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 Apartment

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Allison Maxwell
Hybrid
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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Jun 09, 2014 9:51 pm

Alex konnte mit ihrer Erklärung scheinbar nicht wirklich was anfangen und warum auch immer er so ein Gesicht machte, es war ihm ganz offensichtlich willkommen, dass sie der Teezeremonie nicht zugesagt hatte. Dabei hatte sie eigentlich zuerst nicht an ihn, sondern nur an sich selbst und ihren miesen seelischen Zustand gedacht, aber nun war sie erleichtert, dass sie ihren Freund damit nicht vor den Kopf gestoßen hatte! Immer noch war dem Werwolf auch zuwider, was sie wegen Damon alles durchstand. Das sagte er ihr auch ganz offen, was sie nicht wunderte. Nur der harte, fast schon distanzierte Tonfall verletzte sie. Dennoch nahm Al es ihm nicht übel, er war eben nur ehrlich und genau das wollte sie! Darum verbrachte sie ja auch so gerne Zeit mit ihm, wie sie nun nur ein weiteres Mal deutlich vor Augen geführt bekam!

Dass sich ihr Gegenüber daraufhin scheinbar wieder darauf besann, dass sie hier keinen Streit provozieren sollten, und er sie ein weiteres Mal daran erinnerte, dass er für sie da wäre, wenn sie ihn brauchte, zauberte der kleinen Blondine ein breites Lächeln auf die Lippen. Sie war wirklich überglücklich, diesen Sturkopf, dem sie um nichts nachstand, hier in Mystic Falls wieder getroffen zu haben, und sie küsste ihn zum Dank auf die Wange.

"Ich weiß... Danke dafür. Du bist wirklich der Beste! Darum beschütze ich dich auch vor Shi und ihren bösen Gedanken." Ein Kichern entkam ihr. "Was sagst du? Kommst du mit mir und lernst die anderen Hybriden kennen, oder willst du auf eigene Faust was machen? Außerdem wäre was zu Essen nicht schlecht, oder?"

Fragend sah sie zu dem Dunkelhaarigen hoch, da sie sich gerade wieder an seine Schulter gelehnt hatte, und sie schenkte ihm ein schüchternes Lächeln, während sie auf eine Antwort wartete.

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Alex Hutson
Werewolf
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BeitragThema: Re: Apartment   Di Jun 10, 2014 8:20 pm

Letztlich tragen sie die gemeinsame Übereinkunft, dass sie nicht streiten wollten. Das war so eine Sache zwischen ihnen, die heikel werden könnte, das wusste Alex. Zwar war seine kleine Freundin hier eben klein und süß, aber eben auch stärker als er, weil sie ein Hybrid war. Er hingegen besaß genug Zorn, um seine Kräfte zu steigern und nicht unbedingt als Schwächling da zu stehen. Und da sie bereits festgestellt hatten, dass sie nichts auf sich sitzen ließen und erst recht nicht klein beigaben, würde das hier schneller eskalieren, als ihnen lieb wäre.

Also atmete Alex einmal tief durch und hoffte im Stillen, diesem Damon irgendwann einmal den Hintern aufreißen zu können. Wie er solche Männer doch verabscheute.

Allison schien recht froh zu sein, dass das Thema vorerst fallen gelassen wurde und freute sich noch mehr, als Alex nochmals seine Hilfe anbot. Er hatte ja eh nichts zu tun und da er die so aufgewühlte Blondine ungern allein lassen wollte, war das eine gute Möglichkeit, sie im Auge zu behalten.

Zum Dank bekam er einen Kuss auf die Wange, den er mit einem Schnauben und einem funkelnden Seitenblick quittierte. Das Frauen einen auch immer auf die Wange küssen mussten. Sie taten es wirklich bei jedem, den sie gerade mal so kannten. Wahnsinn.

"Ich weiß... Danke dafür. Du bist wirklich er Beste! Darum beschütze ich dich auch vor Shi und ihren bösen Gedanken."

Nun hob Alex eine Augenbraue und schaute Allison empört an.
"Muss ich dich wirklich wieder daran erinnern, wer hier der Mann ist? Nein? Guuut!"
Allison kicherte und mit einem tiefen Seufzen lächelte auch er.

"Was sagst du? Kommst du mit mir und lernst die anderen Hybriden kennen, oder willst du auf eigene Faust was machen? Außerdem wäre was zu Essen nicht schlecht, oder?"

Alex legte unaufgefordert und wie beifällig wieder seinen Arm um die Blondine und zog sie an seine Brust.
"Ach, Schatz. Wenn du mich schon so fragst, ist doch die Lösung ganz einfach. Wir werden gepflegt was essen gehen und dann zeigst du mir, in welchem Stall dich dieser Klaus untergebracht hat."
Unschuldig sah er sie für se Ausdrucksweise an und grinste dann kurz.

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Allison Maxwell
Hybrid
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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Jun 13, 2014 9:13 pm

An Shi und ihren für Alex ziemlich merkwürdigen Auftritt wurde bald kein Gedanke mehr verschwendet, sodass sie sich ganz auf ihre Pläne für die kommenden Stunden und Tage konzentrieren konnten. Zwar würde es Klaus sicher nicht gefallen, dass sie seine Hybriden einem Fremden, der noch dazu ein potentielles nächstes Opfer für seine Hirngespinste war, präsentierte, aber es kümmerte die kleine Blondine herzlich wenig. Viel lieber ließ sie sich von ihrem Freund ablenken und den Trubel mit Damon dadurch vergessen. Außerdem konnte sie so Spaß mit ihren Pflichten verbinden, schließlich hatte sie die Aufgabe, nach Tyler und Hayley zu sehen und aufzupassen, dass sie keinen Quatsch machten. Bisher ertrank die Stadt noch nicht in Blut, also dürfte alles in Ordnung sein!

Wie zu erwarten gewesen war, stimmte der Werwolf dem Vorschlag mit dem Essen zu und war auch nicht abgeneigt, ihre Schützlinge zu treffen. Wie aufs Stichwort grummelte daraufhin Allisons Magen ein wenig und sie lachte leise, bevor sie sich schließlich vom Sofa erhob und genüsslich streckte. Für ein paar Minuten verschwand sie daraufhin auch noch in ihrem Zimmer, wo sie sich eine frische Jeans, ein weinrotes, ellenbogenlanges Shirt und eine schwarze Jacke, die ebenfalls hochgekrempelt war, überzog. Die Boots von vorhin behielt sie an, den die liebte sie!

Zusammen marschierte das ziemlich unterschiedliche Duo dann zu Fuß zum Grill, wo sie ohnehin nicht weit hin hatten. Es war noch ein bisschen was frei, sodass sie fast freie Platzwahl hatten. Al entschied sich für einen etwas abgelegeneren Tisch und führte ihre Begleitung auch dorthin, als sie eine kurze SMS an Hayley verschickte und dann eine Bedienung herbeiwinkte.

"Du musst das Steak hier probieren, das ist göttlich!"

tbc: Mystic Grill - Abgelegener Tisch neben der Bühne

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Jul 30, 2014 12:44 pm

Es war immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl, wenn einem der Wind durch die Haare und über die Haut strich, während man in übermenschlicher Geschwindigkeit durch Wälder und dergleichen lief. Nik liebte das, denn es ließ ihn sich immer frei und vollkommen ungebunden fühlen, als könnte er jederzeit Berge versetzen. Wenn man es genau nahm, konnte er das auch, aber das war ein anderes Thema. Bei ihnen zuhause war schon fast alles fertig, um den Ball beginnen zu lassen, doch soweit er wusste, hatten seine Hybriden noch keine Ahnung, dass es ihn geben würde, oder davon, dass sie zu erscheinen hatten. Wie könnte er seine neue Schöpfung also besser erreichen, als dass er sich Allison persönlich vorknöpfte? Dass sie nämlich nicht auf Anrufe oder Nachrichten von ihm reagierte, war nichts Neues. Deshalb war er nun auch auf dem Weg zu ihrer Wohnung, die sie von ihm geschenkt bekommen hatte. Mit dem Kleid für sie im Gepäck.

