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 Mikaelson Mansion

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Mai 04, 2014 4:40 pm

Wie immer hatte Nik es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine Katastrophe abzuwenden, sofern es seine Schwester betraf. Wie alle Mikaelsons war nämlich auch sie darauf bedacht, ihre Gefühle fest in sich verschlossen zu halten und keine Schwäche zu zeigen, aber anders als bei ihren Brüdern brachte sie es nicht auf Dauer fertig. Irgendwann explodierte sie und das kam beinahe schon dem Weltuntergang gleich, wobei es auch immer ein bisschen dauerte, bis sie sich wieder voll und ganz unter Kontrolle hatte. Diesmal war es anders, denn die schöne Blondine hatte nun eine Aufgabe, in deren Erledigung sie ihre volle Energie stecken konnte. Außerdem hatte er auch die richtigen Worte gefunden, um die Ursprüngliche von ihrem Groll auf ihn abzubringen oder zumindest abzulenken. Als er geendet hatte, hatte sie nämlich ein breites Grinsen auf den Lippen, das ihr Bruder nur zu gerne erwiderte.

"Ja, ich bezweifle ehrlich gesagt auch, dass das irgendjemand sonst so gut könnte wie ich." stimmte ihm Bekah zu und meinte auch, dass sie Rowena miteinbeziehen würde. Das war dem Hybriden ganz recht, denn in der Obhut seiner Schwester würde ihr nichts passieren! "An welches Datum hast du gedacht? Wenn ich ehrlich bin möchte ich nicht mehr lange damit warten und wenn ich gleich mit den Vorbereitungen beginne, brauchen wir nicht mehr lange. Du könntest mir ja ein paar Handlanger zur Verfügung stellen, damit ich die Einkäufe nicht selbst erledigen muss!", fuhr sie dann auch schon fort, womit sie ein paar sehr wichtige Punkte ansprach.

"Ein spezielles Datum stand mir jetzt eigentlich nicht im Sinn, ich will nur, dass du so schnell wie möglich fertig wirst. Wenn sich deine Vorbereitungen dem Ende zuneigen, sag mir einfach Bescheid, damit wir die Einladungen verschicken können. Was meine 'Handlanger' angeht, kannst du dir ruhig ein paar aussuchen. Hier laufen doch eh genug herum."

Was diese Angelegenheit betraf, zogen die beiden Mikaelson-Geschwister, die das engste Bündnis zueinander hatten, wieder an einem Strang, was sie eigentlich am besten konnten. So sollte es normalerweise auch sein, aber wie bei allen anderen Geschwistern auch war Streit eben nicht vollkommen unvermeidbar. Allerdings wurden diese Gedanken von etwas Anderem überschattet, denn dass sie über seine Verlobte gesprochen hatten, stimmte Nik irgendwie traurig. Er vermisste sie, obwohl es selbstverständlich war, dass sie nicht die ganze Zeit über zusammen sein konnte. Trotzdem holte er sein Handy hervor und antwortete auf eine SMS, die er schon lange hätte gelesen haben sollen.

tbc: Rowena De Veres Handy

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Mai 10, 2014 11:44 am

Cf: Nik’s Phone

Nik antwortete ihr nicht, aber das brauchte er auch gar nicht, denn sie wusste, dass sie bei ihm immer willkommen war. Es war schon immer so gewesen, seit er sie gefunden und verwandelt hatte. Nik war immer für sie dagewesen, wenn sie ihn brauchte, zumindest so lange sie einander gehabt hatten. ihre lange Trennung war eine ganz andere Zeit, aber selbst in dieser Zeit hatte sie sich mit einem Gedanken an ihn trösten können. Mittlerweile wussten sie beide, warum es zu dieser Trennung gekommen war. Mikael hatte sie gefangen genommen, um Nik zu verletzen. Seit sie die Wahrheit kannte, hatten die Flashbacks aufgehört.

In wenigen Augenblicken war sie bei dem prächtigen Anwesen, welches durch Nik auch ihr zu Hause war. Es war egal, wo sie war, so lange er bei ihr war, konnte sie alles ihr Zuhause nennen, denn Nik war ihr Zuhause. Drinnen im Haus konnte sie Bekah und Nik hören, die sich unterhielten und das Gesprächsthema erfreute sie. Sie planten tatsächlich bereits mehr oder weniger detailliert den Ball. Sie hatte ihren Liebsten bereits vorgewarnt, dass er mit ihr einkaufen gehen musste. Was das betraf war Rowena ganz die Prinzessin, die sie von ihrer Herkunft her auch war.

Ein Ball war dazu da, sich zu präsentieren, im Glanz der Blicke zu baden, die auf einen geworfen worden und das alles unter der scheuen Maske der züchtigen Dame, die errötend bei jedem Blick die Augen niederschlug, während man die Menge durch die eigene Schönheit überstrahlte. Es war das Spiel zwischen bewusstem Blickfang durch unschuldige Erregung und züchtige Keuschheit. Rowena beherrschte dieses Spiel perfekt, hatte den Männern den Kopf verdreht, ohne es bewusst zu wollen oder es sogar darauf anzulegen. In der heutigen Zeit funktionierte eine solche Begebenheit ganz anders als noch im 14. Jahrhundert, aber ein Ball blieb ein Ball.

Die beiden Urvampire wussten längst, dass sie da war. Die kleine Prinzessin hatte keinen Grund, weswegen sie ihre Anwesenheit verstecken sollte. Mit einem Lächeln kam sie in den Saal, wobei ihr wieder einmal auffiel, wie wunderbar sich eine Harfe hier drin machen würde. Sie musste Nik fragen, ob sie sich eine kaufen konnte. Er wusste, dass sie dieses Instrument spielen konnte und er hatte auch mehr als einmal den zarten Klängen gelauscht. Jetzt wo es so aussah, als ob sie sesshaft würden, konnte sie wieder beginnen zu spielen.

„Hallo ihr beiden“, sagte sie sanft und trat neben Nik, nur um ihm wieder nahe sein zu können. Der Ring an ihrem Finger zeigte nur zu gut, wie nahe sie sich wirklich standen, was sie einander bedeuteten. Ihre Zweisamkeit war für die Ewigkeit bestimmt.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Mai 13, 2014 12:05 pm



"Ein spezielles Datum stand mir jetzt eigentlich nicht im Sinn, ich will nur, dass du so schnell wie möglich fertig wirst. Wenn sich deine Vorbereitungen dem Ende zuneigen, sag mir einfach Bescheid, damit wir die Einladungen verschicken können. Was meine 'Handlanger' angeht, kannst du dir ruhig ein paar aussuchen. Hier laufen doch eh genug herum“ sagte er und zeigte um sich. Ja, Nik hatte recht, dass mit den Handlangern dürfte das letzte Problem sein und auch das baldige Fertigstellen der Organisation würde Rebekah hinbekommen – wenn jemand, dann wohl sie!

Die Ursprüngliche nickte und trank den letzten Schluck des Bourbons leer, während jemand das Haus betrat. Es dauerte keine Sekunde bis sie am Geruch, der Lautstärke der Schritte und der Atmung erkannte wer es war. Rowena würde gleich zu ihnen treten – sie hatte das perfekte Timing! “Hallo ihr beiden“ begrüßte sie mit sanfter Stimme die Geschwister und stellte sich neben Nik. Rebekah nickte leicht und erhob sich. „Gut, dass du da bist, ich brauche deine Hilfe. Ich habe bereits ein exaktes Bild davon im Kopf wie dieses Anwesen gestaltet werden soll, jetzt brauche ich nur mehr Unterstützung bei der Umsetzung“ sagte sie und auch wenn es hart klingen mochte, so wie sie es sagte, wusste sie, dass Row es nicht falsch verstehen würde. So war die Blonde eben und gerade jetzt nach ihrem Gefühlsausbruch musste sie wieder die Starke sein. Mit diesem Gedanken fiel ihr auch das zerbrochene Glas am Boden auf und die Spuren der Flüssigkeit an der Wand, gegen das sie es geschleudert hat. „Hey!“ rief sie, als einer von Niks Gehilfen, oder was auch immer sie darstellen sollten, am Salon vorbeiging. „Räum das auf!“ befiel sie und zeigte auf die Scherben vor sich.

„Also…“ setzte sie dann wieder an und wandte sich an Nik und Rowena. „Ich finde wir sollten nicht länger warten. Nik steh hier nicht im Weg herum. Mach dich nützlich oder verschwinde, was ist dir lieber?“ sagte sie mit einem zuckersüßen Lächeln und verschränkte die Arme vor der Brust.
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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 15, 2014 6:46 pm

cf: Rowena De Veres Handy

Eigentlich wusste er ja, dass es unhöflich war, sich mitten im Gespräch einfach seinem Telefon zuzuwenden, aber die nötige SMS war schnell verschickt und kaum war dies geschehen, war das kleine Gerät auch schon wieder unwichtig geworden. Sie besprachen alle Einzelheiten bezüglich des Balles, wobei Nik und Bekah sowieso derselben Meinung waren, und da er wusste, wie gern seine Schwester solche Events veranstaltete und dies nicht allein tun musste, würden sie auch in kürzester Zeit bereits soweit sein. Alles was Rang und Namen hatte, sofern man das in Mystic Falls überhaupt so nennen konnte, würde bei ihnen für einen unvergesslichen Tanzabend erscheinen, das sonstige Gesindel, das sich bestimmt nicht vermeiden ließ, mal außer Acht lassend.

