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 Mikaelson Mansion

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Lucas Kendall
Psychic
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 06, 2014 10:17 am

Die Pracht des Hauses erschlug einen regelrecht und Lucas kam sich hier drin klein und verloren vor, auch wenn bereits andere Leute da waren. Wer konnte es sich denn leisten in einem solchen Haus zu wohnen? Die Heizkosten im Winter mussten astronomisch sein. Wer auch immer diese Familie Mikaelson war, sie mussten im Geld schwimmen. Ob sich, während dieser seltsamen Fernsehwelt in Mystic Falls, sich dieses Haus in den Geldspeicher von Dagobert Duck verwandelt hatte? Es wäre durchaus möglich. Jedoch verrieten auch kleine liebevolle Details, dass dieses Haus hier nicht nur Protz zeigen sollte, sondern hier wirklich jemand liebte und diesen Palast sein Zuhause nannte.

Jennifer war nicht weniger beeindruckt als er und ihre Augen wanderten umher, um diesen ganzen Glanz hier verarbeiten zu können. Luce fühlte sich erschlagen von all der Pracht hier. Ähnlich war es ihm gegangen, als er als Kind mit seine Familie in Rom gewesen war und er im Petersdom gestanden hatte. Wunderschön und doch so beeindruckend, dass man nichtig anders konnte, als ehrfürchtig zu schauen. Andere stellten sich nicht so an. Es gab Gäste hier, die bewegten sich mit einer Selbstverständlichkeit durch diesen Reichtum, dass man es nur bewundern konnte. Lebten denn noch mehr Menschen in Mystic Falls in einem solchen Reichtum?

Ihnen wurden Sektgläser, oder vermutlich war es eher Champagner, in die Hand gedrückt. Konnte man hier auch irgendwas Nichtalkoholisches bekommen? Er hatte zwar kein Suchtproblem mit Alkohol gehabt, aber er war dennoch vorsichtig, außerdem schmeckte es ihm nicht. Sein Hals brannte davon unangenehm. Wer wollte schon Alkohol, wenn man sich auch mit etwas wesentlich Wirksameren die Sinne wegschießen konnte? Unauffällig stellte er sein Sektglas ab, als sie an einem Tisch vorbeikamen. Er war noch keine 20. Eigentlich war das mit dem Alkohol eh kritisch zu sehen.

Es gab zwei Paar in der Menge, die irgendwie herausstachen. Es war zu vermuten, dass immer einer von ihnen zu besagter Mikaelson-Familie gehörte. Als ein Kellner mit Wasser vorbeikam, schnappte er sich ein Glas, froh wieder was in der Hand zu halten. „Wollen wir uns hier ein bisschen umsehen? Ich glaube, der Renoir dort hinten ist echt.“, sagte er ehrlich interessiert. In der Therapie hatte er angefangen, sich sehr für Kunst zu interessieren.

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Rebekah Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 06, 2014 11:46 am

cf: Rebekahs Schlafzimmer

Rebekah erschauderte unmerklich, als Damon sich nach vorne beugte und zärtlich mit den Lippen über ihre Wange führ. Gerade so lang, dass er es nicht merken konnte, schloss sie ihre Augen und genoss die Berührung. Ja, sie sehnte sich nach Liebe und Geborgenheit. Sofort würde sie ihr Leben als Urvampir dafür aufgeben, denn an manchen Tagen hatte sie es satt das gefühlskalte Miststück zu spielen, das in Wirklichkeit ein gar kein so großer Teil von ihr war und sich nicht auf jemanden einlassen zu können…aber daran würde sich wohl nichts ändern. Als die Blonde dann allerdings seine Worte vernahm, erstarrte sie einen Augenblick lang und sah Damon eindringlich in die Augen. War das sein ernst oder machte er wieder einmal einen seiner sarkastischen Scherze? Sehr zu ihrer Verwunderung konnte sie zwar etwas von dem üblichen Schalk in den Augen sehen, aber auch pure Entschlossenheit – es war sein ernst! Einige Sekunden lang schwieg sie und starrte ihn einfach nur an.

Tatsächlich meldete sich ein Teil in ihr zu Wort, der wie ein hibbeliges, kleines Kind auf und absprang, vor lauter Freude darüber diese Biester endlich loszuwerden, doch andererseits wäre dies Verrat an ihrem Bruder. Sie würde den Menschen hintergehen, der ihr am meisten auf Erden bedeutete und sie wusste nicht ob sie dazu fähig war. Dennoch verzog sie ihre Lippen zu einem Lächeln und verstärkte ihren Griff um seinen Arm. Die beiden standen sich so nahe, dass sich beinahe ihre Nasenspitzen berührten: „Ich glaube wir beide wären ein ganz hervorragendes Team, Damon“ hauchte sie grinsend „aber glaubst du wirklich das du dazu in der Lage bist? Nur als Beispiel… du könntest deiner geliebten Allison doch nicht einmal ein Haar krümmen! Ja, allein dass du hier bist mit mir wird ihr wehtun, aber mehr? So leid es mir tut, mehr traue ich dir im Bezug auf sie nicht zu.“

Bekah nahm erneut einen Schluck ihres Champagners und ließ ihren Blick über die Menge schweifen. Immer mehr Leute fuhren vor dem Haus vor und noch mehr strömten durch die Eingangstür. Schon nach wenigen Minuten konnte sie einige vertraute Gesichter ausmalen. Vor allem viele die damals auch beim Ritual gewesen waren, allerdings nicht um es zu fördern, sondern es aufzuhalten. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen. Was sie sich erinnern konnte waren das Jäger und auch wenn sie nach wie vor keine Angst vor ihnen hatte, beschloss sie die drei im Auge zu behalten.

Damon merkte wohl wie sie sich bei Stefans Anblick verkrampfte und auch wenn es ihr eigentlich unangenehm sein sollte, war es ihr bei Damon doch tatsächlich egal. Woran das lag? Vermutlich weil sie sein Inneres besser kannte, als die meisten anderen seiner Bekanntschaften und das noch ohne gefragt zu haben. „Vergiss Stefan, Blondie. Sagte ich dir nicht, ich sei der viel bessere Tänzer. Lass es mich dir heute zeigen“ meinte Damon mit einem breiten Lächeln im Gesicht und riss sie endgültig aus ihren deprimierenden Gedanken. Seufzend löste sie ihren Blick von Stefan und wandte sich an dessen Bruder, welcher sie immer noch angrinste. Ebenso lächelnd bettete sie ihre Hand an seine Wange und strich mit dem Daumen federleicht über seine Lippen: „Das glaube ich dir sogar und deswegen habe ich auch dich gebeten mich zu begleiten, aber weißt du was das Problem ist? Du spielst ein abgekartetes Spiel Damon, das mit Stefan… das ist echt gewesen!“ Ihre Stimme war kaum zuhören, Bekah wollte sichergehen, dass das hier niemand außer ihr Gegenüber vernahm und wie sie sich kannte, hatte es auch funktioniert.

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Shizuka Furukawa
Witch
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 06, 2014 1:00 pm

Cf: Shizukas Schlafzimmer

Der Weg zu der Villa der Urvampire war leicht zu finden. Zu Fuß dauerte es etwas länger, aber der Weg durch die Natur störte die Hexe nicht im Geringsten. Sie atmete tief die Stille und Kraft ein und fühlte sich einfach nur gut. Es kam selten vor, dass die scheue Japanerin so gelöst zu sehen war. Sie war meist mit sich selbst im inneren Gleichgewicht, aber ihr steifes verhalten verhinderte, dass man sie wirklich für gelöst hielt. Wer sie kannte, erkannte aber genau, wann sie zufrieden war und wann nicht. Ihre Schwester hatte sie dabei noch nicht einmal ansehen müssen.

Das Haus war der Wahnsinn! Es glich mehr einem Schloss als einem wirklichen Haus. Es war etwas seltsam, dass sie allein hier ankam. Alle anderen hatten offenbar eine Begleitung, aber sie konnte es nicht ändern und sie war emanzipiert genug, um auch allein auf eine solche Feierlichkeit gehen zu können. Die Jäger und Lianne waren bereits da und auch Caroline hatte sie gesehen. Scheu winkte sie den Jägern zu, ging aber nicht zu ihnen, da sie ihre Viererkonstellation nicht kaputt machen wollte. Sie würde sich keinen Tanz erbetteln.

Interessiert sah sie sich um. Die Pracht war wirklich unglaublich. Es war nicht mit einem japanischen Haus zu vergleichen. Die Kunstwerke waren beachtlich. Es mussten Originale sein. Als Urvampir konnte man sich so etwas vermutlich leisten oder aber sich durch Manipulation erschleichen. Wer wusste schon, welche Mittel sie einsetzten, Fakt war doch, dass sie mehrere Mittel und Wege hatten.

Es tummelten sich allerhand übernatürliche Wesen hier. Es war fast schon gruselig. Unter den Gästen stach eine Präsenz jedoch besonders heraus – eine Hexe. Eine andere Hexe war hier. Unauffällig betrachtete die Japanerin die andere. Sie war groß und sah durchtrainiert aus. Was jedoch besonders auffiel, war, dass ihre Magie nicht durchgehend rein war, im Gegenteil. Das Schwarzmagische haftete ihr an und das nicht zu knapp. War sie eine Gefahr? Vielleicht Schwarzmagische Hexen war nie gut. Was sie anstellen konnten, wurde zuletzt eindrucksvoll von dem Hexenzirkel bewiesen.

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Solveig Ofstad
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Mi Aug 06, 2014 7:44 pm

Cf: Zimmer 15

Sie wusste gar nicht wo, diese Mikaelson' s wohnten. Daher aber mehrere Menschen in einer Richtung gingen, folgte sie diesen. Wie heißt es doch so schön: Immer der Menschenmasse folgen! Dies machte sie auch. Es dauerte nicht lange bis zu dem Haus ankam.

Als das Haus von den Mikaelson' s sah musste sie sich selber korrigieren. Es war kein Haus, sondern eine Villa. Eine sehr große Villa! Ein Mann, anscheinend war es einer ihrer Bodyguard' s zeigte ihr den Weg zum Eingang. Solveig nickte und bedankte sich bei dem Herren. Die Norwegerin betrat die Villa. Sie musste schon zu geben, das sie erstaunt über dieses Anwesen war. Sie war so viel Glanz schon ein wenig gewohnt, da sie früher, als Dienstmädchen für eine Adelsfamilie in Wien gearbeitet hatte. Von dem ganzen Reichtum hatte sie nicht sehr viel aber sie mochte die Familie, da sie seht nett zu ihr waren. Die Blondine schaute sich ein wenig um. Dieser ganze Reichtum, den sie hier sah. Das war völlig übertrieben! Ja, es gab mal eine Zeit wo sie die ganzen Raubzüge mit ihrem Vater zusammen gemacht hatte. Das jedoch war schon lange vorbei. Zu mal ihr Vater wahnsinnig war und auch gerne im Krieg war.

