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 Garten

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BeitragThema: Garten   Mo Aug 04, 2014 9:23 pm

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   Sa Aug 23, 2014 11:43 am

Cf: Ballsaal


Sie nickte auf die Frage hin, ob es zwischen ihnen blieb, dass Lianne Angst hatte. Shizuka war niemand, die über Dinge redete, die man ihr anvertraute. Außerdem hatte jeder irgendwas, was einem Angst machte. Das war normal und eine Schutzreaktion. Angst konnte einem das Leben retten, denn wer bedenkenlos in die Gefahr rannte, war schneller tot, als der Wagemut gebraucht hatte, um aufzutauchen.

Lianne würde niemanden etwas antun, sagte sie, aber woher sollten andere es wissen? Nicht einmal Shizuka war sich wirklich sicher, spürte sie doch nur allzu genau die dunkle Seite in der Blonden. Die dämonische Seite war nun mal da, das konnte man nicht ändern und noch war nicht klar, wie sehr sie Lianne beeinflusste. Die kleine Hexe erinnerte sich genau an die Kopfschmerzen, welche sie durch die andere bekommen hatte, als sie sich nicht unter Kontrolle gehabt hatte. „Woher sollen das andere wissen?“, sagte sie einfach nur. Sie konnte Jos Misstrauen schon verschehen. Als Jäger war man lieber einmal zu misstrauisch, als einmal zu vertrauensvoll, denn das konnte den Tod bedeuten.

Gemeinsam gingen sie nach draußen und auch wenn es kühl war, störte es die Hexe nicht. Wenn sie sich erkältete, würde sie das schon noch früh genug bemerken und war dann selbst daran schuld. Die frische Luft peitsche ihre magischen Kräfte auf und sie genoss das Gefühl, welches sie durchfloss und noch mehr genoss sie die Natur, welche sie in sich so deutlich spürte. Zwar verließ sie dieses Gefühl nie ganz, aber es war nicht zu leugnen, dass man die Natur in der Natur selbst viel deutlicher wahrnehmen konnte. Ihre Mutter brachte somit immer ihren ganzen Garten zum Blühen, weil sie die Bedürfnisse ihrer Pflanzen genau spüren konnte.

„Die wenigsten sind so hilflos, wie sie für andere wirken.“, sagte sie. Die Winchesters und Jo würden genau wissen, in wessen Haus sie sich begeben hatten und Shi hatte Sam gewarnt. Die Jäger waren schließlich nicht dumm und sie hatten praktisch einen Engel auf der Schulter sitzen. Sie hatte sie im Hexenhaus kämpfen sehen. Die drei wussten sich zu verteidigen und waren bestimmt nicht unbewaffnet gekommen. Selbst unter einem Kleid konnte man allerhand Waffen verstecken. Das vertraute Gewicht ihres Schwertes an ihrem Bein, machte sie sicher, dass auch die Jäger Waffen bei sich trugen.

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BeitragThema: Re: Garten   Sa Aug 23, 2014 6:33 pm

cf: Ballsaal

Shizukas Frage war berechtigt. Wie sollten die anderen das wissen.
"Ich renn zum Beispiel mit einer Waffe unter dem Kleid herum. Ich versuche nach dem Prinzip Leben und Leben lassen zu agieren. Auch wenn ich weiss das es schwierig ist, da Engeln nur ihre Befehlen folgen und Dämonen einen wahnsinnigen Dickschädel besitzen. Aber ich versuche diese Wesen zu vermeiden.
Ich weiss das es naiv ist zu denken das ich ein ganz normales Menschliches Leben haben könnte. Aber ich möchte eine eigene Wohnung, ein eigenes Leben, eine Beziehung und ja vielleicht irgendwann mal Heiraten. Auch wenn das jetzt egoistisch erscheint, weil jeder der mir wichtig ist gleichzeitig auch in Gefahr ist. Deswegen bin ich auch nicht mehr bei Marie, meiner menschlichen Mutter."
versuchte Lianne sich zu erklären. Sie erwartete nicht das Shizuka das verstand was die Blondine gerade von sich gegeben hatte.

Ein wenig überrascht zog die Underwood die Augenbraue nach oben. Ja irgendwo hatte Shizuka recht. Der Jo würde die Cambion zutrauen eine Barschlägerei zu gewinnen. Ja, Jo hatte es garantiert faustdick hinter den Ohren.
Kurz trat Liane einen kleinen Kieselstein weg und sah zum Boden. Shizuka genoss es hier draussen zu sein, während Lianne langsam das Gefühl hatte zu platzen. Sie unterdrückte ja ständig eine Seite ihrer Selbst. Und da war noch was, was ihr jetzt, wo ihr Hirn von Sam-Ansabber-Modus wieder normal wurde, aufgefallen ist. Deans und Sams Aura waren verschieden, was doch für Geschwister unnormal war. Oder waren sie nur Halbgeschwister? Das könnte alles erklären.

Lianne schloss die Augen und atmete tief durch. Sie sah wie Shizuka glitzerte wie Tinkerbell. "Beziehst du deine Kraft aus der Natur?", fragte Sie ihre magische Verbündete. Zwar hatte Lianne ja viel lernen müssen, aber meist ging es nur darum wie erkannte man etwas und wie schaltete man es aus. Aber nie war hatte man die Wesen genauer beleuchtet und so war die Blondine doch ein wenig neugierig.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 12:42 pm

Lianne würde ein Problem bekommen, wenn sie Engel mied, denn die Winchesters hatten einen davon im Schlepptau, jedoch hatte sie nie den Eindruck gehabt, dass Castiel Befehlen folgte. Sie selbst hatte nicht viel Ahnung von der christlichen Lehre um Gott, Engel und die Hölle, immerhin war sie Buddhistin. Bis vor Kurzem hatte sie noch nicht einmal daran geglaubt, dass es diesen einen Gott wirklich gab, aber wer Engel und Dämonn mit eigenen Augen sah, musste wohl zwangsläufig einsehen, dass an dieser Religion etwas Wahres dran war. Die Träume der Blonden klangen normal. „Du solltest wirklich mit Sam reden und ihm sagen, was für ein Wesen du  bist.“, sagte sie einfach nur. Sam war ein Jäger und war sicherlich nicht erfreut über die Entdeckung, dass die Blonde ein halber Dämon war, aber er musste es wissen, um die Gefahr zu kennen. Der Winchester kannte Grau neben Schwarz und Weiß und die Hexe glaubte nicht, dass er Lianne sofort für ihr Wesen verurteilte, immerhin war sie so geboren worden.

Die Frage, ob sie ihre Kraft au der Natur bezog, ließ sie leicht lächeln. Sie spürte, dass die Halbdämonin in Aufruhr war, aber sie sagte nichts dazu. „Eine weißmagische Hexe ist eine Dienerin der Natur. Es ist ihre Aufgabe, das Gleichgewicht der Natur zu wahren und die Natur zu beschützen, Menschen, Tiere, Pflanzen, die Elemente. Die Kraft dafür bekommt sie von der Natur selbst. Man wird als weißmagische Hexe geboren. Jede Hexe fühlt sich meist einem Element besonders nahe und bekommt ihre Kräfte werden durch eben jedes Element gestärkt.“, sagte sie sanft. Bei ihr selbst war dieses Element die Luft, aber andere Hexen hatten andere Elemente. Ihr Vater fühlte sich der Erde verbunden, ihre Mutter dem Licht und bei ihrer Schwester war es das Wasser gewesen. Diese Elemente stimmten nicht mit der japanischen Lehre der fünf Elemente überein, aber sie waren Teil der Erde.

