die Menge schweifen. Ihren Rücken lehnte sie gegen den Tresen, wodurch so die etlichen Perlen und Pailletten, welche auf dem Rückenteil ihres Kleides befestigt waren, in ihre Haut stachen. Ihre Finger strichen über den Rand des Kristallglases, welches bereits wieder aufgefüllt war und erzeugten damit kaum wahrnehmbare Laute.

Ihr wandernder Blick blieb erneut an Nik hängen, welcher sich immer noch nicht von seinen zwei Schätzen wegreißen hat können. Wie er sie betrachtete! Als wären sie etwas so besonderes, als wären sie diejenigen gewesen die die letzten eintausend Jahre alles für ihn getan hatten. Noch schlimmer war jedoch die Zuneigung an welcher er Allison, dieses Miststück, teilhaben ließ. Nur weil sie von seinem Vater abstammte - etliche Jahrhunderte waren vergangen, so viele, dass man den Verwandtschaftsgrad nicht einmal mehr zählen konnte aber natürlich mussten sie sich darauf etwas einbilden! Es war abscheulich und so oft Nik ihr noch versprechen würde, immer hinter ihr zu stehen, würde sie mit alle dem nie zurechtkommen.

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 02, 2014 12:45 pm

Elena sah mit gerunzelter Stirn zu Stefan auf und wartete auf eine Antwort. Gleich wie sie noch einige Sekunden zuvor, starrte er Damon und Rebekah an, welche sich mittlerweile – Hand in Hand – auf den Weg zu der nächst gelegenen Bar machten. Man konnte Stefan nur allzu deutlich ansehen wie sehr ihm das alles gegen den Strich ging. Wie gern er das Spiel seinen Bruders, dessen Regeln keiner von ihnen kannte, unterbinden würde, aber hier und jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Elena hatte Angst den älteren Salvatore zu provozieren. Mehr als einmal hatte sie mit eigenen Augen ansehen müssen, wie er explodierte und damit allen und jedes was sich in seiner Umgebung befand mit sich riss. Wie er eiskalt mordete, ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer, einfach weil er selbst keine hatte. Ihn si zu sehen tat weh. Es war nicht mehr wie früher. Die Zeiten in denen Elena Damon noch vor alles was er war und darstellte gehasst hat, mittlerweile war er ihr bester Freund, ein Teil ihrer Familie und sie wollte dieses Leben nicht für ihn!

Nach einigen Sekunden nickte Stefan ergriff ihre Hand und zog sie mit sich. "Wir gehen tanzen, schließlich ist das hier ein Ball!" sagte er dann und ließ Elena kurz still halten. „Du willst tanzen? Freiwillig? Sogar wenn du mich auf Tanzabende in der Schule begleitet hast, musste ich dich förmlich dazu zwingen!“ sagte sie halb grinsend und zog eine Augenbraue hoch. Bereits etliche Male hatte sie ihren Freund anflehen müssen mit ihr auf die Tanzfläche zu gehen, ihr zu zeigen, was er alles konnte und wie man damals in den einzelnen Jahrzehnten wirklich getanzt hatte. Sie wusste ganz genau wie gut Stefan darin war sie durch die Luft zu wirbeln und mit ihr über das Parkett zu schweben, sie liebte die seltenen Minuten in denen er es auch wirklich tat, aber diese freiwillige ‚Opferung‘ kam unerwartet.

Lächelnd verschränkte sie ihre Finger mit den seinen und ließ sich in den prunkvollen Ballsaal ziehen. Stefan schlängelte sich gekonnte zwischen den bereits tanzenden Pärchen durch, bis sie beinahe in der Mitte angekommen waren. Sanft legte er seine Hand auf ihren Rücken und zog sie an sich. „Vielleicht können wir ja das Beste aus dem Abend machen… wenn er schon nicht so verlauft wie wir es uns gewunschen hätten“ meinte sie leise und hauchte einen Kuss auf seine Schulter.

tbc: Ballsaal

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 02, 2014 3:54 pm

Damon langweilte sich. Der Bourbon brachte nicht die Ablenkung, die er sich erwünscht hatte. Auch Rebekah langweilte sich offenbar und übte Kritik an seiner Person. Es entlockte dem Salvatore nur ein kaltes Lächeln. „Süße, du hast mit die Gefühle genommen. Erwartest du wirklich Freudenausbrüche von mir. Überlege dir vorher, was du mit jemanden anstellt, wenn du ihn folterst.“, sagte er kalt und ließ sich auf weitere Diskussionen nicht ein. Es änderte doch eh nichts. Rebekah war eine von den Personen, bei denen sich die Welt um sie drehte und nicht um die Sonne. Sie würde ihr Fehlverhalten nie einsehen und würde vermutlich nur wütend werden. Zwar bezweifelte er, dass er handgreiflich werden würde, immerhin könnte das ihren Ball ruinieren, aber er war auch nicht sonderlich scharf darauf, ihren Groll auf sich zu ziehen.