Sie betrachtete die Leute, die schon da waren. Davon sah aber keiner so wirklich aus, als ob sie zu diesen Mikaelson' s gehörten. Außer diese Blondine, sie hatte etwas an sich, das sie zu einer mächtigen Familie gehören würde. Solveig würde heute noch jemanden von dieser Familie kennen lernen. Das hoffte sie zumindest.

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Aug 07, 2014 10:32 pm

Blondie ging nicht auf sein Angebot mit den Hybriden nicht ein. Wie langweilig die Blonde doch war. Sie wetterte zwar gegen die Hybriden, aber wenn es eine Möglichkeit gab, ihre Erschaffung zu verhindern, kniff sie feige. Nun, es war wohl nicht anders zu erwarten gewesen. Was erwartete man schon von einem verzogenen Püppchen, der man die Welt zu Füßen legte? Nicht viel, zumindest er nicht. Man hatte an Katherine sehr gut gesehen, wie sich solche Personen verhielten. Zwar war Katherine vielleicht kein verzogenes Püppchen, aber auch sie bekam für gewöhnlich was sie wollte. Sollten sie doch tun, was sie wollten, den Salvatore kümmerte es herzlich wenig. Ob Allison für ihn ein Hinderungsgrund wäre? Vor einigen Tagen wäre es wohl noch so gewesen, aber jetzt? Nein. Seit ihrem letzten Treffen hatte sie sich nicht noch mal bei ihm gemeldet. Als er zuvor kurz zu Hause war, hatte er sein Handy endlich mal wieder angeschaltet und niemand hatte versucht ihn zu erreichen. Es war der Blonden völlig egal, was mit ihm geschehen war, also war es ihm nun auch egal. Das alles war ziemlich öde. Allgemein war die Party bis jetzt eher langweilig. Der Champagner war nicht sein Fall und er würde Bourbon definitiv bevorzugen.

Alle Anwesenden, die er kannte, ignorierte er gekonnt. Sie alle verletzten ihn immer nur, dann konnte er sie jetzt auch getrost ignorieren. Vermutlich kam Stefan eh bald angerannt, um ihn einmal mehr zu erklären, dass er ohne Gefühle nicht leben konnte und sie wieder einschalten musste. Als ob sein Bruder irgendetwas davon verstand, wie es in dem Älteren aussah. Er hatte sich noch nie die Mühe gemacht, hinter das zu sehen, was hinter der Fassade steckte, dabei sollte man meinen, dass es sein Bruder war, der ihn am besten kannte. Das alles spielte jetzt jedoch keine Rolle mehr, so wie alles andere auch.

Sie strich ihm über die Wange und die Lippen, sagte ihm, ihre Liebe zu Stefan wäre echt gewesen. Damon zuckte nur mit den Schultern und hielt ihre Hand fest. „Hör endlich auf, mich einfach anzufassen.“, sagte er kalt und zog sie auf die Tanzfläche. Das Streichquartett spielte wirklich schön und wusste genau, was sich für einen solchen Abend ziemte. Geübt führte er sie, sodass sie über die Tanzfläche schwebten. „Stefan liebt dich nicht mehr, finde dich damit ab. Gegen eine Doppelgängerin kommt auch ein Blondie wie du nicht an.“, sagte er, wissend, dass es hart war, so etwas zu hören, aber war kümmerten ihn die Gefühle der Frau, die ihn gefoltert hatte?

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Verity Hunt
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 08, 2014 2:22 pm

cf: Mystic Falls, Marktplatz

Ihre neue Bekanntschaft hieß also Lilith. Klang wie Lilie. Verity war sich nun ziemlich sicher, dass die Blonde nicht aus einem weiter entwickelten Land kam. Denn sonst hätte Lilith ja sicher ihren Nachnamen genannt. Offenbar kam sie aus einem Staat, wo es noch nicht mal Nachnamen gab. Von einem Aufsatz, den sie einmal halten musste, wusste die Schülerin, dass es in einigen Ländern der Welt immer noch Völker gab, die weitab der neuen Entwicklungen lebten. Sicherlich war Lilith in einem von diesen Ländern aufgewachsen.

Nur wenige Minuten, nachdem Verity ihr Ballkleid an hatte, verschwand die Blondine, um nur kurz darauf in einem schicken, schwarzen Kleid wieder aufzutauchen. Hatte sie vielleicht irgendwo ein Wohnmobil, das in der Nähe parkte, um sich so schnell umziehen zu können?!
Dem jungen Mädchen erschien inzwischen alles an dieser Lilith etwas suspekt. War es vielleicht doch etwas anderes, was sie daran hinderte, die Fremde einzuschätzen?! Sie kannte zwar nur Menschen aus den Vereinigten Staaten und einige wenige aus Kanada - doch auch diese ließen sich auf schnellem Wege in eine passende Schublade stecken.
Klappte das bei Nomaden aus zurückgebliebenen Völkern etwa nicht?!

Nachdem Lilith noch einmal sagte, wie toll sie aussah, und dass sie sicher das schönste Mädchen in ganz Mystic Falls sei, musste Verity noch einmal kurz schlucken. Die Blondine bezirzte die Schülerin mit so vielen Komplimenten, dass es fast schon gruselig war. Was hatte Zirze noch mal mit der Mannschaft von dem Seefahrer gemacht? Wie hieß der Kerl noch mal?! Osiris oder Odiris?! Na, irgendwas in der Richtung war es. Die Zauberin Zirze verhexte die Mannschaft in was? Frösche?! Kröten?! Auf jeden Fall waren es Tiere.
Ob Lilith auch so was konnte?! Hexen und zaubern?!
Verity schüttelte ihren Kopf. Das war doch Blödsinn. Es gab keine Hexen. Und auch die Geschichte von der Irrreise des Odiris war nur eine Geschichte von einem alten Griechen.

Als sie schließlich bei dem Haus der Mikaelsons ankam, verschlug es ihr erst mal die Sprache. Kol musste wahrlich ein stinkreicher Schnösel sein. Und so, wie das 'Haus' aussah, war er um ein vielfaches reicher als stinkreich.
"Das Jahresgehalt meiner Eltern würde wahrscheinlich noch nicht mal für die Monatsmiete für diesen 'Palast' hier ausreichen", meinte sie zu Lilith.
Der Palast war prunkvoll verziert mit allen möglichen Sachen, so dass Verity überhaupt nicht wusste, wo sie zuerst hinschauen sollte. Es war schlichtweg zu viel, um es mit einem Blick zu erfassen.
Noch einmal blickte sie zu ihrem Outfit und zu dem, was Lilith anhatte. Im Gegensatz zu der Ausstattung des Hauses wirkte sie irgendwie schäbig. Die Blondine sah mit ihrem bodenlangen schwarzen Kleid jedoch toll aus und wirkte, als würde sie direkt ein Teil dieses pompösen Schlosses sein.

Mit einigen weiteren Schritten wanderten sie schließlich direkt in die große Halle von dem Haus, wo die Zierde noch viel greller und imposanter war, als der Eindruck von draußen vermittelte.
Sie sah bereits, dass schon einige andere Leute (mit viel passenderen Kleidern und Schmuckstücken) auf diesem Ball waren. Manche tranken Sekt … nein, zu so einem Ball wurde wahrscheinlich nicht mal Sekt serviert, sondern nur der teuerste Champagner. Alles, was zweitklassig war, passte nicht hierher.
Doch zumindest konnte sich das junge Mädchen schon einmal von der Blonden verabschieden.
"Bye, Lilith. Amüsier dich gut." Die Worte 'Und wenn ich Glück habe, werde ich noch am Leben sein, wenn ich dich mal wiedersehe' schluckte sie hinunter. Immer noch hatte sie die Befürchtung, dass Kol sie umbringen würde.

Als Lilith in der Menge untergetaucht war, schnappte sich Verity ein Glas Champagner von einem Tablett, was ein Kellner an ihr vorbei trug. Sie musste unbedingt was trinken. Wenn sie nüchtern wäre, und Kol sie dann in diesem Zustand umbrachte, zerstückelte und … Schnell trank sie mehrere Schlucke von dem Champus. Das Trinken hinderte sie zum Glück daran, weiter über die etwaig bevorstehenden Taten von ihrer Begleitung nachzudenken.

Doch gerade, als sie die Gedanken durch den Champagner verdrängte, erblickte sie Kol auf der Treppe. Noch einmal schluckte sie und kippte sich den Rest von dem Alkohol ihren Hals hinunter.
Als ihre Begleitung schließlich vor ihr angekommen war, war Verity zumindest nicht mehr so aufgeregt, wie vor wenigen Minuten.
"Guten Abend, Kol", sagte sie freundlich zu ihm. Vielleicht, wenn sie nur freundlich genug war, würde er sie vielleicht nicht auf die Liste seiner Serienkiller-Opfer setzen.
Sie betrachtete ihn und den Anzug, den er trug. Wahrscheinlich war der Anzug genauso teuer wie die Inneneinrichtung ihres eigenen Zimmers. Und die schwarze Fliege war garantiert teurer als das Kleid, was sie trug.
"Du siehst toll aus." Verity lächelte ihn mit einem scheuen Lächeln an und bemerkte, dass sie zwar dank ihrer Schuhe um mindestens 5 Zentimeter größer war als sonst - aber immer noch knapp einen Kopf kleiner als der brünette Kerl.  
Die Schülerin sah sich in der pompösen Empfangshalle um und betrachtete die Zierstücke und die Gäste. Alles, was Rang und Namen hatte, war hier. Und auch alles, was keinen Rang oder Namen hatte, war ebenfalls hier und amüsierte sich köstlich.

Kol hatte ja bei ihrem Treffen gesagt, dass seine Schwester auf die Idee mit dem Ball gekommen war. Kurz sah sie sich weiter um. Wenn seine Schwester ebenfalls aus derselben Familie wie Kol kam, würde es sicherlich nicht lange dauern, bis sie sie ausfindig gemacht hatte. Sie ließ ihre Augen in der Halle umherschweifen und betrachtete jedes ihr unbekannte Gesicht.
Nein, nein, nein, dachte Verity bei den Gesichtern der Unbekannten, die nicht zu dem Stil der Mikaelson-Familie passten. Es waren sogar auch solche dabei, die zwar elegante Kleider trugen, an denen jedoch weiter nichts Elegantes war. Eben Leute der Schubladen-Marke 'wir tun nur so, als ob'.
Und dann sah sie eine blonde, junge Frau. Das Kleid genauso imposant wie der gesamte Raum.
Sie deutete mit dem Kopf zu ihr. "Deine Schwester, nehm' ich an?!" Kol konnte ihr zwar antworten, doch sie wusste ohnehin, dass ihre Vermutung - wie sonst auch - richtig war.
Zum Glück waren hier endlich wieder Leute, in die sie sich hineinversetzen konnte.

