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 Flure

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BeitragThema: Flure   Do Sep 26, 2013 8:29 pm

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Meredith Fell
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BeitragThema: Re: Flure   Sa Nov 09, 2013 12:25 pm


cf: Mystic Grill - Kleiner Tisch

Meredith brauchte nicht lange bis sie im Krankenhaus angekommen war, doch sie fühlte sich nicht so wohl wie sonst als sie ihren Arbeitsplatz betrat. Immerhin war sie hier gestorben, doch vielleicht würde sie hier auch den Schlüssel zu diesem mysteriösen Virus.
Sie begrüßte die Empfangsschwester flüchtig, welche kaum von ihrer Arbeit aufsah.
Meredith war hier ein bekanntes Gesicht.
Die Ärztin wollte gerade in ihr Büro gehen, als Brian Walters auf sie zugelaufen kam. Der Pathologe war ihr Exfreund und man konnte nicht gerade behaupten, dass sie im Guten auseinander gegangen waren. Bei der Arbeit rangen sie sich zu einer Art kollegialen Beziehung durch wenn es nicht anders ging, aber am liebsten gingen sie sich aus dem Weg.

„Meredith“, sagte er, als er vor ihr stand.
„Brian. Was gibt’s?“, fragte sie kühl. Nach der letzten Nacht war Brian eine der letzten Personen, die sie sehen wollte.
„Kann ich dir kurz was zeigen?“, sein Gesichtsausdruck machte nur zu deutlich, dass sie jetzt auf keinen Fall nein sagen sollte.
Sie nickte und folgte ihm dann in Richtung Aufzug. Als er den Knopf für den Keller drückte, wurde ihr klar, worum es ging. Normalerweise ging Meredith nicht in die Pathologie, sie setzte sich lieber mit lebenden Patienten auseinander, die Toten überließ sie nur zu gerne Brian.
Wenn sie doch mal in den Keller des Krankenhauses gehen musste, dann war es meistens, weil eine Leiche gefunden worden war, die den Rat interessieren könnte. Hatte es einen Vampirangriff gegeben?

Während der ganzen Fahrt mit dem Aufzug sprachen die Beiden kein Wort und auch als sie den Keller betraten, taten sie das schweigend.
Nachdem sie beide die vorgeschriebene Schutzkleidung angezogen hatten, betraten sie den Obduktionssaal. Auf dem Tisch ist der Mitte lag ein einziger Körper, zugedeckt mit einem weißen Tuch.
Als Brian dieses so herunterzog, dass das Gesicht zu sehen war, atmete Meredith einmal erschrocken ein.
Vor ihr auf dem Tisch lagen die sterblichen Überreste von Mrs. Anderson. Die alte Dame war nach einem Fahrradunfall Merediths Patienten geworden und mit einer Gehirnerschütterung hier gewesen. Doch diese war nicht lebensgefährlich gewesen.

„Woran ist sie ...“, setzte Meredith an.
„Gestorben?“, ergänzte Brian und sah sie fragend an. Meredith nickte nur.
Brian zog das Tuch noch ein Stück weiter nach unten, sodass man in der Brust eine saubere Einschusswunde erkennen konnte.
„Der Schuss wurde nicht von einem Anfänger ausgeführt“, erklärte der Pathologe. „Das war ein Profi“.
Leicht verwundert sah Meredith ihn an. „Aber warum würde irgendjemand eine x-beliebige alte Dame töten oder töten lassen?“
Mrs.  Anderson hatte keinerlei Familie mehr. Sie war verwitwet und hatte keine Kinder. Sie war einfach nur eine einsame alte Dame.
„Das habe ich mich auch gefragt“, erwiderte Brian. „Und ich habe nur eine mögliche Erklärung gefunden“.
Er deckte die Leiche wieder zu und bedeutete Meredith dann ihm zu folgen.
Gegenüber an einer Wand stand ein Mikroskop, auf welches Brian auffordernd zeigte. Meredith lehnte sich über das Gerät und stellte es scharf.
„Es ist ihr Blut“, erklärte Brian.
Nach einigen Sekunden sah Meredith ihn wieder an.
„Ist das Schwefel in ihrem Blut?“, fragte sie mit einiger Überraschung in der Stimme.
Brian nickte. „Es scheint als wäre sie von irgendetwas infiziert gewesen, das Schwefelrückstände im Blut hinterlässt“.
„Hast du jemals von einer Krankheit gehört, bei der das so ist?“.
„Nein. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie deswegen tot ist“.
Ein eiskalter Schauer lief über Merediths Rücken. Sie war der Lösung ihres Problems gerade ein ganzes Stück näher gekommen. Und sie wusste, dass sie sich darauf einstellen musste, dass ihr die Antworten nicht gefallen würden.

Während des folgenden Arbeitstages war Meredith recht unkonzentriert, doch die Schwefelpartikel gingen ihr einfach nicht aus dem Kopf. War es ihr genauso ergangen?

Als sie endlich fertig war, packte sie noch schnell eine frische Phiole Eisenkraut ein, nahm einen Schluck davon und verließ dann das Krankenhaus.
Nachdem sie noch eine Packung Kaffee gekauft hatte, zog es sie wieder in den Grill.
Sie hatte keine Lust zu kochen, brauchte jetzt aber etwas Gutes zu essen.
Meredith setzte sich an einen abgelegenen Tisch, sie brauchte Ruhe zum Nachdenken.
Was war nur mit ihr passiert?

tbc: Mystic Grill – Abgelegener Tisch an der Bühne

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Flure   So Jan 12, 2014 12:35 pm

cf: Vampire's Tomb

Ihr Augenmerk hatte erst auf der gefurchten Stirn von Tyler und seinem leicht flirtenden Gesichtsausdruck gelegen, und so hätte sie beinahe nicht mitbekommen, was er ihr antwortete? Das hatte sie sich jetzt eingebildet, oder? Hier ging alles ganz sachlich zu! "Durchatmen, alles ist okay!", ermahnte sich die kleine Blondine und zwang sich selbst dazu, sich zu beruhigen, bevor sie wieder ein Lächeln aufsetzte.

"Werwölfe sind verflucht, sie töten einmal im Monat, wenn man sie nicht daran hindert – und zwar vorzugsweise Vampire, falls sie einen erwischen. Hybriden sind stärker, sie verbinden die Fähigkeiten beider Gattungen und die Schwächen sind eliminiert. Hybriden sind wie Vampire, sie trinken Blut. Und was auf uns zukommt, hat hoffentlich etwas mit Essen zu tun? Für’s Erste?"

Ja, das war schon mal ein guter Ansatz und bei seinen letzten Worten musste Al lachen. So ungeduldig. Tyler war allerdings besser informiert als sie zu Anfang. Es fehlten dennoch einige Details. Das würden sie schon in den Griff kriegen, aber erst wollte sie noch hören, was Hayley zu der Frage zu sagen hatte, weshalb sie sie ermutigend ansah. Dabei wurde sie allerdings unterbrochen und Allison versicherte ihrem neuen Schützling, dass sie ihm ihre Nummer später aufschreiben würde.

"Werwölfe verwandeln sich ausschließlich an Vollmond in einen Wolf und können ihren Instinkt zu töten dann nicht mehr kontrollieren. Hybriden vereinen Fähigkeiten von Vampiren und Werwölfen, soweit ich es bis jetzt mitbekommen habe, aber leider auch teilweise ihre Schwächen, wie den verdammten Blutdurst...", war schließlich die zweite Antwort und auch das war richtig, aber immer noch sehr lückenhaft. Zumindest hatten die beiden eine ungefähre Vorstellung davon, was sie jetzt erwartete. Nicht so wie bei ihr, denn sie war völlig blank gewesen und hatte so gut wie alles im Nachhinein von Damon erfahren. In ihren Gedanken versunken legte die Hybridin ihre Faust an die Lippen und überlegte, ob sie vielleicht noch etwas gleich loswerden sollte, bevor sie aufbrachen. Lieber etwas langsam und alles häppchenweise, dann würden sie sicher besser damit klarkommen.

Während sie durch den Wald gingen, schmiedete Al einen Plan, womit sie ihre zwei Schutzbefohlenen als nächstes konfrontieren sollte, wenn man die Blutbank im Krankenhaus mal außer Acht ließ. Sie entschloss sich dazu, ein paar der gerade entdeckten Lücken zu schließen.

"Wisst ihr, es ist nicht ganz so einfach, wie ihr vielleicht denkt. Natürlich stimmt alles, was ihr über Werwölfe wisst, wie könnte es nicht? Aber Hybriden sind ein ganz neues Kapitel. Wir vereinen Vampir und Werwolf in uns, das ist richtig, aber - und das ist vermutlich das Elementarste an der Sache - wir vereinen auch beinahe alle Schwächen. Abgesehen davon, dass uns ein Pflock ins Herz nicht töten kann. Es muss euch herausgerissen werden oder jemand köpft euch, dann seid ihr tot, sonst nicht. Passt darauf besonders gut auf, okay? Außerdem könnt ihr ins Sonnenlicht, was Vampire nicht einfach so können, und wie schon gesagt, bestimmt ihr den Zeitpunkt der Verwandlung. Es wird trotzdem noch wehtun, da bin ich mir sicher, aber es ist zumindest ein positiver Fakt, dass wir nicht mehr dazu gezwungen sind. Oh und übrigens!" Sie blieb stehen und atmete tief durch, bevor plötzlich ihre Fangzähne hervortraten. "Euer Biss kann Vampire nun jederzeit töten. Wenn ihr solche Freunde habt, haltet euren Mund von ihnen fern."

Das war es erst mal gewesen mit der Einführung in ihr neues Dasein. Die nächste Lektion würde folgen, wenn sie die Blutbeutel hatten. Dafür waren sie ja jetzt auch auf dem Weg zum örtlichen Krankenhaus.

