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 Mikaelson Mansion

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AutorNachricht
Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 21, 2014 8:48 pm

Die Nachricht, dass vor ihnen eine Fotografin stand, schien mehr als gut anzukommen und weder Verlobter noch Verlobte waren abgeneigt, das Angebot anzunehmen, dass Jennifer ihnen gestellt hatte.
Sie würde sich wirklich freuen ihr Talent auf einer Hochzeit anzuwenden und Fotos zu machen. Die hübsche Blondine konnte sich jetzt schon die schönsten Motive mit Braut und Bräutigam vorstellen, die sich in einer traumhaften Kulisse, verziert mit weißen Lilien, küssten oder sich einfach nur liebevolle Blicke zuwarfen. Die auf einem digitalen Chip oder entwickelten Fotos wären ein Stück für die Ewigkeit. Ein Moment aufgenommen mit einem einzigen, zeitlich abgestimmten Knopfdruck.

„Meinst du, du könntest uns vorher ein paar von deinen Fotos zeigen? Damit wir ein Gefühl kriegen können, ob das passt?“, fragte ihr blondes Gegenüber mit einem freundlich Lächeln, das von Jennifer erwidert wurde. „Klar! Wenn es euch zwei passt, können wir das gleich morgen machen und ihr hättet im besten Falle eine Sorge weniger für die Hochzeit.“ Ihr schokoladenbrauner Blick versprühte schon eine gewisse Vorfreude.

Als Jen aber ihren Blick wieder Luce zu wandte, hatte dieser seinen Blick gesenkt und schien in seinem Inneren an einem Ort zu sein, an dem die schöne Blonde aus New York ihm nicht folgen konnte. Etwas besorgt schaute sie ihn an und drückte beruhigend seine schon zitternde Hand. Sie wollte nicht unbedingt hier fragen, ob es ihm gut ging oder ob irgendwas nicht in Ordnung war, doch sie konnte sich vorstellen was der Grund für die plötzlich zittrige Haltung ihres rothaarigen Traumpinzens war. Er hatte ihr gesagt, die Geister, die er sah, manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangten, als er sie ihnen geben konnte oder sie sie ab und an verdienten.
Trotzdem wollte sie sicher gehen. Also neigte sich die geübte Fotografin einfach kurz zu ihm hinüber. „Alles okay?“, flüsterte sie ihm an Ohr, in der Hoffnung, dass keiner, außer er, sie hören würde.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 21, 2014 10:42 pm

Alex war nicht dumm, er verstand sofort, dass er sich da besser raushalten und sich ihr nicht in den Weg stellen sollte. Zwar lief er ihr trotzdem nach und redete auf sie ein, aber Al war viel zu sehr von ihrer Wut eingenommen, um darauf anzuspringen und wieder runterzukommen! Immer noch hallte die Stimme von Rebekah in ihren Ohren nach, und am liebsten hätte sie dem blonden Gift von einer Ursprünglichen die Zunge rausgerissen! Das und noch viel mehr, nachdem sie nun wusste, was sie Damon angetan hatte! Immer wieder hielt sie ihr ihre Überheblichkeit und Arroganz vor, doch die Urvampirin war keinen Deut besser. Sie stand da, musterte Allison mit hochgezogenen Augenbrauen und meinte, sie könnte ihr mal wieder die Leviten lesen! Als ob es sie interessieren würde! Es war genau dasselbe wie mit ihrer Haltung, die Rebekah so sehr gegen den Strich ging! Sie konnten sich einfach nicht ausstehen, daran würde nichts und niemand etwas ändern können, und nun war das Fass nun mal übergelaufen!

Der kleine Blondschopf schäumte vor Wut, sodass sie mit geballten Fäusten vor ihrer persönlichen Erzfeindin stand, die Zähne aufeinander gebissen und die Augen blutunterlaufen. Es fehlte nur noch ein kleiner Anstoß, ein Tropfen auf dem heißen Stein, dann würde sie ihr an die Kehle springen, egal welche Konsequenzen es für sie haben würde. Nach der Aussage der Ursprünglichen hatte sie Damon ja sowieso schon verloren, woran sie keineswegs glaubte! Sie wollte es sich nicht gefallen lassen! Diese Dreistigkeit! Nicht einmal Alex' Präsenz, die die zierliche Hybridin deutlich hinter sich spüren konnte, oder seine Worte, die er ihr ins Ohr zischte, halfen dabei, sie wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Al war außer Kontrolle geraten, sodass es einer größeren Macht als die eines Werwolfs bedurfte, um sie zu bändigen. Ohne zu wissen, das eine solche sie bald in ihre Schranken weisen würde, ging sie ein weiteres Mal auf die Ursprüngliche los, als sie auch schon gepackt und aus dem Sichtfeld der Gäste gezerrt wurde. Ebenso wie Rebekah, während Alex ihnen folgte.

tbc: Kaminzimmer

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Rebekah Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Sep 22, 2014 10:06 am

Rebekah warf dem Köter hinter Allison einen abschätzenden Blick zu. Er war im Gegensatz zu seiner Freundin wenigstens klug genug sich in Gegenwart einer Urvampirin zurückzuhalten, würde sich das ändern, hätte Bekah kein Problem damit seinem armseligen Leben ein Ende zu setzen. Sie wusste allgemein nicht was er hier wollte, konnte er nicht einfach seine Begleitung schnappen und mit ihr abhauen? Ach nein, das ging vermutlich nicht, da Nik ihn bestimmt schon im Visier hatte für eine seiner neuen Kreationen.
Rebekah wandte sich wieder der Blonden zu, gerade rechtzeitig wie sich herausstellte, denn diese war gerade im Begriff auf sie los zu gehen. Die Blonde wich gekonnt aus, trat einen Schritt zurück und wäre so Allisons Angriff ohne weiteres entkommen, wenn sie nicht plötzlich wer am Arm gepackt hätte und aus dem Raum schliff. Bekah wusste bereits in dem Moment in dem sich die Finger um ihren Oberarm geschlossen hatten, wer hier eingriff. Es war die Art wie er sie packte, der Geruch und die Schnelligkeit mit der er das vollzog – Nik! Keine Sekunde später fanden sie sich in dem großen Kaminzimmer wieder und die Ursprüngliche riss sich aufstöhnend von ihrem Bruder los, schenkte erst Allison und dann ihm einen wütenden Blick. "HABT IHR SIE EIGENTLICH NOCH ALLE?!“ schrie er. Augenblicklich trat Bekah einen Schritt zurück. „Ich weiß ja, dass ihr euch nicht gerade liebt, aber HIER?! Auf dem Ball?! Was macht das für einen Eindruck?! Wir wollten etwas bezwecken mit diesem Fest und ihr zwei dummen Gören macht das innerhalb von Bruchteilen eines Augenblicks wunderbar zunichte!“ Fassungslos starrte die Blonde ihren Bruder an. Geballte Fäuste, aufeinander gepresste Lippen und ein wütendes Seufzen, welches ihren Lippen doch noch entrang.

„Zwei dumme Gören, Nik? DUMME GÖREN? Ich frage mich ob du sie noch alle hast, denn eine dieser dummen Gören hat es gewagt deine Schwester anzufassen, ja sie anzugreifen und das nicht nur auf ihrem Ball sondern auch noch UNTER IHREM DACH!“ keifte sie wutentbrannt. Unwillkürlich kamen die Bilder zurück an die Oberfläche, die Bilder von ihrem Streit der noch nicht einmal allzu lange her war. Damals hatte er ihr versprochen von nun an hinter ihr zu stehen, hatte ihr geschworen, dass sie neben Rowena natürlich die Nummer Eins bleiben würde und jetzt wo es darauf ankam brach er sein Versprechen. Rebekah hatte das Gefühl das mit dem Versprechen auch ein kleiner Teil in ihr brach, die ganze Sache mit den Hybriden vor allem mit Allison traf sie wirklich. Jahrhundert über Jahrhundert hat sie alles für ihren Bruder getan, hat ihm alles verziehen egal wie grausam es gewesen ist und ist zu hundert Prozent hinter ihm gestanden. Konnte sie sich da nicht das Gleiche erhoffen? „Glaub mir, ich habe besseres zu tun als mit ihr hier zu streiten und mir den Abend verderben zu lassen, aber ich werde es nicht akzeptieren wenn jemand so mit mir umgeht. Nik, das kannst du nicht von mir verlangen!“

tbc: Kaminzimmer

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Sep 22, 2014 12:17 pm

Es war eine zierliche Frau mit langen dunklen Locken, ebenso dunklen Augen und deutlich vampirischer Ausstrahlung, fast schon wie sie, die sie beim 'Essen' gestört hatte. Genau deshalb reagierte Ría auch so aggressiv, denn sie wollte ihr Gebiet, wenn man es denn so nennen wollte, abstecken. Das konnte sie deshalb, weil es kaum mehr ältere Vampire als sie auf dieser Welt gab, schließlich waren die Urvampire selbst nur etwas mehr als 200 Jahre älter als sie. Da war es ein Leichtes, sich gegen andere durchzusetzen und sich zu wehren. Diese Frau blieb allerdings absolut unbeeindruckt von ihrer Show und meinte bloß, sie würde ihr ihre Beute nicht streitig machen. Wenn sie es nicht wollen würde, könnte sie das auch gar nicht, aber das war nur nebensächlich! Viel wichtiger für die heißblütige Latina war, dass ihr Gegenüber absolut mies aussah. Die Haut war bleicher, als gesund für einen Vampir war, und sie wirkte generell etwas kraftlos und niedergeschlagen. So würde sie niemals gegen die spanische Prinzessin ankommen, also gab sie die Angriffshaltung auf und trat auf die Fremde zu, musterte sie aufmerksam.