"Gibt es hier in diesem Palast auch noch Zimmer, die nicht so extrem grell geschmückt sind, wie die Halle hier?!", fragte sie den Brünetten. Das Licht der Kronleuchter und der ganze Zierrat waren einfach zu viel für die Schülerin. Sie wollte bloß hoffen, dass es bei ihrem Abschlussball wenigstens etwas weniger pompös aussehen würde.

tbc: Kaminzimmer

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Fr Aug 08, 2014 6:04 pm

Cf: Kol' s Schlafzimmer

Der Urvampir ging aus seinem Zimmer. Da er schon einige Stimmen war nahm, ging er davon aus, das einige Leute schon da waren. Er hoffte, das Verity schon da war, weil er nicht wirklich Lust zu hatte sich mit irgendwelchen anderen Leuten zu unterhalten, die in der Stadt wichtig waren. Als er die ersten Stufen der Treppe hinab stieg hielt er kurz inne und schaute sich um. Es waren schon einige paar bekannte Gesichter, wie Jennifer, die mit diesem Lucas hier war.

Schließlich erblickte er Verity. Dabei lächelte er. Kol ging die letzten Stufen hinab. Als er bei ihr war nahm der Brünette ihre Hand und küsste diese sanft auf die Handfläche. „Guten Abend, Verity. Ich freue mich sehr dich zu sehen und du siehst bezaubernd aus,“ meinte er. Der Urvampir freute sich richtig sie zu sehen, sie sah auch sehr schön aus in ihrem blauen Kleid. "Guten Abend, Kol", erwiderte sie in einem freundlichem Ton. Er bemerkte, das sie ihn betrachtete. "Du siehst toll aus," meinte sie. Kol lächelte erneut. „Danke,“ sagte er. Verity lächelte ihn auch an. Jedoch war es ein anderes Lächeln. Es gefiel ihm aber.

Er bemerkte, wie ihr Blick durch die Empfangshalle glitt. Suchte sie noch jemanden den sie kannte oder wollte sie nur wissen wer alles anwesend war? Verity' s Blick, blieb bei seiner Schwester hängen. Was zum Teufel wollte sie von ihr? Dann viel ihm aber ein, das er ihr erzählt hatte, das seine Schwester den Ball organisieren würde. "Deine Schwester, nehm' ich an?!" fragte sie ihn. Kol nickte. „Ja, das ist meine Schwester, Rebekah,“ antwortete er. Er fragte sich jedoch, wie sie so schnell heraus finden konnte, das Rebekah seine Schwester war. Der Brünette war leicht verwirrt
und schon von ihr erstaunt.

"Gibt es hier in diesem Palast auch noch Zimmer, die nicht so extrem grell geschmückt sind, wie die Halle hier?!", fragte sie. Kol freute sich. Da sie wohl mit ihm alleine sein wollte. Anscheinend mochte sie nicht so helle Räume. „Natürlich, gibt es die auch hier. Komm ich für dich in den Kaminzimmer,“ meinte er. Daraufhin bot er ihr seinen Arm, damit sie sich bei ihm einhaken konnte.



tbc: Kaminzimmer

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 08, 2014 8:58 pm

Den Prunk immer noch verarbeitend, wurde Jenny sowie ihrem rothaarigen Begleiter Gläser mit prickelndem mattgoldenen Champagner gereicht, der von Kellnern auf silbernen Tabletts durch die Menge getragen wurde, die sich allmählich sammelte. Es waren bereits jetzt einige Paare zu sehen, die einerseits weniger andererseits mehr heraus stachen. Wahrscheinlich gehörten sogar ein paar der Gesichter zur besagten Familie Mikaelson, die diesen Ball veranstaltete.
Sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrem Glas und betrachtete immer noch die atemberaubende Einrichtung, an der aber nicht nur Protz oder Repräsentation haftete, sondern mindestens genauso viel Liebe fürs Detail, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennen mochte.

Insgeheim überlegte die geübte Fotografin, wie es wohl wäre hier ein paar Aufnahmen zu machen, die am Thema Architektur klebten, denn auch wenn der Villa eine gewisse Moderne entgegenkam, so waren viele Elemente vergangener architektonischer Epochen verarbeitet, die wirklich wunderbar ins Gesamtbild passten.
'Einfach nur fantastisch... aber irgendwie auch erschlagend', dachte sich die hübsche Blondine und schauderte ein wenig, was sie fast instiktiv näher an Luce rücken ließ, der sein Glas Champus inzwischen gegen ein Glas Wasser eingetauscht hatte. Er wirkte ebenso erschlagen von dem Gebäude, wie sie, was sie zum schmunzeln brachte. „Wollen wir uns hier ein bisschen umsehen? Ich glaube, der Renoir dort hinten ist echt.“

Jennifer sah ihn an und erkannte seinen ehrlichen und wahrlich interessierten Blick. Der junge Mann mit der wunderbaren Singstimme interessierte sich ebenfalls für die Kunst, was sie keines Falls störte. Die gebürtige New Yorkerin war in ihrem Fotographie-Studium selbst ein wenig den feinen und geübten Pinselstrichen von Monet, Da Vinci, Rembrandt und vielen weiteren Berühmtheiten der Kunst verfallen. Zu diesen Berühmtheiten gehörte ebenso Renoir, also sah sie ihn an und grinste. "Dann lass uns nachprüfen, ob es wirklich ein echter Renoir ist.", antwortete sie ihm und gemeinsam durchquerten sie den Saal und blieben vor dem großen Gemälde stehen. "Ich weiß, dass Singen oder Musik auch eine Art von Kunst ist, aber doch eine etwas andere Art. Wie kommt es, dass du dich trotz deines Studiums auch für Kunst interessierst?", fragte sie neugierig und interessiert nach, während sie ihre Arme zum Teil verschränkte, das Glas aber hielt sie sicher in einer Hand, die nicht durch ihre Arme behindert wurde. Ihr schokoladenbrauner Blick schwank zu Lucas hinüber, ein ehrliches Lächeln auf ihren Lippen.


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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 08, 2014 10:44 pm

cf: Niklaus' Schlafzimmer

Es war schön gewesen, sich noch für einen kurzen Moment dem Wohlgefühl der Situation hinzugeben und die Berührungen des anderen zu genießen. Für die folgenden Stunden würden sie nämlich kaum mehr die Möglichkeit dazu haben. Auf dem Ball mussten sie ihre Rollen spielen, und Nik als der Urhybrid durfte keine Schwäche zeigen. Zu viele Feinde würden unter den Gästen sein! Eine Berührung hin und wieder oder ein keuscher Kuss auf die Wange von Zeit zu Zeit würden reichen müssen. So kam es auch, dass sich Rowena wortlos bei ihrem Liebsten untergehakt hatte, bevor sie nach unten gegangen waren und letzte Tätigkeiten wie die Beseitigung der Leiche am Eingang in Angriff genommen wurden. Rebekah war kurz nach ihrem Bruder ebenfalls mit ihrer Begleitung nach unten gekommen und hatte sie gegrüßt, bevor sie noch einen Angestellten herumscheuchte. Er konnte sich ein Grinsen deshalb einfach nicht verkneifen und so verstrichen auch noch die letzten Minuten, bevor auch schon die ersten Gäste eintrudelten.

Es waren erstaunlich viele bekannte Gesichter unter den Ankommenden, wobei die einen ihm vollkommen egal waren, während die anderen, wenn es nach ihm ginge, eigentlich gleich wieder abhauen könnten! Vor allem die Jäger waren ihm ein Dorn im Auge, doch er sagte nichts dazu, weil sein Geschöpf sie eingeladen hatte. Daraufhin fragte die zierliche Prinzessin auch schon, ob es dem Hybriden etwas ausmachen würde, wenn sie zu ihnen und auch der kleinen Blondine, die er ursprünglich für das Ritual hatte opfern wollen, gehen und mit ihnen allen reden würde. Nik verneinte und küsste seine Verlobte auf die Stirn, bevor sie ihn auch schon verließ.

Bei einem der vorbeilaufendenen Kellnern holte sich der Ursprüngliche ein Glas Chapganer vom Tablett und stürzte es etwas zu schnell runter. Er hatte irgendwie das Gefühl, als würde heute noch etwas passieren und außerdem warete er auf seine Hybriden. Er hatte sie eingeladen und ihnen passende Garderobe zukommen lassen, also sollten sie besser in den nächsten paar Minuten hier auftauchen, wenn sie nicht wollten, dass es Konsequenzen gab! Als im nächsten Moment ein weiteres Mal die große Eingangstür aufging und Stefan mit Elena durch die Tür schritt, schlich sich ein Lächeln auf seine Lippen. Wenigstens seine anderen Gäste waren gekommen! Wortlos marschierte Nik auf die beiden zu begrüßte sie.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Aug 09, 2014 9:29 am

Rowena wusste, dass hier nicht so offen miteinander umgehen konnten, wie in seinem Zimmer zuvor. Nik war schon immer darauf bedacht, dass sein Ansehen von Stärke und Überlegenheit nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der zarte Umgang des Liebespaares miteinander passte nicht in dieses vermittelte Bild. Es war ok für sie, denn sie wusste, wie die Wirklichkeit aussah. Die unauffälligen zarten Berührungen, die heimlichen Blicke, die sie einander zuwarfen, reichten ihr aus, um die wahre Botschaft zu erkennen. Ihr Verlobter war damit einverstanden, dass sie zu Caroline ging. Er gab ihr noch einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Sie flüsterte ihm ein ‚Ich liebe dich‘ zu, ehe sie sich von ihm trennte.

Man könnte vermuten, die kleine Frau wäre durch die Pracht es Hauses eingeschüchtert, aber sie war in einem ähnlichen Luxus aufgewachsen. was ihr mehr zu schaffen machte, war die Masse an Gästen. Solche Ansammlungen waren nicht unbedingt so ganz ihrs, aber da musste sie jetzt durch, immerhin hatte sie Nik darum gebeten, dass er sie allein ließ. Die Entschuldigung bei Caroline war allein ihre Sache und die musste sie nun auch durchziehen. Es war nicht ihre Art, Unschuldige in Gefahr zu bringen, die Vorstellung jemanden zu töten, war ihr ein Gräuel. Die einzige Ausnahme, die sie in ihren Prinzipien machte, war eben Nik. Sie liebte diesen Mann so sehr und sie hatte ihm alles zu verdanken.

Vorsichtig näherte sie sich Caroline, darauf bedacht, dass die Blonde sie sehen konnte und nicht glaubte, sie wollte sich von hinten anschleichen. Die blonde sah traumhaft aus in ihrem Kleid und auch der junge Mann an ihrer Seite gab ein stattliches Bild ab. Sie waren wirklich ein schönes Paar. „Ich freue mich, dass du gekommen bist, Caroline. Du siehst traumhaft aus.“, sagte sie sanft und meinte es völlig ehrlich. Es lag nicht in ihrer Natur falsch und verlogen zu sein. Mit einem scheuen Lächeln wandte sie sich Carolines Begleiter zu. „Rowena De Vere“, stellte sie sich vor und deutete einen Knicks an, ganz wie man es von ihr als Mensch verlangt hätte.

