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 Mikaelson Mansion

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AutorNachricht
Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 15, 2014 6:08 pm

cf: Eingangshalle

Jo dachte nicht an die Möglichkeit, dass das Stupsen Dean nerven könnte. Sie merkte es erst dann, als er ihren Ellenbogen beim letzten Mal einfach schnappte und sie so daran hinderte. Aber es war in Jos Augen in diesem Moment einfach der unauffälligste Weg, jemanden auf etwas aufmerksam zu machen. Jo hätte ewig so weiter machen können, denn hier gab eine jede Menge Persönlichkeiten und Gegebenheiten zu entdecken. Dieser ganze Ball könnte so toll sein: Klasse Essen, hochwertiges Prozentiges, Tanzen, Reden, Freunde wiedersehen .. solche Anlässe waren meist die ideale Gelegenheit, um mal die Seele baumeln zu lassen und Kontakte aufzufrischen.

Aber für die Jäger kam das nicht in Frage. Selbst wenn Bälle Jos heimliche Leidenschaft wären, könnte sie sich hier nicht auf die Feierlichkeit konzentrieren. Nach außen hin gab sie vielleicht den höflichen Gast. Aber innen drin sah es ganz anders aus. Wie sollte man unter all den Wesen entspannen? Das war keine Feierlichkeit - das war lediglich ein weiterer Job für die Jäger, auch wenn es offiziell nichts zu tun gab.

Dean war ebenfalls nicht abgeneigt, herauszufinden, was Niklaus von Elena und Stefan wollte. Und was Jo anging, sie war echt neugierig. Noch bevor sie auf die kleine Gruppe zutraten, drehte sie sich noch einmal nach Sam und Lianne um, die zur Tanzfläche verschwunden waren. Sam hatte noch einmal zur Vorsicht geboten. Als wenn ihnen das nicht klar war.
Dennoch sah sie sich im gleichen Atemzug nach dieser Blondine um, die Lianne so angestarrt hatte. Doch auf den ersten Blick sah sie sie nicht mehr. Sam würde nach ihr Ausschau halten müssen.

Als sie näher kamen, entfernte sich aber Klaus schon wieder von Stefan und Elena. Bei seinem Grinsen durchfuhr es die Jägerin automatisch kalt, als er sie ansah. Er tat so offensichtlich auf unschuldig und lammfromm, dass Jo sicher war, dass etwas im Busch war. Sie konnte sich partout nicht vorstellen, dass dieser garantiert teure und aufwendige Ball nicht mal eben so veranstaltet wurde.
Oder wurde sie doch paranoid? Nein. Der erste Instinkt täuschte einen nie.

Sie sah zu Elena und Stefan und hob fragend eine Augenbraue, ehe sie zu Dean sah. Sie standen von dem Pärchen imer noch etwas entfernt.
Bei Caroline, Matt und Rowena schien es nicht so prall zu laufen. Beide Seiten machten keinen glücklichen Eindruck. Wem konnte es Caroline auch verdenken? Sie selbst würde wohl nicht anders reagieren.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 15, 2014 8:06 pm

Ja die Liebe zu Stefan ist echt gewesen und auch wenn es ihr damals schwer gefallen ist sich gegen ihren Bruder und für ihn zu entscheiden, würde sie es jederzeit noch einmal tun. In ihrem gesamten Dasein als Urvampir hatte sie keine Mann so sehr geliebt und die Tatsache, dass er nun mit Elena da war, machte es nur noch schmerzvoller. Wie schon so oft fragte sie sich was die Petrova Doppelgängerinnen nur an sich jazzen. Zuerst Tatia bei Klaus und Elijah, dann Katerina welche es schaffte Elijah und Trevor als auch Jahrhunderte später Stefan und Damon zu verzaubern. Und schlussendlich Elena Gilbert, welche mit der Unschuld die sie ausstrahlte nicht weniger Macht hatte. Es war grauenvoll zum mitansehen!

Kaum hatte Bekah Damon berührt, drückte dieser ihre Hand etwas zu fest und funkelte sie zornig an: "Hör endlich auf mich einfach abzufassen" ermahnte er sie, was die Blonde nur den Kopf schütteln ließ. Nicht einmal ohne Gefühle war er für etwas Spaß zu haben! "Stefan liebt dich nicht mehr, finde dich damit ab. Gegen eine Doppelgängerin kommt auch ein Blondie wie du nicht an!" meinte er dann und traf damit genau ins Schwarze. Seine Worte taten weh und am liebsten hätte sie ihn sofort zurück in den Keller geschliffen um ihm ein weiteres Mal zu zeigen, dass man mit ihr nicht so umging, doch sie nahm sich zusammen und reckte ihr Kinn in die Höhe. "Da spricht wohl jemand aus Erfahrung, immerhin gehörst doch auch du zu denjenigen die dem Charme der Doppelgängerinnen nicht widerstehen können!" Rebekah wusste durch Dämons Erinnerungen von seiner unsagbaren Liebe zu Katherine, wie er über ein Jahrhundert lang auf sie gewartet hatte oder von den anfänglichen Gefühlen für Elena und auch wenn sie erneut das schlechte Gewissen überkam, hielt sie sich zurück. Auf abnormale Art und Weise hatten Bekah und Damon mehr gemeinsam als sie sich eingestehen wollten und vielleicht war gerade das der Grund wieso die Blonde es nicht auf seinen Tod abgesehen hatte.

Als sie den älteren Salvatore aus den Augen ließ, traf sie Niks eindringlichen Blick. Unwillkürlich sah sie sich nach Rowena um, welche zusammen mit einem ihr fremden Pärchen einige Meter entfernt stand . Zwar wusste die Ursprüngliche nicht was Niks Sorge veranlasste aber sie würde aufmerksam sein. In ihrem eigenen Haus brauchte man nicht einmal auf die Idee zu kommen Unfrieden zu stiften.

Tief atmete sie durch und wandte sich wieder an Damon. "Also..." setzte sie an und verlagerte ihr Gewicht von einem Bein auf das andere. " bist du hergekommen um mich zu beleidigen und wie eingefroren auf der Stiege zu stehen oder wollen wir den Abend genießen und Spaß haben?! Ich überlasse die Entscheidung ganz dir!"
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Damon Salvatore
CO-ADMIN | Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Aug 16, 2014 4:21 pm

Der Seitenhieb der Blonden, dass auch er dem Charme der Doppelgängerin erlegen war, ließ ihn kalt. Mit seinen Gefühlen wäre er vermutlich tief verletzt gewesen und wäre einmal mehr von den Gefühlen für Katherine und den Schmerz, den diese bedeuteten überrannt worden. Jetzt jedoch war es ihm völlig egal und er zeigte nur ein gefühlloses Lächeln. „Genau. Lass es dir von jemandem gesagt sein, der weiß, dass die Doppelgängerinnen immer das bekommen, was sie wollen. Egal was für Konsequenzen es für andere hat.“, sagte er völlig neutral, obwohl die Aussage ziemlich hart war. In seinen Augen waren sowohl Katherine als auch Elena einzig auf sich bedacht, selbst wenn Elena es unter einem Deckmantel der Nächstenliebe versteckte. Nun, jetzt war es ihm ziemlich egal. sollten sie doch alle machen, was sie wollten, es war ihm egal.

Die Anschuldigung des Blonden, er würde wie eingefroren herumstehen, ließ ihn eine Augenbraue nach oben ziehen. „Süße, bist du wirklich hier? Wir tanzen, falls dir das entfallen sein sollte.“, sagte er mit einem kalten Lächeln und um es ihr zu beweisen, wirbelte er sie kunstvoll herum. Diese Frau konnte einen echt fertig machen. Sie war eben doch ein verzogenes Püppchen. Andererseits sprach es für seinen Führungsstil, dass sie nicht einmal bemerkte, wie er ihre Bewegungen lenkte. Man konnte alles zu seinem Vorteil auslegen, wenn man nur wollte und Damon war egozentrisch genug, um derart von sich selbst eingenommen zu sein. Aber wenn man ehrlich war, hatte er auch allen Grund, um derart von sich überzeugt zu sein, immerhin war er Damon Salvatore. „Lass dich gehen, Blondie und genieße den Tanz.“, sagte er leichthin und berührte sie nun wesentlich intimer und sanfter. Er hatte keine Lust, dass sie noch zickiger wurde.

In diesem Moment kam Allison in den Raum. Sie trug ein tolles Kleid. In ihrer Begleitung waren ein Werwolf, der fürchterliche Lockwoodbengel und eine weitere Hybridin. Es war zu vermuten, dass die beiden die neuen Spielkameraden von Allison waren, die beiden Flohteppiche, die sie ihm vorzog. Unter anderen Umständen wäre er fürchterlich wütend geworden, wäre verletzt, da Allison nicht ein einziges Mal versucht hatte, ihn zu erreichen, jetzt aber störte es ihn nicht, auch dass Allison Tyler in Schutz genommen hatte, obwohl es dieser Mistkerl gewesen war, der ihn fast getötet hatte. Die Rache dafür würde schon noch kommen. Dass seine Freundin sich auch noch mit weiteren Werwölfen abgab und mit diesem offenbar recht intim zu sein schien, würde er auch noch zur Sprache bringen. Oder auch nicht. Sollte sie doch machen, was sie wollte, es störte ihn nicht.

„Nun, Blondie, was ist der Zweck dieser Veranstaltung? Ihr wollt doch sicherlich nicht nur euer hübsches Haus präsentieren.“, sagte er so leise, dass nur sie ihn hören konnte. Es gab genug Lauscher hier, die über sehr gute Ohren verfügten. Es musste nicht jeder ihr Gespräch hören.