Irgendwie wunderte es ihn nicht, dass das Apartment leer war, als er es betrat. Er war der einzige Vampir, der außer der kleinen Blondine hier noch eintreten konnte, dafür hatte er schon vor langer Zeit gesorgt. Dennoch fiel dem Hybriden etwas auf, als er sich umsah. Das Wohnzimmer sah etwas anders aus, und es war unaufgeräumt. Außerdem roch die Luft abgestanden, was wohl bedeutete, dass schon länger niemand mehr hier war. Zudem waren auch noch die feine Note eines Menschen und das unvergleichliche, kräftige Aroma eines Werwolfes vorhanden. Klar, Allison war sowohl das eine als auch das andere, doch sie roch viel süßer und nicht so penetrant. Und was machte ein Mensch hier? Und ein Werwolf? Es war also noch jemand hier gewesen, den er persönlich nicht hier haben wollte!

Im Schlafzimmer war der Geruch sogar noch intensiver, was den Ursprünglichen irritierte. War das Mädchen nicht mit dem älteren Salvatore liiert? Was hatte der Werwolf dann in ihrem Schlafzimmer zu suchen gehabt? Nik beugte sich über das Bett und sog tief die Luft ein. Ja, seine Vermutung stimmte. Der Kerl hatte auch in ihrem Bett gelegen! Merkwürdig... Er würde sie bei Gelegenheit mal darauf ansprechen. Da nun aber niemand hier war, konnte er nichts Anderes tun, als sein Geschenk wieder mitzunehmen und zu verschwinden. Er hatte noch viel zu viel zu tun, als dass er hier einfach die Beine hochlegen und warten könnte!

Auf dem Weg zurück nahm der Hybrid einen Umweg durch die Stadt und beobachtete nicht wenige, wie sie noch letzte Besorgungen für den Ball machten. Einige Gesprächsfetzen, die er im Vorbeigehen aufnahm, verkündeten Euphorie und ließen die Menschen fast schon lästig werden. Leicht schüttelte Nik den Kopf, als er auch schon wieder aus dem Stadtzentrum verschwunden war und zurück nach Hause lief. Er hatte sich aber noch die Zeit genommen, einen seiner persönlichen Handlanger anzurufen, um seine Hybriden zu suchen, und auch Allison eine Nachricht zu schreiben. Ob sie antwortete oder nicht, war ihm eigentlich relativ egal, sie sollte nur Bescheid wissen.

tbc: Al's Phone

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 12, 2014 2:07 pm

cf: Mikaelsons Mansion - Kaminzimmer

Kaum waren sie aus dem Kaminzimmer, durch die Vorhalle und durch die Eingangstür, wurde Alex ein weiteres Mal einfach gepackt und mit hybridischer Geschwindigkeit durch die Gegend transportiert. Noch immer hasste er dieses Gefühl und es kotzte ihn an, dass er herumgetragen und -manövriert wurde, als wäre er ein kleiner Schoßhund. Das war nicht gerade förderlich für seine eh schon aufbrodelnden Gefühle, die in ihm gerade Amok liefen. Am liebsten hätte er auf irgendetwas eingeschlagen, jemanden mal ordentlich die Leviten gelesen oder sich schlicht mal so richtig betrunken.

Als sie im Appartement ankamen, holte Alex zunächst einmal tief Luft.
Allisons Augen waren noch immer tränennass und sie war immernoch durch den Wind. Ihre Frisur löste sich langsam auf, doch sah sie noch immer in seinen Augen perfekt aus.
Darauf konnte und wollte er sich im Moment allerdings gar nicht konzentrieren, denn noch immer war er viel zu aufgebracht. Über den Verlauf des Abends, seine komplizierte Beziehung zu Allison, dem Schlamassel bei dem Mikalesons und diesem ständigen Herumbugsieren von der Hybridin.

Er riss sich diese verdammte Krawatte vom Hals, riss die ersten Knöpfe auf, so dass sie auf dem Boden landeten und befreite sich auch von dem teuren Sakko, das in der Ecke landete.
Erst dann wandte er sich Allison zu und rang sichtlich mit den Worten, ein Finger auf Allison deutend. Ihm lag so viel auf der Zunge, das er der kleinen Blondine um die Ohren pfeffern wollte.

"Ich hab von all dem hier die Schnauze gestrichen voll", sagte er beunruhigend leise und ein Knurren entkam ihm. Er bedachte sich, Abstand zu halten.
"Ich habe es satt, wie du mein Leben aus den Fugen bringst! Dieses Hin und Her geht mir gewaltig auf die Nerven. Und wofür lasse ich all das über mich ergehen? Für nichts und wieder nichts! Ich bin damit durch. Mir reicht es."
Er warf Allison einen vernichtenden Blick zu. Ihm reichte es, sich für Allison ins Feuer zu werfen und dann immer derart abgespeist zu werden. Dich von einer Frau derart beeinflussen zu lassen, sich wie ein Schoßhündchen herumtragen zu lassen!

"Und wage es noch einmal, mich ungefragt herumzutragen und du hast ein richtiges Problem."

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 12, 2014 5:15 pm

cf: Mikaelson Mansion - Kaminzimmer

Sobald sie ihre Wohnung erreicht hatten, riss sich Alex von ihr los und brachte innerhalb kürzester Zeit Abstand zwischen sie beide. Er musste erst wieder zu Atem kommen und man sah ihm an, dass er sich immer noch nicht ganz beruhigt hatte. Die Wut, welche dank ihr und der erneuten 'Bevormundung', wenn man seinen Transport hierher durch sie, so nennen wollte, nur noch stärker geworden war, kratzte an seiner Oberfläche. Allison verstand ihn, sie wäre auch beinahe ausgerastet, bevor Klaus sie gewürgt und in ihre Schranken gewiesen hatte. Danach hatte sie bloß noch Angst um Alex gehabt, was sie nun auch zusammenzucken ließ, als er sich die Krawatte gewaltsam vom Hals riss, das Hemd aufzerrte, sodass die Knöpfe in alle Richtungen sprangen, und auch das Jackett ruppig auszog und von sich schleuderte. Die Hände der kleinen Hybridin zitterten, als sie sich daraufhin mit abgewandtem Blick durch die Haare fuhr und die sich ohnehin schon auflösende Frisur ganz löste.

"Ich hab von all dem hier die Schnauze gestrichen voll", fing der Werwolf knurrend an zu brüllen, wobei er einen Finger auf die zierliche Blondine gerichtet hatte und sichtlich Schwierigkeiten damit hatte, sich selbst unter Kontrolle zu halten. Wäre sie noch nicht, was sie war, hätte sie jetzt vermutlich Angst vor ihrem Gegenüber, denn er wäre ihr deutlich überlegen und könnte sie verletzen, wenn er wollte. So allerdings stand das Blatt anders, und Al versuchte ruhig zu bleiben und nicht auf diese und die folgenden Vorwürfe einzugehen. Sie wollte sich nicht streiten, weshalb sie auf den Kühlschrank zuging und dort aus dem Gefrierfach ein paar Eiswürfel nahm. Dann holte sie zwei Gläser hervor, goss etwas von dem aus dem Grill gestohlenen Whisky ein und drückte eines davon mit Eis darin ihrem Freund in die Hand. Danach schnappte sie sich ein Taschentuch und wischte sich die Tränen ab.