„Ich möchte mich bei dir entschuldigen, Caroline. Ich will nicht, dass du mir verzeihst, das ist allein deine Entscheidung, aber ich möchte dir das Warum erklären, wenn du mir die Gelegenheit dafür gibst. Können wir in den Garten gehen? Dein Freund natürlich auch.“, fragte sie und sah zu der anderen auf. wesentlich leiser, sodass nur die blonde Vampirin es hören konnte, fügte sie noch hinzu: „Hier drin sind zu viele, die zuhören können. Es ist keine Falle, nur das was ich die sagen möchte, geht niemanden etwas an. Neben mir wissen es nur zwei weitere hier.“

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Aug 09, 2014 10:20 am

Jennifer war damit einverstanden, dass sie sich die Gemälde anschauten. Sie wollte die Echtheit ebenso überprüfen. Er studierte nicht Kunst, aber die Beschäftigung mit der Malerei war eine gute Ablenkung während der Therapie gewesen. Zwar war sein Kunstgeschmack nicht sonderlich breit gefächert, aber er mochte die Sanftheit des Impressionismus und die überirdische Schönheit von Raffaels Madonnen. Dass nun gerade hier ein Renoir hing, war wohl Zufall. Das Gemälde war wunderschön und entweder war es eine sehr gute Kopie oder hier hing wirklich ein echter Renoir. Die Pinselführung war einzigartig. Lucas konnte nicht anders, als es einfach nur ehrfürchtig anzustarren.

Die Fragte, wie es kam, dass er sich für Kunst interessierte, obwohl er doch Musik studierte, riss ihn aus seinen Gedanken und brachte ihn ein bisschen aus dem Konzept. Wie sollte er ihr das erklären? Er merkte, wie er unsicher wurde und automatisch begann seine freie Hand mit einer deiner Haarsträhnen zu spielen. Das Lächeln auf ihren Lippen war ehrlich und der Ausdruck in ihren Augen unschuldig. Sie bezweckte nichts Böses mit ihrer Frage, aber eine ehrliche Antwort traute er sich nicht ihr zu geben. Das hier war ein Date und dabei fing er bestimmt nicht mit seiner Drogenvergangenheit an.

„Die Beschäftigung mit Kunst hat mir geholfen. Ich male selbst ein bisschen, da bleibt es nicht aus, dass man Bewunderung für die Meister entwickelt.“, sagte er mit einem scheuen Lächeln und hoffte, dass sie nicht weiter nachfragte. Sie sollte nicht wissen, warum er angefangen hatte, sich für Kunst zu interessieren und warum er malte oder besser gesagt, wen er malte. „Als Fotografin kennst du dich doch bestimmt mit Kunst aus. Was sagst du, echt und eine geniale Fälschung?“, fragte er, um von sich selbst abzulenken.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 11, 2014 2:41 am

Bevor ihr Date antwortete, schien er etwas zu überlegen, doch sie hatte es nicht eilig eine Antwort zu hören, dafür war das Bild nämlich eine zu gute Ablenkung. Es war schwer zu sagen, ob es nun eine Fälschung oder ein echtes Renoir war, denn die impressionistische Pinselführung des Malers war einmalig und könnte durchaus die des berühmten Künstlers sein.
Doch wirklich festsetzen konnte sich Jennifer da nicht, deswegen sah sie mit interessierten schokoladenbraunen Augen hinüber zu Luce, als dieser ihr erklärte, wodurch sein großes Interesse für die Malerei kam.

Die Kunst hatte ihm also geholfen. Insgeheim fragte sie sich bei was. Aber die etwas tiefer greifenden Fragen könnten sie noch auf später verschieben, da es doch noch etwas zu früh für lange Geschichten der Vergangenheit war.
Schließlich war es ja auch nicht die einzige Erklärung für das Interesse von Lucas. Er selbst malte auch, das hatte die hübsche Blondine bei ihm im Zimmer gesehen, also entwickelte sich dadurch wohl auch eine natürliche Neugierde, was die Größten der Malermeister betraf. Das konnte die Fotografin auch von sich behaupten, also sprach das Argument auf jeden Fall auch für sie.

„Als Fotografin kennst du dich doch bestimmt mit Kunst aus. Was sagst du, echt und eine geniale Fälschung?“ Ein scheues Schmunzeln trat dabei auf seine Lippen und sie konnte sich ein Grinsen ehrlich nicht verkneifen. „Ich kenne mich wirklich etwas mit Kunst aus, aber...“, ihr schokoladiger Blick wanderte noch einmal kurz zu dem einmaligen Kunstwerk, dann aber wieder zurück zu dem rothaarigen jungen Mann im Anzug, „Ob das eine Fälschung ist oder nicht, kann ich dir ehrlich nicht sagen. Die Pinselführung ist einmalig!“, lobte sie das Bild und nippte nochmal an ihrem Glas.
Kunst war zwar ein wunderbares Thema für die Sinne, doch es konnte nicht den ganzen Abend ausschmücken, da war sich die New Yorkerin sicher. „Du hattest doch bestimmt auch einen Kindheitstraum oder?“, fragte Jen mit einem verlegenen Lächeln und schielte fast schon etwas scheu zu dem Jüngeren hinüber, ahnend, dass auf diese Frage die gleiche Gegenfrage folgen würde.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 11, 2014 10:54 am

Das Glück schien ihm einigermaßen Hold zu sein, denn Jennifer fragte nicht nach, in wie weit die Kunst ihm geholfen hatte. Lucas wusste, irgendwann musste er es ihr sagen, dass er drogenabhängig gewesen war und sich nach seinem Entzug immer noch in Betreuung befand, aber das war kein Thema für das erste Date. Das alles konnte er ihr sagen, wenn er sich einigermaßen sicher war, dass sie nicht sofort die Flucht ergriff, wenn sie die Wahrheit erfuhr. Ebenso wie er, war sie sich nicht hundertprozentig sicher, ob es ein echter Renoir war. Vermutlich sollten sie solche Spekulationen einem Profi überlassen, aber egal ob nun echt oder nicht, die Arbeit war bewundernswert. Die zerbrechliche Schönheit in den Formen war traumhaft schön.

Träume… als ob Jennifer seine Gedanken hören konnte, fragte sie ihn, was sein Kindheitstraum gewesen war. an sich wäre es einfach zu beantworten, er hatte die Geister loswerden wollen und nicht von allen als psychisch krank angesehen werden wollen. Er wusste aber, dass sie das nicht meinte. Das scheue Lächeln, welches sie ihm zuwarf, ließ ihn vorsichtig zurücklächeln. „Ich wollte immer größer sein als meine Schwester und mein Traumberuf war Wasserrutschenerfinder. Ich wollte eine Wasserrutsche erfinden, durch die man an andere Orte reisen kann.“, sagte er und grinste dabei etwas. Tatsächlich waren ihm lange Reisen als Kind immer ein Gräuel gewesen, es war schlicht und ergreifen langweilig stundenlang im Auto festzusitzen und nachdem er von dem Auto angefahren wurde, war es noch schlimmer gewesen.

„Ziemlich merkwürdige Träume, ich weiß. Aber du hattest sicherlich interessantere, oder? Wolltest du schon immer Fotografin werden?“, fragte er sie und überlegte gleichzeitig, ob sie nicht hinausgehen sollten. Die Tanzfläche wurde eröffnet und hier drin waren wirklich viele Menschen. „Wollen wir vielleicht auf den Balkon oder so gehen?“, fragte er sie deswegen, noch bevor sie antworten konnte. Er brauchte frische Luft. Die Mikaelsons schienen wirklich die ganze Stadt eingeladen haben und noch mehr Menschen. Hier gab es Leute, die hatte er noch nie im Leben gesehen und wenn man seit ein paar Jahren in einer Kleinstadt lebte, hatte man die meisten Einwohner zumindest schon mal gesehen.

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Trent Cingsley
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 11, 2014 4:16 pm

cf: Motel, Zimmer 13

Gab es irgendein Wort, was ausdrücken konnte, wie toll Luna in ihrem dunkelblauen Kleid aussah?! Trent war immer noch nicht über ein 'Wow' hinausgekommen. Vielleicht sollte er mal im Internet recherchieren, wie viele Steigerungen es für 'unglaublich toll aussehend' gab. Doch wahrscheinlich nicht annähernd so viele, um der Schönheit der jungen Hexe gerecht zu werden.
Auf sein Wow-Kompliment errötete Luna etwas und antworte mit einem wunderschönen "Danke".
Ihre Röte wurde nur noch durch das Überreichen der Ansteckblume übertroffen. Denn daraufhin flog sie dem jungen Mann regelrecht um den Hals und küsste ihn überschwänglich.

Als sie sich schließlich wieder von ihm löste, fühlte sich der Brünette wie eine heißgelaufene Glühbirne, die kurz vorm Durchbrennen war.
"Wow. Noch einmal", sagte Trent kurz und verschwand mit einem glückseligen, dümmlichen Grinsen in sein Badezimmer.

Nachdem seine struppigen Haare unter seinem ausklappbaren Zylinder verschwunden waren, machten sich die zwei auf den Weg zu der Familie Mikaelsons.
Es gab zwar einen Parkservice, doch dieser schaute nicht gerade glücklich darüber, als er Trents 'Mad March' erblickte.
"Keine Sorge, ich park uns schon irgendwo rein", meinte der junge Mann zu Luna. Schließlich platzierte er seinen VW-Bus direkt neben ein weiteres Exemplar von Autoschmuckstück.
"Egal, wem das Auto hier gehört - der Typ hat echt Geschmack." Ein schwarzer Chevrolet aus den späten 60er Jahren. "Cool."

Trent reichte der jungen, hübschen Frau an seiner Seite die Hand und rückte noch einmal seinen Zylinder zu Recht, bevor er schließlich mit Luna das Anwesen der Mikaelsons betrat.
"… mit den Toten wirst du fertig und um die Lebendigen kümmere ich mich notfalls", meinte Luna mit einem Lächeln zu ihm.
Der junge Mann konnte sich schon denken, was sie damit meinte. Besonders toll fand er es nicht, lebendige Menschen einfach so in den Tod zu befördern - auch wenn es mit Hilfe von Magie geschah.
Ob Luna wohl auch so handeln oder denken würde, wenn dieser Diego nicht gerade ihre Familie umgebracht hätte?!
Mit einem etwas betrübten Blick schnappte sich Trent zwei Gläser von dem Champagner, der an ihnen vorbei balanciert wurde.

