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 Mikaelson Mansion

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Jan 11, 2015 8:47 pm

Sein Gegenüber schien durch den Vorschlag etwas besänftigt, denn Kol grinste und zeigte sich nicht abgeneigt. „Ich habe nichts dagegen, Musiker. Ich würde sagen auf zur Bar,“ sagte er, ging voraus und strafte den Hausangestellten noch mal mit einem finsteren Blick, während der Brünette ihm deutlich machte, dass er mit dem Aufräumen fertig sein solle, bevor der Mikaelson wieder da war.
Den Ärger eines Hausdieners hatte sich Eric nie gemacht, mal davon zu schweigen, dass er eine lange Zeit lang überhaupt kein Zuhause hatte und als begonnen hatte, sich wieder ins tägliche Leben einzufinden, hat er sich nie mehr gegönnt, als eine kleine Wohnung. Mehr brauchte er als einsamer Vampir als nicht, der die Stille der Einsamkeit ohnehin oft genug vorzog. Stille war besser zum Schreiben, besser zum Singen und besser um Nachzudenken. Alles Dinge, die der Musiker gerne tat.

Die beiden Vampire verließen schließlich wieder die Villa und der Ursprüngliche wandte sich wieder an Eric. „Ich weiß ja nicht, wie du dazu stehst aber ich finde es langweilig mich ständig als Mensch zu benehmen,“ sagte er noch und weg war er.
Es war noch nicht mal ein Sekundenbruchteil gewesen und der brünette Urvampir war verschwunden. Tja... doch der tätowierte Musiker konnte seinem neuen Freund zustimmen, manchmal nervte es und so machte er es ihm gleich und stand innerhalb von wenigen Sekunden vor der Tür des Grills.

Während sie diesen betraten, wurde er gefragt wie es um seinen Durst stand. Eric sah fragend zu Kol hinüber. "Welchen Durst meinst du?", wollte er grinsend wissen und setzte sich dem Dunkelhaarigen gegenüber. Er wusste natürlich was für einen Durst der Urvampir meinte, doch die Frage hatte er sich trotzdem nicht nehmen lassen wollen. "Ist aber auch ein paar Tage her, wenn ich ehrlich sein soll."

Tbc: Mystic Grill - Runder Tisch in einer Ecke
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So März 19, 2017 6:34 pm

Cf: Waldlichtung

Cookie freute sich, sie wieder zu sehen. Rowena fütterte ihr Kätzchen, die aber viel lieber ihre Aufmerksamkeit haben wollte. Die englische Prinzessin gab sie ihr gern, spielt erst mit ihr, indem sie ein Band auf dem Boden hin und her zog, das Cookie mit ausdauernden Freude fing, nur damit es wieder ihren Pfoten entwischte, um erneut gefangen genommen zu werden. In Cookie war noch genug Spieltrieb, um sich von einem einfachen Band derart anstacheln zu lassen. Es zauberte der Vampirin ein zartes Lächeln auf die Lippen. Als das Kätzchen müde wurde, strich sie um Rowena herum und kletterte am Ende auf ihren Schoß. Zärtlich streichelte sie durch das weiche Fell. Es fühlte sich schön an. Ihr Haustier vertraute ihr voll und ganz. Vielleicht lag es daran, dass sie eigentlich ein Croissant war. Sie hatte Gabriel einige Zeit nicht mehr gesehen, aber immer wenn sie Cookie ansah, musste sie an den Engel denken.

Sie saß eine ganze Weile auf dem Boden, streichelte das Kätzchen, bis es selbst für einen Vampir unbequem wurde. Cookie wurde sanft hochgenommen und in die Couchecke auf die flauschige Sofadecke gelegt. Sie hob das Köpfchen, blinzelte einmal verschlafen und entschied dann, dass sie liegen bleiben und weiterschlafen konnte. Rowena ging nach oben. Regentropfen klopften gegen die Fensterscheiben. Es war kühl im Haus und ein heißes Bad klang ziemlich verlockend. Nik war nicht hier, was ihre Stimmung etwas dämpfte. Sie sehnte sich nach ihrem Verlobten. Es war zu lange her, dass sie einander das letzte Mal gesehen hatten.

Ihre Kleider wurden abgelegt und nur in einen Bademantel gehüllt, saß sie vor ihrem Schminktisch, kämmte nachdenklich ihr langes Haar. Wie sollte sie es zu ihrer Hochzeit tragen? Ihr Kleid würde maßgeschneidert werden, aber um Schmuck und Frisur musste sie sich selbst Gedanken machen. Sie wollte den alten schmuck tragen, der noch aus ihrer Zeit als Mensch stammte. Die Sachen waren heute unbezahlbar. Ihr Blick glitt zu dem Ring an ihrem Finger. Er hatte ihrer leiblichen Mutter gehört und nun war er Teil von ihr.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi März 22, 2017 10:29 pm

cf: Wald

Ein verbissenes Fluchen kam ihm über die Lippen, als der das Tuten der Mailbox am anderen Ende der Leitung hörte. Gefährlich fest umfasste Nik das Telefon, sodass ein leises Knacken ertönte, als er es in die Tasche seiner Jachke steckte. Beim Betreten seines Zuhauses nahm er sich nicht einmal die Zeit die Tür hinter sich zuzumachen, denn die Wesen, die ihm und seiner Familie gefährlich werden konnten, störten sich nicht an solch einer Barriere. Alles andere konnte er töten.

Einer seiner Lakaien sah ihm mit hochgezogenen Augen nach und fragte, ob es ihm nach frischem Blut dürstete, doch der Ursprüngliche verneinte nur düster brummend und marschierte tobend im Kaminzimmer auf und ab, konnte sich das ein oder andere Schnauben nicht verkneifen. Dann, wenn es wichtig war, wenn es um Leben und Tod ging, war Rebekah mal wieder nicht zu erreichen! Typisch! Als wäre es nicht genug, dass sie ihm sonst bereits in jeglicher Lebenslage trotzen musste! Vor allem, nachdem er sie aus ihrem Sarg geholt und gleich mal die Schelte dafür kassiert hatte! Ihr Zorn war nebensächlich, er wollte sie lediglich damit beschützen, und um seine Schwester in Sicherheit zu wissen, würde er alles tun, koste es, was es wolle!

Ein Geräusch aus dem oberen Stockwerk zog seine Aufmerksamkeit auf sich und der Urhybrid erkannte die Präsenz augenblicklich. Rowena war zuhause! Innerhalb eines Sekundenbruchteils war er vollkommen geräuschlos zu ihr gelangt, lehnte im Rahmen der Tür und betrachtete die zierliche Schönheit mit losgelöstem, zufriedenen Lächeln. Er war stolz, sie Sein nennen zu dürfen. Und darin lag keinerlei Besitzanspruch, wie man es vielleicht vermuten mochte. Diese Frau hatte ihn in der Hand. Ein Wort von ihr und er würde tun, wonach ihr der Sinn stand. So sehr verehrte er sie!

Eine wohlige Wärme ging durch seinen Körper, als er den Ring an ihrem Finger sah, während sie sich durch das seidige Haar strich. Sie hatte ihn schon längst bemerkt, sah ihn über den Spiegel vor ihr an. Dann stand er auch schon vor ihr und legte die Hände auf ihre Schultern, streichelte sanft über diese und schob dabei das dünne Stück Stoff auf ihrer Haut zur Seite.

"Schön, dass du da bist, mein Herz."

Ein Lächeln, dass nur für Rowena bestimmt war, schlich sich auf seine Lippen, dann beugte er sich runter und küsste ihr Haupt.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa März 25, 2017 8:11 pm

Rowena war in Gedanken, dennoch hörte sie Nik im Haus. Er war aufgebracht, und in einer Stimmung, wo er besser erst einmal alleine runterkam. Sie kannte ihren Verlobten lange genug, um zu wissen, gut Zureden würde gerade nichts bringen. Die Prinzessin wusste nicht, was ihn aufregte, aber wenn er bereit dafür war, würde er zu ihr nach oben kommen. Schweigend kämmte sie weiter ihr Haar. Als sie noch eine Zofe gehabt hatte, hatte diese ihr immer mit mindestens hundert Bürstenstrichen jeden noch so kleinen Knoten gelöst, bis ihr Haar wie Seide geglänzt hatte. In der heutzutage schnelllebigen Welt war es kaum noch möglich, sich die Zeit dafür zu nehmen, aber sie war ein Vampir und manchmal nahm Rowena sich diese Zeit einfach, saß da und kämmte ihr Haar, ihre Gedanken nicht immer in der realen Welt.