Die schöne Blondine war einverstanden mit den vorgebrachten Ideen und nachdem das Wenige, das noch abzusprechen war, auch erledigt war, nahm die Urvampirin den letzten Schluck aus ihrem Glas und stellte dies dann beiseite. Gerade wollte Nik wieder das Wort ergreifen, da zogen leise schwebende Schritte auf dem Steinboden der Eingangshalle seine Aufmerksamkeit auf sich. Innerhalb eines Sekundenbruchteiles war der Hybrid auf die Beine gekommen und ein breites Lächeln zierte seine Lippen, denn unter Tausenden würde er diese feinen Geräusche wiedererkennen! Rowena war nach Hause gekommen und hatte ihm somit eine riesige Last vom Herzen fallen lassen. Seine Liebste hatte ihm zwar versichert, dass es ihr gut ginge und während seiner Abwesenheit keine unerwarteten Zwischenfälle geschehen waren, aber sie hier vor sich zu sehen und wirklich zu wissen, dass ihr nichts fehlte, war unabdinglich für den Ursprünglichen!

Nur einen Moment betrat die zierliche Engländerin mit einem wunderschönen Lächeln und einer freudigen Begrüßung auf den rosigen Lippen den Raum und sofort stand ihr Verlobter vor ihr, legte die Arme um ihre schmale Taille und küsste sie zärtlich. Der zuvor umherschweifende Blick seines Geschöpfes war ihm allerdings auch nicht entgangen, und Nik nahm sich vor, später nach dem Grund dafür zu fragen.

"Gut, dass du da bist, ich brauche deine Hilfe. Ich habe bereits ein exaktes Bild davon im Kopf wie dieses Anwesen gestaltet werden soll, jetzt brauche ich nur mehr Unterstützung bei der Umsetzung", unterbrach Rebekah jedoch gleich darauf die Stille, die sich so unnachgiebig ausgebreitet hatte, und brachte ihre beste Freundin damit auf den neuesten Stand. Der Urhybrid hatte dafür nur ein leises Lachen übrig, da er nur zu genau die Euphorie in der Stimme seiner Schwester erkennen konnte! Vor allem aber hatte sie die Risse in ihrer harten Schale wieder geschlossen und strotzte nun nur so vor Selbstsicherheit und -überzeugung. Ganz Rebekah Mikaelson eben! Der Blick der Blondine fiel daraufhin auf die Scherben ihres Wutausbruches, ehe ein herumstehender Lakai auch schon dazu verdonnert wurde, das Missgeschick zu beseitigen. Ohne ein Wort zu sagen, machte er sich auch unverzüglich an die Arbeit, als Bekah bereits wieder den Ball im Kopf hatte.

"Also… Ich finde wir sollten nicht länger warten. Nik steh hier nicht im Weg herum. Mach dich nützlich oder verschwinde, was ist dir lieber?", pampte sie ihren Bruder an, doch dieser nahm es gelassen und hob gespielt ergeben die Hände, um Frieden zu signalisieren.

"Bin schon weg! Ich erwarte jedoch, meine Verlobte nachher auch ein bisschen für mich zu haben!"

Ein breites belustigtes Grinsen verzog gleichzeitig seinen Mund und nur ein flüchtiger Blick zu Rowena, dem ein weiterer Kuss folgte, kam von ihm, dann war er auch schon nach oben in sein Zimmer verschwunden. Er hatte einiges, worüber er nachdenken musste, und die Müdigkeit überkam Nik auch allmählich...

tbc: Niklaus Schlafzimmer

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 15, 2014 7:53 pm

Die Mikaelson-Geschwister verstanden sich keineswegs immer gut. Beide waren von aufbrausendem Gemüt und es kam nicht selten vor, dass zwischen ihnen die Fetzen flogen. Sie liebten einander, das war keine Frage, aber beide wussten auch sehr genau, was sie wollten. Wenn ihre Wünsche nicht übereinstimmten, knallte es zwischen ihnen, bis alles wieder gut war. Wenn sie sich so im Raum umsah, würde sie fast darauf wetten, dass sie sich kurz gestritten hatten. Ein Glas lag in hunderte von Scherben zersprungen an der Wand. Jetzt jedoch schien alles wieder in Ordnung zu sein und das war gut so.

Nik legte einen Arm um ihre Taille und zog sie ein bisschen enger an sich. Er hatte sich Sorgen um sie gemacht. Es war an der Art, wie er sie besitzergreifend an sich zog und ihr einen zarten Kuss gab, den sie nur allzu gern erwiderte. Sie konnte ihm bei all dem, was in letzter Zeit passiert war, nicht einmal böse sein, dass er sich um sie sorgte, obwohl sie keine Jungvampirin mehr war, aber so war er nun mal. Seit sie sich kannten, sorgte er sich um sie, passte auf, dass niemand ihr etwas antun konnte und sie liebte ihn für dieses Verhalten. Redvers hatte sich einen Dreck um sie geschert, aber jetzt war sie mit Nik verlobt und alles war wundervoll.

Sie beendeten den liebevollen Kuss, um Bekah nicht in Verlegenheit zu bringen. Darüber hätte sie sich aber offenbar keine Sorgen machen zu brauchen, denn die blonde Schönheit begann sogleich damit Anweisungen zu erteilen und den Plan des Balls in die Tat umzusetzen. Natürlich hatte sie schon eine genaue Vorstellung und Rowena würde sich hüten, irgendwelche Einwände zu äußern. Der Tatendrang in den Augen der Urvampirin war schön anzusehen und brachte die Engländerin zum Lächeln. Auch wenn alles schon geplant zu sein schien, wollte sie dennoch fragen, ob sie speziell noch jemanden einladen konnte. Sie dachte dabei an Caroline, der sie immer noch eine Entschuldigung und eine Erklärung schuldete, aber sie wollte auch die Jäger einladen, die sie nicht getötet hatten.

Nik wurde kurzerhand nach oben gescheucht. Männer waren bei der detaillierten Planung offenbar nicht erwünscht. Erstaunlicherweise fügte er sich. „Ich komme, sobald wir hier fertig sind.“, flüsterte sie gegen seine Lippen, als sie sich erneut küssten. Er ging und die beiden Frauen waren allein im Raum.

„Erzähl, wie du dir alles vorstellst, Bekah.“, sagte sie mit einem sanften Lächeln und wollte die Pläne ihrer besten Freundin erfahren. „Ich weiß, du hast bereits alles geplant, aber es gibt jemanden, den ich gern einladen würde.“ Rowena hatte keine Ahnung, was die andere davon halten würde, aber da es offenbar Rebekah war, welche die Macht über den Ball hatte, sollte sie wohl auch sie fragen, ob sie noch jemanden einladen konnte, zumindest erst einmal Caroline, denn das Mädchen hatte niemandem etwas getan. Was die Jäger anging, sollte sie lieber mit Nik reden.

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Do Mai 15, 2014 9:29 pm

Cf: Hexenhaus

Immer noch geschockt und ziemlich fertig betrat Kol, nach einer Weile, das Haus der Ursprünglichen. „Was hast du getan?!“ hörte er noch den jungen Mann schreien, in der Ferne. Jedoch war er schon lange weg. Er konnte es immer noch nicht glauben, was er vorhin getan hatte. Warum musste sich diese junge Frau zwischen den beiden werfen?! Natürlich wollte sie nicht, das er ihren Geliebten folterte aber er hätte nicht gedacht, das sie soweit gehen und sich selbst Opfern würde. Sie musste ihn sehr geliebt haben, sonst hätte sie so etwas nicht für ihn getan. Das einzige was er jetzt haben wollte, war Ruhe.

Als er in den Salon ging, sah er Rebekah und Rowena. Die beiden fehlten ihm jetzt noch. Oben in Nik' s Zimmer, hörte der Urvampir die Schritte von seinem großen Bruder. Da wurde es wohl nichts mit seiner Ruhe. Kol ignorierte seine Schwester und Rowena. Dabei ging er zu der Vitrine und holte sich die volle Flasche Scotch raus, da er jetzt keine halb leere Falsche gebrauchen konnte. Anscheinend hatten seine anderen beiden Geschwister schon vor ihm etwas getrunken. Der Urvampir ging zu einem der Sessel und setzte sich dort hin. Kol öffnete schließlich die Scotch Flasche und nahm einen großen Schluck. Es war ihm egal was die beiden Frauen über ihn dachten und wie teuer dieses Getränk war. Er brauchte den Scotch jetzt einfach.