Die Drohung am Ende seiner Rede ließ den kleinen Blondschopf erschrocken hochsehen. So kannte sie ihren Freund nicht und das hatte sie auch nicht erwartet. Unbemerkt trat der Vorwurf in ihre hellblauen Augen, als sie näher an den muskulösen Dunkelhaarigen herantrat. Allison wusste, dass es besser für sie beide wäre, wenn sie so tun würde, als wüsste sie nicht, was Alex gemeint hatte, als er über das dauernde Hin und Her und davon, dass es ihm reichte, gesprochen hatte. Sie wollte sich aber auch nicht länger selbst belügen, denn es hätte wieder nur verheerende Folgen für sie beide! So ließ sich Al also darauf ein, an ihren Freund heranzutreten, die Arme um seine breite Brust zu legen und tief seinen herrlichen Geruch einzuatmen.

"Ich bin einfach nur froh, dass es dir gut geht. Ich dachte tatsächlich, er tötet dich. Vor meinen Augen... Das hätte ich mir niemals verzeihen können."

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 12, 2014 8:31 pm

Allison hatte sich die Haare gelöst, so dass nun ihre wilde Mähne über ihre Schultern floss und sie nur noch unwiderstehlicher aussehen ließ. Und dieser Anblick schmerzte. Denn er wusste, dass er sie niemals haben würde. Es gab kein Er und Sie. Es gab nur ein Er und Sie. Einen Alex und eine Allison. Dieses Wissen machte es nur noch schwerer, diese Gefühle für sie zu ertragen, weil er sie auch nicht einfach abstellen konnte. In all den Stunden und Tagen war ihre Zuneigung und ihr Verlangen zu einander so stark, dass sie beide darunter litten und dass es sogar Hayley und Tyler mitbekommen hatten. So konnte es nicht weiter gehen, so durfte es nicht weitergehen. Für beide wäre ein Cut am besten. Kurz und schmerzlos und jeder ging seine eigene Wege. Allison würde sich um ihren Macker kümmern können und Alex könnte sich darauf konzentrieren, Niklaus zu vernichten.
Irgendwann würde sie sich vergessen können.

Wenn das man nur so einfach wäre.

Es war Allison. Wie könnte er sie vergessen?

Sie erwiderte nichts auf seine harten Worte. Stattdessen ging sie nur zum Kühlschrank und kam kurz darauf mit zwei Gläsern mit Whiskey wieder. Das Eis klirrte gegen das Glas. Er fuhr sie weiter an, machte ihr deutlich, was er von der ganzen Situation hielt, doch sie sagte weiterhin nichts. Alex stürzte den Whiskey in eins hinunter und knallte das Glas auf die nächste Abstellmöglichkeit.
Da kam Allison schon auf ihn zu und legte ungefragt ihre Arme um ihn und schmiegte sich an seine Brust. Ihr betörender Duft stieg in seine Nase und vernebelte beinahe seinen Verstand.
Er erwiderte die Umarmung nicht. Seine Hände ballten sich stattdessen zu Fäusten und er musste hart schlucken, um sich nicht erneut umstimmen zu lassen. Er wollte nicht ihr Spielball sein. Er wollte kein Hü und Hott! Warum sah sie das nicht?!

"Ich bin einfach nur froh, dass es dir gut geht. Ich dachte tatsächlich, er tötet dich. Vor meinen Augen... Das hätte ich mir niemals verzeihen können."

Er knurrte einen Moment und atmete tief durch, als auch ihm die Situation nochmal klar wurde. Wäre diese kleine Fee nicht gewesen, wäre er vielleicht wirklich tot. Und warum? Weil er für Allison durchs Feuer ging. Weil sie ihm so wahnsinnig viel bedeutete und er seine Ideale für sie über Bord warf. Weil er sie beschützen wollte.
Der heutige Abend hatte nur zu deutlich gezeigt, dass das alles ein schlechtes Ende nahm, wenn sie nichts änderten. So schwer es ihm auch fiel.

"Allison, nicht!" Er nahm sie bei den Schultern und schob sie zurück. Mit undefinierbarem Blick sah er sie mit ernsten Zügen intensiv an.
"Ich kann das nicht mehr. Wir können das nicht länger. Weißt du, was du mir antust? Du hast einen verdammten Freund, dem ich am liebsten die Kehle herausreißen würde. Und du liebst ihn. Ich werde nicht dabei zusehen. Und wenn wir das nicht beenden, dann geht das nicht gut aus. Und das will ich nicht. Verstanden?"

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 12, 2014 10:05 pm

Es war ein schönes Gefühl, die Wärme seines Körpers zu spüren, und so ließ Allison zu, dass ihr ein leises Seufzen über die Lippen kam. Nur ganz leicht verstärkte sie ihre Umarmung und schmiegte sich an die halb freigelegte Brust vor sich. Die Nähe zu Alex tat ihr gut und half ihr auch dabei, das Chaos mit Damon zu verarbeiten. Das war ja auch erst der Auslöser dafür gewesen, dass sie sich auf Rebekah gestürzt und somit auch Klaus auf sie aufmerksam gemacht hatte. Dadurch hatte sie sein Leben in Gefahr gebracht, und sie waren nur haarscharf heil wieder da rausgekommen. Der kleine Blondschopf war sich über all das durchaus im Klaren, und empfand Reue dafür, was sie angerichtet hatte. Sie konnte es ihrem Freund und Begleiter für den missratenen Abend außerdem nicht verdenken, dass er nun sauer auf sie war und seine Wut deshalb rausließ. Trotzdem tat es insgeheim weh, all diese Vorwürfe zu hören und zu wissen, dass es voll und ganz der Wahrheit entsprach.

Genauso tat es weh, dass der Werwolf die Umarmung nicht mal ansatzweise erwiderte. Er hatte lediglich den Whisky runtergestürzt, das leere Glas mit den geschrumpften Eiswürfeln darin auf den Beistelltisch hinter ihm geknallt, und nun schob er sie mit ernster, nicht zu deutender Miene von sich. Ungläubig schüttelte die kleine Hybridin den Kopf, weil sie es nicht verstehen konnte oder wollte! Sie hatte Alex beschützt, so gut sie gekonnte hatte, und sie waren beide hier, unversehrt! Warum also war er nun so?! Warum hatte er sie eben erneut angeknurrt?!

"Allison, nicht! Ich kann das nicht mehr. Wir können das nicht länger. Weißt du, was du mir antust? Du hast einen verdammten Freund, dem ich am liebsten die Kehle herausreißen würde. Und du liebst ihn. Ich werde nicht dabei zusehen. Und wenn wir das nicht beenden, dann geht das nicht gut aus. Und das will ich nicht. Verstanden?", schrie er sie an und ließ damit neue Tränen in der junge Frau aufsteigen. Sie umarmte sich selbst, weil sie das Gefühl hatte, als würde sie auseinanderfallen. So wie ihre Welt gerade auseinanderfiel! Dann kam ihr allerdings ein Gedanke, eine Eingebung, eine Erkenntnis, weshalb sie die Tränen wegblinzelte, bevor sie fallen konnten, und wieder auf den Dunkelhaarigen zutrat. Dabei stieg Al aus ihren Mörder-High-Heels, sodass sie schlagartig wieder ein ganzes Stück kleiner war als ihr Freund. Der Reißverschluss ihres Kleides war ihr nächstes Ziel. Der Stoff teilte sich und fiel gleich darauf zu Boden, ließ die weiße Unterwäsche und die halterlosen Strümpfe dadurch zum Vorschein kommen.

"Und was ist mit dem, was ich will?"