Sie hörte Niks Schritte, als er nach oben kam. Er hatte sie bemerkt und war bereit, zu ihr zu kommen. Ihr Geliebter hatte es sich angewöhnt, sich erst wieder zu beruhigen, ehe er ihre Nähe suchte. Nach ihrer Verwandlung hatten ihr die Erinnerungen an ihren gewalttätigen zu sehr nachgehangen, um es bei einem aufgebrachten Mann auszuhalten. Sie war sogar panisch geworden, wenn jemand nur die Stimme erhoben hatte. Jetzt hatte sie sich besser im Griff, aber sie mied aufgebrachte Männer nach wie vor. Daran würde sich vermutlich auch nichts mehr ändern.

Rowena lächelte, als Nik in der Tür stand und sie einfach nur betrachtete. Sie war sich bewusst, dass er sie anziehend fand, aber das war es nicht, was sie jedes Mal von neuem berührte, wenn er sie ansah. Es war diese warme Liebe, die sie in seinen Augen sah. Er löste sich vom Türrahmen, trat vor sie. Seine warmen, großen Hände lagen auf ihren schmalen Schultern, schoben den Stoff etwas zur Seite. Seine Worte ließen sie lächeln. Bei dem Kuss auf ihr Haar schloss sie für einen Moment die Augen. „Ich bin froh, dass du da bist“, erwiderte sie sanft, erhob sich. Rowena war regelrecht winzig im Vergleich zu ihrem Liebste. Es wäre ihm ein Leichtes, sie zu verletzen, dennoch behandelte er sie stets mit größter Vorsicht.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo März 27, 2017 10:00 pm

So wütend er auch sein mochte, es gab nichts und niemanden auf der Welt, das ihn besser zurück auf den Teppich brachte als der Anblick der schönen Brünetten. Vor allem, wenn sie ihn mit diesem warmen Glanz in ihren Augen ansah. Lange Zeit, fast die Hälfte seines Lebens, hatte er ohne sie zubringen müssen, obwohl sie damals gerade erst in sein Leben getreten war. Niemals hätte er gedacht, dass sie sich noch einmal wiedersehen würden, denn insgeheim hatte er geglaubt, sie wäre tot. Ein Umstand, der den Ursprünglichen zerstört hatte. Ihm war klar, dass sie ihn nicht einfach so verlassen hatte, und Elijah hatte es ihm auch immer wieder gesagt, doch ihr Verlust hatte ihn so schwer getroffen, dass er sich lieber ihren Tod eingeredet hatte, anstatt mit der Gewissheit zu leben, dass sie irgendwo da draußen war und er sie nicht bei sich haben konnte. Irgendwann hatte er selbst dran geglaubt...

In der Gegenwart der zierlichen Prinzessin fühlte sich Nik wohl. Er war ausgeglichen und wurde für die wenigen Momente der Zweisamkeit nicht von seiner Vergangenheit heimgesucht. Im Gegenteil, er konnte sich auf die ihnen noch bevorstehende, gemeinsame Zukunft konzentrieren und sich darauf freuen. In erster Linie auf die Hochzeit, die wohl in absehbarer Zeit stattfinden würde. Was das anging, hatte Rebekah alle Zügel in der Hand. Er würde schon erfahren, wann was geplant war, wenn alles organisiert war. Ein Lächeln verzog seine Lippen, als er Rowena auf die Beine zog, um sie zu ihrem gemeinsamen Bett und auf seinen Schoß zu ziehen. Die Arme eng um sie geschlungen, stahl er sich einen Kuss, ehe er seinen Kopf auf ihre Brust bettete und ihrem ruhigen Herzschlag lauschte.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di März 28, 2017 8:45 pm

Rowena merkte, wie ihr Verlobter wurde in ihrer Gegenwart. Warum sie diesem Einfluss auf Nik hatte, konnte sie bis heute nicht sagen. Es war fast schon seit ihrem ersten treffen so gewesen. Etwas an ihr hatte Einfluss auf den wilden Hybrid. Sie musste nicht einmal etwas sagen oder machen, ihre reine Anwesenheit genügte, um ihn zu besänftigen. Nik hatte viele innere Dämonen, die er bekämpfte. Anderen sahen sie nicht, da er sie zu gut versteckte, aber sie waren da. Rowena konnte sie nicht einfach wegnehmen, so wie ihre Vergangenheit sie ebenso beeinflusste, aber wenn sie zusammen waren, spielte weder seine noch ihre Vergangenheit eine Rolle, dann waren nur sie beide von Bedeutung.

Sanft zog er er sie auf ihre Beine, führte sie an ihr Bett, nur um sie dort auf seinen Schoß zu ziehen. Der Größenunterschied zwischen ihnen war beträchtlich. In seinen Armen war die Prinzessin klein wie ein Kind, zerbrechlich wie eine Porzellanpuppe, und dennoch war sie es, die einen solch großen Einfluss auf den Ursprünglichen hatte. Er küsste sie sanft, legte dann seinen Kopf an ihre Brust. Zärtlich legte sie ihre Arme um ihn, streichelte über seinen breiten Rücken. Selbst mit dem Oberteil auf seiner warmen Haut spürte sie die harten Muskeln, die von Stärke sprachen. Rowena küsste das weiche Haar.

Momente vergingen, Augenblicke verstrichen, in denen die Erde sich weiterdrehte, aber die Welt von ihnen beiden stehenblieb. Nur sie beide, für die Ewigkeit.

Mit seinem warmen Körper an ihrem merkte die Vampirin erst recht, wie kalt ihr Körper war. „Wie klingt ein heißes Bad für dich“, flüsterte sie an seinem Ohr, ließ ihren Atem über die empfindliche Haut streichen.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Apr 09, 2017 4:38 pm

Seine liebevollen Berührungen wurden nur zu gerne angenommen, und Rowena genoss die Nähe zu ihrem Verlobten. Nur zu gerne bettete er seinen Kopf an ihre Brust und lauschte ihrem etwas flatterhaften Herzschlag. Es war wohl der Aufregung geschuldet, die sie ab und an selbst nach so langer Zeit noch ineinander hervorriefen. Es war schön, dass ihre Verbindung nicht langweilig geworden und ihre Liebe nach der langen Trennung noch genauso stark war, als hätten sie sich niemals aus den Augen verloren.

Ein leises Seufzen entkam dem Ursprünglichen, aber es war nur Resignation. Dass er sich der beruhigenden, friedlichen Aura, die ihn umgab, beugte und wieder runterkam. Rebekah war vorsichtig, sie würde schon merken, wenn sie ihn Gefahr war, und sie würde sehen, dass er sie angerufen hatte. Seine Schwester war nicht blöd, sie würde sich melden oder sogar nach Hause kommen, dann konnten sie darüber sprechen, was in Mystic Falls sein Unwesen trieb. Außerdem mussten sie herausfinden, wie sie etwas gegen diese Sklaven der Hölle ausrichten konnten!

"Wie klingt ein heißes Bad für dich", wollte die zierliche Brünette dann wissen und riss Nik damit aus seinen Gedanken. Er wollte nichts von seinen Gedanken nach außen dringen lassen, denn seine Liebste würde sich bloß Sorgen machen. Das wollte er nicht sehen! Schnell setzte er ein Lächeln auf, nickte und hob seine Prinzessin auf seine Arme, um sie ins Bad zu tragen und auf dem Rand der Wanne abzusetzen.

Der Urhybrid drehte den Hahn auf und kontrollierte die Wassertemperatur, bevor er den Stöpsel in den Abfluss drückte und Rowena's Lieblingsbadezusatz nachschüttete. Er wusste nicht recht um die Dosierung, weshalb er ein neckendes Grinsen erntete, als kleine, weiche Hände ihm die Flasche aus der Hand nahmen und wieder beiseite stellten.

