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 Empfangshalle

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BeitragThema: Empfangshalle   Mo Aug 04, 2014 9:24 pm

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Aug 04, 2014 10:16 pm

cf: Vor dem Motel

Lias Hand auf seiner kam überraschend, besonders da er noch nicht einmal den typischen fragenden Blick bekam. Stattdessen bekam er ihren Kommentar über das Auto. Was er bei Dean wohl als nervig empfunden hätte war bei Lia fast süß. Vielleicht weil er es nicht schon gefühlte zweihundert Mal gehört hatte. Oder weil Lia in diesem Kleid wesentlich niedlicher aussah, als Dean es tun würde.
Sam drückte ihre Hand und lächelte.

Dann stellte sie jedoch erneut die Frage nach seinem und Deans Beruf und wo er sich die letzten Male so gut hatte herausreden können, wurde jetzt eine genaue Antwort verlangt.
Um diese kümmerte sich jedoch Jo – allerdings nicht so wie erwartet.
"Wir sind Pornodarsteller und reisen von Drehort zu Drehort."
„JO!“, kam es von Sam, geschockt. Es erforderte einiges an Selbstbeherrschung, damit er nicht knallrot anlief.

Sam war ja daran gewöhnt dass Jo gerne ähnliche Witze riss wie sein Bruder und so sie bei Dean schon selten lustig waren, war das hier wohl der komplett falsche Augenblick. Sam wollte im Erdboden versinken.
Jo half mit seiner Nervosität so gar nicht, auch nachdem sie alles aufklärte.
Denn irgendwie war 'ganz harmlos' nicht die Worte die er verwenden würde.

Sam lächelte Lia entschuldigend an und war froh, als Dean das Gespräch wieder auf sie brachte.

Wenig später fuhren sie vor dem pompösen Anwesen der Familie Mikaelson vor, das bereits gut besucht schien.
Überall war Licht, dass den Wald den das Anwesen umgab erhellte. Menschen strömten zahlreich durch den Eingang, aus dem Musik und Stimmengewirr drang.
Sie wurden in Empfang genommen und als sie die riesige und beeindruckende Empfangshalle betraten, war Dean plötzlich neben ihm.
Er fragte leise nach Ellen und Liz, doch Sam konnte nur seinen Kopf schütteln, er hatte nichts mehr von den beiden oder der Leiche gehört.

"Pass da drinnen auf. Bestimmt ist Nik nicht der einzige, der uns auf seiner Liste stehen hat. Das schließt das Mädchen ein, Sam!", fügte Dean noch hinzu. Kurz hatte Sam den Drang etwas wenig Nettes zu antworten, doch bei seiner Vergangenheit mit Madison, Ruby und Lilith war diese Warnung nicht unangebracht.
Obwohl Sam sich sicher war, dass Lia ihm nichts anhaben wollte (Shi hätte doch sicher was gemerkt, oder?), nickte er verbissen. Er wollte jetzt nicht mit Dean streiten. Sie konnten später immer noch diskutieren, wenn Lia nicht mehr dabei war.

Im Moment wollte er sich nämlich auf sie konzentrieren und das tat er auch. „Vergleich zu deinem Schulball?“, fragte er seine Begleitung grinsend.
Obwohl er äußerlich wieder vollkommen entspannt wirkte, hatte er Deans Kommentar noch nicht ganz abschütteln können.
Er wollte mit jeder Faser seines Selbst glauben, dass Lia einfach nur ein Mensch war.
Doch er wusste auch, dass er noch keinen der Tests mit ihr durchgeführt hatte. Was wenn Shi es einfach nicht bemerkt hatte?

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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Aug 04, 2014 10:53 pm

cf: Vor dem Motel

Lianne klappte die Kinnlade auf. Hatte sie gerade richtig gehört? Pornodarsteller? Sofort schoss ihr eine Röte ins Gesicht, neben der eine überreife Tomate blass aussehen würde. Lia selber war noch Jungfrau. Wenn Sam jetzt so ein erfahrener Profi wäre, was würde er dann von ihr... doch bevor Lia den Gedanken zu ende denken könnte, löste die andere Blondine das ganze auf und erklärte das es ein Scherz war und das die beiden Jungs Bücher schrieben, während Jo selber nach edlen Tropfen suchte.
Zu geschockt von Jo's Scherz fragte die Blondine lieber nicht nach was für Bücher die beiden Herren schrieben.

Die Underwood lächelte Sam an, er schien total fertig zu sein von der Darbietung seiner Schwägerin in Spe, als auch schon Dean ihr eine Frage stellte.
Was machte Lianne so? Eigentlich ja nur ein Dämonen-Versteck-Spiel spielen, bei dem auch die Engel mitmachten, aber das konnte sie ja schlecht so sagen. Sonst würde wohl Dean sie in die nächste Nervenheilanstalt fahren, als sie alle zum Ball.
"Ich war bis vor ein paar Wochen angestellte Automechanikerin in Georgia. Bis ein Familienstreit angefangen hat und ich beschlossen habe endlich mal etwas zu tun was ich wollte. Einfach mit meinem Dodge Challenger raus fahren und was neues sehen. Und dann bin ich hier gelandet und hab mich in diese schnuckelige Kleinstadt verliebt. Vor allem die Häuser hier haben so einen ganz speziellen Charme", sagte die Cambion und entspannte sich ein wenig. Vor allem ging endlich die röte aus ihrem Gesicht.

Sie kamen zum Anwesen und dieses Gebäude war riesig und hatte fast nichts mit den kleinen schnuckeligen Häusern zu tun. Aber es passte zu dem was Sam gesagt hatte. Stinkreich und niemand mit dem du dich anlegen willst.
Lianne bemerkte zwar das Dean und Sam miteinander redeten aber nicht über was. Die Blondine glaubte zu ahnen um was es ginge. Gut gemeinte Ratschläge von Bruder zu Bruder. Sah man das nicht so in den Filmen? Der eine Bruder gab dem anderen ein paar Tipps und vielleicht noch was anderes mit.

"Mein Schulball war im Vergleich zu dem hier Billigware. Das hier ist... luxuriös und ein wenig einschüchternd." gestand die Blondine. Allein die Lichter bezeugte das hier jemand mit viel Stil an die Sache ran gegangen ist und gleichzeitig wirkte es so edel, das man fast neidisch werden konnte.
Die Underwood henkte sich bei Sam wieder ein und Lächelte ihn an. "Alles wieder ok?" fragte sie leise nach. Sie wollte nicht das Sam allzu lange wegen der Pornodarsteller Nummer vergrault wäre. Der Abend sollte doch besonders werden.
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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 05, 2014 5:50 pm

cf: Vor dem Motel

Wenn es eine Bezeichnung für Rotwerden geben würde, dann wären Lianne und Sam das Sinnbild dieser Beschreibung, wie Jo mit einem Blick feststellen musste. Dean reagierte da bei weitem lockerer, war aber auch im ersten Moment etwas geschockt. Sie lächelte und murmelte etwas von "Spießer". Das Gesicht der Blonden war es wert gewesen und was Sam und Dean betraf, die wussten ja, dass sie gerne spaßte und dass sie vor allem gerne die Jungs aufs Korn nahm. Sollte sich Lia als menschliche Freundin für Sam entpuppten und öfter ihren Weg kreuzen, würde sie das auch noch merken.

Dean umschrieb Jos Beschreibung noch etwas genauer, verriet, dass es eine gute Möglichkeit war, nochmal etwas von der Welt zu sehen, ehe es eine Familienplanung und den Job ging. Jo warf Dean einen flüchtigen Blick zu. Zuerst wollte sie sich zu dem Thema wirklich ein paar Gedanken machen, was sie und Dean betraf. Aber das war eine komplett unsinnige Idee, weil es niemals möglich wäre, auch nur an einer Familie zu denken. Ihrem Freund regte ja schon die Möglichkeit auf, Gast auf einer Hochzeit zu sein und bekam Flöhe im Hintern, wenn er nichts zu tun hatte. Nein, eine Familienplanung schied nun wirklich aus.
Irgendwie schade, wenn Jo den Gedanken zuließ.