"Was ist mit dir passiert, Mädchen? Bist du etwa durch den Fleischwolf gedreht worden? Du siehst aus wie durchgekaut und wieder ausgespuckt!"

Es war nicht sehr freundlich, wie Adriana die andere Vampirin begrüßte, aber sie war auch nicht für ihre guten Manieren bekannt. Der Zug war schon lange abgefahren! Seit sie ein kleines Kind war, tanzten alle nach ihrer Pfeife, und seit ihrer Verwandlung in einen Vampir hatte sie diese Haltung nur noch perfektioniert. In einem Kreis wie ein Raubtier und seine Beute schritt Ría um die ihr Unbekannte, blieb irgendwann aber doch stehen und verschränkte die Arme vor der Brust. Mit festem Blick sah sie die geschwächte Artgenossin an.

"Wer bist du?"
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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Sep 23, 2014 11:07 am

Care schien begeistert zu sein, was Matt eigentlich nicht sonderlich wunderte, immerhin ging es hier um Hochzeitsplanung und darin war Miss Forbes ein Meister. „Meinst du, du könntest uns vorher ein paar von deinen Fotos zeigen? Damit wir ein Gefühl kriegen können, ob das passt?“ fragte sie und Matt, welcher die Lippen immer noch an ihren Haaransatz gedrückt hielt, grinste. Er selbst musste zugeben gar nicht daran gedacht zu haben ihre Künste auch zu kontrollieren, aber an sich war es eine gute Idee. Der Tag sollte perfekt werden – was er für ihn sowieso würde sobald über Carolines Lippen die Worte ‚Ja, ich will‘ gekommen sind – und da war auch der Fotograf wichtig. Noch besser war aber, dass dieser – falls sie Cares Ansprüchen gerecht wurde – die neue Freundin von Lucas war und da dieser so oder so zur Hochzeit eingeladen gewesen wäre, hätte er gleich sein Plus Eins dabei.

Jennifer war damit einverstanden und schlug vor sich gleich morgen mit ihnen zu treffen. „Ja, morgen passt gut. Lucas hat meine Handynummer, lass sie sie dir einfach geben und dann machen wir uns aus wo und wann genau“ schlug Matt vor, da er davon ausging, dass seine Verlobte sowieso bei ihm sein würde. Ein Kellner ging an ihnen vorbei, mit einer schnellen Handbewegung hielt der Blonde ihn auf und nahm von dem Tablett zwei Champagnergläser, wovon er eines der Frau neben ihm reichte. Beinahe hätte er noch zwei genommen, doch ihm fiel noch rechtzeitig ein, dass Lucas ja keinen Alkohol trank und so zog er mit abgewandten Blick die Hand zurück und legte sie wieder um seine zukünftige Frau.

Beinahe im gleichen Moment verspannte sich der Rothaarige sichtlich. Mit gerunzelter Stirn sah Matt auf und musterte seinen Freund. Jennifer flüsterte ihm etwas ins Ohr, was er zwar nicht hören konnte, Caroline aber mit Sicherheit. Verwirrt blickte er zwischen den beiden hin und her. Kurz befürchtete er, dass er seinen beinahe Ausrutscher mit dem Alkohol bemerkt hatte und es daran lag, doch nach einigen Sekunden kam die Vermutung in ihm auf, dass es einen ganz anderen Ursprung hatte. Unwillkürlich begann er sich wie der größte Vollidiot im Raum umzusehen, als ob er selbst irgendwelche Geister entdecken könnte, als ob er das verstehen würde… Matt nahm einen großen Schluck vom Champagner als ihm ein Gedanke kam, der ihm auf traurige Art und Weise einen Funken Hoffnung spendete. Vicki… Was ist wenn er Vicki sah?

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Sep 24, 2014 5:20 pm

Matt und Jen machten einen Termin aus, um sich die Fotos anzugucken. Caroline freute sich darauf sie zu sehen, nach wie vor davon überzeugt, dass Jen eine gute Fotografin war.
Und Caroline wollte nur die schönsten Fotos für ihre Hochzeit. Sie konnte es sich so gut vorstellen. Wie sie und Matt Junggesellen-Buden-Mäßige Dinge auf der Couch taten, ohne dass Kelly sie unterbrach, und über ihnen hingen die Hochzeitsbilder.
Ja, das war keine Vorstellung ohne Reiz.

Doch Caroline lächelte nicht, denn sie bemerkte, dass Lucas nicht besonders gut aussah. Bei genauerem Hinblicken merkte sie, dass seine Hände zitterten.
Sie wusste nicht woher diese plötzliche Veränderung kam und obwohl sie ihn noch nicht besonders lange kannte, machte sie sich Sorgen.
Da war sie scheinbar auch nicht die Einzige.
Für niemand außer Luce – und Leute mit Supergehör – hörbar, flüsterte ihm Jen ins Ohr: „Alles okay?“

Caroline blickte zu Matt. Er kannte Luce länger, vielleicht wusste er, was los war. Doch irgendwie wirkte ihr Verlobter nur nachdenklich, aber auf eine seltsame Weise. Nicht so als fragte er sich, was gerade it Lucas passierte, sondern als wäre es etwas Spezifischeres.

Der nächste Blick ging in Richtung Jen. Und Caroline dachte sich, dass Lucas nicht von so vielen Leuten umgeben sein sollte. So viele waren nicht mehr da, der Ball ging aufs Ende zu und vielleicht wurde es auch für sie Zeit zu gehen.
„Es hat mich gefreut euch kennen zu lernen“, sagte Caroline. „Aber ich denke Matt und ich sollten langsam los, es wird spät“
Sie lächelte. „Wir sehen uns ja morgen, Luce du kannst gerne auch kommen wenn du möchtest!“

Sie verabschiedeten sich und Caroline wollte sich gerade mit Matt zum Parkplatz gehen, als sie Elena erblickte, die allein dastand.
Caroline lächelte ihre beste Freundin an. „Alles klar bei dir? Wo ist Stefan?“

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Sep 24, 2014 9:06 pm

Es blieb natürlich nicht unbemerkt, dass er plötzlich nicht mehr dem Gespräch folgte und auf den Boden starrte. Er spürte den Blick Matts auf sich. Was glaubte sein Freund eher, die Schizophreniediagnose oder die Sache mit den Geistern? Einer der Geister war neben ihn getreten und die Kälte, die von ihm ausging, ließ des Studenten erst recht zittern. Es war noch kein richtiger böser Geist, aber doch bereits böse genug, als das er es körperlich fühlen konnte und das war anstrengend. Seine wunderschöne Freundin lehnte sich zu ihm runter und fragte ihn flüsternd, ob alles in Ordnung wäre. Eigentlich war gar nichts in Ordnung und er wollte am liebsten weg von hier, aber das ging nicht so einfach, immerhin befanden sie sich auf einem Ball und er hatte eine Verantwortung gegenüber seiner Freundin. Dennoch sagte er ihr die Wahrheit. „Geister“, flüsterte er ihr zu und wusste, dass sie verstehen würde, was es bedeutete. Er hatte ihr bereits erzählt, dass die Geister ihn hin und wieder einfach überforderten. Er war dankbar, dass sie gerade an seiner Seite war.

Caroline, selbst wenn sie nicht wissen konnte, was das Problem war, erkannte, dass es besser war, wenn sie gingen. Es tat Luce leid, dass er sie nun mehr oder weniger verscheuchte. Matt war sein Freund und er mochte ihn und auch Caroline war nett, selbst wenn er sie nur flüchtig kannte. Im Grill hatte er sie und ihre Freundinnen hin und wieder bedient. Er lächelte unsicher und wünschte ihnen noch einen schönen Abend, als sie sich verabschiedeten.

Er und Jennifer waren wieder allein oder sie wären es, wenn die Geister nicht wären. „Tut mir leid“, sagte er leise und sah seiner Freundin kurz scheu in die Augen, ehe er wieder den Boden anstarrte. Es tat ihm wirklich leid, dass es sich so benahm. Warum mussten die Geister ausgerechnet jetzt auftauchen? Warum? Es war deprimierend, dass er nicht einmal einen schönen Abend verbringen konnte, ohne dass die Geister ihm alles kaputt machten und seine Reaktion eben war noch recht harmlos gewesen. Wie würde Jennifer reagieren, wenn sie erst einen richtigen Ausbruch von ihm erlebte? Er wusste, dass Simon und Adam damit umgehen konnten, aber konnte Jen es auch?