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Aug 16, 2014 10:21 pm

Diese Andere Hexe war ganz sicher gefährlich und sie sollte den Jäger Bescheid geben, andererseits tummelten sich hier so viele übernatürliche Wesen, dass man sicherlich die Hälfte der Gäste töten müsste, wenn man alle Nicht-Menschen beseitigen wollte, zumal unter ihnen auch welche waren, die man zu den Guten zählen konnte. Es war verwirrend. Shizuka war nie jemand gewesen, der sofort alles Übernatürliche verteufelte, so wie andere Hexen es oft taten. Sie wusste durchaus, dass es Grautöne gab und nicht jeder böse war, nur weil er eben kein Mensch war. Genaugenommen war auch sie kein Mensch, denn sie war eine Hexe, eine Dienerin der Natur.

Die Gedanken von Lianne kamen überraschend. Wenn jemand direkt an sie Gedanken richtete, konnte sie diese hören. Ein Dämon war hier? Wie wunderbar. Sie vermutete, dass Sam sich auch selbst schützen könnte, immerhin war er ein Jäger, aber das konnte er Lianne wiederrum nicht sagen. Die beiden sollten wirklich ganz schnell die Wahrheit übereinander sagen. Das würde so vieles einfacher machen. „Hier gibt es etliche, die nicht menschlich sind.“, antwortete sie der blonden Halbdämonin. Sie schloss für einen Moment die Augen und ließ ihre Magie fließen und spürte die anderen Wesen. Es waren so viele. Ihre Hand um das Orangensaftglas spannte sich nervös an. Wenn hier irgendein übernatürliches Wesen etwas Böses plante, konnte das durchaus gefährlich werden.

Sie sah, dass sich Lia und Sam auf sie zubewegten und sie kam ihnen entgegen. Die beiden gaben ein traumhaftes Paar ab und der Hauch eines Lächelns lag auf den Lippen der Japanerin. Sie wusste, dass sie es nie sein könnte, die an Sams Seite war, also freute sie sich lieber für die beiden und hoffte, dass die Wahrheit ihre zarte Beziehung nicht kaputt machte. Es gab nicht nur Schwarz und Weiß. Es gab Grau und es gab Farben, Farben, die man sehen wollte. Sie verneigte sich vor den beiden.

Tbc: Ballsaal

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Matthew Donovan
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 17, 2014 5:29 pm

Matt atmete erleichtert aus, als Caroline das Angebot nach draußen zu gehen ablehnte und mitten in der Menge stehen blieb. Alles andere wäre einfach nur waghalsig und viel zu gefährlich gewesen. Rowena schien sich darüber allerdings nicht allzu sehr zu freuen. Was hatte sie gedacht? Dass sie ihr nach allem was geschehen ist einfach blind vertrauen würden und jegliche Vorsicht über Bord werfen? Sicher nicht!

„Gut, dann hier in der Kurzfassung. Du hast mich von meiner schlechtesten Seite kennengelernt, Caroline. Intrigen, Töten, das alles ist nichts für mich, war es noch nie. Ich habe nie getötet. Ich hab dich für Nik in Gefahr gebracht, nicht wegen mir, sondern für ihn. Er ist der einzige, für den ich so etwas machen würde" erklärte die Dunkelhaarige und Matt musste sich ein Würgen verkneifen. Fassungslos starrte der Junge sie an, den Arm immer noch um Caroline gelegt. Anfänglich unterstrichen ihre Worte noch den Eindruck den sie vermittelte - diese Unschuld in Person - doch ihr letzter Satz hatte das alles zerstört! Glaubt sie wirklich dass es das besser machte? Dass es eine Entschuldigung dafür war, Leben auszulöschen und damit so vieles zu zerstören, nur für die sadistischen Pläne ihres Partners?  Doch bevor einer der beiden sich dazu äußern konnte, fuhr sie fort und schaffte es sie ein weiteres Mal zu schockieren. Erstens weil sie ihren Erzählungen über das Mittelalter zur Folge, unheimlich alt sein musste und zweitens weil der Inhalt einfach nur grausam war. Matt stockte der Atem und er versteifte sich automatisch, als er den Schmerz in ihrer Stimme vernahm. Man musste nicht sonderlich sensibel sein um zu sehen wie schwer ihr das alles fiel und er glaubte ihr ohne irgendwelche Zweifel.

Matt glaubte das alles und in ihm kam augenblicklich Mitgefühl für ihre Vergangenheit auf. Ja, er hatte Mitleid mit der Frau die beinahe sein Leben zerstört hatte und wenn sie jemand anderes gewesen wäre hätte er sie auch noch in den Arm genommen, ihr stundenlang zugehört und seine eigenen Sorgen ohne zu zögern zurück gestellt, einfach weil er so war, aber jetzt seufzte er leicht und sah Rowena eindringlich in die Augen. Der Ausdruck in seinem tiefen Blau war nicht mehr kalt und abweisend, es strahlte nun die für ihn typische Wärme aus, allerdings vermischt mit Unverständnis.
"Mir tut leid was dir widerfahren ist... wirklich!" sagte er leise und biss sich auf die Innenseite seiner Wange. "So etwas sollte niemand ertragen müssen und ich will mir gar nicht ausmalen wie schrecklich das für dich gewesen ist, aber das erklärt für mich immer noch nicht wie du Care das antun konntest... Niklaus hat dich befreit und dir die Möglichkeit zu leben gegeben. Du liebst ihn und würdest alles für ihn tun, ich versteh das, mir geht es mit Caroline ganz gleich. Ich würde vor nichts Halt machen um sie zu beschützen aber du? Klaus ist nicht in Gefahr gewesen, ganz im Gegenteil! Er hat einen Vampir und einen Werwolf getötet, einfach so und beinahe wäre auch Elena daran gestorben, nur damit er noch machtvoller wird und sich eine Armee an Hybriden schaffen kann? Ich verstehe dass du ihn liebst und deswegen alles für ihn tun möchtest, aber wenn Care in den Sinn kommen würde einen Unschuldigen nach dem anderen umzubringen und ich ihr dafür auch noch Opfer bringen soll, würde ich definitiv nein sagen" entgegnete er und von Wort zu Wort wurde sein Blick wieder härter.

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 17, 2014 6:52 pm

Auch Stefan begrüßte Klaus, welcher das Pärchen mit einem zufriedenen Grinsen musterte. Er hatte eine Haltung eingenommen, welche Elena schon häufig an ihm gesehen hat und irgendwie machte ihn dieser Unschuldsblick nur noch angsteinflößender. Was sie allerdings noch viel mehr beunruhigte war die Tatsache, dass er sie mit seinen Augen förmlich fixierte und Stefan einige Sekunden lang keinerlei Beachtung schenkte. Irgendwie beschlich die Doppelgängerin das Gefühl, dass er was von ihr wollte, etwas ganz bestimmtes. Unwillkürlich erstarrte sie als Klaus ihr einen Kuss auf den Handrücken hauchte und ihnen erklärte wie sehr er sich freute, dass das Paar erschienen ist. Danach betonte er noch einmal, dass er und Stefan einst enge Freunde gewesen sagen. Elena hatte nach wie vor ein Problem damit sich das vorzustellen und wenn sie ehrlich war wollte sie gar nicht wissen wie das früher einmal funktionieren hat können. Ihr gefiel es nicht, dass ihr Freund sowohl eine Vergangenheit mit Klaus als auch mit dessen Schwester hatte.

"Wir sind gespannt" entgegnete Elend mit angespannter Miene. Sie hatte keinen Hunger. Der Salvatore hatte erst vor ein paar Stunden für sie gekocht und abgesehen davon war sie viel zu nervös um an Essen überhaupt zu denken. Als Klaus dann den Rückzug antrat, war ihr die Verwirrung wohl ins Gesicht geschrieben. Ihre Stirn legte sich in Falten und ihre Lippen öffneten sich leicht. Erst als der Ursprüngliche dich angewandt hatte und sie nicht mehr dieses diabolische Grinsen vor Augen hatte wandte sie sich an ihren Freund. "Was hat es damit bitte auf sich?" fragte sie.

Irgendwie konnte die Dunkelhaarige dich nicht vorstellen dass das hier eine einfache Begrüßung hat sein sollen. Mochte sein, dass Klaus ein guter Gastgeber war, aber jemand wie er Tat nie etwas ohne Hintergedanken.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 17, 2014 7:23 pm

cf: Empfangshalle

Selbst wenn Dean gewollt hätte, es war unmöglich die vielen verschiedenen Gruppen im Blick zu behalten. Egal ob Freund oder Feind.

Sam verschwand mit Lia in die Richtung, aus der Musik zu ihnen drang und mit ihnen verschwand auch die komische blonde Frau, welche ihnen einen so aufmerksamen Blick zugeworfen hatte.

Bei Matt und Caroline ging es wohl ähnlich unenspannt zu, wie bei Elena, Stefan und Niklaus.  Auch wenn der Hybrid sich alle Mühe gab den entspannt feierlichen Gastgeber zu mimen und Dean hätte sein letztes Bier drauf verwettet, dass zumindest Nik auch so entspannt und gut gelaunt war, wie er hier rüberkam.