Kol starrte auf die Wand. Er musste sich zusammen reißen, das er nicht weinte. Er wollte gegenüber seiner Schwester keine Schwäche zeigen. Da ihm die Geschichte mit der jungen Frau doch sehr nahe ging. Dann konnte er jedoch hören, das sich Rebekah und Rowena irgendetwas planten. Wenn zwei Frauen etwas planten und, wenn eine dazu noch seine Schwester war musste es um etwas großes gehen. Er wollte aber nicht weiter zu hören, weil er gerade andere Probleme hatte. Diese junge Frau ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Es war so, als ob er sie irgendwo her kennen würde. Die Frage war aber woher er sie kannte? Es musste doch irgendeinen Hinweis von ihr geben? Vielleicht hatte er etwas in seinen Tagebüchern von ihr geschrieben? Kol sah man nicht an das er Tagebücher schrieb, jedoch schrieb er sie, damit er wichtige Ereignisse in seinem Leben nicht vergaß.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Mai 19, 2014 9:45 am


Nik erhob ergebend seine Hände und versprach gleich zu verschwinden. „Wenn du möchtest, dass ich den Ball so schnell wie möglich auf die Beine stelle, brauche ich allerdings ihre Hilfe, also wirst du wohl oder übel noch eine Weile auf sie verzichten müssen – was eigentlich nicht so schlimm sein kann, immerhin wartet die Ewigkeit auf euch“ konterte sie mit hochgezogener Augenbraue und verschränkten Armen auf der Brust. Ein Lächeln lag auf ihren vollen Lippen und das blau ihrer Augen funkelte. Kaum war Nik aus dem Raum verschwunden wandte Rebekah sich wieder ihrer besten Freundin zu. Es war schön die Vampirin so wohl aufzusehen. Beim letzten Mal hat sie nicht einmal ansatzweise so gut ausgesehen und auch der Blonden war Rows damaliger Zustand sehr nahe gegangen. Vor allem aber hatte sie sich nicht wohl dabei gefühlt in ihren Kopf einzudringen und ihre Privatsphäre dermaßen zu missbrauchen, aber ihr war nichts anderes übrig geblieben.

„Erzähl, wie du dir alles vorstellst, Bekah. Ich weiß, du hast bereits alles geplant, aber es gibt jemanden, den ich gern einladen würde“ sagte die Dunkelhaarige und lächelte ihre beste Freundin zart an. Rebekah hatte ihr Augenmerk allerdings schon auf etwas vollkommen anderes gerichtet. Ohne zu antworten marschierte sie an ihr vorbei, direkt auf einen weiteren von Niks Handlangern zu und griff im Gehen nach Papier und Stift, welches auf der Anrichte lag. Schnell schrieb sie eine Liste – Vasen, Serviettenringe, Kristallgläser, Blumengestecke und so weiter. Ernst sah sie den jungen Vampir an: „Da steht alles genau oben. Das gehst du einkaufen, wenn die Angestellten meinen sie haben nicht exakt das was wir wollen manipulier sie, damit wir das bekommen was wir wollen, verstanden?“ Ohne auf seine Antwort zu warten, wandte sie sich wieder an Rowena und stemmte die Hände in die Hüften. „Du brauchst niemanden einzuladen, unsere Tür steht der ganzen Stadt offen. Es geht hier darum, dass wir den Bewohnern von Mystic Falls klar machen, dass hier nun eine andere Macht herrscht, also mach dir keine Sorgen!“

Tief atmete Rebekah durch. Ihr Kopf arbeitete auf Hochtouren, die Planung hatte begonnen! „Es soll elegant sein, elegant, edel, stilvoll. Viele Lichter, Kristall überall – Kristallgläser, Kristallkronleuchter, Kristallvasen. Weißt du was ich meine?“ redete sie vor sich hin und sah zu Rowena.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Mai 19, 2014 9:26 pm

Kol kam herein, aber er ignorierte die beiden Vampirinnen. Rowena wusste nicht, was sie ihm getan hatte, aber er war ihr noch nie wohlgesonnen gewesen, von Anfang an nicht. Vielleicht sah er sie als eine Art Eindringling in seine Familie, was sie auch irgendwie nachvollziehen konnte, denn sie war von einem Moment auf den nächsten in dem Leben der Mikaelsons aufgetaucht und aus dem Leben von dreien der Familie war sie auch nicht mehr wegzudenken. Kol konnte sich damit leider nicht anfreunden und so musste die kleine Engländerin das Beste daraus machen.

Rebekah hingegen war ganz in ihrem Element. Hatte sie ihren Bruder überhaupt wahrgenommen? Es war eigentlich auch egal. Viel wichtiger war jetzt der Ball. Die Augen der Blonden leuchteten und ihre Vorstellung war greifbar. Sie hatte wirklich schon alles bis ins letzte Detail geplant und das bekam einer der Vampire nun auch zu spüren. Eine Liste wurde angefertigt und Rowena wollte nicht in seiner Haut stecken, brachte er nicht alles genauso hier her, wie die Urvampirin es sich vorstellte. Es würde Tote geben, sollte etwas schief laufen, so viel war mal sicher.

Die Einladung stellte offenbar kein Problem dar und auch wenn alle Einwohner der Stadt eingeladen waren, wollte sie etwas Persönliches an Caroline schicken. „Gut, danke“, sagte sie mit einem Lächeln. Rebekah war schon wieder einen Schritt weiter und begann zu beschreiben, wie sie sich so alles vorstellte. „Ich kann es mir sehr gut vorstellen.“, sagte sie sanft und sah zu ihrer Freundin. „Es wird wundervoll werden.“

Wie lange werden die Lakaien brauchen, um alles zu besorgen? Es würde sicher genug Zeit sein verstreichen, damit sie ihre Einladung schreiben konnte. „Ich möchte noch jemandem eine persönliche Einladung zukommen lassen. Gibst du mir die fünf Minuten?“, fragte sie und nachdem die andere ihr die Einwilligung gegeben hatte, ging die Prinzessin zum Schreibtisch. Mit Feder und Tinte schrieb sie ein paar schlichte Zeilen.


Ich möchte mich bei dir entschuldigen, Caroline, und du hast eine Erklärung für das, was passiert ist, verdient. Wenn du mir die Zeit geben möchtest, komm auf den Ball der Mikaelsons. Du wirst mich dort finden.

Rowena De Vere



Kurz hatte sie überlegt, ob sie ihren vollen Namen mit Titel hinschreiben sollte, aber das kam ihr in der heuten Zeit albern vor. Sie versiegelte den Brief und gab ihn einem weiteren Lakai, mit der Anweisung, ihn vor Carolines Tür zu legen, kurz zu klingeln und dann wieder zu verschwinden. Als das erledigt war, wandte sie sich wieder Rebekah zu. „Du weißt genau, wie alles aussehen soll. Hast du schon weitere Pläne? Welche Kleiderordnung soll es geben? Menu? Buffet? Champagnerpyramide? Eisskulpturen?“, fragte sie und wollte wirklich genau wissen, was Rebekah geplant hatte. Sie musste sich definitiv noch ein neues Kleid kaufen!

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Di Mai 20, 2014 9:53 pm

Kol wurde aus seinen Gedanken gerissen und die Stimmen von Bekah und Rowena hatten nun die Oberhand in seinem Kopf. Seine Schwester plante einen Ball? Hatte sie nichts besseres zu tun, als einen Ball zu planen oder war es doch eine Idee von seinem Bruder Nik? Dies hätte er sich auch gut vorstellen können. Der Urvampir trank noch einen großen Schluck aus der Scotch Flasche. Bis diese schließlich in seinen Händen zerplatzte. Die Glasscherben flogen auf dem Boden und die bernsteinfarbene Flüssigkeit verteilte sich auf dem Boden. Ihm platzte schließlich der Kragen, als er die Planung mit dem Ball mitbekam. Der Urvampir stand auf und ging dabei über die Glasscherben.

Schließlich stand er vor seiner Schwester Rebekah. „Ihr plant einen Ball? Wieso werden nicht vorher alle Familienmitglieder gefragt, ob sie damit einverstanden sind? Es war Nik' s Idee habe ich Recht?“ fragte er die Blondine gereizt. Kol hatte gerade anderes im Kopf, als sich um irgendeinen Ball zu kümmern. Auf der anderen Seite wäre es aber auch eine Abwechslung für ihn um auf andere Gedanken zu kommen. Er war immer noch wütend auf sich und lies seine schlechte Laune an Bekah aus.

Er hatte mitbekommen, das Rowena an jemanden eine Einladung schrieb. Jedoch konnte er nicht sehen wer es war. Der junge Mann hoffte, das nicht irgend welche Jäger oder sonstige Wesen die ihnen Schaden könnten auf dem Ball erschienen. Da nun jeder, laut seiner Schwester erscheinen durften. Dies gefiel ihm nicht. „Bist du dir sicher, das jeder zu dem Ball kommen kann? Vielleicht sind dann auch Jäger in unserem Haus und das willst du doch nicht, Bekah?“ meinte er. Kol versuchte irgendwie seine Schwester noch umzustimmen aber das war bei ihr nicht so einfach.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 22, 2014 9:54 am


Verwunderte sah Rebekah zu ihrer Freundin. Eine persönliche Einladung? Wofür, aber vor allem für wen? „Natürlich, mach nur, aber an wen ist das? Bitte sag mir nicht an einen heimlichen Verehrer, Niks Laune möchte ich dann nämlich nicht ertragen müssen“ scherzte sie und grinste Rowena an. Selbst Bekah musste bei dem Gedanken, Row würde ihren Bruder betrügen lachen. Dieses unschuldige, liebreizende Wesen könnte niemals jemandem, den sie liebte, etwas zuleide tun. Ganz im Gegenteil zu den Mikaelsons war sie nicht so emotionsgesteuert, temperamentvoll und impulsiv – vermutlich der Grund, wieso sie so gut in diese Familie passte.