"Tut mir leid, das sollte ich in Zukunft wohl lieber wieder dir überlassen."

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Apr 12, 2017 6:03 pm

Nik war mit dem Vorschlag eines Bades einverstanden. Das Paar hatte sich schon früher gern Zeit für solche Zärtlichkeiten genommen. Sie waren nicht ohne Grund seit so einer langen Zeit ein Paar und immer noch glücklich miteinander. Zugegeben, sie waren ungewollt für sehr lange Zeit getrennt gewesen, aber selbst diese Trennung hatte sie nicht auseinander bringen können.

Gemeinsam gingen sie und Bad, wobei korrekter gesagt, Nik sie in das Zimmer trug, und sie dort af den Rand der Badewanne absetzte. Ihr Geliebter machte sich daran, Wasser und Badezusatz in die Badewanne zu geben. Rowena war sich sicher, er hatte bewusst ihren Lieblingsduft gewählt. Die Menge, die ihren Weg davon ins Wasser fand, hätte für drei Badewannen gereicht, aber das machte nichts. Nik würde ihr umgehend neuen Badezusatz kaufen, sofern sie es denn wollte, dennoch nahm sie ihm mit einem Lächeln das Fläschchen aus der Hand, verschloss es und stellte es wieder hin. „Oder du kaufst mir einfach ein Neues“, neckte sie ihn liebevoll. Rowena musste sich keine Sorgen um Geld machen, davon hatte sie selbst genug. Der alte englische Hochadel war nicht einfach verflogen.

Die zartgebaute Prinzessin ließ den Morgenmantel fallen, und stand nun, nackt wie Gott sie schuf, im Zimmer. Um nicht zu frieren, bis das Wasser so weit war, schmiegte sie sich von hinten an ihren Partner und legte ihre Arme um ihn, hauchte ihm einen Kuss auf den breiten Rücken. „Ich mag es, wenn du bei mir bist“, sagte sie so leise, dass es kaum hörbar war. Bekah und Kol waren ebenso im Haus, aber die Geschwister machten keine Anstalten, ihre Zweisamkeit zu stören, und Rowena war deswegen nicht böse, so sehr sie ihre beste Freundin auch liebte. Diesen Moment wollte sie mit Nik allein haben.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Apr 15, 2017 9:25 pm

Auch wenn Rowena gerade lächelte und ihm die Flasche abnahm, so war diese Geste nicht abwertend gemeint. Sie würde sich niemals über ihn lustig machen, ebenso wenig wie er sich über sie. Dafür respektierte er die kleine Prinzessin einfach zu sehr, und nur zu gerne würde er ihr den verschwendeten Badezusatz ersetzen. Er liebte einfach dieses glückliche Strahlen in den schönen, grünbraunen Augen, wenn sie glücklich war! Eben diese Augen sahen ihn nun an, als würden sie bis in sein Innerstes blicken. Eine Gabe, die außer seiner Liebsten nur noch Rebekah besaß. Diese war, wie es schien, die ganze Zeit zuhause gewesen, doch in seiner Rage vorhin hatte Nik es nicht bemerkt. Er würde sich später um sein Anliegen kümmern, wenn Kol ihm nicht zuvorkommen würde. Mit diesem zankte sich die einzige Schwester unter den Mikaelson-Kindern nämlich gerade. Ein kurzes Lächeln schlich sich dem Urhybriden auf die Lippen bei dem Gedanken.

Das Lächeln wurde breiter, als er hörte, wie seine Verlobte das wenige Bisschen Stoff, das sie noch am Leib trug, öffnete und zu Boden fallen ließ. Er hatte ihr den Rücken zugewandt, als er die Wassertemperatur überprüfte, doch er konnte ihr nur den Kopf zuwenden, da Row an ihn heranschritt und die Arme um seinen Bauch legte. Sie küsste seinen Rücken, bevor ihre Hände den Saum seines Shirts hochschoben und sie ihm dabei half auch seine Kleidung loszuwerden. Es war jedes Mal wieder überraschend, wie unterschiedlich sie doch waren, und sein Körper war so viel wärmer als der ihre...

Sanft löste er den Griff um seine Mitte, ehe er sich umdrehte und seine Zukunftige wieder ansehen konnte. Ihm gefiel, was er erblickte, selbstverständlich! Und er war eben auch nur ein Mann, doch in seinem Blick lag Hingabe, Zuneigung und Begehren. Was er empfand, hatte nichts mit der animalischen Wollust zu tun, die die schöne Dunkelhaarige in ihrem kurzen Leben als Mensch erfahren musste. Nik griff nach ihrer Hand, zog sie an sich und umfasste ihr Kinn, um es anzuheben. Zärtlich küsste er ihre rosigen Lippen, dann half er ihr in die Wanne und gesellte sich dazu, zog die zierliche Vampirin eng an sich, bevor er ihre Schultern und ihren Nacken küsste.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Apr 16, 2017 9:36 pm

Dank der Fußbodenheizung wurden ihre Füße nicht binnen Sekunden zu Eisklumpen, dennoch suchte Rowena die Wärme ihres Verlobten. Seit Nik ein Hybrid war, war dieser Unterschied zwischen ihnen noch prägnanter, aber es hatte sie in keinster Form auseinandergebracht. Es hatte schließlich schon immer in ihm gesteckt, nur hatte Ester ihn daran gehindert, als sie den Zauber auf ihn gelegt hatte. Seine Mutter hatte gewusst, dass er das Werwolfgen in sich trug. Sie hatte gewusst, was passierte, wenn er das erste Mal jemanden töten wurde, nachdem sie ihre Kinder in Vampire verwandelt hatte. Ester hatte die Vampire erschaffen, aber sie hatte nicht den Schneid, Nik das sein zu lassen, zu dem sie ihn nun mal eigentlich gemacht hatte. Das Gen hatte er bereits in sich getragen, als er noch ein Mensch gewesen war, es war seit seiner Zeugung. Es war sein recht gewesen, der zu sein, der er seit jeher hatte sein sollen.

Ihre schmalen Hände glitten unter sein Oberteil, das nicht lange brauchte, um seinen Weg auf den Boden zu finden. Ihre Finger malten seine Muskeln nach, während sich die Badewanne mit Wasser füllte. Er löste ihre Arme, um sich umzudrehen. Seine Augen glitten über ihren Körper und Rowena wusste, ihm gefiel, was er sah. Da war dieses Leuchten, das er immer bekam, wenn er am liebsten auf der Stelle mit ihr schlafen wollte. Aber es ging eben nicht einfach nur um Sex. Sie hatten nie um den reinen Sex willen miteinander geschlafen. Der Kuss war himmlisch.

Nik half ihr in die Wanne, nachdem er das Wasser abgestellt hatte, setzte sich hinter sie und zog sie an sich, hauchte kleine Küsse auf ihren Nacken und Schultern. Ihre Hände streichelten seine Beine. Die kleine Vampirin suchte ganz gezielt seine Nähe.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Apr 30, 2017 8:42 am

Es gefiel ihm, dass sich die zierliche Brünette direkt an ihn schmiegte und seine Nähe suchte, während ihre Hände über seine Beine fuhren. Sie zeichnete mit ihren Fingern seine Muskeln nach und schien etwas in ihre Gedanken versunken, als er ein wenig später das Wort ergriff.

"Was hast du gemacht, während ich nicht da war? Hattest du Spaß?"

Diese Fragen waren kein Kontrollzwang, denn er wusste, dass Rowena ihn nicht verraten würde. Er wollte lediglich wissen, dass sie nicht in Gefahr gewesen war und sie keine Begegnung mit einem der neuen Dämonen, die in die Stadt gekommen waren, gehabt hatte. Darüber würde er noch mit seiner Liebsten sprechen müssen, allerdings wusste er noch nicht, wie er das anstellen sollte. Er wollte sie nicht beunruhigen, was er mit jenem Thema zweifellos tun würde.

"Ich dachte, wir könnten wieder einmal etwas Zeit miteinander verbringen. Wenn du möchtest, können wir auch aus der Stadt raus."