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Apartment   Di Okt 14, 2014 5:25 pm

Alex konnte dieses Hin und Her nicht länger ertragen. Der Abend hatte ihm mehr als deutlich gemacht, dass es so nicht weiter gehen konnte. Er mochte Allison. So sehr. Viel zu sehr. Und das war die Gefahr, die sogar sein Leben aushauchen konnte. In gewisser Weise hatte er es ihr zu verdanken, dass er sich bewusst ins Sichtfeld des Urhybriden geschoben hatte und nun mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf seiner Abschussliste stand. Wäre er ihr hier nicht begegnet, hätte er auch nicht so schnell viel zu gute Bekanntschaft mit Niklaus gemacht.

Gleichzeitig war sie neben der Gefahr auch der Reiz. Sie lockte ihn aus der Reserve, bauschte in ihm Gefühle auf, die er seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte: Leidenschaft, Zuneigung, Beschützerinstinkt, Aufrichtigkeit. Sie tat das vermutlich nicht mal absichtlich. Es war einfach ihre Art. Dafür war er ihr sogar sehr dankbar, denn es tat gut, sich mal nicht verstecken zu müssen und sich abzukapseln. Sich mal wieder für jemanden einzusetzen, der ihm wirklich am Herzen lag.

Und neben der Gefahr und dem Reiz war da noch das Wissen, dass das alles nicht richtig war und dass es niemals gut ausgehen würde. Zwischen ihnen stand dieser verfluchte Damon, den Allison liebte und wegen dem sie ihn abwies. Bereits mehrere Male. Alex war ein stolzer Mann. Hin und wieder konnte er derlei Abfuhren ertragen. Aber bei Allison wurde es von Mal zu Mal schlimmer. Es tat ihm nicht gut, das alles.

Also stieß er sie von sich, auch wenn er sah, dass sie das verletzte. Aber es war für beide am besten, wenn sie es nicht länger provozierten. Vielleicht wäre es sogar das Beste, erst einmal Abstand zu gewinnen, so sehr ihm das gegen den Strich ging. Denn wenn es allein nach ihm ging, würde er Damon einfach ignorieren und sie schon noch davon überzeugen, dass er der Falsche war. Aber es ging nicht allein um ihn und er wollte Allison nicht derart verletzen. Dafür mochte er sie einfach zu sehr.

"Es tut mir Leid ...", sagte er leise, aber bestimmt und trat einen Schritt zurück. Würde er jetzt weich werden, würde es niemals zur Besserung kommen. Auch wenn er sie am liebsten in den Arm nehmen würde.

Er dachte schon, dass es damit erledigt wäre. Doch anscheinend stand er damit alleine. Der Ausdruck in Allisons Gesicht wandelte sich. Sie stieg aus ihren Schuhen, während Alex sie etwas verwirrt beobachtete. Sie sagte kein Ton. Auch nicht, als sie mitmal den Reißverschluss ihres Kleides öffnete und der teure Stoff nun fast lautlos um ihre Füße zu Boden glitt. Alex Miene verhärtete sich und er bemühte sich, nicht nach Luft zu schnappen.
Ihm bot sich ein heißer, verlockender Anblick. Die weiße Reizwäsche und die passenden Strümpfe machten Allison verboten sexy und verführerisch. Dazu die blonden Locken, die um ihre Schultern fielen. Sie hatte eine perfekte Figur, das hatte Alex schon gewusst und sogar schon etwas auskosten können. Aber nun war sie in einem Hauch von Nicht gehüllt, der mehr offenbarte, als versteckte.

"Und was ist mit dem, was ich will?"

Alex musste sich zusammen reißen und es fiel ihm schwer, den Blick abzuwenden und schaute stattdessen an ihr vorbei. Bloß nicht auf die perfekten Kurven der Frau, die er so sehr begehrte.
Warum tat sie das? Warum spielte sie derart mit ihm? War er nicht deutlich genug gewesen? Musste er es erst werden?

"Und was willst du? Ablenkung? Spaß? Da bist du an der falschen Adresse. Nicht so", sagte er weiterhin hart. Doch er konnte einen winzigen rauen Unterton nicht verstecken. Dafür konnte er diesen Anblick dann doch nicht gut genug ignorieren.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Okt 15, 2014 9:38 pm

Zugegeben, das hier verlief alles nicht so, wie sie es ich eigentlich gedacht hatte. Alex war stinksauer auf sie, was sie verstand, und er machte seinem Ärger Luft, aber entgegen aller Erwartungen regte es sie nicht auf, sodass sie sich stritten, sie war einfach viel zu erleichtert, dass es ihm gut ging und er jetzt vor ihr stand. Vielleicht hatte sie sich auch deshalb so eng an ihn geschmiegt, bevor er sie wieder von sich gelöst hatte. Es war ihr von vornherein klar gewesen, dass so etwas kommen würde und dass es schmerzen würde, aber wie sehr es ihr wehtat, überraschte sie dann doch. Natürlich war sich der kleine Blondschopf durchaus darüber im Klaren, dass sie etwas für den schönen Dunkelhaarigen etwas fühlte, aber bisher hatte sie es verdrängt, es einfach nicht zugelassen, weil sie nach ihrem Beinahe-Sex einfach viel zu sehr von ihrem schlechten Gewissen geplagt worden war. Damon hatte ihr rund um die Uhr im Kopf herumgespukt und sie daran erinnert, dass sie ihn liebte und ihn nicht verletzen durfte, aber der vergangene Abend hatte etwas in ihr verändert.

So kalt wie ihr Vampir auf diesem Ball gewesen war, hatte sie ihn noch niemals zuvor gesehen! Es hatte Allison einen heftigen Stich im Herzen versetzt, denn Damon konnte auch so schon skrupellos, gefährlich und unberechenbar sein, aber ohne Gefühle... Das Risiko stieg ins Unermessliche! Außerdem hatte er einen riesigen Abstand, der fast schon dem Grand Canyon gleichkam, zwischen sie gebracht, indem er dort mit Rebekah aufgetaucht war. Schön, er liebte sie gerade nicht, was bei ja auch nicht anders gewesen war, als sie für ein paar Stunden mal den Schalter umgelegt hatte, aber die kleine Blondine erinnerte sich daran, dass er ihr trotzdem irgendwo tief drin etwas bedeutet hatte! Genau deshalb hatte auch nur er sie wieder dazu bringen können, ihre Gefühle wieder zuzulassen! Bei ihm hingegen... Da war gar nichts gewesen! Insgeheim hatte der zierliche Blondschopf Angst, dass es nun für immer so bleiben würde, denn auch sie war nun ein Teil Vampir und würde nicht mehr einfach so sterben, wie es noch vor ein paar Wochen gewesen war.

Vielleicht war es das, was sie dazu gebracht hatte, die Gefühle für Alex zuzulassen und sich nicht mehr dagegen zu wehren. Vielleicht war es das, was sie dazu gebracht hatte, einfach ihr Kleid zu öffnen, es fallen zu lassen und zumindest zu versuchen sich zu holen, was sie nun schon so lange wollte. Der Werwolf war natürlich überrumpelt davon, regte sich beinahe augenblicklich auf und schrie sie an. Er wollte wissen, ob sie sich hiervon nur Spaß erhoffte oder Ablenkung wollte, aber anstatt verletzt die Miene zu verziehen, sah sie ihren Gegenüber bloß weiterhin ernst an und schüttelte langsam den Kopf.

"Keine Ablenkung, kein Spaß. Ich will dich, Alex."

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 19, 2014 9:09 pm

Diese ganze Situation wurde zusehends eigenständig. Und Alex verlor langsam den Überblick. Seine Emotionen fuhren gerade Achterbahn. Jedem würde es schwer fallen, da noch durchzusteigen, erst recht, wenn die Frau, die man begehrte, die man aber nicht haben konnte, auf einmal halb nackt vor einem stand. Da konnte man nur noch aus dem Konzept kommen.