Da vor dem Eingang reger Betrieb herrschte, suchte Al nach einer Hintertür, die ihr Tyler schließlich auch zeigen konnte. Mit einem schnellen Handgriff war das Schloss aufgebrochen und sie schlichen sich nach oben, nachdem sie nochmal verdeutlicht hatte, dass sie sich nicht von ihr entfernen und niemanden verletzen durften. In einem Krankenhaus roch es nur so nach Blut und Menschen, das war nicht gerade förderlich. An einer Tafel, die sie vorhin passiert hatten, hatte die kleine Blondine gesehen, dass die Blutkonserven im obersten Stock aufbewahrt wurden, weshalb sie hier auf der Seitentreppe ihre Geschwindigkeit demonstrierte. Tyler und Hayley konnten es ihr nachmachen, wenn sie wollten, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Oben angekommen, fand Allison schnell die besagte Tür, denn sie wurde von einem Deputy bewacht, der nach Eisenkraut roch. Ein super Ansatz, um weiterzumachen!

"Riecht ihr das? Konzentriert euch auf den Kerl in Uniform. Das ist Eisenkraut, also merkt euch den Geruch. Nicht beißen und nicht manipulieren, denn es funktioniert nicht und würde euch vermutlich das Leben kosten - oder ihm und das wollt ihr sicher nicht. Es wirkt jetzt auf euch wie Wolfswurz. Das geht auch anders..." flüsterte sie den beiden zu und hatte ihn nur eine Sekunde später auch schon gepackt, als sie erkannt hatte, dass sich sonst niemand auf dem Korridor befand. Ohne Rücksicht hielt Allison ihm Augen und Mund zu, bevor sie ihn blitzschnell in das von ihm zuvor bewachte Zimmer zerrte, als ihre Begleiter auch schon nachkamen. Der Wachmann wurde schnell bewusstlos, weil er keine Luft mehr bekam, weshalb die zierliche Blondine ihn auf dem Boden ablegte und dann damit begann, die erste Kühltruhe auszuräumen.

"Einer von euch hilft mir, der andere guckt, ob jemand kommt."

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Tyler Lockwood
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BeitragThema: Re: Flure   Mo Jan 13, 2014 5:42 am

Cf: Vampire’s Tomb

Auch Hayley erklärte, was sie über Hybriden gelernt hatte, und Allison schien für den Augenblick zufrieden zu sein. Endlich durften sie das Loch verlassen und Tyler konnte sich umsehen. Sie befanden sich im Wald, das Loch, durch das sie herauskamen befand sich zwischen den Resten der alten Kapelle, die im 19. Jahrhundert abgebrannt war und die sich seitdem als Ruine in der Zeit herumtreiben lies. Als Kinder hatten Matt und er hier gespielt, alle Warntafeln ignorierend. Das eingestürzte Loch hatte es damals noch nicht gegeben. Vielleicht hätten sie den Schildern doch glauben sollen…

Der Wald bei Nacht wirkte vergleichsweise heimelig. Ohne ahnen zu können, warum hatte Tyler sich immer schon wohlgefühlt, wenn sie hier von der Dunkelheit überrascht worden waren. Als das Werwolfgen einmal aktiviert worden war, hatte er den Wald als zweites Zuhause betrachtet, hier gab es nichts, was einem freilaufenden Werwolf bei Vollmond gefährlich wurde. Nun ja – außer Hexen, neuerdings. Der Bann, mit dem sie ihn belegt hatten, war mit seinem Tod verflogen, er erinnerte sich jetzt, was ihn überhaupt in diese Situation gebracht hatte, was sie mit ihm angestellt hatten. Nun, er hoffte von ganzem Herzen, dass die zwei, die er erwischt hatte, nicht mehr aufgestanden waren.

Allison hatte nichts darüber gesagt, wo sie als nächstes hingehen würden, aber im Augenblick störte ihn das nicht. Ihr Mini-Rudel bewegte sich leise und sicher durch den Wald, als ob sie es jahrelang geübt hätten, es roch nach Wild und Laub und Pilzen. Es war ein gutes Gefühl, für den Augenblick hatte die Werwolfseite die Überhand und hielt den Blutdurst auf Sparflamme. Nach ein paar Meilen ergriff Allison das Wort, ihre leise Stimme erklärte ihnen ihre erste Lektion in Sachen Hybridentum. Sie hatten also doch Schwächen, es gab Dinge in ihrem neuen Leben, die sie töten konnten. Ein herausgerissenes Herz, der Verlust eines Kopfes. Sie waren nicht unbesiegbar, aber das hatte Tyler auch nicht erwartet. Etwas anderes hingegen erwischte ihn kalt.

"Euer Biss kann Vampire nun jederzeit töten. Wenn ihr solche Freunde habt, haltet euren Mund von ihnen fern." Allison erwähnte es beiläufig, fast scherzhaft. Zum Glück ging sie voran und konnte nicht sehen, wie Tyler bei ihren Worten zusammenzuckte. Angestrengt sah er zu Boden, auch Hayleys Blick ausweichend, die möglicherweise ahnen konnte, dass ihn das traf. Es gab jemanden in seinem Leben, an den er sofort denken musste. Dessen Bild bei den Worten ‚Vampir‘ und ‚Mund‘ unmittelbar und verlockend aufflammte. Jetzt gab es nur noch einen Grund mehr, warum sie für ihn tabu war. Tyler biss sich auf die Lippen, bis er Blut schmeckte. Sie wollte ihn nur als Freund, sie war die Verlobte seines besten Freundes, sie würde künftig in seiner Nähe in Gefahr sein.

Den Rest des Weges war er tief in seine eigenen Gedanken versunken. Erst, als sie die Stadt erreichten, konzentrierte er sich wieder auf die aktuellen Herausforderungen. Allison hatte sie zum Krankenhaus gebracht, sie verharrten am Waldrand und starrten über die Grünanlagen zum Haupteingang hinüber. Da wollte sie rein? Trotz der frühen Stunde herrschte hier reger Betrieb, Krankenwaren hielten, Sanitäter huschten umher, aufgeregte Angehörige parkten kreuz und quer und schleppten Taschen ins Gebäude. Nein, das war nicht normal. In der Stadt musste etwas geschehen sein. Ohne darüber zu sprechen wussten sie alle, dass sie auf diesem Weg nicht unauffällig in das Gebäude kommen würden, verdreckt und mit zerrissenen Klamotten.

„Es gibt einen Hintereingang.“, sagte Tyler und wies in die entsprechende Richtung. Noch waren sie in Mystic Falls, hier hatte er Heimvorteil. Allison nickte und brachte sie auf die Gebäuderückseite. Der Türknauf gab unter dem festen Griff ihrer kleinen Hand ächzend nach, schwieriger war da schon der Geruch, als sie die Tür hinter sich zugezogen hatten. Putz- und Desinfektionsmittel krallten sich an ihren Schleimhäuten fest, da war der süßliche Hauch von Eiter und Dampfschwaden von vergangenem Essen und Erbrochenen. Aber hinter allem roch ein verlockender Duft hervor, der ihn die anderen vergessen ließ. Nervös sah Tyler zu Hayley hinüber, versucht, auf der Stelle loszustürmen und herauszufinden, wo der Geruch herkam. „Ihr bleibt bei mir. Niemand wird verletzt.“, erinnerte Allison sie bestimmt. Tyler war fast dankbar für den klaren Befehl, er machte es irgendwie leichter, sich zusammenzureißen.

Allison studierte die Wegweiser, dann öffnete sie die Tür eines seitlichen Treppenhauses und – verschwand. Tyler hatte das schon einmal gesehen, wenn ihre Farben verschwammen und sie sich quasi in einen Blitz verwandelte. Mit seinen neuen, schärferen Augen hatte er mehr sehen können, doch das machte es nicht weniger erstaunlich. Ihre Anweisungen waren klar gewesen, sie würden ihr folgen, aber mit der Tür in der Hand zögerte er noch einen Augenblick und sah Hayley an.

„Geht es dir gut?“, fragte er leise. Dies war weder Zeit und Ort für einen ausführlichen Plausch unter Freunden, aber diese eine Frage lag ihm auf dem Herzen. Tyler fühlte sich gut, er war sich sicher, dass seine Entscheidung in dieser Gruft die Richtige gewesen war. Aber wie ging es Hayley damit?

Der kurze Spurt bis ganz nach oben war nicht lang genug, um auszutesten, wie schnell sie werden konnten. Es schien, als würden sie das Treppenhaus empor fliegen, und es war fast völlig frei von Anstrengung. Tyler grinste erfreut. Das mussten sie unbedingt draußen noch einmal machen, wenn sie nicht so plötzlich wieder gebremst wurden! Allison war in der Tür stehen geblieben und spähte hindurch. „Riecht ihr das?“, wollte sie wissen. Oh ja, und wie! Hier oben war der Blutgeruch noch viel stärker als im Keller!

„Konzentriert euch auf den Kerl in Uniform. Das ist Eisenkraut, also merkt euch den Geruch. Nicht beißen und nicht manipulieren, denn es funktioniert nicht und würde euch vermutlich das Leben kosten - oder ihm und das wollt ihr sicher nicht. Es wirkt jetzt auf euch wie Wolfswurz. Das geht auch anders..." Während er noch versuchte, den blumigen, scharfen Geruch zu erkennen, den sie gemeint hatte, war Allison schon wieder weg und mit dem Wachmann hinter der nächsten Tür verschwunden. Als sie zu ihr aufgeschlossen hatte, lag der Deputy schon im Lagerraum auf dem Boden. Sie hielt ihm nicht nur den Mund zu, Allison verdeckte ihm auch die Augen und verhinderte so, dass sie erkannt werden würden. Nun, zumindest Tyler wäre ganz sicher identifiziert worden. Es hatte eben auch Nachteile, in seiner Heimatstadt zu sein.

Als der Mann das Bewusstsein verloren hatte, legte Allison ihn vorsichtig ab und öffnete die Kühltruhe, die ihnen am nächsten stand. "Einer von euch hilft mir, der andere guckt, ob jemand kommt.", sagte sie und räumte kleine, rote Päckchen aus der Truhe. Tyler sah sich um. In einem Regal standen Kühlboxen, sauber aufgereiht und leer. Er griff zwei heraus und brachte sie zu Allison. In seiner Jogginghose konnte er wohl kaum genügend von dem Zeug abtransportieren.