"Ich war bis vor ein paar Wochen angestellte Automechanikerin in Georgia. Bis ein Familienstreit angefangen hat und ich beschlossen habe endlich mal etwas zu tun was ich wollte. Einfach mit meinem Dodge Challenger raus fahren und was neues sehen. Und dann bin ich hier gelandet und hab mich in diese schnuckelige Kleinstadt verliebt. Vor allem die Häuser hier haben so einen ganz speziellen Charme", erklärte Lia, was sie denn so mache, war Jo schon etwas beruhigter. Sie war also wirklich Automechanikerin, wie Sam gesagt hatte. Naja, sagte sie zumindest.

Sie kamen beim Anwesen der Mikaelsons an, parkten das Auto bei den diversen anderen Modellen der bereits eingetrudelten Gästen und gingen dann auf den Eingang zu. Es waren schon viele Gäste da, was Jo sich aber denken konnte. Sie waren auch etwas später dran, als laut Einladung erwünscht.
Angenehme, langsame Musik schallte ihnen entgegen, der Wald und das Grundstück waren mit zahlreichen Lichtern romantisch geschmückt und die Villa selbst war hell erleuchtet.
Sam und Dean fielen einen Moment zurück, so dass Jo kurz neben Lia ging. Doch sagten beide nichts zu einander und Jo wüsste auch nicht, über was sie mit Lia reden könnte. Alle Gesprächsthemen fielen aus, weil sie rein gar nichts mit dem Übernatürlichen zu tun hatte, wenn man Sam Glauben schenken konnte. Und ihr Leben war nun mal übernatürlich.

Doch der stille Moment ging schnell vorbei, als Sam und Lia sich wieder zuwandten und sich Jo an Dean richten konnte. Sam wirkte verstimmt, auch wenn er es überspielte. Jo konnte schon ahnen, um was es eben gegangen war. Zurecht, wie sie fand. Sam sollte wissen, worauf er sich einließ.
Wie es auf einem Ball üblich war, hakte sich Jo bei Dean unter und sie betraten die Enpfangshalle.

Sie musste zugeben, dass die Mikaelsons nicht mit Geld geizten und wohl noch lange nicht am Limit waren. Die Villa und das Grundstück waren schön, aber protzig und alles war aufwendig dekoriert. Ein Haufen Angestellter wuselten herum und versorgten die Gäste mit Sekt. Den würde Jo auch brauchen, wenn die dieses Getue hier aushalten müsste. Für sie war das nicht mehr. Nur schleimendes, protziges Getue und Geprahle. Rowena hätte sich die Einladung sparen können.

Als ein Kellner vorbei lief, stoppte sie ihn kurzerhand und nahm für Dean und sich einen Sekt hinunter und bedeutete dem Angestellten, auch Sam und Lia zu versorgen.
"Den brauche ich, um meine nettes Gesicht heute abend zur Schau stellen zu können und dieses Spektakel zu überstehen", murmelte sie leise Dean zu und lächelte ihm dann ihr "Ich bin fröhlich, aufgeregt, mag jeden und auf Tratsch aus"-Gesicht vor. "Genau das Lächeln", sagte sie, als es noch einmal mit dem Finger nachzog.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 05, 2014 10:10 pm

Auf Sams Züge trat ein ihm nur zu bekannter Zug. Doch Dean hatte für seine Worte auch nicht mit Verständnis gerechnet, sondern genau hiermit. Sams Züge hatten sich trotzig verhärtet, doch dann nickte er, wenn auch mit deutlichem Widerwillen und Dean war sich ziemich sicher, dass Thema war noch nicht damit vom Tisch.

Für den Moment gab er sich jedoch mit Sams widerwiller Zusage zufrieden und kehrte zu Jo zurück, während sein Brüderchen sich ebenfalls wieder seiner Begleitung zuwandte.

Jo fragte gar nicht erst, was er mit Sam besprochen hatte, sondern nahm einfach den stumm angebotenen Arm, um sich einzuhaken. Vermutlich konnte sie sich schon denken, was er seinem Bruder mit auf den Weg gegeben hatte.

Erst jetzt schenkte er dem Raum in dem er sich befand mehr Aufmerksamkeit und musste sich beherrschen nicht mit offenem Mund wie ein Schuljunge zu starren. Was für ein Protz! Kein Wunder das Nik ihm immer so arrogant gekommen war.

Das Sektglas, das Jo ihm hinhielt lenkte seine Aufmerksamkeit dann jedoch wieder auf seine Freundin. An den Anblick von Jo im Ballkleid hatte er sich immer noch nicht so ganz gewöhnt. Sie sah umwerfend aus, keine Frage, aber irgendwie auch wieder fremd. Ihre Ausführungen zum dem Lächen auf ihrem Gesicht waren jedoch wieder ganz Jo und ließ ihn schmunzeln und seiner Freundin einen glitzernden Blick zuwerfen.

"Und besonder gern hören wir Tratsch über unseren guten Freund und Gastgeber Niklaus und seine reizende Begleitung", raunte Dean nicht weniger zynisch, wurde dann jedoch wieder ernster.

"Was ich Sam sagte, gilt für dich ebenso. Hier könnten uns mehr Monster als Nik auf ihrer Liste haben. Sollten wir getrennt werden ...." Er verbiss sich das 'dann pass auf dich auf'. Natürlich wusste Jo das und sie würde es ihm krumm nehmen wenn er nun so tat, als wisse sie es nicht. Deswegen seufzte er kurz und verbiss sich die Worte und änderte sie in ein "Denk einfach da dran." Sein Blick bat sie keine Dummheit zu unternehmen.

Mittlerweile waren einige Leute eingetroffen und einige davon kannte er. Caroline war mit einem jungen Mann da, der wohl ihr Verlobter sein musste. Elena war mit Stefan hier und Damon mit - zischend zog er die Luft ein und legte die Stirn in Falten. Er erinnerte sich an die Blonde, mit der er gekämpft hatte als Nik das Ritual durchgeführt hatte. Wie kam Damon dazu mit ihr auf dem Ball aufzutauchen?

Jedoch hielt sich der Winchester zurück. "Wie es wohl dazu kam? Ich frage mich was Damon im Schilde führt", machte er Jo leise aufmerksam.

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mi Aug 06, 2014 10:49 pm

Dass Dean Zweifel gesät hatte war wohl klar. Sam ging noch mal den Abend mit Lianne und später Shizuka in seinem Kopf durch und suchte nach irgendwas, dass er vielleicht hätte übersehen können. Ihm fiel nichts ein. Es war einfach ein schöner Abend gewesen. Im Moment stand Deans Aussage gegen Shizuka, die Sams Hauptgrund war, zu glauben, dass Lia ein Mensch war.
Bei dem was er über alles über die Hexe wusste, würde sie es sicher erkennen, wenn jemand nicht menschlich war. Und sie würde es ihm sagen, oder?
Selbst wenn nicht, war sie ja mit Lianne einkaufen gegangen und hatte ihr sogar noch geholfen, indem sie Sam eine Beschreibung des Kleides geschickt hatte.
Sam hatte keine Ahnung was er denken sollte. Na super.

Lia riss ihn aus seinen Gedanken, als sie ihre Meinung zu dem Ball kund gab und ihn mit dem auf ihrer Highschool verglich.
Luxuriös und ein wenig einschüchternd traf es Sams Meinung nach gut. Es passte auf das was er von den Mikaelsons bis jetzt kannte. Irgendwie mit einem guten und teuren Geschmack hatte sich um die Dekoration gekümmert. Oder eher kümmern lassen. Die Gastgeber hatten das alles hier sicher nicht selbst vorbereitet.

Wenn man vom Teufel sprach oder eher daran dachte... Sam erblickte Niklaus zusammen mit Rowena, die sie wohl auch schon erblickt hatte. Sie wussten noch nicht, warum genau Rowena sie überhaupt eingeladen hatte. Vermutlich wären sie so oder so gekommen, aber die Einladung deutete darauf hin, dass die Vampirin noch irgendetwas Spezielles von ihnen wollte oder mit ihnen besprechen wollte.
Auch die Blonde vom Ritual war bereits da, doch mit ihr seltsamerweise Damon. Was hatte er denn mit der Urvampirin zu schaffen?

