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 Mikaelson Mansion

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AutorNachricht
Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 07, 2014 8:05 pm


Matt konnte Caroline ansehen wie sie mit sich kämpfte ruhig zu bleiben und sich über eine Worte nicht zu ärgern, doch in diesem Augenblick war ihm das egal. Ja, er war wirklich verärgert und er wollte dass Care auch verstand warum. Ihm wuchs das alles langsam aber sicher über den Kopf und das stete Gefühl machtlos zu sein, trieb ihn mehr und mehr in den Wahnsinn. Seufzend fuhr er sich mit der Hand über das Gesicht und versuchte wieder etwas ruhiger zu werden. Er wusste, dass sein Ausbruch unangebracht war aber er konnte es einfach nicht zurückhalten, viel zu lange hat er geschwiegen.

„Du musst ihr nicht vertrauen. Aber bitte vertrau mir. Ich werde vorsichtig sein. Wenn du dich dann besser fühlst, kannst du natürlich mitkommen oder wir fragen Jo. Und wir können die ganze Sache auch abblasen. Es ist deine Entscheidung“ sagte Caroline mit weicher Stimme und sah zu ihm auf, denn trotz ihren hohen Schuhen war sie noch ein Stück kleiner als er. Einige Sekunden lang schwieg Mat und sah dachte über ihre Worte nach. Natürlich vertraute er der Blonden, mehr als allen anderen, aber wie half ihm das in Sachen Sicherheit weiter? Rowena war weiß Gott wie viele Jahrhunderte älter als Care, von Klaus brauchte man gar nicht erst reden und falls irgendwann etwas schief laufen würde hätte sie nicht die geringste Chance. Sie wäre der Dunkelhaarigen vollkommen ausgeliefert und das war ein Gedanke mit dem er nicht leben konnte.

„Ich vertraue dir…Gott, du hast nicht einmal eine Vorstellung davon wie sehr, aber was kannst du schon ausrichten wenn sie sich plötzlich aus irgendeinem hirnrissigen Grund gegen dich stellt? Woher wissen wir, dass Klaus nicht irgendwann noch ein Opfer braucht und was ist dann? Care, ich kann dich dann nicht retten. Ich kann rein gar nichts tun… als du…du… hast keine Ahnung wie es sich damals angefühlt hat nicht zu wissen wie es dir geht, nicht zu wissen pb du überhaupt noch lebst“ presste er mit zitternder Stimme hervor. Das alles wühlte ihn gerade dermaßen auf, dass er gar nicht wusste wohin mit all den Emotionen. „Ich will nicht, dass du dich mit ihr triffst, zumindest nicht gleich, gib mir ein bisschen Zeit über all das nachzudenken“. Laut ausatmend kam er einen Schritt auf seine Verlobte zu und legte die Hände auf ihre Wangen. Sekundenlang sah er sie an, betrachtete ihre perfekten Züge und strich sanft mit dem Daumen über ihre Schläfe. „Du bist das allerwichtigste in meinem Leben, du bist das Wertvollste auf Erden…ich kann einfach nicht mit dem Gedanken leben, dass dir etwas zustößt“ sagte er aufrichtig. Langsam beugte Matt sich nach vor und drückte seine Lippen auf die ihren. Er war immer noch aufgebracht, aber seiner Verlobten endlich wieder nahe zu sein beruhigte ihn und ließ ihn langsam wieder richtig atmen. Liebevoll lächelte er die Vampirin an, nachdem er sich von ihr gelöst hatte und im gleichen Moment traten zwei Personen auf sie zu, die nach Aufmerksamkeit verlangten.

„Luce!“ rief Matt breit lächelnd, als er seinen Freund erblickte. „Was ist aus deinem schicken Kleid geworden? Ich dachte du hast den Hosen endgültig abgeschworen“ scherzte er und klopfte Lucas auf den Rücken. Das Bild von ihm in dem weißen Leinenkleid im Auenland war einfach zu herrlich gewesen. „Hey Jen, schön dich kennenzulernen“ meinte er dann an die Blonde gewandt. Zwar hatte er nicht gewusst, dass Lucas eine Freundin hatte aber er freute sich sehr für seinen Kumpel. Sanft legte er den Arm um Caroline und genoss eine Sekunde lang die Normalität dieses Augenblicks.

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Damon Salvatore
CO-ADMIN | Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 07, 2014 10:24 pm

Die beiden schenkten sich nichts in Sache Zynismus und Gehässigkeit. Rebekah war schlagfertig, das musste man ihr lassen. Sie ließ sich so einfach nichts gefallen. Vermutlich sollte man Mitleid mit ihren Brüdern haben, da sie ihre Launen sicherlich durchzusetzen wusste. Andererseits war Klaus einer ihrer Brüder und wenn Damon mit einem kein Mitleid hatte, dann war es dieser Mann und sowieso war Mitleid derzeit etwas, das der Schwarzhaarige nicht aufbringen konnte. Ohne Gefühle war das nicht möglich. Es störte ihn herzlich wenig, immerhin hatte er so kein schlechtes Gewissen, weil er Allison verletzt hatte, war selbst nicht verletzt, da alle in ihm den Bösen und nicht mal auf die Idee kamen, dass sein verhalten nicht einmal für ihn normal war, oder gar zerstört darüber, dass seine beste Freundin lieber von ihm fort ging, statt für ihn da zu sein, von seinem Bruder mal ganz zu schweigen. Stefan hatte seine Gefühllosigkeit doch erst ausgelöst und dennoch kümmerte es ihn nicht sonderlich. Fragte er sich der Jüngere überhaupt, was Damon widerfahren war? Nun, eigentlich spielte es auch keine Rolle. Es kümmerte ihn nicht, was sie von ihm dachten oder eben nicht dachten.

Seine Anspielung ein paar Hybride zu verhindern, in dem man einfach die Grundlage, sprich die Werwölfe, vernichtete oder zumindest ein paar von ihnen tötete, fand bei ihr keinen Anklang. Auch ohne Gefühle fand er nichts schlechtes daran, wenn er diese flohverseuchten Mondanheuler ein bisschen herzloser machte. Rebekah hingegen sah ihn regelrecht erschrocken an. Wie langweilig sie doch war. Sogleich fuhr sie ihn an, er solle gefälligst den Mund halten. Hatte sie etwa Angst, ihr großer Bruder könnte ihr auf die Finger hauen, wenn sie sich gegen sein neues Spielzeug stellte? Als ob er es mitbekäme, dass ein paar dieser räudigen Hunde fehlten. Er hatte seine Augen gewiss nicht überall, wo doch in Mystic Falls immer alles verrückt spielte.

„Gefühllos, schon vergessen?“, fragte er sie und sah sie einen Moment auf fast schon tot erscheinenden blauen Augen an. Es spiegelten sich wirklich keinerlei Gefühle mehr in ihnen. Es gab nichts mehr, das ihm noch etwas bedeutete und sein eigenes Leben schloss das mit ein. Er war schon einmal fast an einem Werwolfbiss gestorben, er wusste also, was auf ihn zukam, sollte er gebissen werden und sollte ihn Klaus erwischen, glaubte er nicht, dass dieser lange fackelte. Anders als Rebekah schätzte er ihn nicht als den Foltertyp ein. Sollte er ihn doch töten, was spielte es denn für eine Rolle. Damon hätte bereits 1864 sterben sollen, durch einen Gewehrschuss von seinem Vater.

Bei ihrem Kommentar, er könnte das allein gar nicht, lehnte er sich zu ihr vor, sodass seine Lippen ihre Wange berührten. Von außen musste es so wirken, als ob sie ein verliebtes Pärchen waren, das heimlich Zärtlichkeiten austauschte. „Du wärst erstaunt, was ich so alles alleine hinbekomme.“, flüsterte er ihr ins Ohr und ein Lächeln lag auf seinen Lippen, als er sich wieder zurücklehnte. Es konnte die eigene letzte tat sein, Damon Salvatore zu unterschätzen. Vielleicht sah er auf den ersten Blick charmant und harmlos aus, aber er war ein Raubtier, welches unbarmherzig tötete, wenn es sein musste und ohne Gefühle, war er auch ohne wirkliche Notwendigkeit bereit zu töten, denn was kümmerte ihn das Leben eines anderen?