"Müssten die Ballveranstalter nicht auch hier irgendwo rumschwirren?!", fragte der junge Mann seine Begleitung und sah sich etwas um. Es waren schon ziemlich viele Gäste anwesend. Doch keiner machte irgendwie den Eindruck, hier etwas zu sagen zu haben.
Er entdeckte einen Typen, der ebenso wie er einen Zylinder trug.
"Muss der mir alles nachmachen?!?!?!" An Luna gewandt sagte er jedoch: "Sei ehrlich: seh ich mit meinem Hut albern aus?"

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Gast
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 11, 2014 9:13 pm

Cf: Motel – Zimmer 13

Die junge Hexe machte es sich auf dem Beifahrersitz bequem und begutachtete sich die restliche Fahrt im Rückspiegel. Es war das erste Mal, dass sie ein Kleid solcher Eleganz und Schönheit trug. Deshalb konnte sie ihre Augen nicht von dem Spiegel abwenden. Wer hätte gedacht, dass Luna dieses Kleid überhaupt mal tragen würde? Früher war sich die Hexe tot sicher, dass es nie dazu kommen wird. Damals war sie viel zu rachsüchtig gewesen, um über einen Ball oder dergleichen nachzudenken.

Das Heulen des Motors des VW-Busses stoppte, was Luna signalisierte, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Die dunkelhäutige Frau löste ihren Blick von dem Spiegel und stieg aus dem Bus. Sie warf einen flüchtigen Blick auf das monströse prachtvolle Anwesen, das sie schon einmal in ihrer Vision gesehen hatte. In der Realität jedoch wirkte es noch prunkvoller. „In so einem großen Haus wollte ich früher mal mit meiner Familie wohnen ...“ ,dachte die Brünette laut und hob ihr Kleid an, damit es nicht auf dem Boden schliff. Die Hand, die nicht mit dem Kleid zu tun hatte, wurde von Trent gepackt.

Das frisch verliebte Pärchen folgte einfach den Massen, um den Eingang zu finden. Dabei beäugte Luna die Kleider der anderen Frauen und sie bekam mit, dass sie nicht die einzige Frau war, die dies tat. Jede zweite Frau versuchte unauffällig die Outfits der Anderen abzuchecken. Jede von Ihnen will bestätigt bekommen, dass sie die Hübscheste war. Luna jedoch wollte nur hübsch genug für Trent sein.

Als sie endlich den Eingang passiert hatten schnappte sich der Behütete zwei Gläser Champagner. Die Hexe hatte zuvor noch nie Champagner getrunken. Erstens, weil er ziemlich teuer war und zweitens, weil es in ihrem Leben bis jetzt nichts zu feiern gab. Dankend nahm sie das Glas entgegen drehte es dreimal in ihrer Hand.

"Müssten die Ballveranstalter nicht auch hier irgendwo rumschwirren?!" Die dunkelhaarige Hexe hielt inne und schaute sich um. Sie hatte keine Ahnung wie die Gastgeber aussahen, geschweige denn welche Kleider sie trugen oder wie sie hießen. Sie schaute sich einfach nur nach autoritär aussehenden Persönlichkeiten um. „Theoretisch schon.“

Trent meldete sich zu Wort, woraufhin die Brünette aufhörte die Gäste zu mustern: "Muss der mir alles nachmachen?!?!?! Sei ehrlich: seh ich mit meinem Hut albern aus?" Die hübsche Acidalius machte einige verführerische Schritte auf den Behüteten zu, nahm ihm den Zylinder vom Kopf und hauchte: „Für mich siehst du immer autoritär und attraktiv aus – mit oder ohne Zylinder.“ ,sie setzte ihm den Hut wieder auf und küsste ihn sanft.
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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 12, 2014 6:31 pm

Matt betrat gemeinsam mit Caroline die Empfangshalle und kam nach wie vor aus dem Starren nicht raus. Das Haus 'groß' zu nennen wäre die reinste Untertreibung gewesen und auch wenn es unheimlich schön dekoriert war und es für einen Ball genau das Richtige war, würde er hier nicht wohnen wollen. Care hatte recht, es fehlte das Gefühl der Heimeligkeit und Geborgenheit. Sanft strich er über ihren Rücken, als sie zwei Sektgläser von dem Kellner entgegennahm und ihm eines davon reichte. Lächelnd prosteten sie sich zu und nachdem er sich noch einen kurzen keuschen Kuss gestohlen hat, nahm er einen Schluck. "Verdammt, der ist noch besser als der den wir von Tyler zur Verlobung bekommen haben!" stellte Matt fest und nippte ein weiteres Mal an dem Glas. Im Kopf war er bereits dabei auszurechnen wie viel so eine Flasche wohl kostete und wie viele Stunden er dafür im Grill arbeiten musste, als er zwei Paare an der großen Treppe ausmachte. Woran an auch immer lag, es war unverkennbar dass sie hier das Sagen hatten. Der Blick der blonden Frau und dem Mann der nur wenige Meter entfernt stand war so überheblich, arrogant und selbstsicher dass es gar nicht anders sein konnte. Was ihn allerdings irritierte war Damon, welcher allem Anschein nach als Begleiter der Blonden fungierte. "Sind sie das?" fragte Matt an Caroline gewandt.

Bevor er jedoch eine Antwort bekam, kam ausgerechnet die dunkelhaarige Frau auf sie zu, die eben noch an der Treppe gestanden hatte. Vollkommen perplex stand Matt da und starrte sie an. Kannten die beiden sich oder warum all die Komplimente? Unbeholfen kratzte Matt sich am Hinterkopf und legte den Kopf leicht schief, als er dann allerdings ihren Namen hörte versteifte sich sein ganzer Körper. Seine Gesichtszüge wurden hart, das Blau seiner Augen kalt und sein Herz beschleunigte unwillkürlich sein Tempo. Rowena De Vere ... die Frau höchstpersönlich, welche ihm beinahe das Wertvollste auf Erden genommen hätte, die Frau, die ihn durch Höllenqualen gehen hat lassen.

Auch wenn Matt den Schmerz in seinen Augen verstecken wollte, wusste er, dass sowohl Rowena als auch Caroline es sehen würden. Diesen bitterlichen Schmerz bei den Erinnerungen an die Vergangenheit und den abscheulichen Hass gegen die Frau die vor ihm stand. "Matt Donovan" stellte er sich mit gepresster Stimme vor. "Der Mann dem sie fast die Verlobte genommen hätten" fuhr er dann leise fort. Auch wenn er wusste dass er Rowena nicht provozieren sollte, konnte er sich den Satz nicht verkneifen. Zwar hat er gewusst sie heute sehen zu müssen aber dass ihr Anblick ihn dermaßen aus der Bahn werden würde hätte er nicht gedacht. Reflexartig verstärkte er seinen Griff um Cares Taille und zog sie näher an sich. Er würde die Liebe seines Lebens beschützen, ob er eine Chance hatte oder nicht, sie war es Wert!

Richtig fassungslos wurde Matt allerdings erst als sie die beiden bat mit hinaus zu kommen. Sie sollten tatsächlich den gefüllten Saal verlassen, in welchem sie zumindest etwas sicherer waren um weder in Hör- noch Sichtweite der anderen zu sein? War sie wahnsinnig? Alles an Rowena strahlte pure Unschuld aus. Sie wirkte nicht wie ein Monster, dass alle einfach eiskalt abschlachten würde und eine Sekunde lang kaufte Matt ihr die Entschuldigung auch tatsächlich ab, aber dann erinnerte er sich daran was sie Care bereits angetan hat und dass sie einfach nur eine gute Show abzog. "Care ich weiß nicht..." flüsterte Matt und sah eindringlich zu seiner Verlobten. Sie sollte doch kein Risiko eingehen, sie sollte in Sicherheit sein, dort wo ihr niemand wehtun konnte und Matt sicher war, dass er sein Herz nicht verlieren konnte.

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 12, 2014 7:28 pm

Elena betrat das Anwesen und gleich wie alle anderen konnte sie einfach nur Staunen. Zwar war das hier die Höhle des Löwen, die Unterkunft der grausamsten Vampire die sie kannte aber aussehen tat es ganz anders! Überall waren kleine Lichter, Kristalle und Perlen, irgendwie erinnerte es etwas an den Prunk der 20er Jahre aber was wusste sie schon? Es war wunderschön, irgendjemand hatte definitiv sein Herzblut in den Ball gesteckt!

Liebevoll umschloss sie Stefans Hand und drückte diese leicht. Wie immer wenn sie sich auf gefährlichem Territorium befanden, war der Vampir nervöser als sie selbst. Nichts machte ihm solche Sorgen wie die Sicherheit seiner Freundin, doch er musste einen kühlen Kopf bewahren um nicht unaufmerksam zu sein. Langsam ließ sie ihren Blick über die Menge schweifen und tatsächlich waren schon einige ihrer Freunde da. Einige Meter weiter standen Matt und Caroline, welche sich mit einer Frau unterhielten, die Elena nur ein einziges Mal beim Ritual gesehen hat. Augenblicklich nahm sie sie genauer in Augenschein. Sie war auf Klaus' Seite gewesen und war somit definitiv einer der Bösen. Elena nahm sich vor das im Auge zu behalten. Nicht viel weiter standen die Jäger und als Jo ihren Blick streifte hob sie lächelnd die Hand, deutete auf ihr Kleid und formte mit den Lippen ein 'wow!' Auch Dean sah in seinem Anzug mehr als schick aus. Auch ihm wurde ein Lächeln geschenkt, bevor ihr genau dieses verging. Damon trat in ihr Blickfeld und neben ihm stand Rebekah Mikaelson höchstpersönlich. "Damon?" hauchte sie fassungslos. Außer ihr und Stefan wusste niemand dass er seine Gefühle ausgeschalten hat und somit eine tickende Zeitbombe war.

"Was?" hauchte sie und strich sich eine Locke hinters Ohr. Stefan sah genauso fassungslos aus wie sie. Sie mussten mit ihm reden! Bevor die dunkelhaarige den Gedanken allerdings in die Tat umsetzen konnte, baute sich ein Mann vor ihnen auf, dessen Gesellschaft sie im Augenblick bei Gott nicht brauchte. "Klaus" sagte sie angespannt und schluckte schwer. Unwillkürlich durchströmte sie das Gefühl der Angst, doch sie blieb standhaft und biss sich auf die Lippe.

"Mit dem Ball hast du ganze Arbeit geleistet, es sieht alles wundervoll aus" meinte sie der Höflichkeit halber, angespannt und drückte Stefans Hand etwas fester. Was sollte sie auch zu dem Mann sagen, der einen nur am Leben ließ weil er sie als lebendigen Blutbeutel in Verwendung hatte? Danke für die Einladung? Bestimmt nicht! Es gab nur eine frage die ihr auf den Lippen brannte und auch wenn sie nicht vorlaut sein wollte, musste sie es einfach wissen. "Warum ist Damon mit deiner Schwester hier?"