Einige bekannte Gesichter waren inzwischen da und Sam bezweifelte, dass es einfach sein würde den Überblick zu behalten.
Er meinte auch Shizuka irgendwo kurz gesehen zu haben und nahm sich vor mit ihr zu reden, falls sich eine Gelegenheit dazu ergab.
Im Moment war er was Lia anging unsicher genug, dass er dringend Absicherung brauchte.

Lia hakte sich wieder bei ihm unter und fragte, ob alles wieder in Ordnung war. Sam setzte ein überzeugendes Lächeln auf und antwortete: „Ja klar, bei Jo gewöhnt man sich nach einer Weile daran. Das kam nur eben recht überraschend“

Dean und Jo hatten sich schon an dem Sekt oder Champagner bedient und auch Sam nahm sich von einem vorbeilaufenden Kellner zwei Gläser und reichte eins an Lianne weiter.
„Auf einen schönen Abend“, sagte er und hängte gedanklich ein und monsterfreien Abend daran. Er hob sein Glas um mit ihr anzustoßen.

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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Do Aug 07, 2014 9:38 pm

Sam wirkte ein wenig verändert. Ein wenig verbittert oder verkrampft. Ärgerte sich ihre charmante Begleitung noch immer über Dean? Was hatte nur Dean gesagt?
Bei seiner Antwort überlegte sich die Blondine ob es die Wahrheit war, oder nicht. "Ja, Jo ist sehr selbstbewusst und ziemlich direkt", meinte die Blondine und bekam von Sam ein Glas voll Alkoholischer Prickel-Brause. "Ja auf einen schönen Abend", wiederholte die Underwood Sams Worte und fügte für sich in Gedanken ein dämonenfreier hinzu. Das letzte was sie nun gebrauchen könnte, wäre wenn jemand das hier am besten via Lautsprecher- Durchsage herum posaunte. Danach nahm sie ein Schluck aus dem Glas.

Tatsächlich könnte es was das Thema Übernatürliches angeht noch ziemlich spannend werden. Sie sah was sich hier tummelte und versuchte das einfach zu ignorieren. So nach dem Motto, ich seh dich nicht, dann siehst du mich nicht und das ging ganz einfach. Nicht die anderen anstarren, nicht zurück schrecken oder hemmungslos los schreien. Und mit Sam an ihrer Seite, kam sie nur dazu einen an zu starren, gar an zu schmachten. Nämlich ihn, Sam.
"Und wen kennst du hier alles?", fragte die Cambion ihren Mann der Träume. Sie würde nicht nur gerne die Gesellschaft von Mystic Falls kennen lernen, sondern ob Sam hier auch Freunde hätte, die ihn daran hindern könnten, Mystic Falls zu verlassen, sollte er für sein Buch weiter ziehen müssen, beziehungsweise zu einer Rückkehr bekehren würden.

Die Blondine nahm noch einen Schluck aus dem Glas und sah weiterhin zu Sam. "Oh Gott, was ich dich gar nicht gefragt habe, als ich dich genötigt habe mit mir hier her zu gehen, hast du überhaupt Lust zu Tanzen", fragte die Blondine. Sie wollte nicht so direkt fragen ob er überhaupt tanzen konnte. Hier mitten in einem Raum mit fremden Menschen und vor allem seiner Familien könnte das sonst vielleicht recht peinlich werden.

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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Fr Aug 08, 2014 11:53 pm

Zuerst schien Dean noch in Gedanken versunken zu sein. Aber als sie ihm das Champagnerglas hinhielt und er es nahm, kam er wieder im Hier und Jetzt an. Ja, sie verstand sehr gut, warum er so vertieft ihre Umgebung angesehen hatte. Jo hatte sich auch selten in ihrem Leben inmitten eines solchen Prunks befunden. Ihre Welt war die der besoffenen Männer und Jäger des Roadhouses, in dem es rustikal, rau und ungeniert zuging. Dort gab es keine schicken Deckenverzierungen, Kronleuchter, Marmorfliesen oder Kristallgläser. Dort war es vergleichsweise dunkel, schäbig und irgendwie gefährlich. Aber dennoch war es Jos Zuhause und das würde es auch immer bleiben. Da konnte ihr ein Mann auch noch so einen protzigen Bau hinsetzen, sie würde sich nicht wohl fühlen. Jo war einfach gestrickt.
Daher drückte sie dieser Villa auch gerne den Stempel "Nicht einladend" auf.

Wirkte Dean eben noch etwas neben der Spur, hatte er nun aber schnell den Faden wieder gefunden und stieg auf ihren Schalk mit leiser Stimme ein. Sie musste nun wirklich lächeln und das war ein echtes.
"Ich frage mich, was wir in der berühmt-berüchtigten Sockenschublade finden", meinte Jo und ihr Lächeln nahm etwas Spitzbübisches an. Ohja, mittlerweile war sich Jo sicher, diese Situation nocht ungenutzt verstreichen zu lassen.

Aber dann wurde Dean wieder ernster.
"Was ich Sam sagte, gilt für dich ebenso. Hier könnten uns mehr Monster als Nik auf ihrer Liste haben. Sollten wir getrennt werden ...."

Jo wurde es einen Moment kalt in der Magengegend, denn er wusste ganz genau, was er sagen wollte. Allerdings war das unnötig, denn Jo würde schon auf sich aufpassen. Sie war ja nicht von gestern und erst recht nicht seit gestern Jägerin. Sie würde aber einer Trennung nach Möglichkeit aus dem Weg gehen, da sie der Meinung war, dass es zu weit in der großen Villa sicherer wäre. Aber sie sprachen ja schließlich auch vom Fall der Fälle.
Allerdings wusste Dean, dass Jo das wusste und ermahnte sie nur nochmal, daran zu denken.
Verstohlen drückte Jo Deans Hand und strich mit dem Daumen über seinen Handrücken.

"Ich weiß, was du meinst. Keine Sorge." Sie nickte ernst.

Sie sahen sich nun unter den Gästen um, die nach und nach den Saal eroberten und füllten. Unter ihnen war Caroline und wie es schien, Matt, ihr Verlobter.
"Das muss Matt sein, ihr Verlobter. Sie hat mir seinen Namen verraten", sagte Jo, als auch Dean zu den beiden blickte.
Dann waren da noch Elena und Stefan. Beide Paare sahen umwerfend aus.
Und dann waren da Damon und .... dieses Mistvieh von Blondchen vom Ritual.

"Wie es wohl dazu kam? Ich frage mich was Damon im Schilde führt"

Dean war es ebenfalls aufgefallen und Jo legte bei ihrem Anblick die Stirn in Falten. "Ich habe keine Ahnung. Aber das gefällt mir nicht", erwiderte Jo, die einen Moment lang ihren Freund beobachtete. Er wirkte irgendwie ... kalt. Wenn er mal lächelte, dann hatte es nichts mit dem warmen Lächeln zu tun, mit dem er ihr damals den Schokokuchen serviert hatte.
"Vielleicht sollten wir ihn bei Gelegenheit mal ansprechen. Wir haben eh länger nichts mehr von ihm gehört."

Ihr Blick glitt weiter und da erblickte sie bewusst Niklaus und seine Begleitung Rowena, auf deren persönliche Einladung sie hier waren. Sie war makellos schön und zierlich, wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Und dieser unschuldigen Maske lebte ein Monster, das Jo ehrlich gesagt am liebsten tot sehen wollte. Sie und Klaus und all jene, die hier Menschen und unschuldige Wesen umbrachten.
Sie blickte ihnen finster entgegen, ehe sie ihr Glas auf Anhieb leerte und sich Dean zuwandte.