Da sollte sie doch lieber ihre giftigen Blicke den Hybriden zuwerfen. Ihr gefiel absolut nicht, dass Klaus um sie herumflatterte und wie ein stolzer Vater seine Kinder betrachtete. War sie eifersüchtig? Damon wusste genau, weswegen er die Hybriden nicht mochte. Sie waren eine Gefahr für ihn und er konnte Werwölfe schon nicht leiden. Die Blonde hatte etwas gegen Allison, sogar so sehr, dass sie ihn deswegen gefoltert hatte. Ob sie ihr Ziel erreicht hatte, denn seine Freundin schien es nicht im Geringsten zu stören, dass man ihm Gewalt angetan hatte. Wenn das Ziel war, Allison mit dem Wissen zu quälen, dass man ihn wegen ihr gefoltert hatte, so hatte dieser Plan wohl nicht funktioniert.

„Es wird noch ein Gewitter über dir niedergehen, wenn du weiterhin so böse drein schaust. Nicht, dass du noch Falten bekommst.“, sagte er mit einem spöttischen Grinsen. Es war schon irgendwie lustig mit anzusehen, wie sie finster zu ihrem Bruder und den beiden Flohpelzen schaute. Der Ausdruck in ihren eigentlich hübschen Augen wäre wohl beängstigend, wenn es ihn kümmern würde. Er sah sie einen Moment musternd an. Wie weit ging ihre Abneigung? „Du weißt, dass es einen Weg gibt, wie dein liebreizender Bruder keine weiteren Hybriden erschaffen kann?“, stellte er ihr die rhetorische Frage und genehmigte sich einen Schluck aus der Bourbonflasche, nachdem sie sich ein Glas eingegossen hatte.

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Solveig Ofstad
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Di Sep 02, 2014 6:43 pm

Als sich Solveig bei der anderen Blondine entschuldigte, wurde sie von ihr wütend angeschaut. „Nein, zu ihrem Glück nicht.“, erwiderte sie. Dabei strich diese kurz über ihrem Kleid und schaute nach, ob es wirklich nichts abbekommen hatte. Die Norwegerin biss sich auf die Unterlippe, das sie ausgerechnet so etwas auf einem Ball passieren musste. Schließlich wurde sie von der Blondine betrachtet. Anscheinend war sie ein Mensch, weil sie nicht spürte, das sie ein Übernatürliches Wesen war. Jedoch fragte sie sich warum sie so von ihr beobachtet wurde.

„Wenn Sie mich dann entschuldigen würden – ich hab noch zu tun.“ , meinte sie. Die Blondine wollte gehen, jedoch drehte sie sich noch mal zu ihr um. „Ich gebe Ihnen noch einen Tipp. Passen Sie das nächste Mal besser auf. Hier wimmelt es nur so von Leuten, die sie lieber nicht zum Feind haben wollen.“ meinte sie. Daraufhin ging sie. Solveig nickte. Es war jetzt das zweite Mal, das sie gewarnt wurde, Wahrscheinlich war sie doch ein Übernatürliches Wesen gewesen. Sie wusste aber nicht welches sie sein sollte. Die ganzen Jahre über kannte sie nur Vampire, Werwölfe und Hexen. Keines von denen traf auf diese Blondine zu. Solveig war verwirrt gewesen. Wie es aussah gab es noch andere Übernatürliche Wesen. Von diesen wollte sie aber nicht so schnell etwas erfahren, weil die meisten nicht gut waren.

Die Norwegerin schaute sich um. Wen sie ehrlich war fand sie den Ball bisher öde langweilig. Sie hatte sich etwas anderes vorgestellt. Dazu kannte sie niemanden und ohne Begleitung war es noch blöder gewesen. Solveig beschloss von dem Ball zu gehen, da sie etwas anderes brauchte. Die Blondine trank ihren Champagner leer, stellte diesen wieder auf das Tablett und ging aus der Villa raus. Sie wollte etwas anderes haben an Unterhaltung, der Grill schien ihr in dem Punkt doch sehr Willkommen zu sein. Deshalb machte sie sich auf dem Weg dort hin.



tbc: An der Bar

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 02, 2014 9:01 pm

Dean nickte zu ihren Worten an Rowena. Sie waren eine kleine Entschuldigung in einer gewissen Weise. Sie war wirklich ziemlich schroff gewesen, allerdings war sich Jo keiner ernst zu nehmenden Schuld bewusst. Aber sie musste sich eingestehen, dass ihr Temperament mit ihr durchgegangen war - schon wieder. Und heute Abend musste sie eine gewisse Contenance wahren, wenn sie weiter kommen wollten.