So egoistisch das auch sein würde, er wollte die schöne Vampirin aus der Schussbahn haben, solange er nicht wusste, wie gefährlich die Neuen in der Stadt waren. Die Frau, die er zuvor im Wald getroffen hatte, war von einer Aura umgeben, die er so noch nie zuvor wahrgenommen hatte. Düsterer, verdorben und gefährlicher als alle, die ihr zuvorgekommen waren. Wer wusste schon, was sie ausrichten konnte?! Und noch hatten sie keine Ahnung, wie sie sich wehren sollten.

"Sag mal, Liebes... Du hast doch damals ziemlich schnell etwas über die Engel herausgefunden, sodass du sie uns während meines Rituals vom Hals schaffen konntest. Könntest du... oder könnten wir das auch bezüglich der Dämonen machen?"

Er würde ihr nur Gesellschaft leisten und nach Büchern Ausschau halten, die nach vielversprechendem Inhalt aussahen. Sie würden sich demnächst diesen Nachforschungen widmen, aber vorerst waren nur sie zwei wichtig. Sie blieben noch eine Weile in dem warmen, duftenden Wasser, doch als es allmählich abkühlte, verließen sie sie. Nik trocknete die kleine Engländerin ab, wickelte sie in ein Handtuch und ging mit ihr zu Bett. Fest zog er sie an sich und spürte sofort, wie er ruhiger wurde, wie sich die Puzzleteile allmählich an ihren Platz fügten, und wie ihm die Augen schließlich zu fielen.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Apr 30, 2017 9:29 pm

In Momenten wie diesen war vergessen, dass sie ein Hybrid und eine Vampirin waren. Jetzt waren sie einfach nur ein Paar, das sich über alles liebte. „Bekah und ich haben Kleiderpläne geschmiedet und ich hatte ein Gespräch mit einem Werwolf“, sagte sie ehrlich und genoss das Gefühl der unverhüllten Haut an ihrer eigenen. Während dem Gespräch mit dem Wolf hatte keine Gefahr bestanden und über das Kleid würde sie nichts weiter sagen. Das war ein Geheimnis und würde es bis zu dem Tag ihrer Hochzeit auch bleiben. Nik würde sie erst zu Gesicht bekommen, wenn man sie vor den Altar führen würde. „Glaub nicht, du würdest etwas über mein Kleid erfahren“, neckte sie ihn. Im nächsten Moment strahlte sie. Rowena wollte nur allzu gern mehr Zeit mit ihrem Geliebten verbringen. Da musste man sie nicht zweimal fragen.

Nik war nachdenklich, wollte etwas gegen die Dämonen unternehmen. „Es war Zufall, dass es funktioniert hat. Es gibt manche alte Schriften, die es im Internet frei zu lesen gibt. Viele davon liegen in Klosterbibliotheken. Die Schrift, wo ich das über die Engel gefunden habe, liegt eigentlich in der Bibliothek des Vatikans. Ich denke, wenn wir etwas finden, dann dort. Ich muss dir nicht sagen, dass Europa so viel reicher an Religionsgeschichte ist als die USA“, sagte sie. Ein Ausflug nach Italien wäre irgendwie schön. Nach ihrer Verwandlung und nach dem Tod ihres Exmannes waren sie auch in Italien gewesen und es war nicht das letzte Mal gewesen. Anfang des 16. Jahrhunderts hatten sie in den Kunstkreisen Roms verkehrt. Raffael Santi hatte sie gemalt und das Portrait ihnen geschenkt. Mittlerweile hing es in ihrer Villa. Eine Reise nach Rom wäre nicht am nächsten Tag möglich sein, aber sie könnten es planen. Sie war schone eine Weile nicht mehr dort gewesen.

Sie blieben noch eine Weile in der Badewanne. Nik wusch ihr das lange Haar und die gegenseitigen Berührungen waren zärtlich. Es war nicht weiter verwunderlich, dass sie miteinander schliefen. Zärtlich liebten sie sich und es fühlte sich wundervoll an. Rowena versank in den Augen ihres Liebsten, während er sich in ihr ergoss, sie selbst zum Höhepunkt kam. Zwei Seelen, die nur zusammen eins waren.

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Jonathan Becket
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Dez 30, 2017 6:21 pm

cf: Straße

Jon war noch immer unterwegs, als schon die ersten Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke stießen. Viel Licht kam nicht durch, doch es reicht dem Werwolf, um sich orientieren zu können. Auch wenn er zunächst gedankenverloren umher gewandert war, schien er jetzt einen Plan zu haben. Er folgte einem Geruch, den er sich so sehr eingeprägt hatte in den letzten Monaten, dass er ihn schlichtweg nicht mehr vergessen konnte. Und hier in der Gegend war er allgegenwärtig. Auch wenn die letzte Geruchsspur schon etwas älter zu sein schien, folgte er ihr dennoch.
Jon blickte vom Weg vor sich auf, denn mit einem Mal waren da noch mehr Gerüche, die er nicht zuordnen konnte.
"Vampire.", murmelte er missmutig vor sich her.
Seit dem Angriff in New Orleans und dem Fluch war er nicht mehr sonderlich gut auf diese Laune der Natur zu sprechen. Verübeln konnte man es ihm auch nicht. Immerhin hatten sie so viele Leute aus dem Rudel an die hiesigen Vampire verloren, so viele Freunde und so viel Familie. Da konnte man sich ein Bild von seiner Meinung machen, ohne in seine Gedanken schauen zu können.

Der unangenehme Geruch wurde stärker, je näher er dem Ursprung von Hayleys letzter Spur kam. Und schon tat sich vor ihm eine Lichtung auf, die groß genug war, um eine Mansion, die ebenso auftauchte, zu beherbergen. Jon blieb stehen. Nicht einmal aus Furcht oder dergleichen. Eher aus Vorsicht. Er war misstrauisch, wusste nicht wer hier wohnte und wen er binnen eines Augenschlags vor sich haben könnte. Da war er lieber vorsichtiger, als nachher den Salat zu haben. Umzingeln lassen wollte er sich hier nämlich nicht.
Und gerade als er so darüber nachdachte, wer denn hier wohnhaft war, spürte er etwas. Eine Schwingung, ein Windhauch und ein brennender Geruch von einer ihm unbekannten Spezies. Eine Spezies, die ganz nach Hayley roch.
"Hybrid.", murmelte er zu sich selbst und seine Augen fingen einen wilden Tanz an, als er durch den Wald blickte, um den Ursprung des Geruchs ausfindig zu machen, bevor der womöglich ihn fand. Doch dafür war es wohl schon zu spät, auch wenn Jon sich etwas mehr ins Dickicht begeben hatte.
Eine dunkle Gestalt kam normal auf ihn zugelaufen und Jon behielt es dabei, stehen zu bleiben. Weglaufen war nun schon lange keine Option mehr gewesen. Viel zu spät. Daher blieb er einfach stehen, die Hände in den Jackentaschen seiner langen dunkelgrünen Jacke, die dringend einige Flicken nötig hatte und ihm bis zu den Knien ging. Er trug sie, ganz nach Werwolfsmanier, offen, da ihm nicht kalt war. Darunter trug er einen dunklen Rollkragenpullover, dessen Kragen trotz seiner inneren Hitze hochgerollt war. Jon verhielt sich ruhig, wie er es eigentlich auch immer war, ihm aber niemand zutraute aufgrund seiner körperlichen Erscheinung. Und wenn man seine Vergangenheit kannte oder ihn schon einmal kämpfen gesehen hatte, konnte man sich auch alles andere vorstellen bei ihm, als das er ruhig stehen blieb und einen vermeintlichen Feind einfach auf sich zukommen ließ.
Doch einen Kampf würde er hier nicht riskieren. Das wäre sein sicherer Tod. Bei einem Haus voller Vampire und einem Hybriden wäre er am Arsch, wenn er jetzt auf Angriff gehen würde.
"Schönen guten Morgen auch.", meinte er daher laut genug, dass sein neuer Gesprächspartner ihn auch hören konnte. Dabei war jedoch deutlich in seiner Stimme zu hören, dass er misstrauisch war. Auch seine Körperhaltung zeigte deutlich die Defensive, statt der gewöhnlichen Offensive. Er war ein Hitzkopf, klar. Aber er wusste auch, wann es besser war die Füße still zu halten. Allein um den eigenen Kragen zu retten. Daher wartete er einfach ab und wartete darauf, was passieren würde.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Jan 04, 2018 12:16 pm

cf: Chelmsford, Essex

Auch wenn er die Reise nach Europa genossen hatte und es entspannend war, mal etwas Abstand zu gewinnen und Zeit zu zweit zu haben, während er nun auch noch neue Erkenntnisse in Sachen Dämonen vorweisen konnte, so war es dennoch schön wieder zuhause zu sein. Rowena blieb nur kurz, dann machte sie sich auch schon auf den Weg, um irgendjemanden zu treffen. Wie immer forderte Nik von ihr auf sich Acht zu geben, dann trug er ihre Taschen nach oben und räumte die darin verstauten Sachen an ihren Platz. Im Haus war wie immer niemand von seinen Geschwistern anzutreffen, allerdings war Rebekah wenigstens so nett gewesen ihm eine Nachricht zukommen zu lassen, dass sie die Stadt verlassen würde. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sie wieder einmal auf Stefan getroffen war und ihr alles zu viel wurde.