"Ich fühle mich immer noch nicht wohl bei dem Gedanken, hier wie auf Präsentierteller für Vampire und Hybriden zu stehen und irgendwie ... machtlos zu sein. Ich weiß, dass uns die Zivilisten schützen. Aber wie lange? Ich werde das Gefühl nicht los, dass das hier nicht gut ausgeht", raunte sie ihm zu und sah etwas grimmig und hilflos zu Dean auf.

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Aug 10, 2014 10:54 am

Es beruhigte Dean ein wenig, dass Jo verstand worauf er hinauswollte und ihm versicherte, dass er sich keine Sorgen zu machen brauchte. Nun, bei einem Winchester war es zwar vergebliche Liebesmüh zu sagen, er solle sich KEINE Sorgen machen, aber trotzdem war ihre Reaktion eine Beruhigung. Zumal Dean die feste Absicht hatte, seine Freundin nicht aus den Augen zu lassen. Auch weil sie heute Abend einfach verboten gut aussah.

Sam und Lia unterhielten sich ebenfalls leise. An Gesprächsthemen schien es den beiden jedenfalls nicht zu mangeln. Dennoch beobachtete Dean die blonde Frau immer noch mit Argwohn.

Auch seine Freundin schien die Skepsis über Damons Wahl seiner Begleitung zu teilen. Er nickte ein wenig abwesend zu Jos Vorschlag ihn später mal anzusprechen. Seine Aufmerksamkeit lag auf einem weiteren Paar, das gerade die Halle betreten hatte. Der eigentliche Grund, warum sie überhaupt bei dieser Scharade mitspielten.

Niklaus und Rowena. Wenn man sie so sah, konnte man kaum glauben was sie in Wirklichkeit waren. Aber im Grunde galt das für viele der Anwesenden hier. Dean durchzuckte der Gedanke, dass die Menschen heute Abend in der Unterzahl waren und das Gefühl war nicht sehr angenehm.

Auch Jo schien diesen Gedanken zu teilen. Es war ein deutliches Zeichen dafür, wie groß seine Freundin die Gefahr einschätzte, dass sie so offen und ohne einen Witz über ihre Befürchtung sprach.

"Ich weiß was du meinst", antwortete er eben so leise und löste nun den Blick von den Menschen in der Halle um Jo in die Augen zu sehen. Seine Hand strich über ihren Rücken. Mit allem was sie umgab, und da dachte Dean nicht nur an Klaus und die Hybriden, glaubte er sowieso schon lange nicht mehr daran, dass es für sie gut ausgehen würde. Die Frage war nur ob sie lange genug durchhalten würden, um die Apokalypse zu stoppen.

"Es geht so oder so nicht gut aus, Darling. Aber bis es soweit ist werfen wir ihnen Steine ins Getriebe, wo es nur geht und wo ginge das besser als hier." In seinen Augen stand ein unternehmungslustiges Funkeln, dass die düsteren Ankündigung ein wenig abmilderte. Er gab Jo einen kurzen Kuss und machte dann eine einladende Geste die dazu einlud das Haus und die Gäste näher zu erkunden.

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Aug 11, 2014 1:55 pm

Die Überzeugung, dass dieser Abend lange nicht so schön werde würde, wie erhofft, kam doch recht schnell.
Sam hatte keine Ahnung, was er Lia bezüglich denken sollte.
Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass sie kein Mensch war. Nichts, was Sam stutzig gemacht hätte, wäre da nicht Deans Bemerkung gewesen.
Vielleicht würde er auch einfach nur paranoid weil alle seine längerfristigen Beziehungen kein gutes Ende genommen hatte.
Doch vermutlich würde er den ganzen Abend weiter nach Anzeichen suchen, dass Dean recht hatte. Im Stillen verfluchte Sam seinen Bruder, auch wenn dieser es nur gut gemeint hatte.

Natürlich war es nicht nur Deans Schuld.
Sie waren im Haus oder eher der Villa der Urvampire und wussten nicht, was diese vorhatten. Warum dieser Ball überhaupt veranstaltet wurde oder warum Rowena sie eingeladen hatte, war ihnen nach wie vor ein Rätsel.
Dann noch Damon und die Blonde vom Ritual... Sam wurde das Gefühl nicht los, dass sie da irgendetwas verpasst hatten.
Dean und Jo waren auch längst nicht so zum Plaudern und Feiern aufgelegt, wie es bei so einem Ball üblich war.
Es war so, als warteten sie alle nur auf den großen Knall.

Lia hatte von seiner Unruhe zum Glück noch nichts bemerkt und sie stießen mit ihren Gläsern an. Sam hatte noch nicht oft Champagner getrunken, aber das hier war mit Abstand der Beste, den er je gehabt hatte. Scheinbar hatten die Mikaelsons weder Kosten noch Mühen gescheut.
Seine Begleitung fragte ihn, welche der anwesenden Gäste er schon kannte.
Sam nickte zu Niklaus und Rowena, die inzwischen angekommen waren. Die Vampirin steuerte auf Caroline zu und Sam fragte sich, was sie von ihr wollte.
„Ich hab unsere Gastgeber schon mal flüchtig getroffen“, sagte Sam und machte dann sofort bei Damon weiter, damit er das nicht genauer erklären musste. „Der Mann mit der Frau in dem dunkelblauen Kleid hat mir und Dean schon bei ... dem Buch geholfen“
Dann war da noch Caroline und Sam wollte erst mal nicht sagen, dass ie bereits mit dem Sheriff der Stadt zusammen gearbeitet hatte um zu erklären, woher er sie kannte.
„Und die Blonde mit in dem blauen Kleid ist mit Jo etwas besser befreundet, aber Dean und ich kennen sie auch“, erklärte er.
Caroline war mit einem jungen Mann zusammen, der eigentlich nur ihr Freund sein konnte. Er wirkte wenig begeistert darüber, dass die Gastgeberin gerade mit seiner Freundin redete, was Sam nach voll ziehen konnte.

„Und da hinten ist Shi“, schloss Sam. „Wie war eigentlich euer Shoppingtrip?“ Dass er erfolgreich verlaufen war, konnte man den beiden an ihren Kleidern ansehen, aber Sam interessierte trotzdem, wie sie sich verstanden.

Lia machte beim Tanzen weiter. Sie hatte ja schon erwähnt, dass sie tanzen konnte und er hatte damit gerechnet, dass sie das auch würde beweisen wollen.
Er lächelte. „Ich bin nicht auf diesem Ball um den ganzen Abend nur rumzustehen und Champagner zu trinken“, sagte Sam.
„Möchtest du tanzen?“

tbc: Ballsaal

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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Aug 11, 2014 8:26 pm

Sam erklärte ihr wen er alles kannte.
Der Gastgeber sah aus wie ein Aristokrat mit einem Stock den man rektal eingeführt hätte. Gerader konnte wohl keiner gehen. Seine Begleitung wirkte neben ihn total zerbrechlich, aber Lianne war nicht dumm. Die Dunkelhaarige war alles andere als schwach und die Cambion würde sich hüten irgendwas auch nur zu denken was die beiden verärgern könnte.
Sam machte weiter mit einem Schönling und Lia überlegte sich wie er den beiden mit dem Buch geholfen hatte. "Hat er Model gespielt für den schönen Bösewicht?", fragte sie keck nach und lächelte ihre Begleitung an. Es ging weiter zu einer Blondine, die ebenfalls Vampirisch war. Wusste Sam eigentlich auf wen er sich einliess? Ihre Schuldgefühle das sie, das Monster, ihm das Leben vielleicht unnötig schwer machte, beruhigte sich ein wenig. "Sie sieht nett aus. Und sie scheint sehr glücklich" mutmasste die Underwood. Glückliche Monster? Ihre Mutter hat doch gesagt das Monster nicht glücklich werden können. Wahrscheinlich musste die Blondine mal ihre ganze Erziehung überdenken.