Rowena biss tatsächlich an und Jo war schon etwas erleichtert. Sie drehte sich um und sie versanken erneut in einem leisen Gespräch. Jo war sich sicher, dass einige ungewollte Ohren mitlauschten. Aber wahrscheinlich wussten eh schon alle Mikaelsons Bescheid und ihre Feinde waren eh schon die Dämonen. Und ihre Freunde würden es so oder so irgendwann von den Jägern erfahren.
Jetzt hieß es vielleicht noch, dass es nicht zu einem Bündnis kommen würde. Aber das hieß eigentlich nur, dass noch nicht das passende und ansprechende Angebot gefallen war.

Beim Thema Gott wurde Rowena irgendwie ... "seelig"? Diesen Eindruck machte sie nämlich, als sie gedankenversunken ihren Anhänger um ihren schlanken, schönen Hals betastete. Beim näheren Hinsehen sah sie den Madonnenanhänger und mit Mühe verkniff sie sich ein Schnauben.
Jo glaubte nicht an Gott und hatte es noch nie getan. Sie lebte in einer harten Welt aus Fakten. Engel mochte es vielleicht geben, aber selbst die hatten sich nicht als das herausgestellt, für was die ganze Menschheit sie hielt. Würde es einen Gott geben, würden nicht all diese schrecklichen Dinge passieren. Welcher Gott würde seine "Schäfchen" derart ins offene Messer laufen und untätig in ihren Untergang rennen lassen? Seine ja ach so geniale Schöpfung? Nein, sie glaubte nicht an ihn.
Aber des eben angestrebten Friedens willen sagte sie nichts, auch wenn es ihr bei diesem Thema einfach nur sauer aufstieß.

Beim Namen Anna musste Jo dann aber doch seufzen und sie sah zu Dean und Sam. Deans Hand legte sich fest um die ihre und sie erwiderte seinen Händedruck. Sie konnte nur ahnen, was für Gedanken er hegte. Wenn es ihr schon sauer aufstieß, wie musste es dann erst ihm und Sam gehen?
Jo wollte nach Anna fragen, aber ihr Gegenüber meinte, dass es der falsche Ort für derlei Themen wäre. Zurecht. Aber es war auch zu verlockend, sofort nach den gewünschten Antworten zu verlangen. Vor allem, wenn es wirklich jemanden gab, der sie geben konnte. Was auch immer das wäre.

"Vielleicht sollten wir ein Treffen in Betracht ziehen", meinte Jo und suchte in den Augen Deans und Sams nach Bestätigung.
Das könnte sich als Falle herausstellen. Das wäre nun wirklich DIE Gelegenheit, sich mal einigen Jägern zu entledigen. Aber es war gleichermaßen eine Verlockung. Und vielleicht war es die Zeit, ein paar Risiken einzugehen, wenn man voran kommen wollte.

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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Sep 03, 2014 10:38 am

Rowena fragte Matt ob er überhaupt wusste was Klaus dazu getrieben hatte. Natürlich wusste er es nicht, aber eigentlich wollte er die Antwort auch gar nicht kennen, da er stark bezweifelte dass es für all das Blut welches er vergossen hatte eine Ausrede gab. Man konnte nicht immer alles auf die Vergangenheit schieben oder auf gewisse äußere Einflüsse, welche einen zu etwas werden haben lassen, der man eigentlich nicht war. Schlussendlich traf man die Entscheidungen selbst und musste damit auch die Verantwortung dafür übernehmen. Was Matt allerdings wirklich schockierte waren Carolines Worte. Zum einen verstand sie Rowenas Verhalten und zum anderen wollte sie sich noch einmal mit ihr treffen? Das konnte doch nicht ihr ernst sein! Schön und gut, das Gespräch war gewaltfrei verlaufen, aber das hieß nicht, dass es beim nächsten Mal auch so sein sollte. Rowena hat ihnen nur allzu deutlich klar gemacht, dass sie – ohne Ausnahme – alles für Klaus tun würde und in so einer Gesellschaft wollte er seine Verlobte schlichtweg nicht wissen.