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Sep 25, 2014 7:07 pm

Dem glücklich verlobten Paar schien der Vorschlag zu passen, sich gleich morgen zu treffen und Matt meinte, dass Luce ihr seine Nummer geben könnte, um alles Weitere telefonisch abzuklären. Die Blondine freute sich schon regelrecht und war froh, mit ihrer Arbeit jemandem unter die Arme greifen zu können, selbst wenn die Hilfe 'nur' darin bestand Fotos auf einer Hochzeit zu schießen, wobei natürlich auch bei sowas alles mit Licht, Farbe und Kontrasten stimmen musste.
Natürlich, heute konnte man so gut wie jedes Foto nachbearbeiten, wenn es doch nichts geworden war, wobei die New Yorkerin sowas immer zu verhindern versuchte.

Die Hand ihres Freundes immer noch beruhigend haltend und sich an ihn schmiegend, um Luce irgendwie Halt zu geben, sah sie wieder zu Caroline und Matt; beide schauten überlegend und teils sorgenvoll drein, wie die hübsche Blondine, die mit ihrer Vermutung, dass die Geister die Ursache für seine plötzlich auftauchende Unsicherheit waren, richtig gelegen hatte, wie Lucas ihr flüsternd verriet. Sie nickte schwach und drückte ihm einen tröstenden Kuss an die Schläfe, ehe sie sich wieder ihren Gegenübern zu wandte. Die andere Blondine schien zu merken, dass etwas nicht in Ordnung war und verkündete somit einen strategisch gut durchdachten Rückzug. „Es hat mich gefreut euch kennen zu lernen. Aber ich denke Matt und ich sollten langsam los, es wird spät“, sagte sie und Jen schenkte dem paar ein Lächeln, auch wenn es etwas gequält aussehen musste. Ihre Gedanken waren gerade voll und ganz bei dem Rothaarigen an ihrer Seite.

"Es war mir auch eine Freude, euch beide kennen zu lernen. Habt noch einen schönen Abend und kommt gut nach Hause!", wünschte sie dem angehenden Ehepaar und verabschiedete sich ebenso wie sie.
Morgen würde zwar bestimmt ein toller Tag werden, trotzdem war Luce gerade wichtiger für Jen! Sie wandte sich wieder gänzlich ihm zu, nachdem Matt und Care verschwunden waren. Er murmelte ein leises "Tut mir leid".

"Du kannst nichts dafür, Luce", versuchte sie ihn zu beruhigen, sah ihn besorgt und ehrlich zugleich an. "Versuche sie zu ignorieren. Atme durch und denke dir, dass sie gar nicht hier wären oder einfach nervende Gäste wären, die wir keines Blickes würdigen."
Jennifer hatte keine Ahnung, ob es wirklich etwas bringen würde, aber einen Versuch war es bestimmt wert! Trotzdem wäre es wohl das Beste für ihren Freund, wenn sie dem Ball den Rücken kehren würden. Ein wenig Schlaf würde ihnen beiden gut tun, außerdem hatten sie morgen beide noch etwas vor! "Sollen wir gehen?", fragte sie ihn deshalb und sah ihn immer noch mit sorgenvollen Blicken aus ihren schokoladenbraunen Augen an.

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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 26, 2014 11:22 am


Matts Körper spannte sich etwas an und er versuchte verzweifelt sich nichts anmerken zu lassen. Wie hatte er bis jetzt nicht an Vicki denken können? Wie konnte es sein, dass ihm der Gedanke erst jetzt kam? Wenn es Geister wirklich gab, wenn das was Lucas sagte tatsächlich stimmte – und das glaubte Matt – musste Vicki doch auch irgendwo sein oder nicht? Der Gedanke tröstete ihn gleichermaßen wie er ihn traurig machte und so wandte Matt den Blick ab und atmete tief durch, um auf andere Gedanken zu kommen. Er nahm sich vor seinen Freund in Zukunft darauf anzusprechen, ihn zu fragen wie all das ablief und ob er seine Schwester irgendwo ausmachen konnte.

Die Stimmung war angespannt, ganz offensichtlich wusste jeder in der Runde, dass etwas nicht stimmte und so tat Caroline das einzig Vernünftige: „Es hat mich gefreut euch kennen zu lernen. Aber ich denke Matt und ich sollten langsam los, es wird spät. Wir sehen uns ja morgen, Luce du kannst gerne auch kommen wenn du möchtest!“ Matt atmete erleichtert auf, setzte wieder ein Lächeln auf und trat auf seinen Freund zu. „Ja, wir sollten wirklich langsam gehen. Hat mich gefreut dich zu sehen, Mann. Meld dich bei mir!“ verabschiedete er den Rothaarigen wobei er die letzten Worte etwas leiser von sich gab und ihm freundschaftlich auf die Schulter klopfte. Danach wandte er sich noch an Jennifer, welcher er beteuerte wie sehr er sich über die neue Liebe freute und er schon gespannt auf morgen war.

Reflexartig griff er nach Carolines Hand und führte sie an dem Pärchen vorbei in Richtung Ausgang, wo sie auf eine etwas perplex aussehende Elena stießen. Matt runzelte die Stirn als er die Dunkelhaarige genauer betrachtete. Irgendetwas belastete sie enorm, das war kaum zu übersehen, immerhin kannte er dieses Mädchen schon sein ganzes Leben lang. Care lächelte breit als sie ihre beste Freundin entdeckte und fragte augenblicklich nach ihrem Befinden und ihrem Freund Stefan. Unwillkürlich sah Matt sich um. Stimmt, Stefan war nicht hier, obwohl er ihn an diesem Abend bereits neben Elena hat tanzen sehen.

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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 26, 2014 5:39 pm

Matt sah nicht so angespannt aus wie Lucas, aber irgendwie kam es dem doch nah. Caroline machte sich Sorgen. Was war da eben passiert?
Sie würde ihren Verlobten nachher fragen müssen. Aber nicht bevor sie sicher war, dass Elena in Ordnung war. Sie wirkte irgendwie verwirrt und Stefan war nicht bei ihr, obwohl die Beiden doch eigentlich zusammen hier waren.

Elenas Antwort nahm das Lächeln von Carolines Gesicht.
Es war nicht zu lange her, dass sie mit einem Salvatore hatte klar kommen müssen, der seine Menschlichkeit ausgeschaltet hatte. Und das war Stefan gewesen, der weichherzig und liebevoll war. Damon war eine ganz andere Nummer.
Und dann bandelte er auch noch mit einer Urvampirin an. Das konnte einfach nichts Gutes heißen.
„Oh verdammt“, murmelte Caroline, gerade als Elena bestätigte, dass Stefan gerade versuchte das Schlimmste zu vermeiden.

Elena fragte, ob sie sie nach Hause bringen konnte und Caroline hatte die Vermutung, dass das Stefans Idee gewesen war.
„Ja natürlich. Wir wollten gerade sowieso los“, erwiderte die blonde Vampirin und zu dritt machten sie sich auf den Weg zurück zum Parkplatz.

Caroline überlegte, warum Damon seine Menschlichkeit abgestellt haben könnte. Sie hatte noch niemals mit dem Gedanken gespielt, das zu tun.
Und um ganz ehrlich zu sein, fiel ihr nur ein einziger Grund ein, warum sie so etwas Schreckliches tun könnte. Und das würde niemals passieren, denn Caroline würde nicht zulassen, dass die wundervolle Person, die gerade ihre Hand hielt, starb.

Doch wie gesagt Damon war eine ganze andere Nummer.
Caroline konnte sich gut vorstellen, dass ihr menschliches Ich den gefühllosen Damon erlebt hatte, aber vielleicht war er da auch einfach nur gemein gewesen.
Im Moment wusste sie einfach nicht genug über den Vampir und so hatte sie immer noch keine Antwort auf ihre Frage, als sie sich ins Auto setzte.

tbc: Gilbert House

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 26, 2014 11:08 pm

Die Situation spitzte sich merklich zu und man merkte, dass es langsam wirklich kritisch wurde. Alex hatte viel Kraft und mit einer ordentlichen Portion Wut konnte er seine Kraft sogar noch maximieren. Aber gegen einen Urvampir und einen Hybriden hatte er keine Chance, so ungern er sich das auch eingestand.
Leider hörte Allison aber auch nicht auf seine Warnungen. Sie war vollkommen blind in ihrer Wut. In ihren Augen konnte er es sehen. Sie waren blutunterlaufen und ließen sie scheußlich aussehen. Das war sowas von abtörnend.
Die Vampirin war in ihrer Wut auch nicht gerade attraktiv. Alex hätte es nicht gewundert, wenn sie in ihrer überheblichen Rage Stresspickel bekommen hätte.