„Brauchst du die?“, wollte er wissen und lächelte Allison an, dann fiel sein Blick an ihr vorbei auf den Inhalt der Truhe. Er schluckte. Ein scharfer, plötzlicher Schmerz in seinen Lippen verkündete, dass er jetzt Fangzähne hatte, die man in diese Dinger hineinschlagen konnte, mit denen man das Plastik mühelos wie Butter aufschlitzen und… ganz von alleine schoss seine Hand nach vorne und krallte sich um eines der Päckchen. Allison hatte nichts davon gesagt, dass sie nicht trinken durften.

„Ich übernehm‘ die Tür.“, krächzte er und stolperte von der Truhe weg.
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Hayley Marshall
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BeitragThema: Re: Flure   Mo Jan 20, 2014 9:34 pm

cf: Vampire's Tomb

Endlich! Als das neue Hybriden-Trio, ein kleines Rudel, aus dem dunklen Loch trat, das von ein paar alten Gemäuern umzingelt war. Die Luft war herrlich, roch nach so viel mehr als nur Wald. Hayley konnte jede einzelne Duftnote erkennen und zuordnen, die sie umgab. Moos, Rinde, feuchte Erde.

Hayley fing an nachzudenken. Großartig viel hatte sich nun nicht geändert, außer dass die Freunde nun einen Ur-Hybriden namens Klaus am Hals hatten, dem sie wohl Gefolge leisten mussten, wenn sie ihre Herzen behalten wollten, wenn sie sich an den Nachmittag an der alten Villa erinnerte. Unschöne Gedanken, bei denen die Brünette am liebsten die schönen Lippen verzogen hätte, es aber unterließ und aufhorchte, als Allison plötzlich anfing zu erzählen, was ihnen als Hybriden nun bevorstand.

Ein verlorenes Herz oder ein abgeschlagener Kopf konnte für die Zukunft also das komplette Aus bedeuten. Und die Sonne blieb für sie also weiterhin etwas Normales. Na immerhin etwas!
Doch die zierliche Blondine blieb plötzlich stehen und drehte sich mit ausgefahrenen Fangzähnen um. "Euer Biss kann Vampire nun jederzeit töten. Wenn ihr solche Freunde habt, haltet euren Mund von ihnen fern."

Hayley hatte keine wirklichen Freunde, die dem Vampirismus unterlagen, außer Caroline. Und selbst sie war für die ehemalige Werwölfin eher eine Bekannte. Anders bei Tyler, weswegen sich der braungrüne Blick der Brünetten zu ihrem dunkelhaarigen Freund wandte, der, wahrscheinlich ahnend, dass Hay etwas vermuten könnte, den Blick gesenkt hatte, während sie Allison nun wieder folgten, bis alle gemeinsam schließlich am Rand der Grünanlage vor dem Hospital Halt machten.

Vor dem Eingang herrschte reicher Betrieb und mit einem kurzen fragenden Blick wandte sich die kleine Hybridin an die anderen beiden. "Sicher, dass wir da durch wollen?"
Anscheinend nicht, denn Allison sowie Tyler hatten wohl den gleichen Gedanken gefasst, wie Hayley.
Zum Glück gab es nach Tylers Wissen wohl einen Hintereingang, welchen das Trio auch sofort aufsuchte. Das Schloss, mit dem die Tür verschlossen war, war mit wenig Kraftaufwand von All aufgebrochen und kaum war die Tür geöffnet, schlug den Hybriden ein deutlicher Geruch von Sterile, Medikamenten, anderem Zeug und natürlich Blut, was einen wirklich fast um den Verstand bringen konnte. Dieser typische Krankenhausgeruch eben, früher einfach widerlich, jetzt sogar einigermaßen erträglich! Was aber durch und durch am Blutgeruch lag.

Und auch wenn Hayley Hospitals nicht wirklich zu ihren Lieblingsorten auf der Welt zählte, folgte sie Allison, die sich nach einer kurzen und klaren Anweisung an die beiden neuen Hybriden, einen Weg durch das Krankenhaus bahnte. An einer Treppe in ein an der Seite liegendes Treppenhaus bewies die Blondine dann ein weiteres Mal ihre Schnelligkeit, die Ty und Hay nun anscheinend auch zu ihren Fähigkeiten zählen konnten, doch noch bevor die Brünette einen Versuch starten konnte, der Hybridin zu folgen, fragte der Hybrid neben ihr, ob alles mit ihr okay sei. "Es geht schon irgendwie.", antwortete sie leise und mit einem schwachen Schmunzeln, ehe sie mit ihrer neu erlangten Geschwindigkeit nach oben stürmte und dann, ohne einen Mucks von sich zu geben, hinter Allison stoppte.

"Riecht ihr das? Konzentriert euch auf den Kerl in Uniform. Das ist Eisenkraut, also merkt euch den Geruch. Nicht beißen und nicht manipulieren, denn es funktioniert nicht und würde euch vermutlich das Leben kosten - oder ihm und das wollt ihr sicher nicht. Es wirkt jetzt auf euch wie Wolfswurz. Das geht auch anders..."

Ein aufmerksamer Blick lag auf dem Deputy und während Hayley mit Erfolg den pflanzlichen Geruch aus der Luft filterte, machte All sich schon an die Arbeit und zog den Kerl in Uniform, nachdem er bewusstlos war, in den Lagerraum, aus dem, selbst für den kurzen Augenblick, ein unglaublich ansprechender Geruch herausströmte. Sofort folgte die ehemalige Werwölfin und trat hinter den anderen beiden in den Lagerraum, in dem Allison gleich vor einer Truhe Halt machte, um diese zu öffnen.

Der Inhalt verbreitete einen umwerfenden Geruch und Hayley hätte sich am liebsten gleich auf eines der vielen kleinen roten Päckchen geworfen. Vor allem als sich in ihrem Mund ein gewisser Schmerz ausbreitete, was wohl ein Zeichen dafür war, dass ihre Reißzähne sich meldeten. "Einer von euch hilft mir, der andere guckt, ob jemand kommt."

Tyler meldete sich nach einem kurzen Blick und einem Griff in die Truhe schon bereit die Tür zu übernehmen, worauf die Brünette wohl keine andere Wahl mehr hatte als All zu helfen. "Dann packen wir mal ein wenig was ein!", flüsterte Hay mit einem Grinsen zu der zierlichen Blondine, um gleich darauf die ersten Blutbeutel in die Hände zu nehmen und sie in die Kühltaschen zu geben, auch wenn es der ehemaligen Wölfin schmerzlich schwer fiel den wirklich lecker riechenden Päckchen zu widerstehen, auch wenn es mit gezielten Atmen sogar noch ging.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Flure   Mi Jan 22, 2014 8:54 pm

Wie erwartet halfen ihr beide so gut sie konnten. Auch wenn Al hier die Autorität und Entscheidungsgewalt inne hatte, so waren sie dennoch ein Team und funktionierten bereits beinahe einwandfrei. Natürlich durfte bei dieser Aktion nicht außer Acht gelassen werden, dass Tyler und Hayley frisch verwandelt waren und deshalb nur mit Ach und Krach dem Blut widerstehen konnten. Während der Dunkelhaarige sich bereits eine Konserve geschnappt hatte und damit die Tür ansteuerte, nachdem er zwei Kühlboxen gefunden und bereitgestellt hatten. Im letzten Moment schaltete Allison jedoch und stand urplötzlich vor ihm, ihr Blick entschuldigend.

"Tut mir leid, dass müssen wir auf später verschieben. Du darfst nicht gesehen und vor allem nicht abgelenkt sein, das hier ist wichtig. In dieser Stadt ziehen Leute die Fäden, die uns töten wollen und können, verstehst du das?", erklärte sie ihm leise und hielt ihrem Gegenüber die Hand hin, in der kurz darauf die Konserve landete. Dann marschierte die Blondine wieder zu der zweiten Frau im Bunde, um die Kühlboxen weiter aufzufüllen. Es dauerte auch nicht lange, dann waren sie voll und sie konnten abhauen. Der Gang vor der Tür war seltsamerweise noch immer fast leer und so hatten sie keine Probleme damit, das Krankenhaus wieder zu verlassen. Die Kühltruhen nahm Al lieber selbst, da das Blut zu verlockend für ihre Begleiter war. Genauso schnell wie sie gekommen waren, waren sie auch wieder verschwunden und da ihre Wohnung nicht weit entfernt von hier war, konnten sie ihren Wagen nehmen und sich auf die Suche nach einem der verlassenen Landhäuser machen, die Tyler vorhin erwähnt hatte.

Sie hatten eine Weile gebraucht, um eines zu finden und in der Zwischenzeit hatte Allison auch bemerkt, dass die beiden Hybriden bei ihr immer zappeliger wurden. Natürlich, sie hatten Hunger und es erging ihr ähnlich, aber sie hatte sich schon besser im Griff. Hinter dem Haus geparkt, hatte der kleine Blondschopf gerade erst die Tür aufgebrochen, als sich ihr Telefon meldete. Umständlich fingerte sie es aus ihrer Hosentasche und las erschrocken die Nachricht von Damon. Bitte? Schon wieder Probleme? Sofort wählte sie seine Nummer und wartete wie auf heißen Kohlen, bis er endlich abnahm und die Freizeichen verstummten.

tbc: Damon's Phone

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Tyler Lockwood
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BeitragThema: Re: Flure   Sa Jan 25, 2014 7:56 am

Tyler war fast an der Tür angekommen, als Allison vor ihm auftauchte und dem Spaß ein Ende setzte. "Tut mir leid, dass müssen wir auf später verschieben. Du darfst nicht gesehen und vor allem nicht abgelenkt sein, das hier ist wichtig. In dieser Stadt ziehen Leute die Fäden, die uns töten wollen und können, verstehst du das?" Ihre feingeschwungenen Augenbrauen waren zusammengezogen, im unfreundlichen Neonlicht des Lagerraums waren ihre Augen groß und grau und musterten ihn ernst. Tyler seufzte. Ihm war schon klar, dass sie Recht hatte mit ihrer Mahnung, allein, es war unglaublich schwer, die Beute wieder aus den Fängen zu lassen. Widerwillig legte er das Plastikding in ihre ausgestreckte Hand. „Mach ein X drauf.“, sagte er leise. „Das ist meiner.“ Abrupt wandte er sich ab und streckte den Kopf aus der Tür nach draußen, um seine Aufgabe zu erfüllen.