Kaum hatte Rowena ihnen den Rücken zugewandt, ließ Matt von Caroline ab und fuhr sich seufzend durch die Haare. Hunderte Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Die vorherige Ruhe machte nun Wut Platz und auch Enttäuschung. Wut, weil er absolut nichts tun konnte, weil er wie immer einfach nur daneben stand und absolut machtlos war, Enttäuschung weil die Blonde ihm versprochen hatte nichts risikoreiches zutun und nun fragte sie nach einem zweiten Treffen, ohne vorher mit Matt darüber zu reden? Schnaubend ging er ein paar Schritte von Care weg, bevor er sich abrupt umwandte und seiner Verlobten in die Augen sah. „Weißt du was ich nicht verstehe?“ fragte er etwas zu laut, wofür er gleich ein paar fragende Blicke von den Leuten um sich herum einfing. „Ich verstehe nicht, wie du nach all dem was sie gesagt hat, dich noch ein zweites Mal mit ihr treffen können magst! Das was ich gesagt habe war mein ernst. Es tut mir leid was ihr geschehen ist und sie hat das alles bestimmt nicht verdient, aber das entschuldigt ihre Tat doch nicht?“ fuhr er nun leiser fort und kam wieder auf Caroline zu. „Wärst du in Gefahr würde ich alles tun um dich zu retten, einfach weil ich dich liebe und zwar so sehr das mich dein Verlust vermutlich selbst umbringen würde, aber ich würde dir nicht helfen lauter Unschuldige zu töten. Klaus ist keine Sekunde in Gefahr gewesen und nur um seiner abscheulichen Pläne Willen hat sie dich und Tyler gekidnappt! Okay, sie hat für euch Ersatz gefunden, aber ist es dir wirklich so egal dass dafür andere Unschuldige sterben haben müssen? Elena ist vermutlich ihr restliches Leben an ihn gekettet und das alles nur weil Wesen wie sie ihm geholfen haben…“ Seine Stimme war zwar leise, aber man konnte deutlich hören wie aufgebracht er war. Das alles war zu viel für ihn. Er wollte nicht mehr zu allem ja und amen sagen, nicht zu seiner ehrlichen Meinung stehen, da er ja eigentlich keine Ahnung von alledem hatte, er wollte das einfach nicht mehr. „Wenn Klaus irgendwann auf die Idee kommen wird, dass er dich aus irgendeinem schwachsinnigen Grund tot sehen möchte, dann wird Rowena nicht zögern seinem Wunsch Folge zu leisten, ich hoffe das ist dir klar!“

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Sep 03, 2014 4:18 pm

Caroline war froh, dass Rowena ihrem Vorschlag zustimmte. Sie brauchte wirklich Zeit um das zu überdenken. Sie verstand die Vampirin, aber sie wollte ihr auch nicht einfach einen Freipass geben. Ja, sie hatte ihre Entschuldigung angenommen, denn sie war aufrichtig und ernst gewesen, aber das hieß nicht, dass es okay war, was sie getan hatte.
Und mit all den neuen Informationen die Caroline jetzt hatte, wusste sie nicht, wie sie über Rowena dachte.

Besagte verließ die beiden und Matt war sofort da und er war längst nicht so zufrieden mit Carolines Vorschlag wie Rowena.
Auf jeden Fall versand er es noch nicht einmal annährend.
Seine Argumente kamen schnell, sie bauten auf Tatsachen auf und Caroline wusste, dass er fast bei allem Recht hatte.
Sie wusste auch, dass er sie nur beschützen wollte, alles vermeiden wollte, was in irgendeiner Weise wie diese fatale Nacht beim Ritual enden konnte. Trotzdem konnte sie es nicht vermeiden sich irgendwie so vorzukommen, als vertraue Matt ihr nicht vorsichtig genug zu sein. Es war bescheuert und Caroline wusste es.
Aber nach Jahren wo sie immer nur für sich selbst gekämpft hatte und grundsätzlich die ganze Zeit auf sich selbst gestellt war, brach dieses Gefühl einfach aus ihr heraus.
Es war ein Reflex, den sie nicht unterdrücken konnte.

Als sie verwandelt worden war hatte sie sich so ziemlich ersten Mal seit erlaubt, sich helfen lassen, als Stefan zu ihr gekommen war.
Und seitdem Matt wieder so intensiv in ihr Leben getreten war, war es für sie dagewesen, aber bis jetzt hatte er nie Probleme mit ihren Entscheidungen gehabt.

Die Blonde holte tief Luft, bevor sie antwortete. Sie wollte nicht ausflippen und wiederholte in ihrem Kopf wieder und wieder, dass sie nicht sauer auf Matt war. Es war nicht seine Schuld. Wären ihre Rollen vertauscht wäre sie Mama Bär der ersten Klasse.

„Matt, du weißt, ich würde alles für dich tun“, sagte sie. „Wirklich alles. Und solange du nicht willst, dass ich aus deinem Leben verschwinde, würde ich niemals absichtlich etwas tun, das mich in Lebensgefahr bringt, so lange es nicht damit zusammenhängt, dass ich dir irgendwie helfen will“
Sie schwieg kurz, suchte nach den richtigen Worten. Sie wollte, dass Matt verstand was sie sagen wollte.
„Nur weil ich mich mit Rowena treffen will, heißt es nicht, dass ich ihr vertraue. Davon bin ich meilenweit entfernt. Ich kann sie bis zu einem gewissen Grad verstehen, deswegen will ich sie nicht einfach abblocken, sondern mir ihre Seite der ganzen Sache anhören. Und das eben war mehr, als ich erwartet hatte. Viel mehr. Und im Moment weiß ich nicht, was ich denken soll. Und hier ist irgendwie auch der falsche Ort für eine solche Unterhaltung“.
Hier wimmelte es vor Vampiren und weiß Gott was noch. Jeder konnte ihre Unterhaltung überhören, Rowena hatte schon recht. Eben war es Caroline noch egal gewesen, aber inzwischen konnte sie sich vorstellen, dass auch ihr Teil ziemlich persönlich werden konnte. Und sie war nach wie vor auf feindlichem Terrain.