Er hielt sich nicht lange bei dem Paar auf und verschwand dann mit einem Blick zu Jo und ihm, der zeigte, dass er auch sie bemerkt hatte. "Auch wenn er kein Monster wäre, würde ich ihn für diese selbstgefällige Arroganz hassen", knurrte Dean ganz leise zu seiner Freundin und es war keine Frage auf wen er das münzte. 

Der junge Mann, der Carolines Verlobter war, hatte sich nun mit ernstem Ausdruck an Rowena gewandt. Insgeheim fragte er sich ob der junge Mann wusste, dass er mit einem Vampir sprach. Vermutlich. Immerhin war seine Verlobte einer. Dean hoffte mal, dass er zumindest das wusste. Oder vielleicht war er auch gar nicht menschlich. Der Gedanke zog ein unhörbares Seufzen nach sich. Diese Stadt war einfach zu verrückt. Selbst für seine Verhältnisse.

Eigentlich war es ein Wunder, dass alles so gesittet zuging, angesicht dessen wie viele verschiedene Wesen sich hier tummelten.

Jemand stupste ihn unerwartet von der Seite und Dean zuckte kurz zusammen. Offensichtlich hatte sich sein Bruder von seiner Begleitung losgeeist. "Nik gibt ganz den charmanten Gastgeber und Rowena betreibt da hinten Small Talk mit Care und ihrem Verlobten. Und die sehen nicht glücklich darüber aus. Ansonsten finde ich es verwunderlich, dass es wohl lediglich am Buffet die ersten Verluste zu beklagen gibt", endete er zynisch.

"Wo ist deine Begleitung?", suchend sah er an Sam vorbei, doch niemand schien dem Riesen zu folgen.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 17, 2014 8:43 pm

Kaum hatte sie ausgesprochen trat ein arrogantes Grinsen auf seine Lippen. Ehrlich gesagt hatte sie ihrem Tanz tatsächlich keine Beachtung geschenkt. Die Erinnerung an die 20er und dazu der Anblick Stefans hatte sie vollkommen aus dem Konzept gebracht. Es machte sie wahnsinnig, dass sie immer noch so Tiefe Gefühle für den jüngeren Salvatore hegte und er eine solche Wirkung auf sie hatte. Bekah sollte einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht von derartigen Dingen ablenken lassen. Damon wirbelte sie einmal um ihre eigene Achse, vermutlich nur um seine vorige Aussage zu unterstreichen, dass er der bessere Tänzer der zwei Brüder war. Gut, er konnte definitiv tanzen und auch wenn sie es nicht zugeben wollte, hatte er schon seine Vorzüge!

"Ich glaube das ist ein Rat von dir den ich ausnahmsweise annehme" entgegnete sie grinsend. Ja, sie sollte den Abend genießen, auch wenn sie nicht vergessen durfte ein Auge auf Row zu haben! Gerade als sie nach dieser sah, entdeckte sie Allison, welche mit einem ihr fremden Werwolf eintrat, gefolgt von Tyler und Hayley, den Hybriden die Klaus in der Gruft verwandelt hatte. Bei diesem Anblick verzog sie augenblicklich das Gesicht und sie musste das Gefühl der Übelkeit unterdrücken. Was sie allerdings noch viel mehr ärgerte war der Blick den Nik ihnen zuwarf - den er dem billig aussehenden Miststück Allison zuwarf! Erst vor kurzem hatten sie gestritten wegen ihr und Rebekah hatte sein Versprechen nicht vergessen, hoffentlich würde er es halten. Zum gefühlten zehnten Mal heute war das einzige was sie aufmunterte die Tatsache, dass Damon neben ihr stand und das Allisons Kleinmädchenherz brechen würde.

So kam es ihr nur gelegen dass Damons Berührungen plötzlich intimer und zärtlicher wurden - sie standen perfekt um von der Runde gesehen zu werden. „Nun, Blondie, was ist der Zweck dieser Veranstaltung? Ihr wollt doch sicherlich nicht nur euer hübsches Haus präsentieren" sagte Damon leise an ihrem Ohr und fixierte sie mit seinen blauen Augen. Ein Lächeln erschien auf ihren Lippen, bevor sie sich ein weiteres Mal um sich selbst drehte und dann sanft an seiner Brust landete. "Natürlich nicht... wir wollen der Stadt zeigen wer wir sind, dem Gründerrat begreiflich machen was unsere Rückkehr bedeutet und auch wenn sie es vielleicht jetzt noch nicht verstehen, wird die Zeit kommen in der sie es tun. Weißt du sie sind alle so naiv... Glauben dass tatsächlich den Familien Lockwood, Forbes, Gilbert, Fell und natürlich Salvatore Mystic Falls gehört, aber da täuschen sie sich" erwiderte sie mit butterweicher Stimme.
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Caroline Forbes
ADMIN | Vampire
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 17, 2014 9:13 pm

Rowena schien wenig begeistert als sie nicht zustimmten nach draußen zu gehen. Es war Caroline egal. Sie konnte der Vampirin vor sich nicht das geringste bisschen Vertrauen entgegen bringen.
Auch wenn sie vielleicht nicht wirklich vorgehabt hatte, Caroline zu opfern und es ihr ehrlich leidtat, hatte sie Caroline von hinten überfallen. Und nach wie vor war sie sich nicht sicher, ob das hier keine Falle war, die genauso endete wie das letzte Mal.

Doch dann fing Rowena an zu erzählen.
Und nach und nach konnte Caroline verstehen.
Was Rowena für Niklaus gemacht hatte, Caroline würde das und Schlimmeres für Matt tun. Es gab nicht viel, dass sie für ihren Verlobten nicht tun würde.
Sie liebte ihn einfach so sehr.
Und bei Rowena war es wohl so, als ist Niklaus der einzige Grund warum sie noch lebt. Sie stand also in seiner Schuld.
Caroline konnte es zum ersten Mal verstehen und ihr Hass ebbte ab.
Sie merkte sogar, wie sich Matts Haltung veränderte. Und er war noch nervöser wegen dieser Sache gewesen als Caroline. Sie konnte sich sogar vorstellen, dass er Rowena mehr gehasst hat.

Rowenas Geschichte war heftig und Caroline konnte sich nicht vorstellen, wie jemand ihr das antun konnte.
Sie konnte es ebenso wenig verstehen, wie sie damals verstanden hatte, wie Rowena ihr so etwas antun konnte.
Die Vampirin vor ihr war ebenso mal ein Mensch gewesen wie Caroline, wie Matt es noch immer war und obwohl sie inzwischen unglaublich stark sein musste wirkte sie zerbrechlich. Und jetzt wo Caroline ihre Geschichte kannte, wurde der kalte Gesichtsausdruck durch einen fast schon betroffenen ersetzt.

Caroline wollte etwas sagen, doch Matt war schneller.
"Mir tut leid was dir widerfahren ist... wirklich!", sagte er und irgendwie hätte Caroline nicht damit gerechnet.
Sie konnte sich vorstellen, dass sie selbst es bei jeder Person, die Matt so etwas antun würde, als gerechte Strafe sehen würde. Sie konnte es nicht ertragen, Matt in irgendeiner Art leiden zu sehen. Es zeigte nur wieder, wie viel besser als sie Matt war. Es fiel ihm leichter zu vergeben.

Der nächste Teil von Matts Aussage war einer über den Caroline nicht nachgedacht hatte. Sie konnte sich vorstellen, dass es einfach die Kombination aus Liebe und Schuld war.
Sie hörte sich Rowenas Antwort an und sagte dann: „Rowena, ich kann dich verstehen. Und ich nehme deine Entschuldigung an. Ich sage nicht, dass es in Ordnung war, aber ich würde dasselbe für Matt tun“, sie schluckte und sprach dann den Teil aus, von dem sie wusste, dass er Matt vermutlich nicht gefallen würde. „Ich würde mich gerne noch mal mit dir treffen. Wenn ich Zeit hatte, darüber nachzudenken... Es war doch etwas viel auf einmal“, sie drückte Matts Hand und hoffte, dass er damit leben konnte.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 18, 2014 11:40 am

Der Behütete sah in einem so riesigen Haus offenbar auch viele Nachteile, an die Luna anfangs nicht gedacht hatte. Er zählte auf, dass man sich darin verlaufen könnte, dass man ein Haufen Putzkräfte bräuchte und die extrem hohen Kosten. Es war eh bloß ein Kindertraum gewesen in einem so großen Anwesen zu wohnen. „Man muss nicht zwingend viel Geld haben, um sich so ein Anwesen leisten zu können“ ,ihre Miene wurde finster, „einige Wesen sind in der Lage andere zu manipulieren“ ,dabei dachte sie an Vampire und sie war sich sicher, dass Trent das auch tat, „sie können sich die Putzkräfte einfach zurecht manipulieren und sie nebenher noch als Futter benutzen. Auch an das Geld kommen sie sicherlich leicht ran!“ Wut stieg in der jungen Hexe auf. Sie war wütend, dass solche Wesen überhaupt auf diesem Planten umherwandern dürfen. Glücklicherweise hatte Luna gelernt mit ihrer Wut umzugehen, sonst wäre hier in der Nähe wahrscheinlich irgendwo irgendetwas explodiert und das wäre nicht sehr vorteilhaft.

