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 Apartment

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Apartment   Fr Nov 01, 2013 5:27 pm

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Nov 04, 2013 8:32 pm

cf: Gabrielle Maxwell's accommodation

Lustlos schlurfte die kleine Blondine die Treppen hoch, schloss die Tür zu ihrer Wohnung auf und steuerte direkt die Couch an. Sie hatte eine neue bestellt, da sie die alte ja zerstört hatte in ihrem Wutanfall, als Al versucht hatte, gewaltsam aus dem Apartment auszubrechen. Die war offenbar schon geliefert worden, denn das Wohnzimmer sah wieder annehmbar aus. Sie hatte echt was verpasst, dabei war sie gar nicht lange weg gewesen! Ob es Shi wohl gut ging? Sie war nicht hier, aber gemeldet hatte sie sich auch nicht. Bei Gelegenheit würde sie mal bei der kleinen Asiatin nachfragen, doch zuerst brauchte sie ein paar Minuten für sich und sie musste Damon anrufen. Auch wenn er ihre Mutter nicht gemocht hatte, so hatte sie dennoch das Bedürfnis, jemandem von den letzten Stunden zu erzählen.

Schwerfällig fasst die zierliche Hybridin nach ihrem Telefon und tippte die Nummer ihres Vampires ein. Sie könnte sie auch in ihrer Kontaktliste suchen und einfach wählen, aber sie kannte sie ohnehin auswendig und so ging es schneller. Das Freizeichen ertönte beinahe sofort und schon nach kurzer Zeit klickte es in der Leitung, als auch schon die Stimme des älteren Salvatores ertönte.

tbc: Damons Handy

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BeitragThema: Re: Apartment   Do Feb 20, 2014 11:16 pm

cf: Gabriels Apartment

Die Magie des Erzengels erfüllt diesen Ort und verändert ihn entsprechend seinen Wünschen. Von jetzt an wird jeder der diesen Ort betritt oder sich bereits hier befand, ein Teil der von dem Erzengel erschaffenen Welt sein. Es steht dir frei zu wählen, in was oder wen sich dein Char wandelt und natürlich bleibt das Wesen deines Charakters erhalten, wenn du das so wünschst. Doch was auch immer du schreibst, es darf dem vorgegebenen Thema in dieser Location nicht widersprechen. Ansonsten trifft dich Gabriels Zorn und er verwandelt dich in den Froschkönig und befördert dich in einen Teich im Märchenwald.

Dieser Ort wird von nun von folgendem Thema beherrscht:

Gremlins

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Do Apr 17, 2014 7:26 pm

cf: Mystic Grill - Runder Tisch in einer Ecke

Es war nicht zu übersehen, dass Alex nun nicht mehr so gut drauf war, und dass sie ihn auslachte, war auch nicht die beste Idee. Nachdem er sich erst mal ordentlich aufgeregt hatte, schubste er sie mit etwas zu viel Wucht, aber da Al so etwas erwartet hatte und sich dagegenstemmte, wurde sie nicht zu sehr zur Seite geworfen. Immer noch musste sie grinsen, weil es den sonst so stämmigen furchteinflößenden Werwolf so mitgenommen hatte, mit ihr zu 'reisen'. 'Oh, er wäre ein lausiger Hybrid! Nur gut, dass er keiner sein will!', dachte die kleine Blondine belustigt, sagte aber nichts dazu. Genauso schnell, wie sie eben hierher gekommen waren, bekam der aufgebrachte Dunkelhaarige dann einen Kuss auf die Wange, ehe sie die Wohnungstür aufschloss und ihre Begleitung hereinbat.

"Wir sind bei mir zuhause. Ich habe eine Mitbewohnerin, die momentan etwas unterwegs ist und nur seltener herkommt, aber wir verstehen uns super und sie hat Zauberfinger." Al musste lachen bei dieser Andeutung. "Außerdem hat dieses Apartment die besondere Eigenschaft, dass hier keine Vampire oder eben auch halbe Vampire außer mir reinkommen. Wir haben also unsere Ruhe."

Allison holte zwei Gläser für die noch fast volle Flasche Bourbon, ehe sie alles auf den Wohnzimmertisch stellte. Dann öffnete sie das Fenster, da hier schon lange niemand mehr gewesen war und die Luft etwas abgestanden roch. Dann nutzte sie die Gelegenheit, um mal ihr Handy zu checken, da sie gerade Shi erwähnt hatte. Sie hatte sich gemeldet, doch von Damon immer noch keine Spur! Vielleicht auch besser so, sie war immer noch ziemlich verletzt von seinem Verhalten und hatte jetzt andere Sorgen. Noch dazu freute sie sich immer noch darüber, Alex getroffen zu haben!

"Tut mir leid, dass ich dich so überrumpelt habe mit meiner 'Demonstration'." Wieder musste sie lachen, als sie sich daran erinnerte, wie er ausgesehen hatte, als sie hier angekommen waren. "Ich wollte dir zeigen, was ich so alles auf dem Kasten habe, falls du dich doch nochmal mit mir verbünden möchtest. Ich bin auch ziemlich stark, selbst wenn ich so harmlos aussehe wie ein kleines Kätzchen. Hast du jetzt Bock, noch weiter an unseren Verschwörungen zu feilen oder unterhalten wir uns über etwas Lustigeres."

tbc: Shizukas Handy

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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Apr 19, 2014 9:10 pm

cf: Mystic Grill - Runder Tisch in einer Ecke

War natürlich klar, dass sich Allison wahnsinnig über seine heillose Verwirrung bezüglich ihrer Demonstration amüsierte. Dabei konnte sie wirklich froh sein, dass er sich soweit im Griff hatte, dass es lediglich bei einem Knurren und einem Aufleuchten seiner Augen geblieben war. Sie mochte wirklich stark und schnell sein, aber Alex war nicht wie jeder dahergelaufener Werwolf. Das war das einzig Gute, was er seinem Großvater dankte, egal, was für ein Arschloch er gewesen war: Er hatte Alex gut auf dieses Leben vorbereitet und hatte ihm Kontrolle und Bewusstsein eingetrichtert.
Aber er ließ Allison ihre Schadenfreude, in dem Wissen, dass sie es wohl oder übel noch wiederbekommen würde. Späte Rache war stets die beste. Und besonders dann, wenn sie nicht mehr damit rechnen würde.
Allerdings veflog der Gedanke auch schnell wieder, als er einen Kuss auf die Wange bekam, was ihn die Brauen heben ließ. In ihrem Rücken schmunzelte er.

Sie begaben sich in die Wohnung. Hier roch es stark nach Allison und ein süßerer Duft lag noch im Raum, auch wenn hier länger wohl keiner mehr gewesen war. Alex sah sich um und folgte Allison zum Wohnzimmer.

"Wir sind bei mir zuhause. Ich habe eine Mitbewohnerin, die momentan etwas unterwegs ist und nur seltener herkommt, aber wir verstehen uns super und sie hat Zauberfinger. Außerdem hat dieses Apartment die besondere Eigenschaft, dass hier keine Vampire oder eben auch halbe Vampire außer mir reinkommen. Wir haben also unsere Ruhe."


"Deine Mitbewohnerin ist eine Hexe?", hakte er zur Sicherheit noch einmal nach und dachte sich eigentlich dabei, dass ihn hier nichts mehr wundern sollte, während er sich umsah.

"Tut mir leid, dass ich dich so überrumpelt habe mit meiner 'Demonstration'. Ich wollte dir zeigen, was ich so alles auf dem Kasten habe, falls du dich doch nochmal mit mir verbünden möchtest. Ich bin auch ziemlich stark, selbst wenn ich so harmlos aussehe wie ein kleines Kätzchen. Hast du jetzt Bock, noch weiter an unseren Verschwörungen zu feilen oder unterhalten wir uns über etwas Lustigeres."


Jetzt drehte sich Alex wieder zu Allison und begab sich zur Couch. Der Bourbon verlockte bereits auf mehr und er war sich sicher, dass sie den heutigen Tag nicht länger überleben würde. Auf ihre Entschuldigung hin, grinste er nur halbherzig.
"Jaja. Denk ja nicht, dass du jetzt der Boss bist. Du bist immer noch klein, süß und kratzbürstig. Null Chance", erwiderte er und ließ sich auf die Couch nieder. Allison goss ihnen beiden ein und als sie sich neben ihm nieder ließ, wandte er sich im Sitzen ihr zu und lehnte einen Arm auf die Rückenlehne, während er Allison musterte. Sie war schon süß. Besonders, wenn sie lachte, schien alles nur noch halb so dunkel zu erscheinen. Das hatte er schon früher bewundert, wenn er sie mit ihren Freundinnen gesehen hatte. Sie hatte immer irgendwie gestrahlt, wenn sie lachte. Nicht so wie Sophie nachtürlich. Aber eben auf ihre ganze eigene Art und Weise. Das ließ es fast schon wieder vergessen, was für ein Biest sie doch sein konnte.

Er schmunzelte.
"Mir wäre beides recht. Wobei mir die Aussicht, eine Verbündete gegen Klaus zu haben, für den heutigen Abend vorerst reichen würde. Vorausgesetzt, wenn ich dir wirklich vertrauen kann. Und glaub mir, Liebes, soweit sind wir noch nicht.
Aber kommen wir den lustigeren Dingen ruhig ein Stück entgegen. Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie du damals im Unterricht einen Lehrer zusammen gebrüllt hattest. Du warst in der ganzen Schule zu hören. Naja, ich konnte dich hören. Worum gings nochmal? Um die Eigenart Shakespeare's? Wie es ihm nur einfallen konnte, sich so bescheuert auszudrücken? Deine Argumentation, das Stück doch bitte im modernen Englisch zu verfassen, war göttlich." Jetzt grinste er.
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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Apr 19, 2014 9:34 pm

Immer noch etwas grummelig darüber, dass sie sich auf seine Kosten amüsierte, folgte ihr Gast der kleinen Blondine bis ins Wohnzimmer, wo sie sich zusammen auf die Couch setzten. Die nunmehr wieder gut gefüllten Gläser ergreifend, fingen sie sich an zu unterhalten, und im Gegensatz zu vorhin im Grill, war das Gespräch nun viel lockerer und absolut ungezwungen. Dass ihre Mitbewohnerin eine Hexe war - was Al mit einem Nicken bestätigt hatte - schien Alex überhaupt nicht gestört zu haben, und er nahm auch ihre Entschuldigung mehr oder weniger gerne an. Dazu, dass dieses Apartment vampirsicher war, sagte er jedoch nichts, was sie schon wunderte. Wie auch zuvor schmeckte der Bourbon auch jetzt noch unglaublich gut, was die zierliche Hybridin sich mit kleinen Schlucken dann und wann immer wieder aufs Neue bewies, nachdem sie irgendwann die Stiefel abgestreift und die Beine angezogen hatte.