Sie wusste nicht, ob Lianne es verstehen konnte oder ob nur eine Hexe wirklich verstand, was die Natur und die Elemente für eine Hexe bedeutete. Sie konnten die Natur in sich spüren und fühlten das Leben auf und in ihr und weil sie genau das spürte, musste sie es auch beschützen und bewahren.

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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 2:46 pm

Das Sie es Sam sagen sollte, wusste die Blondine nur zu genau. Es wäre nicht gut etwas auf Geheimnissen aufzubauen, vor allem da Sie ja viel mehr für Sam empfand als nur irgendwas auf freundschaftlicher Basis. Oder für eine kurze Bekanntschaft.
"Ich sags ihm. Ich hab ja bei ihm noch eine Wettschuld zu begleichen. Heute Abend soll er noch mich kennen lernen wie ich wirklich bin, denn wenn ich ihm so sage «Hey, ich bin ein Halbdämon» dann hält er mich nicht nur für irre, sondern wahrscheinlich auch gleich als ultrasuperböse. Blöde Kirche. Die Engeln sind auch nicht so viel besser und Dämonen müssen sich auch an Regeln halten. Manche von den Dämonen, rot äugige Dämonen machen mit Menschen Deals. Klar die Menschen verlieren nach 10 Jahren ihr Leben, aber dürfen 10 Jahre gesund bei ihrer Familie sein und sterben nicht innerhalb von 2 Monaten an Krebs. Da frag ich mich schon wo da das ach so böse lauern soll?
Aber ich sag es ihm. Wenn die Wettschuld eingelöst wird, sag ich es ihm und hoffe das die Meinung die er sich über mich gebildet hat, mehr wiegt, als das Wörtchen Halbdämon."
sagte Lianne und hoffte mit jeder Faser ihres Körpers das Sam das gut aufnehmen würde. Wobei eine Stimme in ihrem hübschen Köpfchen ihr sagte das sie das sowas von vergessen konnte.

Shizuka erklärte was es mit den Elementen und den Hexen auf sich hatte. "Dann ergibt der Satz das der Wind dein Freund ist einen Sinn. Aber das heisst auch, wenn ich durchdrehe", Lianne machte das Zeichen für bekloppt beziehungsweise irre, "und alles zerstöre und abfackel, dann kommst du und brätst mich knusprig, weil du ja die Umwelt schützt.", schlussfolgerte die Blondine. Nicht das Lianne das vor hatte, aber sie wusste nie was passieren würde, wenn der Erzengel sie finden würde.
Die Underwood sah nach oben zum Himmel. Es war eine sternklare Nacht, was hiesse das es heute Nacht kalt werden würde. Wieso hatte sie sich keine Jacke mitgenommen. Oder eine Stola?
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 5:52 pm

Es brach regelrecht aus Lianne heraus. Sie schimpfte über Kirche, Engel und Dämonen, als hätte sie das sehr lange schon einmal loswerden wollen. Es war immer schlimm, wenn Menschen starben, aber jeder starb einmal, der eine tat es mit 99, ein anderer bereits mit 25 und wieder andere erlebten nicht einmal ihre eigene Geburt. Es hatte alles seine Ordnung und so grausam den Menschen der Tod auch vorkam, er war normal und gehörte zum Leben dazu. Jeder wusste, er würde irgendwann einmal sterben. Wann dieser Zeitpunkt war, konnte kein Mensch wissen und das war vermutlich auch besser so. Man konnte gegen Krankheiten kämpfen, wenn das Schicksal einen noch nicht sterben lassen wollte, so gewann man diesen Kampf, wenn nicht, dann sollte man den eigenen Tod annehmen und ihm mit Würde tragen.

Mit einem Dämon einen Deal abschließen, um zehn Jahre leben zu können. Und dann? Was passierte dann? Was war der Preis und sollte man bereit sein, diesen Preis zu zahlen? So wenig sie sich in der monotheistischen Religion auskannte, so waren ihr doch ein paar Geschichten bekannt über Seelen, die in der Hölle gequält worden. War das der Preis für diese zehn Jahre? Die eigene Seele der Hölle Preis zu geben? Niemand sollte sich erlauben, ein Menschenleben nach Belieben zu verkürzen oder zu verlängern. Es stand einem einfach nicht zu. Selbst wenn man die Macht hatte, wie etwa eine Hexe, so würde es immer Konsequenzen haben. Immer.

„Es verstößt gegen die Natur. So sinnlos und der Tod manchmal erscheinen mag, er geschieht nicht grundlos, die Natur hat einen größeren Plan, als wir es je erfassen könnten. Wir verstehen es nur nicht. Deswegen ist es durchaus böse, wenn man derart in einen höheren Prozess eingreift. Alles hat Konsequenzen und auch wenn wir es nicht sehen können, bleibt nichts ohne Folgen und die Folgen eines solchen Eingriffs sind niemals gut.“, sagte sie und wusste, wie hart und vielleicht auch kalt es klang. Es war schlicht und ergreifend falsch, sich auf einen Dämon einzulassen, um egoistischen Zwecken nachzukommen. Sie würde sich auf eine solche Diskussion auch nicht einlassen. Ihr Blick an die Blonde machte deutlich, dass dieses Thema für sie beendet war.

Da war ihr das hexische Thema zu den Elementen wesentlich angenehmer, auch wenn Lianne hier ebenso unangenehme Punkte ansprach. Sie hatte die Aussage mit dem Wind als Freund nun richtig verstanden und Shizuka nickte daraufhin nur. Ob sie sie 'knusprig braten' würde? „Das kommt darauf an, in wie weit es deine Absicht war, das zu tun. Jemanden töten, weil er die Kontrolle verliert? Dann müsste man sehr viele Junghexen töten, weil sie ihre Magie nicht im Griff haben. Es besteht ein Unterschied, ob man Böses tut, weil man böse ist, oder ob man es tut, weil man es nicht besser weiß. Vor dem menschlichen Gesetz mag das keinen Unterschied machen, aber eine Hexe richtet nicht nach menschlichen Maßstäben. Sie fühlt das Wesen eines anderen. Wenn du alles zerstören würdest, weil deine dämonische Seite die Überhand in dir genommen hat und deine menschliche Seite verdrängt hat, dann würde ich dich zur Rechenschaft ziehen, ja.“, sagte sie völlig ehrlich. Sie sah keinen Sinn darin, wenn sie Lianne anlog. Sie mochte die Blonde, aber deswegen würde sie nicht ihre Pflichten als Dienerin der Natur vergessen. Dessen sollte sich die Halbdämonin bewusst sein. Shizuka war keine der Hexen, die sofort jedes übernatürliche Wesen verurteilte und töten wollte, aber auch sie hatte ihre Prinzipien, denen sie auch treu blieb.

Sie merkte, dass der anderen, welche sie vielleicht ihre Freundin nennen konnte, kalt war und so ließ die Hexe auf ihrer linken Handfläche kleine bläuliche Flämmchen entstehen. Mit einem leichten Pusten trieb sie die Flammen zu Lianne. Kaum hatten sie ihre Hand verlassen, wurden sie unsichtbar, aber ihre wärmende Wirkung umgab nun die Blonde. Es war Shizukas Art ihr zu zeigen, dass ihre harten Worte zwar wirklich so gemeint waren, aber s nichts an ihrer jetzigen Beziehung änderte, denn noch war nichts von dem eingetreten, was als Horrorszenario angesprochen wurde.