Gemeinsam waren Allison und Hayley schnell mit dem Befüllen der Kühlboxen fertig, und sie schafften es, das Krankenhaus ungesehen wieder durch den Hintereingang zu verlassen. Ein kurzer Spurt mit übernatürlicher Geschwindigkeit brachte sie zu Allisons Wagen, wo sie die Boxen im Kofferraum verstauen konnten. Dann machten sie sich auf die Suche nach ihrem neuen Zuhause.

Es gestaltete sich schwieriger als erwartet, eine geeignete Unterkunft zu finden. Zwar gab es eine ganze Reihe alter Häuser im Außenbereich, aber die meisten hatten sich als unbrauchbar erwiesen. Zwei waren wohl doch nicht so ganz verlassen und konnten nicht betreten werden, bei einem dritten drohte das Vordach bei der kleinsten Erschütterung auf die Veranda zu stürzen. Tyler auf dem Beifahrersitz wurde zunehmend unruhiger. Nervös grub er die Finger in die Oberschenkel und musste sich zusammenreißen, um sich auf seine Aufgabe als Navigator zu konzentrieren. Erst das vierte Farmhaus kam für die drei Hybriden in Frage – es war groß genug, so dass sich jeder von ihnen ein eigenes Zimmer erhoffen konnte, das Gebälk war intakt und sie hatten sogar eine Scheune, in der Allison den Wagen unterstellen konnte. Während Allison die Tür aufbrach und erfolgreich einen Fuß über die Schwelle schob, öffnete Tyler den Kofferraum und hob die beiden Boxen heraus. Die Essenszeit rückte in greifbare Nähe.

Mit einem Container in jeder Hand trat er zu Hayley, die vor dem Auto stand und das rustikale Gebäude betrachtete. „Tut mir Leid, auf den Reichen-Leute-Scotch wirst du noch ein bisschen warten müssen.“, sagte er. „Ist nur vorübergehend. Wir werden schon noch etwas Besseres finden.“

Allison telefonierte, als sie das Farmhaus betraten. Es ging um Hexen, um einen Kampf und um Niklaus, ihren neuen Rudelführer. Tyler versuchte, gleichzeitig zu lauschen und wegzuhören. Und dann fiel noch ein bekannter Name: Damon. Was hatte der schwarzhaarige, abgebrühte Salvatore mit Allison zu schaffen? Das gefiel Tyler nicht. In den wenigen Jahren, die er den Vampir kannte, hatte der Eisklotz noch keine funktionierende Beziehung gehabt.  

Tyler brachte die Kühltruhen in die alte Küche, dann ging er nach oben und besah sich die Zimmer. Es gab noch Möbel in diesem Haus, altes, morsches Zeug aus den Sechzigern. Ein Elternschlafzimmer, ein Gästezimmer, ein Kinderzimmer mit Etagenbett. Tyler wählte das Letztere, weil es das am wenigsten Schöne war. Immerhin war er hier der einzige Kerl, da war ein wenig Rücksicht angebracht. Mit einem scharfen Ruck gelang es ihm, das Fenster zu öffnen und ein wenig frische Nachtluft den alten Staub aufwirbeln zu lassen. Er atmete tief durch und schmeckte den Duft des nahen Waldes.

Bald würde seine Mutter merken, dass etwas nicht stimmte. Carol würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihren einzigen Sohn wiederzufinden. Mit etwas Glück war die Stadt zu beschäftigt mit der Hexenjagd, um nach ihm zu suchen, was ihm etwas Zeit verschaffte. Morgen würde er sich ein neues Handy besorgen, morgen würde er versuchen, Matt zu erklären, was passiert war. Morgen. Er lehnte den Kopf an den Fensterrahmen.

Tbc: verlassenes Farmhaus
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Hayley Marshall
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BeitragThema: Re: Flure   Sa Jan 25, 2014 4:54 pm

Allison folgte dem dunkelhaarigen Hybriden sofort, als dieser mit Blutkonserve im Schlepptau zur Tür des Lagerraums spazierte und diese schließlich widerwillig der Blondine übergab, die das Päckchen dann schließlich zu den anderen roten Beuteln in die Kühlboxen schmiss.

Mit gefüllten Kühltaschen, die sicherheitshalber von Al getragen wurden, konnten die drei Hybriden so schnell aus dem Krankenhaus verschwinden, wie sie gekommen waren, und das wieder durch den Hinterausgang. Von dort aus ging es gleich weiter, denn Allison führte die Frischverwandelten mit einem schnellen Vampir-Sprint durch die Stadt zu ihrem Auto.
Die Kühltaschen mit dem roten Lebenselixier landeten schnell im Kofferraum, worauf hin die zierliche Blondine den Fahrersitz, Tyler den Beifahrersitz und Hayley selbst dann die Rückbank besetzte.

Ein schnurrender Motor erfüllte die kurze Stille. Die hübsche Brünette lehnte sich während der Fahrt nach vorne und legte ihre Ellenbogen auf den Rücklehnen ab. Stumm saßen Tyler und Hayley da, voller Vorfreude und Ungeduld, wie man es an den leise zappelnden Fingern der Hybridin erkennen konnte.

Aber nachdem das Trio an ein bis drei älteren Landhäusern vorbei gefahren war, parkte Allison das Auto neben einem Gebäude, das sogar noch recht akzeptabel aussah. Zumindest sah es besser aus, als in der Gruft.

Ausgestiegen, wählte Al eine Nummer auf ihrem Handy und natürlich wollte Hay nicht unbedingt so wirken, als wollte sie lauschen, doch es war unmöglich wegzuhören, wenn es einem so vorkam, als würde das Gespräch direkt neben dem Ohr stattfinden. Aber mehr als zwei Namen - einer bekannt, der andere eher unbekannt - und dem Wort Hexen griff die Hybridin nicht auf, auch wenn es sie interessiert hätte. Hayley betrachtete währendessen die nahe liegende Umgebung und die Fassade des Hauses, die sie selbst bei Dunkelheit noch gut erkennen konnte, mit gesunder Skepsis, auch wenn es nicht durchgehend schlecht aussah. Immerhin war die Brünette aus den Appalachen einiges gewöhnt. Allsion telefonierte noch und steuerte langsam das Haus an, während Tyler zu ihr getreten kam und zwei Blutbeutel in den Hände hielt. „Tut mir Leid, auf den Reichen-Leute-Scotch wirst du noch ein bisschen warten müssen. Ist nur vorübergehend. Wir werden schon noch etwas Besseres finden.“, sagte er und reichte ihr eine der Konserven, die er mitgenommen hatte.

Hay entring sich ein Lächeln und eine hochgezogene Augenbraue. "Ich bin einiges gewöhnt, also wird das Ding das kleinste Problem sein.", meinte sie und wies mit einem Kopfnicken auf das Haus, vor dem sie standen. "Auf den Reiche-Leute-Scotch werde ich aber noch bestehen, Lock-Wolf . Nur damit du's weißt.", fügte sie noch mit einem Grinsen hinzu, ehe sie mit dem Dunkelhaarigen ins Farmhaus trat, in dem Ty die Kühltaschen in die alte Küche brachte und dann den Weg nach oben fand, während Hayley, erwartungsvoll mit der Blutkonserve herumfuchtelnd, sich noch die untere Etage genauer anschaute. Alte verstaubte Möbel, ein kläglich kleiner Kamin und schreckliche Blümchen-Gardinen. "Geschmack nenn ich was anderes...", murmelte sie mit hochgezogenen Augenbrauen, ehe sie erst die Fenster öffnete und ihre Lederjacke auf einen Sessel legte.

Sie drehte sich noch kurz um, um nach Al zu schauen, aber schließlich ging auch Hayley nach oben, um dort alles etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, während sie immer noch mit dem Blutbeutel in ihren Händen spielte. Drei Zimmer und noch ein klein geratenes Bad im Landhaus-Stil, in dem bereits die Fließen zu bröckeln begannen. Aus einem Zimmer, die Brünette schätze Gästezimmer, kam schließlich ein frischer Wind her, der nach allen möglichen Düften der Natur roch und dort fand sie auch Tyler, der an den Fensterrahmen gelehnt in die Nacht hinausblickte.

Hayley trat zu ihm und folgte für ein paar Momente seinem Blick nach draußen, doch dann wandte sich die Hybridin zu ihm. "Du hast mich gefragt, wie es mir geht... und mir geht´s den Umständen entsprechend sogar ganz gut. Wie sieht´s bei dir aus?", fragte sie, während sie sich nun gegen die Wand neben dem Fenster gelehnt hatte und versuchte dem Geruch des Bluts in ihrer Hand immer noch zu entkommen.

tbc: Verlassenes Farmhaus

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Gabriel
Angel
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BeitragThema: Re: Flure   Do Feb 20, 2014 11:20 pm

cf: Gabriels Apartment

Die Magie des Erzengels erfüllt diesen Ort und verändert ihn entsprechend seinen Wünschen. Von jetzt an wird jeder der diesen Ort betritt oder sich bereits hier befand, ein Teil der von dem Erzengel erschaffenen Welt sein. Es steht dir frei zu wählen, in was oder wen sich dein Char wandelt und natürlich bleibt das Wesen deines Charakters erhalten, wenn du das so wünschst. Doch was auch immer du schreibst, es darf dem vorgegebenen Thema in dieser Location nicht widersprechen. Ansonsten trifft dich Gabriels Zorn und er verwandelt dich in den Froschkönig und befördert dich in einen Teich im Märchenwald.

Dieser Ort wird von nun von folgendem Thema beherrscht:

Seattle Grace Hospital (Greys Anatomy)

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Flure   Mo Apr 07, 2014 7:42 pm

cf: Mystic Falls Hospital

Ruckartig, wie es eben seine Art war, legte der Ursprüngliche auf, ließ sein Telefon in die Tasche seiner Lederjacke gleiten und konzentrierte sich wieder auf den Geldbeutel in seiner anderen Hand. Der Geruch war ungewöhnlich stark und zog sich durch den ganzen Wald, lud ihn schon fast dazu ihn ihm zu folgen. Die Quelle dieses Duftes war auch viel einfacher und schneller zu finden als seine Schwester, vor allem jetzt, da Mystic Falls wieder so war, wie er sie kannte. Der Wald war schnell durchquert und in der Stadt herrschte vermutlich das erste Mal seit dieser Virusepidemie wieder reges Treiben. Überall wuselten Menschen herum, verursachten einen Höllenlärm und trieben Nik unbewusst von selbst in die Richtung, in die er musste.