Mit einem Arm auf der Rückenlehne abgestützt, wobei sich ihre Hand in ihren blonden Locken befand, und die andere um das Kristallglas gelegt, saß Allison dem kantigen Dunkelhaarigen zugewandt auf ihrer Couch und hörte ihm immer mal wieder lachend zu. Sie hatten schnell ein neues, besseres Thema als Klaus gefunden, auch wenn sie sich über das Vertrauen für den jeweils anderen noch nicht sicher waren. Zumindest teilten sie sich dabei dieselbe Meinung, was auch wieder ein Pluspunkt für ihre zukünftige Zusammenarbeit war.

"Jaja. Denk ja nicht, dass du jetzt der Boss bist. Du bist immer noch klein, süß und kratzbürstig. Null Chance", hallte es immer noch in ihren Gedanken wieder, wenn sie Alex ansah und ihn beim Sprechen beobachtete. Er war endlich, wenn auch noch nicht ganz, aufgetaut und sein Schmunzeln hatte sicher schon viele Mädchen um den Verstand gebracht! Bei seinem eingehenden Blick, der ihr erst zu spät auffiel, errötete Al allerdings, ehe sie ihren abwandte.

"Aber kommen wir den lustigeren Dingen ruhig ein Stück entgegen. Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie du damals im Unterricht einen Lehrer zusammen gebrüllt hattest. Du warst in der ganzen Schule zu hören. Naja, ich konnte dich hören. Worum gings nochmal? Um die Eigenart Shakespeare's? Wie es ihm nur einfallen konnte, sich so bescheuert auszudrücken? Deine Argumentation, das Stück doch bitte im modernen Englisch zu verfassen, war göttlich." kramte er dann jedoch eine alte Geschichte über beide Ohren grinsend hervor, und brachte seinen Gegenüber damit schlagartig auf andere Gedanken. Allison lachte ausgiebig, bis ihr der Bauch wehtat, denn dass er das wusste, hätte sie niemals gedacht.

"Oh ja, daran erinnere ich mich auch noch! Mr. Walker..." Schnell wieder gefasst richtete sich die junge Frau auf, streckte die Arme etwas gekünstelt von sich und verstellte die Stimme, ehe sie fortfuhr. "Meine verehrte Miss Maxwell, Sie haben ja keine Ahnung von Kunst und ihrem Wert! Wie können Sie das Herzblut und die Mühe hinter diesen Versen und Reimen nicht erkennen?! Hat man Ihnen zuhause denn nichts beigebracht?!" Wieder brach Al ab, um sich lautstark ihrem Lachen hinzugeben, bevor sie abgehackt ihre Meinung dazu hervorbringen konnte. "Als ob der jemals etwas Anderes gesehen hätte als seine verstaubten Bücher! Und wer versteht schon den alten Bill, wenn er nicht Romeo oder Julia ist? Außerdem ist sein Kaudawelsch absolut uninteressant, wenn du mich fragst."

Demonstrativ trank die kleine Hybridin daraufhin von ihrem Glas und lehnte sich vor, während sie mit ihrer Hand, die das Glas hielt, eine Verbeugung und die für die alten Theaterstücke typische Geste für diesen Part andeutete.

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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Apr 23, 2014 9:17 pm

Hatte er gerade richtig gesehen? War Allison eben rot geworden? Zumindest wandte sie ihren Blick schnell und wie ertappt ab und ihre Alex war sich ziemlich sicher, dass sich ihre Wangen etwas färbten. Das ließ sein Schmunzeln nur noch etwas mehr vertiefen. Diese Reaktion kannte er nur zu gut. Er wollte nicht eingebildet klingen, aber er wusste, wie er auf Frauen wirkte. Er sah gut aus, war durchtrainiert und hatte obendrein eine Art mystische Aura, die das andere Geschlecht faszinierte, wie sie ihm immer wieder gesagt hatten. Andere hätten das ausgenutzt, um zahlreiche von ihnen um den Finger zu wickeln. Alex hingegen war das immer egal gewesen. Für ihn hatte immer nur Sophie gezählt und seit ihr hatte er auch nie wieder etwas Festes gehabt. Es gab immer nur One Night Stands. Und das auch nur mit Frauen, die nichts anderes wollten und auf keine Beziehung aus waren. Dafür war er nicht bereit. Das hieß aber nicht, dass ihm solche Reaktionen, wie Al sie gerade demonstrierte, nicht gefiel.

Seine Ablenkung kam da gerade recht, um keine peinliche Schweigeminute einzuläuten. Da er gerade begann, dieses Treffen wirklich nett zu finden und das Wiedersehen mit der kleinen Blonden zu genießen, wollte er sie nicht vergraueln, indem er sie auf ihrer Gesichtsröte quasi herumtrampelte.

Sein Thema war scheinbar genau richtig. Allison verfiel in schallendes Gelächter. Und ihm gefiel das Lachen. Es war aufrichtig und kam von Herzen. Seit langem hatte er das nicht mehr gehört.

"Meine verehrte Miss Maxwell, Sie haben ja keine Ahnung von Kunst und ihrem Wert! Wie können Sie das Herzblut und die Mühe hinter diesen Versen und Reimen nicht erkennen?! Hat man Ihnen zuhause denn nichts beigebracht?!" , imitierte sie den guten Mr Walker nun ziemlich originalgetreu und brachte Alex dazu, leise zu lachen.

"Als ob der jemals etwas Anderes gesehen hätte als seine verstaubten Bücher! Und wer versteht schon den alten Bill, wenn er nicht Romeo oder Julia ist? Außerdem ist sein Kaudawelsch absolut uninteressant, wenn du mich fragst."

Allison legte eine elegante Verbeugung im Sitzen hin und Alex stieß mit seinem Glas gegen ihres, ehe er von seinem trank und noch immer grinste.
"Wobei Mr. Walker nicht ganz unrecht hat. In Romeo und Julia steckt viel Wahrheit drin. Man mag es vielleicht nicht auf Anhieb verstehen, aber wenn man es tut, regt das zum Nachdenken an", tadelte er sie mit funkelnden Augen und kramte dann einen Moment etwas aus seiner Erinnerung heraus.

Er räusperte sich kurz und sah dann Allison an, während er ein Zitat von Romeo wiedergab.
"Kann ich weg gehen, wenn mein Herz hier ist? Dreh dich zurück, plumpe Erde, und suche deinen Mittelpunkt. - Sei dir sicher zu gehen, ehe du es wirklich tust. Wenn du jemanden hast, den du liebst und dem du dein Herz geschenkt hast, bei dem solltest du bleiben. Denn die Zeit kann man nicht zurückdrehen. Und die Erde erst recht nicht."
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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Apr 23, 2014 9:32 pm

Zusammen mit Alex fühlte sich die kleine Blondine, als hätte man die Zeit für sie zurückgedreht. Säße sie bei ihrem Dad zuhause auf der Couch und würde dort mit Alex über alte Zeiten sprechen, während sie teuren Bourbon, den sie geschickt gemopst hatten, genossen, wäre es nicht anders. Hier in diesem Apartment war sie abgeschottet von der Welt und konnte sein, wie sie war, auch wenn sie diese vier Wände anfangs so sehr gehasst hatte. Nun kamen sie ihr gelegen, denn zu Damon ins Anwesen würde sie nun lange nicht mehr gehen! Es tat auch unglaublich gut, mal von ihm abgelenkt zu werden und über so zwanglose, ganz normale, nicht übernatürliche Dinge wie ihre gemeinsame Schulzeit zu sprechen! Etwas, das sie schon seit Wochen nicht mehr getan hatte...

Natürlich amüsierte sich der stämmige Werwolf über ihre, wie sie fand, meisterhafte Imitation von Mr. Walker, aber eigentlich war er ein ganz toller Lehrer gewesen. Wäre er nicht so fanatisch vernarrt in seine altenglische Lyrik und Dramatik gewesen, hätte man mit ihm sicher ganz gut reden können. Auch seine Benotung war zu streng, aber Al hatte seine Fächer immer mit guten Noten abgeschlossen. Als ihr Gegenüber dann etwas sentimental wurde und sogar noch ein Zitat von Romeo ausgrub, staunte die zierliche Hybridin allerdings nicht schlecht. Das hätte sie nun nicht erwartet, also stieß sie daraufhin ihrerseits gegen sein Glas und genoss einen großen Schluck, ehe sie antwortete und es ihm gleichtat.

"So einzge Lieb aus großem Haß entbrannt! Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt. - Ich weiß, was du meinst, aber es ist nicht immer so einfach, wie man es sich vorstellt. Bitte lass uns über etwas Anderes sprechen, das macht mich nur traurig...", fing Allison an, schüttelte mit zu ihren Knien gewandtem Blick den Kopf, da sie nun doch wieder an diese ausdrucksstarken eisblauen Augen denken musste, wie sie sie voller Zorn und Vorwürfe durchbohrt hatten, ehe Damon vor ihr davongelaufen war. Das war nun wirklich nicht das richtige Thema, denn dafür würde diese Flasche Bourbon eindeutig nicht reichen! Deshalb hielt sich die kleine Blondine schnell an etwas Anderes, das sie viel mehr interessierte. "Sag mal, wo schläfst du eigentlich? Du bist noch nicht sehr lange in der Stadt und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das Motel voll mit Jägern ist und die Türen nicht mal einem Fußkick eines Kindes standhalten."

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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Apr 25, 2014 9:42 pm

Manchmal während seiner Reise hatte Alex den Wunsch verspürt, nach Hause zurück zu kehren und dort in gewohnter Umgebung irgendwie einen Neustart hinzulegen. Er hätte sich dort etwas eigenes aufbauen und sein Leben so leben können, wie er es für richtig hielt. Aber dann dachte er immer wieder an das Geschehene und an Sophie und an die Polizei, die ihn vermutlich immernoch suchte und die Lust auf eine Heimkehr verging ihm. Dort würde eh niemand seine Beweggründe verstehen, weil eh niemand wusste, was und wer er war. Er hätte sich als Erklärung eine erfundene Story ausdenken müssen und die müsste er dann auch noch mit handfesten Beweisen spicken, wenn man ihm Glauben schenken solle. Diese Mühe war es dann eben nicht wert. Genauso gut konnte er auch woanders neu anfangen, irgendwo, wo ihn niemand kannte.