Allison und ihre hündische Begleitung waren offenbar auf dem Weg zu ihnen. Zu dumm, dass Damon keinerlei Lust verspürte, sich jetzt anmotzen zu lassen, auch wenn seine Freundin eher Giftpfeile auf Rebekah verschoss. Sollten die Ladys ihre Probleme unter sich lösen. Es kümmerte ihn nicht. Viel mehr verspürte er Durst und das war keiner, den man mit Alkohol oder Wasser beseitigen konnte. „Nun Blondie, es scheint, als ob dein Typ verlangt wird. Entschuldige mich bitte, aber ich werde nun das Monster sein, für das alle Welt mich hält.“, sagte er, nahm ihr Hand und hauchte ihr einen Kuss darauf. Im Gehen schnappte er sich noch die Bourbonflasche und schon war er aus dem prächtigen Haus verschwunden.

Tbc: Wald

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Sep 08, 2014 7:03 pm

Für sie beide schien es schwer zu sein, nicht hier auszubrechen und vor allen Gästen eine Szene zu veranstalten. Caroline wollte sich wirklich nicht mit Matt streiten und eigentlich war sie auch mehr auf Rowena wütend und die ganze Situation, aber dann war da dieser sinnlose Gedanke, dass Matt ihr nicht vertraute. Sie hatte sich eben schon gesagt, dass es nicht stimmte, aber trotzdem verkrampften sich ihre Finger in dem blauen Stoff ihres Kleides.

Als Matt ihr antworte, lockerten sie sich jedoch merklich, denn wie so oft fand er genau die richtigen Worte um sie zu besänftigen.
„Ich will nicht, dass du dich mit ihr triffst, zumindest nicht gleich, gib mir ein bisschen Zeit über all das nachzudenken“.
Das zu hören, nach dem er ihr noch mal klipp und klar gesagt hatte, dass er ihr vertraute war wohl das Beste, was er tun konnte.
„Matt, ich will doch genau dasselbe. Lass uns beide darüber nachdenken und wenn wir beide genau wissen, was wir dazu meinen reden wir noch mal darüber“, schlug sie vor. So würden sie sich jetzt nicht anschreien, bevor sie überhaupt eine genaue Meinung zu der ganzen Sache hatte. Und Streit wollte Caroline definitiv vermeiden.

Matt legte seine Hände auf ihre Wangen und das konnte eigentlich nur heißen, dass sie mit dem Thema durch waren. Zumindest für den Abend.
Vielleicht konnten sie diesen ja doch noch genießen, jetzt wo der schlimme Teil überstanden war.
„Du bist das allerwichtigste in meinem Leben, du bist das Wertvollste auf Erden…ich kann einfach nicht mit dem Gedanken leben, dass dir etwas zustößt“, sagte er, bevor er sie sanft und liebevoll küsste.
Und das war genug um die letzte Spannung aus Carolines Körper zu jagen.
„Ich kenn das Gefühl“, flüsterte sie mit geschlossenen Augen an seinen Lippen.

Sie wollte gerade fragen, ob sie tanzen gehen wollten, jetzt wo sie schon hier waren, als zwei Leute auf sie zu kamen, die Matt scheinbar kannte.
Caroline lächelte den jungen Mann mit den roten Haaren und seine Begleitung in dem roten Kleid an, das herrlich dazu passte.
Sie waren ein süßes Paar und die Vampirin freute sich auf ein wenig menschliche Ablenkung. Nach der letzten Begegnung war es eine nette Abwechslung.

Man wurde einander vorgestellt und Caroline fiel auf, dass sie Lucas schon ein paar Mal hinter der Theke vom Grill gesehen hatte.
Sie schüttelte beiden die Hand.
„Schön euch kennen zu lernen“, sagte sie, bevor sie sich an Matt lehnte, der sie an sich zog.
Lucas und Matts Unterhaltung ergab wenig Sinn für sie (Verkleidete Lucas sich gerne als Frau?) und so fragte sie, hauptsächlich an Jen gewandt: „Habt ihr euch Kleider technisch abgesprochen?“, ein kleines Grinsen spielte um ihre Lippen, als sie von Jens Kleid zu Lucas Haaren blickte. „Wenn nicht hab ich noch ein sehr schönes rotes Kleid für dich“, fuhr sie fort, dieses Mal an Luce gewandt. „Du weißt schon, für die nächste Party“.
Matt hatte ihr einfach die perfekte Vorlage gegeben.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Sep 08, 2014 10:36 pm

Rowenas Worte über den Glauben waren in seinen Augen Naiv und Einfältig. Es wurde niemanden weh getan? Seine Erfahrungen waren da ein wenig anders und er musste sich schwer am Riemen reißen, um hier keinen Glaubensstreit vom Zaun zu brechen.

Ort und Zeit waren eindeutig falsch, aber bei dem Thema fiel es ihm schwer den Mund zu halten. Anna ging jetzt jedoch vor und da Dean eine Information von der zierlichen Vampirin wollte, riss er sich zusammen.

Seine Hoffnung, dass Anna wieder zurück war, zerstob jedoch bei Rowenas Worten und Entäuschung breitete sich in ihm aus und auch ein bitteres Gefühl, denn er konnte sich denken was der rothaarige Engel gerade durchmachen musste.

Dean schwieg aber er erwiderte dankbar Jos Händedruck und ebenso war er froh, dass sie das Wort ergriff. Ein Treffen mit Nik und seiner Flamme versetzte ihn nicht gerade in Verzückung, aber bei dem was sie gehört hatten, war es wohl dringend notwendig.

Er nickte knapp zu Jos Worten. "Du wirst das mit Nik besprechen wollen. Ihr wisst wo ihr uns erreichen könnt, wenn ihr Zeit habt."

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 12, 2014 7:39 pm

Ihre Antwort zu Anna war offenbar nicht sie gewesen, die sich Dean erhofft hatte. Man sah die Enttäuschung in den grünen Augen, auch wenn er sie sicher nicht zeigen wollte. Rowena hatte Erfahrung in solchen Dingen, immerhin sollte man wissen, was in einem anderen vor sich ging, wenn man nicht unangenehme Überraschungen erleben wollte. Man musste auf alles gefasst sein,um auf alles vorbereitet zu sein. Ihr Exmann war ihr diesbezüglich ein guter Lehrer gewesen auch wenn der Grund grausam gewesen war.

Dean sagte jedoch nichts mehr zum Thema Anna und nahm auch keinen weiteren Anstoß an ihrem Glauben, obwohl man ihm ansah, dass er das alles absolut nicht so sah. Nun, jeder machte andere Erfahrungen und hatte einen anderen Grund, weswegen man in dieser Welt zurecht kam oder zumindest weiterleben wollte. Man musste das mit sich selbst ausmachen und die kleine Prinzessin war der Meinung, dass ihr Glaube niemandem wehtat, weswegen sie auch keinen Grund sah, etwas daran zu ändern.

Die Jäger waren mit einem Treffen jedoch einverstanden, zwar sicherlich nur, weil sie Informationen wollten, aber sie traten zumindest nicht mehr ganz so feindselig auf. Rowena lächelte ganz leicht und meinte es wirklich ehrlich. Sie war ein harmoniebedürftiger Charakter und hasste es eigentlich, wenn es Streit und Unfrieden gab. „Ich bin eh fürchterlich im Kochen.“, gab sie offen zu und es stimmte. Sie hatte es nie gelernt, da sie eine Prinzessin war. „Ich bespreche mich mit Nik und dann bestimmt ihr, wo wir uns treffen. Allerdings wäre der Grill nicht besonders schlau, auch dort gibt es viel zu viele neugierige Ohren.“, sagte sie und sah die drei an. „Viel Spaß euch noch.“, sagte sie mit einem Lächeln, knickste und entschwand dann so leise, dass es es fast so aussah, als ob sie über den Boden schwebte.

Sie ging an der Bar vorbei, um sich ein Glas Wein zu holen. Nik war in ein Gespräch mit seinen Hybriden verwickelt und er wollte ihn nicht stören. Sie konnte sich auch sehr gut allein beschäftigen. Sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrem Glas. Der Wein war angenehm fruchtig.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 12, 2014 10:04 pm

Lucas konnte nicht vermeiden, dass er ein bisschen nervös war. Caroline war die Sheriffstochter und mit Sheriff Forbes war er fast einmal aneinander geraten. Er erinnerte sich noch gut an die Razzia, bei der er gerade so entkommen war. Sein Herz hatte vor Aufregung fast aufgehört zu schlagen. Die Blonde war zum Glück nicht unfreundlich oder so, sondern hatte eine freundliche Ausstrahlung. Kein Wunder, dass Matt sie liebte und das er das tat, war nicht zu übersehen. Seine eigene Hand hielt weiterhin die seiner eigenen Freundin liebevoll fest und war unglaublich froh, dass sie hier bei ihm war und dass er sie wirklich seine Freundin nenne durfte. Sie lächelte ihn an und dieses Lächeln ging ihm direkt unter die Haut. Wenn man dieses Lächeln hatte, wer brauchte da noch Drogen?