Alles in allem eine sehr unangenehme Situation. Auch, wenn er keine Chance hätte, würde er dazwischen gehen. Er hatte keine Wahl und würde eben solange durchhalten, bis er Hilfe bekam.
Diese kam früher als gedacht. Denn gerade, als die beiden Giftspritzen wirklich auf einander losgingen, schritt der Obermacker Niklaus ein. Naja, es gab nettere Hilfe. Aber in diesem Moment war selbst er sowas wie dankbar.

Er ließ ihn machen und schritt auch nicht ein, als er Allison grob anpackte. Sie hatte es im Grunde genommen auch verdient, wenn sie vor der Öffentlichkeit einen handfesten Streit provozierte und sich provozieren ließ. Denn die andere Blonde war auch nicht unschuldig. Im Moment nahmen sie sich nichts. Es war notwendig hart durchzugreifen.

Er folgte ihnen. Ihnen schloss sich noch ein weiterer Vampir an und dann verschwanden sie in ein Hinterzimmer. Alex ging ungefragt hinterher und schloss hinter dem Grüppchen die Tür.

tbc: Kaminzimmer

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Sep 26, 2014 11:12 pm

Obwohl die fremde Vampirin nicht mehr offensichtlich aggressiv wirkte, blieb Katherine in Verteidigungshaltung uns verschränkte die Arme. Immer bereit sein. Immer einen Angriff erwarten. Immer einen Hinterhalt erwarten. Immer darauf gefasst sein, dass etwas aus dem Ruder lief. Und noch wichtiger: Immer einen Plan B haben. Allerdings war das der Knackpunkt in dieser Situation. Katherine hatte keinen Plan B. Zumindest keinen konkreten. Wenn man "Plan" als lose zusammenhängende Folge möglicher Improvisationen verstand, dann ja, dann hatte sie einen Plan. Ansonsten...
"Mädchen? Ich geb dir gleich Mädchen", erwiderte Katherine und schnaubte undamenhaft. "Ich wurde nicht direkt von einem Fleischwolf durchgekaut, aber sagen wir einfach, ich hab eine anstrengende Woche hinter mir."Besser, niemand wusste, wie sehr sie von Klaus abhängig war, wie sehr ihr Leben in seiner Hand lag. Es gab nicht gerade viele Leute, die bereit wären, ihr zu helfen (die meisten würden sich wohl eher auf Klaus' Seite stellen und das hatte nichts mit Angst zu tun), und irgendetwas sagte Katherine, dass diese Vampirin nicht dazugehörte.
Die Frage stellte allerdings alles in den Schatten. Beleidigungen ließ Katherine sich ja gefallen, aber bitte, gab es wirklich Vampire, die noch nie von ihr gehört hatten? Egal ob von der Petrova-Doppelgängerin oder dem manipluativen Miststück. "Katherine Pierce? Bestimmt schonmal irgendwo gehört, meinst du nicht? Und wer bist du? Sollte ich dich kennen? Alte Freundin der Mikaelsons? Kleiner Tipp: Lauf, solange du noch kannst."
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Trent Cingsley
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 27, 2014 8:54 am

cf: Empfangshalle

Als Trent sich auf die Suche nach weiterem Champagner machte, liefen ihm nicht nur lebende Pinguine voran sondern auch einige Tote. Er beachtete sie nicht und tat so, als würde er nur Augen für den vor ihm laufenden Pinguin haben. Im Grunde stimmte dies auch. Denn wenn sein Gefühl ihn nicht trog, würde der Kellner exakt zu dem Vorratsschrank laufen, wo der teure Champus aufbewahrt wurde.
Der junge Mann brauchte also nur noch auf den passenden Moment warten und sich dann auf den Alkohol stürzen.

Der Verlust von Mad March und das Davonlaufen von Luna schmerzten ihn merklich. Und wenn er nicht schon einige Gläser von dem Champagner intus hätte, wäre er vermutlich in Tränen ausgebrochen. Seine ganze Brust fühlte sich an, als hätte man Stacheldraht darum gespannt und würde diesen nun immer enger schnallen.
„Stacheldraht ...“, murmelte er leise. Soweit er wusste, wurde dieser nicht aus Eisen, sondern aus Stahl hergestellt. Doch Stacheldraht aus Eisen … das wäre DIE Idee. Gleich hinter seiner Eingangstür würde er ihn aufspannen, um unliebsame Geister wegzuscheuchen.

Doch die Idee mit dem Turibulum gefüllt mit Salz und Eisenspänen stand auch noch im Raum. Er musste demnächst mal schauen, ob er ein Weihrauchfass günstig irgendwo herbekam. Wenn nötig, konnte er auch einfach in die Kirche einbrechen und eins klauen.

In einem unbeobachteten Moment schnappte Trent sich eine Flasche vom Champagner und entkorkte ihn auf dem Weg.
Charlie tauchte aus heiterem Himmel auf und blickte verständnislos von dem Behüteten zu der Flasche mit Alkohol.
Kam es Trent nur so vor, oder verschwamm Charlie ein wenig mit der Umgebung?
„Sir Terent, dieser Alkohol ...“
„... gehört ganz allein mir!!!!“ Mit diesen Worten setzte der junge Mann die Flasche an seine Lippen und kippte sich einen großen Schluck in den Rachen.

WOW!!! Langsam sah Trent Sternchen. „Ich glaub, ich hol mir noch eine Flasche.“ Während des Rückweges dachte er noch einmal über die Gespräche mit Luna nach. Eins kam ihm immer noch seltsam vor.
„Char … Charliiiie ...“ Trents Zunge fühlte sich beim Sprechen etwas pelzig an.
Der Geist von dem toten Jäger erschien und verschmolz mit der Wandfarbe. Der Behütete grinste. Geist a la Raufaser. Die neueste Kreation.
„Tu mir ma den Gefa-aallen und versuch was ü... über Ei-Eiseeenkraut herauszubekommen“, lallte er den Geist an.
„Nur, wenn Sie mit dem Trinken von diesem Alkohol aufhören, Sir Terent.“

Trent stellte die offene Flasche und die neue, die er sich gerade geschnappt hatte, auf den Boden und hob die Hand. „Ich schwööööre fei-eierlich …“
Der Geist nickte zufrieden und verschwand. Der Behütete grinste und vollendete seinen Satz. „... ich bin ein Tu-uunichgut.“
Die Weasley-Zwillinge und die Karte des Rumtreibers aus den Harry Potter-Büchern hatten es ihm angetan. Wann fand man schon einmal einige Buchfiguren, die am selben Tag Geburtstag hatten, wie er?

Er schnappte sich die zwei Flaschen mit dem Champagner und genehmigte sich erneut einen Schluck, während er weiter durch das Haus herum torkelte. Viele der Gäste waren verschwunden. Wahrscheinlich war es schon spät. Von den Besitzern hatte er bisher noch nicht die geringste Spur entdeckt.

Schwankend kam ein zierliches Mädchen auf ihn zu, das ebenfalls wie die Wandfarbe aussah. Geist a la Raufasertapete Nummer 2.
„Bin ich tot?!“, fragte sie und blickte sowohl Trent als auch zwei Stellen neben ihn an.
Der Behütete blickte nach links und nach rechts – doch von weiteren Leuten war nicht die Spur zu sehen.
Als er wieder nach vorne zu dem Geist blickte, war diese verschwunden. Es konnte schon mal vorkommen, dass er auch Leute sah, die gerade erst gestorben waren und noch nicht mit ihrem Reaper mitgegangen waren. Er sah sie nur recht kurz, doch die Reaper, die diese Geister dann holten, sah er nie.

Trent ging in den nächsten Raum. Zumindest versuchte er, in den nächsten Raum zu gehen, dabei rammte er jedoch mit seinem Kopf den Türrahmen, so dass sein Zylinder vom Kopf fiel.
„Verdammmmmd“, brachte er mühsam hervor und stellte die volle Flasche mit dem Champagner auf dem Boden ab – allerdings schwankte auch diese zur Seite und rollte auf dem Boden davon.

Tastend nach seinem Chapeau Claque bemerkte er, dass er nicht alleine im Raum war.
Da waren noch einige Gäste. Und auf dem Boden lag das zierliche Mädchen, was ihn vor wenigen Sekunden gefragt hatte, ob sie tot sei.
Um ihr einen Gefallen zu tun, beantwortete er posthum noch ihre Frage. „Ähmde, japp, schätze schon.“
Erst jetzt blickte er auf die zwei noch lebendigen Frauen, die noch im Raum standen.
Sein ganzer Mundraum fühlte sich inzwischen an, als hätte er Wolle darin.