Bisher war Mystic Falls ziemlich abgedreht und verwirrend gewesen. Hier waren ihm bereits, seiner Nase nach, mehr übernatürliche Wesen begegnet, als in jeder anderen Stadt. Er wusste dank Allison, dass seine Brüder nicht hier waren und dennoch war er noch nicht direkt nach dieser Info abgehauen. Dank und vielleicht wegen Allison? Sie war eine nette Erinnerung an seine Heimat und an die "guten, alten Zeiten". Und eben schaffte sie es, dass er mal den mürrischen Alex ablegte und so war, wie er sein wollte und sollte. Das machte sie unglaublich reizend und verlockte ihn zu bleiben.

Sein Zitat von Shakespeare sollte eher eine weitere Anekdote zu ihrem Lehrer sein und eben zeigen, dass sein vorschnelles Urteilen über seine ach so ungebildeten Schüler falsch war. Er hatte es leichthin genommen und war nun etwas überrascht, als Allison auch ein Zitat nannte, aber daraufhin in eine ganz merkwürdige Stimmung verfiel.

"So einzge Lieb aus großem Haß entbrannt! Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt. - Ich weiß, was du meinst, aber es ist nicht immer so einfach, wie man es sich vorstellt. Bitte lass uns über etwas Anderes sprechen, das macht mich nur traurig..."

Alex kniff die Augen etwas zusammen und musterte Allison genau. Sie schien gedanklich abzudriften und schien von Sekunde zu Sekunde kleiner zu werden. Von der lustigen, lebensfrohen Allison war nichts mehr zu sehen und er fragte sich, wer oder was es geschafft hatte, die derart zu beeinflussen. Er würde glatt auf einen Mann tippen, denn das war meist der Auslöser für derartige Stimmungswechsel. Sophie hatte das bei ihm auch immer wieder geschafft. Aber er kannte die klein Hybridin nicht gut genug, um eine solche Behauptung einfach in den Raum zu stellen.

Gerade wollte er der Sache auf den Grund gehen und sie fragen, was sie denn bedrücke und ob sie darüber reden wolle. Aber Allison schien für sich selbst entschieden zu haben, dass ein Themenwechsel für sie momentan wohl das Beste wäre und so tat ihr Alex den Gefallen und schwieg. Noch.

"Sag mal, wo schläfst du eigentlich? Du bist noch nicht sehr lange in der Stadt und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das Motel voll mit Jägern ist und die Türen nicht mal einem Fußkick eines Kindes standhalten."

Alex schwenkte das Glas in seiner Hand und nahm einen Schluck, ehe er der kleinen Blondine zuliebe antwortete.
"Dann weiß ich jetzt, warum es im Motel so stark nach Schrot, Eisenkraut und Wolfswurz riecht. Danke für die Warnung." Alex war zwar risikobereit, aber nicht lebensmüde.
"Ich schlafe derzeit in meinem Wagen, bis ich was Passendes und Billiges gefunden habe, um unterzukommen. Aber das ist nichts Neues für mich, das bin ich gewohnt.", winkte er ab und zwinkerte einmal.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Apr 25, 2014 10:21 pm

Es war von Al bei Gott nicht beabsichtigt gewesen, jetzt den Trauerkloß raushängen zu lassen, aber die Zitate von Romeo und Julia, einer äußert tragischen Liebe, die im Tod beider Beteiligten endete, erinnerte sie zu sehr an ihr eigenes Liebesleben, sodass sie blitzschnell und fast schon abrupt das Thema wechseln musste. Alex erkannte offensichtlich, dass da mehr dahintersteckte, denn man sah es seiner für kurze Sekunden verzogenen Miene an. Trotzdem war er so zuvorkommend, sie nicht nach den Gründen zu fragen und antwortete stattdessen. Nichts gegen die Jäger, sie waren Allison mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen, aber sie würde einen alten und noch dazu übernatürlichen Freund sicher nicht blind in deren Fänge schicken, so gern sie sie auch hatte!

"Dann weiß ich jetzt, warum es im Motel so stark nach Schrot, Eisenkraut und Wolfswurz riecht. Danke für die Warnung. Ich schlafe derzeit in meinem Wagen, bis ich was Passendes und Billiges gefunden habe, um unterzukommen. Aber das ist nichts Neues für mich, das bin ich gewohnt."

Das hörte die kleine Blondine nicht gerne, denn sie konnte sich nicht vorstellen, dass das komfortabel oder ausreichend war! Das Motel war unter keinen Umständen eine Option und recht viel mehr hatte Mystic Falls als abgelegene Kleinstadt eben nicht zu bieten, weswegen die zierliche Hybridin den Gedanken, der ihr eben gekommen war, schneller aussprach, als sie darüber nachdenken konnte, die Miene dabei missbilligend verzogen.

"Also das ist ja kein Leben! Entschuldige, es geht mich nichts an, und wenn du zufrieden damit bist, pfusch' ich dir sicher nicht rein, aber ich hätte eine Dusche und eine Couch - in manchen Fällen sogar ein großes bequemes Bett - zu bieten. Wenn du möchtest, kannst du gerne hier bleiben, hier wärst du auch sicher vor unerwartet auftauchenden Fangzähnen oder Jägern... Von dieser Wohnung weiß so gut wie niemand..."

Nun wieder freundlich lächelnd erwiderte Al den Blick ihres Gegenübers, bevor sie ihm erneut zuprostete und - wie er zuvor - frech zwinkerte. Allison war schon immer für ihre Hilfsbereitschaft bekannt gewesen, das würde sich auch jetzt als Hybridin nicht ändern. Sie mochte Alex von Sekunde zu Sekunde mehr, sie verstanden sich gut und er war eine Fleisch gewordene Erinnerung, die ihr gerade im rechten Moment begegnet war! Sie wollte nicht, dass sie sich gleich wieder aus den Augen verloren.

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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Apr 28, 2014 9:26 pm

Alex wusste, was es bedeutete, Liebeskummer zu haben. Viele seiner damaligen Freunde hatten sich immer einen Spaß daraus gemacht, wenn sie es wieder mal geschafft hatten, einem Mädchen das Herz zu brechen. Sie prahlten, wann wer wen hatte, wie es war und wie schnell sie sie dann abgeschoben hatten. Viele von ihnen veränderten sich erst, als sie ihre erste richtige Liebe kennen gelernt hatten. Zu ihrem Glück. Bei ihrer Prahlerei war Alex manchmal schon kurz davor gewesen, vor Wut zu platzen.
Natürlich war Alex auch nie ganz unschuldig gewesen. Aber es war einfach eine Unart, ein Mädchen zum Weinen zu bringen.
Der Kerl, der Allison nun derart betrübt aussehen ließ, musste der süßen Blondine zum einen sehr viel bedeuten, denn sie war taff und stark. Und gerade weil sie so eine starke Persönlichkeit war, musste etwas Schlimmes vorgefallen sein. So einfach war Allison doch nicht klein zu kriegen!

Aber er wusste, wann man eben den Mund hielt und wann nicht. Allison hatte nicht umsonst darum gebeten, das Thema zu wechseln. Allerdings beschloss der Werwolf für sich, dass er da noch einmal nachhaken würde, wenn das noch länger anhalten würde. Trotz schlechtem Start hatte Allison schließlich so viel Schneid bewiesen, ihm zu helfen und hatte damit ein Stein in seinem Brett. Da fiel es ihm sogar leichter über ihre Andersartigkeit hinweg zu sehen.

Aber daraus würden sie ja noch das Beste machen. Nämlich Nik ins Aus befördern.

Als er ihr nun ehrlich sagte, dass er noch keinen Schlafplatz gefunden habe, schaute Allison ihn missbilligend an. Fehlte nur noch ein Schnalzen mit der Zunge und ein kleiner Schlag auf seine Hand und der Tadel wäre perfekt, wie er fand.

"Also das ist ja kein Leben! Entschuldige, es geht mich nichts an, und wenn du zufrieden damit bist, pfusch' ich dir sicher nicht rein, aber ich hätte eine Dusche und eine Couch - in manchen Fällen sogar ein großes bequemes Bett - zu bieten. Wenn du möchtest, kannst du gerne hier bleiben, hier wärst du auch sicher vor unerwartet auftauchenden Fangzähnen oder Jägern... Von dieser Wohnung weiß so gut wie niemand..."

Er hätte eigentlich genauso missbilligend auf diese Rüge reagieren müssen, wie sie es eben auf seine Antwort getan hatte. Sie hatte recht, es ging sie allerdings nicht an! Als wenn er das immer machen würde. Das war stets eine Übergangslösung, nichts Dauerhaftes. Denn Bequemlichkeit wusste er zu schätzen! Genauso wie eine gewisse Standardhygiene. Die erstbeste Absteige mit einem besonders niedrigen Zimmerpreis lockte ihn nicht mal dazu, die Auffahrt zu betreten.
Allerdings hatte sie ihm - bewusst oder unbewusst - ihr Bett angeboten. Unwillkürlich stellte er sich vor, wie er morgens neben der schönen Inhaberin des Bettes aufwachen würde. Allison war schon immer eine Augenweide gewesen und ihr eigensinniger Charakter machte sie nochmal so attraktiv. Er war sich sicher, dass sie sich dessen auch bewusst war. Zu ihrer Schulzeit hatte er das stets als Tatsache aufgenommen und hatte den Gedanken nie weiter gesponnen. Heute war das was anderes.

Also grinste er verschlagen und deutete mit der Hand, in der er sein Glas hielt auf Allison.
"Als wenn ich zu einem großen Bett in einem schönen Appartement Nein sagen könnte. Auch wenn wohl die passende Gesellschaft ausbleiben würde."
Dann wurde er aber ernster, auch wenn er noch immer lächelte.
"Vielen Dank für das Angebot. Sofern ich niemanden störe, würde ich vorerst darauf zurück kommen. Wobei mir die Couch schon sehr bequem vorkommt, so dass ich mit ihr genauso zufrieden bin."
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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Apr 28, 2014 10:18 pm

Es war komisch, hier so mit Alex zu sitzen. Auch wenn Al noch Hemmungen hatte, so fühlte sie sich, als könnte sie ihm alles erzählen. Eigentlich wollte sie das auch, denn für diesen Kerl empfand sie eine merkwürdig tiefgehende Sympathie. Dennoch war das zwischen ihr und Damon etwas, womit sie nicht hausieren gehen sollte, es war einfach zu persönlich. Der forschende Blick ihres Gegenübers war der kleinen Blondine unangenehm, aber er zeugte auch von echtem Interesse für ihre Lage und ihre Gefühle. Das war etwas, das sie schon seit langem vermisste und Allison glücklich machte. Obwohl es erst nicht so ausgesehen hatte, akzeptierte ihr Gast auch ihren Wunsch, das Thema zu wechseln.