"Tschuldigung. Aber wenn ich einmal angefangen habe, mit Reden, kann es schwer werden, wieder aufzuhören" ,erklärte Trent seiner Begleitung. Diese beruhigte sich wieder ein wenig und entgegnete schwach lächelnd: „Passt schon. Worte tun ja nicht weh.“

Während die Hexe ihr Glas misstrauisch musterte, wollte Trent von ihr wissen, ob sie Merediths Handynummer hatte. Die dunkelhäutige Frau wandte den Blick von ihrem Getränk ab. „Ich glaube nicht, nein.“ ,um auf Nummer sicher zu gehen, holte sie ihr Handy aus einer kleinen zu ihrem Kleid passenden Tasche und ging ihre Kontakte durch. „Nein, ich habe ihre Nummer nicht.“ ,bestätigte sie und ließ ihr Handy wieder in der Tasche verschwinden. „Aber ich bin mir sicher, dass es Meredith gut geht. Sie ist eine erwachsene Frau und auch wenn sie es zur Zeit nicht so leicht hat glaube ich trotzdem, dass es ihr gut geht.“

Nach dem Kuss, den Luna dem Mann schenkte, wirkte er leicht verändert ...er wirkte glücklicher. „Hey“ ,sie lauschte auf und legte dem Mann zwei Finger auf die Lippen, sodass auch er gezwungen war zu lauschen, „erkennst du den Song?“ ,sie begann sich leicht im Takt der Musik zu bewegen. „Es ist der Song, zudem wir in dem Café in Waynesboro getanzt haben.“
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Trent Cingsley
Psychic
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 18, 2014 1:08 pm

Trent fragte sich, in was sich dieses Anwesen wohl während des Entenhausen-Zaubers verwandelt hatte. Fort Knox?! Wäre sicher cool gewesen.
"Man muss nicht zwingend viel Geld haben, um sich so ein Anwesen leisten zu können", meinte Luna zu ihm und ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich etwas. "Einige Wesen sind in der Lage andere zu manipulieren."
Charlie hatte ihm schon mal etwas Derartiges gesagt. Er meinte, die Vampire, die es hier vorrangig in Mystic Falls gab, könnten alle solche Hypnosetricks. Als er jedoch fragte, wie sie das anstellen würden, zuckte der Geist des Jägers mit seinen Schultern. Er hatte wahrscheinlich keine Ahnung, warum die Vampire hier Hypnose beherrschten. Als Trent ihn weiter nachfragte, wie man sich davor schützen konnte, zuckte Charlie wieder nur ahnungslos mit seinen Schultern. Daraufhin motzte der Behütete den Geist an, erst wieder aufzutauchen, wenn er Informationen hatte, die sich als etwas nützlicher erwiesen - und kurz darauf schlug er dem Geist die Tür vor der Nase zu.

"Ich wünschte, das könnte ich auch. Dann könnte ich die Geister manipulieren, wegzugehen und nie wieder zu kommen. Ich könnte mir den besten Job der Welt erschwindeln und wenn ich mehr Geld für meine Arbeit haben will, könnte ich meinen Arbeitgeber auch dazu hypnotisieren. Und ich würde meinen Vermieter dazu bringen, mich für 100 Dollar im Monat in meiner Bude hausen zu lassen." Schließlich war Trent nicht der Typ, der fürs Nichtstun auch noch Geld erhalten würde. Das wäre zu langweilig. Dann würde er sicherlich irgendwann nur noch auf seiner Couch rumgammeln und neue Hüte bestellen, während eine hypnotisierte Putzfrau seine Hüte hegte und pflegte.

"Sie können sich die Putzkräfte einfach zu Recht manipulieren und sie nebenher noch als Futter benutzen. Auch an das Geld kommen sie sicherlich leicht ran!" Luna wurde immer wütender und ihren Augen sprühten förmlich schon Funken.
Der Brünette nahm Lunas freie Hand in seine und drückte sie fest, so dass sie zu ihm sehen musste.
"Ganz ruhig. Das soll doch ein schöner Ball werden, oder?" Kurzerhand küsste er die junge Hexe sanft auf die Stirn. Ihr Zorn schien im Augenblick fast weggeblasen zu sein.

Kurz darauf überprüfte sie, ob sie Merediths Nummer nicht doch irgendwo hätte. Leider war das nicht der Fall.
"Aber ich bin mir sicher, dass es Meredith gut geht. Sie ist eine erwachsene Frau und auch wenn sie es zur Zeit nicht so leicht hat glaube ich trotzdem, dass es ihr gut geht", meinte Luna zu ihm.
Er selbst fragte sich jedoch, wie es überhaupt bei der geistersehenden Frau dazu gekommen war, dass sie auf einmal Geister sah. Sie sah noch nicht so lange Geister. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt hatte, dass einen die Toten besuchten, dann würde man sicherlich anders reagieren, als die Frau es vor dem Grill getan hatte.
Ein Medium war man entweder von Geburt an - wenn man eine Gabe hatte, die bewirkte, dass man Geister sah. Oder aber man starb, blieb kurz tot und lebte dann wieder und wurde fortan mit einem Fluch belegt. Das waren die zwei gängigsten Methoden.
Es war jedoch auch möglich, dass eine Hexe (eine böse, nicht so eine wie Luna) einen Menschen verfluchte, ohne dass er starb. Und als letzte Möglichkeit - doch das kam ziemlich selten vor - blieb noch, dass Menschen, deren Tod kurz bevorstand, eine andere Wahrnehmung hatten als die vor Leben sprudelnden Menschen.

"Wenn du magst, kann ich dir meine Handynummer geben", sagte Trent zu seiner Begleitung. Ihm war aufgefallen, dass sie das Nummernaustauschen bisher noch nicht vollzogen - oder vielmehr vergessen hatten.
Plötzlich legte ihm Luna jedoch zwei ihrer Finger auf seine Lippen, die unter ihrer Berührung schier zu brennen schienen. Augenblicklich verstummte er.
"Hey, erkennst du den Song?", fragte sie und begann langsam zu tanzen. Er versuchte sich auf die Musik zu konzentrieren, doch das Brennen auf seinen Lippen durch die Berührung von Luna, die sich verführerisch im Takt der Musik bewegte, vernebelte seine Sinne etwas.
"Es ist der Song, zu dem wir in dem Café in Waynesboro getanzt haben", half sie ihm schließlich auf die Sprünge.
Als sie das sagte, erkannte auch er es.

"Na dann - verdrücken wir uns mal schnell in den Ballsaal, bevor das Lied zu ende ist." Mit diesen Worten stellte er sein Champagnerglas auf einem in der Nähe befindlichen Tisch ab und ging mit Luna in den prunkvoll geschmückten Ballsaal.

tbc: Ballsaal

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 18, 2014 2:06 pm

Dieses Szenario war ihm zuwider! Nachdem Klaus sofort auf sie aufmerksam geworden war und nun nicht mehr von ihrer Seite weichen würde, wollte Stefan am liebsten sofort nach Hause oder lieber noch weiter weg. Es wäre das Beste für sie alle, sich so weit wie möglich von dieser Familie fern zu halten, doch er wusste auch aus Erfahrung, dass das unmöglich war. Ihre Wege würden sich immer wieder kreuzen. Seit der Urhybrid auf Elena als die neue Doppelgängerin aufmerksam geworden war, würden sie bis zur Sekunde ihres Todes niemals frei von ihm sein. So beehrte er sie auch jetzt mit seiner Anwesenheit und als er seiner Freundin einen Handkuss gab, entkam dem jüngeren Salvatore ein tiefes Knurren und er ballte die freie Hand zur Faust. Im Gegensatz zu ihm freute er sich nämlich nicht über ihr Erscheinen hier!

Im nächsten Moment trat Klaus aber auch schon wieder zurück, verabschiedete sich und verschwand. Jedoch ließ er es sich nicht nehmen, zuvor noch einen Blick auf Jo und Dean hinter ihm zu werfen. Dann zog Elena seine Aufmerksamkeit wieder auf sich, indem sie dieselbe Frage stellte, die dem Vampir ohnehin schon im Kopf herumschwirrte. Ihn würde es auch interessieren, was es mit diesem merkwürdigen Verhalten auf sich hatte. Das passte absolut nicht zu dem Mann, den er schon vor so langer Zeit kennengelernt hatte. Deshalb wusste er auch keine wirkliche Antwort darauf, aber um seine große Liebe zu beruhigen, beugte sich Stefan zu ihr hinab und flüsterte ihr zu:

"Ich habe keine Ahnung, was er im Schilde führt, aber ich lasse dich nicht aus den Augen, versprochen. Er wird dir nichts tun!"

Als er sich wieder aufrichtete, fand sein Blick zuerst die Jäger, dann erkannte er Allison im Bogen der Eingangstür. Sie sah wirklich hinreißend aus, genauso wie die zweite Frau in der Gruppe, die er nicht kannte. Ebenso eine Hybridin, wie er riechen konnte. Tyler Lockwood sah nicht anders aus als bei den üblichen Bällen, Parties und Veranstaltungen in der Stadt, aber ihm stand sein Anzug wie immer hervorragend. Der andere Mann war ihm allerdings genauso fremd wie die Dunkelhaarige neben dem Bürgermeister-Sohn. Er war ein Werwolf und schien ein sehr enges Verhältnis zu der Freundin seines Bruders zu haben. Dieser tanzte gerade etwas zu innig mit Rebekah und Stefan fragte sich, wie lange es wohl dauern würde, dass dieses Pulverfass explodierte.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 18, 2014 7:09 pm

Beide lauschen aufmerksam dem, was sie ihnen erzählte und sie zweifelten nicht an dem Wahrheitsgehalt. Sie wollte kein Mitleid, denn das änderte auch nichts an der Vergangenheit. Bei Caroline stellte sich sogar ein gewisses Verständnis ein und auch der Junge sah nicht mehr so feindlich aus. Etwas Warmes war in die blauen Augen getreten, aber er verstand sie nicht. Natürlich, wie sollte er es auch verstehen. Für sie alle war Nik nur ein Monster, aber er war kein Monster. Er hatte einen Grund, weswegen er so handelte, wie er eben handelte und nur weil sich niemand die Mühe machten, zu hinterfragen, warum er so war, wurde er als ein Monster hingestellt. Es war die Umwelt, die einen formte. Wenn sie grausam zu einem war, zerbrach man entweder oder aber man fand einen Weg damit zurechtzukommen und dieser konnte dann beinhalten, dass man anderen wie ein Monster erschien.