Trent fand seinen Hut und setzte ihn wieder auf seine braunen Haare. Anschließend griff er sich die Flasche Champagner, die immer noch auf dem Boden herumrollte.
„Wolld ihr auch was tringgen?“, fragte er und erhob sich mühsam und hielt den beiden Frauen die volle Champagnerflasche hin.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 27, 2014 9:00 pm

Ría trat näher an die andere Vampirin heran und musterte sie aufs Neue. Wenn sie daran dachte, wie diese ausgesehen hatte, als sie hier angekommen war, so selbstsicher, sich überlegen fühlend und vorsichtig. Davon war nun nicht mehr viel übrig, außer dass sie immer noch vorsichtig war. Natürlich, angesichts eines fremden Vampirs, der offensichtlich älter und somit stärker war. Noch dazu sah Madame deutlich geschwächt und mitgenommen aus. Fast so, als würde sie bald austrocknen! Die Theorie dazu dementierte die Vampirin natürlich, aber ganz wiedersprechen konnte sie dennoch nicht. Zweifellos hatte die Fremde ein paar harte Tage, wenn nicht sogar Wochen hinter sich. Noch dazu besaß sie die Frechheit, sie einfach so anzumachen, obwohl sie in einem Kampf deutlich unterlegen wäre und die heißblütige Latina ihren Gegenüber in Sekundenbruchteilen töten könnte. Dazu das undamenhafte Schnauben, das irgendwie nicht zu ihr passte. Die schöne Spanierin grinste überlegen, bevor sie ihr Gesicht nahe an das der anderen Dunkelhaarigen brachte.

"Das würde ich gerne sehen, Schätzchen. Ich denke, wir überspringen den Part, wo du so tust, als könntest du etwas gegen mich ausrichten. Ich bin 720 Jahre alt und kenne dich nicht. Das heißt, du musst jünger sein als ich und wärst somit erledigt." hauchte Adriana der anderen zu und strich ihr eine verirrte Locke aus dem Gesicht, doch als ihr die Vampirin im selben Atemzug dann ihren Namen sagte, erstarrte sie für einen Sekundenbruchteil. Das war Katherine Pierce? Dieses Häufchen Elend, dass von Tag zu Tag mehr Kraft verlor? Sie hatte sie sich eindeutig anders vorgestellt!

"Du bist die Frau, die es geschafft hat, Klaus an der Nase herumzuführen und ihm danach über 500 Jahre lang zu entwischen?"
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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Sep 27, 2014 11:26 pm

Jennifer nahm ihm sein Verhalten nicht übel, sie schien ihn sogar trösten zu wollen, zumindest ließ das der sanfte Kuss auf seine Schläfe vermuten. Sie sah ihn an und Luce war es unangenehm. Er sollte doch für sie sorgen und nicht umgekehrt. Das traditionell eingebrannte Rollenbild von einem Mann erfüllte er nun wirklich nicht. Er war kleiner und jünger als seine Freundin, hatte langes Haar und sang wie ein Goldkehlchen. Vielleicht waren sie einfach nicht das traditionelle Paar und er musste gar nicht in dieses Rollenbild passen.

Sie sprach sanft auf ihn ein, er sollte die Geister einfach ignorieren, aber das konnte er nicht länger. Den ganzen Abend hatte er sie bereits ignoriert und nun forderten sie das ein, was sie als ihr Recht sahen. Luce zog seine freie Hand erschrocken weg, als der Geist ihn berühren wollte. Er hasste das Gefühl, das eine solche Berührung in ihm auslöste. „Ich kann nicht.“, sagte er matt und wollte nur noch aus dem Haus raus. Jennifer merkte es jedoch und fragte, ob sie gehen sollten. Der Rothaarige nickte schwach und gemeinsam gingen sie nach draußen. Natürlich gab er ihr sein Jackett. Sich ein Taxi zu rufen hatte nicht wirklich einen Sinn, ehe es hier wäre, waren sie auch gelaufen.

Auf ihrem Weg verließen die Geister sie. Vielleicht waren sie an den Ort gebunden. „Tut mir leid, dass ich mich so anstelle. Ich habe die Geister den ganzen Abend ignoriert, aber sie sind einfach übermächtig geworden.“, versuchte er sich zu erklären. Man konnte sicherlich besser damit umgehen, als er es tat, aber er war nun mal kein Held. Er war nur ein junger Mann, der vielleicht ein bisschen zu zart für diese Welt war.

Sie erreichten Jennifers Wohnung und blieben davor stehen. „Es war ein wirklich wunderschöner Abend, Jen, danke.“, sagte er und sah mit einem Lächeln zu ihr auf. Jetzt, wo die Geister nicht länger um ihn waren, fiel dieser ängstliche Teil von ihm ab. „Wenn du einverstanden bist, komme ich morgen Abend zu dir. Mit meiner Gitarre.“ Er hatte ihr versprochen, etwas für sie zu singen und zu spielen und dieses Versprechen würde er halten, auch wenn das Gitarre spielen etwas umständlich war mit seinem angeschlagenen Hanfgelenk.

Luce legte eine Hand auf ihre Wange und zog sie vorsichtig zu sich hinunter. Der Kuss war sanft und fast schon keusch, aber er sprach von Liebe. „Gute Nacht, Jen“, sagte er sanft und wartete, bis sie sicher im Haus war, ehe er sich selbst auf den Rückweg machte. Ob Meredith noch bei ihm war? Die Ärztin hatte so verzweifelt gewirkt.

Tbc: Luces Wohngemeinschaft

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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 28, 2014 11:11 am

Auf die Frage ob alles okay sei, kam eine noch schlimmere Antwort als Matt es sich sowieso schon erwartet hätte. Damon hatte also seine Gefühle abgestellt. Zwar wusste der Junge nicht genau wie sich so etwas auswirkte, immerhin war er selbst ja kein Vampir, doch ihm war klar, dass es mehr als nur übel war. Er kannte Damon nicht gut, eigentlich war er ihm immer gerne aus dem Weg gegangen, doch nachdem er Caroline aus der Gruft gerettet hatte, hatte sich auch Matts Einstellung ihm gegenüber geändert. Er fragte sich was den Vampir dazu gebracht hatte, was der ausschlaggebende Punkt war, doch darauf würde er jetzt wohl keine Antwort bekommen. Laut Elena war er eine Gefahr, um die man sich kümmern musste, gut, dass Stefan sich dem angenommen hat.

“Könnt ihr mich nach Hause fahren?“ fragte sie schließlich nach einigen Sekunden des betretenen Schweigens. Sofort antwortete Care, dass das überhaupt kein Problem sei und verließen die drei die Höhle des Löwen. Ohne sich noch einmal umzudrehen ging Matt auf den silbernen Wagen zu, kramte den Schlüssel aus seiner Hosentasche und sperrte auf. So wie es sich gehörte öffnete er jeder der zwei Damon die Tür und ließ sich schließlich selbst auf den Fahrersitz fallen. Seufzend fuhr er sich durch die kurzen, blonden Haare, drehte den Schlüssel einmal herum und trat mit den Zehenspitzen aufs Gas. Der Wagen machte einen kleinen Ruck bevor er sich in Bewegung setzte und auf die Straße hinaus gelenkt wurde. So wie es aussah waren bereits ein paar Gäste gegangen, wobei das Haus immer noch voll gewesen war.

Matt warf einen Blick in den Rückspiegel. Elena hatte ihren Kopf gegen die Scheibe gelehnt und sah mit trüben Blick auf die feuchten Straßen hinaus. Sie wirkte besorgt und müde, eigentlich hätte der Junge gerne etwas gesagt, doch irgendwie erschien es ihm unangemessen. Was sollte er auch sagen? Er konnte rein gar nichts ausrichten und solange sie nichts Genaueres wussten, konnte er nicht einmal helfen. So richtete er seinen Blick wieder nach vorne, umfasste mit der linken Hand das Lenkrad fester und legte die Rechte auf Carolines Oberschenkel. Seine Gedanken hingen immer noch Vicki nach, so sehr er es auch probierte schaffte er es nicht mehr diese lächerliche Hoffnung, Luce könnte seine Schwester sehen, loszuwerden. Schweigend fuhr er durch die Straßen, hinaus aus dem Wald, in die Stadt hinein, solange bis die Wege breiter wurden, Wohnhäuser sich neben ihnen aufbauten und nach wenigen Minuten das der Gilberts am Straßenrand auftauchte. Er wurde langsamer, atmete tief durch, parkte. Zusammen mit den beiden anderen stieg er aus dem Wagen. „Pass auf dich auf, Elena. Meld dich bei uns wenn es irgendetwas neues gibt“ sagte er als er die Doppelgängerin in seine Arme schloss.

tbc: Gilbert House

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 28, 2014 11:31 am

cf: Ballsaal


Gott sei Dank waren Care und Matt bereits auf dem Weg Heim. Elena wollte keine Sekunde länger mehr hier bleiben, alleine schon weil die Gefahr Niklaus völlig wehrlos in die Arme zu laufen, viel zu groß war. Sie hätte gar nicht erst herkommen sollen, das war ihr nun klar, aber solche Dinge wusste man im Nachhinein ja immer besser. Ihre Finger umfassten den Stoff ihres Kleides und hoben den tiefroten Rock so an, dass sie ohne Probleme einen Fuß vor den anderen setzen konnte. Ohne den Menschen um sich herum in die Augen zu blicken, folgte Elena dem Pärchen nach draußen direkt zu Carolines Wagen. Umständlich ließ sie sich auf den Rücksitz fallen, versuchte verzweifelt die etlichen Stoffschichten mit reinzuziehen und seufzte leise, nachdem sie erst etwas davon ein zwickte. Sie liebte dieses Kleid, nicht nur weil es so schön war oder ihr wie angegossen passte, sondern einfach weil es von Stefan war. Weil er es ihr gekauft hatte nur, weil er meinte es würde ihr passen und dann auf den perfekten Augenblick wartete um es ihr zu geben – dieser Mann war ein wahrer Glücksgriff.