Kaum hatte die Dunkelhaarige den Brief an einen der Angestellten gereicht, wandte sie sich auch schon wieder er Ursprünglichen zu und fragte nach den restlichen Plänen. Bevor diese allerdings antworten konnte, platzte Kol zu ihnen in den Salon. Mit zusammengepresstem Kiefer ging er auf Rebekah zu und blieb nur wenige Zentimeter von ihr entfernt stehen. „Ihr plant einen Ball? Wieso werden nicht vorher alle Familienmitglieder gefragt, ob sie damit einverstanden sind? Es war Nik' s Idee habe ich Recht?“ knurrte er. Rebekah verdrehte die Augen. „Wenn du nicht einverstanden damit bist dann sei zu dem Zeitpunkt einfach nicht hier, Kol“ erwiderte sie schlicht, ohne jegliche Miene zu verziehen. Sie hatte ehrlich gesagt gerade überhaupt keine Lust auf eine Diskussion mit ihrem Bruder, welcher obendrauf noch schlecht gelaunt zu sein schien. „Und ja ich bin mir sicher, dass ich alle Bewohner einladen möchte und ja, du hast bestimmt recht, darunter werden auch Jäger sein, aber sollen sie nur kommen. Sie haben keine Chance, wenn wir vier Ursprünglichen vertreten sind. Nik und ich geben diesen Ball um Mystic Falls zu zeigen, wer hier nun an der Macht ist und das sie sich nun unseren Regeln zu beugen haben“ erklärte sie mit fester Stimme. Alles an ihrer Haltung, als auch ihrer Mimik sagte, dass es hier keine Diskussion gab. Es war beschlossene Sache, egal was Kol davon hielt.

Dann wandte sie sich wieder an ihre Freundin und trat neben sie. „Von Eisskulpturen halte ich nichts. Mittlerweile hat die jeder und einen nackten Amor stelle ich mir bestimmt nicht in die Eingangshalle. Eine Champagnerpyramide fände ich allerdings sehr gut. Da hat Nik dann auch etwas von dem Glamour der 20er Jahre, auf den er bestanden hat! Kleider sollten elegant, stilvoll und edel sein. Schöne, teure Ballkleider, die einem jeden Mann für immer im Gedächtnis bleiben. Ich werde mir selbst noch eines kaufen müssen, möchtest du mich begleiten? Dann kann ich dir auch beim Aussuchen helfen?“ schlug sie vor.
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Mai 22, 2014 4:13 pm

Die Konfrontation zwischen Bekah und Kol war heftig. Sie wusste, dass der Mikaelson etwas gegen sie selbst hatte, aber mit seiner Schwester hatte er sich eigentlich immer gut verstanden. Woher kam diese plötzliche Feindseligkeit? War es ihre Schuld? Vielleicht war es besser, wenn sie ging, damit nicht noch mehr Unfriede in die Familie brachte. Scheu sah sie zu ihrer Freundin, aber diese gab ihrem Bruder mächtig contra. Es war der kleinen Engländerin unangenehm zwischen die Fronten der beiden Urvampire zu geraten. Zwei sich bekämpfende Urvampire waren eine Naturgewalt. Sie zerstörten alles, was ihnen in den Weg kam. Rebekah machte ihren Standpunkt deutlich und das war dann auch der Moment, in dem Rowena sich wieder traute etwas zu sagen.

„Die Einladung geht nicht an einen heimlichen Verehrer. Du weißt, dass es für mich nur Nik gibt.“, sagte sie sanft und konnte dabei nicht verhindern, wie verliebt sie dabei klang. Sie liebte Nik, sie liebte ihn so sehr, dass es wehtat, wenn sie nicht zusammen waren. Andere mochten das lächerlich finden, aber ihre Liebe hatte mehr als 500 Jahre Trennung überstanden und das konnten die wenigsten von sich behaupten. „Ich muss mich bei jemandem entschuldigen.“

Die Champagnerpyramide war also eine gute Idee. Die 20er also. Warum gerade die 20er? Rowena hatte dieser Zeit nicht sehr viel abgewinnen können. Der erste Weltkrieg war gerade erst vorbei und die Menschen feierten, als ob all die Toten nicht existierten und die Zerstörung nicht stattgefunden hatten. Sie war eine Frau aus dem Mittelalter und war in eine andere Kultur hineingeboren worden. Mit dem Absetzen der meisten Monarchien in Europa, wurde das Ansehen des Adels verringert und sie war nun mal eine Prinzessin. Natürlich war sie für Demokratie und Gleichberechtigung, aber in ihrer Zeit als Mensch gab es das einfach nicht und ein Stück behielt man seine Wuzeln immer bei.

„Ich wollte Nik fragen, aber er hat bestimmt nichts dagegen, wenn du mitkommst. Du weißt, dass er gern Kleider für die beiden Frauen kauft, die er in seinem Leben am meisten liebt.“, sagte sie mit einem sachten Lächeln. Tatsächlich hatte Nik schon mehr als einmal extra für Bekah und sie Kleider anfertigen lassen in der Vergangenheit, um ihnen eine Freude zu machen.

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Do Mai 22, 2014 9:29 pm

Der Urvampir wartete gespannt auf eine Anwort von seiner Schwester ab. „Wenn du nicht einverstanden damit bist dann sei zu dem Zeitpunkt einfach nicht hier, Kol“ , antwortete sie schließlich. Eigentlich hatte er nichts gegen einen Ball. Nur er wollte vorher gefragt werden, bevor man ein Fest in dem Haus veranstaltete. Dazu hatte er noch andere Sachen in seinem Kopf.

Er spührte dabei, da Rebekah momentan nicht in der Stimmung war mit ihm darüber zu diskutieren. Kol selber wollte auch nicht so lange mit ihr über dem Ball reden. Es reichte ihm, wenn er wusste, das es einen gab. Das einzige was ihm vielleicht noch interessieren würde, wäre, wann der Ball statt fand. Dies jedoch, würde er hier mit Sicherheit noch früh genug mitbekommen.

„Und ja ich bin mir sicher, dass ich alle Bewohner einladen möchte und ja, du hast bestimmt recht, darunter werden auch Jäger sein, aber sollen sie nur kommen. Sie haben keine Chance, wenn wir vier Ursprünglichen vertreten sind. Nik und ich geben diesen Ball um Mystic Falls zu zeigen, wer hier nun an der Macht ist und das sie sich nun unseren Regeln zu beugen haben“, meinte Rebekah dann noch. Kol seufzte. Das war für sie Typisch, das seine Schwester alle einladen wollte, die hier wohnten. Er wollte es sich noch überlegen, ob er auf dem Ball erschien. „Falls etwas ist. Ich bin in meinem Zimmer,“ meinte er.

Schließlich hatte sich Rebakah an Rowena gewand und sie gefragt für, wenn die Einladung sei. Der Urvampir hörte noch, das Rowena sich noch bei jemanden entschuldigen wollte. Dabei ging er aber in sein Zimmer und knallte hinter sich die Tür zu. Kol wollte noch über Lydia nachdenken. Wenn er Glück hatte, fand er noch irgendwelche Informationen über sie in seinem Zimmer.



tbc: Kols Zimmer

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Mai 24, 2014 8:47 pm

Rebekah sah nicht ein warum sie Kol um Erlaubnis fragen hätte sollen, was den Ball anbelangt. Wenn sie das Bedürfnis hatte einen Ball in ihrem Haus zu veranstalten dann würde sie das auch tun – vollkommen egal was ihre Geschwister davon hielten. Sie kannten ihre kleine Schwester gut genug um zu wissen, dass sie ihren Kopf immer durch setzte und sie keine Rücksicht auf die Meinungen anderer gab. Anscheinend wurde genau das Kol auch wieder bewusst, denn er ließ sich nicht weiter auf die Diskussion ein! Gut so! Eigentlich hatte sie immer ein recht gutes Verhältnis zu ihm gepflegt, nicht so wie zu Elijah oder schon gar nicht so wie zu Nik, aber sie haben sich verstanden. Einen solchen Ton von ihm kannte sie also nicht und wollte sich auch nicht daran gewöhnen müssen. Wie erhofft gab er klein bei und verschwand wenige Sekunden später auch schon in seinem Zimmer. Das allerdings nicht ohne die Tür wie ein kleines Kind in voller Lautstärke zu zu knallen. Seufzend schüttelte sie den Kopf und wandte sich an Rowena, welche sich auf dem Gespräch gänzlich hinausgehalten hatte. Warum auch immer – den Grund würde sie wohl nie verstehen – war Kol kein großer Fan von der zierlichen Vampirin und ließ sie das auch spüren.

„Ich wollte Nik fragen, aber er hat bestimmt nichts dagegen, wenn du mitkommst. Du weißt, dass er gern Kleider für die beiden Frauen kauft, die er in seinem Leben am meisten liebt“ entgegnete sie liebevoll lächelnd. Ja, dem musste Rebekah zustimmen. Auch als er sie wieder zu den Lebenden geholt hat und ihr den Dolch aus der Brust gezogen hat, war er danach mit ihr einkaufen gegangen – nicht zum ersten Mal! Bei der Vorstellung musste sie unwillkürlich lächeln. „Ich dachte auch an etwas Maßgeschneidertes, ich werde später gleich eine Schneiderin anrufen und sie herkommen lassen. Ich möchte kein Kleid, welches schon dutzend andere Frauen getragen haben. Es soll einzigartig sein! Ich dachte an etwas mit vielen Perlen, kleinen Bestickungen und vielen Details. Extravagant wird es werden“.