Vor dem hiesigen Krankenhaus blieb er schließlich stehen und sah sich um. Hier war sehr viel weniger los, doch die paar Gesichter, die er betrachtete, zeugten von Verwirrung und Unglauben. Sie schienen vollkommen durcheinander und in einer psychiatrischen Klinik wohl besser aufgehoben zu sein, aber das war ja glücklicherweise nicht sein Problem. Er hatte schon mit der Verwandlung der ansässigen Werwölfen genug zu tun, weshalb er seinem Plan daraufhin wieder seine ganze Aufmerksamkeit schenkte. Im selben Moment ging auch die automatische Tür des Krankenhauses auf und er fand die Quelle des Geruches, der dem Geldbeutel anhaftete, in Gestalt eines großgewachsenen blonden Sunnyboys, der offensichtlich zum frische Luft Schnappen hier rausgekommen war.

"Ich denke, das hier gehört dir." war die Begrüßung des Ursprünglichen, als er innerhalb eines Sekundenbruchteils die Entfernung zwischen ihm und dem Fremden zurückgelegt hatte. Keine Namen, kein Vorstellen. Er kam lieber gleich zur Sache.

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BeitragThema: Re: Flure   Mo Apr 07, 2014 10:47 pm

Offenbar war das Glück mit Logan. Gerade als er einfach loslaufen wollte um sich später einfach Richtung Wald zu fragen, hörte er eine Stimme. "Ich denke, das hier gehört dir." Der Werwolf drehte sich in die Richtung aus der die Stimme kam, gerade noch rechtzeitig genug um zu sehen wie der Mann der seine Brieftasche in der Hand hielt ein paar Meter weit weg stand, nur um innerhalb des Bruchteils einer Sekunde direkt vor ihm zu stehen.

Ja Logan hatte sich etwas schlau gemacht bevor er nach Mystic Falls gezogen war, die Geschichten und Gerüchte um Vampire waren auch ihm geläufig doch anders als so manch anderer nahm er diese Geschichten durchaus ernst, immerhin hatte er auch die Existenz von Werwölfen belächelt und der Witz ging voll auf seine Kosten. Laut den Erzählungen die er aufgeschnappt hatte, waren Vampire ziemlich stark und verflucht schnell, schneller als ein Werwolf. Aber die Geschwindigkeit dieses Typen war geradezu lächerlich schnell, er hatte eher damit gerechnet das Vampire nur etwas schneller rennen konnten aber nicht das es so aussehen würde als könnten sie sich teleportieren. "Ja das ist wohl meine. Cooler Trick übrigens, hat man sowas von selbst drauf wenn man ein Vampir ist?" Er nahm die Brieftasche an sich und verstaute sie in seiner Hose. Logan versuchte sich nicht beeindrucken zu lassen aber das war schwierig, die Geschwindigkeit war beeindruckend und auch wenn der Mann nicht danach aussah, war Logan sich sicher das er in einem Kampf den kürzeren ziehen würde, zumindest wenn die Geschichten recht behielten. Ja er war eindeutig das falsche übernatürliche Wesen.

"Mein Name ist Logan. Ich gehe mal davon aus das du weißt was ich bin sonst würdest du bestimmt nicht deine Fähigkeiten demonstrieren." Seine Befürchtung war das dieser Typ auf Ärger aus war, immerhin gab es wohl Stress zwischen Vampiren und Werwölfen und zwar von der tödlichen Sorte. "Ich gehe auch davon aus das du mit die Brieftasche nicht nur aus reiner nächstenliebe gebracht hast. Also was willst du?" Sein Gegenüber schien sich den Smalltalk sparen zu wollen und um ehrlich zu sein hatte Logan auch keine Lust falsche Höflichkeiten auszutauschen wenn er nicht wusste mit wem er es zu tun hatte.
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Flure   Di Apr 08, 2014 1:01 pm

Eigentlich ungewollt stellte Nik seine Fähigkeiten zur Schau, aber außer dem Werwolf hatte ihn niemand dabei gesehen, also war es zu verschmerzen. Dennoch ließ ihn dessen Verwunderung grinsen, obwohl seine Laune schlagartig wieder in den Keller sank. Das eher unbefriedigende Gespräch mit Rebekah und auch die Geschehnisse zuvor waren nicht unebdingt in seinem Sinne gewesen, weshalb er hier kein Auge zudrückte, als er so vollkommen unter seiner Würde angesprochen wurde. Der Ton seines Gegenübers gefiel ihm absolut nicht und das zu zeigen würde sich der Ursprüngliche auch nicht nehmen lassen. Was ihn allerdings doch verwunderte, war, dass der Typ wohl so einiges über das Übernatürliche und die Vorgänge in Mystic Falls wusste. Noch nie zuvor hatte er nämlich einen Werwolf gesehen, der so cool und fast schon gelangweilt aussah, wenn er auf seinesgleichen traf. Das ließ ihn allerdings zu dem Schluss kommen, dass er sein wahres Wesen nicht erkannt hatte.

"Du hast Recht, Nächstenliebe steht nicht dahinter. Das ist nicht meine Art. Viel eher habe ich reinen Eigennutz im Sinn und da ich dich nun gefunden habe, werde ich das auch in Zukunft können. Ob du willst oder nicht, unsere Wege werden sich in absehbarer Zeit erneut kreuzen und du wirst etwas von mir erhalten, wofür du mir bereits jetzt danken darfst. Das ist alles, was du wissen musst."

Überheblich grinsend, wie man es von ihm kannte, übergab Klaus dem Fremden, der sich als Logan vorstellte, sein Eigentum und verschränkte daraufhin die Arme auf dem Rücken. Das bot ihm die Gelegenheit seinen Gegenüber genauer zu betrachten, ehe er ihn zurechtweisen würde. Ja, der Kerl war ein Bild von einem Werwolf. Groß, breitschultirg, muskulös und offensichtlich auch Ärger nicht abgeneigt. Genau solche Leute brauchte er!

"Mir ist zwar nicht ganz klar, ob du es verwerten kannst, aber ich gebe dir einen Rat. Du solltest deine Zunge hüten, wenn du nicht weißt, wer vor dir seht. Darf ich mich vorstellen, man nennt mich Klaus."

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BeitragThema: Re: Flure   Di Apr 08, 2014 7:18 pm

Eigennutz hatte der Mann also im Sinn, nur fragte sich Logan was der Typ sich von ihm erhoffte. Als Werwolf war er theoretisch nur an Vollmonden zu gebrauchen, vorrausgesetzt er könnte seinen Zustand kontrollieren und das war wohl eher nicht der Fall. Als Mensch war er zwar stärker und schneller als ein normaler Mensch aber trotzdem konnte er nicht mit einem Vampir konkurieren wie sein Gesprächspartner vorhin eindrucksvoll bewiesen hatte. " Für mich klingt das was du da sagst nicht gerade nach Eigennutz."

Logan versuchte weiterhin nicht zur Schau zu stellen das dieser Typ ihn irritierte. Es war nicht alleine sein Auftreten, viel mehr war es auch der Geruch den er an sich hatte. Logan hatte Vivien im Wald als Werwolf erkannt und dieser Typ musste eindeutig ein Vampir aufgrund seiner Schnelligkeit, aber etwas in seinem Geruch verwirrte den Werwolf, er roch teilweise nach Werwolf aber das konnte nicht sein, deswegen hatte er es vermutlich im ersten Moment nicht bewusst wargenommen. "Mir ist zwar nicht ganz klar, ob du es verwerten kannst, aber ich gebe dir einen Rat. Du solltest deine Zunge hüten, wenn du nicht weißt, wer vor dir seht. Darf ich mich vorstellen, man nennt mich Klaus."

Logans Gesichtszüge erstarrten als er den Namen hörte. Auf seiner Suche nach einer Heilung von seinem Fluch war er einem Wolfsrudel begegnet, einer der dort lebenden hatte den Namen Klaus fallen lassen zusammen mit dem Rat diesem Kerl niemals zu begegnen es sei den man hatte Todessehnsucht. Warum genau wollte der Typ von damals ihm allerdings nicht sagen und als Logan anfing nachzufragen, hatte man ihn von dort verjagdt. Das war kurz bevor er hier her gezogen war. Das alles ergab keinen Sinn. Man warnte ihn vor Klaus als ob der die Geißel der Menschheit wäre und plötzlich stand eben dieser vor ihm und schien ihm etwas geben zu wollen, wofür er noch dankbar wäre. Dazu kam noch dieser Geruch der an einen Werwolf erinnerte aber doch nicht derselbe war. So oder so Logan musste aufpassen was er als nächstes tat, die Warnung vor diesem Mann wollte er nicht außer Acht lassen. "Klaus also, der Name sagtr mir etwas. Allerdings wurde ich gewarnt vor dir. Mir wurde geraten dir niemals zu begegnen, so als wärst du irgendein Monster. Doch stattdessen willst du mir etwas geben. Du bist schnell wie ein Vampir und trotzdem riechst du zum Teil nach Werwolf." Er sah den Mann an der immernoch mit einem überheblichen Grinsen dastand und ihm zuhörte und für einen Moment fragte er sich was er dachte. "Also was bist du? Ein Werwolf oder ein Vampir?"
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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Flure   Mi Apr 09, 2014 7:42 pm

Klaus empfand äußerste Genugtuung, als er sich seinen Gegenüber so besah. In seiner Miene spielte sich ein wahrhaftiges Chaos ab, aber das war auch kein Wunder. Trotzdem konnte er daran in etwa die Gedanken des Werwolfs erahnen und das ließ ihn wieder breit grinsen. Sie hatten zwar kaum Worte miteinander gewechselt, doch anstatt sich über die zurückgebrachte Brieftasche zu freuen, dachte Logan anscheinend über seine neuesten Erkenntnisse und noch so einiges mehr nach. Der Unglauben stand ihm außerdem ins Gesicht geschrieben, und so würde es nicht mehr lange dauern, bis der großgewachsene Blondschopf damit rausrücken würde, was ihn beschäftigte.