Elena lehnte sich zurück, legte die Stirn gegen die kühle Fensterscheibe und beobachtete die immer schneller vorbeiziehenden Bäume. Die Sorge um Stefan stieg von Sekunde zu Sekunde an. Sie hätte ihn nicht alleine gehen lassen dürfen - es tat ihnen nicht gut, getrennt voneinander zu sein! Noch dazu nagte die Frage an ihr, was Damon nur widerfahren war, dass er wirklich diesen Weg einschlägt. Sie kannte den älteren Salvatore, niemals würde er es einfach so tun, er war nicht mehr wie früher, er hatte sich geändert, so vieles hatte sich geändert. Die Dunkelhaarige hoffte inständig, dass sie diese Sache wieder in den Griff bekommen würden, dass Stefan seinem Bruder helfen konnte und das ohne Schaden davon zu tragen.

Es dauerte nicht lang bis Matt vor ihrem Haus anhielt und ihr die Hintertür für sie öffnete. Schwach lächelnd stieg Elena aus, strich danach den Stoff ihres Kleides glatt und wandte sich an ihre Freunde. Als Matt sie umarmte entkam ihr ein kaum hörbares Seufzen. Sie musste sich zusammen reißen, die Tränen welche ihr in den Augen standen nicht hinab kullern zu lassen. Immer wieder ermahnte sie sich, sich zusammenzureißen, stark zu bleiben und den Schmerz hinunter zu schlucken. Im Augenblick war es einfach zu viel. Sie war unendlich müde, erschöpft von all dem Drama und den Strapazen der letzten Nacht, die Trübseligkeit über ihre allgemeine Situation hatte sich schwer auf ihre Schultern gelegt und jetzt wollte sie einfach nur alleine sein. Nachdem sie Matt versprochen hatte auf sich aufzupassen, wandte Elena sich an Caroline, legte ihre dünnen Arme um den Nacken ihrer Freundin und drückte sie fest an sich. „Kommt gut nach Hause, okay? Ich melde mich morgen, versprochen!“ sagte sie leise, bevor sie sich etwas zu schnell abwandte und über die Veranda ins Haus lief. Die Tür stand offen, sie konnte Jenna in der Küche reden hören, da aber keine andere Stimme zu hören war, ging die Dunkelhaarige von einem Telefongespräch aus. So leise sie konnte schlich sie die Stiegen hinauf direkt in ihr Zimmer.

tbc: Gilbert House

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Sep 28, 2014 12:48 pm

Der kleinere Rothaarige horchte zwar auf ihre Worte, dennoch hatten ihn die für sie unsichtbaren Toten wohl vollkommen im Griff und sie merkte, dass Luce einfach nur noch weg wollte. Also geb er ihrer Frage ohne zu zögern sein Einverständnis und gemeinsam verließen sie das große Haus der Familie Mikaelson.

Draußen legte der angehende Musiker wieder sein Jackett über die Schultern von Jennifer, die merkte, wie das verängstigte Zittern ihres Freundes nachließ. Anscheinend ließen sie Geister zurück. Gut! „Tut mir leid, dass ich mich so anstelle. Ich habe die Geister den ganzen Abend ignoriert, aber sie sind einfach übermächtig geworden.“, meinte er leise zu ihr und sie schenkte ihm ein verständnisvolles Lächeln. Jeder normale Mensch würde bei dem Anblick von Geistern doch die Nerven verlieren, oder? Da war sein Verhalten doch mehr als angebracht. "Dafür musst du dich nicht entschuldigen", sagte sie. "Der Abend war traumhaft und das ist die Hauptsache." Sie sah ihn aus ihren schokoladenbraunen Augen an und drückte sanft seine Hand.

Bei ihrer Wohnung angekommen, blieben sie stehen und der rothaarige Student bedankte sich für den schönen Abend, lächelte sie an und meinte, dass er am kommenden Abend zu ihr kommen würde. Mit seiner Gitarre. Die hübsche Blondine lächelte. "Das Danke kann ich nur zurückgeben. Und das klingt perfekt!"
Als er sanft seine Hand an ihre Wange legte, um sie sachte zu sich hinunterzuziehen und dann unschuldig zu küssen, ließ sie es ohne Protest geschehen und erwiderte diesen. Viel zu schnell wurde der Kuss aber wieder gelöst, dafür wurde ihr aber eine gute Nacht gewünscht und sie lächelte wieder sanft auf ihn hinab. "Gute Nacht, Luce."

Mit einem letzten Blick über ihre Schulter zu ihrem Prinzen, verschwand Jen dann hinter ihrer Wohnungstür, hinter der ihr sogleich ein freudiges Grinsen auf die Lippen trat. Sie hatte einen wunderschönen und traumhaften Abend gehabt! Und was noch viel besser war: Sie war mit Lucas zusammen!

tbc: Wohngegend - Jennifers Apartment

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Okt 07, 2014 1:55 pm

Katherine rümpfte unwillkürlich die Nase, als die fremde Vampirin ihr deutlich zu nahe kam. Der Blutgeruch in ihrem Atem war nicht zu ignorieren und Katherine spürte, wie ihr Magn sich zusammen zog. Was hätte sie nicht für ein paar Tropfen frischen Blutes gegeben! Ihretwegen auch eine Konserve. Himmel, sie war so ausgehungert, dass sie es sogar mit Stefans Tierblutdiät versucht hätte! Aber nein, nicht einmal das war ihr vergönnt. Langsam hatte Katherine diese Machtspielchen wirklich satt.
Oh, aber Madame konnte anscheinend doch etwas mit ihrem Namen anfangen. "Genau die bin ich. Wie es aussieht, kann man allerdings nicht ewig davonlaufen; auch wenn ich den Ausdruck 'an der Nase herumführen' deutlich lieber mag", gab Katherine mit ihrem typischen Lächeln zu und stemmte eine Hand in die Seite. "Ich weiß immer noch nicht deinen Namen. Mach dir nichts daraus, Schätzchen, nicht jeder kann so bekannt sein wie ich. Es ist nicht einfach, sich einen gewissen Ruf aufzubauen und gleichzeitig zu verhindern, dass ein Ursprünglicher Vampir einen findet. Die letzten fünfhundert Jahre waren wirklich spaßig. Also, wer bist du? Muss ich dich kennen?"
Katherines Aufmerksamkeit wurde auf einen Mann mit Hut gelenkt, der sich ihnen deutlich betrunken näherte. Endlich jemand, der wusste, wie man hier Spaß hatte. "Wenn man mich so nett fragt, kann ich nur schlecht ablehnen, nicht wahr?", antwortete sie auf seine Frage und nahm ihm die Champagnerflasche aus der Hand, um einen tiefen Schluck zu trinken. Es war nicht gerade Blut, aber dennoch nicht zu verachten. "Und mit wem habe ich das Vergnügen?"
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Trent Cingsley
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Okt 07, 2014 4:26 pm

Die beiden Frauen schienen sich schon eine Weile zu unterhalten und offenbar schien ihnen die Tatsache, dass eine tote junge Frau zu ihren Füßen lag, nicht viel auszumachen.
Gut, es gab verschiedene Arten mit dem Tod umzugehen. Manche flippten aus und gerieten in Panik, andere sahen nur teilnahmslos zu.
Abkratzen gehörte nun mal mit zum bescheuerten Kreislauf des Lebens.
Der Kreislauf von Trent schien nun selbst langsam einen Punkt erreicht zu haben, an welchem er langsam zu versagen drohte.
Ob das nun an der Tatsache lag, dass der Brünette schon viel mehr von dem Champagner getrunken hatte, als gut für ihn war - oder daran, dass in seinem Kopf immer wieder die Gedanken 'Luna!' und 'Mad March!' in Zusammenhang mit dem Gedanken 'WEG!!!!' kreisten - ließ sich kaum mehr feststellen.

Doch zumindest die eine der beiden Brünetten schien ihn nun bemerkt zu haben. Während sie auf ihn zutorkelte (oder war er es selbst, der torkelnd dastand?!) spürte Trent wieder die seltsame eisige Kälte auf ihn zurollen, wenn ein Geist im Anmarsch war.
"Wenn man mich so nett fragt, kann ich nur schlecht ablehnen, nicht wahr?", bemerkte die eine Brünette und nahm ihm die hingehaltene Champagnerflasche ab und bediente sich gleichzeitig mit einem großen Schluck daraus.
Während die Brünette trank, schien sie sich zu vervielfachen. Der behütete junge Mann versuchte zu zählen, wie viele junge Frauen nun gleichzeitig den Champagner tranken.
Von der Seite nahm er kurz wahr, wie schon wieder die Tote im Morgenmantel auftauchte. Wie üblich an ihrer Seite: der kleine Junge im Pyjama.
"Und mit wem habe ich das Vergnügen?"
Kam die Frage nun von der toten Frau oder von einer der vielen Brünetten mit der Champagnerflasche?!