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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 6:35 pm

Irgendwo hatte natürlich Shizuka recht. Aber andererseits verstand Lianne es vollkommen wenn ein Vater sich Zeit erkaufte um noch mit zu erleben wie sein Sohn in die Schule kam, oder eine Mutter noch sehen wollte wie ihre Tochter im Brautkleid zum Altar schritt. Lianne würde wohl nie einen Menschen dafür verurteilen, das er noch ein wenig länger mit seinen Lieben leben und seine Angelegenheiten regeln wollte, bevor er in einen Sarg genagelt und 2,50 Meter unter die Erde verfrachtet wurde. Aber Shizuka sah auch den Tod nicht als ende an. Oder sie hatte eine lockere Art sich damit abzufinden das mal einer Abkratzen konnte, der ihr nahe stand. Lianne verbat sich noch etwas zu dem Thema zu sagen, denn sie mochte Shizuka und wollte keinen Streit mit ihr.

Liannes Lippen verzogen sich immer mehr zu einem Lächeln als Shizuka ihre Antwort zu dem Thema Knusprig braten ausführte. Als Shizuka fertig war, lächelte die Underwood breit. "Ich habe nichts anderes erhofft." meinte die Cambion. Sie wollte lieber im Fegefeuer zu sich kommen, als zu realisieren das sie allen die sie mochte weh getan hatte. Das sie bei der Sch*** Apokalypse mitgeholfen hatte und die Erde nur noch ein Häufchen Schutt und Asche war.

Ein wenig war sie dann doch überrascht das Shizuka ihre Magie bei ihr anwandte und ein wenig mittels magischen Flammen sie wärmte. Es war lieb von ihr und Lianne liess sich gerne ein wenig wärmen, vor allem, weil es auch zeigte das Shizuka ihr nicht böse war und das es jemand gab der sie mochte. Trotz das derjenige wusste was sie war. Es war so ein erleichterndes Gefühl, dass Lianne nicht anders konnte, als die Japanerin kurz zu umarmen und "Danke", ins Ohr zu flüstern. Danach aber ging die Blondine wieder zurück und stellte den Abstand zwischen ihnen her. Sie wusste gar nicht ob Shizuka so auf Körperkontakt stand, aber mit ihr sind einfach die Gefühle durch gegangen.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 8:57 pm

Lianne schien es zu überraschen, dass Shizuka für sie zauberte, wo sie ihr doch nur Augenblicke zuvor so überdeutlich klar gemacht hatte, was sie von der ganzen Sache mit den Dämonen hielt und auch dass sie die Halbdämonin zur Rechenschaft ziehen würde, sollte diese ihrer dunklen Seite nachgeben. Daran würde sie auch festhalten, aber im Moment war es nicht so. Lianne versuchte sich ein menschliches Leben aufbauen und wollte diese dämonische Seite an sich gar nicht und damit sah die Hexe im Moment gar keinen Grund, Lia schaden zu wollen.

Die Umarmung jedoch kam etwas überraschend. Andererseits waren die Amerikaner auch viel aufgeschlossener, was so etwas wie Umarmungen betraf, als Japaner. Das gehauchte Danke konnte sie nicht so ganz einordnen, einfach weil sie nicht so ganz wusste, für was es war. Für die Wärmespende oder das Versprechen, Lianne nicht ungestraft die Welt zerstören zu lassen? Egal was es war, sie war froh dass ihre Freundin ihr die deutlichen Worte nicht übel zu nehmen schien. Die Hexe wusste, dass es keineswegs leicht zu verstehen war, weswegen sie so dachte und nach diesen Überzeugungen handelte.

Die Umarmung dauerte nicht lange und schnell war ein angemessener Abstand zwischen ihnen wieder hergestellt. „Gern geschehen, wenn du das mit der Wärme meinst.“, sagte sie mit einem zarten Lächeln, wurde aber dann wieder ernster. „Es tut mir leid, wenn keine Worte hart waren. Weißt du, Lia, als Hexe liegt viel Macht in den eigenen Händen. Man muss seine Grenzen genau abstecken, wenn man nicht irgendwann seine Macht missbrauchen will. Es ist keinesfalls immer leicht, wirklich nicht, aber der Schritt von weißer zu schwarzer Magie ist schnell gemacht. Eine Hexe, die die schwarze Magie ausübt, verliert die Bindung zur Natur, aber genau das ist es, was eine Hexe ausmacht.“, sagte sie und sah die Blonde sehr offen an. Es tat ihr leid, dass sie Lianne so angegangen war, aber es stimmte, die Gratwanderung zwischen weißer und schwarzer Magie war gefährlich und zu viele Hexen fielen dabei in den Abgrund.

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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 10:12 pm

Shizuka begann sich zu erklären und Lianne winkte mit einem Lächeln ab. Ich verstehe dich ganz gut. Mit viel Macht geht auch viel Verantwortung einher. Aber es ist nicht nur bei der Magie so, ich denke es ist überall so das zwischen Gut und Böse ein dünner Grad ist." Und Lianne hoffte nie wieder etwas böses tun zu müssen. Auch wenn es das richtige war. Auch wenn Sie damit Marie gerettet hatte.
"Aber wenn schwarzmagische Hexen ihre Bindung zur Natur verlieren, verlieren sie dann nicht auch ihre Energiequelle? Was passiert dann mit denen?, fragte die Blondine. Es würde nämlich Lianne brennend interessieren ob Wesen mit Power im Blut eine Energiequelle verlieren können.

"Komm setzen wir uns", sagte die Blondine und liess sich auf einer Bank nieder. Von dem Platz hatte man einen guten Überblick über die Gartenanlage und Lianne seufzte. "Hier könnte man sicherlich richtig geil Weihnachten feiern. Ich hoffe hier fällt Schnee. Und dann mit einem grossen Weihnachtsbaum, Lichtern in den Büschen und Mistelzweigen. Ganz vielen Mistelzweigen. Oh ja und Lametta und Christbaumkugeln." schwärmte die Cambion von ihrem Weihnachtsfest der Träume. Und ja das Anwesen war ein Traum. Wobei eine kleine gemütliche Wohnung auch mehr als klasse wäre. "Wenn ich bis Weihnachten noch hier bin, und noch nicht gegrillt wurde, Was hast du an Weihnachten vor? Hättest du Lust es mit mir zu feiern?" fragte Lianne und sah Shizuka mit glitzernden, hoffnungsvollen Augen an.

Liannes Weihnachtsfest der Träume nahm gerade eine neue Gestalt an. Ein Fest mit Shizuka, Sam, Dean und Jo.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 24, 2014 10:42 pm

Lianne verstand ihre Erklärung, weswegen sie so heftig reagierte. Macht bedeutete immer Verwantwortung, aber nicht alle gingen verantwortungsbewusst mit ihr um. Die Frage danach, was mit einer Hexe passierte, die sich von der Natur abwandte, war schwierig. „Man kann Magie aus Vielen beziehen, wenn man zu allem bereit ist, nur ist diese Magie verdorben. Die wohl bekannteste ist Blutmagie. Man tötet, um aus dem geopferten Leben Magie zu beziehen. Es ist grausam und schmutzig. Dämonische Magie ist auch häufig und Expression. Die Hexe verliert ihre natürliche Magie, aber sie findet Wege, um weiterhin zaubern zu können. Es sind aber keine guten Wege.“, sagte sie auch schauderte innerlich. Der Kontakt zu schwarzer Magie schmerzte sie körperlich, da ihre eigene reine Magie sich dagegen wehrte.