Sam schloss das Shizuka auch da war und Lianne sah zu der Asiatin, bis diese den Blick erwiderte. Lianne winkte der Schwarzhaarige zu und formte mit ihren Lippen ein "Danke". Die Japanerin wird hoffentlich von den Lippen lesen können, ansonsten dürfte sie sich gerne mal bei ihr im Oberstübchen melden.
"Unser Shoppingtrip war genial. Es war zwar schwierig sich zu unterhalten, aber irgendwie haben wir uns zusammen gerauft. Wir waren sogar noch Tee trinken", erzählte Lianne und unterschlug mal das Detail das sie Shizuka per versehen gesagt hatte das Sie in Sam verliebt war. Man musste ja nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen.

Sam erklärte das er den ganzen Abend nicht nur sich mit Champagner zukippen und Beine in den Bauch stehen wollte, sondern auch tanzen würde. Seine Frage brachte die Blondine zum strahlen. "Liebend gerne", antwortete Sie auf seine Frage ob Sie tanzen wollte. "Willst du deinem Bruder bescheid sagen?", fragte sie hinter her bevor sie sich umsah wo die Tanzfläche war. In der Schule hatte man bei Ausflügen immer sagen müssen wenn man die Gruppe verlassen hatte, und hier wird es wohl kaum anders sein.
Und so wie Jo sich mit den Blubbergetränk zu schüttete, wäre es wohl für Dean einfacher wenn wusste wo er sein Bruder wieder finden könnte.

Lia hackte sich bei Sam unter und ging dann mit ihm wirklich, wirklich, wirklich pompösen Ballsaal.

/tbc: Ballsaal
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Joanna Harvelle
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 12, 2014 9:58 pm

Normalerweise war ein Ball zum Vergnügen da. Zum Tanzen, Feiern, Amüsieren, Trinken. Aber ein solches Gefühl konnte Jo nicht verspüren. Das hatte nicht mal etwas mit dem Kleid, den hohen Schuhen oder der komplizierten Frisur zu tun. Es lag vielmehr daran, dass sie hier von Feinden umgeben waren. Sie waren wirklich wie die kleinen Lämmchen in einem Wolfsrudel - nur mit dem Unterschied, dass sie Waffen in der Wolle versteckten und eigentlich Killier-Ninja-Lämmchen waren.
Das machte aber dennoch nicht wett, dass sie in der Unterzahl waren. Das Gefühl mochte Jo absolut nicht.

Es tat daher gut, dass es Dean ähnlich sah und ihm dieses Gelage auch nicht zusagte.
Sam und Lia verzogen sich zum Tanzen, wie Jo bemerkte, als sie sich einmal zu ihnen umwandte. Entweder wollte Sam wirklich Spaß haben oder er tat das nur, um Lianne einen Gefallen zu tun. War er wirklich so blind, um diese Situation zu ignorieren? Wohl kaum. Er war Jäger genug, um sich der Gefahr bewusst zu sein. Vielleicht bedeutete ihm die kleine Blondine aber genug, um mal eine Sekunde zu vergessen und sich ganz seiner Begleitung zu widmen.
Jos Augen verengten sich etwas, als sie eine weitere Blondine bemerkte, dessen Aussehen ihr absolut nichts sagte. Aber die Art, wie sie Lianne ansah, gefiel Jo nicht. Sie sah Lia an, als würde sie sie am liebsten fressen. Mit einem kleinen Stupser mit dem Ellenbogen machte sie Dean auf die Beschatterin aufmerksam, die den beiden versucht unauffällig in den Ballsaal folgte.

Dann waren sie aber allein und das nutzte sie, um sich Dean zuzuwenden. Der gab ihr einen kleinen Kuss und streckte einladend einen Arm aus um sie betont lässig und selbstverständlich zu Spitzeln und Spionieren einzuladen.
Auch wenn die Situation nicht sehr prickelnd für sie aussah, Dean hatte recht. Sie durften sich davon nicht klein machen lassen und konnten den Feinden ruhig ein wenig auf die Füße patten. Außerdem war Deans Funkeln wieder ansteckend. Wären sie nicht unbedingt in der Öffentlichkeit, würde sie sich jetzt die Hände reiben.
So blieb es nur bei einem zustimmenden Nicken und einem breiten Lächeln und sie gingen weiter in das Gebäude hinein, wo sich die meisten der Gäste tummelten.

Jo sah sich um und bemerkte Rowena bei Caroline und Matt. Was sie wohl von den beiden wollte? Wie gut, dass sie die blonde Vampirin nun besser kannte so könnte sie später nachfragen. Aber es gefiel ihr nicht. Alles, was die Feinde taten, gefiel ihr nicht, Ball hin oder her.
Ihr Blick glitt weiter und mit einem erneuten Stuper machte sie auf Elena aufmerksam, die mit Stefan angekommen war.
Jo musste grinsen, als Elena ihr stumm bedeutete, dass ihr ihr Kleid gefiele. Sie war froh, die Brünette zu sehen, auch wenn es ihr missfiel, dass es auf Klaus' Ball war. Dass ihr zumindest etwas geschah, war unwahrscheinlich, immerhin diente sie ja als Blutbeutel für Mister Oberböse.
Jo deutete ebenfalls durch eine Handbewegung auf Elenas Kleid und fächelte sich etwas Luft zu, um ihr zu bedeuten, dass sie heiß aussah. "Oh my gosh", formte sie leise mit den Lippen und zwinkerte ihr zu.

Dann stupste sie Dean wieder in die Seite und bedeutete ihm, wie Nik auf die beiden zuging. Schnell und bestimmt.
"Wenn ich ihn nur sehe, könnte ich in den nächsten Schampus-Brunnen kotzen", flüsterte Jo grummelnd. "Was er wohl von ihnen will?"

tbc: Mikaelsons Mansion

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Dean Winchester
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mi Aug 13, 2014 8:19 am

Sam und Lia schienen sich dazu entschieden zu haben, sich tiefer in die Höhle des Löwen vorzuwagen. Scheinbar wollte Sam erneut das Tanzbein schwingen. Er wusste ja, dass Sam das konnte.

Im Gegensatz zu Sam, war Dean nie aus dem Leben als Jäger ausgestiegen. Während Sam in Stanford so Dinge tun konnte wie studieren, eine Freundin finden und einen Freundeskreis aufbauen und letztlich eben auch lernen das Tanzbein zu schwingen, hatte es für ihn immer nur die Jagd gegeben. Tief in sich war er neidisch auf Sam. Er war eben ein Grunt und das würde sich auch nicht mehr ändern.

Als Sam ging, warf er ihm ein schnelles Lächeln zu und die Erinnerung wie die Alte bei dem Wohltätigkeitsball an Sam gehangen hatte, ließ ihn ganz kurz grinsen.

Jo mache ihn auf ihre verschiedenen Bekannten jeweils mit einem Stupser aufmerksam und irgendwann war der Winchester überzeugt davon, dass er am Ende des Abends einen blauen Fleck haben würde, wenn sie so weitermachte. Dem letzten Stupser wich er schließlich aus und fing ihren Ellenbogen ab.

Alle Damen sahen ausnahmslos umwerfend aus und die Herren elegant. Zwischen Jo und Elena fand ein tonloser Dialog statt und der Jäger erwiderte das Lächeln der Doppelgängerin. Niks Auftauchen ließ das Lächeln jedoch sehr schnell und effektiv auf beiden Seiten verlöschen.

Jo machte kaum einen Hehl aus ihrer Abneigung und war Neugierig, um was es da wohl ging.

Rowena stand mittlerweile bei Care und ihrem Verlobten. Auch dort waren die Mienen nicht gerade fröhlich, doch Caroline war ein Vampir und so ging er davon aus, dass sie sich zu wehren verstand.

"Finden wir es heraus", murmelte er Jo zu und setzte sich in Bewegung, um sich unauffällig der Gruppe zu nähern.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Do Aug 14, 2014 10:26 am

cf: Verlassenes Farmhaus

Ihr war heiß, keine Frage! Sie war vollkommen durch den Wind, nervös, aufgeregt und noch etwa 1000 andere Sachen in diese Richtung. Sie wusste ganz genau, dass heute noch was passieren würde, und ihre Gelüste konnte sie nun auch nicht mehr im Zaum halten. Sie hatte es ja zuvor schon schwer gehabt und nicht mal die Anwesenheit von Hayley und Tyler hatte etwas dazu beigetragen, dass sie sich zusammenreißen und auch in Gedanken die Hände von Alex lassen konnte! Nichts dergleichen! Und die kleine Blondine wusste genau, wenn sie alleine gewesen wären...