Wie immer hatte sie nicht darüber nachgedacht, wie es rüberkommen würde, was sie zu sagen gehabt hatte. Es war ihr einfach so rausgerutscht und hatte in der kleinen Hybridin das Gefühl hervor gerufen, ihrem Gegenüber damit vielleicht zu nahe getreten zu sein. Seiner Miene nach zu urteilen, war es auch so, doch ehe er antworten konnte, schien ihm ein Gedanke zu kommen, der wichtiger war. Viel zu schnell änderte sich daraufhin die Stimmung des stämmigen Dunkelharigen, was eigentlich unheimlich war, wenn man es genau betrachtete. Alex nahm jedoch ihr Angebot scheinbar erfreut an, auf eine zweideutige Aussage nicht verzichtend.

"Also ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du hier bleiben würdest. Erlaube mir, dir zu helfen, auch wenn du der starke Mann von uns bist." Sie musste lachen. "Aber wie gesagt: Die Wohnung ist sicher, meine kaum anwesende Mitbewohnerin ist sehr nett, falls sie mal auftauchen sollte, und die Couch ist frei. Wenn du ganz lieb fragst, zeige ich dir auch mein Schlafzimmer, denn ich werde die meiste Zeit eh nicht da sein. Du weißt schon, ich bin die Babysitterin für die Neuen... Und wenn ich mich dann doch mal hier blicken lasse, müssen wir eben zusammenrücken, es sei denn, du hättest etwas dagegen... mit mir... in einem Bett... zu schlafen?"

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BeitragThema: Re: Apartment   Do Mai 01, 2014 4:57 pm

Allison schien sich aufrichtig zu freuen, dass Alex ihr Angebot nicht ausschlug. Unwillkürlich fragte er sich, was sie dazu trieb, ihm sofort derart blind zu vertrauen und ihn in ihr "Allerheiligstes" zu lassen. Klar, sie kannten sich von früher und das machte schon eine ganze Menge aus. Aber war das alles? Wäre es wohl andersherum gewesen, wäre Alex vielleicht nicht so vorschnell gewesen. Er hätte sich schließlich auch soweit verändern können, dass er die Schlechtigkeit, versteckt hinter einer freundlichen Fassade, sein könnte.

Aber Allison schenkte ihm echtes Vertrauen. Noch ein Fakt, was ihn zugleich faszinierte und freute. Hätte er früher noch gedacht, dass jegliche Erinnerungen aus der Heimat schlecht wären, so wurde er nun auf voller Breitseite eines Besseren belehrt. Allison war keine schlechte Erinnerung. Und sie war auch keine schlechte Gesellschaft, ganz im Gegenteil.

"Also ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du hier bleiben würdest. Erlaube mir, dir zu helfen, auch wenn du der starke Mann von uns bist."
Sie lachte ihr reizendes Lachen und auch Alex schmunzelte.

"Ja, denk an diese Worte, sollte dir eine böse Spinne über den Weg laufen."
Erfahrungsgemäß fanden alle Frauen Insekten widerlich. Übernatürlich oder nicht.

"Aber wie gesagt: Die Wohnung ist sicher, meine kaum anwesende Mitbewohnerin ist sehr nett, falls sie mal auftauchen sollte, und die Couch ist frei. Wenn du ganz lieb fragst, zeige ich dir auch mein Schlafzimmer, denn ich werde die meiste Zeit eh nicht da sein. Du weißt schon, ich bin die Babysitterin für die Neuen... Und wenn ich mich dann doch mal hier blicken lasse, müssen wir eben zusammenrücken, es sei denn, hättest etwas dagegen... mit mir... in einem Bett... zu schlafen?"

Während sie sprach, hatte sich Alex gerade nachgeschenkt. Mit einem Seitenblick auf Al hob er eine Augebraue und gab vorerst den Stummen. Etwas in ihm brummte zufrieden und wohlig bei der Vorstellung und auch er war nicht abgeneigt. Er würde sie nicht aus dem Bett scheuchen und wenn Allison schon so fragte, würde sie das gleiche auch nicht mit ihm machen.
Dass sie auf einmal derart stotternd fragte, fand Alex süß.

Er lehnte sich auf der Couch wieder zurück und sah Allison bewusst genau an. Seine Augen funkelten und seine Lippen umspielte ein kleines Lächeln.
"Nein, ich habe nichts dagegen", sagte er fast schon zu schlicht, so dass es quasi schon alles aussagte.
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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Do Mai 01, 2014 8:30 pm

Sollte es sich als Fehler herausstellen, Alex ihr Vertrauen zu schenken, könnte sie ihn immer noch verhauen und danach Klaus zum Fraß vorwerfen, aber wenn sie ihn so ansah, hatte sie nicht das Gefühl, als würde sie sich in ihm täuschen. Sie kannten sich zwar von früher, aber er hatte sich nicht wirklich verändert. Noch immer war er der muskelbepackte Macho, der aber auch mal gern lächelte und so tiefgründig sein konnte, dass man es kaum glaubte. So wenig sie auch damals auf der High School miteinander zu tun gehabt hatten, umso mehr freute sich die kleine Blondine, dass sie sich hier in Mysitc Falls, wo jeder Verbündete sein zehnfaches Gewicht in Gold wert war, wieder getroffen hatten. Im Gegenteil zu ihm hatte Al nämlich ihre Heimat nicht aus schlechten Gründen verlassen, also erinnerte sie sich dank ihm gern daran und an die Zeit als Mensch zurück. Da war noch alles einfach und unkompliziert gewesen.

"Ja, denk an diese Worte, sollte dir eine böse Spinne über den Weg laufen."

Angsteckt von seinem Schmunzeln, hatte die zierliche Hybridin einen Schluck aus ihrem Glas getrunken, als sie sich wegen dieser Bemerkung beinahe an dem teuren Getränk verschluckt hätte. Dann brach sie in schallendes Gelächter aus, bevor sie wieder ein paar Worte, wenn auch angestrengt und abgehackt, herausbrachte.

"Ich werde ihr sagen, dass Superman im Wolfspelz auf mich aufpasst, dann wird sie von alleine die Flucht ergreifen."

Immer noch lachend betrachtete sie ihren Gegenüber, wie er sie nachdenklich musterte. Nur zu gerne würde sie jetzt in seinen Kopf sehen können, um zu erfahren, was ihn so beschäftigte. Natürlich könnte sie ihn auch ganz einfach fragen, aber Allison wurde das Gefühl nicht los, dass er es vielleicht nicht erzählen wollen könnte. Sie hatte ihn mit ihrer Bitte dabei unterbrochen, sich von dem Bourbon nachzuschenken, und sein Blick, den er ihr daraufhin zuwarf, ließ sie erröten. Irgendwie hatte sie so eine Ahnung, was er gedacht hatte. Lässig wie eh und je lehnte sich der Werwolf dann wieder auf der Couch zurück, als seine Augen diesen speziellen Glanz annahmen und ein kleines Lächeln seine Lippen umspielte. Seine Zustimmung folgte, was etwas Merkwürdiges in der verwirrten Blondine auslöste. Sie fühlte sich geschmeichelt, aber irgendwie auch bestätigt. Nur warum empfand sie das wegen Alex?

Etwas durch den Wind leerte sie ihr Glas, dann schenkte sie sich nach, doch Al ließ es auf der Glasplatte des Wohnzimmertischchens stehen, ehe sie sich einer Idee, die ihr gerade erst gekommen war, hingab. Es war gemein, aber einen Versuch war es wert. Auf der überdimensionalen Couch saßen sie nämlich weit genug auseinander, sodass die kleine Blondine auf alle Viere gehen und an ihren Gegenüber heranschleichen konnte. Ihre Nasenspitzen berührten sich beinahe und eine Hand hatte sich ganz locker, dass man ihre Berührung kaum spürte, um den Hals des nunmehr wieder aufmerksamen Dunkelhaarigen gelegt, ehe sie flüsterte.

"Dann hab ich auch gleich ein Einstandsgeschenk für dich, wenn du es haben möchtest."

Ebenso grazil und anmutig, wie die Show eben gewesen war, erhob sich die Hybridin dann von der Sitzlandschaft, nur um noch einen zweideutigen Blick an ihren Gast zu verschenken, dann verschwand sie mit schwingenden Hüften im Bad, um ihm sein Geschenk zu holen. Sie stellte sich jetzt schon innerlich losprustend sein Gesicht vor, wenn sie es ihm übergeben würde, und zögerte bewusst etwas mehr Zeit hinaus. Zurück kam sie dann mit auf dem Rücken verschränkten Händen und breitem Grinsen im Gesicht und als sie bei Alex ankam, hielt sie ihm laut lachend eine rosarote Zahnbürste vor die Nase.

"Willkommen in meinem bescheidenen Heim."

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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Mai 02, 2014 12:21 am

Allison musste wieder herzlich lachen, als er einen lockeren Spruch in Bezug auf seine Männlichkeit vom Hocker ließ. Schon damals hatte er das immer beherrscht und auch heute noch konnte er damit die Leute reihenweise um den kleinen Finger wickeln, wenn er wollte. Allerdings hatte er nur selten den Drang danach, das bewusst einzusetzen. Meist passierte das nur, wenn er dem anderen wirklich einen Spaß gönnen wollte und sein Gegenüber ihm sympathisch war. Allison war das allemal. War ihm das früher so wenig bewusst gewesen? Vermutlich, immerhin hatte er großteils nur Augen für Sophie gehabt.

"Ich werde ihr sagen, dass Superman im Wolfspelz auf mich aufpasst, dann wird sie von alleine die Flucht ergreifen."

"Das wäre ihr Glück, glaub mir", erwiderte er schlicht und schmunzelte.

Die Bettsache kam zum Gespräch und von ganz allein wurde das aus einer ganz eigenen Sache heraus prekär. Beide waren sich sympathisch, mochten sich offensichtlich und sie konnten es dem anderen vielleicht in Wörtern leugnen. Doch war die Tatsache in Alex Augen nicht zu übersehen, dass sie sich auch anziehend fanden. Das verriet Allison allein schon dadurch, dass sie rot wurde, als er offen heraus sagte, dass er mit einem gemeinsamen Bett kein Problem habe. Ob sie damit nicht gerechnet hatte? Aber die leichte Färbung ihrer Wangen gefiel ihm.