Ein genervtes Seufzen entkam dem Ursprünglichen, dann sprang er unter die Dusche, zog sich frische Klamotten an und versuchte Maddox zu erreichen. Er wollte ihm erzählen, was sie in Italien rausgefunden hatten, allerdings ging sein Hexenmeister nicht ans Telefon. Allmählich wurde er sauer! War denn hier niemand dort, wo er sein sollte?! Dann würde er ihn eben suchen!

Beim Hinuntergehen der Treppe warf sich der Urhybrid seine Jacke über die Schultern, richtete den Kragen und wollte gerade nach dem Türgriff fassen, da hörte er Schritte im Unterholz des Waldes vor dem Haus. Er war also doch nicht allein.

Ein düsteres Grinsen schlich sich auf seine Lippen, denn Nik wusste sofort, als er die Tür öffnete und von draußen den vom Winter vereisten Hauch von Werwolf wahrnahm, dass hier jemand rumschlich, den dieses Anwesen gar nichts anging. Es spielte jedoch keine Rolle, er brauchte ohnehin mehr Hybriden, da würde er sich diesen Kandidaten hier gleich mal genauer ansehen.

Der Fremde schien kein echtes Ziel zu haben, er stapfte einfach durch den Schnee um das Haus herum. Würde er nach etwas oder jemandem suchen, hätte er auch einfach klopfen oder einbrechen können. Immer noch grinste er, die Arme auf dem Rücken verschränkt, als er sich zu erkennen gab und auf den groß gewachsenen, brünetten, jungen Mann zuging.

"Ich meine, dieses Gesicht noch nie hier gesehen zu haben. Was treibt einen Wolf bei so einem Wetter an meine Tür?"

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Jonathan Becket
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Jan 15, 2018 6:17 pm

Mit noch immer leicht verengten Augen behielt der Werwolf den fremden Mann im Blick. Ohne vielleicht zu abweisend zu wirken. Immerhin befand er sich auf dem Grundstück und nicht andersherum. Wenn sich Jon jemals irgendwann ein eigenes Grundstück würde leisten können, dann wäre es sicherlich nicht so gut zugänglich, wie dieses hier.
Das Grinsen des Mannes schien ein wenig aufgesetzt. Wer begrüßte so einen Eindringling? Oder es war pure Selbstsicherheit, weil er ein Vampir war. Oder ein Hybrid wohl eher, wie Hayley ihm erzählt hatte. Denn Jon ging fest davon aus, dass es sich hier um den Hausherren Niklaus Mikaelson handelte.
Noch schwieg der Wolf und ließ seine Hände in den Taschen seiner Jacke.

"Ich meine, dieses Gesicht noch nie hier gesehen zu haben. Was treibt einen Wolf bei so einem Wetter an meine Tür?", sagte der Fremde, dessen Namen Jon zu kennen glaubte. Jedoch hatte er sich ihm noch nicht vorgestellt und so blieb es nur eine Vermutung. Er witterte nicht in die Luft, der starke Geruch von Vampir überdeckte hier sowieso fast alles. Wenn man nicht so an den Geruchsfaden der Blutsauger gewohnt war, fiel es einem Wolf besonders auf. Der Gestank war unvergleichlich.
"Wieso? Das Wetter ist doch wundervoll. So erfrischend.", ging Jon mit leicht amüsiertem Unterton auf die Frage ein, ohne sie direkt vollständig zu beantworten. Heiße Atemwolken entkamen den Lippen des Wolfes beim reden.
Er behielt den Anderen weiterhin im Auge. Auch wenn er wusste, dass er womöglich sehr viel stärker als er selbst war, so war er niemand, der direkt einfach aufgab oder es sich leistete unvorsichtig zu sein.
"Es würde mich auch wundern, wenn wir uns bereits begegnet wären. Wobei, der letzte Besuch in meinem Heim ist wohl noch nicht allzu lange her.", meinte Jon weiter und spielte dabei ebenfalls wieder auf Hayleys Worte bezüglich der Sache mit New Orleans an.

Als Letztes ging Jon noch auf den eigentlich wichtigen Teil der Frage ein, während er etwas das Kreuz durchdrückte, wodurch es in seiner Wirbelsäule einmal kurz knackte. Auch wenn er den Blick ab und zu durch den Wald streifen ließ, waren seine Sinne auf seinen Gegenüber geprägt. Er erwartete nicht wirklich, dass die anderen Vampire in der Nähe waren. Aber man konnte ja nie wissen.
"Was ich hier mache ... nun, wohl eine berechtigte Frage.", fing er an und ließ mit Absicht hier und da eine Pause. Fast als wäre er in Plauderlaune.
"Aber ich denke, du weißt das schon ... Hast sicherlich schon eine Verbindung zwischen mir und deinem Lieblingsschützling gefunden.", führte er fort und nahm so nicht einmal Hayleys Namen in den Mund. Sein Blick ruhte nun wieder auf Niklaus, wobei er ruhig zu sein schien. Seine massige Gestalt wies jedoch darauf hin, dass es in ihm viele Muskeln gab, die schnell genug reagieren konnten.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Jan 17, 2018 2:40 pm

Der Fremde, der ihm nun gegenüber stand, hatte zwar keine Angst vor ihm, aber er war auch kein Dummkopf. Mit den Jahrhunderten an Erfahrung, die Nik in seinem langen Leben gesammelt hatte, konnte er dem Mann ansehen, dass all seine Sinne hochkonzentriert waren und vermutlich jede seiner Regungen genauestens beobachtete. Es machte den Eindruck, als wäre er dem Eindringling nicht bekannt, trotzdem schnüffelte er auf seinem Grund und Boden herum.

Seine Frage tat der Werwolf mit einem lässigen Spruch über das herrlich frische Winterwetter ab. Er wollte vermutlich witzig sein, doch der Ursprüngliche war nicht beindruckt. Ein abschätziges Schnalzen mit der Zunge war seine Antwort, dann trat er näher auf den kräftigen Dunkelhaarigen heran. Unauffällig musterte er ihn einen Augenblick, inspizierte ihn und wägte ab, ob er ihn verwandeln sollte. Das alles geschah viel zu schnell und noch während er sprach, sodass sein Tun unbemerkt blieb.

"Wenn ich dich so ansehe, weiß ich, dass du nicht in Mystic Falls bist, um hier sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen. Du riechst nach Ärger, mein Freund."

Bei seinen letzten Worten umkreiste er den jungen Mann einmal, wurde jedoch hellhörig, als dieser von einem Ausflug in sein Heim und seinen Lieblingsschützling erwähnte. Klaus gefiel der Ton, mit dem er nun sprach, nicht, aber er war auch nicht dumm. Der vorlaute Kerl konnte nur von Hayley sprechen, was ihn darüber nachdenken ließ, wie viel sie ihm wohl erzählt haben könnte. Keine Frage, die zierliche Brünette war dickköpfig und eigensinnig, aber sie war loyal, darauf baute er.