„Du musst ihr nicht vertrauen“, sagte sie. Das wäre so ziemlich das Letzte, was sie von ihm verlangen würde, wo sie es selbst nicht tat. „Aber bitte vertrau mir. Ich werde vorsichtig sein. Wenn du dich dann besser fühlst, kannst du natürlich mitkommen oder wir fragen Jo. Und wir können die ganze Sache auch abblasen“.
Dieser Teil fiel ihr schwer. Sie hatte den Wunsch, diese Sache aus der Welt zu schaffen. Aber das war es ihr nicht wert, Matt zu verletzen.
„Es ist deine Entscheidung.“

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Sep 04, 2014 10:28 am

Dean fragte sich warum in seinem Leben in letzter Zeit eigentlich immer alles auf Himmel und Hölle hinauslaufen musste. Egal wo er sich aufhielt und von welchen Leuten er umgeben war, jeder schien irgendwie schon mit Himmel oder Hölle in Berührung gekommen zu sein und war damit in diese Apokalypse verstrickt.

Sein Blick glitt zur Seite zu Sam und dann wieder zu Rowena. Noch eine Person, vor der sie die Wahrheit verbergen mussten. Was würden Nik und Rowena wohl mit ihnen anstellen, wenn sie erfuhren das er die Apokalypse gestartet hatte und Sam Lucifer auf die Menschheit losgelassen hatte?

Rowena war nicht menschlich und als Vampir etwas, dass er Monster nannte. Aber er war nicht weniger eins und deswegen konnte er die zierliche Frau nicht ganz so hart verurteilen, wie Jo es tat. Ihr Gewissen als Jägerin war rein. Dean liebte sie für ihre Einstellungen und Prinzipien die sie so energisch vertrat. Das sie immer noch zu ihm stand, obwohl sie wusste was er getan hatte, war für ihn im Grunde unfassbar und alleine deswegen würde er jederzeit sein Leben für das Ihre geben.

Dennoch hatten die letzten Wochen auch Jo verändert und sie war eher bereit auch mal erst zuzuhören und dann zu entscheiden, ob sie die Waffen zog.

Dean fragte sich, wen Rowena meinte, der ihr den Glauben hatte ausreden wollen. Scheinbar war das ein vernünftiger Kerl gewesen und seine Lippen wurden bei ihrer Ansage schmaler. "Ich rede dir nichts aus. Ich sage nur, dass du einer Lüge glaubst. Du bist auf eine geschickte Werbekampagne hereingefallen, so wie der überwiegende Rest der Menschheit."

Als der Name Anna fiel, verlor Dean jedoch die Missmutige Haltung und die Ermahnung, dass hier zu viele Ohren mithörten war ihm egal. Der rothaarige Engel war einer der wenigen bei denen Dean halbwegs Vertrauen hatte und das letzte was er gehört hatte war, dass Rafaels Schergen sie erwischt hatten und in den Himmel geschleift hatten.

"Anna? Lange, rote Haare?", fragte er und fixierte Rowena intensiv mit einer unbewussten Anspannung. "Eines muss ich jetzt wissen: Wie lange ist das her? War es nachdem die Stadt verrückt gespielt hat oder währenddessen?" Er hoffte sie würde eines von beiden bestätigen, denn das würde bestätigen, dass Anna entkommen konnte.

Ihm war nicht bewusst, dass er Jos Hand viel zu fest hielt und auch der Vorschlag an ein kleines Treffen ohne so viele Zuhörer war gerade mal für ihn in den Hintergrund gerückt.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Sep 04, 2014 4:20 pm

Dean schien ihre Antwort nicht zu gefallen, die sie über ihren Glauben gab. Seine Lippen wurden schmal. Obwohl er von Engeln und Dämonen wusste, wollte er die Existenz Gottes leugnen. Das war seltsam. Rowena hatte natürlich keinen Beweis, dass es Gott gab, die wenigsten hatte den, aber es ging doch gerade darum, dass man Vertrauen hatte, ohne einen eigenen Beweis. Die heutige Glaubenslehre konnte man sowieso nicht mehr mit der ihrer Zeit als Mensch vergleichen. Im 14. Jahrhundert wurde alles mit Gott erklärt. Heute war das anders und trotzdem konnte oder wollte sich die kleine Prinzessin gar nicht von ihrem Glauben lösen.