Ja, sie würde auf dem Ball mit Sicherheit auffallen, allerdings musste sie sich noch eine Begleitung suchen, die ihrer würdig war. Definitiv ein schweres Unterfangen!
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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Mai 26, 2014 9:51 pm

Kol verschwand, ohne noch etwas gesagt zu haben. Er war wirklich seltsam drauf und Rowena fragte sich, ob etwas vorgefallen war. er war Adrianas Schöpfer. Sicherlich wäre er nicht begeistert davon, wenn sie ihm sagte, dass die beiden Prinzessinnen einander getroffen hatten. Wie er darauf wohl reagieren würde? Sicherlich nicht erfreulich, wenn sie es ihm sagte, denn der Urvampir mochte sie nicht und da war es das Beste, wenn sie ihm aus dem Weg ging und ihn seine Angelegenheiten machen ließ. Es war nicht so, dass sie es gutheißen konnte, was er machte, denn wo Kol war, starben für gewöhnlich Menschen, aber sie war ihm kräftemäßig weit unterlegen. Er könnte sie zerfetzen, wenn er es wollte. Bis jetzt hatte er es nicht getan, aber wie reagierte er, wenn sie wirklich einmal etwas tat, was ihm nicht gefiel? Als sie ihn vor einigen Wochen nach Mikael gefragt hatte, waren Möbel durch die Luft geflogen.

Wie dem auch sein, jetzt war erst einmal Rebekah und der Ball wichtig. Die Blonde hatte ganz eigene Vorstellungen davon, wie sie ihr Kleid bekommen wollte. Eigentlich hätte sie es sich denken können, dass etwas aus einem Laden gekauftes nicht Bekahs Niveau entsprach. Rowena hatte nichts dagegen, aber auch sie hatte genaue Vorstellungen von dem Kleid, welches sie tragen wollte. Wenn sie ein solches nicht fand, würde Nik es ihr schneidern lassen, das wusste sie, aber sich in verschiedene Kleider zu werfen, um zu sehen, wie Nik auf sie reagierte, machte einfach Spaß.

„Du wirst wundervoll aussehen, Bekah, wie immer.“, sagte sie und lächelte ihre Freundin an. Die Blonde sah einfach immer umwerfend aus, egal was sie trug. So ausgefallen hatte sich Rowena ihr eigenes Kleid nicht vorgestellt, dafür hatte sie für ihren Schmuck schon eine Idee, die sie gern verwirklichen wollte. Der Stoff des Kleides sollte von einem angenehmen Grün sein, welches dem ihrer Augen glich und darauf sollten Rosen gestickt sein, welche vom Farbton nur ein bisschen dunkler waren. „Genaue Vorstellungen habe ich auch schon, wie mein Kleid aussehen soll, aber ich vermute, es wird schlichter werden als deins.“, sagte sie und das war keinesfalls böse gemeint. Sie beiden waren ganz unterschiedlich vom Charakter her und sie sahen in den Kleidern, die ihre Persönlichkeit unterstrichen, perfekt aus.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Jun 01, 2014 9:17 pm

„Du wirst wundervoll aussehen, Bekah, wie immer“ sagte Row und kassierte mit diesen Worten ein liebevolles Lächeln von der Ursprünglichen – etwas, dass sie gewiss nicht jedem schenkte! Rowena sagte so etwas nicht um sich ihre Gunst zu erschleichen, um etwas zu erreichen oder sonst irgendeinen Vorteil daraus zu ziehen, sie sagte es weil sie es so meinte und genau das war etwas, dass Bekah an ihrer besten Freundin besonders liebte. Sie wusste, dass sie wundervoll aussehen würde, aber es zu hören, war dennoch schmeichelnd! Auch die nöchsten Worte der Vampirin schockierten sie nicht. Mit ‚schlichter‘ hatte sie gerechnet. Row war noch nie der Typ gewesen, für pompöse Kleider und unnötig viel Schmuck. Glanz und Glamour der Rebekah mehr als nur gefiel. Und dennoch – das würde nichts daran ändern, dass die Dunkelhaarige wundervoll aussehen wird. Mit ihrer feenhaften Gestalt, dem lieblichen Lächeln und dem zarten Gemüt passte nur etwas Feines zu ihr und es würde die Menge umhauen.

„Ich bin mir sicher, du wirst eine gute Wahl treffen“ sagte sie schlicht, wusste aber, dass ihre Freundin wissen würde was alles hinter dieser Floskel steckte. Erneut lächelte sie sanft, bevor sie sich abwandte und erneut einem der Bediensteten einige Aufträge erteilte. Die wichtigsten Dinge wollte sie allerdings selbst besorgen und das war ihr Kleid und der Schmuck. Zwar hatte sie gerade vorhin noch zu Row gesagt mit ihr und Nik einkaufen gehen zu wollen, aber die Vorstellung mit dem turtelnden Paar beim Schneider zu stehen, war dann doch nicht so verführerisch. „Es macht dir bestimmt nichts aus, wenn du doch alleine mit Nik dein Kleid kaufen gehst oder? Ich vertraue dir und meinen geliebten Bruder soweit, dass ihr keinen Fauxpas macht bei eurer Wahl!“

Langsam schritt sie auf ihre Freundin zu und legte ihre Hände an ihre Oberarme. Kurz sah sie sie einfach nur an. Erst jetzt kam endgültig die Erleichterung auf, sie so zu sehen – nicht mehr so elend, wie das letzte mal. So schnell wie es nur ein Vampir konnte beugte sie sich nach vor, drückte ihr einen Kuss auf die Wange und lächelte: „Ich verschwinde jetzt. Bitte achte darauf, dass hier keine Katastrophe ausbricht!“

Kaum hatte sie ausgesprochen, hatte sie sich auch schon abgewandt und war hinaus in den Wald gelaufen. Rebekah war zufrieden. Die Sache mit ihrem Bruder schien geregelt, die Vorstellung wie er Allison in die Schranken wies verzückte sie, Row ging es wieder gut, ein Ball war zu organisieren und sie hatte einen Grund shoppen zu gehen – was wollte eine Ursprüngliche mehr? Nichts und das war der Punkt! Bevor Bekah in Freude vergehen hat können, nahm sie einen Geruch war, der sie augenblicklich anhalten ließ. Mitten in einem Laubhaufen blieb sie stehen und hörte sich um. Das was sie so irritierte war der Geruch von Blut – ein Blut welches sie gut kannte, aber nicht von einem Menschen war. Unwillkürlich würde das Grinsen auf ihren Lippen breiter. Damon Salvatore! Der widerspenstige Bruder ihres Ex, der sie mit seiner Art und auch seinen  Problemen doch etwas beeindruckt hatte.

Das Kleid kann noch warten, dachte sie sich, während sie am Absatz kehrt machte und weiter nach Osten lief. So leise wie es nur einem Urvampir möglich war, schlich sie sich, auf zehn Meter Entfernung an und sah zuerst – womit sie nicht gerechnet hatte – Ria, die Frau die sie mit ihrem Bruder Kol erwischt hatte, ein ihr fremder Mann und natürlich Damon. Wäre er alleine gewesen, hätte Rebekah ihn aufgesucht aber so hatte sie kein Interesse daran. Also musste es anders gehen! Eine Minute lang stand sie hinter einem Baum, bevor sie in sein Blickfeld trat, die Arme vor der Brust verschränkte und diabolisch lächelte. Ria und der Fremde konnten sie so nicht sehen. Auch Damon brauchte eine Minute, aber dann trafen sich ihre Blicke. Bekahs Grinsen wurde breiter, während sie ein paar Schritte zurück machte und ihm mit dem Finger deutete ihr zu folgen, auch wenn sie nicht glaubte, dass er es wirklich tun würde, nach allem was das letzte Mal geschehen war.

tbc: Wald
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Rowena De Vere
Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Jun 03, 2014 7:42 am

Rebekah wusste natürlich, dass sie wundervoll aussehen würde. Die Urvampirin lächelte und wie immer zwischen ihnen war alles ehrlich. Sie waren beste Freundinnen und das seit sehr langer Zeit. Sie hatten ein albernes Bauchpinseln nicht nötig. Als die Blonde ihr bestätigte, dass auch sie sicherlich eine gute Wahl treffen würde, lächelten sie einander an. Sie hatten schon viele Stunden gemeinsam bei einer Schneiderin verbracht, hatten Maß gestanden, Anproben gemacht und dabei wirklich viel Spaß gehabt. Dass ihre Vorstellungen dabei oft auseinander gegangen waren bei dem, was sie anhaben wollten, machte gar nichts. Wenn sie das Gleiche tragen wollten, wäre das doch auch langweilig. Rebekah war körperlich anders gebaut als Rowena und so brachten beide ihre Vorzüge anders zum Vorschein.

Dass sich ihre Freundin dann doch dagegen entschied, mit ihrem Bruder und dessen Verlobten nach einem Kleid zu suchen, war vielleicht nicht so verwunderlich. Rebekah hatte schon immer ihren eigenen Kopf gehabt und war sprunghaft. Vielleicht wollte sie spontan nach Mailand, um sich dort ihr Kleid zu kaufen. Zuzutrauen wäre es ihr auf jeden Fall.

„Mach dir keine Sorgen.“, sagte Rowena sanft und sah zu ihrer Freundin auf, als diese auf sie zukam und ihr die Hände auf die Oberarme legte. „Danke für alles, Bekah“, hauchte sie und wusste, dass die anderen auch wusste, was sie meinte. Der keusche Wangenkuss beendete die leicht melancholische Stimmung zwischen ihnen und lächelnd versprach Rowena, dass hier keine Katastrophe ausbrach, während die Urvampirin nicht da war. kurz darauf war diese auch schon verschwunden.