„Glaubst du wirklich, man wird, wie man ist, weil man schon immer so war? Nimm es mir nicht übel, Matt, aber du weißt nichts von Nik. Urteile nicht über jemanden, den du nichts kennst. Weißt du, was ihn getrieben hat? Nein. Sei vorsichtig, wen du verurteilst, wenn du ihn nicht kennst. Ich gebe zu, Caroline töten zu wollen, war ein Fehler, den ich beglichen habe, aber wenn du wirklich jemanden liebst, wenn du denjenigen so sehr liebst, dass es dich tötet, ohne ihn sein zu müssen, wenn nur sein Glück auch dich glücklich macht, dann kannst du vielleicht nachvollziehen, warum ich so handle, warum er so handelt. Caroline kann dir erklären, wie ein Vampir fühlt, was Glück für einen Vampir ist und was für ihn Schmerz bedeutet.“, sagte sie und bedachte den jungen Menschen mit einem Blick, der nicht unfreundlich war, aber doch deutlich machte, dass es ihr ernst war mit dem, was sie sagte.

Caroline konnte sie trotz allem besser verstehen und wollte sogar ein weiteres Treffen, wenn sie über alles nachgedacht hatte. Diese Aussage zauberte der Prinzessin ein ehrliches Lächeln auf den Lippen. „Gern. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Du weißt, wo ich wohne. Danke, dass du mein Handeln verstehen kannst.“, sagte sie sanft, immer noch mit einem Lächeln und gab der Blonden noch ihre Handynummer. „Liebe geht manchmal seltsame Wege.“, sagte sie so leise, dass nur Caroline es verstehen konnte. Sie knickste zum Abschied und ließ das Pärchen dann allein.

Sie ließ ihren Blick schweifen und fand die Jäger. Sie atmete tief durch und ging dann auf sie zu, wie schon bei Caroline so, dass die drei Menschen sie deutlich sehen konnten und ihr Auftauchen nicht als möglichen Angriff werteren, denn das wollte sie wirklich nicht.

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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mo Aug 18, 2014 8:47 pm

Der Blick, den Rebekah ihrem Bruder und der neuangekommen Gruppe zuwarf, war deutlich bissig. Sie hatten bereits festgestellt, dass sie beide den Hybriden nicht besonders positiv eingestellt war, aber bei ihr schien es etwas Persönliches zu sein. Damon mochte die Flohpelze nicht, da sie ihm gefährlich werden konnte, aber irgendwie bezweifelte er, dass es Rebekah etwas ausmachte, wenn sie gebissen wurde. Sie war immerhin steinalt, hatte vermutlich das Rad erfunden und sollte eigentlich über so etwas wie einem Hybrid- oder Werwolfbiss stehen. Egal was der wirkliche Grund war, es kümmerte ihn nicht und so fragte er auch nicht weiter nach, sorgte viel eher dafür, dass sie nur noch glanzvoller über das Parkett schwebten. Es war nicht zu leugnen, dass sie ein atemberaubendes Paar abgaben. Barbie-Klaus hatte sich ihren Partner sorgfältig ausgewählt und ihre Wahl hätte nicht besser ausfallen können. Damon war nicht umsonst angefleht worden, bei der Junggesellenversteigerung teilzunehmen und er war sich dessen auch durchaus bewusst.

Nach seiner Frage drehte er sie galant, wusste, dass viele Augenpaare auf ihnen lagen. Es war sicherlich ein Pluspunkt in der Rechnung der Blonden, dass die Augen von so vielen auf ihr lagen. Man musste ihr aber auch zugestehen, dass ihr Kleid wirklich bezaubernd war. Vielleicht war es ein bisschen zu sehr wie in den 20ern, eine Zeit, die er nicht unbedingt gemocht hatte, da überall dieser furchtbare Jazz und Blues zu hören gewesen waren. Man konnte einem Klavier auch Gewalt antun und dazu noch dieses furchtbare Gejaule der Singstimmen. Da blieb er lieber bei der Schönheit der allgemein gefassten ‚klassischen‘ Musik. Es war eine erhabene Schönheit, die ihre Dominanz zu behaupten wussten, die einen Zauber in sich trug, dem niemand entkommen konnte, niemand konnte sich dieser Schönheit entziehen, wenn er richtig zuhörte. Nur weil einem bei anderen Musikrichtungen einer vorträllerte, was man dabei zu fühlen hatte, empfanden diese Art von Musik die meisten für schöner, weil sie verlernt hatten, richtig zuzuhören, um die wahre Aussage der Klassik zu verstehen. Zum Glück spielten die Musiker hier trotz des Themas des Abends kein Jazz oder Blues.

Die Beantwortung der Frage, klang logisch und war überraschend simpel. Es war eine Machtdemonstration, um die Gründerfamilien in ihre Schranken zu weisen. Na ob sie da Glück hatten? Die Gründerfamilien waren eingebildet und beharrten auf ihren Status. Er lächelte sie spöttisch an. „Du musst zugeben, dass die Stadt Mystic Falls zu deiner Zeit noch nicht hier war. Das kannst du den Gründerfamilien nicht absprechen.“, sagte er zuckersüß und war sich durchaus bewusst, dass er sie damit vermutlich reizte. Er hatte nie verstehen können, warum man sich auf die Herkunft aus einer Gründerfamilie derart etwas einbildete, dabei entstammte er aus einer.

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Di Aug 19, 2014 10:39 pm

"Auch wenn er kein Monster wäre, würde ich ihn für diese selbstgefällige Arroganz hassen"

Dean war genauso wenig über Klaus' Auftreten begeistert, wie Jo es war. Er hatte recht und Jo brummte zustimmend und mit finsterer Miene, mit der sie Nik ansah. Sollte er ruhig hören, dass sie von ihm nicht begeistert waren War ja im Allgemeinen sowieso kein Geheimnis.
Er wandte sich den Hybriden zu, wie Jo mit einem Blick feststellte, als Allison mit einigen anderen in den Saal kam. Es waren mit Sicherheit Hybriden. Oder vielleicht auch Vampire? Ach, Jo wünschte sich ab und zu eine so feine Nase, wie ihre Freunde sie hatten.

Sam gesellte sich nun überraschenderweise allein zu ihnen und fragte nach Neuigkeiten, die Dean ihm in sarkastischem Geschenkpapier servierte.
"Viel zu ruhig, wenn ihr mich fragt. Ich will ja nicht den schwarzen Peter an die Wand malen. Aber wann läuft schon mal was glatt? Früher oder später, da bin ich sicher, passiert irgendetwas. Ich wünschte nur zu wissen, was."

Es war frustrierend, auf eine Gefahr eingestellt zu sein, aber nicht zu wissen, worum es ging. Das hier war im Moment schwerer als eine übliche Jagd. Da hatte man sein Geistlein oder sein Dämönchen, die gewissermaßen Regeln einhielten. Aber dieser Sack von Hybrid? Er war viel zu gerissen und die Jäger wussten noch viel zu wenig über ihn und seine Art.

Dean fragte unterdessen nach Sam Begleitung. Stimmte ja, Lianne. Auch Jo sah sich um. Doch während Sam erklärte, dass sie einen Abstecher zu Shi macht hatte, hatte Jo jemand ganz anderen erfasst, der wiederrum sie in Augenschein hatte.
"Jungs ..."

Jos Haltung wurde gleichermaßen aufrechter und abweisender, als Rowena nun auf sie zutrat, auf deren persönlichen Wunsch sie ja hier waren. Mit gefassten Zügen sah sie der Vampirin entgegen. Sie sah zauberhaft aus, keine Frage. Aber Jo wusste, was da hinter steckte und genau das fand sie zum Kotzen. Schlechte Vergangenheit hin oder her. Das änderte nichts an ihrer Zugehörigkeit und dem Ritual, bei dem sie Nik tatkräftig unterstützt hatte. Sie hätte sie töten sollen, als die Oberhexe sie in ihrer Gewalt hatte und Jo noch nicht von diesem elenden Zauber befallen gewesen war. Hätte sie es man nur getan!

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 20, 2014 10:23 am

Nik hatte sich wieder verzogen und Dean tauschte einen Blick mit Stefan aus, der seinerseits aussah als hätte er in eine faulige Frucht gebissen. Angewidert und zugleich wütend. Er konnte mit dem Salvatore nur zu gut mitfühlen, der ebenso seine Freundin in Sicherheit wissen wollte, wie dies bei Dean der Fall war.

Aber ihre Frauen hatten nun mal ihren eigenen Kopf und so blieb ihnen nichts anderes übrig als an deren Seite zu stehen und zu hoffen, dass sie immer rechtzeitig zur Stelle wären. Das Stefan ihm Jos Leben gerettet hatte, würde er diesem jedenfalls nie vergessen.