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 12, 2014 7:38 pm

Cf: Marktplatz

Lilith zog überrascht eine Augenbraue in die Höhe, als sie das prunkvolle Anwesen der Mikaelson Familie erblickte. Alles war bis aufs Feinste dekoriert, Blumen, Lichter so weit das Auge reichte. Diese Familie hatte scheinbar an nichts gespart. Doch Lilith war, im Gegensatz zu Verity, nicht überwältigt. Sie war schon sehr alt und dementsprechend auch viel in der Welt herumgekommen. Das hier war nichts im Vergleich zu Versailles.
Beide bahnten sich den Weg durch die Menge, die sich vor dem Gebäude tummelte und passierten schließlich die Eingangstür. Der Innenraum der Villa war ebenso prunkvoll geschmückt, wie außen, doch Lilith war nicht hier, um zu begutachten, sie war hier, um zu spionieren.
Verity verabschiedete sich zugleich und verschwand in der Menge, worauf Lilith beschloss, etwas umherzugehen. Die halbe Stadt schien eingeladen zu sein, doch trotzdem schien es keine Probleme zu geben, eine solche Menge an Leuten unterzubringen, schließlich war das Anwesen riesig.

Beim Vorbeigehen schnappte sich die Blondine ein Glas Champagner. Sicher war auch das Getränk nur vom feinsten. Während sie von ihrem Glas nippte, ließ sie ihren Blick umher schweifen. Einige bekannte Gesichter stachen ihr ins Auge, unter anderem der Hybrid mit seiner entzückenden Begleitung, mit welcher sie bereits Bekanntschaft gemacht hatte. Sie lachte trocken auf. Damals hatte das brünette Püppchen ihr weiß machen wollen, sie kenne Niklaus Mikaelson nicht und nun turtelten sie herum. Vielleicht sollte sie den beiden in naher Zukunft wieder einmal einen Besuch abstatten.

Ihr Blick wanderte weiter und traf auf drei weitere bekannte Gesichter. Ein teuflisches Lächeln schlich sich auf ihre Züge. Sam, Dean und Jo waren zu ihrem Glück tatsächlich gekommen. Der Mann, der davor noch ihre Sicht versperrt hatte, trat beiseite und offenbarte so Lilith auch die reizende Begleitung des jüngeren Winchesters. Und dies war keine andere als die Cambion, die Lilith vor ein paar Stunden erst getroffen hatte. Lilith musste sich zurückhalten, nicht lauthals aufzulachen. Sie war sich ziemlich sicher, dass Sam nichts von seinem Glück wusste, so wie die beiden Turteltäubchen miteinander sprachen und sich ansahen. Voller Vorfreude nahm sich Lilith vor, bei Gelegenheit die Bombe platzen zu lassen und Sam zu offenbaren, mit wem er sich abgab.
Mit einem letzten Schluck trank die Dämonin den Inhalt ihres Glas aus und drückte jenes in die Hand eines vorbeigehenden Kellners. Raubtierhaft streifte Lilith darauf durch die große Halle und hatte das Jägertrio und die Blondine dabei genauestens im Blick. Sie wartete ab, bis Lianne den Blick von Sam abgewandt hatte, nur um dann in ihrem Blickfeld mit einem boshaften Grinsen zu erscheinen. Lediglich ein paar Sekunden hielt sie Blickkontakt bis sie wieder geschickt in der Menge untertauchte, um nicht mehr sichtbar für die Cambion zu sein. Lianne sollte wissen, dass Lilith garantiert nicht von ihr ablassen würde und jederzeit ihre Tarnung auffliegen lassen könnte.

Sie platzierte sich anschließend an einer Stelle, wo sie einen guten Überblick über die große Halle hatte, schnappte sich ein zweites Glas und beobachtete das Geschehen. Nach einiger Zeit schritt eine Blondine an ihr vorbei und wäre dabei fast mit Lilith zusammengestoßen. Mit schnellen Reflexen zog Lilith ihr Glas weg, damit dieses nicht auf ihrem Kleid landete.
„Passen Sie gefälligst auf.“, zischte sie und warf der Übeltäterin einen bösen Blick zu.
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Caroline Forbes
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 12, 2014 10:24 pm

Caroline wünschte sich, dass sie einfach nur hier wäre, um mit Matt einen schönen Abend zu haben. Teuren Alkohol trinken, tanzen, mit Freunden reden. Der Abend könnte durchaus so sein, wären da nicht die Gastgeber...
Sie hatte Rowena und den Hybriden bereits erblickt. Sie erinnert sich noch an ihn. Er war in der Gruft gewesen, nicht besonders lange, aber das Angstgefühl von dem Moment war sehr schnell wieder da. Als sie sah, wie er und Rowena sich küssten wurde es nicht besser. Sie hatte ja gewusst, dass sie sich kannten, aber das hier... Sie ging mit dem verdammten Hybrid genauso um wie Caroline mit Matt.

Die beiden trennten sich und Rowena kam auf das junge Paar zu, während ihr Partner sich auf Elena zubewegte.
Caroline stellte ihr halbvolles Glas auf dem Tablett eines vorbeilaufenden Kellners, nahm Matts Hand und drückte sie, wobei sie dabei achten musste, dass es nicht zu fest war.
Sie hatte Angst. Ihre Augen schossen zwischen Rowena und Niklaus hin und her, Unruhe machte sich in ihr breit.

Rowena war höflich machte Komplimente und Caroline brachte nicht viel mehr hervor als ein „Danke“, wobei ihre Stimme fester klang als sie sich fühlte.
Die Vampirin stellte sich vor und sofort war da Rivalität zwischen ihr und Carolines Verlobtem, der sie näher an sich zog. Caroline drückte sich an ihn, wollte seine Wärme und die Sicherheit spüren, die er ausstrahlte.
Rowena mochte vielleicht zerbrechlich aussehen, aber sie war wesentlich stärker als die beiden, das hatte Caroline schon deutlich zu spüren bekommen.

Sie entschuldigte sich und sagte, dass sie erklären wollte, warum sie getan hatte, was sie getan hatte. Jedoch nicht hier, sondern im Garten.
Matt war von dieser Idee ähnlich begeistert wie Caroline.
Hier waren sie von Leuten umringt, mehr oder weniger sicher und die Blonde konnte Elena und Niklaus im Auge behalten.
Mal davon abgesehen, hatte die ganze Entführung genauso angefangen. Sie war mit Rowena weg von den Menschen und in den Wald gegangen.
Sie würde denselben Fehler nicht noch einmal machen.
„Nein“, stellte sie klar und drückte Matts Hand. Sie hatte versprochen keine Risiken einzugehen. „Du wirst es mir hier drinnen sagen müssen, wo ich alles sehen kann und wo uns alle sehen können“.
Es war ihr egal, dass sie jemand hören konnte. Caroline legte ihre Hand dafür ins Feuer, dass Rowenas Partner ohnehin schon bescheid wusste. Bei den Vampiren die sie kannte, machte es ihr nichts aus. Und die anderen würden ohnehin nicht wissen worüber sie redeten.
Dafür das sie halbwegs sicher war, war ihr ihre Privatsphäre in dieser Sache ziemlich unwichtig.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 13, 2014 12:36 am

Während er ihr Lächeln erwiderte, antwortete er damit, dass er sich immer gewünscht hatte größer als seine Schwester zu sein. Daneben war sein Traumberuf Wasserruschtenerfinder gewesen, da lange Autofahrten ihn mehr als nur genervt hatten, was die Blondine in rot sofort etwas amüsiert Lächeln ließ. Es waren irgendwie süße Kindheitsträume. Aber ebenso welche, die man als Kind wirklich verstehen konnte, schließlich war ihr Traum nicht unbedingt anders gewesen, geschweige davon, dass sie diesen Wunsch immer noch hatte.
Und wie erwartet kam auch gleich die Gegenfrage, wenn man es denn als eine bezeichnen konnte. Denn Luce fragte Jen, ob sie nicht vielleicht interessantere Träume gehabt hatte, beziehungsweise ob sie schon immer Fotografin werden wollte.

Wieder musste sie lächeln, was sie eigentlich sowieso schon die ganze Zeit tat. "Naja, es sind Kindheitsträume, die dürfen auf jeden Fall merkwürdig klingen und... ob meine frühen Träume wirklich interessanter waren weiß ich nicht ganz", fing sie an und ging ein paar Schritte von dem Gemälde weg, was ihn wohl auch zu seiner Frage brachte. „Wollen wir vielleicht auf den Balkon oder so gehen?“
Sie schaute wieder zu ihm und nickte. Inzwischen war die Menge an Leuten wirklich um einiges gestiegen und die erste Tanzrunde wurde eröffnet. Da konnte ein Besuch auf dem Balkon wirklich nicht schaden, wenn man etwas Ruhe wollte. Also gingen die beiden Seite an Seite den Weg hinaus ins Freie auf den Balkon, der in fahles, aber warmes romantisches, Licht getaucht war.

"Ich denke, dass ich wohl den gewöhnlichen Wunsch eines kleinen Mädchens hatte, das angefangen hatte Disney-Filme zu schauen: Den einen, wahren Prinz zu finden, der eines schönen Tages auf seinem weißen Pferd heran geritten kommt, um seine holde Prinzessin in die Unendlichkeit davon zu tragen."
Ein Blick zu dem rothaarigen Studenten, verriet ihr, dass er ihr aufmerksam zuhörte, trotz des Weges zum Balkon. "Und nun ja, was meine heutige Leidenschaft angeht..."

Jennifer stockte kurz, entschied sich dann aber doch dazu Lucas ihre kleine Geschichte zu erzählen. "In New York habe ich am aller meisten immer den Time Square bewundert. Habe beobachtet, was Straßenkünstler taten, um sich ihr Geld zu verdienen. Das tollste war mal ein Feuerkünstler, wie er mit den heißen, gefährlichen Flammen spielte, obwohl meine Mum mir immer deutlich gemacht hat, nicht mit dem Feuer zu spielen.", sagte sie und erinnerte sich mit einem verträumten Lächeln an ihre Kindheit in der Stadt, die nie schläft.
"Auf jeden Fall habe ich schon da gewusst, dass ich solche Momente eines Tages mal festhalten wollte. Momente voller Träume, Leidenschaft und Liebe für das was man tat, also war ich natürlich vollkommen hin und weg, als ich meine erste Kamera geschenkt bekommen habe.", lachte sie und sah dann wieder zu Luce, der in dem warmen Licht, das von Drinnen hinaus strahlte, wirklich toll aussah.