Rowena lauschte. Ihr Liebster unterhielt sich mit Kol und der Ton war nicht gerade freundlich, weswegen sie nicht sofort in ihr gemeinsames Zimmer mit Nik ging, sondern sich erst einmal etwas frisch machte. Vampire schwitzten nicht, trotzdem mochte die Dunkelhaarige das Gefühl von völliger Sauberkeit. Aus einem der Ankleidezimmer nahm sie sich frische Kleidung – eine dunkle enge Jeans und ein dunkelroter leichter Pullover. Sie schminkte sich nicht und ließ ihr Haar offen in den Rücken fallen. Es glänzte seidig. Jetzt, wo die Sonne spärlicher wurde, wurde ihr Haar wieder dunkler, bis es im Winter fast schwarz war. Sie schlich wieder nach unten, im sich etwas Blut zu trinken holte. Wann hatte sie das letzte Mal eigentlich etwas getrunken? Sie konnte es spontan nicht sagen. Natürlich brauchte sie als alter Vampir nicht so viel, kam tagelang ohne Blut aus, aber irgendwann brauchten auch sie etwas zu trinken.

Als der Blutbeutel leer war, ging sie doch wieder die Treppe nach oben und diesmal ließ sie Nik wissen, dass sie zu ihm kam, damit er das Gespräch beenden oder aber ihr mitteilen konnte, dass sie noch nicht hereinkommen sollte. Ihr Geliebter wollte aber zu ihr kommen, denn er beendete das Gespräch mit seinem Bruder und kam zu ihr. Auf der Treppe trafen sie sich. Rowena lächelte den Hybrid an. um ihn ohne sein Zutun küssen zu können, stellte sie sich eine Treppenstufe über ihn und küsste ihn sanft, zärtlich, aber mit Leidenschaft. „Ich habe dich vermisst.“, flüsterte sie gegen seine Lippen, nur um sich dann auf die gleiche Treppenstufe wie er zustellen und sich an ihn zu schmiegen.

Tbc: Chicago

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   So Jul 13, 2014 4:10 pm

Cf: Stadtzentrum

Als er nach einer Weile die Mikaelson Manison erreichte, ging er schließlich in den Saloon. Dort angekommen suchte sich Kol einen schönen Briefpapier aus, der Adriana gefallen würde. Der Brünette nahm den Kugelschreiber und fing an die Einladung zu schreiben:

Hiermit lade ich dich herzlich zu dem Ball, in der Mikaelson Manison ein.
Ich würde mich freuen, wenn du kommst.

Kol Mikaelson


Der Urvampir nahm den Brief, legte diesen in einen Umschlag und schloss ihn. Schließlich rief er einen Handlanger zu sich. „Such Adriana Cristobal auf und gib ihr diese Einladung! Verstanden?“ meinte er in einem ernsten Ton zu dem Mann. Dieser nickte, nahm die Einladung und verschwand aus dem Haus. Kol seufzte zufrieden. Er hatte eine Begleitung und Adriana eine Einladung geschrieben. Jetzt fehlte nur noch Rebekah. Sie war der letzte Punkt in seiner Liste, die fehlte. Langsam aber sicher ging es wieder mit ihm Bergauf. Nach der Sache mit Lydia. Verdammt! Er wollte doch nicht mehr daran denken. Kol hatte sich doch in letzter Zeit so gut Abgelenkt. Jetzt aber wo er wieder alleine war, kam Lydia erneut in seinem Kopf. Er gönnte sich erst mal einen Whiskey und schüttete sich etwas von dem Alkoholischen Getränk in sein Glas. Genüsslich trank der Urvampir einen großen Schluck.

Der Brünette musste schnell unter Leute kommen. Da sonst wieder so viel an Lydia denken musste und das war nicht gut für ihn. Jedoch wusste er noch nicht so genau wohin er gehen sollte. Irgendetwas aber würde aber ihm aber schon einfallen.



tbc: Stadtzentrum

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Jul 31, 2014 3:35 pm


„Ist das euer Ernst?!“ schrie Rebekah als sie den großen Saal betrat, in dem sich 80% des heutigen abends abspielen sollte. Wütend stapfte sie tiefer in den Raum hinein, jeder einzelne Schritt war zu hören und man hätte denken können ein Nashorn käme auf sie zu, nicht eine federleichte Urvampirin. „Ich frage mich wie inkompetent man eigentlich sein muss, bzw. was passiert ist in deinem anscheinend so missratenen Leben, wenn du nicht einmal dazu fähig bist den einfachsten Anweisungen zu folgen!“ schrie sie, an der großen Leiter angekommen und fixierte Jeffrey – den schwarzhaarigen Nichtsnutz – mit vor Zorn funkelnden Augen. „Ich habe gesagt, dass der Kronleuchter in der Mitte hängen soll! In der Mitte! Nichts Zwei Zentimeter weiter rechts oder auch nur zwei Millimeter weiter links, wenn ich sage Mitte meine ich das auch so und dass es das nicht ist sieht ein Blinder von hundert Meter Entfernung!“

Jeffrey stand ganz oben auf der Leiter. Der Grund wieso er den weiß Gott wie schweren Kronleuchter überhaupt alleine tragen konnte, lag natürlicherweise an seiner Übernatürlichkeit aber anscheinend hat diese nichts an seinem zu niedrigen IQ verändert. Mit zitternden Gliedern nickte er, entschuldigte sich vielmals und kaute nervös auf seiner Lippe herum. „Mach jetzt weiter, wie haben nicht mehr viel Zeit“ sagte sie etwas leiser und wandte sich ab um den Rest des Raums zu betrachten. Unwillkürlich trat ein zufriedenes Grinsen auf ihre vollen Lippen. Es war perfekt! Der Saal war über und über bedeckt mit Kristallen. Kristallgläser, ein Kristallkandelaber, Kristallservierteller. Alles funkelte und glänzte allerdings nicht so, dass es aufdringlich und unruhig wirkte, nein, es war einfach bezaubernd. Rebekah hatte sich it Farben sehr zurückgehalten. Die Tischdecken waren in einem satten Irish Creme und die Servietten in Weiß. Der Raum war hell und strahlte förmlich, die Kleider der Frauen würden dann die Farbe bringen, die noch fehlte. Immer noch grinsend verschränkte sie die Arme vor der Brust. Wie immer hatte sie sich selbst übertroffen. Natürlich war ein Vermögen für all das liegengeblieben. Allein schon ihr Kleid ist im fünfstelligen Bereich gelegen, da konnte man nur erahnen was die ganze Dekoration aus Kristallen und Diamanten gekostet hatte. Aber Geld spielte für die Mikaelsons keine Rolle.

Rebekah wurde aus ihren Überlegungen gerissen als ihr Handy in ihrer linken Hosentasche zweimal kurz vibrierte. Augenblicklich zog sie es heraus und las die Nachricht. Hatte Rowena gar nicht bemerkt, dass ihre beste Freundin schon längst selbst im Haus war? Naja, wen wunderte es. Insgesamt liefen allein schon um die 50 Kellner hier herum, die die letzten Arbeiten erledigten und da waren die anderen Hilfsarbeiter noch gar nicht mit einberechnet. Schnell tippte sie eine Antwort und machte sich auf den Weg in ihr Schlafzimmer. Bevor sie allerdings den Raum verließ, sagte sie noch etwas zu Jeffrey allerdings ohne sich auch nur die Mühe zu machen, ihn anzusehen. „Ach ja und Jeffrey, wenn du den Kronleuchter fallen lässt, zerlege ich deinen Körper in alle Einzelteile und das o langsam dass du auch ja nichts davon verpasst!“ Auch wenn Bekah ihn nicht sah, wusste sie wie angstverzerrt sein Gesichtsausdruck war. Ein Grinsen lag auf ihren Lippen als sie den Saal verließ.

Keine Minute später kam die Blonde in ihrem Schlafzimmer an. Direkt neben dem großen Spiegel hing ein schwarzer Kleidersack. Erst heute war die Schneiderin damit fertig geworden und auch wenn es viel Zeit gekostet hat, war es das wert, denn es war schlichtweg perfekt. Es war dunkelblau, tief ausgeschnitten, oben eng und ab der Taille lief es fließend zu Boden. Es war über und über bedeckt mit Perlen, kleinen Stickereien und Diamanten besetzt. Dies war feinste Handarbeit und sie wusste jetzt schon, dass sie jeder um dieses Kleid beneiden würde. Vorsichtig holte sie es aus dem Sack und strich über den Hinterteil. Am Rücken war es teils frei und durchsichtig, da es ausschließlich hauchdünner Stoff war mit Perlen darauf.