Mann freute sich, dass sie sich trafen. Als er auf das Kleid im Auenland anspielte, entlockte er damit dem Rothaarigen ein schiefes Grinsen. „Hosen betonen meine Beine besser.“, antwortete er einfach nur trocken, aber es war klar, dass er es seinem Kumpel nicht übel nahm, dass dieser auf die Auenlandbegebenheit anspielte. Es war peinlich, keine Frage, aber es war eine Situation gewesen, in die sie beide unwillkürlich hineingeraten waren.

Caroline ging auf den Kommentar ihres Freundes an. Irgendwie machte es ihn ja schon verlegen. Dachte sie etwa, er war ein Transvestit und würde in Frauenkleider herumlaufen? Sicherlich, auf der Bühne war er bereits in die eine oder andere Rolle geschlüpft, die auch mal Frauenkleider trug und er hatte auch schon eine Frau gespielt, einfach weil er sehr zierlich war und man ihm nicht auf den ersten Blick ansah, dass er ein Mann war. „Bei meiner nächsten Rolle in diese Richtung werde ich auf das Angebot vielleicht zurückkommen.“, sagte er mit einem leichten Grinsen. Er besaß genug Humor, um auch über sich selbst lachen zu können.

Sanft streichelte er über Jens Handrücken. „Im Auenland war ich ein Hobbit im Kleid.“, flüsterte er ihr erklärend ins Ohr, da sie sicherlich nicht verstand, von was sie hier redeten. Scheu gab er ih einen Kuss auf die Schläfe und wandte sich dann den anderen beiden wieder zu.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 13, 2014 7:08 pm

Das Paar wurde herzlich von Matt und Caroline begrüßt, wobei die Blondine nicht wusste, was der blonde, junge Mann mit seiner Anspielung auf ein gewisses Kleid von Luce meinte. Konfus blickte Jenny zu ihrem Freund, wollte schon nachfragen, was sie denn verpasst hatte.
„Habt ihr euch Kleider technisch abgesprochen?“, fragte die andere Blonde Jen und sie kicherte, lächelte ihre neue Bekanntschaft aber an. „Nicht, das ich wüsste“, antwortete sie Care und ließ weiterhin einen verständnislosen Blick zwischen ihrem Freund und dessen Kumpel wandern. Immerhin ging der Rothaarige mit Humor auf alle kleinen Sticheleien ein und erklärte der hübschen Blonden im roten Kleid schließlich was mit den Anspielungen auf Kleider gemeint war. Dabei strich er ihr sanft über den Handrücken. Ein angenehmes und irgendwie wundervoll vertrautes Gefühl, wie Jennifer empfand.

Unwillkürlich verschwand die Ungewissheit aus ihren schokoladenbraunen Augen und deutliche Klarheit trat an ihre Stelle. Im Anschluss landete noch ein unschuldiger Kuss auf ihrer Schläfe, was die Fotografin auf New York sofort lächeln ließ. Sie schaute zu Lucas hinüber. „Dann kann ich ja froh sein im Märchenwald gelandet zu sein... Wer weiß auf welche Ideen Herr der Ringe sonst noch gekommen wäre!“, sagte sie leise, wandte sich dann aber wieder ihren neuen Bekanntschaften zu.

Nachdem sie einen Schluck von ihrem Wasser genommen hatte, setzte sie an, um zu sprechen. „Wie findet ihr den Ball bisher? Außer, dass es wohl wirklich nicht an Prunk oder Glamour fehlt“, wollte die Blonde dann wissen und lächelte freundlich, ehe ihr schokoladiger Blick von einem kleinen glänzenden Schmuckstück an Carolines linker Hand in den Bann gezogen wurde.
„Oh, mein Gott!“ Sofort grinste Jennifer und sah das Pärchen an. „Ihr seid verlobt! Herzlichen Glückwunsch!“, wünschte sie den beiden ehrlich, während ein fröhlicher Schimmer in ihren Augen lag. Ob man sich erst seit 5 Minuten oder 5 Jahren kannte, war egal, denn wenn so etwas wie eine Hochzeit anstand, hatte jedes Paar die herzlichsten Glückwünsche verdient, erst recht wenn sie so sehr zusammen passten!

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 13, 2014 11:25 pm

Sie machten ein Treffen mit Rowena und Niklaus aus. Obwohl die Beiden sicher nicht die angenehmste Gesellschaft waren, mussten sie noch einiges klären.
Das Gespräch mit Rowena hatte mehr Fragen aufgeworfen als es geklärt hatte, was sie wohl nächstes Mal in Angriff nehmen mussten. Hier war definitiv nicht der richtige Ort dafür und langsam schien sich der Ball auch dem Ende zu zuneigen.

Sams Gedanken drehten sich noch immer um das Gespräch, als ihm einfiel, dass es jetzt schon ziemlich lange her war, seit er Lianne bei Shi gelassen hatte.
Jetzt wo sie mit Rowena geredet hatten, musste er unbedingt nach ihr sehen. Besonders seit diese Frau die beiden beobachtet hatte.
Nach Monstern Ausschau halten und ein annehmbares Date zu sein passte wirklich genauso wenig zusammen wie Sam es gedacht hatte.

„Ich muss zurück zu Lia“, sagte Sam. „Treffen wir uns nachher einfach am Ausgang?“
Nachdem sie ausgemacht hatten, wo sie sich zum Zurückfahren treffen würden, machte Sam sich auf die Suche nach Lianne und Shizuka.
Sie waren nicht mehr im Ballsaal, was er aber auch nicht erwartet hatte.
Nachdem sie auch in der großen Halle und an der Bar nicht aufzufinden waren, versuchte Sam es draußen. Da er wusste, wie gerne Shi die Natur mochte, würde er dort wohl eher fündig als hier in dem riesigen Anwesen.

Schließlich entdeckte er die beiden tatsächlich draußen, wo sie zusammen im großen gepflegten Garten der Mikaelsons auf einer Bank saßen.
Sam kam auf sie zu und schenkte ihnen ein kleines Lächeln.
„Hey, tut mir leid, dass das so lange gedauert hat. Wir haben zufällig eine Bekannte getroffen und uns fest geredet“, erklärte er.
„Alles okay bei euch Zwei?“, fügte er noch hinzu, während er sich neben Lia setzte, die trotz der kühlen Herbstnacht nach wie vor nur ihr Kleid trug. Ihr musste doch kalt sein, mit freien Armen und Schultern. „Willst du meine Jacke haben? Du erfrierst doch hier draußen!“

tbc: Garten

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 13, 2014 11:58 pm

Ein Treffen zwischen den beiden Parteien war wohl unumgänglich.
Feinde würden sich zusammen setzen, um einen dritten gemeinsamen Feind entgegen zu wirken. Es war ein notwendiges und im gewissen Sinne auch gefährliches Unterfangen, dass sie mit Vorsicht genießen würden. Immerhin redeten sie hier von dem Urhybriden und seiner Anhängerschaft. Der, der hier in Mystic Falls relativ weit oben auf ihrer To-Kill-Liste stand.
Aber er war den Dämonen ebenso wenig wohl gesonnen wie die Jäger und das war ein gemeinsames Interesse.
Sie mussten einfach ihre Möglichkeiten abwägen, sie hatten keine Wahl. Nicht, wenn ihnen die Apokalypse im Nacken saß.

Rowena stimmte zu, einen neutralen Ort zu wählen. Allerdings konnte spontan nicht gesagt werden, wo das alles stattfinden würde. Aber für die Details blieb noch Zeit.
Letztlich verabschiedete sie sich aber mit dem Versprechen mit Niklaus zu reden und mit einem Knicks verschwand sie.

Auch Sam verabschiedete sich nun, nachdem er verkündete, sich nach Lia umzusehen und sich wieder zu ihr zu gesellen. Stimmte ja, da war ja was. Seine ominöse Begleitung. Was sie wohl in der Zeit getrieben hatte?
Jo sah Sam noch einen Moment nach, wie er in der Menge verschwand und wandte sich dann wieder an ihren Liebsten. Sie schob sich etwas vor ihn und sah zu ihm auf.

"Alles in Ordnung? Da wird eine Menge auf uns zukommen."

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 16, 2014 9:38 am

Rowena wechselte hier und da ein paar Worte mit den Gästen. Irgendwie war auch sie die Gastgeberin hier und so war es ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich hier jeder wohlfühlte. Es reichte schon, dass Rebekah offenbar gerade Streit hatte. Sie lege sich mit einem von den Hybriden an oder wohl eher die Hybridin mit ihr. Die Prinzessin konnte nicht behaupten, ein Fan der neuesten Wesen ihres Liebsten zu sein, aber sie wollte sich auch nicht mit ihnen anlegen, schon gar nicht öffentlich. Nik würde schon wissen, was er machte. Wenn er glaubte, seine Familie reichte nicht, dann war das eben so.