Zu Niks Freude hatte der Fremde eine außergewöhnlich gute Kombinationsgabe, da er aus seinen Worten sofort die richtigen Schlüsse zog und mit seinen Eindrücken in Einklang brachte. Schon irgendwie beeindruckend, wenn auch etwas merkwürdig, aber er ließ sich davon nichts anmerken und grinste den Werwolf vor sich weiterhin stumm und gleichzeitig süfissant an.

"Also was bist du? Ein Werwolf oder ein Vampir?", brachte Logan es dann auf den Punkt und entlockte seinem Gegenüber damit ein kehliges Lachen. Ja, das war amüsant! Er tappte im Dunkeln und konnte sein Vorhaben, von dem er zumindest die grundlegenden Dinge offenbart hatte, nicht verstehen.

"Mein Freund, wie nett, dass du fragst! Eigentlich... bin ich beides. Der Erste meiner Art! Und deine Freunde hatten schon Recht, indem sie dich vor mir gewarnt haben. Du wirst sterben, da liegen sie ganz richtig. Aber das ist nicht das Ende, glaub mir."

Seine Antwort war etwas kryptisch und man mochte sie nicht sofort annehmen und deuten können, aber das war nicht das Problem von Nik. Er hatte jetzt andere Dinge zu erledigen, und da er einen der neuen Werwölfe in der Stadt gefunden hatte, konnte er nun getrost endlich seine Schwester suchen und zur Rede stellen. Im Wald war ihre Fährte am stärksten gewesen, also vermutete der Ursprüngliche sie zuhause. Das war dann auch sein nächstes Ziel, also er genauso schnell wieder verschwunden war, wie er vorhin erst hier hergefunden hatte.

tbc: Mikaelson Mansion

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Vicki Donovan
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BeitragThema: Mystic Fall Hospital   So Mai 18, 2014 8:18 pm

First Post

Gelangweilt ging sie von dem Mystic Grill, wo sie noch gerade ebend ihren Bruder Matt beobachtet hatte zu dem Krankenhaus. Sie war froh, das Matt Freunde und eine Freundin hatte die ihn wieder aufbauten nach ihrem Tod. Vicki wüsste sonst nicht wie er das sonst alleine schaffen würde. Ihre Mutter war ja auch nie da um sich um Matt zu kümmern, sie hatte andere Dinge im Kopf gehabt. Die Brünette konnte es nicht fassen, das eine Mutter so mit ihren Kindern um gehen konnte. Jedoch gab es anscheinend solche Frauen, die es konnten.

Schließlich betrat sie das Krankenhaus nach einiger Zeit. Vicki blickte sich um. Es hatte sich hier auch wirklich nichts verändern. Sie konnte sich noch gut daran erinnern, als sie hier lag. Nachdem sie von einem „Tier“ angegriffen wurde. Bis die junge Donovan dann, jedoch später wieder ihre Erinnerungen wieder hatte und sie wusste, das sie von einem Vampir gebissen wurde. Die Welt war schon ziemlich verrückt. Jetzt gab es schon Vampire in Mystic Falls. Früher glaube sie nie an so etwas aber, seit dem sie selbst von so einem Wesen angefallen und schließlich dann auch ein Vampir wurde. Glaubte sie dann auch schließlich an das Übernatürliche.

Das Krankenhaus war ungewöhnlich leer und sie hatten auch nicht so viel zu tun. Wahrscheinlich gab es schon länger keine „Tier“ angriffe auf Menschen. Oder die Vampire gönnten sich eine Pause. Wer weiß was der Tag noch so brachte? In der Geisterwelt war es ziemlich langweilt. Vicki wünschte sich, das sie jemanden hätte, mit dem sie sich unterhalten könnte. Dies jedoch war aber recht schwierig.
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Michelle Haven
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BeitragThema: Re: Flure   So Mai 18, 2014 9:11 pm

cf: Appartement von Ninivee und Ylenia

Eigentlich war nicht gerade der richtige Tag, um ins Krankenhaus zu gehen. Michelle ging immer noch jeden Sonntag in das Krankenhaus, um sich die Kinder in der Neugeborenenstation anzusehen. Nur selten kam sie freiwillig in das Krankenhaus. Immer noch wütete der Elefantentiger dort herum. Allein schon der Gedanke an die gruselige Krankenschwester machte dem Geistermädchen Angst und sie fing an zu zittern.

Doch nun musste sie in das Krankenhaus. Sie blickte Ylenia an, die traurig neben ihr her lief.
„Wir finden sie“, sprach Michelle mit optimistischer Stimme zu ihrer Freundin. Doch innerlich hegte sie die größten Zweifel. Was würde bloß passieren, wenn sie Ninivee nicht fanden? Das Geistermädchen konnte es sich schon ausmalen.
Ylenia hatte nur noch ihre Schwester. Ansonsten hatte sie keine Familie. Wenn ihre Schwester nicht bald auftauchen würde, würde das Jugendamt sie abholen. Und dann käme sie, wenn sie Glück hatte, in eine gute Pflegefamilie. Doch diese musste sich dann damit arrangieren, dass Ylenia mit dem Fluch des Geister-Sehens belastet war.

Michelle schüttelte ihren Kopf und verscheuchte diese grausamen Gedanken. Sie mussten Ninivee finden. Und wenn sie sie nicht fanden, dann musste Ylenia zumindest dem Sheriff erzählen, wozu sie in der Lage war. Wenigstens Sheriff Forbes sollte doch Verständnis dafür aufbringen, dass man jemanden wie Ylenia nicht in eine ganz gewöhnliche Pflegefamilie stecken konnte.

Vor den Türen des Krankenhauses blieb das Geistermädchen kurz stehen und linste durch die Glastür. Noch war von dem Elefantentiger nichts zu sehen. Von draußen machte das Krankenhaus sogar einen ziemlich leeren Eindruck. Keine verblutenden Menschen. Keine Geister, die vor ihren toten Körpern standen und sich wunderten, warum sie sich selber tot sahen.

Ylenia öffnete die Tür und Michelle schlüpfte hinter ihrer Freundin in das Krankenhaus. Einige Menschen warfen ihrer Freundin fragende Blicke zu. Seltsamerweise fühlte sich das Geistermädchen durch die Blicke, die Ylenia galten, selber ganz klein. Sie schlang ihre Hände um ihren Körper, der wieder angefangen hatte zu zittern.

Verschlimmert wurde ihr Zittern nur dadurch, dass sie plötzlich eine junge Frau entdeckte, die ihr seltsam bekannt vorkam. Zuerst fragte sie sich, woher sie sie kannte. Doch dann wurde Michelle klar, dass sie die Frau von den Fotos aus dem Hause der Donovans kannte. Das war Matts Schwester. Vicki.

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BeitragThema: Re: Flure   Mo Mai 26, 2014 4:40 pm

cf: Appartement von Ninivee und Ylenia

Ylen spürte das Michelle unruhig wurde, sobald sie das Krankenhaus betraten. "Magst du es hier nicht?" flüsterte sie ihr leise zu und sah sich dann trozdem um. Hier wurden ihr ne Menge komischer Blicke zugeworfen, es war wohl nicht üblich das ein kleines Mädchen hier einfach rumlief. Eine Schwester kam auf sie zu und hockte sich ein wenig vor sie. "Suchst du jemanden, Kleines?" sie lächelte freundlich sodass sich Ylen schon ein wenig wohler fühlte. Sie nickte, "Meine Schwester, Ninivee Kyras. Sie ist seit gestern verschwunden." Ylen verzog das Gesicht und die Schwester lächelte freundlich.

"Keine Sorge, warte kurz ihr, ich schau mal ob sie hier ist." Ylen nickte nur und sah dann zu Michelle, diese starrte gebannt in eine Richtung und ihre Augen weiteten sich sogar kurz. Sie folgte dem Blick und erblickte jemanden der mitten im Flur stand. Ein Schauer rann über Ylenias Rücken.. "Ein Geist.." meinte sie leise. "Kennst du sie?" sie sah in Michelles Gesicht und versteckte sich dann leicht hinter ihr. "Sie sieht unheimlich aus." Etwas in ihren Augen machte ihr Angst und das sollte schon was heissen. "Michelle.." meinte sie leise. Die Schwester würde bald zurück kehren und dann würden sie unangenehme Fragen stellen.
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BeitragThema: Mystic Fall Hospital   Mo Mai 26, 2014 9:33 pm

Plötzlich bemerkte Vicki, das sie von von einer jungen Frau beobachtet wurde. Etwas an ihr war anders. Sie war kein gewöhnlicher Mensch. Sondern ein Geist, genau wie sie! Vicki freute sich, das sie nicht mehr alleine war und das jemand sie sehen konnte. Jedoch wunderte die hübsche Donovan sich warum die junge Frau sie die ganze Zeit anstarrte. Hatte sie so noch keine anderen Geister gesehen oder kannte sie bereits Vicki schon? Nun hätte sie aber gewusst, da ihr die Brünette unbekannt vorkam.

Schließlich betrat ein kleines Mädchen, das Krankenhaus. Sie wurde direkt von den anderen Leuten angeschaut, da es wohl für diese ungewohnt war, wenn ein kleines Mädchen alleine ein Krankenhaus betrat. Vicki selbst wusste, das sie nicht alleine war, da sie mit dieser jungen Frau zusammen hier war. Dazu konnte sie auch noch mit ihr reden.Die kleine fragte ihre Begleiterin, ob sie Vicki kennen würde. "Sie sieht unheimlich aus," meinte sie und versteckte sich hinter der jungen Frau.