"Also? Genug der Höflichkeiten. Wenn du besagte Dame getroffen hast, weißt du nicht nur, was ich bin, sondern auch wer ich bin, nehme ich an."

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Jonathan Becket
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Jan 30, 2018 11:43 pm

Jon beobachtete den Herrn der Mansion weiterhin genau. Er wollte nicht plötzlich mit dem Kopf neben dem Körper aufwachen, weshalb er seine Sinne geschärft hielt und sich keinen Fehler erlaubte. Auch wenn der Hybrid wohl um einiges stärker war, hieß das ja nicht, dass man kampflos aufgeben musste.
Doch Jon hoffte natürlich, dass es erst gar nicht zu einem Kampf kam. Die Energie sparte er sich doch lieber für etwas anderes auf.

Das der Hybrid nicht über seinen Scherz lachte, hieß nicht, dass dieser schlecht gewesen war. Es hieß lediglich, dass der Andere keinen Humor hatte.
So machte sich Jon nichts daraus und wartete stattdessen auf eine sinnvollere und deutungswürdigere Reaktion, mit der auch etwas anfangen konnte.
"Wenn ich dich so ansehe, weiß ich, dass du nicht in Mystic Falls bist, um hier sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen. Du riechst nach Ärger, mein Freund.", sprach das Halbwesen dann schließlich und schien ihn ein wenig deutlicher anzusehen, als zuvor.
Jon wusste mit diesem Blick nichts anzufangen, bis ihm einfiel, was Hayley ihm gesagt hatte. Dass Niklaus, der hier vor ihm stand, immer auf der Suche schien, nach neuen Werwölfen, die er verwandeln konnte.
Doch fiel ihm dies nun deutlich zu spät ein, wie ihm klar wurde. Doch wer wollte schon einen Ärgermacher an seiner Seite?

"Vielleicht täuscht du dich auch gewaltig.", setzte Jon an, zuckte jedoch dann mit den Schultern. "Und wenn schon. Es ist nicht deine Stadt, oder?"
Warum leugnen, wenn man doch eh nichts mehr zu verlieren hatte?
Jon beobachtete Klaus ganz genau dabei, als dieser ihn einmal umrundete. Er ließ ihn nicht aus dem Blick, drehte sich jedoch nicht mit ihm mit.
Was sollte das? War das hier eine Musterung?
"Also? Genug der Höflichkeiten. Wenn du besagte Dame getroffen hast, weißt du nicht nur, was ich bin, sondern auch wer ich bin, nehme ich an.", sprach Klaus nun das aus, was die ganze Zeit zwischen ihnen gehangen hatte. Jon sah ihn wieder an und etwas animalisches schien kurz in ihm aufzulodern, bevor er sich zu einer Antwort bequemte.
"Wenn das bisher höflich war, will ich wohl gar nicht deine andere Seite kennen.", murmelte er mehr zu sich selbst, als zu Klaus, der ihn nun wirklich nicht mehr aus den Augen zu lassen schien.
"Natürlich weiß ich wer und was du bist. Denkst du ich gehe zu einem Haus, ohne mich vorher über alle Bewohner zu informieren?", schnaubte er und klang beinahe etwas abfällig dabei. Wie wenig hielt der bitte von ihm?
"Ich will aber nichts von dir. Wollte nur nach Hayley sehen. Schauen ob sie noch lebt." Bei den letzten Worten funkelte etwas in seinen Augen auf und doch schien er es nicht auf einen Streit anlegen zu wollen.

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr März 16, 2018 12:55 pm

Nik wusste, dass den meisten übernatürlichen Gestalten hier in Mystic Falls überlegen war. Wenn man das Dämonische mal außer Acht ließ… Der junge Werwolf hielt seinen Blicken stand, folgte dem fremden Gegenüber mit dem Kopf, drehte sich aber nicht mit. Etwas, das von Charakterstärke zeugte. Der Ursprüngliche verbuchte das als Pluspunkt, ließ sich aber nichts anmerken. Vorlaut war der Junge, fast schon frech. Er kannte Hayley und sie hatten sich lang und ausführlich genug unterhalten, um dem nach Tabak riechenden Mann zu eröffnen, wen er vor sich hatte. Er wusste auch, dass er nicht allein in dem Haus, um das er herumgeschlichen war, wohnte.

"Lass dir gesagt sein, dass ich das einzige Mitgliede meiner Familie bin, das dich so warmherzig begrüßt. Kol und Rebekah halten nicht ganz so viel von deiner Spezies. In ihrer Gegenwart würde ich an deiner Stelle gut auf meinen Kopf aufpassen."

Ein teuflisches Grinsen schlich sich auf seine Lippen und der Urhybrid kam wieder auf seinem Platz von zuvor stehen, nachdem er seinen Gegenüber vollständig umrundet hatte. Er musste zugeben, dass der etwas verwildert wirkende Jungspund ihm sympathisch war und etwas an sich selbst erinnerte. Loses Mundwerk, kein Respekt vor gewissen Autoritäten und immer einen blöden Spruch auf den Lippen. Nik traute sich wetten, dass es den Fremden schon oft genug in Schwierigkeiten gebracht hatte.

"Sag mal, was willst du jetzt eigentlich wirklich hier? Ich denke nicht, dass du deine Runde machst und dich in der Nachbarschaft bei Kaffee und Kuchen vorstellst. Wo kommst du überhaupt her?"

Dass er Interesse an dem Werwolf hatte, konnte er nicht ganz verschleiern, denn die Hand voll Hybriden, die er hier in Mystic Falls hatte, reichten noch lange nicht. Er brauchte immer potentielle Anwärter, wobei er mit der Auswahl nicht ganz so zimperlich war. Dieses Exemplar war stark, furchtlos, wie er meinte, und willensstark. Optimal für sein Gefolge, obwohl er auch daran dachte, dass es ihm Probleme machen könnte. Schließlich war mit einem solchen Charakter nicht zwingend sichergestellt, dass er auch folgen konnte, geschweige denn tun würde.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di März 20, 2018 7:28 pm

Die ständige Musterung des Anderen ging Jon langsam so ziemlich auf die Nerven. Klar, er wollte demonstrieren was für ein krasses Raubtier er war und wie überlegen er sein konnte, doch musste man das wirklich so lange durchziehen? Als ob Jon nicht wusste, mit wem er es hier zu tun hatte. Aber wahrscheinlich machte es den Hybridenkönig, wie er ihn bereits im Kopf nannte, wuschig, dass er noch immer nicht wusste wen er vor sich hatte. Das wiederum amüsierte den Werwolf auf gewisse Weise, auch wenn er es nicht nach außen hin zeigte. Da war nur die unnahbare Fassade, die auch angespannt wirkte, was er ja auch war. Immerhin konnte es jederzeit in einen Kampf ausarten, in dem er unterlegen war. Darauf hatte er nicht wirklich Lust. Daher blieb er lieber wachsam und wirkte auf den anderen angespannt, als zu unvorsichtig zu sein. Doch sah er nicht aus wie ein ängstliches Häschen, was gleich mit den Hinterpfoten klopfte, weil es nervös war. Eher wie ein vorsichtiger Mann, der auf alles gefasst war und sich nicht so leicht einschüchtern oder gar vertreiben ließ.