Lächelnd wandte Bekah sich zur Tür, als Rowena eintrat. Nur wenigen Menschen schenkte die Urvampirin dieses ehrliche, herzliche Lächeln, aber Row, ihre beste Freundin, war definitiv einer dieser seltenen Menschen.

tbc: Rebekahs Bedroom
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Damon Salvatore
CO-ADMIN | Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Jul 31, 2014 8:48 pm

Cf: Damons Schlafzimmer

Der Vampir brauchte nicht lange bis zur Villa der Mikaelsons. Als er das letzte Mal hier gewesen war, hatte er sich in einem katastrophalen Zustand befunden. Jetzt sah das Ganze natürlich anders aus. Er war herausgeputzt, hatte Blut getrunken und ohne Gefühle konnte ihn auch niemand verletzen. Es war perfekt. Es konnte eigentlich nicht besser sein. So musste man als Vampir leben, unbekümmert was mit anderen war, egoistisch auf sich bedacht und nur existieren aus des Existierens willen. Das war doch wirklich gut. Sein Blick fiel auf die Blumen, die er gekauft hatte. Es waren weiße und grüne Orchideen mit allerhand Grünzeug. Einen Moment hatte er überlegt, ob er Lilien nehmen sollte, einfach weil er sie mochte, aber Lilien symbolisierten die Reinheit und damit hatte Rebekah in etwa so viel gemeinsam wie ein Dämon. An das Grab seiner Mutter legte er immer wieder Lilien.

Er parkte sein Auto und stieg aus, die Blumen in der Hand. Ein Vampir kam ihm entgegen und hielt ihn an der Tür auf. „Der Ball ist noch nicht eröffnet. Sie dürfen noch nicht hier sein!“, sagte der Unbekannte kalt und baute sich vor Damon auf. Er war ein Stück größer als der Salvatore, aber das kümmerte diesen reichlich wenig. Der Schwarzhaarige verdrehte die Augen, riss blitzschnell seinen Gehstock nach oben und rammte ihn dem Vampir ins Herz. „Du störst.“, sagte er einfach nur. Der Unbekannte brach zusammen und blieb tot auf dem Boden liegen. Damon gab ein abfälliges Schnauben von sich, wischte den Gehstock an den Kleidern des Toten ab und stieg über den leblosen Körper.

Im Obergeschoss konnte er Rebekah und noch eine Frau höre, weswegen er einfach nach oben ging und ohne zu klopfen die Tür aufmachte. Rebekah war ein Urvampir. Sie hatte ihn sicher schon gehört. „Ein zauberhafter Anblick die Damen.“, sagte er mit einem charmanten Lächeln und ging auf die beiden Frauen zu. Die Brünette schaute ihn etwas ängstlich an, weswegen er sie in Frieden ließ. Er nahm Rebekahs Hand und hauchte ihr einen Kuss darauf, bevor er ihr die Blumen überreichte und eine Verbeugung andeutete. „Das Kleid steht dir wesentlich besser als dieser komische Kampfanzug.“, sagte er und spielte damit auf ihre erste Begegnung an.

„Ach ehe ich es vergesse, es liegt ein toter Vampir im Eingang, den sollte vielleicht jemand beiseite räumen, ehe die Gäste kommen.“, sagte er ohne auch nur die Miene zu verziehen. Es kümmerte ihn nicht, dass er einen anderen Vampir umgebracht hatte.

Tbc: Rebekahs Schlafzimmer

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 03, 2014 10:58 pm

Cf: Jennifers Apartment

Sie hatte zum Glück nicht lange warten müssen. Noch immer hatte der Student im Hinterkopf, dass Meredith eigentlich seine Hilfe brauchte, auch wenn er ihr nicht wirklich helfen konnte. Er konnte nur hoffen, dass Adam es schaffte, sie aufzuheitern oder aber sie zumindest soweit ablenkte, dass sie nicht mehr so niedergeschlagen war. Ein Grund, weswegen ihm auch das Titellied der Gummibärenbande eingefallen war, war der, dass Adam sämtliche Folgen auf DVD besaß. Adam hatte was Serien betraf wirklich einen Knall. Den ganzen Tag Sitcoms anschauen war für ihn kein Problem. Einen solchen Mitbewohner und Freund zu haben, hatte jedoch den Vorteil, dass man sich schnell von irgendwelchen Problemen ablenken konnte. Kurz nachdem er seinen Entzug beendet hatte, hatte er oft mitgeschaut, nur um etwas anderes im Kopf zu haben als Drogen.

Zu Fuß machten sie sich auf den Weg zu dem Haus, wo der Ball stattfinden sollte. Zum Glück konnte man in Mystic Falls alles zu Fuß erreichen. Jennifer beschwerte sich auch nicht, sondern fragte viel eher, ob wirklich die ganze Stadt eingeladen war. „Ich denke schon, denn sonst wüsste ich nicht, warum in meinem Briefkasten eine Einladung gewesen ist. Ich kenne niemanden der Familie Mikaelson.“, beantwortete er ganz ehrlich und sah die Blonde an seiner Seite an. Sie war eh schon größer als er und durch die Schuhe wurden es noch ein paar Zentimeter mehr. Sie gaben sicherlich ein merkwürdiges Paar ab, aber wer gab heute noch etwas auf ein veraltetes Rollendenken?

Sie erreichten das Anwesen und es war atemberaubend. Wer konnte sich so etwas denn leisten? Das war einfach der Wahnsinn! Lucas Blick huschte umher und sein Kopf versuchte den Prunk, den er sah, zu verarbeiten. „Wollen wir da wirklich reingehen?“, fragte er Jennifer und sah sie fast schon eingeschüchtert an. Die Entscheidung wurde ihnen jedoch abgenommen, als ein Mann herauskam und sie ins Haus bat. Sich etwas überfordert fühlend, ging der Rothaarige gemeinsam mit der Fotografin in das riesige Haus hinein.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 04, 2014 7:59 pm

Cf: Jennifers Apartment

Er sah zu ihr, während Lucas ehrlich auf ihre Frage antwortete, was die Blonde nicken ließ. Dabei hüpften ihre hellen Locken etwas hoch und runter. "Ja, so geht es mir auch", sagte sie lächelnd. "Aber ich hatte heute in der Stadt fast den Verdacht einen der Mikaelsons kennengelernt zu haben. Der meinte dann jedoch, dass sein Familienname 'Scott' sei.“, erzählte sie Luce, ließ die Sache mit dem halben Unfall auf der Straße aber mal aus. Heute Abend sollte das unerfreuliche und übernatürliche Zeug mal ausbleiben, immerhin sollte der Abend da sein, um ein wenig zu feiern und sich noch ein Stück besser kennenzulernen.

Mit den Absatzschuhen, die zwar nicht sehr hoch waren, wurde der kleine Größenunterschied zwischen Jennifer und dem rothaarigen Studenten noch etwas ausgebaut, doch auch wenn sich die Fotografin anfangs ihre sinnlosen Gedanken um die Schuhe gemacht hatte, war es letztendlich egal gewesen. Welche Menschen achteten heute schon noch auf die Größe? Niemand, den Jenny persönlich kannte. Selbst ihre Grandma war größer als ihr Mann gewesen, was für das kleine blonde Mädchen von damals immer ganz süß anzusehen war und sie auch jetzt zum schmunzeln brachte.

„Wollen wir da wirklich reingehen?“, fragte Luce dann die hübsche Blondine in rot, die ebenso wie er das prunkvolle Anwesen der Familie Mikaelson in Augenschein nahm. Es sah einfach nur atemberaubend aus! So atemberaubend, dass die Frage ihres Freundes durchaus verständlich war. Jennifer zog die Brauen in die Höhe, betrachtete für einen Moment noch das riesige Gebäude, bis sie schließlich seinen Blick erwiderte. „Ich denke, dass diese irgendwie einschüchternde Atmosphäre schon noch verfliegt, wenn erstmal die restlichen was weiß ich wie vielen Besucher da sind. Und ja, wir wollen da rein.“, schilderte sie ihre Meinung und grinste ihn bei den letzten Worten an. Sie waren nicht umsonst hier her gekommen und Lucas musste doch endlich mal erfahren, wie es ist, wenn man auf einem Ball war, egal wie groß oder beängstigend auch dieses riesigen Anwesen war! „Wir wollten auf einen Ball und da drin bekommen wir ihn“, sagte sie noch ehe ein Mann am Eingang die beiden hereinbat.

Der Bitte, hineinzugehen, folgend gingen die beiden Seite an Seite zu dem geschmückten Eingang, der in einen mehr als nur geräumigen Empfangssaal führte. „Dieses Haus sieht einfach nur grandios aus...“, flüsterte sie, fast zu ehrfürchtig vor der Größe des Raums mit dem zu Hochglanz polierten Boden. „Auf die Familie bin ich auf jeden Fall mal gespannt“, gab sie zu und sah zu Luce.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 04, 2014 11:23 pm

Einstiegspost
Es war bereits Abends als Lyra endlich den Ort erreichte der auf der Einladung stand. Die Einladung hatte sie einem Bewohner der Stadt abgenommen der sie achtlos rumliegen ließ in einem Café. Sie parkte ihren Camaro auf dem Grundstück, stieg aus und wartete. Sie hasste es zwar ein Kleid zu tragen doch bei diesem Anlass wurde nunmal Abendgarderobe gewünscht und deswegen hatte Lyra sich noch ein schwarzes Kleid gekauft und dazu passende Schuhe. Die Feier an sich interessierte sie eher weniger, viel mehr ging es um den Gastgeber über den sie schon ein paar Gerüchte gehört hatte. Doch sie wusste das Sam und Dean auch in diesem Kaff waren und wenn diese Mikaelsons wirklich das war was die Gerüchte sagten, dann würde sie darauf wetten das die beiden auch auf diesem Ball aufkreuzen.