Vicki lächelte die beiden an. Sie sah unheimlich aus? Klar, sie war vor ihrem Tod ein Vampir gewesen aber, das sie, als Geist auch noch unheimlich aussehen würde dachte sie jetzt nicht. Sie freute, das jemand sie endlich sehen konnte. Auf der anderen Seite aber fand Vicki aber was der kleinen wohl passiert war, das sie schon ,so früh, oder überhaupt Geister sehen konnte. Die hübsche Brünette trat zu den beiden näher. „Hallo, ihr beiden. Ich habe gerade euer Gespräch mit der Krankenschwester mitbekommen,“ sagte sie zu den beiden und schaute die zwei an. Ich meine..., ich kenne zwar nicht deine Schwester aber ich könnte dir helfen sie zu suchen, wenn du es möchtest,“ meinte sie zu dem Mädchen.
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BeitragThema: Re: Flure   Di Mai 27, 2014 9:15 am

Es war von jeher so gewesen, dass Michelle Angst vor Vampiren hatte. Sie hatte niemals jemanden darum gebeten, das zu sein, zu was sie geworden war. Es war einem Unfall zu verdanken, dass sie ihren letzten Tag ihres Lebens als Vampir verbringen musste. Ohne zu wissen, wie es dazu gekommen war. Ohne zu verstehen, dass es diese übernatürliche Welt tatsächlich gab - und nicht nur in Büchern.

Als das Geistermädchen damals in einer Ecke der Veranda gesessen hatte, weil sie nicht mehr ins Haus hinein konnte, hatte sie sich gefragt, ob die Leute, die die Bücher über Vampire schrieben, selber Vampire waren oder zumindest richtige Vampire kannten.
Der Mythos aus Bram Stokers Roman 'Dracula' mit dem Holzpfahl durchs Herz stimmte auf jeden Fall. Michelle hatte es am eigenen Leib erfahren.

Doch es waren nicht nur Vampire, die dem Geistermädchen Angst einjagten. Jeder, der sie anblickte und ihr auf diese Weise Beachtung zollte, war für Michelle ein Grund für Panik. Sie hatte immerzu Angst, irgendetwas Falsches zu tun, wenn die Leute sie ansahen. Und dann schrumpfte Michelle innerlich zusammen. Es war genau dieses Gefühl des Kleinwerdens vor dem sie entsetzlich große Angst hatte.
Nur bei wenigen Personen fühlte sie sich nicht so. Bei ihren Eltern, für die sie nur ein gewohnter Anblick war. Wie ein alter Teppich, über den man Tag für Tag läuft und ihn dennoch nicht zur Kenntnis nimmt. Oder bei Leuten, die so ähnlich waren wie sie. Leute, die ständig Angst hatten oder die sich in der Gegenwart von Büchern wohl fühlten. So wie Lucas und Ylenia.

"Magst du es hier nicht?", fragte ihre Freundin sie und riss das Geistermädchen aus ihren Gedanken.
Michelle blickte zu dem anderen Geist, der immer noch in einiger Entfernung stand. Doch um auf die Frage von Ylenia zu antworten, schüttelte sie nur mechanisch ihren Kopf. Ihr Sprachvermögen hatte sich aus dem Staub gemacht, als sie Vicki erblickte.

Während nun eine Krankenschwester im Computer nachsah, ob Ylenias Schwester hier war, starrte Michelle immer noch Vicki an. Unfähig, sich zu bewegen oder zu sprechen.
Dumpf klangen einige Worte von ihrer Freundin an ihr Ohr. Offenbar hatte sie inzwischen auch den Geist bemerkt.

Und dann geschah das, wovor das Geistermädchen schon immer Angst gehabt hatte. Sie wurde bemerkt. Vicki trat mit einem Lächeln zu ihnen.
Wieder erklangen dumpfe Worte, die nicht ganz bis in das Gehirn von Michelle vordrangen. Erst nach einer Weile setzten sich die Worte fest und ergaben einen Sinn.
"… wenn du es möchtest", endete Vicki und Michelle hatte nicht die geringste Ahnung, von was sie geredet hatte.
Sie starrte Matts Schwester weiterhin ängstlich an und merkte bereits, dass sie wieder angefangen hatte, in ihrer Angst mit ihren Zähnen zu klappern.

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BeitragThema: Re: Flure   Do Jun 05, 2014 12:09 pm

Michelle schien vor Angst erstarrt zu sein, Ylenia machte sich grosse Sorgen um ihre Freundin. Der andere Geist bewegte sich langsam auf sie zu und Michelle regte sich nicht mehr. "Michelle! Was hast du bloss." Panik wuchs langsam in ihr. Bis jetzt hatte doch niemand etwas gemacht, warum hatte sie bloss solche Angst. Ylenia verstand das nicht. „Hallo, ihr beiden. Ich habe gerade euer Gespräch mit der Krankenschwester mitbekommen,“ Ylenia sah den Geist vorsichtig an "Wer bist du?". "Ich meine..., ich kenne zwar nicht deine Schwester aber ich könnte dir helfen sie zu suchen, wenn du es möchtest,“ Sie lächelte kurz. "Ja gerne! Danke für deine Hilfe!" Da bemerkte sie Michelles Zähne klappern und sah nochmals zu ihr. Vorsichtig berührte sie ihre Hand. "Michelle! Was ist los?" Ihre Stimme wurde panisch und schliesslich kam es auch so wie es kommen musste.

Die Krankenschwester kam auf sie zu und sah natürlich die zwei Geister nicht, sondern nur ein kleines Mädchen das Panisch mit nichts redete. "Hey.. Ylenia, so heisst du doch oder? Ist alles in Ordnung?" sie berührte sie vorsichtig an der Schulter und Ylen sah aufgelöst in das Gesicht der Schwester. Schnell beruhigte sie sich wieder und nickte. "Ja.. alles okey.. haben sie meine Schwester gefunden?" Die Schwester lächelte freundlich und nickte. "Ja.. sie ist hier. Sie hat sich im Wald den Knöchel verstaucht, wir haben sie zur Beobachtung hier behalten. Deswegen konnte sie Dich nicht erreichen. Ich bring dich zu ihr." Ylenia konnte ihren Ohren kaum trauen. Sie widerstand dem Drang sich zu Michelle und der Fremden umzudrehen und laut *Habt ihr das gehört?* zu rufen. Sie konnte den Weg kaum abwarten und wäre am liebsten in das Zimmer gerannt. Der Weg zog sich ein wenig hin. Doch dann standen sie endlich im Zimmer und da lag ihre Schwester. "Len.." flüsterte sie leise und ihr traten Tränen in die Augen. "Nini!" Sie stürzte zum Bett und rettete sich in die Arme ihrer älteren Schwester. "Nini!" warme Tränen rannen über ihre Wangen. "Ich hab dich gesucht! Überall!" schluchzte sie. "Ich weiss, jetzt ist alles gut." sie spürte ihre Hände die über ihren Rücken und dem Haar fuhren. Endlich hatte sie ihre Schwester gefunden.
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BeitragThema: Mystic Fall Hospital   Fr Jun 06, 2014 9:00 pm

Vicki hatte gesehen, wie ängstlich auf einmal, diese junge Frau geworden war. Sie starrte, die ganze Zeit die Brünette an. Jedoch fragte sich die Schönheit warum die junge Frau sie so anstarrte? Sie verstand es einfach nicht.

In der Zeit schaute, die Krankenschwester nach ob die Schwester, von dem Mädchen in dem Krankenhaus da war. Die kleine war besorgt über ihre Geisterfreundin, da sie solche angst auf einmal hatte."Wer bist du?" fragte das Mädchen sie. Die Brünette fragte sich ob sie ihr wirklich ihren Namen sagen sollte. Wer weiß? Vielleicht würde später ihre Geisterfreundin, den Namen von ihr verraten, da sie das Gefühl hatte, das sie, sie kannte. Woher auch immer! „Ich bin Vicki Donovan,“ antwortete sie freundlich. Die Schönheit blickte die kleine an. „Und wer bist du?“ fragte sie.

Sie fragte sich, ob das Mädchen auch angst hatte wie ihre Geisterfreundin, da sie nun panisch wurde. Dies lag aber daran, weil sie nicht wusste was mit ihrer Freundin los war. Schließlich kam die Krankenschwester wieder zu ihnen und sagte zu, Ylenia, so viel hatte Vicki mitbekommen, das ihre Schwester im Krankenhaus liegen würde. Die junge Donovan freute sich für Ylenia, das sie ihre Schwester wieder gefunden hatte. Das Mädchen und die beiden Geister machten sich auf dem Weg zu dem Zimmer, wo ihre Schwester lag. Als sie dort ankamen rannte, die Kleine zu Nini hin. Ylenia fing vor Freude an zu weinen. Vicki selbst dachte gerade an ihren Bruder Matty, den sie so gerne in den Arm nehmen würde. Deswegen war sie jetzt auch so traurig gewesen.
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Michelle Haven
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BeitragThema: Re: Flure   So Jun 08, 2014 11:54 am

Michelle sah, dass Ylenia ihren Mund aufmachte und etwas sagte. Möglicherweise sagte sie sogar etwas zu ihr. Doch sie konnte nichts hören. Jedes Geräusch war verstummt in ihrer Angst.
Das Krankenhaus und alle Personen darin – alles war tonlos. Das Geistermädchen sah, dass einige Leute etwas sagten. Und dennoch hörte sie nichts.
Ylenia sah sie an, als ob sie auf eine Antwort wartete. Ihre Freundin schien um einige Meter größer geworden zu sein, während Michelle sich mal wieder so fühlte, als sei sie ein Zwerg. Wenn nicht sogar noch kleiner.

Sie wollte in die Bibliothek. Dort kam sie sich nicht so klein vor. Und selbst, wenn andere Menschen da waren, war Michelle noch in der Lage, sich an ihrer Fantasiewelt aus den Büchern festzuklammern, um nicht in die Realität und ihrer Angst zurück geholt zu werden.

Als sie endlich wieder leise Worte wahrnahm und ihre Panik langsam verebbte, musste das Geistermädchen einige Male tief ein und ausatmen. Bereits als Mensch hatte sie es gehasst, in der Schule so angestarrt zu werden. Und dennoch hasste sie auch das Gefühl der vollkommenen Gleichgültigkeit ihrer Mitmenschen.
Sie steckte in einem Dilemma ihrer eigenen Gefühle, weil sie sich niemals sicher war, ob es besser war, unbeachtet zu bleiben oder beachtet zu werden.

„Es … ist … alles … in … O-or … Ordn … Ordnung“, stotterte sie leise. Sie hatte Ylenias Frage an sie zwar überhaupt nicht verstanden und sie wusste auch, dass sie sich definitiv nicht verhielt, als wenn alles in Ordnung wäre. Doch das Leben ging auch weiter, ohne, dass man sich um die Ängste von Michelle kümmerte.