Dean war ein wenig überrascht zu hören, dass Shi Lia kannte und gleichzeitig beruhigte es ihn ein wenig. Shi hätte es doch bestimmt gespürt, wenn Lia etwas Böses anhaften würde, oder? Besonders wenn sie mit ihr kommunizierte und Sams Worte ließen eigentlich keinen anderen Schluß zu. Er wollte gerade etwas dazu sagen, als ihn Jos "Jungs..." aufmerksam machte.

Die Züge seiner Freundin verhärteten sich sichtbar und Dean erfasste auch schnell den Grund dafür. Row näherte sich ihnen und auch wenn Dean keinen Angriff erwartete, stieg auch seine Spannung. Aus dem Augenwinkel sah er, dass auch Sam seine lockere Haltung aufgab. Leicht berührte er Jo an ihrem Arm. Zum einen beruhigend, zum anderen um schnell zugreifen zu können, sollte sie eine Dummheit vorhaben. Er konnte deutlich das Glitzern in ihren Augen sehen, dass in der Regel nichts Gutes verhieß.

Er konnte sie ja auch verstehen, dennoch mussten sie vorsichtig sein, wenn das hier nicht in einem einzigen Blutbad enden sollte. Nicht auszudenken wenn sich eine Partei der Anwesenden angegriffen fühlte und dann ein Kampf losging.

Grüßend nickte er Rowena zu. "Wie du siehst, sind wir deiner Einladung gefolgt und wie es aussieht, die halbe Stadt." Hinter der einfachen Feststellung klang deutlich die Frage heraus, was die Jäger hier eigentlich zu suchen hatten. "War das hier deine Idee oder die von Nik?"

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 20, 2014 12:17 pm

Es war nicht schwer zu erraten, dass ihr Kommen nicht gerade Freude in den Jägern hervorrief, besonders die Blonde sah so aus, als ob sie ihr am Liebsten den Kopf abschlagen würde, dabei sah sie doch so bezaubernd aus in ihrem hellen Kleid, schön und auch auf eine gewisse Weise unschuldig mit ihrem blonden Haar und der zarten Gestalt. Der kalte Ausdruck in ihren Augen jedoch zerstörte diesen Ausdruck und zeugte davon, dass man sich nicht mit ihr anlegen sollte. Ihr Freund sah ähnlich angespannt aus, aber nicht ganz so feindselig. Den zweiten Mann kannte sie vom Ritual, aber bei ihrem letzten zusammentreffen war er nicht dabei. Er war ein Riese von Mann und Rowena fühlte sich richtig winzig im Vergleich zu ihm. Alle drei waren angespannt und vermutlich würden sie ohne zu zögern handeln, wenn sie sich einen Fehltritt erlaubte oder sie zumindest dachten, sie würde etwas Falschen tun.

Mit einem Nicken wurde sie von Dean begrüßt, was sie standesgemäß mit einem Knicks erwiderte. Die Knickserei war ihr in Fleisch und Blut übergangen und man legte alte Gewohnheiten nur schwer ab. Sie lächelte ganz leicht und dieses Lächeln war ebenso scheu wie ehrlich. Der Jäger hielt sich nicht lange mit Smalltalk auf, sondern kam gleich zur Sache. Er fragte es nicht direkt, aber die Frage hinter der Frage war klar zu verstehen. Verübeln konnte sie es ihm nicht. Sie wollten wissen, warum sie hier waren, zu welchem Zweck.

„Der Balls an sich? Nein. Die persönliche Einladung an euch war jedoch von mir und sie stieß nicht unbedingt auf Gefallen.“, sagte sie und bei der Erinnerung an Nik, wurde ihr warm ums Herz. Sie wusste, dass er sie beschützen wollte, sie am liebsten in einen Wattekokon packen würde, damit ihr nichts geschehen konnte. Sicherlich hatte er auch jetzt ein schützendes Auge auf sie, wenn sie bei den Jägern war. „Ich bin dennoch froh, dass ihr ihr gefolgt seid, immerhin hättet ihr das nicht müssen.“, sagte sie und sah zu den drei auf.

„Ihr fragt euch, warum ich euch einladen habe. Die Antwort ist einfach, oder vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht, aber ich möchte mich bei euch bedanken. Ihr habt mich nicht getötet, obwohl ihr die Gelegenheit dazu hattet. Ihr wisst, was ich bin und trotzdem habt ihr mich in dieser Situation verschont. Warum?“, sie sprach leise, sodass die anderen Gäste, zumindest die menschlichen, sie nicht hören konnten. Die Frage nach dem Warum interessierte sie wirklich, denn die Jäger sahen nicht so aus, als ob sie Kompromisse machten, zumal sie Niks Gefährtin war und offen für ihn Partei ergriffen hatte beim Ritual.

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Mi Aug 20, 2014 4:55 pm

Rowena war so eine Sache für Jo. Zum einen war da die Tatsache, dass sie Klaus' Gefährtin war, also gegen sie arbeitete und ihnen immer Steine in den Weg legen würde. Es war also klar, dass sie immer eine Feindin sein würde und sie würde auch nicht zögern, sie zu töten, wenn sie niemand aufhalten würde. Zum anderen war da das Wissen, dass mit ihr damals etwas Schlimmes passiert war. Das hatte der Zauber der Oberhexe deutlich werden lassen. Im Prinzip war sie schwach und wurde von ihrer Vergangenheit verfolgt. Ein Funken Mitleid war da, denn sie gönnte es keiner Frau, misshandelt zu werden. Außerdem hatte diese Oberhexe bewirkt, der Vampirin kein Haar zu krümmen und wegen ihr und Rowena hatte sie total neben sich gestanden. Sie war nicht mehr Jo gewesen.
Die Erinnerung daran ließ sie sich noch immer selbst hassen, weil sie in diesem Moment schwach gewesen war und ihren Freunden nicht hatte beistehen können. Sie hasste es schwach zu sein und wären sie nicht auf Rowena gestoßen, hätte der Zauber sie niemals getroffen. Dieses kleine Persönchen bedeutete nur Ärger und sie schwor sich, niemals auch nur einen Funken Sympathie für sie zu empfinden.

Sie wandte sich von Rowena etwas ab, zeigte ihr wortwörtlich die kalte Schulter. Aber sie ließ sie selten einen Augenblick aus den Augen. Nur ab und zu schaute sie in Deans Augen, um für sich selbst etwas Halt zu finden und sich zusammen zu reißen.

Dean übernahm das Reden und sprach die Einladung an, fragte aber im gleichen Atemzug, was das überhaupt sollte. Berechtigte Frage. Es interessierte Jo brennend, was die Jäger hier sollten und ob das alles zu einem perfiden Plan von Klaus gehörte und diese Rowena seine Marionette war, um wer-wusste-schon-was für ihn zu tun.

Wie sich herausstellte, war es aus ihrem Mist gewachsen und Klaus schien nicht begeistert davon gewesen sein. Das war wohl der erste Punkt, in dem Jo ihm zustimmte. Es fiel ihr gerade schwer, sich einzureden, dass das DIE Gelegenheit war, sich umzusehen und die Mikaelsons auszuspionieren.

„Ihr fragt euch, warum ich euch einladen habe. Die Antwort ist einfach, oder vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht, aber ich möchte mich bei euch bedanken. Ihr habt mich nicht getötet, obwohl ihr die Gelegenheit dazu hattet. Ihr wisst, was ich bin und trotzdem habt ihr mich in dieser Situation verschont. Warum?“

Jo sah sie nun direkt an und konnte ein abfälliges Schnauben nicht unterdrücken.
"Bilde dir mal nichts darauf ein, Missy. Das haben wir nicht getan, um dir einen Gefallen zu tun oder weil wir einen guten Tag hatten. Es gab wichtigere Dinge zu erledigen, falls dir das entfallen sein sollte. Die Hexe war unser Hauptaugenmerk."

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Aug 21, 2014 7:02 pm

Auch wenn man seiner Freundin ansah, dass sie lieber ganz anders gehandelt hätte, entschloss sie sich dazu Rowena die kalte Schulter zu zeigen. Dean registrierte das mit einer gewissen Erleichterung und es war auch nicht nötig, dass Jo sich derart direkt mit dem Vampir auseinandersetzte, denn die Brüder waren ja auch noch da. Und wie immer wenn es darauf ankam, standen sie geschlossen zueinander.

Auch wenn Dean kein Fan des Hybriden war, so schnaubte er belustigt auf, als Rowena zugab, dass die Einladung bei Nik eine Freudenstürme ausgelöst hatte. "Kann ich mir vorstellen", gab er mit einem sarkastischen Funkeln in den Augen zurück.

Rowena führte ihre Beweggründe sie einzuladen etwas genauer aus und Deans Braue wanderte skeptisch noch ein Stück höher. Er konnte nicht entscheiden ob die Kleine wirklich so naiv dachte oder es doch einfach darum ging die Jäger den anwesenden Monstern zum Fraß vorzuwerfen. Für Jo war das nun zuviel des Guten und sie gab ihr kalten Schweigen auf. Es hätte Dean eh gewundert, wenn sie es das ganze Gespräch über gehalten hätte. Er warf Sam einen kurzen Seitenblick zu, bei dem giftigen Tonfall seiner Freundin.

"Eine Danke-Karte wäre ausreichend gewesen. Wirklich. Aber klar, ich wollte schon immer mal die Attraktion bei einem Monsterball sein." Es mochte in ihren Augen eine nett gemeinte Geste gewesen sein, diese Einladung. Doch Dean war sich ziemlich sicher, dass sie keine Vorstellung davon hatte, auf was für einen Drahtseilakt sie die Jäger damit schickte. Eine komische Art Danke zu sagen. Aber die Jäger lehnten selten eine Herausforderung ab. Besonders wenn sie eine Exklusiveinladung ins Haus von Nik beinhaltete.