Sie erreichten eine Bank und Lianne machte den Vorschlag, sich zu setzen. Vielleicht war das gar nicht so schlecht. Beide ließen ihren Blick schweifen und betrachteten diese unglaubliche Gartenanlage. Die Blonde kam plötzlich auf ein ganz anderes Thema zu sprechen. Weihnachten. Einen Moment schaute die Japanerin die andere verwirrt an. Mistelzweig? Lametta? Wenn sie ehrlich war, verstand sie nur Bahnhof. Weihnachten wurde in ihrer Familie nicht gefeiert, so wie in Japan eigentlich allgemein. Ihre Schwester war mit Yamato an diesem Tag immer ausgegangen.

Die Einladung war etwas seltsam. „Wir haben nie Weihnachten gefeiert. Ich habe keine Ahnung, wie man das hier feiert. Was ist Lametta?“, fragte sie etwas verwirrt nach und sah vermutlich auch so aus. Sie wusste, dass dieses Fest zur Feier der Geburt von Jesus Christus gefeiert wurde in den christlichen Ländern, und dort auch Feiertag war. In Japan spielte das Christentum keine Rolle, weswegen auch ein solches Fest nicht wichtig war.

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BeitragThema: Re: Garten   Mo Aug 25, 2014 9:42 pm

Ein kalter Schauer lief der Blondine den Rücken hinunter. Blutmagie klang fürchterlich. Wie verzweifelt musste man sein das Blut anderer zu nutzen? Doch dann wurde Lianne hellhörig "Dämonische Magie? Wie die, die ich besitze?", fragte die Blondine nach. Wie konnte eine Hexe das machen, was Dämonen taten. Musste Sie dazu nicht ein Dämon werden? Oder waren schwarzmagische Hexen beim übertreten der Grenze mit den Dämonen verwandt? So viele Fragen und Lianne konnte sich keinen Reim drauf machen.

Shizuka war so niedlich als sie nachfragte was Weihnachten ist. "Naja, eigentlich feiert man da die Geburt Jesu Christi, aber wie du dir vielleicht vorstellen kannst, bin ich nicht unbedingt Christlich und vor allem Kirchlich erzogen worden. Aber hier in Amerika feiert glaube ich so jeder Weihnachten, nicht als Geburtsfest, sondern als Fest der Liebe. Der Nächsten Liebe." kommunizierte die Cambion und versuchte so gut es ginge Bilder und Erinnerungen mit zu schicken. Erinnerungen von grossen Tannenbäumen die glitzerten und leuchteten, die mit Silber und Goldstreifen behängt waren. An denen grosse, rote Christbaumkugeln hingen und unter denen Geschenke lagen. Die Blondine schickte aber auch ihren Weihnachtstraum mit.

Dean, Sam, Jo, Shi und Lia standen in einer Küche. Jo haute gerade Dean auf die Finger weil er einen Keks klauen wollte. Sam nippte am Bier und Shi lächelte. Lia holte einen Tofu-Braten heraus und servierte den, zusammen mit einer Gans für Dean, was die anderen an den Tisch lockte. Es herrschte eine Wärme und eine liebevolle Umgebung...

Lianne lächelte ein wenig wehmütig. Es würde ein hartes Stück arbeit auf sie zu kommen um nur diesen einen, kleinen Traum zu erfüllen. "Lametta ist ein sehr dünnes, gold, silber oder farbiges Metallstreifen. Es glitzert sehr und macht aus jedem Tannenbaum ein Christbaum" erklärte die Blondine und nahm ein Schluck von dem Getränk das sie schon fast vergessen hatte. "Und keine Sorge, wenn wir noch bis Weihnachten leben, gehen wir nicht in die Kirche. Ich denke das käme nicht so gut, ich und die Kirche... du weisst schon", fügte die Blondine hinzu. Auch wenn die Underwood nicht viel Ahnung von Japan hatte, so wusste sie das in der Asiatischen Welt das Christentum in der Unterzahl war und die da in Japan entweder einen dickbäuchigen, eine Kuh oder eine andere Gottheit anbeteten. Also nix mit Gott und Jesus und den Engeln.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   Mo Aug 25, 2014 11:18 pm

Auf die Nachfrage hin, schüttelte sie leicht den Kopf. „Es ist anders und doch hat es irgendwie Ähnlichkeiten. Ich weiß es nicht genau. Meine Eltern haben mich beschützt, wenn es um feindliche Magie ging. Vielleicht will ich gar nicht verstehen, wie man sein innerstes Selbst so verraten kann. Es müsste einen zerreißen.“, sagte sie und wollte eigentlich wirklich nicht darüber nachdenken. Sie hatte die Bösartigkeit der Hexen im Wald gesehen und allein ihre Anwesenheit zu spüren, war Folter gewesen. Sie entstammte einer der drei ältesten und mächtigsten Magierfamilien Japans und ihre Eltern hatten wirklich die Macht, sie vor so etwas Bösem fernzuhalten oder besser gesagt, das Böse von ihr fernzuhalten. Hier in den USA stand sie jedoch nicht unter dem Schutz ihrer Eltern.

Lianne lachte sie nicht aus, weil sie nicht wirklich wusste, wie man Weihnachten feierte. Wobei das nicht ganz richtig war, immerhin wusste sie, was mit in Japan an diesem Tag machte. Sie kannte auch den Grund für dieses Fest, aber offenbar war es in den USA nicht wirklich der Grund, weswegen man feierte. Das Fest der Liebe, Nächstenliebe, Familie. Shizuka hatte gedacht, dass das Christentum hier eine größere Rolle spielte, wenn hier das Land war, wo sich Engel niederließen. Offenbar war das aber nicht der Fall. Bilder strömten auf sie ein und es war nicht die Wirklichkeit, sondern nur eine Vorstellung, aber es war eine schöne Vorstellung.

Die Erklärung, was Lametta war, nahm sie hin, auch wenn sie nicht verstand, weswegen man Metallbänder an einen Tannenbaum hängen musste, um ihn schöner zu machen, immerhin hatte es einen Grund, warum die Natur ihn so gemacht hatte, wie er war, warum dann der Schmuck? Nun, irgendeinen tieferen Sinn würde es schon geben, aber irgendwie war s auch traurig, dass die Menschen immer glaubten, die Natur aus eigener Hand noch besser machen zu können.

„Ich bin zwar Buddhistin, aber ich würde trotzdem gern mal in eine Kirche gehen. Ich habe hier in Mystic Falls viel erfahren, was ich nie für möglich gehalten habe. Ich weiß wirklich nicht viel vom Christentum oder gar der Bibel, aber heißt es nicht, dass jeder zu Gott kommen kann? Glaubst du, du würdest verstoßen werden, weil du als etwas geboren wurdest, für das du nichts kannst?“, fragte sie und sah Lianne offen an.

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BeitragThema: Re: Garten   Mi Aug 27, 2014 7:46 am

Die Gedanken begannen in Liannes Kopf zu rotieren. Ähnlich wie ihre Kräfte, und doch nicht so wirklich. Eins war dem Cambion aber gleich klar Shizuka fürchtete sich vor dieser Art Magie unheimlich "Gut, wenn du hier mal auf so eine Hexe triffst, und sie dich nicht in Frieden lässt... dann reicht eine Nachricht von dir und ich komme sofort und dann wird Feuer mit Feuer bekämpft." und das mit dem Feuer war wortwörtlich gemeint.
Lianne mochte Shizuka sehr. Und die, die ihr ans Herz wuchsen würde Lianne beschützen, mit ihrem Leben.