„Du musst mich nicht verstehen, Dean. Ich habe keine Beweise für meinen Glauben, außer das treffen mit einem Engel, aber der Glaube an Gott hat mich am Leben gehalten, als es für mich nicht mehr lebenswert war. Vielleicht ist es alles nur eine Lüge, aber wenn es einen selbst rettet und man niemandem damit wehtut, dann kann auch eine Lüge etwas Gutes sein.“, sagte sie leise, sanft und sah dem Mann dabei in die grünen Augen. Vielleicht konnte er sie nicht verstehen, aber er musste es auch nicht. Er steckte nicht in ihrer Haut und sie nicht in seiner. Man konnte einen anderen nie ganz verstehen, aber man sollte einen anderen auch nicht dafür verurteilen, wie derjenige handelte, wenn man ihn eben nicht verstand. Jeder hatte seine Gründe und für jeden hatten Handlungen einen Sinn.

Die Reaktion auf ihre Nennung, dass Anna der Engel war, den sie getroffen hatte, war heftiger, als sie es erwartet hatte. Es machte den Anschein, als kannte Dean Anna. Sie nickte, als er sie fragte, ob die Anna, die sie getroffen hatte, lange, rote Haare gehabt hatte. Sein Blick hatte etwas Intensives an sich, das sie innerlich schaudern ließ. Als die Stadt verrückt gespielt hatte? Meinte er, als alles eine Bücher- und Filmwelt geworden war? „Es war bevor sich die Stadt verwandelt hat und es war auch vor der Sache mit dem Hexenzauber.“, beantwortete sie seine Frage ehrlich. Was hätte sie auch für einen Grund zu lügen.

Jo zeigte Interesse an einem Treffen, vielleicht auch um das Thema nicht hier zu vertiefen, wo so viele zuhören konnten. „Ihr könnt gern hier her kommen oder wir treffen uns wo anders, wenn es euch hier zu gefährlich erscheint.“, sagte die dunkelhaarige Vampirin und sah die drei Jäger an. Sie konnte es durchaus verstehen, wenn diese keine Lust hatten, sich mit einem Hybrid und einem über sechshundert Jahre altem Vampir zu treffen und das schon gar nicht in dem Haus, wo diese wohnten. Rowena hatte absolut nichts Böses im Sinn, aber woher sollten diese drei das wissen. Sie kannten sich immerhin nicht und als Jäger waren sie nicht gewillt, einem Vampir zu glauben.

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 05, 2014 8:48 pm

Dass Rowena ihnen doch noch so wertvolle Informationen zuspielen würde, hatte Jo nicht gedacht. In ihren Augen war sie einfach nur Niklaus Gefährtin, eine potenzielle Gefahr und ein mächtiger Vampir. Rund um ein Monster eigentlich, sollte man meinen und Jo konnte schwerlich von dieser Meinung abweichen. Allerdings sammelte die kleine feengleiche Gestalt Pluspunkte, indem sie ihnen Infos zuspielte, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
Einige würden das einfach als eine Nettigkeit abtun und es dabei belassen. Aber Jo fragte sich, ob sie vielleicht irgendwelche Hintergedanken hegte und einen Plan verfolgte. Allein deswegen würde sie niemals aufrichtige, echt gemeinte Nettigkeit für sie aufbringen können. Nicht, ehe sie sich vom Gegenteil überzeugen konnte.
Bis dahin würde sie die gewisse Kontenence wahren, die sie jetzt angeschlagen hatte. Auch wenn ihr manchmal so mancher sturer, giftiger Kommentar auf der Zunge lag. Zum Thema Gott zum Beispiel.

Dean war genauso wenig von diesem Thema angetan und auch Sam konnte ansehen, dass er anderen Themen bevorzugte. Es war deutlich, dass sie alle drei am liebsten einen Arschtritt gen Himmel schicken wollten. Der sogenannte liebende Vater der Menschheit war schlichtweg ein Arsch und hatte nichts anderes verdient.
Das Gottesthema hätte noch ewig weiter geführt werden können, doch es gab Wichtigeres. Anna zum Beispiel.
Für Jo war es nicht mehr als eine flüchtige Bekanntschaft. Aber für Dean schien die Sache heikler zu sein, wie sie an seinem Händedruck wahrnehmen konnte. Noch mehr und er würde ihre Finger durch reine Muskelkraft abbinden. Aber sie sagte nichts. Sie konnte auch nichts dazu sagen, weil sie Anna eben zu wenig kannte. Das einzige was sie tun konnte war, für ihn da zu sein und seine Hand zu halten, um wenigstens etwas für ihn zu tun.

Rowena erzählte, dass sie sie vor den letzten Ereignissen der Stadt getroffen hatte. Das war schon viel zu lange her. Sie seufzte leise und drückte Deans Hand.