"Lass dir gesagt sein, dass ich das einzige Mitglieder meiner Familie bin, das dich so warmherzig begrüßt. Kol und Rebekah halten nicht ganz so viel von deiner Spezies. In ihrer Gegenwart würde ich an deiner Stelle gut auf meinen Kopf aufpassen.", sagte der, den er namentlich nun als Niklaus kannte.
Jon runzelte leicht die Stirn.
"Na wenn du das sagst musst du eine wirklich ätzende Familie haben.", kommentierte er, wohl darauf bedacht es deutlich sarkastisch klingen zu lassen, um den Anderen nicht mehr zu verärgern, als er es vielleicht schon war. Er wollte zwar locker wirken, aber keine dicke Lippe riskieren. Dafür war ihm die Situation gerade einfach zu heikel.
Endlich blieb der Hybrid wieder vor ihm stehen und Jon konnte seine Augen etwas ausruhen. War schon anstrengend genug immer auf der Hut zu sein, da musste er nicht auch noch die Augen kreisen lassen wie so ein Bekloppter.
"Sag mal, was willst du jetzt eigentlich wirklich hier? Ich denke nicht, dass du deine Runde machst und dich in der Nachbarschaft bei Kaffee und Kuchen vorstellst. Wo kommst du überhaupt her?", fragte Niklaus nach, wohl doch interessiert daran was der Wolf hier trieb. Ob es jedoch wirklich Interesse war, konnte Jon nicht wirklich sagen. Die Tonlage war so gleichbleibend bei dem Anderen, dass es ihm schwer fiel es überhaupt einer Emotion zu zu ordnen.
"Von wollen ist wohl kaum die Rede.", meinte er leicht mürrisch, doch auch wenn er sich vorerst fügsam gab, so würde er sich sicherlich nicht komplett dem Wort des Anderen hingeben.
"Wenn ich dir sage, woher ich komme, wirst du sicherlich wissen was ich hier will. Immerhin kommt deine kleine Hybridin auch von dort. Sie gehört zu meiner Familie, grob gesagt. New Orleans sollte dir daher ein Begriff sein.", sagte Jon, betont locker und leicht her gesagt, doch waren seine Augen dabei leicht zusammen gekniffen. Er wartete die Reaktion ab, klar, aber er wollte auch nicht dass der Hybrid gleich im nächsten Moment auf ihn losging. Und wenn doch so wollte er vorbereitet sein.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo März 26, 2018 2:26 pm

Die Stimmung zwischen den beiden Männern war deutlich angespannt, allerdings wollte sich keiner von ihnen die Blöße geben und die Deckung fallen lassen. Der junge Wolf war aufmerksam, alle Sinne deutlich auf den Ursprünglichen fixiert. In diesen kurzen Momenten hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Irgendwie glich dieses Aufeinandertreffen einem Eiertanz, aber Nik wusste, dass er dieses Exemplar der wilden Spezies für eine Verwandlung in die engere Auswahl aufnahm. Erst musste er aber wissen, wie der raue Bursche mit Befehlen umzugehen gedachte.

Es war Jungspund anzusehen, dass er zwar wusste, er würde den Kürzeren ziehen, käme es zu einer Auseinandersetzung. Allerdings hielt ihn das dennoch nicht davon ab vorlaut zu sein. Der Kommentar zur Familie Mikaelson ließ den Urhybrid trotzdem schmunzeln.

"Du hast ja keine Ahnung, mein Freund…", war die schlichte Antwort darauf. Wenn es etwas gab, das zumindest Kol und Rebekah verabscheuten, dann waren es Werwölfe. Sie waren wilde Bestien für sie, ihren Instinkten und Trieben folgend, geradezu minderwertig. Ja, gerade als Ursprüngliche fanden sich seine jüngeren Geschwister besonders toll und erhaben über allem anderen. Elijah versuchte sich wenigstens mit den ruppigen Fellträgern zu arrangieren, solange ihm keine auf die Zehen trat.

Dabei waren sie ebenso geplagte Seelen, die einem Fluch folgten. Die zu dem gemacht wurden, was sie waren, ohne je danach gefragt zu haben. Ebenso wie die Mikaelsons. Esther hatte niemanden von ihnen um Erlaubnis gebeten oder gefragt, ob sie verwandelt werden wollten. Diese Bürde hatte sie ihren Kindern aus Egoismus auferlegt. Ohne Rücksicht auf die daraus resultierenden Konsequenzen.

Was dann folgte, überraschte sogar Nik. Dass sein Gegenüber bereits Bekanntschafft mit Hayley gemacht hatte, wusste er bereits. Dass sie jedoch aus derselben Gegend stammten und scheinbar sogar Teil desselben Rudels waren, sich dadurch womöglich eine Blutlinie teilten, war regelrecht schockierend. Auch seine Wurzeln, zumindest die seines leiblichen Vaters – lagen dort begraben. Soviel wusste er. Klaus sagte nichts. Es wurde totenstill in dem mit Schnee bedeckten Wald um sie herum.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo März 26, 2018 8:34 pm

Die Lage war seltsam und gefiel ihm nicht. Jon mochte es nicht so in die Ecke gedrängt zu werden. Und ob Klaus das nun beabsichtigt oder unwissend tat, er tat es. Und das schürte die Anspannung in Jon nur umso mehr, das konnte er nicht abstellen. Auch wenn er inzwischen seine Chancen etwas besser einschätze, als noch am Anfang, da er es geschafft hatte seinen Gegenüber in ein Gespräch zu verwickeln, wusste er, dass es für ihn hier keinen Gewinn zu ergattern gab. Wenn Klaus sich dafür entschied ihn zu töten, dann würde er heute hier sterben, im Schnee, vor einem fremden Haus.
Doch das hatte Jon bei weitem nicht vor, also blieb er wachsam und würde jede Chance auf eine Flucht nutzen, die sich ihm bot. Auch wenn er dafür einmal sterben musste. Es gab sicherlich ein Entkommen für ihn. Sonst hätte Klaus ihn doch schon längst alle gemacht. Oder spielte er einfach nur gerne?
Ihm fiel ein Satz seiner Tante ein: 'Mit dem Essen spielt man nicht'.
Wenn Klaus tatsächlich ein Hybrid war, konnte er Jons Blut trinken, ohne daran zu sterben. Denn dann steckte ebenso ein Wolf in ihm. Ob sein Verlangen nach Blut genauso groß war, wie das eines Vampirs? Jon konnte es nicht wissen und wenn er genauer darüber nachdachte, dann wollte er es auch gar nicht wissen. Wer wusste schon was Klaus alles mit ihm anstellen könnte.

"Du hast ja keine Ahnung, mein Freund…", erwiderte der Hybrid auf seine Aussage bezüglich der Familiensituation hinzu. Dabei schien er doch tatsächlich amüsiert. Und auch wenn in Jons Kopf alle Alarmglocken schellten, so konnte er nicht anders, als ebenfalls zu grinsen, wenn auch nur leicht. Denn er war sich nicht ganz sicher ob die Emotion bei seinem gegenüber überhaupt echt war.
"Kommt wohl in den besten Familien vor.", fügte er selbstbewusst mit an und schien äußerlich zumindest etwas lockerer zu werden. Doch sein Blick blieb wachsam und auch sein Geist war darauf gepolt bei jeder kleinen, noch so ungefährlichen Bewegung inne zu halten und sich einen Fluchtplan zu überlegen. Er kannte die Fähigkeiten eines Hybriden zu wenig, um ihn einschätzen zu können.
Jedoch konnte Jon nur wenig später ein echtes Gefühl auf Klaus' Gesicht wahrnehmen. Es musste echt sein. Es kam so unvorbereitet, wie der Hybrid es wahrscheinlich dank dieser Information gewesen sein musste. Jon musste sich zusammen reißen nicht triumphierend zu grinsen. Auch wenn der amüsierte Blick blieb und etwas in seinen Augen aufblitzte.
"Oh, hat sie dir etwa nichts davon erzählt, dass sie Familienbesuch hat? Wie unhöflich von ihr.", meinte er und ja, er wusste das er sich damit viel raus nahm. Aber er konnte einfach nicht anders. Das vorlaute Mundwerk gehörte nun mal mit zu ihm. Und auch der Schalk, der damit einherging.
"Scheint dich ja echt zu überraschen das jemand den Horror in New Orleans überlebt hat. Dabei wurde mir doch erst berichtet, dass ihr dort überhaupt erst für Ordnung gesorgt habt.", meinte er scheinbar leichthin und wenn man es genau nahm, bedankte er sich gerade sogar dafür. Aber nur wenn man genau hinhörte. "Hat vielen den Arsch gerettet. Auch mir.", fügte er beiläufig an und straffte seine Schultern etwas, die wirklich muskulös waren, was man sogar unter der Jacke sehen konnte. Generell bot er ein ziemlich kräftiges Antlitz, was nicht hieß, dass er dick war. Im Gegenteil, er schien nur aus Muskeln zu bestehen, was ihn recht eindrucksvoll machte. Und vor allem wirksam.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr März 30, 2018 11:54 am