Sie zuckte zusammen, als sie einen Blick auf sich spürte. Es war Nik und vielleicht suchte er nach ihr, aber er hatte sie nicht gesehen. Sein Blick war durch Zufall über sie gestreift. Auch wenn es nur Zufall gewesen war, wurde ihr warm ums Herz und sie war sich sicher, dass sie es gewesen war, nach der er suchte. Er musste sich Sorgen machen, nachdem sie mit den Jägern gesprochen hatte, immerhin waren sie eine mögliche Gefahr. Rowena lächelte versonnen und entschied sich dann dafür, zu ihm zu gehen. Wenn er nach ihr suchte, würde sie ihn kaum stören können.

Das halbgeleerte Weinglas wurde weggestellt und sie ging mit schwebenden Schritten zu Nik und den anderen beiden Hybriden. Der eine von ihnen war der Werwolf, der ursprünglich beim Ritual geopfert werden sollte. Sie trat neben ihren Verlobten und nahm seine Hand. „Hallo“, sagte sie leise, sowohl an Nik als auch an die anderen beiden gerichtet. Sie sah zu dem Urhybrid auf und lächelte ihn ganz sanft an. Es war schön, wieder bei ihm zu sein.

Tbc: Empfangshalle

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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 16, 2014 10:25 am

Caroline stieg, obwohl sie nicht einmal wusste was es mit der Geschichte des Kleides auf sich hatte, sofort auf das Thema ein und zog ihrerseits Lucas auf, was Matt einen verstohlenen Lacher entlockte. Er fand es klasse, dass genau der Punkt jetzt so in den Vordergrund gerückt wurde und seine Verlobte ihn auch noch darin unterstützte. Natürlich waren das alles nur Scherze, nichts davon meinte er in böser Absicht oder sonst irgendwie verletzend, es war schlichtweg ein Erlebnis gewesen, dass Matt bestimmt nicht so schnell vergessen würde und ihn doch gut unterhalten hatte. Grinsend fuhr er sich durchs Haar und strich mit der anderen Hand über Carolines Rücken. Der Streit von vorhin war für den Augenblick vergessen, gleich wie die Wut und Enttäuschung die er verspürt hatte, doch all das würde wieder kommen – sie hatten das Thema noch nicht zu Ende besprochen und auch wenn Matt es am liebsten verdrängen würde, wusste er, dass irgendwann doch der Zeitpunkt kam, an dem sie sich dem stellen mussten. Jetzt allerdings schenkte er seine volle Aufmerksamkeit dem Paar vor sich. Er musterte Jennifer etwas genauer, welcher die Verwirrtheit förmlich ins Gesicht geschrieben war. Erst da kam Matt, dass die neue Freundin seines Kumpels bestimmt keine Ahnung davon hatte was vor nicht allzu langer Zeit im Donovan Haus geschehen war. Bevor er die Lösung des Rätsels allerdings verraten konnte, flüsterte es Luce ihr bereits ins Ohr.
Ein Lächeln stahl sich auf das Gesicht des Blonden, als Lucas Jenn einen Kuss auf die Schläfe drückte. Er wirkte glücklich, entspannter als sonst und viel ausgeglichener. Es war schön ihn so zu sehen, nach der harten Zeit die der junge Mann hinter sich hatte. Augenblicklich kam die Erinnerung zurück an ihre letzte Begegnung, als Lucas ihm erzählt hatte, dass er Geister sehen konnte. Sie hatten das Gespräch nie zu Ende geführt, doch das sollten sie dringend nachholen! Mittlerweile war Matt überzeugt davon, dass in Mystic Falls nichts unmöglich war und wenn diese Sache, Fähigkeit oder was auch immer es genau war, seinen Freund so belastete, wollte er sein Bestes geben um für ihn da zu sein. Gerade als sich ihre Augen trafen, lächelte er ihm zu und nickte kaum merklich. Es war ihm egal ob Luce wusste woran er gerade dachte oder nicht, er wollte ihm einfach nur zeigen, dass er da war.

Lang hielt dieser Blickkontakt allerdings nicht, denn Jenn fragte nach dem Ball und wie es ihnen hier gefiel. Matt stockte. Was sollte er sagen? Er wusste nicht in wie fern Jennifer in all das Übernatürliche hier war und daher erwiderte er ihre Frage mit einem einfachen: „Wir können nicht klagen!“ Gott sei Dank wechselte das Thema nur eine Sekunde später, denn die Blonde schien aufmerksamer zu sein als gedacht. „Oh, mein Gott! Ihr seid verlobt! Herzlichen Glückwunsch!“ rief sie breit grinsend dazwischen und fixierte Carolines linke Hand. Nun blieb auch Matt nichts anderes übrig als in vollem Stolz zu lächeln und den Arm fester um seine Verlobte zu schlingen. „Ja, man glaubt es kaum. Eine Wahnsinnsfrau wie Care will doch tatsächlich den Rest ihres Lebens mit einem Durchschnittstypen wie mir an ihrer Seite verbringen!“

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 16, 2014 5:08 pm

Irgendwie war dieser Ballabend anstrengender als eine Jagd auf einen Werwolf oder etwas ähnliches. Dean schnaufte geschafft hörbar durch, kaum das Rowena und auch sein Bruder verschwunden waren.

Der einen sah er mit deutlichem Misstrauen, aber auch einer Spur Faszination nach. Wie bekam sie nur diesen fast schon schwebenden Gang hin? Dem anderen mit einer Spur Sorge und Resignation. Er hatte einfach ein mieses Gefühl bei dieser Lia-Sache und sein Bruder hatte irgendwie ein Talent dazu, sich in die falschen Frauen zu vergucken.

Apropro Frauen und vergucken - Jo schob sich in sein Gesichtsfeld und er senkte den Blick wieder um ihr geradewegs in die schönen Augen zu sehen. 

"Alles in Ordnung? Da wird eine Menge auf uns zukommen."

Seine Mundwinkel zuckten kurz nach oben. "Die ehrliche oder die Winchester Antwort?", fragte er ein wenig sarkastisch zurück.

"Alles in Ordnung", bestätigte er dann leiser und fuhr ihr mit der Hand über die Arme. "Ich hatte nur gehofft Anna wäre doch entkommen. Sie hat versucht mir damals zu helfen. Ich wollte nicht, aber ich hab nicht vergessen, dass sie es versucht hat. Ohne sie hätte ich wohl ..." Er wurde immer leiser und brach dann ab. Ohne Anna hätte er vermutlich nie mit Sam über die Hölle gesprochen. "Ich bin ihr was schuldig", setzte er lauter nach.

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 16, 2014 5:20 pm

Es war schön, nicht an den Streit zu denken, sondern einfach nur mit Bekannten zu reden und das typische Pärchen auf einem Ball zu sein. Dieser Hauch von Normalität war ab und zu doch wirklich nett.
Die geflüsterte Erklärung die Luce an Jennifer gab war weniger Inhalt eines normalen Gesprächs, aber hier passte es verrückter Weise einfach rein. In Mystic Falls durfte man auch nicht zu normal sein.
Luce küsste seine Freundin auf die Schläfe und Caroline musste lächeln. Sie wirkten beide unglaublich glücklich und auch wenn sie sie nicht kannte, freute sie sich für die Beiden. Matt schien diesen Gedanken ganz offensichtlich zu teilen.
Caroline überlegte ob vielleicht ein Doppeldate zwischen den beiden Pärchen drin war. Das letzte Doppeldate mit Matt hatte zwar wenig angenehm angefangen, aber Caroline erinnerte sich mit Freude an den liebevollen Kuss im Auto erinnerte sie sich gerne zurück.
Und das hier waren nicht Stefan und Elena, die für Caroline an diesem Abend einfach nur Matts Ex gewesen war.

Jennifer fragte wie ihnen der Ball gefiel und die blonde Vampirin musste zugeben, dass sie für ihre Verhältnisse erstaunlich wenige Punkte hatte, die sie anders machen würden.
Matt übernahm die Beantwortung der Frage, doch Jen unterbrach ihn.
„Oh, mein Gott! Ihr seid verlobt! Herzlichen Glückwunsch!“
Caroline lächelte ihr hellstes Lächeln.
Glückwünsche für ihre Verlobung liebte sie noch mehr als Glückwünsche zum Geburtstag.
Matt hielt sie noch fester und der Stolz in seiner Stimme war nicht zu überhören: „Ja, man glaubt es kaum. Eine Wahnsinnsfrau wie Care will doch tatsächlich den Rest ihres Lebens mit einem Durchschnittstypen wie mir an ihrer Seite verbringen!“
Caroline schnaubte. „Jetzt redet er sich selbst wieder schlecht. Er gehört ebenso wenig zum Durchschnitt wie ich und das will was heißen“. Für Caroline war Matt das Besonderste auf der Welt. Auch wenn sie wusste, dass es nur im Scherz gemeint war, mochte sie es nicht, wenn er so über sich selbst redete.