Nun waren sie auf dem Weg zur Villa der Urvampire, wo entweder Intrigen, Gefahr oder gleich der Tod warten würde. Zumindest für ihren nicht untoten Begleiter! Für Allison stand fest, dass sie den Werwolf heute nicht aus den Augen lassen würde, keine Sekunde! Das machte ihre Zwickmühlen-Situation allerdings nur noch schlimmer und sie wusste nicht mehr weiter! Dem muskulösen Dunkelhaarigen neben ihr, dessen Hand die ihre immer noch fest umschlungen hatte, schien das viel leichter zu fallen! Selbstverständlich hatte sie die Anerkennung und den Gefallen in seinen Augen gesehen, als sie mit Hayley aus dem Obergeschoss gekommen war, und sie musste ganz offen sagen, dass Alex in seinem Anzug einfach umwerfend aussah! Genau deshalb spielte sie ja so verrückt!

Unweigerlich schmiegte sie sich während sie gingen enger an ihr Date für den heutigen Abend, was die Schmetterlinge in ihrem Bauch nur noch heftiger herumwuseln ließ. Immer noch halten seine Worte von vorhin in ihrem Kopf wider.

"Du wirst die schönste Frau auf diesem Ball sein. Zumindest für mich"

Er hatte es ihr so leise ins Ohr geflüstert, dass nur sie es hatte hören können. Außerdem kribbelte ihr Handrücken immer noch dort, wo er sie geküsst hatte! Es war einfach so schrecklich, diese Zuneigung und Lust für jemanden zu empfinden, den man nicht haben durfte. Dass man einfach nicht nachgeben durfte! Man merkte ihr schon von weitem an, dass etwas nicht stimmte und dass sie etwas schwer bedrückte. Die zierliche Hybridin war sich auch sicher, dass der Werwolf das wusste und genau spüren konnte, doch er besaß die Güte, nichts dazu zu sagen. Dafür war sie ihm wirklich dankbar! Trotzdem gab sie gleich darauf einem Gedanken nach, der ihr spontan gekommen war. Von einer Sekunde auf die andere verlangsamte sie ihre Schritte, sodass das zweite Pärchen im Bunde sie überholte und sie etwas zurückfielen.

"Ich weiß ja nicht, ob ich dir das schon mal gesagt habe, aber du bist wirklich ein toller Mann und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie froh ich bin, dass du damals in dieser Schokoladenfabrik plötzlich reingeplatzt bist..."

Ihre Stimme war leise, beinahe unhörbar. Ein Mensch hätte sie definitiv nicht verstanden und Hay und Ty waren Gott sei Dank schon ein gutes Stück weit vorne, sodass sie das hier hoffentlich auch nicht mitbekamen! Von selbst drückte sie seine Hand etwas fester und zog sie an ihre Lippen, ehe sie einen sanften, andächtigen Kuss auf seine Fingerknöchel hauchte. Dann lehnte sie sich an seine Schulter.

Als sie nach einer Weile schließlich bei der Mikaelson Villa ankamen, war Al zugegeben überwältigt. Sie hatte das Haus schon mal gesehen, und da hatte sie nicht so viel Begeisterung dafür aufbringen können, aber so prunkvoll hergerichtet haute es sie dann doch um. Schon von draußen war Musik zu hören und überall strahlte einem Licht entgegen. Das Haus und vor allem der Eingang waren mit Blumen geschmückt und im Inneren glänzte und glitzerte alles. Als Frau fühlte man sich wirklich wie eine Prinzessin hier und kurz ließ der aufmüpfige Blondschopf den Gedanken zu, dass der Abend ja vielleicht doch gar nicht so schlimm werden würde!

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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Do Aug 14, 2014 9:25 pm

cf: Verlassenes Farmhaus

Es fiel Alex schwer die Augen von Allison zu lassen. Sie sah so unbeschreiblich aus. Adrett, hinreißend, verführerisch, lieblich ... Ihm fielen eine ganze Reihe von Beschreibungen ein, die alle auf dieses kleine Persönchen zutrafen. Sie hatte ihn regelrecht verzaubert, als sie elegant die Treppe hinunter gekommen war.
Aber noch schlimmer war es, die Finger von ihr zu lassen. Es glich einer kaum zu überstehenden Zerreißprobe, sich von ihr fern zu halten. Zumal er schon wusste, wie sich ihre Haut anfühlte, was für süße Laute sie von sich geben und was sie für eine Leidenschaft entwickeln konnte.

Allison machte es für ihn nicht gerade einfacher. Nach außen hin konnte er vielleicht den toughen Werwolf mimen, der mal eben in Sachen Disziplin eine Eins mit Plus verdient hatte. Aber es machte ihn fast schon verrückt, wie Allison trotz all der Ablehnung den Kontakt zu ihm suchte. Fast permanent berührten sie sich und sei es nur, indem sie einander die Hand hielten. Sie hatte ihm deutlich gemacht, dass sie diesen Damon liebte und dass sich das nicht ändern würde. Dass er ihre Nummer Eins war. Und dennoch machte sie das mit ihm. Viel länger würde das Alex nicht mehr aushalten können. Er bräuchte entweder ein klares Ja oder ein klares Nein. Irgendetwas, aber kein Dazwischen.

Aber da war wieder die Tatsache, dass er Allison so sehr mochte, dass er ihr nichts aufzwängen wollte und somit nicht von sich schubsen würde.
Wie gesagt, sie machte ihn verrückt. Verrückt nach ihr.

Als sie zum Anwesen der Mikalesons gingen, sorgte Allison dafür, dass sie zurück fielen und Alex sah den beiden anderen Hybriden kurz hinterher, ehe er sich Allison zuwandte, während sie langsam weiter schlenderten.

"Ich weiß ja nicht, ob ich dir das schon mal gesagt habe, aber du bist wirklich ein toller Mann und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie froh ich bin, dass du damals in dieser Schokoladenfabrik plötzlich reingeplatzt bist..."

Es durchfuhr Alex heiß und kalt, zumal er schon seit gefühlten Stunden ihre überkochenden Emotionen wahrnahm, ihre gesteigerte Körpertemperatur spürte und förmlich ihre Lust roch. Ihr sanfter Kuss auf seiner Haut machten es nicht besser.
Seine freie Hand ballte sich zur Faust, um irgendwie ein Ventil zu finden und nicht augenblicklich Allison in den nächsten Busch zu ziehen.
Er musste einmal tief durchatmen, bis er sich wieder unter Kontrolle hatte.

"Ach, Allison", seufzte er und hob ihr Kinn mit seiner freien Hand an. Einen Moment war er versucht, sie zu küssen und genauso lange sah er auch auf ihre Lippen. Aber im letzten Moment, als er sich schon genähert hatte, konnte er sich wieder fassen und ihr einen Kuss auf die Stirn hauchen.
Man, diese Frau ... Genau deswegen konnte er sich nicht loseisen.

Sie gingen weiter, bis sie das das prunkvolle Gebäude betreten konnten. Alles funkelte, glitzerte, glänzte und strahlte. Genau wie die zahlreichen Besucher in den wallenden Kleidern und den schicken Anzügen und Smokings. Er atmete tief durch die Nase ein und nahm neben den üblichen Gerüchen einer Veranstaltung auch andere war. Gerüche, die auf andere Wesen schlossen. Vampire, Hybriden und Wesen, die er nicht einsortieren konnte. Die Villa schien heute Abend regelrecht einen übernatürlichen Zoo zu beherbergen.