Eine Krankenschwester trat zu ihnen und sprach mit ihrer Freundin. Offenbar war ihre Schwester tatsächlich im Krankenhaus.
Erleichtert atmete Michelle aus. Und als das Gefühl der Erleichterung von ihr Besitz ergriff, merkte sie, dass ihre Angst in den Hintergrund rückte und sie alles wieder normal wahrnehmen konnte. Das Krankenhaus war von Tönen überfüllt und Matts Schwester stand immer noch da und sah sie fragend an. Stand sie schon die ganze Zeit stumm da oder hatte sie irgendetwas gesagt, und Michelle hatte es in ihrer Angst nicht mitbekommen?!

Michelle blickte auf den Boden und dachte die ganze Zeit nur daran, dass sie endlich Ylenias Schwester gefunden hatten. Wenn jetzt das Gefühl der Erleichterung wieder verschwand und die Angst zurück in den Vordergrund rückte, würde sie sich wieder nicht bewegen können.

Nach einigen Schritten, die die Krankenschwester Ylenia zu dem Krankenzimmer von ihrer Schwester führte, blieben sie stehen.
Michelle sah zu, wie ihre Freundin ihrer Schwester um den Hals fiel. Tränen der Freude rannen über Ylenias Wangen.

Kurz blickte Michelle zu Vicki. Ein trauriger Ausdruck war auf ihrem Gesicht erschienen, als sie zusah, wie Ylenia ihre Schwester umarmte.
„Ich … ver … verm … vermisse … meine … El … Eltern“, stotterte Michelle leise und blickte wieder auf den Boden um Vicki nicht anzusehen. Sie scheute sich davor, andere Leute direkt anzublicken. Selbst, als sie noch am Leben war, konnte sie das nicht.

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BeitragThema: Re: Flure   Mo Jun 09, 2014 4:39 pm

Schnell hatte sich Ylen auch wieder beruhigt. "Wie lange musst du noch da bleiben?" fragte sie ihre Schwester vorsichtig. Diese sagte ihr das sie wohl noch heute und morgen hier bleiben musste. Ylen nickte vorsichtig und wandte sich dann zu ihren Freundinnen. "Ich hab neue Freunde gefunden." meinte sie leise zu ihrer Schwester und deutete in die Richtung. Ylenia wusste das Nini sie nicht sehen konnte, aber sie glaubte ihr. "Sie heissen Michelle und Vicki." Nini runzelte ihre Stirn. "Vicki Donovan?" Ylen wandte sich zu ihr. "Ja, woher weisst du das?" "Ich habe in der Schule von ihr gehört. Sie war die Schwester vom Quarterback." Ylen nickte nachdenklich und sah Vicky an. "Matt, heisst er oder?" Nini nickte. "Er ist in der Klasse über mir." Ylen sprang von Ninis Bett und lächelte.

"Michelle hat auf mich aufgepasst! Sie ist total nett! Du würdest sie mögen!" meinte sie strahlend. "Ich werde jetzt mit den beiden gehen. Pass gut auf dich auf!" Man konnte Nini ansehen das sie überrascht war. Aber Ylen hatte sich verändert. Sie hatte gelernt allein auf sich aufzupassen. "Ich bin froh das es Dir gut geht.." meinte sie nochmals und wandte sich dann an die anderen beiden. "Was sollen wir tun?"
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BeitragThema: Mystic Falls Hospital   So Jun 15, 2014 6:46 pm

Schließlich meinte Michelle, das sie ihre Eltern vermissen würde. Vicki selbst vermisste nicht ihre Mum, da sie sich nicht richtig um sie gekümmert hatte. Sie hatte auch keinen guten Kontakt zu ihrer Mutter gehabt. Ihren Vater hatte sie nicht kennengelernt. Die junge Donovan vermisste nur Matt so sehr.

Die Kleine stellte ihrer Schwester ihre neuen Freunde vor. Vicki blickte Nini an, als sie meinte, das sie Matt kannte und sie in der Schule von ihr gehört hatte. Die hübsche Brünette lächelte etwas. Dabei ging sie auf Ylenia zu. „Kannst du deiner Schwester sagen, das sie auf meinem Bruder aufpassen soll?“ fragte sie. Für Vicki war es wichtig, das es ihrem Bruder gut ging.

Vicki hoffte, das Nini bald wieder für Ylenia Sorgen konnte. Es wäre für sie schlimm, wenn das kleine Mädchen, so ein Leben hätte, wie sie es einst hatte. Nun verabschiedete sich Ylenia von ihrer Schwester. Das Mädchen wandte sich den beiden anderen zu. "Was sollen wir tun?" fragte sie. Die junge Donovan wollte gerade auf die Frage antworten, als sie plötzlich bemerkte das eine Oberkrankenschwester hinter ihnen stand. Vicki drehte sich zu ihr um. Diese war allerdings ein Geist. Sie war auch sehr groß und blickte Michelle an. Wieso sah sie ausgerechnet Michelle an? Kannte sie das Geistermädchen? Leicht verwirrt schaute sie die anderen an. Diese Frau sah auch nicht sehr nett aus. Das andere Geistermädchen schien wieder angst zu bekommen. „NIMM DEINE FREUNDE UND VERSCHWINDE AUS DEM KRANKENHAUS! DU HAST HIER NICHTS ZU SUCHEN!“ schrie sie Michelle an. Oh, man die ist ja noch schlimmer, als Tyler, dachte Vicki. Sie sah erst besorgt zu Michelle hinüber dann wand sie sich an Ylenia. „Kommt verschwinden wir hier! Wer weiß was diese Frau noch vor hat,“ meinte sie. Dann ging sie auch schon aus dem Zimmer raus und wartete auf die anderen beiden.


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Michelle Haven
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BeitragThema: Re: Flure   Mo Jun 16, 2014 9:08 pm

Zunächst starrte das Geistermädchen nur weiter auf eine Stelle des Fußbodens. Sie blickte so lange darauf, dass sie schon fast gar nicht mehr mitbekam, dass Ylenia ihrer Schwester Ninivee nun von ihr erzählte. Und das mit einem wundervollen fröhlichen Blick.

„Michelle hat auf mich aufgepasst! Sie ist total nett! Du würdest sie mögen!“, meinte ihre Freundin gerade zu ihr.
Niemals hatte das Geistermädchen gehört, dass jemand derartige Begeisterung aufbrachte, wenn er von ihr sprach. Sie fragte sich, ob überhaupt jemals von ihr gesprochen hatte. Ihre Eltern definitiv nicht. Sie betrachtete Michelle zu ihren Lebzeiten immer nur als eine unwichtige Requisite. Und dennoch … ihr fehlte das Gefühl, das ihr ihre Eltern vermittelt hatten irgendwie. Ein Gefühl der absoluten Gleichgültigkeit. Es war seltsam, dass ihr ausgerechnet dieses Gefühl fehlte.

Als Ylenia schließlich fragte, was sie nun machen sollten, wollte ihr Michelle schon raten, dass sie am besten bei Sheriff Forbes anrufen sollte. Dort könnte sie dann mitteilen, dass ihre Schwester wieder aufgetaucht war. Dann hätten sie schon eine Sorge weniger.

Doch kaum hatte sie daran gedacht, dass sie dann eine Sorge weniger hätten, als eine weitere Sorge direkt vor Michelle auftauchte. Der Elefantentiger. Mit großen und wuchtigen Schritten stampfte sie regelrecht auf sie zu. Der Gesichtsausdruck von der toten Krankenschwester war pures Gift und versprühte regelrecht Elektroschocks durch die gesamte Gegend. Und dabei hatte sie noch nicht mal etwas gesagt.

Wie üblich, fing Michelle an, mit ihren Zähnen zu klappern und zitterte schon am ganzen Körper. Ihre Stimme hatte sich mal wieder verflüchtigt. Und durch die scheppernde und brüllende Stimme des Elefantentigers wurde das Ganze nur noch schlimmer.
„NIMM DEINE FREUNDE UND VERSCHWINDE AUS DEM KRANKENHAUS! DU HAST HIER NICHTS ZU SUCHEN!“, brüllte sie sie an.

Leider konnten Geister nicht mehr ohnmächtig werden. Schön wäre es gewesen. Nicht mehr mitzubekommen, wie sie angeschrien wurde. Nicht mehr mitzubekommen, dass sie angestarrt und beachtet wurde.
„Kommt, verschwinden wir hier! Wer weiß was diese Frau noch vor hat“, schallte auf einmal Vickis Stimme zu dem vor Angst erstarrten Geistermädchen. Doch bedauerlicherweise konnte sie sich immer noch nicht bewegen.

Vicki war inzwischen schon zum Krankenhaus-Ausgang gerannt.
„Gute Besserung, Ninivee“, sagte Michelle noch leise zu Ylenias Schwester, obwohl ihr erst nach ihrem Satz klar wurde, dass sie sie nicht hören oder sehen konnte.
„Es ist schon spät, Ylenia. Wir sollten langsam wieder zurück gehen.“

Nach einigen Minuten konnte Michelle auch wieder ihre Gliedmaßen so bewegen, dass sie auch zum Ausgang gehen konnte. Wenigstens ein Fortschritt.
Inzwischen war es bereits dunkel geworden. Die Suche nach Ninivee hatte sich wohl den ganzen Tag hingezogen. Doch zumindest hatte ihre Freundin sie nun gefunden.
Ein Lächeln huschte über die Lippen des Geistermädchens, bevor sie mit zaghaften Schritten nun neben Vicki und Ylenia zurück zu der Wohnung von dem Menschenmädchen ging.

Dort blieben die Geister noch so lange, bis Ylenia endlich in tiefen Schlaf gefallen war. Sie war schneller eingeschlafen als in der Nacht zuvor. Wahrscheinlich weil die große Erleichterung sie überkommen hatte, dass sie endlich ihre Schwester gefunden hatte.
Michelle wandte sich zaghaft an Vicki. "Mö ... Möchtest du ... irgendwo ... hin?", fragte sie leise. Immer noch war es ihr ein Gräuel in Gegenwart von anderen Personen überhaupt nur einen Ton zu sagen.

Tbc: Springbrunnen im Park (?!)

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