Caroline streckte sich um Matt einen schnellen Kuss zu geben. Sie würde ihm gerne ausführlicher zeigen, wie einzigartig er war, aber vor Jen und Lucas war das (leider) nicht angebracht.
Es würde warten müssen bis sie vom Ball zurück waren. Aber es landete auf jeden Fall auf Carolines mentaler To-Do-Liste.

„Wir haben unseren Termin für die Hochzeit schon“, verkündigte Caroline. Das Thema Hochzeit fand sie noch besser als das Thema Verlobung. „Aber es ist noch so viel zu tun.“
Vor allem weil sie plante, dass die Hochzeit besser wurde als dieser Ball. „Ich hab mein Kleid noch nicht und wir müssen uns noch ums Essen kümmern und die Einladung und wir haben noch keinen Fotografen...“
Caroline könnte noch länger reden, merkte dann aber, dass sie gerade fast Fremde volltextete. Eine leichte Röte stieg ihr ins Gesicht. „Entschuldigung“, murmelte sie. „Ich bin ein klein wenig aufgeregt wie man wohl merkt“
Sie grinste verlegen.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 16, 2014 8:16 pm

Vermutlich war es wirklich besser, dass sie sich im Märchenwald kennengelernt hatten. Es wäre doch irgendwie komisch, wenn er ein Kleid getragen hätte. Die Strumpfhose war schon grenzwertig, aber ein Kleid wäre definitiv zu viel gewesen. Ihr erstes Treffen wäre so eine Katastrophe geworden. Jen hatte sein Prinzenoutfit zum Glück gefallen. Verliebt lächelte er sie an und könnte sie den ganzen Tag einfach nur anschauen. Da er sich jedoch in einem Gespräch befand, musste er sich zusammenreißen und seinen Blick wieder abwenden.

Jennifer viel etwas auf, was er irgendwie schon wieder verdrängt hatte. Matt hatte Caroline einen Heiratsantrag gemacht. „Auch von mir herzlichen Glückwunsch. Erneut.“, sagte er mit einem Lächeln und hatte sie bei seinem letzten Wort an Matt gewandt. Ihm hatte er schon gratuliert als er bei seinem Freund zuhause gewesen war und bevor er wegen den Geistern die Fassung verloren hatte. Er freute sich für Matt und man konnte dem Paar ansehen, wie glücklich sie waren. So besitzergreifend wie Matt bei Caroline war er bei Jen nicht, dennoch hielt er nach wie vor ihre Hand und dafür, dass sie erst seit diesem Abend ein Paar waren, war es auch völlig ok in seinen Augen. Nicht, dass er Ahnung von Beziehungen hatte, aber er vertraute einfach darauf, dass man nicht so falsch handeln konnte, wenn man auf sein Herz hörte.

„Du bist ein guter Mensch und hast jedes Glück der Welt verdient, Matt.“, sagte Luce und meinte es völlig ernst. Matt hatte ihn nicht verurteilt für seine Drogensucht, trotz der angeblichen psychischen Erkrankung hatte er ihn nicht für verrückt erklärt. Dafür war er ihm immer noch dankbar und auch während des Entzugs hatte Matt ihn nicht allein gelassen sondern war einer seiner zwei einzigen Besucher gewesen.

Irgendwie hatte es etwas Zwangsläufiges an sich, dass man beim Thema Hochzeit immer hängen blieb. Sie hatten noch keinen Fotografen? Dem konnte Abhilfe geschaffen werden. „Wann wollt ihr denn heiraten? Wenn ihr es schon verraten möchtet. Jen ist Fotografin.“, sagte er und lächelte seine Freundin von unten her an. Sie würde sicher ganz wundervolle Bilder machen!

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Sep 17, 2014 7:42 pm

Das Antworten wurde von Matt übernommen, der meinte, dass es an dem Ball bisher nichts zu beklagen gäbe. Ja, zu beklagen gab es wirklich nichts! Der Abend und dieser Ball waren bisher besser verlaufen als jeder der zuletzt vergangenen Tage. Mal von dem Tag, an dem sie Luce kennengelernt hatte, abgesehen. Bei dem Gedanken trat wieder dieses verliebte Lächeln auf ihre Züge und sie schielte hinüber zu ihrem Freund.

Nach Jennifers plötzlicher Bemerkung über die Verlobung des anderen Pärchens wanderte fast unwillkürlich ein gewisser Stolz auf die Miene des blonden jungen Manns, der seine Freundin nur noch enger an sich zog und scheinbar laut darüber nachdachte, warum Caroline sich mit einem Durchschnittstypen wie ihm abgebe. Ein etwas amüsiertes Schmunzeln schlich sich auf die Lippen der hübschen Blondine im roten Kleid, die sich nun etwas an Lucas schmiegte und zuhörte, wie Care die Worte ihres Verlobten widerrief. „Jetzt redet er sich selbst wieder schlecht. Er gehört ebenso wenig zum Durchschnitt wie ich und das will was heißen“.
Ein kurzes unschuldiges Küsschen, das die andere Blonde dem Mann an ihrer Seite schenkte, sollte wohl Beweismittel spielen.

Der Termin für die Hochzeit stand also schon; wie aufregend! „Aber es ist noch so viel zu tun. Ich hab mein Kleid noch nicht und wir müssen uns noch ums Essen kümmern und die Einladung und wir haben noch keinen Fotografen...“. Sofort horchte Jen auf und ein Grinsen wanderte auf ihre feinen Gesichtszüge. Dass die angehende Braut sich noch für ihr Gerede über die Hochzeit da noch bescheiden entschuldigte, wurde gekonnt überhört.
Als hätte der rothaarige Student neben ihr den gleichen Gedanken gefasst, wie die professionelle Fotografin, übernahm er das Antworten und fragte nach dem Termin, wenn dieser schon zum Vorschein kommen sollte. Dass sie dem Beruf der Fotografin nachging blieb auch kein Geheimnis mehr und so erwiderte sie Luces Lächeln, sah mit ihren schokoladenbraunen Augen aber wieder zu Caroline und Matt hinüber. "Jeb. Ich bin Fotografin, also wenn ihr noch jemanden sucht...", sagte sie, zuckte mit den Schultern, "Ich stelle mich gerne zur Verfügung!"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Sep 18, 2014 12:02 am

cf: Nate's Anwesen

Natürlich besaß der Dämon ein Auto, ein sehr schickes und neues sogar, doch die Fahrt zur prunkvollen Villa der Mikaelsons verlief schweigend. Adriana wusste einfach nicht, was sie mit dem Kerl reden sollte. Sie kannte ihn nicht, er hatte sie bisher bloß gedemütigt und aufgezogen, und allgemein war sie einfach nur genervt. Schon viel zu lange hatte sie kein frisches Blut mehr getrunken und Kol spukte ihr auch immer noch im Kopf herum. Das erste Treffen mit ihm, ihrem Schöpfer, war anders verlaufen, als sie es sich gedacht hatte, aber sie war dennoch positiv überrascht von dem jüngsten noch lebenden Urvampir. Noch erstaunlicher an der ganzen Sache war allerdings, dass sie gar nicht so unterschiedlich waren, obwohl sie sich erst zweimal in beinahe 800 Jahren gesehen hatten!

Vor dem imposanten Anwesen, in dem der Ball stattfand und das bis in den Wald vor Licht erstrahlte, trennten sich die Wege der schönen Dunkelhaarigen und ihres Begleiters, denn er meinte, sie würden sich schon wiederfinden auf dem Fest, doch es kümmerte die arrogante Vampirin ohnehin nicht. Sie wollte Alkohol, sie wollte Blut und sie wollte Unruhe stiften, dazu brauchte sie diesen Mistkerl nicht! Deshalb verabschiedete sie ihn mit einer desinteressierten Handgeste und wandte sich um, sondierte die Gegend. Alleine vor dem Gebäude wuselten unzähle Angestellte in Uniform herum, wie würde es dann wohl drinnen sein?! Ein abschätziges Schnauben entkam der heißblütigen Latina, dann kam ihr spontan eine Idee und ließ sie schlagartig grinsen, als sie auch schon blitzschnell verschwunden war. In einer dunklen Nische des Hauses verschmolz sie mit der Schwärze der Nacht und wartete auf den richtigen Moment, als sie bereits zuschlug.