Shi's Antwort machte Lia nachdenklich. Es war eine gute Frage. "Ich glaube fest daran das ich mich Gott anvertrauen könnte, das er mich nicht verstösst... jedoch sind Cambions wie ich einer bin für Dämonen und Engel nicht ortbar und ich weiss nicht in wie weit das auch auf Gott zu trifft." Daran glaubte die Blondine fest, dass war der Grund wieso sie weiter machte, weiter lebte und nicht aufgab.
"Wenn du möchtest dann können wir auch in die Kirche gehen, aber bitte sie mir nach das ich nicht bete, weil ich denke weder du, noch ich wollen dann Engel plötzlich dabei haben. Wobei der Pfarrer wäre vielleicht erfreut über himmlischen Besuc., meinte die Underwood und lächelte Shizuka an. Es war klasse sich mit ihr zu unterhalten, und zwar über alles.
"ich seh schon, Weihnachten wird klasse. Müssen mich nur noch die Dämonen in Ruhe lassen und die Engel mich nicht finden. kam es von Lia und schwang ihre Beine vor und zurück. Innerlich hoffte die Blondine das die Japanerin kein Problem mit gefällten Bäumen hatte.
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BeitragThema: Re: Garten   Do Aug 28, 2014 8:48 pm

Das Angebot mit der Hexe war nett gemeint, aber wenn Shizuka ehrlich war, wollte sie keine höllischen Kräfte zur Hilfe haben, um eine ähnliche düstere Kraft zu besiegen. Das kam ihr einfach nicht richtig vor, weswegen sie zu dem Thema schwieg und sich lieber ganz Weihnachten zuwandte. Vielleicht ohne es zu wollen, gab Lianne Wissen über ihr Wesen preis. Dämonen und Engel konnten sie also nicht orten, aber sicherlich spürten sie die Andersartigkeit, wenn sie aufeinander trafen. Was würde Castiel tun, wenn er auf die Blonde traf? Er war ein Engel und wäre sicherlich nicht begeistert von einem halben Dämon. Zumindest hatte Shizuka den Eindruck gehabt, als ob der Engel genaue Vorstellungen von Gut und Böse hatte.

Die monotheistischen Religionen glaubten, dass eben jener eine Gott die Erde geschaffen hatte. Sollte man da nicht davon ausgehen, dass er genau wusste, was auf seiner Erde passierte, oder? Engel waren doch von Gott geschaffen, zumindest glaubte sie das, und man sollte davon ausgehen, dass das Wesen, welches ein anderes erschaffen hatte, mächtiger war und somit Fähigkeiten hatte, die das geschaffene Wesen nicht hatte. Wenn es diesen einen Gott gab, sollte er doch mächtiger sein als ein Engel, oder? „Betet man nicht zu Gott? Warum sollten die Engel deswegen auf einen aufmerksam werden?“, fragte sie und sah Lianne an.

Sie wollte sich von Engeln fernhalten? Dann musste sie sich vermutlich von Sam fernhalten, denn dieser hatte mehr oder weniger einen Engel auf seiner Schulter sitzen. Wie sollte das funktionieren? Eigentlich war das doch gar nicht möglich. Es würde schief gehen, wenn das Verhältnis zwischen Engeln und Dämonen oder besser gesagt Halbdämonen wirklich so war, dann war das Projekt Sam und Lianne von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Shizuka wusste nicht, was sie sagen sollte, also nahm sie einen Schluck von ihrem Kirschsaft und sah in die Dunkelheit des Gartens.

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BeitragThema: Re: Garten   Fr Aug 29, 2014 7:17 pm

Shizuka fragte wieso die Engeln beim Gebet auf einem aufmerksam wurden. "Weil, wenn du betest, geht dein Gebet sozusagen in den Himmel und wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird jedes Gebet an Gott von den Engeln mitgehöhrt. Sonst bräuchte Gott ja siebenmillionen Ohre und ganz viel Aspirin wenn er alle Gebete selber anhöhren möchte. Es ist wohl wie ein Anrufbeantworter. Und mit dem Gebet wissen die Engel wer betet, wo er betet und so weiter und so fort." erklärte die Halbdämonin und nahm ebenfalls einen Schluck aus ihrem Glas. Kurz hing sie ihren Gedanken nach. Eigentlich mochte Sie ja Engeln. Vor allem die Putten, die kleine Babyengeln mit den niedlichen Mini-Flügeln. Ob es die überhaupt wirklich gab, oder das nur eine Erfindung von den Kirchen Malern war?
"Schade das es keine Outcast oder Outsider Engeln gibt. Ich hätte gerne mal eine  getroffen, ohne am Schluss als Lampe zu enden." meinte die Underwood eigentlich mehr zu sich als zu Shizuka.

Zuerst herrschte eine Stille zwischen ihnen und jeder sah zum dunklen Wald. Von drinnen hörte man noch sanft die Musik spielen und eins musste sie dem Gastgeber lassen. Er hat da eine gute Wahl getroffen. "Du bist so ruhig, ruhiger als heute Nachmittag. Gibt es etwas was ich wissen sollte?" fragte die Blondine eigentlich scherzhaft. Sie wollte nicht unhöflich sein, aber sie konnte nicht in anderen Köpfe sehen. Sie hatte keine Angst vor dem was die Japanerin erzählen würde. In Shizuka steckte kein Engel und mit dem Rest würde sie schon irgendwie fertig werden. So wie Lianne schon mit allem anderen fertig geworden ist.
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BeitragThema: Re: Garten   Fr Aug 29, 2014 8:27 pm

Shizuka war verwirrt, was die Gebete betraf. Wenn Engel das konnten, dann war es vielleicht so, dass sie Lianne hören und finden konnte, wenn sie betete. Die Japanerin verstand nicht viel von dem Gebet der Christen. Buddhisten betteten anders, aber sie glaubte dennoch, dass dieser eine Gott, wenn es ihn gab, Gebete hören konnte, selbst wenn du die halbe Seele eines Menschen sie sprach. War an dieses Erhören nicht auch Hoffnung gebunden? Es wäre doch traurig, wenn man diese Hoffnung verlor und war nicht gerade die Hoffnung das, was den Glauben ausmachte? Sie schwieg, da sie keine wirkliche Antwort hatte. Was Lianne mit Outsider Engel meinte, wusste sie nicht und auch die Sache mit der Lampe war ihr unklar, wenn ein Cambion doch offenbar sowohl Engeln als auch Dämonen gefährlich werden konnte.

Ihr Schweigen viel auf und die Blonde fragte nach, ob es etwas gäbe. Es gab vieles, was sie wissen sollte, aber es war nicht an Shizuka ihr das zu sagen. Die Verbindung zu Sam war bei weitem nicht so einfach, wie sich die andere das vorstellte und das nicht nur, weil sie ein Halbdämon war. Da war die Tatsache, dass Sam ein Jäger war, ebenso wie Dean und Jo und dass sie einen Engel bei sich hatten. Die Schwarzhaarige wusste, dass sie den Jägern eigentlich sagen sollte, dass Lianne kein einfacher Mensch war, aber sie wollte, dass diese es selbst sagen konnte.