Das was Jo anmerkte stimmte, aber es war nur ein Grund, warum Rowena noch lebte. Der andere war auf seinem Mist gewachsen.

"Wir sind Jäger, keine Schlächter. Als wir auf dich trafen warst du wehrlos und hast durch den Zauber neben dir gestanden. Du hättest noch nicht mal begriffen wer dich tötet und warum. Schadest du den Menschen hier und wir finden das heraus, fordern wir dich beim nächsten Aufeinandertreffen zu unserer Art von Walzer auf." Sein Tonfall war freundlich doch sein Blick strahlte Kälte aus die klar machte, dass er sie kein zweites Mal verschonen würde, wenn er herausbekam, dass sie tötete.

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Rowena De Vere
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Do Aug 21, 2014 8:12 pm

Vermutlich hatte sie sich zu viele Hoffnungen gemacht, denn die offene Ablehnung und Verachtung, die ihr entgegen schlugen, hatte sie nicht erwartet, aber vermutlich hätte sie das tun sollen. Was hatte sie denn erwartet? Dass sie normal reden konnten, als ob sie nicht Jäger und Vampir wären, sondern normale Menschen? Das war Blödsinn gewesen. Sie war ein Vampir und damit ein Wesen, welches die Jäger normalerweise töteten. Nur weil sie sie nicht gepfählt hatten, als sie von dem Zauber beeinflusst war, hieß das nicht, dass sie es jetzt nicht tun würden. Rowena schluckte bei den harten Worten, die ihr entgegen geschleudert wurden und wenn sie sich nicht so gut unter Kontrolle hätte, wäre sie vermutlich auch noch zusammengezuckt. So aber ließ sie es stoisch über sich ergehen, auch wenn es sie verletzte. Sie wusste, dass sie nichts anderes zu erwarten hatte.

Attraktion für einen Monsterball? Also irgendwie verstanden die Jäger das völlig falsch. Es war den Anwesenden völlig egal, ob sie hier waren oder nicht. Nik hätte sie schneller getötet, als sie Atem holen konnten. Er sah sie nicht wirklich als Gefahr an und wenn sie den Blick so streifen ließ, waren einige von den übernatürlichen Wesen, die hier waren 'die Guten' und somit sicherlich im Bunde mit den Jägern. „Ihr sei hier ganz sicher keine Attraktion, außer wenn ihr euch selbst zu einer macht. Wie viele übernatürliche Wesen hier sind, hängt davon ab, wie viele es davon in der Stadt gibt beziehungsweise wer davon einen festen Wohnsitz hat. Die ganze Stadt wurde eingeladen. Glaubt ihr wirklich, ich würde euch auf einen Ball einladen, wo  beispielsweise sonst nur Vampire sind. Wohl kaum.  Sicherlich hätte ich euch auch eine Karte schicken können, aber das ist unpersönlich. Woher hättet ihr wissen sollen, dass ich den Dank wirklich aufrichtig meine?“, fragte sie und sah ihnen direkt in die Augen, auch wenn sie die Kälte darin immer noch erschreckte.

Die Antwort, die sie auf ihre Frage hin bekam, warum sie nicht  getötet worden war, war interessant und sprach davon, dass die Jäger vielleicht doch nicht so gewissenlos und kalt waren, wie sie ihr jetzt gerade erschienen. „Das hätte die wenigsten davon abgehalten.“, sagte sie leise und schüttelte innerlich den Kopf. Sie würde sich jetzt nicht von ihrer Vergangenheit einholen lassen. „Ich habe nicht vor den Menschen zu schaden. Das war nie in meinem Sinn und ich habe auch noch nie getötet.“, sagte sie, wusste aber, dass sie ihr das nicht glauben würden, immerhin war sie in ihren Augen ein Monster.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 22, 2014 11:32 am

„Apropos Manipulation“ ,sagte die junge Hexe nachdem Trent meinte, dass er auch gern die Fähigkeit hätte zu manipulieren, „wir müssen dir Eisenkraut besorgen! In einer Stadt, in der es so viele Vampire gibt, wie in Mystic Falls, solltest du besser geschützt sein und diesen Schutz bietet dir das Eisenkraut“ ,die Brünette zog den Mann etwas beiseite, dass niemand ihr Gespräch belauschen konnte, „Eisenkraut schwächt Vampire, sobald es in ihre Blutbahn kommt. Deshalb wäre es am günstigsten, wenn wir dir jeden Morgen etwas davon in deinen Tee mischen würden. Nur zu deinem Schutz.“ ,nun wirkte sie leicht besorgt und streichelte dem Behüteten über die Schulter. Die dunkelhäutige Frau wusste, dass Trent ebenso besorgt um Luna war, deshalb erklärte sie ihm, dass Hexen von Natur aus immun gegen Manipulationen sind.

Während die Hexe immer zorniger wurde und sich die Wut in ihr ausbreitete, wie Flammen, entschloss sich der Dunkelhaarige dazu ihre Hand zu nehmen, um sie so zu beruhigen. Erstaunlicherweise war er dabei erfolgreich. "Ganz ruhig. Das soll doch ein schöner Ball werden, oder?" Luna sog scharf Luft ein und atmete diese dann wieder langsam aus: „Du hast recht. Entschuldige mich.“ Luna war so froh, dass sie nicht allein hier war. Ohne Trents Hilfe hätte sie ihren aufkochenden Zorn nicht kontrollieren können. Womöglich hätte sie noch jemanden verletzt ...dieser Gedanke machte ihr Angst, weshalb sie sich schüttelte und ihn gleich wieder verdrängte.

"Na dann - verdrücken wir uns mal schnell in den Ballsaal, bevor das Lied zu ende ist."

Im Café in Waynesboro hatte Luna den Mann überreden müssen mit ihr zu tanzen und nun schlug er von sich aus vor auf die Tanzfläche zu gehen. Luna hatte gedacht, dass er sie verändert hat. Luna ist stärker geworden. Doch nicht nur Luna hat sich verändert …

Er stellte sein Glas auf einen Tisch und machte sich auf in den Ballsaal. Die Hexe folgte ihm. Eigentlich hat Luna gedacht, dass man die äußere Fassade des Anwesens nicht mehr toppen konnte, aber da lag sie falsch. Der Ballsaal – ein einziger Raum – war so elegant und prunkvoll, dass es einem die Sprache verschlug. Wer um Himmels Willen konnte sich so was leisten? Das Interesse, den Gastgeber kennen zu lernen, stieg.

„Nun gut“ ,begann sie und hielt Trent auffordernd ihre Hand hin, „der Song ist bald zu ende und auf der Tanzfläche ist noch ausreichend Platz für ein weiteres Tanzpaar.“

tbc: Ballsaal
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 22, 2014 4:32 pm

Rebekah verfestigte ihren Griff an seiner Schulter und blickte ihm die eisblauen Augen. Er schien überrascht zu sein über ihre Antwort, hatte vermutlich mit einem bösartigen Masterplan gerechnet, der hinter all dem stecken sollte – den sie, wenn es so gewesen wäre, ihm sowieso nie verraten hätte, einem Vampir ohne Gefühle war einfach nicht zu trauen – und nicht etwas so einfaches. Zu ihrer Machtdemonstration kam noch die Tatsache hinzu, dass Rebekah solche Veranstaltungen schlicht liebte. Sie liebte alles zu organisieren, sich die verschiedensten Inspirationen für die Dekorationen zu holen und zu planen. Sie mochte die vielen tanzenden Menschen um sich und die strahlenden Gesichter wenn sie sich in dem prunkvollen Haus umsahen. Für sie wirkte das alles so normal, so menschlich irgendwie und das war der Punkt. Sie glaubte nicht, dass Damon das verstehen würde. Zwar war sie sich zu 100% sicher, dass er zu denen gehörten die nur selten nein zu einer Party sagten, da ihm sowohl das Tanzen als auch der Alkoholkonsum und die vielen schönen Mädchen gefielen, aber um das zu verstehen gehörte mehr.

„Du musst zugeben, dass die Stadt Mystic Falls zu deiner Zeit noch nicht hier war. Das kannst du den Gründerfamilien nicht absprechen“ entgegnete er und grinste ihr frech entgegen. Kurz kniff sie ihre Augen zusammen bevor sich auch auf ihre Züge ein Lächeln schummelte und sie sich noch etwas enger an ihn schmiegte. „Stimmt und was für tolle Arbeit sie geleistet haben! Seit über einhundert Jahren ist ihr größtes Ziel die Stadt von der Vampirplage zu befreien und doch gibt es hier so viele auf einem Fleck wie sonst nirgends“ sagte sie und ließ ihren Blick über die Menge streifen, bis sie Carol Lockwood erblickte, welche sich gerade mit irgendeinem älteren Mann unterhielt. Bekah sah sie zum ersten Mal, wenn man von den Bildern absah die sie gesehen hat, als sie sich über die Stadt erkundigt hatte. „Aber weißt du, zu meiner Zeit, also vor über eintausend Jahren, war allgemein noch nicht viel von dem hier was es mittlerweile alles gibt“ fügte sie dann leise hinzu und dachte unwillkürlich an ihr zuhause. An ihre damals noch heile Familie und dem einfachen Standard mit dem sie ohne Probleme zurechtgekommen waren.