Mit kräftigem Griff packte sie das zierliche Gör, das eben ahnungslos an ihr vorbeigelaufen war, und schon hatte sie ihr die Fänge in den Hals gerammt. Sofort verklang ihr Schrei und nach wenigen Augenblicken fiel das Mädchen tot zu Boden, nachdem sie sich an ihrer Uniform den Mund abgewischt hatte. Zufrieden und gesättigt trat Ría wieder ins Licht und schritt stolz, wie sie war, auf die große Treppe zu, als sie hinter sich ein Geräusch hörte und sich fauchend umwandte.
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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Sep 18, 2014 3:32 pm


Kaum hatte Matt ausgesprochen schnaubte Caroline verächtlich auf und warf ihm einen abschätzenden Blick zu. „Jetzt redet er sich selbst wieder schlecht. Er gehört ebenso wenig zum Durchschnitt wie ich und das will was heißen“ meinte sie dann und nickte um ihre Aussage noch zu unterstreichen. Matt lachte leise: „Sowas von der Miss Mystic Falls höchstpersönlich zu hören… ich kanns kaum glauben!“ Als er dann auch noch einen Kuss geschenkt bekam, hätte er zufriedener nicht sein können. Der Stolz war ihm wohl mehr als deutlich anzusehen, wenn es nach ihm ginge könnte die ganze Welt erfahren, dass Caroline Forbes seine Frau werden wollte und ihn damit zum glücklichsten Mann auf Erden machte. Auch wenn ihm all das Übernatürliche in der Stadt oft über den Kopf wuchs und er mit gewissen Entscheidungen ihrerseits zu kämpfen hatte, lohnte sich das alles, wenn er dafür eine Zukunft mit der schönen Blonden in Aussicht hatte. Wenn Liebe verrückt machte, war er definitiv davon betroffen!

Care begann davon zu reden was sie alles noch zu tun hatten und während sie bereits bei dem Gedanken gestresst klang, erfüllte ihn tiefste Ruhe. Sie hatte Recht viel Zeit hatten sie nicht mehr aber im Gegensatz zu seiner Verlobten brauchte Matt kein riesiges, pompöses Fest. Ihm würde eine schlichte Hochzeit nur mit den engsten Freunden schon reichen, aber dass das nicht gut genug war, wusste er natürlich. Liebevoll strich er mit den Fingern weiterhin über ihren Rücken und betrachtete lächelnd ihr Gesicht, auf welchem sich bereits Sorgenfalten bildeten. Sie war so liebenswürdig, wenn sie in Rage geriet wegen ihrer Hochzeit.

„Du bist Fotografin?“ fragte Matt erstaunt und sah Jennifer an. „Na das ist mal ein Zufall!“ Fragend sah er zu Caroline hinab und drückte ihr sanft die Lippen auf den Haaransatz. „Was denkst du?“ fragte er, denn wenn das jemand zu entscheiden hatte war es bestimmt nicht er!

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 19, 2014 7:46 pm

Luce drückte Carolines Gedanken genau richtig aus und sie war froh, dass Matt es noch einmal von jemand anderem hörte.
Matt war ein wundervoller Mensch und hatte nur das Beste verdient. Das war auch der Grund, warum Caroline manchmal nicht verstehen konnte, wie er sich für sie entscheiden könnte. Sie war lange nicht so ein guter Mensch war Matt. Sie war ja noch nicht einmal ein Mensch.
Es war verrückt und trotzdem das Beste was ihr passieren konnte.

Scheinbar war Carolines Monolog über die Hochzeitsvorbereitungen doch interessant gewesen, denn sowohl Luce, als auch Jen sprangen darauf an.
Es stellte sich heraus, dass Jen Fotografin war und Caroline konnte es kaum glauben. Was für ein Zufall! Irgendwie war es wesentlich besser eine Fotografin zu treffen wenn man sie brauchte, anstelle von zahllosen übernatürlichen Wesen.

Matt schien auch überrascht, doch als Jen sich für den Job anbot, schien er nicht abgeneigt.
Caroline war es auch nicht.
Jennifer war wirklich nett und von ihrem Aussehen und der Date-Wahl ausgehend, schien sie einen Blick für das Schöne zu haben. Die blonde Vampirin konnte sich gut vorstellen, dass sie sehr schöne Fotos machen konnte.
Trotzdem war es aber ihre Hochzeit und die Bilder vom schönsten Tag ihres Lebens wollte sie nicht dem Zufall überlassen.
Mal davon abgesehen überzeugte sie sich allgemein erst einmal von der Qualität bevor sie für irgendein Ereignis irgendwas beantragte.

Sie lächelte Jen an. „Das ist eine tolle Idee!“, sagte sie. „Meinst du, du könntest uns vorher ein paar von deinen Fotos zeigen? Damit wir ein Gefühl kriegen können, ob das passt?“
Caroline hoffte, dass das hin hauen würde. Vermutlich würde Luce ohne hin von Matt zur Hochzeit eingeladen werden und Jennifer wäre eine tolle +1.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 19, 2014 9:25 pm

cf: Garten

Shizuka stand auf und verabschiedete sich. "Gute Nacht Shizuka", sagte Lianne freundlich. Sie würde sich später bei der Japanerin melden, fragen ob bei ihr alles ok war. "Ich schreib dir später eine SMS wie es gelaufen ist. kommunizierte Lianne leise, denn die Cambion ahnte das die Japanerin wieder Kopfschmerzen hatte. So wie wohl immer wenn Shizuka mit ihr per Telekinese mit ihr sprach.

Und dann wurde es Still und Lianne war alleine mit ihren Gedanken. Vielleicht war es ein Fehler hier her zu kommen, vielleicht hätte Sie niemals in die Bar gehen dürfen, oder nur ansatzweise glauben das sie mal sowas wie ein normales Leben haben könnte. Und jetzt... jetzt steckte sie zu tief drin. Ihre Gefühle waren umungänglich und wahrscheinlich ihre Verdammnis.
Die Underwood zuckte zusammen als Sam seine Stimme erhob und nickte dann. "Ja, lass uns zum Auto gehen", sagte die Halbdämonin und stand auf. Also hatte sie noch eine Gnadenfrist. Bedenkzeit damit sie die richtigen Worte finden könnte. Doch es machte ihr auch Angst jetzt Dean und Jo gegenüber zu treten.
Beide waren vorher schon recht kurz angebunden gewesen und jetzt, wo man in Sams Gesicht deutlich lesen konnte das was passiert war, würden beide, Dean und Jo wohl nicht gerade die nettesten Menschen sein.

Also gingen Sie los. Lianne legte ihre Arme um sich und dachte nicht mal daran zu Sam zu sehen. Seitdem Shizuka gegangen ist, war es merklich kälter geworden und jetzt mit den Sorgen, der Panik und der Angst sowieso.
Auf dem Weg zu Jo und Dean kreuzte ein Kellner mit hour d'oeuvre ihren Weg. Nett angerichtet auf grossen, silbernen Löffeln. Lianne schnappte sich eines von denen und schob sich das Häppchen in den Mund. Wenn Sie sich später der Wahrheit stellen musste, dann bitte nicht auf leeren Magen. Also schnappte Sie sich einen zweiten Löffel und nahm diesen als Wegzerrung bis sie bei Sams Familie angekommen waren. "Die Mikaelsons lassen sich echt nicht lumpen", meinte die Blondine, nachdem das zweite Häppchen vom Löffel in ihren Magen gewandert war und sie das Silberzeichen auf der Rückseite begutachten konnte.
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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 19, 2014 9:37 pm

Jen nahm es ihm nicht übel, dass er ihren Beruf so einfach ausplauderte und sie praktisch anbot, bei Matts und Carolines Hochzeit sich um die Fotos zu kümmern. Er kannte ihr Talent und durfte ihre Bilder auch schon bewundern, war sogar zum Motiv von einigen von ihnen geworden, denn auch wenn bei ihren Bildern in der Schokoladenfabrik am Ende nur der Grill draus gewesen war, so hatten sie dennoch eine ganz eigene Stimmung eingefangen. Sie zeigte sich sogar einverstanden. Sie erwiderte sein Lächeln und Luce schmolz fast das Herz dabei. Womit hatte er sie nur verdient. Sie war eine so wundervolle Frau.