Allison schien mitmal auf ganz eignen Gedanken gekommen zu sein und wieder einmal wünschte sich Alex, dass er ihre Gedanken lesen könne. Als sie nun die Breite der Couch ausnutzte, um auf allen Vieren auf ihn zuzukrabbeln. Dabei sah sie nach wie vor geschmeidig aus und Alex beobachtete still und bewegungslos jede ihrer Bewegungen. Auch hielt er still, als sie ihm so dicht kam, dass er ihren Atem auf seinen Lippen spüren konnte. Ununterbrochen sah er ihr in die wunderschönen Augen und funkelte sie herausfordernd an und ließ es geschehen, dass sie seine Hand um seinen Nacken legte. So sanft, aber dennoch so vielsagend.

"Dann hab ich auch gleich ein Einstandsgeschenk für dich, wenn du es haben möchtest."

"Du hast Glück, ich mag Geschenke", erwiderte er etwas rauer als noch zuvor und beobachtete, wie Allison grazil und verführerisch ins Bad verschwand. Etwas an ihrem Gang hatte sich verändert. Er war aufreizend und verlockend. Er fragte sich, was sie dazu getrieben hatte.
Als sie wiederkam, saß er noch immer lässig auf der Couch und sah ihr gespannt entgegen. "Also?"

Sie hatte etwas hinter dem Rücken versteckt und mit einem verschlagenen Grinsen zückte sie es nun und hielt Alex eine rosa Zahnbürste entgegen. Er kam nicht umhin, dass sich sein Blick etwas enttäuscht verfinsterte und er die rosa Zahnbürste entgegen nahm. Er hatte wahrlich mit etwas ganz Anderem gerechnet.
"Vielen Dank!", sagte er dennoch mit einem breiten Grinsen. "Ich werde sie in Ehren halten und sie täglich benutzen, versprochen."

Dann stand er auf und trat dicht auf Allison zu, die Zahnbürste auf dem Tisch liegen lassend. Was sie konnte, konnte er auch. Er streckte eine Hand aus und strich zärtlich eine ihrer blonden Strähnen hinters Ohr, nachdem er sie einmal durch seine Finger gleiten ließ.
"Ich hätte da auch ein Dankeschön für dich", sagte er wieder mit rauer Stimme und kam ihrem Ohr ganz nahe, strich mit den Lippen über seinen äußeren Rand. Eine Hand legte er an ihre Hüfte und zog sie näher zu sich.

"Ich hab noch Wäsche im Auto, du kannst sie für mich waschen, wenn du mir schon eine rosa Zahnbürste andrehen willst", raunte er belustigt in ihr Ohr, ehe er sich lachend zurück zog und der kleinen Blondine durchs Haar wuschelte.
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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Mai 02, 2014 12:48 am

Ihre Bemerkung zur fliehenden Spinne fand wunderbaren Anklang, womit wieder einmal bewiesen war, wie gut sie beide sich verstanden. Schon merkwürdig, dass das alles erst jetzt herauskam, nachdem sie beide in ihrer übernatürlichen Haut feststeckten und sich vermutlich lieber wörtlich das Fell über die Ohren ziehen sollten. Was eine gemeinsame Vergangenheit nicht alles ausmachte! Dank Alex' Auftauchen hier fühlte sich Mystic Falls ein Stück weit mehr wie ihr Zuhause an. Sie war hier die Fremde, die einfach von Columbus hergekommen war, weil sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, aber geblieben war sie nur wegen Damon, hatte Mystic Falls als ihre neue Heimat angenommen. Nun war die Stadt das wenigstens wert geworden!

Auch ihre gemeine Show hatte ihre Wirkung nicht verfehlt, was ihnen beiden nur mehr Ärger einbringen sollte, als ihnen lieb war. Allison verfügte als Hybridin über hochsensible Sinne, wie sie weder ein Werwolf noch ein Vampir hatten. Sie vereinte beide Spezies in sich, was sie in dieser Situation dazu befähigt hatte, das für wenige Sekunden schneller pulsierende Blut in dem Körper des Werwolfes zu hören, als sie ihm den Rücken zugekehrt hatte und verschwunden war. Außerdem hatte sie seine Blicke auf sich gespürt. Als sie jedoch mit ihrem Geschenk zurückkam und es präsentierte, machte der Dunkelhaarige genau die sauertöpfische Miene, die sie sich bei der Idee daran vorgestellt hatte. Es belustigte sie ungemein, doch dass er daraufhin aufstehen und ihr so nahe kommen sollte, damit hatte sie nich gerechnet.

Ihr Ohr kribbelte da, wo Alex' Lippen es berührt hatten, und dass er sie an der Hüfte ruckartig an sich zog, war der Auslöser dafür, dass nun ihr Herz schneller schlug, als die kleine Blondine verlegen hoch in die ausdrucksstarken Augen ihres Gegenübers sah. Ihre Hände hatten sich wie von selbst auf seine Schultern gelegt und erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie nicht mal auf Augenhöhe wären, würde sich Allison auf die Zehenspitzen stellen. Schon merkwürdig, warum alle Kerle um sie herum um so viel größer sein mussten als sie.

"Ich hab noch Wäsche im Auto, du kannst sie für mich waschen, wenn du mir schon eine rosa Zahnbürste andrehen willst", hauchte der Werwolf ihr dann jedoch ebenso amüsiert zu und zerstörte damit die ganze Situation, die sich zwischen ihnen aufgebaut hatte. Es war besser so, dass wusste sie, aber es störte sie dennoch ein bisschen. Dass er ihr dann jedoch einfach durchs Haar wuschelte, war zu viel des Guten, sodass ein unterdrücktes Fauchen ihrerseits ertönte und Al den um so viel stärker und überlegener wirkenden Kerl im nächsten Augenblick bereits gegen den Kühlschrank drückte. Mit einer geschmeidigen blitzschnellen Bewegung saß sie auf seiner Hüfte und hatte die Arme um seinen Hals geschlungen. In dieser Position war die zierliche Hybridin aber immer noch kleiner als Alex, sodass es ihr ein Leichtes war, ihm nun in sein Ohr zu hauchen und später an seinen Hals zu gelangen. Zuvor hatte sie jedoch noch sicher gestellt, dass er ihre aufleuchtenden Augen gesehen hatte, als sie ihm direkt in seine geblickt hatte. Von dem blutigen Rot und ihren Fängen war jedoch noch lange nichts zu sehen. Das hier war nur ein Spiel... Zumindest redete sie sich das ein.

"Denkst du, du hast hier das Sagen? Ich soll also deine Wäsche machen, ja? Du wirst dir deinen Krempel schön selbst machen, immerhin bin ich nicht deine Mum. Und ich werde mir dein hübsches enttäuschtes Gesicht merken... Ich weiß, dass du etwas anderes von mir erwartet hast."

Ihre Worte waren genauso leise gehaucht wie die des Dunkelhaarigen zuvor, doch sie ließ es sich nun auch nicht nehmen, mit ihren Zähnen über seine leicht gebräunte Haut am Hals zu fahren. Niemals würde sie ihn beißen oder ihm mit ihren Fängen zu nahe kommen. Das war nur ein Spiel...

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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Mai 02, 2014 1:15 am

Alex freute es zu sehen, dass er Allison so nahe kommen konnte, dass die kleine Hybridin trotz ihrer toughen Art Herzrasen bekam. So ganz ging er also nicht spurlos an ihr vorbei. Und zu seiner eigenen Überrachung genoss er diesen Gedanken grad mehr als alles andere. Genauso wie das Gefühl ihres weichen Körpers unter seinen Fingern. Und wenn man mal von dem komischen Mischmaschgeruch absah, roch sie auch ziemlich gut.
Sie strecke sich ihm auf Zehenspitzen entgegen, was ihn in seinem Handeln nur noch mehr bestätigte. Genaus, als sie ihre Hände auf seine Schultern legte.
Aber einen derartigen Witz ließ er nicht auf sich sitzen und witzelte dementsprechend zurück.

Das plus dem Haare wuscheln reichte raus, um Allison fast zum Explodieren zu bringen. Ehe er es sich versah, hatte sie ihn mit ihrer übernatürlichen Kraft zurück gedrängt und an den Kühlschrank gepresst. Schon hing sie an ihm wie ein kleines Klammeräffchen und funkelte ihn aus wütenden Hybridenaugen an.
Alex knurrte wütend und fragte sich, warum Frauen immer gleich so ausrasten mussten. Zumal - hatte Allison den Witz wirklich so ernst aufgenommen?

"Denkst du, du hast hier das Sagen? Ich soll also deine Wäsche machen, ja? Du wirst dir deinen Krempel schön selbst machen, immerhin bin ich nicht deine Mum. Und ich werde mir dein hübsches enttäuschtes Gesicht merken... Ich weiß, dass du etwas anderes von mir erwartet hast."

Ja. Das hatte sie.
Gezielt ließ er seine Wut in sich auf aufsteigen und seine Augen verfärbten sich einen Moment gelb, als er ihre Zähne an seinem Hals spürte. Die Wut in sich nutzend, packte er Allisons Hüfte, hielt sie an sich gedrückt und drehte sich mit ihr einmal schnell um, um sie nun seinerseits an den Kühlschrank zu pinnen. Einen Moment knurrte er sie laut und mit gelben Augen an, zeigte seine Fänge.
Aber dann ließ er all das wieder verschwinden und schaute sie nun mehr intensiv aus seinen dunklen Augen an. Er kam ihrem Gesicht ganz nah. Seine Hände fuhren an ihre Beine und legte sie ordentlich um seine Hüfte, ehe er sie auch schon wieder ihre Seiten nach oben wandern ließ, sie unter ihre Arme schob und diese ebenfalls nach oben schob. Mit einem kleinen Ruck kam er bei ihren Handgelenken an und pinnte sie an den Kühlschrank fest, ohne sie dabei aus den Augen zu lassen.

"Dachtest du ernsthaft, dass ich es ernst meinte? Als wenn ich dich meine Wäsche waschen lassen würde", raunte er leise und fixierte sie genau.
"Und ja, ich hatte etwas anderes gedacht und dafür schäme ich mich auch nicht, falls du das denkst. Soll die Welt doch wissen, dass ich dich hübsch und attraktiv finde. Und dass ich zu dir nicht Nein sagen würde. Also kannst du das von deiner Liste streichen, wenn du mich damit mal aufziehen wollen würdest."