"Klingt bestimmt, wie eine kleine perfekte Welt...", sagte sie etwas bescheiden, stellte sich jedoch wieder vor ihn und nippte an ihrem Glas, von dem sie heute keines mehr nehmen würde. Schließlich wollte sie sich nicht vollkommen benebeln, sondern höchstens etwas lockerer machen, wogegen auch nichts sprach, solange man die Kontrolle bewahrte.
"Was ich auch ehrlich sagen muss... Ich war richtig geflasht, als du in dem Prinzenoutfit auf dem weißen Pferd durch den Märchenwald spaziert kamst und mir dann auch noch geholfen hast, um da 'rauszufinden," sagte sie ihm noch, wenn sie jetzt schon mal bei den Träumen waren.

tbc: Balkon

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 13, 2014 10:38 am

cf: Salvatore Boarding House - Stefan's Bedroom

Als sie das imposante Haus der Urvampire betraten, fanden seine Augen sofort ein paar bekannte Gesichter unter den Anwesenden. Zuerst fielen im Caroline und Matt ins Auge, die seltsamerweise mit der Gefährtin von Klaus zusammen standen und Anstalten machten, nach draußen zu gehen. Dann sah er den Rücken von Sam, der mit einer Blondine am Arm gerade den Ballsaal betrat, und Elena machte ihn schließlich auf Jo und Dean aufmerksam. Stumm unterhielten sie sich ein bisschen und während die Frauen ihre Erscheinung gegenseitig komplimentierten, warfen sich die Männer zuerst ein Lächeln zu, gingen dann jedoch zu einem etwas ernsteren, geschäftsmäßigen Blick zu. Es war Stefan ausgegangen, denn er wusste, was es bedeutete, dass die Jäger alle hier waren. Sollte etwas passieren, würde es hier Tote auf beiden Seiten geben, und mit dem Wissen um seinen gefühllosen Bruder, der mit Rebekah höchstpersönlich auf der Treppe stand, war das ein beunruhigender Fakt.

Seine Freundin neben ihm hatte den jüngeren Salvatore auf die beiden Gestalten auf der Treppe aufmerksam gemacht, und es musste einfach so kommen, dass sich sein Blick und der von Bekah trafen. Ein wehmütiger Glanz trat in seine Augen und ein kaum zu sehendes Lächeln schlich sich gleichzeitig auf seine Lippen, denn bei ihrem Anblick in dem schönen Ballkleid und dank der Athmosphäre um ihn herum, die durch die an die 20er angelehnte Umgebung ihre Wirkung keineswegs verfehlte, wurde der Vampir schlagartig in seine Vergangenheit nach Chicago zurückversetzt. Außerdem fluteten Bilder von ihrem Wiedersehen, nachdem die schöne Blondine sich aus der Gefangenschaft ihres Sarges hatte befreien können, seinen Kopf. Der Erste, den sie hatte sehen wollen, war er gewesen, doch alles, was er ihr zu bieten gehabt hatte, war schwere Enttäuschung und Worte, die ihr das Herz schmerzen ließen. Stefan wusste, dass ihr Erscheinen hier mit Damon tiefergehende Gründe haben musste, doch es würde sie auch nicht kalt lassen, dass sie ihn zusammen mit Elena sah. Er nahm sich vor, heute mal mit ihr zu sprechen!

Wie immer erfasste seine Freundin den Zusammenhang zwischen dem Geschehen hier beinahe augenblicklich, und sie stellte auch sofort die richtigen Fragen. Manchmal beunruhigte dies den Vampir, denn dank der letzten paar Minuten war seine Nervosität und die Angst um die schöne Brünette neben ihm noch einmal rapide angestiegen! Und als wäre das nicht schon genug, trat daraufhin auch noch Klaus zu ihnen, begrüßte sie gerade zu förmlich und hatte dieses für ihn typische Grinsen auf den Lippen. Schlagartig wurde die Miene des jüngeren Salvatores finster und er zog die Doppelgängerin eng an sich, legte den Arm um ihre Taille. Es gefiel ihm nicht, gleich von Anfang an so viel von seiner Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen, schließlich wusste er genau, was hinter alldem steckte!

Mit einem Nicken und einem einfachen "Klaus." erwiderte er die Begrüßung, hielt sich von da an aber zurück. Elena hatte ohnehin dieselben Gedanke wie er, wie es schien, also lauschte er bloß und konzentrierte sich auf jede Regung, die ihm Gefahr suggerieren könnte. Die Frage, die dann von seiner großen Liebe kam, interessierte ihn selbst brennend, aber die Art, wie Elena sie gestellt hatte, könnte jemandem den Kopf kosten. Deshalb drückte er sie etwas an sich, um ihr das zu vermitteln. Auch wenn sie aufgebracht und ihr Temperament nicht selten schwer zu bändigen war, so musste sie sich dennoch zusammenreißen!

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 13, 2014 11:31 am

Es war nicht verwunderlich, dass ihr kalte Verachtung entgegenschlug von dem Jungen, der sich als Matt Donovan vorstellte. Die Art, wie er sich schützend vor die blonde Vampirin stellen ließ, erinnerte sie stark an Nik, dass sie lächeln musste. Die Situation war nicht witzig, aber die Ähnlichkeit war einfach zu stark, als dass sie unbemerkt bleiben könnte. Er stellte klar, dass sie es gewesen war, die beinah sein Glück zerstört hätte. Die Tatsache konnte man nicht wegreden. Sie hatte Caroline gefangen genommen und auch wenn sie Ersatz gefunden hatte und das von Beginn an auch vorhatte, musste sie dich zugeben, dass sie erst einmal das Laben des Mädchens gefährdet hatte.

Beide wollten nicht mit hinauskommen, was Rowena doch irgendwie ärgerte. Als ob sie bei einem Ball jemandem das Herz herausreißen würde! Mal davon abgesehen, dass sie es eh nicht tun würde. Sie wollte hier ganz sicher nicht vor dutzenden Ohren ausbreiten, dass ihr Mann sie monatelang misshandelt und vergewaltigt hatte, dass er sie gebrochen und letzten Endes auch getötet hatte. Das ging niemanden etwas an. Nicht einmal Kol wusste das. Es wussten nur Nik, Bekah und Elijah und Letzterer war nicht anwesend. Sie konnte aber auch verstehen, dass die andere um ihre Sicherheit fürchtete. Resigniert nickte sie.

„Gut, dann hier in der Kurzfassung.“, sagte sie und stellte damit klar, dass sie hier niemals die volle Wahrheit aussprechen würde. „Du hast mich von meiner schlechtesten Seite kennengelernt, Caroline. Intrigen, Töten, das alles ist nichts für mich, war es noch nie. Ich habe nie getötet.“, sagte sie und es entsprach der Wahrheit. Selbst ein Engel hatte es in ihrem Wesen gesehen und sie in diesem Punkt für unschuldig befunden. „Ich hab dich für Nik in Gefahr gebracht, nicht wegen mir, sondern für ihn. Er ist der einzige, für den ich so etwas machen würde.“

„Hast du jemals Mittelalterfilme oder –bücher gelesen, Caroline? Die Hochachtung, mit der eine Frau vom Held umworben wird, wie sanft der König mit seiner Gattin umgeht? Die aufrichtige Liebe, mit der ein Barde die Schönheit der Frau besingt? Vergiss das alles. Es entspricht in keinster Weiser der Wirklichkeit. Eine Frau war weniger wert als ein gutes Pferd. Eine adlige Frau war zeit ihres Lebens immer einem Mann unterstellt, ihrem Vater, ihrem Bruder, ihrem Gatten. Es war ihr nicht erlaubt, eigene Entscheidungen zu treffen und es spielte keine Rolle, wie ihr Vormund mit ihr verfuhr. Er hatte jedes Recht, mit ihr zu tun, was er wollte, egal was es für die Frau bedeutete. Der Barde wollte seinem Herr schmeicheln und besang deswegen die Frau, alles andere hätte ihm das Leben gekostet.“, sagte sie und schwieg dann einen Moment, da ihr nur allzu deutlich im Gedächtnis war, was es für sie bedeutet hatte, dass Redvers mit ihr tun konnte, was er wollte. Niemals würde sie vergessen, was Redvers ihr angetan hatte. Die Diener im schloss wussten es alle, aber niemand hätte je etwas dagegen unternommen. Wenn er ihr Knochen gebrochen hatte, wurden die Verletzungen stillschweigend versorgt und alles ging weiter wie üblich.

„Ihr beide wollt heiraten, weil ihr euch liebt. Ich wurde aus politischen Gründen verheiratet, um einen aufmüpfigen Lord an meine Familie zu binden. Es war völlig alltäglich und das Schicksal einer adligen Frau. Meine Ehe war die Hölle, nicht weil ich an einen Mann verheiratet worden war, der mehr als dreimal so alt war wie ich. Wenn ich Hölle sage, dann meine ich das genau so.“, sagte sie und der Schmerz war hörbar, selbst wenn sie ihn sich nicht anmerken lassen wollte. „Es war Nik, der mich da raus geholt hat und nicht nur das. Er hat mir meine Freiheit geschenkt. Ihr seid beide in einer Zeit geboren, in einer Kultur, in der man frei ist, deswegen könnt ihr gar nicht begreifen, was es bedeutet, frei zu sein, was es heißt, wenn man eine Entscheidung treffen darf, denn für euch ist es eine Selbstverständlichkeit. Was Nik wirklich für mich getan hat, könnt ihr nicht verstehen, aber das ist der Grund, warum ich fast alles für ihn tun würde. Ich habe dir versprochen, ich würde einen Ersatz für dich finden, Caroline, und das habe ich getan. Ich habe mir erlaubt, über dein Leben zu bestimmen, wie über meins bestimmt wurde, das war falsch und es tut mir leid. Du musst meine Entschuldigung nicht annehmen und ich will auch kein Mitleid erwirken, aber du sollst verstehen, warum ich es getan habe, warum ich es für Nik getan habe.“, sagte sie und sah dabei zu der blonden Vampirin auf. Es ging ihr wirklich nicht darum, Vergebung zu erlangen, denn was brachte einem irdische Vergebung, wenn es doch Gottes Vergebung war, auf die es ankam. Sie wollte nur, dass der Eindruck von ihr korrigiert wurde. Sie war nicht das Monster, das Caroline logischerweise in ihr sah.

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 13, 2014 11:46 am

Selbstverständlich wunderte ihn die feindselige Ablehnung, die ihm bei seinem Erscheinen von Stefan und Elena entgegen gebracht wurde, nicht. Er war nicht sonderlich beliebt bei den beiden, was gute Gründe hatte, aber es kümmerte ihn nicht wirklich. Es gab Schlimmeres, und sie konnten ihm nicht gefährlich werden, in keinster Weise. Dafür hatte er mit seiner Verwandlung in einen Hybrid gesorgt! Wie es für ihn typisch war und wie man es von ihm kannte, blieb er, die Arme auf dem Rücken verschränkt und sein Grinsen auf den Lippen, vor dem Paar stehen und nickte auf deren Begrüßung für ihn hin. Mit der Frage, warum Damon die Begleitung seiner Schwester war, war er allerdings nicht gefasst gewesen. Genauer gesagt, wusste er das gar nicht. So wie er seine Schwester kannte, war der Grund dafür allerdings sicher nur die Provokation, denn ihre tiefe Zuneigung für den jüngeren Salvatore würde sie daran hindern, etwas für den älteren zu empfinden und diese Farce hier aus Liebe oder dergleichen abzuziehen!