Nik hasste es, wenn ihn seine Gefühle übermannten und er sich die Blöße gab diese zu zeigen. Jemand, der ihn gut kannte, wusste, dass im Moment etwas in ihm brannte. Eine Frage, die sein Hirn malträtierte. Wenn dieser Wolf das Massaker in New Orleans überlebt hat und einer der Blutlinien des dort ansässigen Rudels entsprang, dann… könnte auch er mit ihm verwandt sein. Wie konnte das sein? Warum verirrten sich diese Werwölfe nach Mystic Falls? Erst Hayley, nun dieser Kerl! Nicht gerade förderlich für sein Verhältnis zu Bekah, die schon mit Allison gebrochen hatte. Generell konnte sie Werwölfe nicht mal riechen, geschweige denn seine Hybriden. Davon sollte sie wohl vorerst nicht erfahren…

Ein Schnauben entkam dem Ursprünglichen, dann straffte er die Schultern, räusperte sich und hatte auch seine Mimik wieder unter Kontrolle. Dass sein Gegenüber von seiner Aufräumaktion in der Heimat wusste, war nicht unbedingt förderlich. Es hatten nicht viele überlebt, sodass er eigentlich gedacht hatte, diese Neuigkeiten würden nicht gleich die Runde machen. Da hatte er sich wohl getäuscht! Klaus hasste es, aber er musste zugeben, er konnte diesen Mann nicht einfach zum Schweigen bringen, denn er hatte soeben für sich entschieden, dass er ihn verwandeln würde. Dazu brauchte er Elena, also würde es noch eine Weile dauern, aber davon musste ja noch keiner wissen.

"Hayley mag manchmal etwas ruppig erscheinen, aber unhöflich ist sie nicht. Wir haben uns schon länger nicht mehr gesehen, schließlich erwarte ich nicht, dass sie vor meiner Haustür campiert . Wenn sie etwas Wichtiges erfährt, berichtet sie mir davon."

Zugegeben, er hätte schon gern gewusst, dass ein neuer Werwolf und noch dazu ein möglicher Kandidat für sein Rudel in der Stadt aufgetaucht war. Da er ihn nun aber persönlich getroffen hatte, war er darüber nicht verärgert.

"Ich fand, man sollte im schönen Louisiana mal wieder daran erinnern, wer eigentlich das Sagen hat. Schließlich erwählte meine Familie es als ihr Zuhause."

Noch dazu ging es ihm gegen den Strich, dass sich Marcel als König aufspielte und beanspruchte, was Sein war. Er hatte die Stadt verlassen, weil Mikael ihn und seine Geschwister gejagt und vertrieben hatte! Freiwillig war er sicher nicht gegangen! Aber das war nicht wirklich von Bedeutung. Wichtig war jetzt nur zu wissen, was der fremde Muskelprotz demnächst vorhatte, damit er ihn auch wieder finden würde, sobald er das Doppelgängerblut hatte.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr März 30, 2018 3:42 pm

Der Hybridenkönig schien deutlich ein Problem damit zu haben seine Gefühle zu zeigen. Gut, konnte Jon nachvollziehen. Aber das er es schließlich mit einem Schnauben abtat, zeigte eigentlich noch mehr, was er gerade gefühlt hatte. Daran sollte der Mikaelson wohl noch arbeiten, dachte Jon bei sich und schob seine Hände langsam in seine Jackentaschen zurück. Es fröstelte ihn nicht, aber er wollte einfach etwas lockerer wirken, auch wenn er das nicht war. Mit seinen Augen behielt er seinen Gegenüber noch immer genauestens im Blick. Sicher würde er sich keine Blöße geben, nicht gegenüber einer solchen Person.
Als Klaus dann schließlich fertig damit war, so zu tun als wäre nichts gewesen, achtete Jon auch nicht mehr so sehr auf seine Mimik. Es hatte ihm schon an Genugtuung gereicht, dass er mitbekommen hatte, wie dem Anderen die Züge entglitten waren. Die deutliche Überraschung hatte ihm quasi auf der Stirn gestanden. Für einen Mann, der sich keine Blöße gegenüber Anderen geben wollte ein wirklicher Fehler. Den würde Jon auch nicht so schnell wieder vergessen. Aber was es zeigte, war ja, dass auch ein Hybrid durchaus andere Gefühle als Hass und Kälte empfinden konnte. Auch schön zu wissen.

Klaus merkte an, dass Hayley nicht ständig bei ihm war. Seltsam. Dabei hatte Jon doch ihren Geruch in der Nähe wahrgenommen. Das war sicherlich kein Zufallen gewesen. Der Hybrid konnte ihm ja viel erzählen, wenn der Tag lang war. Aber letztendlich sollte es ihm egal sein. Er war nicht der Babysitter von Hayley und spionierte ihr auch nicht nach. Daher interessierte es ihn auch nicht weiter. Als Klaus noch anfügte, dass sie ihm Neuigkeiten oder etwas Wichtiges erzähle, kam wieder ein schmunzeln in ihm hoch.
"Ah ja?", hakte er nur nach und beließ es schließlich dabei. Er wollte nicht darauf herum reiten, dass Klaus scheinbar nicht von einem Wolf aus New Orleans gewusst hatte. Irgendwann wurde der Gag auch lahm.
"Ich fand, man sollte im schönen Louisiana mal wieder daran erinnern, wer eigentlich das Sagen hat. Schließlich erwählte meine Familie es als ihr Zuhause.", meinte Klaus, wieder mit der alten Maske aus Hochnäsigkeit auf seinem Gesicht. Jon juckte das wenig. Mit solchen Leuten hatte er in den letzten Jahren viel zu tun gehabt. Nicht zuletzt von seinem Alpha ausgehend.
"Sicher. Wenn du meinst.", meinte er nur knapp und zuckte leicht mit den Schultern. Jon war es eigentlich vollkommen egal, wer wann und wo das sagen hatte. Solange er einen kompetenten Anführer vor der Nase hatte, der ihn nicht nur ausnutzte, war es ihm gleich.

Er musterte Klaus noch einmal, wie um sicher zu gehen, das er nicht doch noch vorhatte ihm an die Kehle zu springen. Dann atmete er lautstark aus.
"Ich werde jetzt gehen. War nett dich kennen gelernt zu haben.", meinte er so locker wie möglich und wandte sich schließlich zum gehen. Seine Sinne waren nun aufs Äußerste gespitzt, weil er beinahe damit rechnete, dass er hier nicht so einfach weg kam, wie er es vorhatte. Doch die Frage war doch eher, wie Klaus ihn aufhalten würde?


tbc: Wald, Waldlichtung

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa März 31, 2018 10:40 am

Nik war nicht blöd, ihm war klar, dass sein Moment der Schwäche bemerkt wurde. Ihm war es gar nicht recht, dass er sich selbst manchmal nicht unter Kontrolle hatte. Meist, wenn es um die Familie ging. Der Ursprüngliche hatte keinerlei Verbindung zu seinen wölfischen Wurzeln, er hatte auch seinen leiblichen Vater nie kennen gelernt. Er wusste nur, dass die Blutlinier nicht ausgestorben war, und das auch nur, weil Allison plötzlich vor ihm gestanden hatte. Zuvor hatte er sich nicht damit auseinander gesetzt. Er dachte, er wäre der Einzige...

Nun nicht mehr! Er war umgeben von Leuten, die sich etwas aus ihm machten oder zumindest eine Verbindung zu ihm hatten. Rowena war erneut der Mittelpunkt seines Lebens, und er hatte noch lebende Blutsverwandte, die nicht den Namen Mikaelson trugen. Außerdem betrachtete er Hayley als eine Vertraute, wenn auch noch mit Vorbehalt.

Klaus entging nicht der Spott in der Miene seines Gegenübers, denn er nahm seine Worte nicht ernst. Die letzten Minuten hatten deren Wahrheitsgehalt aber auch nicht wirklich unterstrichen, so viel musste er sich schon eingestehen. Dann verabschiedete sich der stämmige Brünette und Nik setzte ein süffisantes Grinsen auf.

"Schön, auch dich kennen gelernt zu haben. Wir werden uns bald wiedersehen!"

Er brauchte Elena!

tbc: Elenas Handy

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