"Einem Treffen sind wir nicht abgeneigt. Aber du hast Recht, mir wäre es hier zu heikel, wie du sicher verstehen kannst. Das wäre, als würde eine Maus in das Maul eines Löwen krabbeln, um sich ein schattiges Plätzchen zu suchen. Ein neutralerer Ort wäre angebrachter. Aber darüber müssten wir nochmal reden. Fürs Erste sollten wir es dabei belassen. Sonst werden einige noch zu aufmerksam", sagte Jo schließlich zum Thema Treffen.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 06, 2014 6:03 pm

Cf: Mikalson Mansion – Garten

Jennifer war mit dem Vorschlag einverstanden, wieder hineinzugehen und sich etwas zu trinken zu holen. Gut, denn Luce war mittlerweile wirklich kalt und er sehnte sich nach ein bisschen Wärme, selbst wenn es im Haus unangenehm stickig war. Er war erst krank gewesen, das musste er ncht gleich wieder haben, zumal er sich morgen mit seiner Freundin wieder treffen wollte, um ihr etwas vorzusingen. Wäre schon irgendwie blöd, wenn seine Stimme dann angegriffen wäre. Als Sänger musste er bei solchen Sachen eh aufpassen, war seine Stimme doch mal sein Kapital.

Er führte die Blonde hinein und auf direktem Weg zur Bar, wo er ihr dann auch wieder sein Jackett abnahm und selbst wieder anzog. Ein Barmann wollte wissen, was sie haben wollten. Luce sah seine Freundin an und fragte, was sie gern trinken wollte. Sie entschied sich für ein Wasser und so bestellte er für sie beide das gleiche, denn auch er bevorzugte Wasser. Alkohol mochte er nicht und auch wenn er hier vermutlich welchen bekam, da es doch eine private Party war. Säfte hatten die unangenehme Eigenschaft den Hals zu verkleben, was wiederum singen unmöglich machte.

Mit einem Lächeln überreichte er seiner Freundin ihr Glas und in diesem Moment entdeckte er Matt mit der blonden Caroline. Sie hatten sich also wiedergefunden und dem Mädchen schien auch nichts passiert zu sein. Er hatte Matt seit dem Vorfall im Auenland nicht mehr gesehen. Er hatte sich echt bescheuert benommen, als die Geister ihm mal wieder zu viel geworden war. Er winkte Matt vorsichtig zu. „Jenn, da vorn ist ein Freund von mir mit seiner Freundin. Wäre es ok für dich, wenn wir kurz hallo sagen?“, fragte er und sah sie scheu von unten her an. Sie stimmte zu und Hand in Hand gingen sie zu dem anderen Pärchen.

„Hallo Caroline, hallo Matt. Schön euch hier zu treffen. Ihr seht toll aus. Darf ich euch meine Freundin Jennifer vorstellen?“, sagte er und konnte dabei nicht verhindern, dass seine Stimme bei dem letzten Satz diesen merkwürdigen Klang verzückter Verliebtheit annahm, obwohl er sonst wie immer eher zurückhaltend auftrat. Er lächelte die traumhafte Fotografin von unten her an.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 07, 2014 4:20 pm

Cf: Garten

Wie schon zuvor führte Lucas die hübsche Blondine wieder in das Innere des Hauses, in dem sie sogleich die Bar als Ziel vor Augen hatten, an der ihr Begleiter und Freund auch sogleich wieder sein Jackett von ihren Schultern nahm und selbst hineinschlüpfte.
Glücklich darüber, dass wieder Wärme ihre Haut umspielte, lächelte sie und sah zu dem Rothaarigen hinüber, der ihr einen fragenden Blick aus seinen unbeschreiblichen Augen zuwarf. Er fragte, was sie gerne zu Trinken haben wollte und mit einem ehrlichen Schmunzeln musste sie nicht lange überlegen. Wasser würde am besten sein. Der Abend war ohnehin viel zu schön und atemberaubend, als dass man sich mit Alkohol die Sinne benebeln wollte.

Luce bestellte für sie beide ein Wasser und reichte eines der Gläser der New Yorkerin, die es mit einem dankbaren Lächeln entgegennahm und seines somit erwiderte. Sie nahm einen Schluck und ließ ihren Blick für einen Augenblick schweifen. Wirklich viele Leute kannte Jennifer nicht, doch die, die sie kannte, waren für sie wohl anscheinend außer Sichtweite, was aber nicht weiter schlimm zu sein schien. „Jen, da vorn ist ein Freund von mir mit seiner Freundin. Wäre es ok für dich, wenn wir kurz hallo sagen?“ Ihr Freund sah sie schon fast scheu an, doch sie hatte nichts gegen seinen Vorschlag einzuwenden, also lächelte die Blonde ihn an. „Klar ist das okay.“
Schließlich schritten sie Hand in Hand hinüber zu dem ihr noch unbekannten Paar.