Die beiden Verlobten wandten sich nun voll und ganz der traumhaften New Yorkerin zu, schienen wirklich interessiert zu sein, sie für ihre Hochzeit las Fotografin zu engagieren. Natürlich wollten sie vorher Bilder sehen, aber das war selbstverständlich. Man solle schließlich nicht die Katze im Sack kaufen. Luce fand Jens Bilder wundervoll, aber das mussten andere nicht ebenso empfinden. In seinem Kopf entstand ein Bild von Matt und Caroline vor dem Traualtar. Er in einem schicken Anzug und sie in einem traumhaften weißen Kleid, das direkt einem Märchen entsprungen sein könnte. Sicher wurde die Feier traumhaft.

Sein Kumpel hatte das wirklich verdient. Er war ein toller Mensch und bei der Blonden sah er unglaublich glücklich aus, was nicht immer der Fall bei ihm war. Luce wusste, dass Matt es nicht leicht im Leben hatte. Seine Mutter war nie da und von seiner großen Schwester hatte er auch keinen Rückhalt erwarten können, da sie im Drogensumpf gesteckt hatte. Jetzt war sie tot und das war noch schlimmer. Als Julia ihn nach seiner Überdosis im Krankenhaus besucht hatte, hatte sie ihn angeschrien, er sollte sich ja nicht erlauben zu sterben, da das alles nur noch schlimmer machte für sie.

Sein Blick war auf den Boden gerichtet und nicht mehr so ganz anwesend. Plötzlich sah und hörte er wieder die anwesenden Geister und seine Hände zitterten, was sicherlich auch Jennifer auffiel. Jedoch hoffte er, dass sie nichts sagte, vor allem nicht vor Matt und Caroline.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 20, 2014 10:46 am

Damon verabschiedete sich noch bevor Allison in ihrer Nähe war. Ohne ihn eines Blickes zu würdigen, verschränkte sie die Hände vor der Brust und meinte grinsend: „Tu was du nicht lassen kannst!“ Innerhalb eines Wimpernschlages war er verschwunden und auch wenn es der Blonden lieber gewesen wäre, wenn er noch ein Weilchen neben ihr gestanden hätte, konnte sie mit seinem Abgang leben. Er war lange genug geblieben um Rebekah zu helfen ihr Ziel zu erreichen und Allisons Gesichtsausdruck nach zu urteilen waren sie mehr als erfolgreich gewesen.

Kaum war sie nur mehr einen Meter von der Ursprünglichen entfernt holte die impulsive und gleichermaßen dumme Hybridin aus und schlug ihre Hand gegen Rebekahs Brust. Zwar ließ sie die Wucht einen kleinen Schritt zurückweichen, doch anderweitig traf er sie nicht. Was glaubte dieses Miststück eigentlich? Sie war nicht einmal ein Jahr lang ein Vampir und doch war sie dermaßen von sich überzeugt. Ihre Arroganz machte sie schwach und irgendwann, hoffentlich in Kürze, würde es sie ihr Leben kosten. "Wie kannst du es eigentlich wagen, meinen Freund anzufassen?! Ihm das anzutun und zu glauben, dass ich einfach so tatenlos dabei zusehe?! Damit bist du eindeutig zu weit gegangen!" meinte sie fuchsteufelswild.

Rebekah spannte ihr Kiefer an und zog die Augenbrauen fragend nach oben. „Oh ich glaube ich muss mich bei dir entschuldigen. Also, bitte verzeih mir, wenn ich dir auch nur eine Sekunde lang das Gefühl gegeben habe, dass mich deine Meinung dazu interessiert, das tut es nämlich nicht!“ Ihre Stimme war eiskalt und ihre Miene angespannt. Allein für die Tatsache, dass sie es tatsächlich gewagt hat sie anzugreifen, hätte sie sie malträtieren können, doch sie riss sich zusammen. Statt auszurasten wanderte ein süffisantes Grinsen auf ihre Lippen und sie legte den Kopf leicht schief. „Abgesehen davon… soweit ich weiß trifft die Bezeichnung ‚Freund‘ wohl nicht mehr auf ihn zu, immerhin war es deine, ja allein deine Schuld, was ich ihm angetan habe. Vor der Gruft habe ich dich mehr als deutlich vor mir gewarnt, ich habe dir sogar klipp und klar gesagt, dass ich mich an einen deiner Lieblinge vergreifen werde, wenn du keinen respektvolleren Ton mir gegenüber anschlägst und doch hast du es getan. Also gib nicht mir die Schuld, wenn dein sogenannter Freund sogar lieber mit der Frau zum Ball geht die ihn stundenlang malträtiert hat, ihm Narben zugefügt hat die nicht einmal sein übernatürliches Dasein heilen kann, als mit dir, dem egoistischen, überheblichen Miststück, das du nun mal bist!“
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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 20, 2014 10:41 pm

Nach wie vor wirkte Dean etwas abwesend, auch wenn er seine Aufmerksamkeit wieder ihr schenkte. Er mocht vielleicht noch so sehr schauspielern und den tapferen Soldaten spielen - Jo wusste, dass es doch eigentlich ganz anders in ihm aussah. Er war nun mal ein Spieler und ein sehr guter obendrein. Nocht umsonst hatte es beispielsweise ewig mit ihnen als Paar gedauert. Und nicht umsonst dachte ihre Mutter immer noch, dass da nichts zwischen ihnen war und sie wie übliche die Dickköpfe an einander knallen ließen.

Seine Frage, wie sie denn die Antwort haben wolle, war ihrer Meinung nach schon genug Winchester-Manier, weswegen sie die Lippen etwas verzog und ihn mahnend ansah. Er wusste eigentlich, dass er ihr mit dieser Tour gar nicht erst zu kommen brauchte, ohne mit der Quittung zu rechnen.

Wahrscheinlich ruderte er auch deswegen zurück und ersparte ihnen die Schauspielerei.
"Alles in Ordnung. Ich hatte nur gehofft Anna wäre doch entkommen. Sie hat versucht mir damals zu helfen. Ich wollte nicht, aber ich hab nicht vergessen, dass sie es versucht hat. Ohne sie hätte ich wohl ... Ich bin ihr was schuldig."

Jo war froh, dass er weiterhin ehrlich zu ihr war. Zumindest ehrlich genug, dass sich Jos Magengrummeln etwas beruhigte. Es würde in Bezug auf Anna nämlich erst dann alles wieder in Ordnung kommen, wenn er sich von ihrem Wohlbefinden ein Bild gemacht hätte. Und solange sie unauffindbar war und kein Zeichen von sich gab, gestaltete sich das als schwierig.
Neugierig, was er ihr denn schuldete, war Jo schon. Was hatte sie getan, dass Dean so sehr von dieser Pflicht überzeugt war? Gerne hätte sie nachgefragt, aber das war nun wirklich der falsche Platz, um sich über derlei Probleme und Gefühlslagen zu unterhalten. Es gab Dinge, die nun wirklich niemandem etwas angingen - außer ihr natürlich.

"Sobald sich die Möglichkeit ergibt, werden wir uns ihr intensiver widmen und nach ihr suchen, wenn du magst", schlug sie vor und signalisierte mit den Worten und einem kleinen Lächeln, dass es ihr durchaus ernst war. Seine Sorgen waren immerhin auch ihre Sorgen.
Allerdings hatten sie momentan nun wirklich wichtige Dinge um die Ohren, die oberste Priorität hatten und da stand ein verschwundener Engel relativ weit hinten, wenn sie ehrlich war. Das sagte sie aber nicht.

Ihr Lächeln wurde noch etwas breiter und mehr unbewusst, als wirklich bewusst lehnte sie sich etwas an ihn.
"Da wir beide Tanzmuffel sind, was hälst du davon, wenn wir nach dieser Rowena-Geschichte etwas trinken? Ich habe hier schon einige mit Gläsern herum laufen sehen, in denen so eine verdächtige braune Flüssigkeit mit Eis schwamm. Wir könnten ja austesten, um was es sich dabei handelt."

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 21, 2014 11:23 am

Die Hölle und alles was damit zusammenhing war nach wie vor ein Thema, über das er nur äußerst ungern und widerstrebend sprach. Das er überhaupt darüber sprach, war Anna zu verdanken, auch wenn es nur zwei Menschen waren, bei denen er offen war, was das anging. Selbst bei Bobby schwieg er sich über die Details aus.

Er wusste, das wenige was er sagte mochte für Jo nicht wirklich Sinn machen, außer eben, dass er Anna was schuldig war. Aber hier waren zu viele gut gespitzte Ohren als das er offen hätte sprechen können und das war auch Jo klar, denn sie fragte nicht weiter nach. Offensichtlich hatte er in ihren Augen genug gesagt, um sie nicht zu verärgern und ihr das Gefühl zu geben, dass er vor ihr etwas verheimlichen wollte. Das konnte die Blonde nämlich auf den Tod nicht ausstehen, soviel wusste er mittlerweile auch.