Was dachte sich Allison nur dabei? Alex wollte es für beide einfacher machen und irgendwie eine gerade Linie finden, der sie beide ohne Probleme folgen konnten. Eine Linie, die ihre beider Leben einfacher machte. Stattdessen machte sie es nur komplizierter und zog sich mal eben so aus.
Normalerweise war Alex nicht der Typ, der da noch widerstehen und Nein sagen konnte. Und auch wollte. Er liebte den gemeinsamen Spaß mit Frauen, besonders wenn so eine Granate wie Allison vor ihm stand. Aber er mochte sie viel zu sehr und selbst wenn es beiden Spaß machen würde, so würde es doch letztlich nur in Schmerz und Ärger enden. Warum sollten sich das beide antun?

"Keine Ablenkung, kein Spaß. Ich will dich, Alex."

Alex Gesicht glich einer steinernen Maske, als er Allison fixierte und versuchte, sich nicht von ihren Reizen um den Finger wickeln zu lassen. Was wirklich schwer war. Noch zu genau wusste er, wie sich ihre Haut unter seinen Fingern anfühlte.
Er atmete etwas schwerer als gewöhnlich und seufzte einmal tief. Ihre Worte waren wie heiße Glut. Glut, die dennoch erlosch.

Er überwand die wenigen Schritte zu ihr und stellte sich dicht vor ihr, sah ihr dabei in die Augen und nur in die Augen.
Bemmüht sanft und innerlich angespannt nahm er ihr Gesicht in seine großen Hände und strich ihr dabei eine Strähne mit einem Finger zurück.
"Das ist ein Fehler, Allison. Und das weißt du. Und diesen Fehler werde ich dich nicht begehen lassen. Du stürzt dich damit nur ins Unglück."

Das er das einmal zu einer Frau sagen würde, die ihn scheinbar wollte, hatte er nicht gedacht. Aber ihm bedeutete Allison zu viel, als dass er sie später leiden sehen wollen würde.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   So Okt 19, 2014 9:46 pm

Dass das hier absoluter Mist war, wusste Allison schon seit der ersten Minute, aber sie wollte es! Sie wollte es unbedingt! Alex hatte sie in seinen Bann gezogen, obwohl sie es niemals zulassen wollte, und sie hatte sich ihm schon einmal fast hingegeben. Schon zu dem Zeitpunkt hatte sie gemerkt, dass sie sich schon lange nicht mehr so gut gefühlt hatte wie mit ihm und nachdem sie endlich gemerkt hatte, wie tiefgehend ihre Gefühle für diesen Mann wirklich waren, war sie auch bereit dazu, sich auf ihn einzulassen. Sie wollte ihn, weshalb sie sich auch gerade so 'aufführte', und sie war sich sicher, dass es sich auszahlen würde. Es fühlte sich richtig an! Würde sie sich sonst so vor ihn hinstellen und ihm ins Gesicht sagen, dass sie ihn wollte?! Dass er sie dann jedoch abblitzen lassen wollte, tat ihr weh. Seine Worte versetzten ihr einen heftigen Stich im Herzen und sie fasste an seine Hände, die ihr Gesicht hielten. Ihr Blick war offen, ehrlich und bittend. Bittend deshalb, weil sie nicht wollte, dass er ihr das antat, schließlich hatte sie sich ihm gerade vollkommen geöffnet.

"Ich denke nicht, dass das ein Fehler ist. Es fühlt sich doch richtig an! Glaub mir, ich war mir schon lange nicht mehr so sicher bei einer Sache. Du weißt selbst, dass da etwas zwischen uns ist, das tiefer geht. Ich hab keine Kraft mehr, um mich dagegen zur Wehr zu setzen oder es zu ignorieren... Lass zu, dass ich mich in mein Unglück stürze. Mit dir..."

Die Worte kamen ihr einfach so über die Lippen, ohne dass sie viel darüber nachdenken musste. Außerdem war es ihr absoluter Ernst und sie wollte nicht darüber diskutieren. Als sie das letzte Mal beinahe miteinander geschlafen hatten, hatte er sich ja auch gehen lassen und mitgemacht! Warum konnte er es jetzt nicht? Es irritierte den kleinen Blondschopf, aber sie war sich auch sicher, dass sie jetzt nicht klein beigeben würde! Deshalb ließ sie ihre warmen Hände daraufhin auch über die entblößte Brust des Werwolfs gleiten, spürte jeden einzelnen Muskel unter der Haut und ließ den Schauer, der ihr über den Rücken laufen wollte, nur allzu bereitwillig zu. Ihre Augen ließen ihn derweil absichtlich bis in ihre Seele blicken, sodass er hoffentlich erkennen konnte, wie ehrlich sie das hier alles wirklich meinte! Dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste Alex einfach. Zärtlich, hingebungsvoll.

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Apartment   Fr Okt 24, 2014 7:47 pm

Allison handelte vollkommen gegensätzlich zu seinen Erwartungen. Er erwartete eigentlich, dass sie - besonders nach diesem Abend - zurück schrecken würde. Sie hatte bereits viel durchmachen müssen und kassierte soeben eine erneute Absage ein. Nun seinerseits. Er war ausnahmsweise mal nicht sofort da und fing sie auf und tat, was sie wollte und auch er insgeheim wollte.

Dennoch stand sie noch immer halb nackt da und wich keinen Zentimeter.
Stattdessen ging sie noch weiter und versuchte weiterhin ihn von diesem offensichtlichen Fehler zu überzeugen. Das würde böse enden, das sah doch jeder. Und jeder würde es ihnen sagen, wäre das hier eine offizielle Sache.
Sie sah ihn vollkommen offen an, verheimlichte ihm nichts und entblätterte sich seelisch ganz.

Ihre warmen Hände auf seinen, ging sie noch weiter und Alex fiel es zunehmend schwerer, sich ihr zu entziehen.

"Ich denke nicht, dass das ein Fehler ist. Es fühlt sich doch richtig an! Glaub mir, ich war mir schon lange nicht mehr so sicher bei einer Sache. Du weißt selbst, dass da etwas zwischen uns ist, das tiefer geht. Ich hab keine Kraft mehr, um mich dagegen zur Wehr zu setzen oder es zu ignorieren... Lass zu, dass ich mich in mein Unglück stürze. Mit dir..."

"Allison ...", seufzte er. Er konnte nicht anders, als in ihren Augen zu versinken, auch wenn er versuchte, sich das zu untersagen. Er durfte nicht nachgeben. Er konnte nicht. Zu ihrer beider Wohl.

Sie berührte ihn an seiner Brust und Alex hielt still, erstarrte förmlich, weil sich diese Berührung verboten gut anfühlte. Auch an Allison ging diese leichte Berührung nicht spurlos vorbei, wie er an ihrer Reaktion feststellen konnte.
Dann küsste sie ihn und Alex ließ es zu. Er wehrte sich nicht. Seine Stirn war angestrengt gerunzelt, versuchte sich nicht davon weich klopfen zu lassen, nicht der Versuchung nachzugeben, die sie darstellte.

Aber letztendlich konnte er nicht mehr widerstehen. Nicht bei Allison. Nicht bei der Frau, für die er so viel mehr als nur Freundschaft empfand.
Er erwiderte den Kuss schließlich, ließ eine Hand ihren Rücken hinabgleiten und zog sie an ihrem Kreuz enger an sich, um mehr von ihr zu spüren. Sein Kuss wurde leidenschaftlicher und seine andere Hand, die eh noch an ihrem Gesicht lag, strich ihr sanft das Haar zurück, vergrub sich fester in ihre Mähne und griff in ihren Nacken, um ja kein Zurückweichen mehr zu erlauben.