"Lendd", lallte der Brünette mit seiner pelzigen Zunge, während die tote Frau anfing, hämisch zu kichern. Er wollte mit seiner Faust auf sie einschlagen, so dass sein eisernes Armband sie traf, holte schon Schwung und fiel kurzerhand auf den Boden. Zum Glück fiel er geradewegs durch die tote Frau durch, die mit einem Kreischen verschwand. Der tote Junge war noch immer da und starrte Trent mit ausdruckslosen Augen an, bevor auch er von selber verschwand.

Schwerfällig richtete sich der Behütete wieder auf und setzte sich die Champagnerflasche erneut an den Mund. Wann setzte endlich der langersehnte Filmriss ein? Er wollte vergessen. Am besten alles, was in der vergangen Woche passiert war. Er wollte sich weder daran erinnern, dass er Luna getroffen hatte, noch daran, dass sie fort war und er allein war. Mal wieder.

"Ey, wenn ich gleisch umkibbe, ignorierdd mich einfach und last mich näbben der Leische liegen. Ich hab jrade festjesdelldd, dass der Boden unbequemer aussiehdd, als er es dadsächlisch ist", lallte er seine Warnung an die Damen weiter und warf noch einmal einen Blick auf die tote junge Frau. Kurz darauf nahm er noch einen Schluck aus der Champagnerflasche.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Okt 07, 2014 8:02 pm

Es wunderte die spanische Prinzessin überhaupt nicht, dass ihr Gegenüber auf so etwas wie ihre Reputation beharrte. Sie meinte, sie wäre doch legendär und es glich einer Meisterleistung, einem Ursprünglichen wie Klaus über ein halbes Jahrtausend zu entkommen und nebenbei auf der ganzen Welt bekannt zu werden. Zumindest in der Welt der Vampire war sie das! Die Geschichte entlockte allerdings der Latina ein abfälliges Schnauben, denn sie war da ganz anderer Meinung! Schön, sie gestand der Fremden zu, dass sie durchaus etwas ganz Passables geleistet hatte, aber so toll, wie sie dachte, war es dann eigentlich nicht. Das, was Ría selbst geleistet hatte, war meisterhaft! Sie bekam es ja sogar noch bestätigt, schließlich meinte Katherine mehr als nur einmal, dass sie sie nicht kennen würde. Es ließ die Latina grinsen und wieder eine raubtierhafte Runde um die gebürtige Bulgarin drehen. Genaustens beobachtete sie sie, während sie sprach.

"Weißt du, es ist gar nicht verwunderlich, dass du mich nicht kennst, denn genauso will ich es. Ich bin nicht umsonst so alt geworden, denn eine wahrhaftige Kunst ist es, schlachtend durch die Weltgeschichte zu ziehen, tun, was man will und dabei niemandem so nahe zu kommen, dass sich dein Name verbreitet. Wo bleibt denn da der Spaß, Süße? Ich will mich doch selbst vorstellen, wenn ich jemanden für würdig erachte!"

Die letzten Worte hatte Adriana der anderen Vampirin ganz leise ins Ohr geflüstert, bevor sie vor ihr wieder zum Stehen kam, die in die Seite gestemmte Hand und die wiedergekehrte Selbstsicherheit betrachtete und ihr danach genau in die Augen blickte. Dieses Mädchen gefiel ihr, das war klar. Und wenn sie es richtig anstellte, könnten die beiden dunkelhaarigen Schönheiten noch sehr viel Spaß zusammen haben. Das Grinsen auf den Lippen der Spanierin wurde breiter, diabolisch, während ihr der spanische Akzent unbemerkt in die Stimme rutschte.

"Mein Name ist Adriana María Hérnandez Cristobal und ich komme ursprünglich aus dem Spanien des 13. Jahrhunderts. Ich bin eine Prinzessin!"
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Okt 12, 2014 12:25 pm

"Lend? Merkwürdiger Name. Deine Eltern müssen dich ziemlich gehasst haben, was?" Katherines Mitleid hielt sich in Grenzen. Es amüsierte sie immer wieder, wenn Menschen mehr als nur einen über den Durst tranken. Eine bessere Unterhaltungsshow fand man nirgends und Katherine würde den Teufel tun und diesem armen Vogel helfen. Nein, dazu schmeckte der Champagner einfach zu gut. Hatte Klaus sich wirklich dazu herabgelassen, solchen Champagner an das gemeine Fußvolk auszuschenken? Vor allem in solchen Mengen? Das wäre wirklich mal etwas neues. Oder er hatte etwas zu feiern. Wenn Klaus allerdings etwas zu feiern hatte, das ihn so spendabel machte, war es besser, sie verließ augenblicklich die Stadt. Oder zumindest hätte Katherine dies getan, wenn sie Mystic Falls verlassen könnte. Vielleicht war es nur ein Gefühl, aber Katherine hatte gelernt, auf ihre Intuition zu vertrauen. Irgendetwas sagte ihr, dass sie bald ordentliche Schwierigkeiten bekommen könnte.
Und dann war da noch immer diese spanische Vampirin, die sich für den Nabel der Welt hielt. Großartig. "Weißt du, wie viele Vampire es gibt, die mordend und metzelnd durch die Weltgeschichte ziehen und von denen man noch nie etwas gehört hat? Natürlich können sie nicht gefangen werden, wenn man sie nicht kennt, aber wo bleibt denn da der Spaß? Es immer wieder zu scahffen, unterzutauchen und nicht gefasst zu werden, obwohl dein Gesicht vielen bekannt ist... das ist Kunst, meine Liebe. Also üb noch ein bisschen und vielelicht kann ich dir das nächste mal einen Smiley in dein Aufgabenheft kleben, ja?"
Katherine konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als die Spanierin sich schließlich doch vorstellte und dabei auch in ihren Akzent zurück fiel. "Eine Prinzessin, ja? Eine richtige Prinzessin, die dummerweise nicht die Ältere war, sodass sie für das Reich zu nichts Nütze war, oder eine moderne Prinzessin, die keine anderen Interessen als Kleidung und Schuhe hat? Und nein, entschuldige, nie von dir gehört. Ich habe keine Verwendung für Püppchen."
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Okt 12, 2014 2:46 pm

Es war klar, dass hier nicht gleich sehr viel Fortschritt gemacht werden würde, schließlich waren sich die beiden Frauen vom Wesen her viel zu ähnlich. Es prallten zwei Naturgewalten aufeinander, was die sonst so impulsive Spanierin in diesem Fall mit Humor nahm. Der Champagnerdiebstahl bei dem Betrunkenen, der tatsächlich einen absolut lächerlichen Namen hatte, ließ Ría breit grinsen und die Arme vor der Brust verschränken. Sie beobachtete die Szenerie amüsiert und fand Gefallen an dem Vorgehen ihres Gegenübers. Als Katherine dann allerdings fast schon spöttisch auf ihre Vorstellung reagierte, wurde ihr Gesicht schlagartig wieder ernst und sie legte den Kopf schief.

"Weißt du, Schätzchen, ich würde aufpassen, was du zu mir sagst. Nicht nur, dass ich dich sofort töten könnte, ich habe auch ein Ass im Ärmel. Im Gegensatz zu dir bin ich in den letzten fünf Jahrhunderten nämlich nicht vor Klaus geflohen. Ich wusste immer, wo sich die Urvampire aufhielten, ich wusste, wann wer erdolcht wurde, und ich wusste über den Doppelgänger-Fluch Bescheid, bevor du das Licht der Welt erblickt hast. Wenn ich es will, könnte ich zu hundertprozentiger Sicherheit etwas für dich tun."

Was dieses 'Etwas' war, ließ Adriana noch so dahingestellt, doch um ihre Theorie zu bestätigen, griff sie sich den besoffenen Typen, der eben seinen Champagner 'hergeschenkt' hatte, und riss ihm die Kehle auf. Vor der aufmüpfigen, vorlauten Bulgarin, nur um ihr den rasch ausblutenden Mann daraufhin in die Arme zu werfen. Sie musste ihn fast schon auffangen und hatte die Wunde dadurch direkt vor der Nase. Mal sehen, ob Klaus wirklich soweit gegangen war, dass er sie absolut im Griff hatte.
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Trent Cingsley
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Okt 12, 2014 3:23 pm

„Lend? Merkwürdiger Name. Deine Eltern müssen dich ziemlich gehasst haben, was?“
Die Brünette trank erneut einen Schluck von dem Champagner, während es dem Behüteten so schien, als hätte man seinen Kopf in einen Mixer gehievt und auf 'feinpürieren' eingestellt.
Doch das, was sie von seinen Eltern sagte, ergab noch teilweise Sinn für ihn. Zumindest so viel, dass er mit Sicherheit behaupten konnte, dass es nicht der Wahrheit entsprach.
Seine Eltern waren für ihn da gewesen – immer, auch wenn er das Schlimmste vom Schlimmsten angestellt hatte. Wie an dem Tag, als er zum ersten Mal versuchte, die Turnhalle seiner Schule niederzubrennen. Oder auch an den Tagen, als er es zum zweiten und dritten Mal versuchte.
Seine Eltern waren für ihn da, als er fast den Löffel abgegeben hatte. Oder vielmehr, als er den Löffel abgegeben hatte, sich dann aber entschied, weiter zu leben – so eklig der Inhalt des Löffels auch sein musste.