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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Mai 02, 2014 1:58 am

Der Fakt der Merkwürdigkeit an diesem Zusammensein wurde immer größer, denn obwohl Al wusste, was für einen Quatsch sie hier machte, hatte es sie dennoch einfach überkommen. Sonst hatte sie sich eigentlich gut im Griff, aber wenn man es genau nahm, war sie eigentlich ein neuer Vampir und hatte deshalb auch immer wieder mit ihren intensivierten Emotionen zu kämpfen. So auch hier, denn sie hatte schon als 'kleines Mädchen', wenn man es denn so nennen wollte, für Alex geschwärmt, denn er war älter, größter und auch damals schon ein Mann gewesen. Sie trennten ja doch ein paar Jahre, da war das kein Wunder! Jedoch war sie nun trotzdem zu weit gegangen, denn auch wenn Damon und sie sich mal wieder heftigst gestritten hatten, so waren sie dennoch weiter ein Paar und sie liebte diesen Sturkopf von Vampir ja auch!

Erst als der dunkelhaarige Werwolf sie mit seinen animalischen 'Vorzügen' überrumpelte, nur um Al dann seinerseits gegen den Kühlschrank zu drücken und ihre Beine enger um seine Hüfte zu schlingen, bevor er ihre Arme abspreizte und ebenfalls an dem kühlen Metall hinter ihr festgepinnt hielt, wurde ihr das volle Ausmaß ihres Fehlers bewusst. Nun hämmerte ihr Herz wie ein Luftdruckhammer in ihrer Brust und ihr Atem ging viel zu schnell, als sie, zusammen mit diesen feurig glänzenden Augen, das markante Gesicht direkt vor ihrem hatte. Oh nein! Wieder trat diese verräterische Röte auf ihre Wangen, sodass die kleine Blondine am liebsten im Boden versunken wäre.

Die darauffolgenden Worte verdeutlichten Allison, was für ein Dummkopf sie doch manchmal sein könnte. Jetzt im Nachhinein erschien es ihr logisch, dass da nichts dahintergesteckt hatte und er sie einfach nur, wie auch sie ihn zuvor, aufziehen wollte. 'Wie konnte ich nur so blöd sein?!', schimpfte die zierliche Hybridin in Gedanken, während die Röte auf ihren Wangen nur noch intensiver wurde. Sie hasste sich dafür, konnte aber auch nichts dagegen machen. Dafür hatte sie ihren Körper und auch ihre Emotionen im Moment leider zu wenig im Griff.

"Und ja, ich hatte etwas anderes gedacht und dafür schäme ich mich auch nicht, falls du das denkst. Soll die Welt doch wissen, dass ich dich hübsch und attraktiv finde. Und dass ich zu dir nicht Nein sagen würde. Also kannst du das von deiner Liste streichen, wenn du mich damit mal aufziehen wollen würdest."
drang es dann weiter an ihr Ohr, doch diesmal waren die Worte eindeutig. Alex überrumpelte seine alte Bekannte damit völlig, was für ihn leicht zu erkennen sein dürfte, aber Al wusste, dass sie nun die Reißleine ziehen musste. Wie zuvor auch schon ein paar Mal, fühlte sie sich dadurch bestätigt, aber das überschritt dann doch ihre Möglichkeiten. Sie wollte das Damon nicht antun, denn sie wusste, was mit Katherine gewesen war, und selbst wenn sie es tun würde, würde dieser Werwolf auf der 'to kill-Liste' des älteren Salvatores vermutlich noch vor Klaus auf Platz 1 rücken. Das konnte sie wiederum ihm nicht zumuten. Er wusste ja nicht mal, worauf er sich hier wirklich einließ!

"Es tut mir leid, ich... Das muss wohl der Alkohol sein." redete sich Allison wenig überzeugend heraus und brauchte nur ein paar Handgriffe, um sich zu befreien. Etwas peinlich berührt und doch auch bedrückt schenkte sie Alex noch einen letzten entschuldigenden Blick, ehe sie in Richtung ihres Schlafzimmers ging. An dessen Tür hielt sie dann aber doch nochmal inne, um sich noch einmal zu ihrem Gast umzudrehen und etwas für ihn loszuwerden.

"Ich hatte nicht vor, dich aufzuziehen oder jemals etwas gegen dich zu verwenden, das du mir heute erzählt hast. So bin ich nicht..."

Dann verschwand sie wirklich und schloss die Tür hinter sich. Jedoch schloss sie sie nicht ab, denn sie war trotz allem nicht alleine in der Wohnung. Ihr würde nicht einfallen, einen Freund wegen ihrer eigenen Dummheit rauszuwerfen, vor allem aber hatte sie ihm angeboten, hier bleiben zu können. Es sollte ihm freistehen, ihr nachzugehen, aber wenn es er es nicht täte, wäre es ihr auch ganz recht.

"Ach verdammt!", schimpfte der aufgewühlte Blondschopf wütend, doch um nicht noch mehr auf sich aufmerksam zu machen, dachte sie sich den Rest lieber. 'Ich bin einfach zu verwirrt im Moment! Warum muss ich mich auch immer in Schwierigkeiten bringen? Und warum verflucht nochmal müssen diese Schwierigkeiten immer schöne Männer sein?!

tbc: Al's Schlafzimmer

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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Mai 02, 2014 10:39 am

Alex wollte die hübsche Blondine zu nichts zwingen und er würde nen Teufel tun und diese Situation jetzt ausnutzen, wenn sie sich nicht wirklich sicher war. Aber für einen Augenblick schien es ihm, als hätte sie das hier genau und bewusst ausgereizt. Wenn man es genau nahm, hatte sie sogar angefangen. Das zusammen mit ihrem verräterischen Herzschlag, der geradezu ihre Brust zu sprengen schien, ihr viel zu schneller Atem und ihre Gesichtsfärbung hatten ihm für einen Moment sicher sein lassen, das sie das sehr wohl wollte. Bewusst oder unbewusst.

Und Alex hätte nicht lange überlegt. Wenn sie jetzt keinen Rückzug machen würde, würde er sie schneller ins Schlafzimmer tragen, als sie gucken könnte. Aber das Gegenteil trat ein und egal, was in Allison vorging, es nahm wieder die Kontrolle über ihren Körper ein und hielt ihre animalische Seite in Schach. Schade. Aber wie gesagt, er würde zu nichts zwingen. Abgesehen davon hatte er bekommen, was er wollte - er hatte ihr den Wind aus den Segeln genommen.

Er wehrte sich nicht, als Allison sich von ihm befreite und etwas Abstand zwischen sich brachte.
Die Situation hatte sich ziemlich erhitzt und eine kleine Abkühlung Tat wohl beiden recht gut.
Auch an ihm war das nicht spurlos vorbei gegangen. Noch immer schien er ihre Nähe zu spüren, ihren Duft ihrer Haut in der Nase zu haben und die Weichheit unter seinen Fingern zu spüren.

Allison kam wieder auf ein gewisses Maß der Beherrschung und entschuldigte sich bei ihm für ihr Verhalten, während sich Alex an die Anrichte lehnte. Er nickte nur.
"Schon okay. Mach dir keinen Kopf." Er lächelte etwas, um ihr zusätzlich zu zeigen, dass es in Ordnung war.

Die Kleine verschwand in ihr Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich. Er musste schon breit grinsen, als er ihren für ihn gut hörbaren Fluch hörte. Es war unfair, mit was für Mitteln er sie in ihren Grundfesten erschüttert hatte. Aber er war auch nur ein Mann und schämte sich auch nicht für den Moment seines Begehrens. Und auch nicht dafür, dass Allison das allem Anschein nach gefallen hatte. Aber dass er sie derart aus der Fassung brachte, hatte er nicht beabsichtigt.

Nach einem Moment des Wartens überwand er die wenigen Meter zum Schlafzimmer und klopfte kurz an, ehe er eintrat. Noch immer schien Allison durch den Wind zu sein.

"Hör zu. Ich weiß nicht, was momentan bei dir so vorgeht und was vorgefallen ist. Aber irgendwer und ich gehe stark davon aus, dass es ein Mann ist, hat dich allem Anschein nach verletzt. Ich bin vielleicht ebenso ein Mann, aber nicht blind und taub", sagte er ruhig und in gewissem Maße auch sanft. Für seine Verhältnisse, wenn er in solche Beziehungsdramen hinein rutschte. Er sprach ihr voran gegangenes Gespräch an, bei dem Allison beim Thema Liebe ein Stück weit in sich zusammen gesackt war.
"Egal, was es ist, ich werde es nicht ausnutzen. Sieh meine Mittel als gezwungenes Übel an, um dich wieder kleiner als mich zu machen." Mit dem bewusst eingesetzten Seitenhieb auf ihre Größe, die er allerdings begrüßte, versuchte er seine neue und alte Bekanntschaft aufzumuntern.
"Also mach dir auch keinen Kopf." Er ging auf zu und streckte seine Hand entgegen. "Komm schon. Darfst mich auch umarmen, wenn dir danach ist." Er schmunzelte.

Tbc: Allisons Schlafzimmer
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Mai 21, 2014 8:59 pm

cf: Al's Schlafzimmer

Es tat ihr leid, sich jetzt auf einmal so komisch zu verhalten, und dennoch wollte sie eigentlich nicht von Alex weg, aber bei all dem Trubel, der ihr gerade das Leben schwer machte, könnte die Nachricht wichtig sein. Vor allem wegen Tyler und Hayley musste sie immer erreichbar sein, denn dafür, dass sie eigentlich auf sie aufpassen und sie trainieren sollte, hatten sie sich schon viel zu lange nicht mehr gesehen! Auch deshalb bekam die kleine Blondine nun ein schlechtes Gewissen und sie würde am liebsten im Erdboden versinken, um ihren Problemen zu entkommen. So einfach war das allerdings nicht...

Zuerst war da eine Nachricht von Shi, die schon ziemlich alt war. Ihre Mitbewohnerin war mit dem Sheriff unterwegs und hatte offensichtlich Spaß. Diese Neuigkeiten und auch die offensichtliche Sorge um ihre Wenigkeit zauberten ihr ein Lächeln auf die Lippen. Die kleine Japanerin war eben auch eine wahre Freundin, obwohl sie sich noch gar nicht so lange kannten und auch schon lange nicht mehr gesehen hatten. Als nächstes kam ihr eine SMS von Stefan unter, was die zierliche Hybridin verwirrt die Stirn in Falten ziehen ließ. Damit hatte sie wirklich überhaupt nicht gerechnet und dass sich sein kleiner Bruder auch Sorgen um Damon machte und sich sogar an sie wandte, ließ sie seufzen. Ja, sie hatten es gerade wirklich nicht leicht! Am liebsten hätte Al sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihren Vampir zu finden, aber sie hatte das Gefühl, dass dieser gar nicht gefunden werden wollte, und sie war eigentlich noch zu verletzt, um sich schon wieder mit ihm auseinanderzusetzen.