„Du musst mit Sam reden, besser früher als später.“, sagte sie, sah die Blonde an und stand dann auf. Es war eine schwierige Situation, in der sie sich befanden und Shizuka saß sprichwörtlich zwischen den Stühlen. Dass sie aufstand, hatte nichts mit Ablehnung oder so zu tun, sondern einfach nur ein Ausdruck ihres Unbehagens.

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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 31, 2014 7:59 pm

Ok, jetzt wurde Shizuka Lianne langsam aber sicher unheimlich. Was hatte die Japanerin nur mit diesem Du musst es Sam sagen?
War Sie nur ein ein Wahrheitsliebender Mensch? Oder gab es etwas, was Sam ihr verheimlichte? Aber was? Sam war kein Engel, das hatte sie ja sonst sofort erkannt. Und ein Jäger konnte er ja nicht sein, denn ihre Dämonenmummy hatte ja gesagt das Jäger erst sofort alles erschiessen und sich dann überlegen ob sie vielleicht eine Frage hätten stellen sollen.

Nein, so einer war Sam nicht. Er war aufmerksam und fürsorglich. Er war garantiert kein Jäger. Er war doch Autor. Was hatte Shizuka also wegen dem Du musst es Sam sagen? Aber Lia würde es erfahren, sobald der Ball vorbei war und Sam und Sie eine ruhige Minute hatten. Vielleicht wenn Lia ihre Wettschuld beglich.
Vor lauter darüber nachdenken was Shi mit der Wahrheit hatte und wann die Underwood das nun Sam erzählen sollte, hatte Lianne den Vampir der auf sie zu kam zu spät entdeckt.

Gut sie waren auf einem Ball voller Vampire und Hybriden und Werwölfen. Also war ein Vampir alles andere als verwunderlich. Dennoch drehte sich die Blondine zur Japanerin um und sah Shi an. "Ein Vampir kommt direkt auf uns zu" kommunizierte Lianne das offensichtliche und versuchte so gut es ging ihre Dämonische Seite herunter zu schrauben. Sie wollte nicht sofort entdeckt werden und den Vampir mit ihrer Aura provozieren. Aber wahrscheinlich roch er schon ihre dämonische Seite in ihrem Blut.
Alle Hoffnungen das der Vampir einfach an ihnen vorbei ging, auf der Suche nach Bambi im Wald, wurden zerstört, als man seine schmierige Stimme hörte.
"Was machen so zwei hübsche Ladies wie ihr es seid alleine hier draussen. Es ist gefährlich nachts alleine draussen zu sein, aber zum Glück bin ich jetzt da", laberte der Vampir und liess sich einfach bei ihnen nieder.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   So Aug 31, 2014 10:06 pm

Lianne sagte nichts darauf, dass die Hexe sie zur Wahrheit aufforderte. Woher sollte sie es denn auch wissen, was wirklich hinter diesem Drängen steckte. Himmel, Hölle und sie waren zwischen drin. Sam war ein Jäger und er musste wissen, mit wem er sich einließ. Er wusste, dass Shizuka eine Hexe war und hatte sie nicht von sich gestoßen. Wenn die Blonde eine der Guten war, würde er sie ebenso anhören und sie nicht von sich stoßen. Zumindest hoffte die Japanerin das. Sam kannte Grautöne. Er verurteilte niemanden. So hatte sie ihn kennengelernt und der liebevolle Blick, mit dem er Lianne bedachte, sprach davon, dass er sie nicht einfach so verdammen würde. Sie setzte sich wieder auf die Bank.

Die kleine Hexe zuckte zusammen, als sich ein Vampir ihnen näherte. Sie spürte seine blutige Aura. Er war nicht wirklich einer der Guten, zumindest war zu vermuten, dass er sich von Menschenblut. Lianne hatte ihn ebenso bemerkt und auf den Hinweis hin nickte die Schwarzhaarige nur. Es war zu vermuten, dass der Vampir noch nicht sehr alt war. Shizuka war mächtig genug, um Vampiren von einigen hundert Jahren Schmerzen bereiten zu können. Zudem spürte sie das vertraute Gewicht ihres Kurzschwertes an ihrem Bein. Sie waren ganz sicher nicht schutzlos und vermutlich reichte ein Gedanke von Lianne und der Vampir würde in Flammen aufgehen.

Tatsächlich kam der Mann auf sie zu und sprach sie auch sogleich an. Es war furchtbar unhöflich und vermutlich sah man es Shizuka auch an, dass sie es unhöflich fand. Man sprach nicht einfach so jemanden an und dann auch noch auf eine solch plumpe Art und Weise. Sie würden heute Abend bestimmt nicht als Vampirfutter enden. Ihre hellen, grauen Augen huschten zu der Blonden.

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BeitragThema: Re: Garten   Mo Sep 01, 2014 9:14 pm

Shizuka schien genauso begeistert von dem Vampir zu sein wie Lianne. Ihr Blick sprach ganze Bände davon wie unhöflich sie den Vampir fand und in dem Punkt stimmte die Underwood der Japanerin sofort zu. "Ist er gut oder böse?" fragte die Halbdämonin wobei ihre dämonische Seitemehr fragte: Muss ich lieb sein oder darf ich ihm notfalls weh tun?
"Wir kommen aus der Grossstadt und haben unsere Ferien auf einer Schiessanlage verbracht. Wir kommen zurecht." antwortete die Blondine dem Vampir, worauf dieser lachte. "Ihr Grosstadt Häschen seid mir eh am liebsten." sagte der Vampir. Entschuldigt mal, hatte er Sie beide jetzt echt als Kannikel bezeichnet? Was vieldem ein, Handvoll Jahre hin oder her, aber das war doch eine bodenlose Frechheit. "Pardon? Ich weiss ja nicht ob du nur ein Knick in der Optik hast oder man dir keinen Anstand bei gebracht. Aber man tituliert fremde Damen nicht als Tiere.", wies Lianne diesen Typen in seine Schranken. Doch der Vampir, entweder war er betrunken oder er war Lebensmüde, lehnte sich zu den Ladies vor und raunte: "Ich frag mich wie ihr wohl schmecken würdet."

Lianne sah alamiert zu Shizuka. Bei dem Vampir waren doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Spürte er nicht, roch er nicht was sie waren. Er will doch ihr nicht weiss machen wollen das er nicht bemerkte das er mit einer Hexe und einem Halbdämon auf der Bank sass. So dumm kann er doch nicht sein, oder?
Aber Lianne wusste, das wenn der Vampir ernst machen würde, müssten Shizuka und Lianne schnell sein, aber so weit wollte es die Blondine erst gar nicht kommen lassen.
In einem mehr oder weniger kläglichen Versuch sagte daher die Underwood: "Glaub mir, wir schmecken nicht" und hoffte das der Vampir endlich sich verziehen würde.
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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Garten   Di Sep 02, 2014 12:04 am

Cf: Ballsaal

Immer noch in seinen unbeschreiblichen Augen versinkend und sich verlaufend, um bloß nicht wieder herauszufinden, war sie froh, als er nickte und ihr ein zärtliches Lächeln schenkte, als sie fragte, ob sie nicht hinausgehen wollten, um etwas frische Luft zu schnappen. „Gern. Hier drin ist es doch recht stickig.“, meinte er und gab die Nähe zu ihr auf. Es war schade, denn es war wirklich ein schönes Gefühl gewesen dem rothaarigen Studenten so nahe zu sein, seine Wärme zu spüren und mit ihm zu tanzen, ihn zu küssen hatte bei ihr ohnehin dieses wunderbar beflügelnde Gefühl entfacht, welches ihr Herz so zum flattern gebracht hatte.