"Scheiß auf Fehler", murmelte er brummend an ihren Lippen, als er all seine Bedenken beiseite schob. Dafür fühlte es sich zu gut an.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Mi Okt 29, 2014 4:23 pm

Bevor sie eben über ihren Schatten gesprungen und Alex einfach ihre Lippen aufgedrückt hatte, hatte sie genau sehen können, wie sehr er hin und her gerissen war. Er wollte unbedingt das Richtige tun, meinte, dass er sie und auch ihn selbst vor dem Unglück und dem wohl größten Fehler, den sie tun könnten, bewahren musste. Doch diese Entscheidung musste und konnte er nicht alleine treffen. Da steckten sie beide mit drin und für Al war die Sache klar. Sie wusste, was sie wollte, und sie hatte ihrem Freund auch schon öfter angesehen, wie sehr er sich zusammenreißen musste, um sich nicht das zu holen, was er auch so unbedingt wollte. Auch wenn es an seiner Oberfläche kratzte und er sich kaum mehr im Griff hatte. Darum verstand die zierliche Hybridin auch nicht, dass er nicht einfach nachgeben und es ihnen erleichtern konnte. Für sie war das alles sowieso schon beschlossene Sache. Sie hatte es eben klipp und klar und gerade heraus gesagt. Sie wollte Alex! Ganz ehrlich, jetzt sofort und mit Haut und Haaren!

Selbst als sie sich ihm von sich aus an den Hals geworfen hatte, wollte er noch vernünftig sein, sie zur Raison bringen und auf sie einreden. Dieser Versuch war allerdings kläglich schiefgegangen, als sein Blick den ihren getroffen hatte. Er war augenblicklich tief in ihren blau-grünen Seelenspiegeln versunken, hatte schwer geseufzt. Das war für sie das Zeichen dafür, dass er endlich eingesehen hatte, dass das hier richtig war. Ihr Kuss war leidenschaftlich und Al ließ zu, dass all die Zuneigung und Hingabe, die sie für den Werwolf empfand, an die Oberfläche kamen. Er sollte sehen, fühlen und noch so vieles mehr! Das schien auch zu wirken, denn plötzlich brummte er eine Zustimmung an ihren Lippen, packte sie und im nächsten Moment sprang die kleine Blondine auf seine Hüften und verschränkte die Beine auf seinem Rücken. Die Arme legten sich wie von selbst um den muskulösen Nacken des sexy Dunkelhaarigen und ein leises Stöhnen kam ihr über die Lippen.

"Du hast ja gar keine Ahnung, wie lang ich das schon will!"

tbc: FSK-18 - Al's Schlafzimmer

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BeitragThema: Re: Apartment   Do Okt 29, 2015 12:15 am

cf: Salvatore Boarding House

Ihre Welt lag in Trümmern. Natürlich war die Wut schon verraucht gewesen, bevor sie überhaupt das Haus der Brüder verlassen hatte. Zurück blieb nur Traurigkeit und Verzweiflung. So hatte sie Damon definitiv nicht sagen wollen, was passiert war, und gerade weil sie es ihm so erzählt hatte, glaubte sie nicht, dass er ihr jemals vergeben würde. Sie wusste genau, wie es in ihm aussah, und nachdem sie in seinen Kopf gesehen hatte, verstand sie nur noch besser, warum der schöne Mann mit den Eisaugen solche Probleme in Sachen Gefühle hatte. Außerdem hatte sie von Katherine und ihren Spielereien gewusst. Sie hatte alles gewusst. Und dennoch hatte sie sich auf Alex eingelassen. Hatte das Herz ihres Vampirs in 1000 Teile gebrochen. Sie hatte gehört, dass sich hinter ihr etwas geregt hatte, also war sie sich sicher, dass der ältere Salvatore seine Gefühle zurück hatte. Wäre sie in Vamp-Speed von dort abgehauen, wäre ihr das vermutlich entgangen.

Dass er sich seither nicht gemeldet hatte, sprach doch Bände, oder nicht? Und sie konnte es ihm nicht mal verübeln. Es wunderte sie auch nicht, dass sie in ein vollkommen leeres Apartment kam, denn Shizuka hatte sie schon länger nicht mehr gesehen, und dass ihre Jugendliebe nicht sesshaft werden würde in Mystic Falls, war ihr insgeheim auch klar gewesen. Sie war verletzt und enttäuscht, wollte jetzt nicht allein sein, aber so konnte sie wenigstens über all das nachdenken, was ihr Leben gerade aus den Fugen brachte, und versuchen die vielen Teile wieder zusammenzufügen, um alles auf die Reihe zu bekommen.

Aus dem Kühlschrank nahm sie sich einen Blutbeutel, was ihr half das klaffende Loch in ihrer Brust zu heilen. Im Allgemeinen trank sie viel zu selten etwas davon, um wirklich ausreichend genährt zu sein und ihre volle Stärke zur Verfügung zu haben, aber für den sturen Blondschopf war es okay so, wie es war. Danach stellte sie die Dusche an, warf die Klamotten, die sie trug, in den Müll und machte sich frisch.

Etwas später saß sie dann da, alleine, in einer finsteren, leeren Wohnung. Um sie herum war es totenstill. Nur aus dem Stadtzentrum konnte sie das rege Treiben der Halloween-Party wahrnehmen. Nur zu gerne wäre sie hingegangen, vielleicht mit Damon und eventuell sogar im Partnerkostüm, doch es war alles anders gekommen. Immer noch weinend, nahm sie ihr Telefon zur Hand und begann eine Nachricht an besagten Vampir zu tippen, doch natürlich schickte sie sie nicht ab.

"Dazu habe ich kein Recht...", seufzte sie.

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BeitragThema: Re: Apartment   So Nov 08, 2015 5:57 pm

So, wie die kleine Blondine auf der Couch saß und ins Leere starrte, so saß sie mehrere Stunden da. Eine halbe Ewigkeit hatte sie die Nachricht an Damon angestarrt, bevor sie sie wieder gelöscht hatte. Das hatte alles keinen Zweck, das wusste sie, aber etwas in ihr drängte Allison dennoch dazu so zu handeln. Sie verstand nun auch, was jemanden wie sie dazu trieb seine Gefühle abzustellen. Die zierliche Hybridin war erfüllt von zerstörerischer Verzweiflung und der Schmerz schien sie in Millionen von Teile zu zersprengen. Das war die Auswirkung der Gefühle, die ihre vampirische Hälfte ins Unermessliche pushte. Als Werwolf war man leicht reizbar, ein Hitzkopf und provozierte gerne. Man spürte die Wut und den Zorn, die Rage bis in sein Innerstes. Als Vampir jedoch war einfach alles viel, viel stärker. Man ging an seinen Gefühlen zugrunde, wenn man nicht aufpasste, und Allison schrammte im Augenblick gerade so an diesem Abgrund entlang, war nur noch wenige Sekunden vom Absturz entfernt. Stumme Tränen liefen ihr über die Wangen und röteten ihre Augen, doch es war niemand da, dem es auffallen oder den es kümmern könnte.

Um den Kopf freizukriegen und vielleicht noch etwas zu finden, das sie auf andere Gedanken brachte, entschloss sich Al, dass sie vor die Tür musste. Sich zuhause zu verkriechen, machte nämlich alles nur noch schlimmer. Sie behielt an, was sie trug - schwarze Leggins und ein ebenso schwarzes Longshirt - schlüpfte in ihre Lieblingsboots und die Lederjacke, die sie von ihrem Vater mal zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, nur um wenig später ein beinahe leeres Stadtzentrum vor der Nase zu haben. Es liefen nur noch wenige kostümierte Gestalten herum, die betrunken irgendwie den Weg nach Hause suchten.