Sie antwortete auf beide Mitteilungen und wollte das Telefon schon fast wieder weglegen, als sie aus dem Badezimmer hörte, dass ihr Gast gerade die Dusche verließ. Dabei wurde sich aber noch auf eine weitere Benachrichtigung aufmerksam. Es war keine SMS, sondern ein verpasster Anruf, der eine Voicemail-Nachricht zur Folge hatte. Unschlüssig hörte sie sie ab, erstarrte aber mit jedem Wort, das sie hörte, mehr und mehr. Die ganze Zeit über hatte sie geglaubt, der ältere Salvatore hatte sich nicht bei ihr gemeldet, doch stattdessen hatte er sehrwohl versucht sie zu erreichen und seine Stimme und das, was er sagte, war mehr als nur besorgniserregend! Vor allem, da er mitten im Satz abbrach und weg war. Genau im selben Moment - als hätte sich das ganze Universum gegen sie verschworen - kam dann auch Alex dazu und erkannte natürlich sofort, dass etwas nicht stimmte. Sie wollte jetzt nicht mit ihrem Beziehungsdrama anfangen, wollte aber trotzdem darüber reden, und wenn es dafür jemanden gab, wäre das genau dieser Kerl, wie er in den letzten Stunden sehr eindrucksvoll bewiesen hatte!

Anstatt jetzt die richtigen Worte zu finden, sah sich die zierliche Blondine aber lieber hilflos um und stand nur einen Sekundenbruchteil später am Couchtisch, wo sie zuvor die noch halbvolle Bourbonflasche entdeckt hatte. Sie setzte sie ohne zu zögern an und trank ein paar ausgiebige Schlucke, ehe sie sich schluchzend auf die Couch fallen ließ und neben sich klopfte.

"Ach verdammt... Ich wollte dich damit eigentlich nicht konfrontieren, aber... Ich bin... Naja... Sagen wir, ich habe einen Freund... Und der ist sehr speziell. In letzter Zeit streiten wir nur noch und jetzt gerade im Moment geht er mir aus dem Weg. Mein Handy eben... Sein Bruder hat sich gemeldet, er macht sich Sorgen. Irgendetwas stimmt wohl nicht mit ihm..."

tbc: Shizukas Handy

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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Mai 21, 2014 10:19 pm

cf: Allisons Schlafzimmer

Nun, deutlich erfrischt und wieder der Öffentlichkeit durchaus vorzeigbar, konnte Alex auch wieder klarer denken. Es schien ihm, als hätte er mit der Dusche nicht nur sein kleines Problem beseitigt, sondern auch das Chaos der Gefühle weg gewaschen. Unwissend hatte Allison in ihm an etwas gerüttelt, das lange geschlafen hatte. Viel zu lange hatte er sich in sein Schneckenhaus verzogen und niemanden mehr zu dicht an sich heran gelassen. Und die kleine Kratzbürste war, ohne vorher mal auf den Gedanken zu kommen anzuklopfen, einfach herein gestürmt und hatte ihn da hohen Bogens hinaus gezerrt. Ohne Augenmerk auf Verluste. Es war holprig zwischen ihnen gewesen und die Kennenlern-Phase, die bei anderen vielleicht Wochen dauerte, war bei ihnen in Stunden abgehakt gewesen. Aber trotz der Stolpersteine, hatte dennoch wunderbar auf seine Weise funktioniert. Als wenn es einfach so sein sollte und es kein Aber bei ihnen gab. Das war für Alex fast schon wieder unheimlich. Doch hatte er momentan noch keinen Anlass, sich dagegen zu wehren. Und er hoffte, Allison würde ihm nicht irgendwann einen geben.

Da Alex frisch gestärkt war und eigentlich nur noch eine ordentliche Mahlzeit fehlte, war es für ihn einfacher, Allison total konfus und schluchzend vorzufinden. Sich die Haare rubbelnd ging er mit gerunzelter Stirn auf sie zu und setzte sich neben ihr auf das Sofa. Er ahnte, dass etwas ganz und gar nicht stimmte und dass es schon längst nicht mehr nur mit ihrem geplatzten Bettgeflüster zu tun hatte. Zumal er eigentlich diesen Bourbon nötig hatte, an dem Allison nun nuckelte!

Als sie also anfing zu erzählen und er ihr aufmerksam lauschte, nahm er die Flasche und nahm ebenfalls einige kräftige Schlucke. Dann stellte er sie bewusst weiter weg, um seine neue Freundin nicht noch zum Säufer werden zu lassen und beugte sich vor, um sie nicht mal ran zu lassen.

"Ach verdammt... Ich wollte dich damit eigentlich konfrontieren, aber... Ich bin... Naja... Sagen wir, ich habe einen Freund... Und der ist sehr speziell. In letzter Zeit streiten wir nur noch und im Moment geht er mir aus dem Weg. Gerade mein Handy... Sein Bruder hat sich gemeldet, er macht sich Sorgen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm..."

Alex kam nicht umhin, etwas das Gesicht zu verziehen, als er von dem sogenannten Freund hörte. Zum einen, weil ihn dieser Gedanke immer noch ziemlich anwiderte. Zum anderen, weil er scheinbar kein guter Freund war und Allison seinetwegen nun Rotz und Wasser heulte und auch noch fast mit ihm in die Federn gehüpft wäre. Er hatte bereits geahnt, dass ein Mann dahinter steckte, da Frauen meistens wegen einem wie ihm derart am Boden waren. Das nun zu hören, war aber etwas anderes.

Er seufzte tief und verbarg nicht, dass ihm nicht gefiel, was er da hörte. Dieser Typ sollte es nur wagen, ihm unter die Augen zu treten. Sehr speziell ... er war auch sehr speziell, wenn man es genau nahm. Ihn würde nichts mehr schocken können.
"Und? Willst du deinem 'Freund' ", das Wort setzte er mit den Fingern in Anführungszeichen, "zur Hilfe eilen?" Deutlich war sein Missfallen heraus zu hören. Aber dennoch ging er nicht und war weiterhin für sie da.
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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Mai 24, 2014 7:57 pm

Noch niemals zuvor in ihrem Leben war der kleinen Blondine etwas so schwer gefallen wie Alex, mit dem sie vor ein paar Minuten noch in ihrem Bett gelegen hatte und beinahe bis aufs Äußerste gegangen war, von Damon, dem Mann, den sie über alles liebte und mit dem es trotzdem so schwer war zusammen zu sein, zu erzählen. Irgendwie hatte sie das Gefühl, sie hätte vielleicht von Anfang an schon so ehrlich sein müssen, dieses Thema anzusprechen, sodass es zwischen ihnen vielleicht gar nicht erst soweit gekommen wäre, aber eine kleine lästige Stimme in ihrem Hinterkopf sagte ihr auch, dass es den impulsiven Werwolf wohl kaum abgehalten hätte, wenn er sie wirklich gewollt hätte, und das hatte er! Genauso wie sie ihn! Und das war der Knackpunkt der Katastrophe, denn wenn sie ihren Vampir das nächste Mal sehen würde, würde sein forschender Blick die Schuld in ihren Augen erkennen und dann würde sie ihn vielleicht für immer verlieren! Bei dem Gedanken entkam Al ein ersticktes aber deshalb nicht minder lautes Schluchzen, und sie lehnte sich an Alex' Schulter.

Der herbe Duft von Männerduschgel drang ihr in die Nase und sie seufzte schwer. Das war etwas, dass sie an Männern wirklich liebte, und dieser hier war auch so schon anziehend genug, wie man vorhin nur allzu deutlich hatte sehen können. Die zierliche Blondine war froh, dass sie ihn hatte, und sie wunderte sich darüber, dass er einfach so für sie da sein und sie in den Arm nehmen konnte nach dem, was vor seiner Dusche in ihrem Schlafzimmer passiert war. Das feuchte Handtuch, mit dem sich der Werwolf vorhin das seidige dunkle Haar halbtrocken gerubbelt hatte, lag nun zerknüllt neben ihnen auf der Couch und Allison behielt den Blick darauf gerichtet, als sie mit ihrer kleinen Rede geendet hatte und auf eine Antwort wartete. Dass ihr neuer Freund das Gesicht verzog, konnte sie nicht sehen, aber sie merkte, wie er sich anspannte und die Haltung geringfügig veränderte. Ein Seufzen seinerseits folgte und brachte den aufgelösten Blondschopf dazu, wieder in das markante Gesicht des Dunkelhaarigen zu blicken. Ihm stand deutlich in dieses geschrieben, dass ihm nicht gefiel, was er nun wusste, aber er hatte dennoch verdient, es zu hören.

"Und? Willst du deinem 'Freund' zur Hilfe eilen?", wollte Alex wissen und zog dabei die Bezeichnung für Damon ins Lächerliche. Tja, sie konnte es ihm nicht verübeln, denn selbst wenn sie vorhin nicht übereinander hergefallen und nur ganz normale Freunde wären, so würde jeder gute Freund und auch jede gute Freundin so reagieren, wenn sie wegen eines Kerls so verletzt und traurig war. Al setzte ein sanftes Lächeln auf und legte eine Hand an die raue Wange ihres Gegenübers.

"Ich weiß es wirklich zu schätzen, was du für mich tust, das werde ich bestimmt nie vergessen. Du sollst wissen, dass du bei mir immer alles finden wirst, was du brauchst, aber... Das mit Damon... So heißt mein Freund... Es ist leider nicht so einfach und wenn sich sogar sein kleiner Bruder deshalb bei mir meldet - Da muss ich wohl erklären, dass die beiden bei Problemen ein unschlagbares, eingespieltes Team sind und es am liebsten im Alleingang lösen! - muss da wirklich etwas im Busch sein. Ich möchte nach ihm suchen und ihm helfen, aber ich wüsste nicht mal, wo ich anfangen soll und... Eigentlich wüsste ich nicht mal, was ich ihm sagen soll. Vor allem nicht nach..."