Er lächelte verhalten zu Jos Angebot, dass sie sich Anna widmen würden, sobald sie den Rücken frei hatten. Das leise Danke galt nicht nur dem Angebot sondern auch einfach der Tatsache, dass sie da war und zu ihm stand. Aber er wusste nur zu gut, dass sie im Grunde machtlos waren was den rothaarigen Engel anging. Wenn Rafael sie in den Himmel verschleppt hatte, gab es für die Jäger keinen Weg zu ihr. Denn dies war ein Ort, den sie nicht erreichen konnten und selbst wenn - dann hätte er sich Michael genausogut selber ausliefern können.

Als Jo ihn auf den ausgeschenkten, hochprozentigen Alkohol aufmerksam machte, wusste er wieder warum er diese Frau so liebte. Gut, unter anderem.
Er schob das Thema Anna und auch die merkwürdige Einladung von Rowena auf die Seite. Jahrelanges Training machte es ihm einfach, in Sekundenschnelle umzuschalten und so gab er ihr mit einem frechen Zwinkern einen Handkuss und steuerte dann mit Jo zusammen die Bar an.

Sein Handy machte sich bemerkbar und Bobbys Nachricht ließ ihn resigniert seufzen. "Scheint so, als ob Ellen sich mit Liz bekannt gemacht hat", stellte er voller Ironie fest und zeigte Jo die SMS.

Was den Vorwurf anging das sie Bobby nicht auf den laufenden hielten, hatte Dean jedoch nur bedingt ein schlechtes Gewissen. Seit jeher war er es gewohnt, die Dinge mit Sam allein zu regeln. Sie waren keine kleinen Jungen mehr und ja, manchmal liefen die Dinge schief und dann brauchten sie Hilfe. Aber er würde garantiert keine wöchtenlichen Reports abliefern, was er gerade tat und was nicht.

Das tat der Ältere im Gegenzug genausowenig und machte wochenlang sein eigenes Ding.

"Nicht zu wissen was vor sich geht, macht deine Mutter nicht gerade genießbarer. Ich denke wir sollten ihr reinen Wein einschenken. Heute noch." Wenig begeistert nahm er einen großzügigen Schluck von dem wirklich guten Alkohol.

Zusammen erkundeten sie noch ein wenig das Haus, zumindest soweit es ihnen möglich war, doch als die Nacht voranschritt, beschlossen sie den Ball zu verlassen und trafen sich mit Sam und Lia wieder am Impala.

Dean musterte die beiden mit einem nachdenklichen Blick, doch schwieg. Er kannte seinen Bruder gut genug um zu sehen, dass die Stimmung zwischen den beiden gekippt zu sein schien. Über die Gründe konnte er nur spekulieren, da war alles möglich. Er selber hatte allerdings die nötige Aussprache mit Ellen im Genick und solange die Anstand, blieb ihm keine Zeit seinen Bruder im Motel zur Rede zu stellen. Der würde vermutlich darüber froh sein, doch sollte er nicht glauben, dass das Thema damit erledigt wäre. Er wollte wissen ob diese Lia-Geschichte mit dem Abend beendet war und er somit eine Sorge weniger auf einer Liste hatte.

Für den Moment schwieg er jedoch und fuhr die kurze Strecke bis zum Motel zurück. Dort angekommen verabschiedete er sich noch von Sam und Lia, mit dem Kommentar, dass sie noch etwas zu erledigen hätten. Sein Blick zu Sam sprach von der mangelnden Begeisterung und er formte ein lautloses "Ellen" mit den Lippen.

Bevor sie sich jedoch dem Schwiegermonster stellten, wollte sich das Paar noch umziehen. Ballkleid und Smoking waren dann doch nicht das richtige Outfit.

tbc: Motel Zimmer  14

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 21, 2014 12:40 pm

[cf: Waldrand]

Katherine hatte sich schlussendlich doch entschieden, noch auf den Ball zu gehen. Sogar umgezogen hatte sie sich und ein schwarzes Kleid herausgesucht, ehe sie sich auf den Weg zu dem lächerlich großen Anwesen gemacht hatte. Der einzige Grund, warum sie hier war, bestand in der Gelegenheit, Klaus doch einmal in die Suppe zu spucken. Wenn er sie hätte töten wollen, hätte er dies schon längst getan. Zumindest hoffte Katherine, dass Klaus es so sah. Andererseits war es mit der Flucht ohnehin vorbei; die Stadt durfte sie ohne seine Erlaubnis nicht verlassen. Außerdem nagte der Hunger langsam an ihr und wenn sie weiterhin versuchte, ihn mit Alkohol zu unterdrücken, hatte sie demnächst sicher zu viel getankt. Vielleicht erlaubte Klaus ihr ja, ein paar Schlucke zu trinken. Katherine stöhnte innerlich auf und verdrehte die Augen. Sicher machte es Klaus Spaß, sie dort zu packen, wo es ihr richtig wehtat: an ihrem Stolz.
Katherine bemerkte eine Frau, die sich einen kleinen Imbiss gönnte, und sie spürte, wie ihr Magen rebellierte. "Keine Sorge, ich mach dir deine Beute schon nicht streitig", winkte sie mit einem Lächeln ab, als die Frau sich mit einem Knurren herumdrehte. "Wenn ich Ärger suche, mache ich das auf meine Weise; aber wegen Blut zu streiten ist doch ein wenig primitiv, meinst du nicht?" Katherine fragte sich, ob sie die Frau irgendwoher kannte. Zumindest wusste sie es nicht direkt, falls sie sie schon einmal getroffen hatte. Mit kurzen Seitenblicken hielt Katherine immer wieder Ausschau nach Rebekah. Die Schwester des Ursprünglichen war auch nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen, wenn sie sich recht erinnerte.
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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 21, 2014 8:12 pm

cf: Garten

Sie liefen schweigend zum Parkplatz. Die Stille war unangenehm, doch Sam wusste nicht, was er sagen sollte. DAS Thema hatten sie ja schon ins Motel verbucht und im Moment war er nicht in der Stimmung so zu tun als wäre das hier ein einfaches Date.
Seine Hoffnung keinen Dämon zu treffen hatte sich erfüllt. Doch im Nachhinein hätte er es lieber mit Dämonen aufgenommen, wenn das hieß, dass Lia normal war. So normal wie sie eben sein konnte.
Als Lia die Arme um ihren Körper zog, legte Sam ihr letztendlich doch die Anzugjacke um die Schultern. Er war ja kein Unmensch und noch hatte sie ihm nichts getan. Sie musste nicht frieren, wenn er es vermeiden konnte.

Sie trafen sich mit Dean und Jo am Auto nachdem Lia sich zwei Häppchen geschnappt hatte. Essen war so ziemlich das Letzte woran Sam jetzt dachte, aber er kannte so ein Verhalten von Dean, also sagte er nichts dazu.
Bei der allgemeinen Spannung die im Moment zwischen ihm und Lia herrschte, hätte er vermutlich so oder so den Mund gehalten.
Dean schien auch gemerkt zu haben, dass es zwischen den beiden lange nicht mehr so locker war, doch er sagte nichts dazu.
Sams Bruder sah auch nicht besonders glücklich aus, noch weniger als zuvor sogar. Sie wechselten also beide einen nachdenklichen Blick, schwiegen aber beide.
War in der kurzen Zeit in der er im Garten gewesen war noch etwas vorgefallen? Eigentlich unwahrscheinlich. Sam nahm sich vor nachzufragen sobald sie wieder unter sich waren.

Nach einer stillen Autofahrt beantwortete Dean die stumme Frage mit einem einzigen ebenso stummen Wort.
Ellen.
Daher wehte also der Wind. Es war kein Geheimnis das Dean einen Heidenrespekt, wenn nicht sogar Angst vor Jos Mutter hatte und ihr zu sagen, dass ihre seine neue Freundin war... Sam wäre auch nervös, war es sogar, wenn auch aus einem anderen Grund.
„Viel Glück“, formte Sam ebenso lautlos mit den Lippen, bevor er den beiden eine gute Nacht wünschte.

Dean und Jo verschwanden in ihr Zimmer, vermutlich um sich noch umzuziehen bevor sie Ellen trafen.
Sam lief schweigend zu seinem Zimmer, dort hatte er mehr als nur die beiden Waffen, die er am Körper trug, und öffnete die Tür.
Drinnen setzte er sich rücklings auf einen der Stühle.

„Also“, begann er und klang viel sicherer als er war. „Schieß los“

tbc: Motel – Zimmer 12

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