Während er mit seinem Kopf ('feinpüriert') auf seine Champagnerflasche glotzte, unterhielten sich die Damen weiter. Manches von dem Zeug, was sie redeten, ergab für ihn nicht den geringsten Sinn.
„... dem Spanien des 13. Jahrhunderts. Ich bin eine Prinzessin!“, hörte er die andere sagen.
Trent entfuhr unwillkürlich ein irres Kichern.
Als dann jedoch die andere Brünette, die ihm den Champagner abgenommen hatte, noch irgendetwas von Vampiren erzählte, fing langsam an, alles einen Sinn zu ergeben.
Die tote, junge Frau. Die eine Dame, die behauptete, aus dem 13. Jahrhundert zu stammen und nun ebenfalls von Vampiren sprach.
Seine Gehirnwindungen gaben ein lautes Rat-tat-tat-tat von sich, als ihn die Erkenntnis traf. Zwei Vampire. Eine von ihnen hatte wohl vorhin die Frau umgebracht. Ausgesaugt.
Ein Blick auf sein Eisenarmband machte Trent klar, dass er mit diesem nicht viel gegen Vampire ausrichten konnte. Die Erinnerung an das, was Luna ihm von ihrer Familie erzählt hatte, kam ihm in den Sinn. Was die Vampire mit ihren Eltern und ihren Geschwistern gemacht hatten.
„Ich glaub, mir ist schlecht.“ Ungelogen. Ihm war tatsächlich schlecht. Er war vielleicht bereit, zu sterben, jetzt, wo er einen tollen Anzug und einen noch viel tolleren Hut auf dem Kopf hatte – doch solange er noch die Wahl hatte, einfach weiterzuleben oder sich umbringen zu lassen; da würde er doch ganz schön dämlich sein, wenn er sich für die zweite Möglichkeit entschied.

„Warl nedd, euch kännen … sssu lärmen“, lallte er und wankte zur Tür. „Ich gäh ma den Loggus suchen.“ Als er jedoch weiter gehen wollte, riss ihn plötzlich ein starker Arm zurück. Das, was in den darauffolgenden Sekunden passierte, nahm er nur noch verschwommen wahr.
Charlie, der in den Raum stürzte und „Um Gottes willen!“ brüllte. Das schockierte Gesicht der Brünetten, die noch den Champagner in den Händen hielt. Aber vielmehr die unglaublichen Schmerzen, die er plötzlich spürte, als die Vampir-Prinzessin ihre scharfen Zähne in seinen Hals schlug und ihn damit regelrecht zerfetzte. Das feuchte und dunkelrote Etwas, was sein Hemd ruinierte.
Blut, dachte Trent. Das krieg ich nie wieder sauber.
Und dieser allseits bekannte Mann, der plötzlich auftauchte und ihn hämisch anblickte. Der Tod.

Die Farben und Konturen um ihn herum verblassten langsam. Wie eine warme Decke legte sich langsam die Taubheit um seinen Körper.
Doch noch war er nicht bereit aufzugeben. Nein. JETZT noch nicht.

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Hayley Marshall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Nov 02, 2014 6:11 pm

Cf: Verlassenes Farmhaus


Tyler war wohl weder wirklich wach, noch wirklich im Tiefschlaf gewesen, als sie aufgestanden war. Oder vielleicht hatte sie ihn auch einfach geweckt, sobald sie sich von ihm gelöst hatte, doch letztendlich war es egal, denn der Hybrid war anscheinend wieder in das Land der Träume zurück gefallen und hatte Hayley ohne Protest gehen lassen.

Die brünette Schönheit, die sich nun stillschweigend ihren Weg durch den herbstlichen Wald bahnte, um wieder die Villa der Mikaelsons zu besuchen, war in Gedanken versunken. Sie hatte ihrem Freund erzählt, was sie hier in Mystic Falls suchte und im Gegenzug hatte auch sie mehr über den dunkelhaarigen Lockwood erfahren, wegen dem sie - zum Teil – wieder in diese Stadt zurückgekehrt war. Dass sie jedoch nun mehr oder minder unfreiwillig in einen Hybriden verwandelt wurde, war nicht mit eingeplant gewesen. Über die Folgen darüber, konnte sie nur spekulieren.
Sie hatte es gespürt, dieses seltsame Verlangen danach, Niklaus die Treue zu schwören, was natürlich mehr als angebracht war, immerhin hatte er ihr die Leiden der Verwandlungen jeden Vollmond genommen! Dennoch war Hayley nicht glücklich damit. Sie war keine Person, die sich auf einmal und auf ewig band, dafür war sie ein viel zu großer Freigeist und einfach noch zu sehr die einsame Wölfin, die sich immer alleine durch die Welt geschlagen hatte. Wenn sie sich band, dann musste sie sich in ihren Gefühlen wirklich so sicher sein, wie sonst selten.
Doch die dunkelhaarige Schöne redete sich ein, dass sie die Zukunft einfach so hinnehmen würde, wie sie auf sie zukam. So hatte sie es bisher immer gemacht und es hatte bisher immer funktioniert. Außerdem hatte die Übernatürliche auf jeden Fall genug erlebt, um hierbei aus Erfahrung zu sprechen und sich hundertprozentig sicher zu sein das hier auch zu meistern!

Nach einiger Zeit wurden ihre feinen Sinne wieder auf etwas anderes, als ihre Gefühle und Gedanken, gelenkt. Denn die junge Hybridin erblickte wieder das Anwesen vor sich, das am vergangenen Abend noch hell erleuchtet Blickfang Nummer 1 in der Dunkelheit gewesen war. Die Größe des Gebäudes war zwar auch jetzt nicht zu unterschätzen, doch es wirkte nicht mehr, wie der endlose Palast aus Licht. Also ließ sich Hayley nicht aus der Ruhe bringen, sondern ging ihres Weges. Als die Einfahrt hinter sich gebracht war, waren die wenigen Stufen vor der Flügeltür auch keine Hürde mehr. Nur die Haustür bereitete der ehemaligen Wölfin Überlegungen. Klopfen oder einfach rein? Sie war zwar eher eine Freundin der zweiten Möglichkeit, weil es einfach mehr Nervenkitzel versprach, doch die Brünette konnte sich denken, dass es nicht angebracht war, vor allem wenn sie an das Schwesterherz des Ursprünglichen dachte.

Zum Glück wurde ihr die Entscheidung abgenommen, denn ihre neuen verbesserten Sinne kündigten ihr an, nicht mehr alleine zu sein. Sie bekam Gesellschaft! Gesellschaft der besonderen Art. Denn während ihr eines der Gesichter gänzlich unbekannt war, erinnerte sich Hayley an den Anzugträger aus dem Auenland. Sie hatten mit Elijah zwar nicht sehr viele Worte gewechselt, doch Name sowie Erscheinung waren ihr im Gedächtnis geblieben. Die Frage nach der Familienzugehörigkeit, war durch die Gewandtheit der Sprache eingeschränkt worden, dennoch hatten sie nur raten können. Aber da der Vampir bei ihrem ersten Treffen ihren Erschaffer erwähnt hatte, war eine Verbindung zwischen ihnen zu erwarten gewesen. Bestätigt wurde die Vermutung der schönen Hybridin nun auch durch sein Erscheinen hier, zumindest war sie fest davon überzeugt.

Klaus hatte Tyler und ihr auf dem Ball geraten, bei Fragen stets zu dem Urhybriden oder Allison zu gehen, aber da das eigentlich auch ihr Plan war, hatte die Brünette keine Gewissensbisse und wandte sich den beiden Vampiren zu, die nun die Einfahrt hinaufspaziert kamen. Das T-Shirt des scheinbar Jüngeren war mit Blut befleckt. Anscheinend hatte zumindest einer seinen Spaß gehabt.
„Lasst mich raten...“, fing sie an und schritt wieder zwei der Stufen vor dem Eingang hinunter. „Elijah“, ihr haselnussbrauner Blick fixierte den Dunkelhaarigen im Anzug, ehe sie sich dem Brünetten zuwandte, „und ebenfalls ein Vampir, dessen Name mir allerdings unbekannt ist“, 'riet' die ehemalige Werwölfin bei Beiden, während ihr Blick nun zwischen ihnen wanderte.
Nebenher hatte Hayley den Kopf ein Stück zur Seite gelegt, sah die beiden Männer aber unverwandt an und wartete auf eine Antwort.

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