Den letzten Satz ließ die Hybridin einfach unvollendet in der Luft hängen, denn ihr Gast würde schon wissen, was damit gemeint war! Sie wollte ihm das irgendwie nicht 'antun', sofern man in ihrer Lage von diesem Wort Gebrauch machen konnte, aber es ging einfach nicht anders. Allison war wirklich hin und her gerissen, denn einerseits wollte sie mit Alex nur zu gern hier bleiben und sich vor dem Rest der Welt verstecken und einfach seine Nähe genießen, andererseits hatte sie aber auch noch Verpflichtungen, und Damon war nun mal ihr große Liebe. Sie konnte ihn nicht einfach im Stich lassen, wenn er so offensichtlich in Schwierigkeiten steckte!

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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Mai 31, 2014 6:44 pm

Alex verstand die Frauenwelt nicht. Wie konnte sich Allison nur auf einen Mann einlassen, der sie derart verletzte und geistig schier misshandelte. Eine Textnachricht hatte lediglich ausgereicht, um sie in Tränen aufzulösen. Eine Nachricht! Alex wollte sich gar nicht vorstellen, was vorher schon alles vorgefallen war, wenn diese Nachricht Wasserfälle auslöste.
Alex kannte diesen Damon nicht, aber schon jetzt hatte sie für diesen Kerl so viel übrig wie für eine tote Kakerlake unter seinem Schuh. Nämlich nichts. Er sollte ihm ruhig mal unter die Augen treten und Alex würde ihm schon einige Takte erzählen. Würde er dazu nicht kommen, würde er ihm auf jeden Fall ein Bein stellen und ein Regal oben auf werfen.

Allison lächelte nur auf seine herablassende Frage und legte auch noch ihre Hand an seine Wange.
"Ich weiß es wirklich zu schätzen, was du für mich tust, das werde ich bestimmt nie vergessen. Du sollst wissen, dass du bei mir immer alles finden wirst, was du brauchst, aber das mit Damon... meinem Freund... Es ist leider nicht so einfach und wenn sich sogar sein kleiner Bruder deshalb bei mir meldet - Da muss ich wohl erklären, dass die beiden bei Problemen ein unschlagbares, eingespieltes Team sind und es am liebsten im Alleingang lösen! - muss da wirklich etwas im Busch sein. Ich möchte nach ihm suchen und ihm helfen, aber ich wüsste nicht mal, wo ich anfangen soll und... Eigentlich wüsste ich nicht mal, was ich ihm sagen soll. Vor allem nicht nach..."

"Das erklärt trotzdem nicht, warum du dich derart von ihm beeinflussen lässt. Und komm mir jetzt nicht mit Liebe. Seit ich von ihm gehört habe, kam nur Schlechtes. Ohja! Und erst recht nach unserem kleinen Vorspiel im Bett kann ich mir nicht vorstellen, dass es das wahre Paradies mit ihm ist, wenn du dich auf mich eingelassen hast. Komm schon, Allison. Seit wann lässt du dich derart einlullen?"
Nach wie vor war er von diesem Kerl nicht begeistert, auch nicht von Allisons scheinbar gebrochenen Willen. Er mochte vielleicht hart klingen, doch meinte er es nur gut.

Gerade wollte er zu einem neuen Schwall von Beschwichtigungen ansetzen, als sie unterbrochen wurden. Alex vernahm Schritte und sah auf, als bald darauf eine kleine Japanerin zu ihnen stieß und vor ihnen stehen blieb.
Sie sagte kein Wort und bedachte Alex auch mit keiner Begrüßung oder sonst irgendetwas, sondern schenkte ihre Aufmerksam lediglich Allison. Alex sah misstrauisch und mit gemischten Gefühlen hin und her und als sie wieder weg war, wandte sie sich an seine neue, irre geleitete Freundin.

"Was war das denn?"
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Allison Maxwell
Hybrid
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Jun 04, 2014 5:15 pm

Auch wenn seine Worte hart waren und sie insgeheim verletzten, so wusste Al dennoch, dass Alex es nicht böse meinte. Er versuchte ihr den Kopf zu waschen und hatte auch Recht damit, denn sie merkte selbst, dass wenigstens ein kleines Bisschen ihrer Vernunft allmählich wieder zurückkam, aber so einfach war das trotzdem nicht. Sie fühlte nun mal, was sie fühlte, und die Geschichte mit Damon war einfach so kompliziert. Sie wollte trotz des Streits mit ihm fast sofort erneut für ihn in die Presche springen und ihn verteidigen, aber Allison wusste, dass es keinen Sinn hätte. Man konnte ihrem Gegenüber an seiner finsteren Miene ansehen, dass er den älteren Salvatore bereits jetzt hasste, obwohl er bloß seinen Namen kannte und ihn bis jetzt noch nicht einmal gesehen hatte! Für den Vampir würde allerdings allein der Fakt, dass Alex ein Werwolf war, ausreichen, um ihn zu hassen und ihn töten zu wollen, also beließ die kleine Blondine es einfach dabei. Wenn es doch auf Gegenseitigkeit beruhte...

Ihre Zweisamkeit wurde nur einen Moment darauf jedoch ganz plötzlich unterbrochen, als auf einmal Shizuka ins Zimmer kam und ihr direkt ihre liebliche leise Stimme in den Kopf setzte, den Werwolf neben ihr nur eines kleinen Blickes würdigend und eine kurze Verbeugung vollbringend. Sie erzählte von einer Teezeremonie, zu der die zierliche Asiatin sie beide einlud, und dass sie Sheriff Forbes eingeladen hatte. Das war für Al kein Problem, denn die Chefin des hiesigen Polizeiapparates war nicht nur eine Freundin von Damon, sie schien auch zu ihrer Mitbewohnerin nett zu sein, also war sie ihr herzlich willkommen.

"Macht nur, habt euren Spaß, ihr zwei! Ich werde mich aber wohl nicht dazugesellen, dazu bin ich zu aufgewühlt, und ich will euch ja nicht die Stimmung verderben. Außerdem hab ich noch was vor, das leider nicht mehr sehr lange warten kann. Danke trotzdem für das Angebot." lehnte die zierliche Hybriden daraufhin jedoch ab, ein offenes, freundliches Lächeln auf den Lippen. Die Geschichte mit Damon lag ihr wirklich zu schwer auf der Seele und es stimmte auch, dass sie mal wieder nach ihren Schützlingen sehen musste, auch wenn sie es nicht in Worte gefasst hatte. Seufzend sah sie dabei zu, wie die kleine Japanerin den Raum wieder verließ, sah sich gleich darauf aber mit einem mehr als verwirrten Alex konfrontiert. Der hatte von der Unterhaltung eben ja blóß die Hälfte gehört und verstand natürlich nur Bahnhof.

"Tut mir leid... Shi kommuniziert mit ihren Gedanken. Ich hab dir doch gesagt, dass sie ein paar besondere Talente hat. Sie kennt dich nur nicht, also beschränkt sie sich auf mich, anstatt hier groß rum zu posaunen."

Für Al war das Erklärung genug und so kuschelte sie sich wieder näher an den Dunkelhaarigen, ehe sie auf ihr eigentliches Gesprächsthema zurückkam.

"Ich denke, du hast Recht, wenn du sagst, dass ich mich zu sehr von Damon beeinflussen und einlullen lasse. Entschuldige, dass ich dich da einfach mit reingezogen habe, aber... Es war ja auch nicht immer so. Ich habe ihn bei uns zuhause in Columbus kennengelernt, als ich noch ein ganz normaler Mensch war. Seitdem hat sich eben viel verändert und damit komme ich noch nicht ganz klar... Naja, auf jeden Fall werde ich ihn anrufen und versuchen, rauszubekommen, was mit ihm los ist. Allerdings werde ich hierbleiben. Naja... Zumindest werde ich nicht nach ihm suchen, denn meine Prioritäten liegen woanders. Ich habe noch Hayley und Tyler, nach denen ich mal wieder sehen muss. Meine Schützlinge..."

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BeitragThema: Re: Apartment   So Jun 08, 2014 3:41 pm

Besondere Talente also. Das war ein besonderes Talent? Über Gedanken kommunizieren? Das war Alex befremdlich und alles andere als angenehm. Er mochte es nicht, wenn man in seinem Kopf herum spukte und dort Worte hinein pflanzte, die dort gar nichts zu suchen hatten. Diese Shi hatte es bei ihm vielleicht nicht getan - ihr Glück - aber allein der Gedanke hinterließ ein Unbehagen; ein Gefühl, das Alex schon nicht mochte. Er war in solcher Hinsicht einfach zu skeptisch. Hexen hin oder her mit ihrem Kräutergemische und den Zaubersprüchen. Aber diese Kopfsache war nicht seins.

Es kam ihm daher auch ganz gelegen, dass Allison für sie beide absagte, zumal er eh nicht auf eine Teezeremonie aus war. Ein kaltes Bier war eher seins. Vor allem, nachdem ihm Allison nun versuchte zu erklären, was sie an diesen Typen namens Damon band. Mit einer hochgezogenen Braue stellte er fest, dass Allison scheinbar alles toll fand, das sie irgendwie mit ihrer Heimat verband. In der Liebe verbog man sich für den anderen so weit, dass man manchmal von sich selbst überrascht war. Alex hatte sich für Sophie verbogen und alles riskiert und Allison tat es für diesen Damon. Allerdings hatte das bei ihm auf Gegenseitigkeit beruht, denn auch Sophie hatte alles getan. Aber kam Damon ihr entgegen? Bisher schien ihm alles einseitig zu sein.

Vielleicht war es besser, zu ihm und Allison in dieser Hinsicht Abstand zu halten und sich nicht einzumischen, auch wenn er dem Typ am liebsten an die Gurgel wollte. Sie würde schon noch merken, dass er nicht gut für sie war.
Dass er bereits einen derartigen Beschützerinstinkt für die kleine Blonde an den Tag legte und sie ihn damit ungeahnt entwaffnete, war der Wahnsinn. Sie hatte ihn längst um den Finger gewickelt. Bei Damon war da hingegen Schluss.

"Sieh zu, wie du das mit deinem Damon klärst", erwiderte er kühl, als sie meinte, sich trotz allem um ihm kümmern zu wollen. Wenn auch nicht vor Ort.

Als er merkte, wie hart er immer noch klang und dass Allison so schon genug zu knabbern hatte - und er sie nach wie vor immer noch gern hatte - seufzte er tief.
"Allerdings steht mein Angebot nach wie vor. Wenn du Hilfe brauchst, musst du mir das sagen." Sie sah zu ihr herab und sah sie abwartend an.
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