Als dieses Thema geklärt und abgeschlossen war, musterte Nik die Doppelgängerin. Sie hatte ohnehin einen dunkleren Teint und dazu die langen dunklen Haare waren wohl auch der Grund, warum ihr das satte Rot des Kleides so gut stand. Sein Blick hielt den der jungen Frau gefangen und er griff nach ihrer freien Hand, um einen Kuss auf ihrem Handrücken zu platzieren.

"Wisst ihr, ich freue mich, dass ihr hier seid, auch wenn ihr es mir vielleicht nicht glauben wollt. Dennoch warst du einst mein engster Freund, Stefan." Nun trafen sich die Blicke der beiden Männer. "Es erinnert an alte Zeiten, wenn ich dich hier sehe. Ich hoffe, ihr könnt euch wenigstens ein bisschen amüsieren, und falls es euch an etwas mangelt, dann lasst es mich einfach wissen. Für die Menschen unter uns: Das Buffet wird in der nächsten Stunde eröffnet und die Küche arbeitet auch bereits auf Hochtouren. Ich wünsche einen schönen Abend!"

Als sich der Ursprüngliche rückwärts und mit den Augen weiterhin auf seine Gegenüber gerichtet von ihnen entfernte, war das Grinsen wieder auf seine Lippen zurück gekommen. Er wusste genau, dass zumindest Stefan mit etwas anderem als einem harmlosen Gespräch gerechnet hatte, also sollte dies genug Verwirrung gestiftet haben! Irgendwann an diesem Abend würde er Elena schon noch allein erwischen, dann konnte er ganz offen mit ihr sprechen. Als er sich dann schließlich umwandte, um wirklich zu gehen, warf er den zweien der Jägergruppe, die sich, offensicht unauffällig, wie sie dachten, genähert hatten, einen freundlichen Blick zu, der allerdings nicht bezweifeln ließ, dass er sie die ganze Zeit über bemerkt hatte.

Einen an ihm vorbeihetzenden Kellner wies der Hybrid daraufhin an, die Champagnergläser allmählich verschwinden zu lassen und damit zu beginnen, hochprozentigere Tropfen auszuschenken. Gerade als er seine Sinne wieder auf Rowena, die immer noch bei der Blondine, die ihm eigentlich das Ritual hätte verschönern sollen, und deren Freund, wie es schien, stand, gerichtet hatte, fiel ihm diese merkwürdige Präsenz auf. Schon einmal hatte er sie gespürt, doch das war schon eine ganze Weile her. Dennoch erinnerte er sich noch genau, was ein solch finsteres Gefühl in ihm verursacht hatte! Dämonen! "Schön! Wenn sie spielen wollen, ich bin gerne bereit dazu! Rowena wird nicht aus den Augen gelassen!" Diese 'Nachricht' vermittelte Nik auch seiner Schwester mit einem eindeutigen Blick, bevor eine kleine Gruppe, die eben durch die große Eingangstür schritt, seine Aufmerksamkeit beanspruchte. Da war sie ja, seine neuste Schöpfung! Und ein fremder Werwolf noch dazu! Der Abend versprach tatsächlich, interessant zu werden!

tbc: Empfangshalle

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Solveig Ofstad
Vampire
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BeitragThema: Mikaelson Manison   Do Aug 14, 2014 2:53 pm

Mittlerweile betraten immer mehr Menschen oder was sie auch immer waren, den Raum. Jedoch kannte sie immer noch niemanden von den anwesenden. Einige schauten sich diese wunderschöne Villa an andere wiederum gingen mit ihren Partnern auf die Tanzfläche. Zu gerne würde sie heute tanzen. Jedoch glaubte die Blondine nicht daran, das es dazu kam, da die meisten schon eine Begleitung hatten. Nur sehr wenige waren alleine hier.

Solveig betrachtete den Raum und ging ein paar Schritte. Die Norwegerin fragte sich, was wohl die Familie machte die, dieses Haus gehörte. Irgendetwas mussten sie doch arbeiten ansonsten konnten sie sich doch nicht so eine schicke Villa leisten. Ihr Blick viel schließlich auf die Kleider der anderen Frauen. Da waren schon einige schöne Exemplare dabei gewesen. Mit ihrem Kleid aber, war sie vollkommen zufrieden, sie mochte es nicht, wenn zu viel Glitzer an ihrer Kleidung war. Einige Kleider waren bestimmt sehr teuer gewesen. So, wie die Damen schon alleine aussahen besaßen sie auch schon eine Menge Geld.

Als ein Kellner an ihr vorbei kam, nahm sie sich ein Glas Champagner. Daraus trank sie einen Schluck. Er muss ein sehr guter Champagner gewesen sein. Normalerweise trank sie so etwas nicht gerne. Heute Abend war es aber nicht wichtig, wann hatte sie sonst wieder die Gelegenheit so ein Getränk zu trinken. Die Norwegerin ging weiter. Von der einen auf die anderen Sekunde passte sie nicht auf und schüttete beinahe einer anderen Blondine ihren Champagner über, das schwarze Kleid der anderen. Jedoch konnte die junge Frau noch rechtzeitig ausweichen. „Passen Sie gefälligst auf.“, meinte sie in einem unfreundlichem Ton zu ihr. Solveig biss sich auf die Zähne. „Tut mir leid, ich habe nicht ganz aufgepasst. Ich hoffe ich habe keinen Champagner auf ihrem Kleid verschüttet,“ meinte sie. Die andere Frau war nicht gerade freundlich zu ihr. Das konnte sie verstehen. Sie wäre auch sauer, wenn jemand so etwas machen würde.

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Trent Cingsley
Psychic
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 15, 2014 11:56 am

Noch während sie in Trents altem VW-Bus zu dem Ball fuhren, bemerkte er, wie sich Luna ständig im Rückspiegel betrachtete. Kurz musste er lächeln.
"Es reicht wohl nicht zur Bestätigung, dass du nach wie vor hammermäßig aussiehst, oder?", fragte er sie leicht grinsend.
Jedoch nützte seine Bemerkung nicht viel, denn die junge Hexe betrachtete sich weiterhin im Spiegel. So, als ob sie irgendwie nicht richtig fassen könnte, dass es tatsächlich sie selbst war, deren Gesicht im Spiegel auftauchte.

Ebenso wie der junge Mann mit dem Zylinder schaute Luna zu dem riesigen Anwesen. "In so einem großen Haus wollte ich früher mal mit meiner Familie wohnen ..."
Trent betrachtete sie traurig. Lunas ganze Familiengeschichte war so grauenvoll, dass sich ihm fast der Magen umdrehte, wenn er daran dachte, was dieser Diego ihr angetan hatte.
Es war eine Sache, Geister zu sehen, die ständig mit dem Spruch nervten 'Hilf mir gefälligst, wieder lebendig zu werden!'. Und wenn es nicht dieser Spruch war, wurde von vielen auch bevorzugt: 'Hilf mir gefälligst, meine Rache zu nehmen!!!'.
Wenn Geister Rache an Lebenden nahmen, endete das meist damit, dass der junge Mann später Besuch von eben jenen Geistern erhielt, die der Rache des einen Geistes zum Opfer fielen und dann wiederum darauf bestanden, ebenfalls Rache zu nehmen. Rache war ein ewiger Kreislauf. Sie hörte niemals auf - und meist waren Leute wie Trent (die, die in der Lage waren, Geister zu sehen) die Leidtragenden davon. Wer wurde denn heimgesucht und genervt?! Es waren nicht die Geister, die genervt wurden. Nein, stattdessen nervten sie Trent und alle anderen Medien, die sie finden konnten.
Eine andere Sache war es jedoch, wenn man als lebender Mensch dabei zusehen musste, wie seine eigene Familie umgebracht wurde.

Kurz dachte der junge Mann an die Frau aus dem Grill, die von dieser nervenden alten Klapperschlange heimgesucht wurde. Ob es ihr wohl gut ging? Ob die nervende Heulboje weitere Versuche unternommen hatte, diese Meredith anzugreifen?
"Ich glaube, meine ganze Schule würde vier mal in dieses Haus hier passen. Und meine Wohnung ungefähr …" Er schnalzte kurz mit seiner Zunge und überlegte. "25- oder 30 Mal." Dann schüttelte er seinen Kopf. "Was würdest du in so einem großen Haus denn anfangen, Luna? Erst mal würdest du dich schlichtweg verlaufen. Dann …" Er deutete auf die großen Fenster, die gar nicht mehr abzählbar waren. "… die ganzen Fenster. Schon mal daran gedacht, wer das alles putzen soll? Du bräuchtest für so ein riesiges Haus sicherlich mehr als 10 Putzfrauen, die alleine nur für die Fenster zuständig sind." Er sprach immer schneller und akzentreicher, so dass ihn fast niemand mehr verstehen konnte. "Dann noch die Putzfrauen, die Staub wischen, Staub saugen und so weiter und so fort. Du bräuchtest einen Milliardär wie Dagobert Duck, um dir so was leisten zu können. Doch bei dem Gehalt, was der alte Knauser mir fürs Geldscheinbügeln gegeben hat, bezweifle ich, dass er für die Putzkolonne aufkommen wird."
Erst jetzt bemerkte er, dass Luna den Rest seiner Rede gar nicht mehr verstanden hatte. "Tschuldigung. Aber wenn ich einmal angefangen habe, mit Reden, kann es schwer werden, wieder aufzuhören", sagte er wieder mit verständlicher und langsamer Sprache.

Als Trent seiner hübschen Begleitung den Champagner reichte, drehte sie das Glas erst einige Male in der Hand, ohne etwas zu trinken.
"Sag, Luna - hast du irgendwo die Nummer von dieser Meredith? Vielleicht kannst du dich ja mal erkundigen, ob sie noch genervt wird oder ob sie …" Die Worte 'ob sie noch lebt' verkniff er sich. "Na ja, ob es ihr gut geht. Die Schreckschraube vor dem Grill sah nicht unbedingt so aus, als ob sie mein Gequatsche endgültig in die Flucht geschlagen hätte."

Auf sein genervtes Entdecken eines weiteres Zylinderträgers, der nach Trents Meinung eher auf das Titelbild des Time-Magazin gehörte, statt hierher, nahm Luna ihm seinen Hut vom Kopf, so dass seine Haare wirr vom Kopf abstanden.
"Ich seh furchtbar aus mit meinen Haaren", murmelte er leise und blickte betrübt in sein Champagnerglas.
"Für mich siehst du immer autoritär und attraktiv aus – mit oder ohne Zylinder."
Der junge Mann schaute die hübsche Hexe an und lächelte. Und als sie ihm seinen Chapeau Claque wieder aufsetzte und ihm einen sanften Kuss gab, fühlte er sich wie der glücklichste Mann im ganzen Universum.

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Mikaelson Mansion

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