Aufmerksam sah sich Alex um. Er war angespannt und wachsam. Bislang war er meilenweit davon entfernt, sich auch nur ansatzweise zu entspannen. Immerhin befand er sich in der Höhle des Löwen. DEM Hybriden, der die Angewohnheit hatte, Werwölfe wie ihn in Hybriden zu verwandeln. Die Menge würde ihn schützen, da sich Alex sicher war, dass Niklaus vor all den Menschen und Wesen keinen Skandal heraufbeschwören wollte. Aber wie lange würde das anhalten? Und wenn er erst einmal Lunte roch?
Allerdings war das auch die beste Gelegenheit, ein wenig zu spionieren, um eine Lücke in seinen perfiden Plänen zu finden.

Ein blonder Kerl sah zu ihnen hinüber. Er hatte etwas Arrogantes, Erhabenes. Als würde alles und jeder zu seinen Füßen liegen und zu ihm aufsehen.
"Niklaus?", flüsterte er gen Gruppe und seine Gesichtszüge verhärteten sich. Irgendwie ahnte er, dass er ein Ja als Antwort erhalten würde.
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Tyler Lockwood
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Aug 17, 2014 8:22 am

Hayley lächelte kokett, was Tyler nur noch nervöser machte. "Tut mir leid. Aber wenn du mehr Stoff wolltest, hättest du Klaus vorher etwas sagen müssen", schnurrte sie förmlich. Sie hatte natürlich Recht, hier gab es viel, doch keine Kleiderauswahl. Wie er würde auch sie tragen müssen, was vorhanden war. Gegen besseres Wissen konnte er nicht anders und wollte gerade den Mund zu einem erneuten Einwand öffnen, als Hayley sich vorbeugte und seine Lippen mit einem sanften Kuss verschloss. Und während er noch über solcherart unfaire Methoden nachsann, forderte sie das andere Paar zum Gehen auf.

Alex und Allison mussten sich förmlich voneinander losreißen, doch sie schafften es irgendwie und verließen das Haus vor ihnen. Mit einem entrüsteten Schnauben folgte auch Tyler und ließ Hayley bis zur Veranda vorgehen, den Blick fest auf ihre seidigen Beine in Schuhen gerichtet, die mehr sexy als praktisch waren. Dieses Detail hatte Niklaus übersehen. Sie hatten keinen fahrbaren Untersatz, um den Weg durch den Wald bis zur Residenz der Mikaelsons zurückzulegen. Und er würde Hayley nicht dazu überreden können, den Weg in Chucks zu gehen.

Er verließ das Haus als letzter und ließ Hayley bis zum Fuß der Veranda vorgehen. Als sie gerade den ersten Fuß von der Stufe auf den steinigen, erdigen Untergrund setzen wollte, beschleunigte er kurz, huschte neben sie und hob sie hoch. Einen Arm unter ihren Knien, den anderen um ihre Taille geschlungen trug er sie weiter. Natürlich war sie überrascht und nicht gerade begeistert von seiner Aktion, doch ehrlich gesagt war es ihm ziemlich egal.

„Wenn du schon in so einem Outfit gehen musst, dann solltest du wenigstens zwei ganze Absätze und keinen Waldboden an den Füßen haben.“, merkte er an und damit war für ihn das Thema erledigt. Er legte ein schnelles Tempo vor, die Nacht war schon weit fortgeschritten und die Party musste schon eine Weile laufen. Allison und Alex, die zunächst vor ihnen gegangen waren, waren schnell eingeholt und blieben bald schon hinter dem Hybridenpärchen zurück. Ihre geflüsterte Unterhaltung verklang hinter Hayley und Tyler in der Nacht. Erst, als sie die Villa erreichten und Tyler Hayley hinter der kiesbestreuten Einfahrt wieder freigab, schlossen die zwei wieder zu ihnen auf.

Das ganze Gebäude schien den Wald für Meilen zu erleuchten, unzählige Lichter und Laternen tauchten den weißen Prachtbau in ihr gelbes Licht. Da waren Musik und Stimmen, vereinzelt Gelächter und das Klirren von Kristall. Die Mikaelsons hatten offenbar die halbe Stadt zu Gast. Höchstens der jährliche Maskenball war mit so einem Event vergleichbar, und auch der konnte nicht mit der Pracht aufwarten, die sie umfing, als sie einmal durch die Tür in die Eingangshalle getreten waren.  Alleine der Fußboden mit seinem marmornen Mosaik war schon eine Augenweide, von all dem Kristall und der lichterüberfluteten Treppe in den ersten Stock gar nicht zu sprechen.

„Niklaus?“, flüsterte Alex fragend hinter ihnen und Tyler folgte seinem Blick bis zu der großen, sehnigen Gestalt, die sie ebenfalls gerade entdeckt hatte und interessiert zu ihnen hinübersah. Tyler überließ Allison die Antwort und trat zum ersten Mal seit der Nacht ihrer Verwandlung auf ihren Erschaffer zu.
„Niklaus“, sagte er, lächelte ein wenig unsicher und streckte ihm dann eine Hand zur Begrüßung entgegen. „Danke für die Einladung.“

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Hayley Marshall
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Aug 18, 2014 3:54 pm

cf: Verlassenes Farmhaus

Den Weg zur Veranda erst unbeirrt weiterlaufend, während das Pärchen aus Werwolf und blonder Hybridin bereits die Vorhut bildete, wollte Hayley die alten Stufen aus verwittertem Holz hinunter gehen und hörte nur die folgenden Schritte von Tyler, bis dieser - bevor sie ihren Fuß auf den erdigen Boden setzten konnte - in einem schnellen Sprint zur der Brünetten aufholte und sie ohne weiteres auf die Arme nahm. „Hey!“ Überrascht und vorerst wenig begeistert blickte sie zu ihrem Freund, der seine kräftigen Arme um ihre Knie sowie ihre Taille gelegt hatte, um sie nun sicheren Schrittes zu tragen.
„Wenn du schon in so einem Outfit gehen musst, dann solltest du wenigstens zwei ganze Absätze und keinen Waldboden an den Füßen haben.“, entschuldigte er seine Aktion, während eine deutliche Sicherheit in seinen dunklen Augen schimmerte, die die kleine Hybridin wissentlich nicht durchbrechen konnte. Also gab sie sich mit seiner Begründung zufrieden und legte mit einem entrüsteten Seufzen ihren Arm um seinen Nacken.

Auch wenn sie es nicht allzu gerne zugab, hatte es etwas sehr Geborgenes so getragen zu werden und das wollte bei ihr etwas heißen. Immerhin war es die ehemalige Wölfin nicht unbedingt gewohnt so etwas wie Sicherheit oder Schutz zu verspüren, wenn man von den paar Malen absah, die sie in einem kleinen Rudel verbracht hatte.
Und während sich die Gedanken über Vergangenheit und Gegenwart in ihrem Kopf langsam zu ordnen schienen, holte Tyler mit seinem strammen Tempo zu dem leise redenden Pärchen auf, bis er mit Hayley im Arm sogar überholte und Allison mit Alex hinter sich ließ.

Als das Grüppchen dann durch den Vorhang aus Bäumen trat, kam ihnen eine Welle aus Licht entgegen, die von dem hellen Gebäude aus Stein ausging. Der Palast aus Pracht und Prunk, wurde von Laternen und Blüten geschmückt, die den Eingang umso schöner machten. Zu hören waren Stimmen, Musik sowie das Klirren von Gläsern, die zur Feier des Abends gegeneinander stießen, um im Anschluss geleert zu werden.
Das war also die Villa der Mikaelsons oder mit anderen Worten das Heim ihres Erschaffers, den sie heute ,seit ihrer Verwandlung, wieder zu Gesicht bekommen würden. „Wie man Partys mit Prunk feiert, wissen die auf jeden Fall...“, murmelte Hayley zu dem breitschultrigen Hybriden, der sie am Treppenansatz und nach der kiesbestreuten Einfahrt wieder auf ihre eigenen Beine stellte. Auch Allsion und ihre dunkelhaarige, wölfische Begleitung holten wieder zu dem Hybridenpaar auf, das schließlich in die Augenweide einer Empfangshalle eintrat, in der Alex besagten Urhybriden auch schon ausfindig machte, so wie Niklaus auch sie bereits in Augenschein genommen hatte.