Ihr Weg führte sie in den Wald, wo sie sich sofort wohlfühlte. Das war wohl der pelzige Teil an ihr, der sie so fühlen ließ. Die feuchte Erde, die ihr eine Gänsehaut verpasste, die verfärbten Blätter, an denen ein dünner Film an Feuchtigkeit klebte, welchen sie mit ihren feinen Augen dennoch wunderbar erkennen konnte, und das Knacken und Rascheln, das die Tiere verursachten, beruhigten augenblicklich ihre aufgewühlte Seele, und ohne es zu wissen, marschierte der zierliche Blondschopf in Richtung des verlassenen Farmhauses, in dem sie Hayley und Tyler nach ihrer Verwandlung einquartiert hatte.

tbc: Wald

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BeitragThema: Re: Apartment   Di Apr 26, 2016 9:45 pm

cf: Around the World - Columbus, Ohio

Sie hatte gehört, wie ihr Vater ihr nachgerufen hatte, nachdem er sie an der Treppe nicht hatte aufhalten können. Karen war vollkommen verwirrt dazu gestoßen und hatte ebenfalls versucht zu schlichten, doch in Allison war etwas zerbrochen, als sie gehört hatte, wie ihr eigen Fleisch und Blut ihre Existenz verurteilt hatte. Sie wusste, dass das keineswegs absichtlich passiert war und insgeheim vermutete sie, dass ihr Dad sich nicht darüber bewusst war, was genau er da gesagt hatte und welche Bedeutung seine Worte hatten, doch es war nun mal, wie es war.

Als die kleine Blondine das Ortsschild von Columbus hinter sich gelassen hatte, atmete sie ein paar Mal tief durch und schluckte ihre Tränen runter, um nicht noch einmal einen Unfall zu bauen auf dem Weg nach Mystic Falls. Es war ein langer Weg und zumindest für Al zog er sich noch weiter in die Länge, weil sie wusste, dass sie an ihrem Ziel eigentlich nichts hielt. Damon sprach kein Wort mehr mit ihr, aber warum auch? Schließlich hatte sie ihm das Herz herausgerissen. Stefan würde es vermutlich gerne bei ihr tun, als Revanche für das Leid seines Bruders und ihr Schöpfer... Pah, wenn sie bloß an ihn dachte. An ihn und seine großkotzige Art!

"Da könnte mir glatt schlecht werden...", murmelte die kleine Hybridin kaum verständlich vor sich hin und drückte einfach das Gaspedal durch, desinteressiert und gleichgültig, was Polizei oder Radarstrafen anging.

Es war trotz allem ein gutes Gefühl wieder zuhause zu sein und sie genoss es den Geruch ihres Apartments tief einzusaugen. Hier fühlte sie sich tatsächlich wohl, auch wenn die Wohnung ein Geschenk von Klaus war und er die Hand über sie hielt, indem er seinen bescheuerten Hexenmeister als Besitzer eintragen lassen hatte. So wusste er genau, wer zu dieser schicken Bude Zugang hatte und wer nicht. Als erstes sprang Allison unter die Dusche und zog sich danach frische Kleidung an. Weil sie danach aber feststellte, dass im Kühlschrank keine Blutkonserven mehr waren, musste sie wohl oder übel nochmal das Haus verlassen. Nichts ahnend, dass sie am Ende ganz woanders landen würde als geplant.

tbc: Wald

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Mai 08, 2017 5:30 pm

cf: Hayley's phone

Seit Wochen war sie wie in Watte gepackt. Allison hatte das Glück, dass sich scheinbar alles von selbst so fügen würde, wie es sollte, auch wenn das Maß an Zeit, das dafür nötig sein würde, nicht abzuschätzen war. Trotzdem fühlte sie sich nicht gut. Damon und sie arbeiteten an ihrer Beziehung, verbrachten viel Zeit miteinander und unternahmen auch Dinge, die ihm Spaß machten, zum Beispiel ins Theater gehen oder ein Klavierkonzert besuchen. Es waren Veranstaltungen, von denen sich die kleine Blondine sonst normalerweise sehr gern fernhielt, da es für sie nichts Besseres gab als Rock-Musik und ein lauschiges Plätzchen an einem See bei gleißendem Mondlicht. Aber um ihren Vampir wieder voll und ganz für sich zu gewinnen, würde sie das alles ohne ein Murren noch 1000 Mal machen, wenn es sie einander näher brachte.

Trotzdem war noch lange nicht alles so, wie es sein sollte. Noch immer ließ sich der ältere Salvatore nur ungern und schon gar nicht einfach so anfassen, außerdem wollte er sich nicht öffnen. Sie musste ihm seine Gedanken und Gefühle aus der Nase ziehen, wenn er es überhaupt zuließ. Schweren Herzens fand sich Al damit ab und hoffte insgeheim darauf, dass das schon irgendwann wieder werden würde...

Die Tage der Trennung, die sie manchmal einlegten, um den anderen nicht gleich zu überfordern, gaben der zierlichen Hybriden die Chance sich Gedanken darüber zu machen, was sie tun sollte, wenn sie Alex wiedersehen würde. Er wieder in der Stadt, er hatte ihr geschrieben. Und dann war da noch Shi. Ihre Mitbewohnerin, die sie solange vernachlässigt hatte! Jetzt hatten sie allerdings wieder etwas mehr Zeit füreinander, und Allison war froh um den Beistand der außergewöhnlichen, kleinen Hexe.

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Apartment   Mo Mai 08, 2017 9:13 pm

Cf: Shizukas Schlafzimmer – Vor dem Zeitsprung

Shizuka war in den letzten Wochen äußerst produktiv gewesen. Ihr neuestes Manuskript war in der Rohfassung fertig. Die elektronischen Gespräche mit Nathaniel Carrington hatten sie beflügelt. In ihr war der Wunsch gereift, diesen Mann persönlich kennenzulernen. Er war ganz in ihrer Nähe und so rein elektronisch waren sie sich auf eine gewisse Weise näher gekommen. In ihrer letzten E-Mail hatte sie ihm geschrieben, dass sie sich derzeit in den USA aufhielt, ganz in der Nähe des Whitmore Colleges, wo er studierte, und ob sie sich nicht einmal treffe wollten. Bis jetzt wusste er nicht, wie sie wirklich hieß, oder wie alt sie war, dass sie nicht sprechen konnte, aber all das waren Dinge, die sie ihm persönlich sagen wollte. Sie war auf seine Antwort gespannt.

In den letzten Tagen war Allison wieder häufiger in der Wohnung. Sie hatte Probleme mit ihrem Freund. Sie hatte ihr erzählt, was passiert war, zumindest im Groben. Es war klar zu sehen, wie sehr die Blonde darunter litt, aber sie setzte alles daran, ihren Freund zurückzugewinnen. Was auch immer im Leben von Damon Salvatore schief gelaufen war, was Allison gemacht hatte, war nur ein kleiner Teil. Sie war nicht dafür verantwortlich. Sie sprachen darüber und es machte den Anschein, als ob es Allison damit etwas besser ging.