Wieder zog Luce sein Jackett aus und legte es Jen über die Schultern, die ihm daraufhin wieder einen genauso dankbaren Blick aus ihren schokoladenbraunen Augen schenkte, wie schon zuvor, als sie gemeinsam auf dem Balkon des großen Hauses standen, das wahrlich an einen Palast erinnerte, was die kleine Traumvorstellung von einem wahr gewordenen Märchen nur noch verschönerte und sie wirklicher machte, als gedacht.
Nun hätte man die hübsche Blondine am Vorabend gefragt, wäre sie vielleicht auf einige Verläufe für diesen Abend gekommen, doch sie hätte bestimmt niemals einfach so mit diesem hier gerechnet. Doch wann rechnete man schon mit so einem schönen Abend? Vielleicht träumte man von ihm, ja, aber die Wirklichkeit sah häufig anders aus, das wusste Jennifer. Aber es war schön, wie es nun war. Schön und traumhaft zugleich.

Seinen fragenden Blick zwischen ihrer Hand und ihren Augen wurde von ihr mit einem schwachen Nicken und einem Lächeln beantwortet, was Antwort genug sein musste, da Lucas ihre Hand in seine nahm und die Blondine so hinaus in den Garten führte. Vorbei an dem Gemenge der anderen, die redeten, tanzten und mit ihren Gläsern anstießen.
Draußen war die Luft frisch, kühl, aber umso wohltuender für ihre Lunge, die sich bereits nach einem frischen Wind gesehnt hatte, der nun durch ihre Haare wehte. Der Garten war dunkel, hier und da erleuchtet von Laternen und natürlich beschienen von dem silbrigen Licht der Mondsichel die am dunklen Sternenhimmel stand. Hand in Hand suchte sich das gerade zueinander gefundene Paar einen Weg durch den Garten, der mit seinem Grün, das in Dunklem aber eher an schwarz erinnerte, etwas heimisches an sich hatte. „Ich mag die Natur...“, fing sie leise an zu sprechen und sah zu Luce, der weiterhin ihre Hand hielt, mit der sie seine nun sachte drückte und sich während des Gehens etwas an ihn kuschelte. „Sie bietet alle Farben, die man sich nur vorstellen kann. Alleine die vier Jahreszeite sind ein Augenschmaus.“ Jennifer schwärmte und dachte mit einem Lächeln an viele Momente, in denen sie Mutter Natur mit ihrer Kamera auf einem Bild festgehalten hatte. Dann sah sie wieder zu dem Rothaarigen an ihrer Seite, ihrem Freund. „Darf ich dir was verraten?“

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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Garten   Mi Sep 03, 2014 6:08 pm

Der Vampir war schmierig, anders konnte man es nicht sagen. Shizuka überließ es natürlich Lianne, sich verbal mit dem Mann auseinanderzusetzen. Sie würde ihm bestimmt nicht ihre mentalen Fähigkeiten offenbaren. Die Worte waren widerlich und die Japanerin fühlte sich bedrängt. In Japan wäre eine solche Annäherung nicht möglich, ohne dass man denjenigen ächten würde. Großstadthäschen? Diese Bezeichnung stieß nicht nur ihr sauer auf sondern auch der Blonden. Lianne würde sich nichts sagen lassen, so viel war sicher. „Seine Aura ist nicht hell, sondern merklich dunkel. Er ist nicht grundböse, aber er ist auch keiner der guten.“, beantwortete sie die Frage. Die Hexe wollte hier wirklich kein Blutvergießen veranstalten. Den Vampir zu erledigen wäre wirklich nicht schwer für sie beide, aber es wäre doch auffällig. Es gab viele übernatürliche Wesen hier und diesen würde Kampflärm auffallen.

Der Mann gab nun mehr oder weniger offen zu, dass von ihnen trinken wollte. Lianne und Shizuka wechselten einen Blick. In den Augen der Blonden lag Besorgnis. Die Japanerin war froh, dass sie das vertraute Gewicht ihres Schwertes an ihrer Seite spürte. Sie würde sich hier ganz sicher nicht töten lassen. Lia machte dem Vampir klar, dass sie nicht schmeckten, diesen schien das aber bei Weitem nicht abzuschrecken, denn es breitete sich nur ein schmieriges Lächeln auf seinem Gesicht aus. „Ich denke, ich sollte euch kosten.“, sagte er und trat einen Schritt auf Shizuka zu, eine Hand bereits begierig ausgestreckt. Die Hexe schlug sie kurzerhand weg und starrte ihm finster in die Augen. Wenn er nicht völlig verblödet war, würde er jetzt einen Rückzieher machen und sie in Frieden lassen.

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BeitragThema: Re: Garten   Mi Sep 03, 2014 7:00 pm

Cf: Ballsaal

Auf ihren Weg nach draußen hielt ein Mann sie auf, um zu fragen, ob sie eine gewisse Luna gesehen hatten. Es waren so viele Menschen hier, dass es schon sein konnte, dass sie sie gesehen hatten, aber sie war zumindest Luce nicht im Gedächtnis geblieben. Andererseits hatte er eh nur Augen für Jennifer und blendete alles andere mehr oder weniger aus. „Ich habe sie nicht gesehen, tut mir leid.“, sagte er und sah den Mann scheu an. Die wunderschöne Blonde an seiner Seite, sagte ebenso, dass sie die Gesuchte nicht gesehen hatte. „Ich hoffe, sie finden sie bald.“, sagte der Rothaarige mit einem vorsichtigen Lächeln, ehe sie ihren Weg nach draußen fortsetzte.

Wie erwartet war es kühl und mittlerweile spürte Luce die Präsenz von Geistern, aber er versuchte sie so gut es ging zu ignorieren. Er wollte sich diesen wundervollen Abend nicht kaputt machen lassen. Nicht von irgendwelchen Gästen und schon gar nicht von Geistern. Jennifer wusste zum Glück von den Geistern, wenn er sich also doch untypisch verhalten sollte, würde er es ihr ganz einfach erkläre können. Sie hatte ihn zwar noch nicht erlebt, wenn er wirklich von den Toten gequält wurde, aber er vertraute darauf, dass sie nicht das Weite suchte.

Ihre Hand in seiner fühlte sich schön an, auch wenn er sie so unsicher um ihre Erlaubnis gefragt hatte. Für sie war es kein Problem, wenn er diese Nähe suchte. Vielleicht war es kindisch von ihm, aber er fühlte sich wohl bei ihr. Da war jemand, der ihn liebte und den er ebenso liebte. Nachdem seine Familie ihn mehr oder weniger verlassen hatte, noch immer war es mit seinen Eltern schwierig umzugehen, war es das erste Mal jemand, für den er tiefere Gefühle hegte. Natürlich mochte er Adam, Simon, Meredith und Matt, aber seine Gefühle zu Jennifer waren einfach anders.

Als sie sich an ankuschelte, wurde ihm ganz warm ums Herz. Er lauschte ihren Worten über die Natur. „Das stimmt. Es hat seinen Grund, weswegen Vivaldi die Jahreszeiten vertont hat.“, sagte er sanft. Mit Musik kannte er sich aus, aber es hatte auch einen gewissen Reiz, die unterschiedlichen Farben der Natur auf einer Leinwand einzufangen. Auf ihre Frage, ob sie ihm etwas verraten durfte, nickte er mit einem Lächeln und sah sie einfach nur an.