Bevor sie allerdings noch tiefer in den Bildern der Vergangenheit versinken hätte können, hörte sie eine Stimme aus der Menge heraus, so leise und von Schmerz erfüllt, dass es ihr ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte. Allison stand einige Meter entfernt von ihnen und starrte die beiden fassungslos an. Tränen standen in ihren Augen und die Qualen die ihr dieses Bild bereiteten waren nur allzu deutlich zu erkennen – es war das worauf Rebekah gewartet hatte. Allison sollte wissen, dass sie ihr alles nehmen konnte wenn sie wollte und dafür auch über Leichen gehen würde.
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Damon Salvatore
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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Fr Aug 22, 2014 10:33 pm

Sie waren mittlerweile längst nicht mehr die einzigen, die tanzten. Es hatten sich etliche Paare eingefunden, die ihre Runden drehten, aber niemand sah dabei so perfekt aus wie Rebekah und er. Nun, wenn man ehrlich war, war das auch nicht weiter verwunderlich. Ihr blondes Haar harmonierte perfekt mit seinem Schwarzen und sie besaßen beide eine besondere Ausstrahlung, die man ihnen nicht absprechen konnte. Blondie lästerte über den Rat, aber sie hatte völlig Recht damit. Der Rat war lächerlich, war es schon immer gewesen. Sie glaubten , sie wären ach so mächtig, dabei konnten sie nur mit Hinterhalt und Betrug über die Vampire Macht ausüben und selbst da, 1864, hatten sie jämmerlich versagt, da die Vampire von einer Hexe gerettet worden waren. „Der Rat ist lächerlich. Sie haben nichts in der Hand gegen Vampire. Ein Grund dafür könnte sein, dass ein Vampir der Vorsitzende ist.“, sagte er leise, aber mit einem verschmitzten Grinsen. Schon mehr als einmal hatte er seine Position als Vorsitzender gebraucht, um die Spur von Stefan, Caroline oder sich selbst abzulenken. Es musste doch einen Vorteil geben, der Vorsitzer dieses Karnevalvereins zu sein.

Barbie-Klaus wurde offenbar gerade wehmütig und von Erinnerungen gepackt. Wie langweilig das doch war. Sie sollte ihre Vergangenheit abhaken und weitermachen, denn ändern konnte sie eh nichts mehr. Damon wusste, dass gerade er sich von seiner Vergangenheit durchaus lenken und leiten ließ, zumindest mit eingeschalteten Gefühlen, aber jetzt war er frei davon und damit auch frei von der Last der Erinnerungen. Er sah zu, wie sich sich zusammenriss und die gefühlskalte Urvampirin herauskehrte. Blondie war nicht so hart und kalt, wie sie sich gern gab. Vielleicht konnte sie es sich selbst einreden, aber eigentlich war sie doch nicht mehr als ein kleines Mädchen.

Seine Gedanken wurden unterbrochen, als er Allisons Stimme hörte. Sie richtete diese Worte an ihn, das wusste er und er war der Grund, warum ihr Tränen in den Augen standen. Sie fragte ihn, womit sie es verdient hatte. Was denn? Dass er mit Rebekah tanzte? Allison hatte noch nicht einmal den Versuch einer Kontaktaufnahme unternommen und sie doch offenbar auch mit einer Begleitung hier erschienen. „Sagen wir einfach, es kümmert mich nicht länger, was mit anderen ist, das habe ich lang genug getan. Und außerdem... Was ich dir antue? Ich tanze mit einer Frau, nichts weiter. Du tauchst mit dem Mann auf, der mich fast getötet hat. Du stehst meinem Fast-Mörder näher als mir, da er gleich ist wie du, zu deinem Rudel gehört. So ähnlich hattest du es doch ausgedrückt, nicht wahr? Du solltest dich fragen, wer wem hier etwas antut.“, sagte er so leise, dass nur die Vampire und Hybride es hören konnten. Es war ihm reichlich egal, was sie darüber denken mochten. Seine Stimme war kälter als Eis und wenn er Allison dadurch verletzen sollte, was er ganz sicher tat, kümmerte es ihn nicht. Die Tatsache, dass sie mit einem fremden Mann und ausgerechnet Tyler hier aufgetaucht war, war ihm auch reichlich egal. Ohne Gefühle zu sein, war schon eine praktische Sache.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   Sa Aug 23, 2014 5:44 pm

Wie üblich waren Dean und Sam die diplomatischen von dem Dreiergespann. Sam war von Natur aus einer, der erstmal gerne mit Worten jonglierte, ehe er Taten folgen ließ. Dean war da schon explosiver, aber er hatte eine gesunde Portion Disziplin und Selbstschutz. Tja, und Jo? Sie war noch nie drum verlegen gewesen, schonungslos ihre Meinung zu sagen und entschuldigte sich auch nicht, wenn es unter die Gürtellinie ging. Das war jedes Mal ein Drahtseilakt, der sie Kopf und Kragen kosten konnte. Aber sie war einfach kein Mensch, der mal eben die Klappe hielt. Besonders nicht, wenn sie es mit einem feindlichen Vampir zu tun hatte, der gerade einen auf Püppchen-komm-raus spielte.
Auch wenn im Moment Dean und Sam diplomatischer waren, war Dean dennoch anzuhören, dass er sich nicht beeindrucken und einlullen ließ und machte es durch seine unterschwellige Warnung nur noch deutlicher. Allerdings teilte sie nicht seine Meinung. In dieser Nacht war sie kurz davor gewesen, Rowena einen Kopf kürzer zu machen und hatte auf den Zauber keine Rücksicht genommen. Es war in ihren Augen die Gelegenheit schlechthin gewesen. Sie hatte sich lediglich von Sam und Dean breitschlagen lassen. Wären sie nicht dabei gewesen, wäre es für die Vampirin sicherlich nicht so glimpflich ausgegangen.

War Rowena wirklich so naiv? Schön und gut, es war vielleicht ein Ball, auf dem die ganze Stadt anwesend war - Menschen sowie übernatürliche Wesen. Dennoch war es eine gute Gelegenheit, mal eben ein paar Jäger los zu werden. Dazu müsste man nur einen geeigneten, unbeobachteten Moment abpassen, sie in einen nächsten Raum schleifen und dann einen Kopf kürzer machen. Niemand würde es mitbekommen. Und die Stadt hätte drei potenzielle Helferlein weniger.
Da wäre Jo eine Karte wirklich lieber gewesen. Würde dieser Ball keine gute Gelegenheit bieten, ein wenig zu spitzeln, wäre sie nicht gekommen.
"Bisher kamen wir auch ohne deinen 'Dank' super zurecht", merkte Jo schnippisch an.

Als Rowena dann davon sprach, dass sie noch nie getötet hatte und es auch nicht vorhabe, war es wieder an Jo, spöttisch eine Augenbraue zu heben. Rowena war immer schwerer einzuschätzen. Zum einen versuchte sie ihnen gerade wirklich weis zu machen, dass Schäfchen im Wolfspelz zu sein und auf der anderen Seite war sie die Gefährtin eines Monsters, das die Stadt terroisierte und Elena das Leben schwer machte. Wie passte das zusammen?
"Wenn du schon versuchen willst, dich irgendwie zu rechtfertigen und in einem guten Licht zu präsentieren, dann solltest du dir eine bessere Methode einfallen lassen", gab Jo nüchtern und unbeeindruckt zurück.
Sie ließ sich garantiert nicht von dem hübschen Aussehen und dem unschuldigen Rehaugen beirren. Und mit dem Hundeblick brauchte sie sowieso nicht zu kommen, denn darin war schon Sam der Meister.

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BeitragThema: Re: Mikaelson Mansion   So Aug 24, 2014 8:57 am

Wäre es in diesem Wald nach Jo gegangen, wäre Rowena jetzt tot. Das wusste er, das wusste die Blonde. Aber sie behielten es für sich. Heute gab es noch einen zweiten Grund, warum er unter Garantie Rowena nicht anfassen würde, solange er es noch vertreten konnte sie Leben zu lassen. Es war nicht in ihrer aller Interesse, auf einmal auf Platz Eins von Niks Prioritäten Liste zu stehen.

Im Augenblick trugen sie den Status "Geduldet, da zu unbedeutend" und nach möglichkeit wollte Dean es dabei belassen, denn es gewährte ihnen eine wesentlich größere Bewegungsfreiheit. Auch wenn er hasste sich derart zurückzuhalten und in frühreren Jahren wäre er auch einfach nur vorgestürmt. Doch die Jahre mit Himmel und Hölle hatten ihm beigebracht zu akzeptieren, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gab, die ihm weit überlegen waren.

Jo schenkte Rowenas Versicherungen keinen Glauben und auch wenn Dean ihr glaubte, dass sie es mit der Aussage ernst meinte, änderte das gar nichts daran, dass sie vermutlich alles tun würde um Nik zu helfen. Zumindest war davon auszugehen, wenn sie den Hybrid ebenso liebte, wie er sie.

Sam entschloss sich wohl es etwas freundlicher Auszudrücken. "Das fällt uns schwer zu glauben, wenn du gleichzeitig die Lebensgefährtin von dem Menschen bist, der gewissenlos 3 Wesen getötet hat, um ein mächtigeres Wesen zu werden, als er sowieso schon ist. Du magst nicht selber töten, aber du würdest deinen Lebensgefährten auch nicht von weiteren Morden abhalten, richtig?"

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Mikaelson Mansion

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