Sie waren zusammen in der Küche und kochten – japanisch. Shizuka hatte vor ein paar Tagen ein großes Paket von ihren Eltern mit japanischen Lebensmitteln bekommen. Ein paar davon würden heute den Weg auf ihren Tisch finden. Die kleine Hexe hatte längst veganes Kochen perfektioniert. Mit Kochstäbchen hantierte sie herum. „Wenn du irgendwas nicht magst, sag einfach Bescheid“, sagte sie und sah die Hybridin an. Ihr war durchaus bewusst, dass die japanische Küche für Amerikaner nicht immer gewohnt war, und vor allem wenn sie nicht amerikanisiert, wie man die japanische Küche in den USA in sogenannten japanischen Restaurants vorfand. Es war nicht das erste Mal, dass Shi für sie kochte, aber meistens war es nur Sushi oder Ramen gewesen.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Mai 20, 2017 8:26 pm

Es hatte schon seine Gründe, warum Allison in den letzten Wochen nie allein vor die Tür gegangen war und sich lieber zuhause verkroch. Sie hatte tagtäglich vor Augen, dass es nun, da Alex wieder in der Stadt war, nur noch eine Frage der Zeit war, bis sie sich über den Weg laufen würden, und die kleine, sture Blondine wusste ganz genau, dass es sie umhauen würde. Sie leugnete nicht mal vor sich selbst, dass sie Gefühle für den düsteren Lebemann hatte, doch diese würde und wollte sie nicht zulassen. Dafür liebte sie Damon viel zu sehr und würde nichts und niemanden mehr zwischen sie kommen lassen. Nicht einmal Alex, deshalb wollte sie ihm so schnell nicht begegnen. Dafür war sie emotional einfach zu labil. Darum war Shizuka eine echte Stütze für sie geworden. Die beiden Frauen, die eher durch Zufall zusammengezogen waren, wurden allmählich zu echten Freunden. Die zierliche Japanerin war für sie da und versuchte sie von dem Schrecken, der sie verfolgte, abzulenken.

Allison war froh, dass sie jemanden hatte, der sie versuchte zu verstehen und nicht in das ganze Drama, das sie durchmachte, involviert war. Jemand, der als Außenstehender eine unvoreingenommene Meinung hatte und ihr wirklich zu helfen versuchte. So auch jetzt. Sie standen zusammen in der offenen Küche, um der kleinen Hybridin die japanische Küche etwas näher zu bringen. Erstmal musste sie einsehen, dass das, was man in den USA zu essen bekam, nichts mit dem Orignalrezepten zu tun hatten, doch um hier so erfolgreich zu sein, musste man die teils sehr außergewöhnlichen Gerichte wohl amerikanisieren. Obwohl Al wusste, dass es ziemlich unhöflich war, hatte sie beim Googeln so manches Mal das Gesicht verzogen und sich gedacht, dass sie das ganz bestimmt nicht essen würde! Shi nahm jedoch Rücksicht auf sie und kochte ganz 'normal', wie sie es hierzulande bezeichneten.

"Weißt du, es tut mir richtig gut, Zeit mit dir zu verbringen. Alle anderen Freunde, die ich hier gefunden habe, sind so aufgescheucht und wild. Und mit Damon ist es so schnell angespannt. Da ist deine Ruhe eine echte Wohltat."

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Apartment   Sa Mai 20, 2017 11:56 pm

Allison schien auf eine gewisse Weise verloren zu sein. Sie litt unter dem, was mit ihrem Freund war, was er getan hatte, aber auch ihre Rolle darin. Es war gewiss nicht richtig, Damon zu betrügen, aber das war nicht alles. Wenn sie nicht bei dem Vampir war, verkroch sich die Hybridin regelrecht in der Wohnung. Sie hatte Angst vor einer Begegnung mit diesem Werwolf, der für ihren Seitensprung mit verantwortlich war. Sie traute sich, nach eigener Aussage, nicht. Weil da eben doch Gefühle im Spiel waren? Shizuka zweifelte nicht daran, dass Allison Damon liebte, aber sie hatte eben auch Gefühle für den Werwolf und das machte alles schwierig. Für wen entschied sich ihr Herz am Ende?

Mit Allison im Haus hatte Shizuka mehr zu putzen, aber das störte sie nicht, denn so war sie abgelenkt, um nicht aller fünf Minuten nachzuschauen, ob Mr. Carrington ihr geantwortet hatte. Ob es bedenklich war, wie viel ihr die Konversation mit dem Studenten bedeutete, dieser junge Mann an sich, dem sie noch nie begegnet war? Die Unterhaltungen mit ihm waren in den letzten Wochen ein fester Bestandteil in ihrem Leben geworden. Hoffentlich war er bei diesem Schneesturm nicht draußen unterwegs. Sie sorgte sich um ihn, und immer wieder erwischte sie sich dabei, wie ihre Gedanken zu ihm wanderten, obwohl sie das gar nicht wollte.

Jetzt allerdings war erst einmal kochen angesagt, und Shizuka war dankbar um den Gasherd, den sie in der Küche hatten, denn so was das Kochen trotz Stromausfalls noch möglich. Die kleine Hexe sah auf, als Allison sie ansprach. „Manchmal ist Zuhören und Schweigen der einzig richtige Weg“, sagte sie. Tatsächlich war das eine Auffassung, die die Japanerin vertrat. Ihrer Meinung nach sagten die Menschen eh viel zu oft etwas, wenn sie eigentlich besser geschwiegen hätten. In den USA kam das noch wesentlich verstärkter vor als in Japan.

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Apartment   Di Jun 06, 2017 8:04 pm

Portraitbilder. Wo sollte sie denn jetzt auf einmal Portraitbilder herbekommen? Manchmal wollte sie den Leuten in ihrem Verlag wirklich  in die Wüste schicken. Klar, in Japan war es Morgen, aber eigentlich wussten die Mitarbeiter dort, dass sie sich derzeit in den USA aufhielt, und deswegen nicht sofort springen konnte, wenn jemand etwas von ihr wollte. Sie verstand eh nicht, weswegen der Verlag nun ein Bild von ihr brauchte. Sie schrieb unter Pseudonym und ihre wahre Person war vertraglich zu schützen, sofern sie nicht von selbst bereit war, ihre wahre Identität zu enthüllen. Shizuka freute sich schon auf das Kennenlernen mit Nathaniel. Der Student war in den letzten Wochen vertraut geworden und sie glaubte nicht, dass er es ausnutzen würde, sie persönlich kennenzulernen.

Das Essen mit Allison war schön gewesen. Die Hybridin tat ihr immer noch leid, aber wirklich helfen konnte sie ihr auch nicht. Allison würde mit ihren Fehlern leben müssen, ebenso wie sie mit den Fehlern ihres Freundes leben musste, wenn sie diesen liebte. Sie hatten noch eine Weile beieinander gesessen und geredet, bis die SMS aus dem Verlag sie unterbrochen hatte. Die recht schroffe Art der Textnachricht hatte Shizuka dennoch nicht dazu veranlasst trotz der Uhrzeit und des Wetters nach draußen zu gehen. Sie mochte, liebte den Wind, aber draußen herrschte ein wahrer Schneesturm. Es würde schon ungemütlich werden, wenn der Tag angebrochen war. Sie konnte nur hoffen, dass ihre Magie den Sturm um sie herum ein bisschen besänftigte, sodass sie nicht einfach umgeweht wurde.

Eine einen dicken Mantel gewickelt, das lange Haar zusammengebunden und mit Mütze, Schal und Handschuhen bewaffnet, verabschiedete sie sich am frühen Morgen und einer rcht kurzen Nacht von ihrer Mitbewohnerin und machte sich auf den Weg in die Stadt. Die Häuser bremsten den Wind nicht wirklich, weswegen sie kurzerhand einen Zauber webte. Tatsächlich entsann sich der Wind seiner Liebe zu ihr, begann sie in einem wirklich kleinen Umwelt nur neckend zu umspielen. Es hielt die Schneeflocken nicht ab, aber es machte es deutlich angenehmer, draußen zu sein. Mit wachen Augen ging sie die Straßen entlang und hielt Ausschau nach einem Laden für Fotografie. Hoffentlich würde um diese Uhrzeit bereits jemand offen haben, aber wenn sie bereits vor der Tür stand, wenn der Laden öffnete, konnte sie das Bild vielleicht in der gewünschten Zeit abliefern. Es war zumindest einen Versuch wert.

Tbc: McPhoto

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