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BeitragThema: Re: Garten   Mi Sep 03, 2014 8:55 pm

Nicht hell, sondern dunkel aber dennoch nicht Grund auf böse? Irgendwie warf es die Frage auf wie Lianne für die andere aussah. Wie ein Streifenhörnchen? Aber die Frage würde erst später ihren Weg aus dem Mund der Blondine finden. Zuerst war dieser Herr hier dran. Am liebsten würde sie ja alle ihre Kräfte einsetzen und dem so gehörig den Arsch versohlen, jedoch würde Sie dann auch Shizuka bis zur Unendlichkeit verschrecken.

Wenn das nicht der Vampir gerade tat. Er sagte das er von ihnen trinken wollte und als er seine Hand nach Shizuka ausstreckte, machte er klar das er sofort Blut wollte. So ein gieriger Bastard! Shizuka schlug seine Hand weg und Lianne quetschte sich sofort zwischen der Japanerin und dem Vampir. "Ich sagte. Wir. Schmecken. Nicht!", wiederholte die Südstaatlerin ihre Worte. Gleichzeitig erschien ein feiner Streifen von kleinen Flammen zwischen Lianne und Shizuka und dem gefrässigen Vampir. Sie waren nicht hoch und der Buchsbaum am Wegrand versperrte den Blick für Aussenstehende auf das Feuer. Es war auch nicht da um hier den Garten zu erhellen, Menschen zu Wärmen oder den Vampir ernsthaft zu verletzen. Es war mehr als kleine Warnung gedacht.
Und es tat Lianne gut. Es tat ihr gut ein wenig ihre Kräfte raus zu lassen, die sie sonst die ganze Zeit über im inneren eingesperrt hielt. "Wir können es nun auf auf die leichte Tour machen und du gehst rein, trinkst noch ein paar Gläser Whiskey und suchst dir dann eine Blutkonserve, oder wir machen das auf die harte Tour und ich verwandel dich in eine vampirische Fackel. Deine Entscheidung", sagte die Halbdämonin und mit kleinen Handbewegung verschwand das Feuer wieder. Aber Lianne blieb weiter vor Shizuka stehen und sah den Vampir an. Bereit alles zu tun was nötig wäre damit dieser Mistkerl seine Zähne eher in der Erde, als in der Japanerin versenken würde.
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BeitragThema: Re: Garten   Mi Sep 03, 2014 10:59 pm

Kaum waren sie auf dem Weg hinaus in den Garten, wurde das frisch verliebte Paar von einem jungen Mann mit Zylinder aufgehalten. Er fragte, ob sie eine brünette junge Frau gesehen hatten, die wohl seine Begleitung gewesen war, doch bei so vielen Menschen auf einem Haufen war es schon schwer genug sich auf höchstens zwei zu konzentrieren, wobei Jennifers Konzentration sowieso durchgehend auf dem rothaarigen Studenten neben sich gelegen hatte. Also verneinte auch sie seine Frage, nachdem Lucas gesagt hatte, dass er die Frau nicht gesehen hatte. „Entschuldigen Sie, ich habe sie auch nicht gesehen.“ Ein entschuldigender Blick trat aus ihren schokoladenbraunen Augen, die kurzer Hand wieder zu ihrem Begleiter hinüber schielten, der dem Suchenden noch gute Wünsche mitschickte, die ihm wohl Hoffnungen machen sollte.

Dem Behüteten noch kurz nachschauend, konzentrierte sich die hübsche Blondine dann wieder auf ihren Freund mit dem sie nun zusammen den Weg fortführte, um endlich in den Garten zu gelangen, der mit seinen kleinen Lampen und Leuchten wirklich eine bezaubernde Atmosphäre schaffte. Doch wenn Jen ehrlich war, war bereits der ganze Abend voller realer Magie gewesen. Magie die ihr Herz zum flattern und hüpfen gebracht hatte. Ihre Gefühlswelt sogar für kurze Zeit in ein kleines Chaos gestürzt hatte.

Lucas lauschte ihren Worten und ein Lächeln huschte auf seine Lippen, während er meinte, dass es wohl einen Grund gehabt hatte, weshalb Vivaldi die vier Jahreszeiten vertont hatte. Ein Grinsen trat auf ihre Züge und sie sah ihn an. "Ganz der angehende Musiker." Es war wunderbar! Jetzt, wo sie sogar geklärt hatten, dass sie nun eine richtige Beziehung führten, schien der Blondine aus New York irgendwie ein Stein vorm Herzen gefallen zu sein. Es war wohltuend mit Luce durch den nächtlichen Garten zu spazieren und die frische Luft zu genießen, ihre traute Zweisamkeit zu genießen.
Die Frage, ob sie ihm etwas verraten dürfte, beantwortete er mit einem Nicken, das von einem Lächeln begleitet wurde, während der rothaarige Student sie einfach an sah. Sofort huschte ein Lächeln auf ihre Züge. "Wenn ich ehrlich sein soll, hab ich dich schon lange nicht mehr singen hören...", fing sie an, wusste dass das eine Feststellung war, weswegen sie sogleich fortfuhr. "Aber das, was ich dir eigentlich verraten will ist, dass ich es mir gerne wieder wünsche würde."

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BeitragThema: Re: Garten   Do Sep 04, 2014 2:37 pm

Offenbar war der Vampir doch ziemlich blöd, denn er zog nicht einfach davon. Für Shizuka wäre es nicht schwer, sich selbst zu verteidigen, dennoch stellte sich Lianne beschützend vor sie, um sie vor dem Mann abzuschirmen. Die Blonde war ein bisschen größer als sie, aber beide waren kleiner als der Vampir. Bis jetzt hatte er nicht bemerkt, dass er es nicht mit zwei Menschen zu tun hatte. Wie dumm konnte man eigentlich sein? Spätestens jetzt musste der Vampir merken, dass sie keine einfachen Menschen waren, denn Lianne ließ Flammen zwischen ihm und sich selbst entstehen. Die Hexe hoffte, dass die andere ihre Kräfte im Griff hatte und nicht dem Garten in Brand steckte.

Das Feuer blieb jedoch klein und war nur eine Warnung. Der Vampir verstand es jedoch offenbar, denn er schaute erstaunt auf die Flammen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er hier nicht so leicht seinen Willen bekam, wie er es sonst sicherlich gewöhnt war. Lianne machte deutlich, welche Möglichkeiten ihr Angreifer nun hatte. Sie würde ganz sicher nicht davor zurückschrecken, Grillhähnchen aus ihm zu machen, sollte er sich nicht eines besseren besinnen und sie in Frieden lassen. Sie demonstrierte, dass sie es war, die sie Flammen beherrschte und ließ sie verschwinden.

Der Vampir starrte sie an und schien irgendwie erschrocken zu sein. „Ich denke, ich werde hinein gehen.“, sagte der Mann und starrte die Blonde an. Von ihr wusste er immerhin, dass sie ihm gefährlich werden konnte. Shizuka war noch nicht als Hexe entlarvt worden und so wie es aussah, würde sie es auch nicht. Das war gut. Es war nicht ungefährlich wenn böse Vampire wussten, dass man eine Hexe war, denn trotz all der Magie in ihr, war sie doch immer noch sterblich.

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