Doch erst einmal hieß es warten. Sie war scheinbar die erste hier, ein Wunder wenn man bedachte das sie sich noch ein Kleid organisiert und auch noch ein Zimmer in dem Motel hier in der Nähe bezogen hatte. Bis jetzt wusste noch niemand das sie hier war, was eigentlich auch ganz gut so war. In letzter Zeit hatte sie beunruhigende Sachen gehört, allen vorran waren Dämonen die Verursacher davon und genau aus diesem Grund musste sie ein kleines Gespräch mit den Winchesters führen, vielleicht wussten die was.

Heute Abend stand zumindest erst einmal ein Ball an auf dem sie ein paar Informationen sammeln würde, wobei sie sich fest vornahm niemandem irgendwie zu verraten das sie eine Hexe war, in diesem Ort wimmelte es angeblich vor Vampiren und sie war nicht scharf drauf einem von diesen Blutsaugern zu begegnen. Doch wenn die Gerüchte über die Mikaelsons stimmten, würde sie wohl geradewegs ins Wespennest spazieren. Immerhin war sie nicht komplett schutzlos. Sie ging sowieso davon aus das auf dem Ball keine Schwierigkeiten auf sie warteten, trotz allem war es eine öffentliche Veranstaltung.
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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 05, 2014 8:29 pm

cf: Forbes House

Händchen haltend fuhren sie zum Mikaelson Anwesen. Caroline nahm sich vor heute Abend nicht von Matts Seite zu weichen. Und auch wenn sie sich gut vorstellen konnte, dass es ein großer und toller Ball nach ihrem Geschmack werden würde, sollten sie sich auch so schnell wie möglich wieder aus dem Staub machen.
Matt kam ihr schon allein hier mit einen riesigen Schritt entgegen und sie wollte es ihm nicht schwerer machen als er es sowieso schon hatte.

Matt bestätigte nochmal, dass er sich so oder so Sorgen machte. Deswegen hatte Caroline von Anfang an gesagt, dass sie nicht wollte, dass er sich zu viele Sorgen machte.
Denn er würde erst wieder sorgenfrei sein wenn sie beide gesund den Ball wieder verließen.
„Ich werde vorsichtig sein“, versprach sie. Sie erinnerte sich noch zu gut daran was passiert war, als sie das letzte Mal um Rowena herum unvorsichtig geworden war. Das brauchte sie nicht noch einmal.
„Versprochen“, sagte sie und drückte seine Hand.

Wenig später kamen sie auch schon beim Anwesen der Mikaelson Familie an. Es war riesig und hatte sicher genug Zimmer um die Gäste eines Hotels zu beherbergen.
Doch das Anwesen war doppelt so glamourös wie jedes Hotel das Caroline jemals gesehen hatte.
Überall war Licht, Musik spielte und wirklich die halbe Stadt war da.
Sie parkten und Matt wandte sich ihr zu, nachdem sie standen.
Er verglich sein Haus mit dem vor dem sie standen und sie lächelte. Auch ihres wurde wohl mindestens zwei Mal ins Wohnzimmer vom Mikaelson Anwesen passen.
„Das ist nicht traurig“, sagte sie. „Das hier sieht aus wie ein Museum. Dein Haus ist wirklich ein zu Hause“

Sie küssten sich noch einmal und stiegen dann aus. Es war kühl und Caroline legte sich das Tuch um ihre Schultern. Im Sommer waren Smokings vermutlich der Horror, aber im Herbst und Winter fror man in Ballkleidern schnell.

Im Haus tummelten sich Menschen und auch hier war es nicht weniger pompös als von draußen. Es spielte Musik und obwohl auch sie unruhig war, würde Caroline gerne tanzen.
Erst einmal nahm sie jedoch einem Kellner zwei Gläser Sekt ab und gab eins davon an Matt. „Für die Nerven“, sagte sie und nahm einen Schluck aus ihrem Glas, nachdem sie mit ihrem Verlobten angestoßen hatte. Natürlich war es verdammt teurer Sekt, der in ihrem Mund förmlich eine Geschmacksexplosion auslöste.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 06, 2014 8:23 am

Cf: Niklaus Schlafzimmer

Zärtlich erwiderte der Hybrid ihren Kuss. Seine warmen Hände umfingen ihr Gesicht und es fühlte sich gut an. Sie lächelte, als er ihr süße Worte zuflüsterte. Die Liebe zwischen ihnen war immer noch stark und so tief, dass es vielleicht hin und wieder etwas… nun ja, übereifrig wirkte, doch genau das war doch das Schöne, sie kannten und liebten einander schon so lange und dennoch war nichts von der Leidenschaft verschwunden. Noch kurz schmiegte sie sich an ihn, doch dann gingen sie gemeinsam nach unten, ihre Hände ineinander verschlungen.

Nik befahl einem seiner Handlanger die Leiche verschwinden zu lassen und auch Rebekah gab letzte Anweisungen an das Personal, welches aufgeregt hin und her wuselte. Danach dauerte es nicht mehr lange, bis die ersten Gäste eintrafen, sah man einmal von Damon ab, der bereits hier gewesen war, bevor der Ball überhaupt eröffnet worden war. Es sah alles ganz zauberhaft aus, wunderschön. Die blonde Urvampirin hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Es musste einfach ein toller Abend werden.

Man erkannte ihren Liebsten schnell als den Gastgeber und da das Paar immer noch Arm in Arm war, so wurden sich die Gäste auch schnell ihrer Stellung bewusst. sie fühlte sich in ihre Zeit als Mensch zurückversetzt, wo man ihr mit der Hochachtung begegnete, mit der man einer Prinzessin nun mal begegnete. Ein bisschen nervös war die kleine Dunkelhaarige schon, denn sie hatte Caroline und auch die Jäger bereits erblickt. Es würden ganz sicher keine einfachen Gespräche, aber es war ihr ein inneres Bedürfnis mit ihnen zu sprechen, egal ob es einfach wurde.

Den Jägern gab sie Zeit, zu merken, dass ihnen hier keine Gefahr drohte, vor allem nicht von ihr. Caroline war strahlend schön. Vertrauensvoll hatte sie einen Arm bei einem Mann eingehängt und es war nicht schwer zu sehen, dass sie ihn liebte. Es wäre ihre Schuld gewesen, dass diese Liebe zerstört worden wäre, wenn Caroline wirklich geopfert worden wäre. „Nik? Da vorn ist Caroline. Ich würde gern mit ihr reden. Wäre das ok für dich?“, fragte sie ihn so leise, dass nur es hören konnte. Hier gab es zu viele Wesen, die sie hören könnten. Ihre Frage schloss mit ein, dass sie ohne ihn mit der Blonden reden wollte. Sie hatte Carolines Leben bedroht und es war an ihr, das wieder richtig zu stellen.

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 06, 2014 8:52 am

Cf: Rebekahs Schlafzimmer

Dass Rebekah ihn decken würde, wenn er einen Hybriden tötete ließ ihn grinsen. Blondie war ein Monster, die mit dem Leben anderer spielte, wie es ihr beliebte, aber wenn man auf der gleichen Seite stand wie sie, dann war sie eine wertvolle Verbündete. In einer falschen, zärtliche Geste beugte er sich zu ihr hinunter, um ihr etwas ins Ohr zu flüstern, so leise, dass nur sie es hören konnte; „Dann sollten wir beide deinem Bruder vielleicht einen Strich durch die Rechnung machen. Wir beide als Team. Wie wäre das?“ Seine Lippen streiften beim Sprechen ihre Wange. Ihm war das alles durchaus bewusst und auch, wie man es auffassen könnte, aber er war sich ziemlich sicher, dass Rebekah sich nach Lebe sehnte und man sie aus dem Konzept bringen konnte. Mit der Erwartung anderer zu spielen, machte Spaß.

Gemeinsam gingen sie nach unten und er bekam endlich Alkohol, auch wenn es nur Champagner war. etwas Härteres wäre ihm wirklich lieber gewesen, aber Rebekah vertröstete ihn, dass es später auch noch etwas anderes gab. Gut so! Champagner war ja ganz nett, aber an Bourbon kam einfach nichts heran. Beide Vampire nahmen einen Schluck aus ihrem Glas. Vielleicht sollten sie warten, bis andere Gäste da waren, aber was kümmerten ihn die anderen Gäste. Es war doch nicht seine Schuld, dass sich noch niemand hier eingefunden hatte.

Lange dauerte es jedoch nicht, bis andere kamen. Etliche die er kannte, waren hier, unter anderem sein Bruder und Elena, aber auch die Jäger waren da. Er konnte nur allzu genau den kritischen Blick spüren, der ihm zugeworfen wurde. Sicherlich hatte niemand gedacht, dass er mit Rebekah hier auftauchte. Die anderen hatten keine Ahnung, wer er wirklich war und wie es in ihm aussah. Sie alle waren so ahnungslos und deswegen hatten sie auch kein Recht, über ihn zu urteilen. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Es war ihm egal, völlig egal.

Jedoch hatte nicht nur er die anderen bemerkt, sondern auch Rebekah. Ihre Augen lagen auf Stefan. Natürlich, sie hatte ihn geliebt. So etwas Lächerliches. „Vergiss Stefan, Blondie. Sagte ich dir nicht, ich sei der viel bessere Tänzer. Lass es mich dir heute zeigen.“, sagte er mit einem charmanten Lächeln, das Herzen schmelzen ließ, was aber nicht falscher hätte sein können. Nun, es war Rebekahs eigene Schuld, dass er ohne Gefühle war.

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