Bei der anderen Blondine und dem jungen Mann angekommen, begrüßte der Student beide mit freundlichem Ton und schloss fragend an, ob es ihm erlaubt war, die Fotografin an seiner Seite vorzustellen.
Mit einem kurzen, etwas verliebten Lächeln bedachte sie dabei ihren rothaarigen Freund, da seine Stimme bei seinen letzten Worten einen so entzückten Tonfall angenommen hatte, wie selten zuvor. Er erwiderte für einen Moment noch ihren schokoladenbraunen Blick und lächelte sie ebenso an. Doch Jenny wollte keines Falls unhöflich erscheinen, weswegen sie sich sogleich den anderen beiden zuwandte und diese freundlich anlächelte. „Nett, euch kennen zulernen, Caroline und Matt“, begrüßte sie ihrerseits das Paar. „Mein voller Name ist zwar Jennifer, aber ich bevorzuge doch eher Jenny oder Jen.“

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Rebekah Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 07, 2014 7:38 pm


Rebekah schüttelte verachtend den Kopf und versuchte die in ihr aufkochende Wut zu unterdrücken. Sie wollte sich diesen Abend nicht auf Grund der abscheulichen Erschaffungen ihres Bruders ruinieren, aber allein der Anblick von ihnen brachte sie zum Kotzen. Ja, es kränkte sie zutiefst und das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass Nik immer noch nicht verstand wie schlimm es tatsächlich für sie war. Gedankenverloren strich sie mit dem Daumen über ihren den Ring der an ihrem Ringfinger prangte und schürzte die Lippen. Damon riss sie aus ihren Grübeleien und auch wenn es reiner Spott war der aus seinem Mund kam war sie froh den Blick abwenden zu können und ihre Aufmerksamkeit jemand anderem zu schenken.

„Wie schön dass ich mir über den Prozess der Alterung keine Sorgen machen muss“ entgegnete sie lächelnd und nahm gleich wie Damon einen Schluck vom Bourbon. Die Flüssigkeit brannte leicht in der Kehle, aber es war kein unangenehmes Gefühl, ganz im Gegenteil sogar. So wie es aussah würde sie noch eine Gläser hier von genehmigen. Damons Blick wanderte zu Klaus, man konnte ihm augenblicklich ansehen wie groß auch seine Abneigung gegen die Hybriden war, doch das war nichts im Vergleich zu ihrer. Ihm ging es um seine Sicherheit, um die Tatsache, dass diese Drecksviecher ihm jederzeit gefährlich werden konnten, aber sie hatte keine Angst vor ihnen. Was sollten sie Rebekah auch anhaben?! Ihr ging es um Niks lächerliche Hoffnung in ihnen eine Familie zu finden, eine Familie die ihn mehr unterstützen würde als es seine Geschwister getan hatten und ihn niemals enttäuschen könnten.

„Du weißt, dass es einen Weg gibt, wie dein liebreizender Bruder keine weiteren Hybriden erschaffen kann?“ sagte Damon plötzlich. Kaum waren die Worte zu der Ursprünglichen durchgedrungen erstarrte sie und blickte ihr Gegenüber entsetzt an. War das sein Ernst? Sie wusste es nicht, aber sowohl seine Stimmlage, als auch das Funkeln in den blauen Augen sprachen dafür. Reflexartig schoss ihr Blick zu Nik, Angst machte sich in ihr breit dass er die Worte des älteren Salvatores gehört haben könnte und somit literweise Blut fließen würde, doch er unterhielt sich immer noch ganz angeregt mit Hayley und Tyler, seine Miene locker und entspannt. „Gott, pass auf was du sagst!“ keifte Bekah und warf ihm einen mahnenden Blick zu. „Bist du lebensmüde?!“ Die Blonde trat näher auf ihren Begleiter zu und legte ihre Wange an seine, so dass ihre Lippen leicht sein Ohrläppchen berührten: „Darüber solltest du keine Scherze machen und abgesehen davon wärst du alleine gar nicht dazu fähig“ flüsterte sie so leise, dass nur der Schwarzhaarige ihre Worte vernehmen konnte. Beängstigender Weise hatte Damon mit seinen Worten tatsächlich ihr Interesse geweckt und sie wollte wissen was genau in seinem Kopf vor sich ging. Mit eindringlichem Blick musterte sie ihn und schüttelte leicht grinsend den Kopf. Irgendwie faszinierte sie dieser Mann. Gerade als sie das nächste Glas Bourbon leerte und ihm vorschlagen wollte woanders hinzugehen um unter vier Augen zu reden hörte sie laute Schritte hinter sich, welche definitiv ihre Richtung ansteuerten.

Langsam wandte sie sich um, doch das was sie sah gefiel ihr absolut nicht. Eine vor Wut kochende Allison stolzierte gefolgt von dem Köter direkt auf sie zu und ermordete sie beinahe mit ihrem Blick.

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Mikaelson Mansion

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