Der Namen verpackt als Frage, die Alex gestellt hatte, brauchte spätestens dann keine Antwort mehr, als Tyler den Anfang machte und ihrem Erschaffer entgegentrat, um diesen mit einem vorsichtigen Lächeln und einer entgegengestreckten Hand zu begrüßen und ihm für die Einladung zu danken. Hayley trat neben ihren Freund und Partner, musterte Klaus mit ihren haselnussbraunen Augen. "Und danke für die Sachen, die uns zugekommen sind."

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 19, 2014 11:51 am

Es war nicht einfach, sich von Alex nicht sofort zur Seite ziehen zu lassen und ihrer Sehnsucht nachzugeben, aber Al hatte ich dann doch noch soweit im Griff, um sich selbst zu ermahnen. Sie hatte sich selbst geschworen, dass sie Damon das nicht antun würde! Er war ihre große Liebe und auch wenn sie gerade Schwierigkeiten hatten, so würden sie auch das überstehen. Sie hatten schon so viel zusammen geschafft! Sobald er seine Gefühle wiederhatte, würde alles wieder gut werden, und nach diesem lächerlichen Ball würde sie sich um ihn kümmern. Damit sie ihre Liebe nicht wieder verlor so wie damals, als er sie einfach manipuliert und Columbus verlassen hatte. Für ihn war sie zu der Zeit vielleicht bloß eine Ablenkung gewesen, aber sie hatte ihn bereits gemocht! Nun liebte sie ihn und sie würde ihn bestimmt nicht aufgeben!

Als sie das Haus betreten und alle Anwesenden nach bekannten Gesichtern durchsucht hatten, trat wie aufs Stichwort Klaus in ihr Blickfeld. Alex hatte ihn zuerst gesehen und wollte wissen, ob er derjenige welche war. Tyler übernahm die Antwort, indem er zu ihrem Schöpfer ging, ihm die Hand reichte und sich für die Einladung bedankte. Hayley übernahm den Dank für die Kleidung, die er ihnen hatte schicken lassen. Al hingegen war alles andere als happy über diese 'ungeteilte' Aufmerksamkeit von der ersten Sekunde an. Natürlich kam der Ursprüngliche daraufhin auch zu ihr und Alex, was sie seine Hand etwas fester umschließen ließ. An diesem Ausdruck in den Augen von Klaus konnte sie genau erkennen, dass er schon lange wusste, was ihr Freund war, und ihr war auch klar, dass er ihn schnellstmöglich verwandeln wollte. 'Nur über meine Leiche!', schoss es ihr durch den Kopf, weshalb sie sich daraufhin auch etwas Hochprozentiges besorgte und den Hybriden vor sich angiftete.

"Denk nicht mal dran, ihn anzufassen!"

Das war alles, was sie ihm zu sagen hatte, denn sie machte kein Geheimnis daraus, dass sie ungern hier war! Dann stellte sie das leere Glas zur Seite, ehe sie ihren Begleiter mit sich in die Menge zog und so wieder Abstand zwischen ihn und die Gefahr brachte. Selbstverständlich spürte die kleine Hybridin die Blicke ihres ungeliebten Gastgebers auf sich, doch sie hatte das Glück, dass er sich nach Tyler's und Hayley's Befinden und Werdegang erkundigte, anstatt ihnen nachzukommen. Erst musste sie tief durchatmen, dann beruhigte sie sich wieder, doch gerade als Allison Alex fragen wollte, ob es ihm gut ging, erblickte sie etwas, dass ihr die Tränen in die Augen trieb und das Herz in der Brust schmerzen ließ. Damon stand mit Rebekah auf der Treppe und sie tanzten. Innig und viel zu intim! Auch wenn ihr der Schmerz in ihren Worten nur flüsternd über die Lippen kam, so wusste sie dennoch, dass er es hören konnte. Und ob das blonde Gift es mitbekam, war ihr im Moment sogar egal.

"Wie kannst du mir das antun? Womit habe ich das verdient?"

tbc: Empfangshalle

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Niklaus Mikaelson
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 19, 2014 11:53 am


cf: Mikaelson Mansion

Natürlich hatte Rebekah seine Aufforderung verstanden, weshalb er sich zumindest ein bisschen entspannen konnte. Auch wenn es immer noch ein Dorn im Auge war, dass sie den älteren Salvatore als Partner für diesen Abend gewählt hatte. Schon von weitem konnte er ihm ansehen, dass er seine Gefühle abgestellt hatte, und er kannte die Geschichten über Damon. Er war fast genauso unberechenbar und gefährlich wie Stefan, wenn er zum Ripper wurde. Nur das der jüngere Bruder viel grausamer war. Er wurde schließlich nicht umsonst der Ripper von Monterrey genannt! Besagter Vampir und dessen Freundin waren nicht zu wenig verwirrt von seinem Abgang, was ihm genau in seinen Plan passte, doch weiter beschäftigte er sich auch nicht damit, da er sich lieber auf seine Hybriden und deren Anhängsel konzentrierte. Elena war auf dem Ball, also könnte er unter Umständen einen weiteren seiner Abscheulichkeiten, wie sein Schwesterherz es vielleicht benennen würde, erschaffen. Man würde sehen!

Schon als er sie erblickte und etwas später auf sie zuging, verzogen sich die Lippen des Ursprünglichen zu einem Lächeln. Allison und Hayley waren wirklich eine Augenweide und den Herren der Runde passten ihre Smokings genauso angegossen wie die Kleider ihren Begleiterinnen. Tyler kam ihm als erstes entgegen, streckte ihm die Hand hin, welche er freundlich entgegennahm, und bedankte sich für die Einladung, während sein Date ein Danke für die Garderobe nachlegte. Einzig und allein der Werwolf und Allison hielten etwas mehr Abstand. Von der ersten seiner Schöpfung war er Ablehnung gewöhnt, doch was hatte ihr Begleiter für ein Problem? Schließlich war er es doch gewesen, der die Gruppe auf ihn aufmerksam gemacht hatte. Nik trat daraufhin also auch an die beiden heran und begrüßte sie. Wie allerdings nicht anders zu erwarten war, fauchte ihn die zierliche Blondine bloß an, bevor sie sich ein Glas Bourbon vom Tablett eines vorbeimarschierenden Kellners nahm und diesen in einem Zug runterkippte. Dann nahm sie die Hand ihres Begleiters und verschwand, brachte wieder Abstand zwischen sie. Im Vorbeigehen flüsterte sie ihm allerdings - immer noch fauchend, wohlgemerkt, noch etwas zu.

"Denk nicht mal dran, ihn anzufassen!"

Es entlockte dem Hybriden nur ein Lachen und er sah den beiden nach, wie sie sich unter die Menschenmenge mischte. Dann fand der Blick seines Geschöpfes allerdings seine Rebekah und Damon, wobei man ihr ansah, wie ihr das Herz in der Brust entzwei brach. Der Abend würde also doch noch Chaos bringen, er hatte es gewusst! Knurrend schloss er die Augen für ein, zwei Sekunden, dann wandte er sich wieder an Tyler und Hayley.

"Und wie geht euer Training voran? Macht ihr Fortschritte?"

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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Aug 19, 2014 4:50 pm

Der erste Instinkt war meist der richtige, das wusste Alex. Dennoch fragte er lieber in der Gruppe, ehe er das Gesicht einem komplett Unschuldigen zum verhassten Namen Niklaus zuordnete. Er spürte, wie die Gruppe sich etwas anspannte und sich irgendwie jeder in seiner Körperhaltung änderte. Allison neben sich schien zu versteifen, Tyler und Hayley, nun ja. Vielleicht mochten sie nicht begeistert sein, aber ein gewisser Funke von Respekt und Unterwürfigkeit war dennoch da.

Niklaus Auftreten war selbstsicher und arrogant. Er schien sich seiner Sache sicher zu sein, egal worin das bestand. Alex ließ sich davon nicht beeindrucken und schaute ihm mit festem Blick und verhärteter Kiefermuskulatur entgegen. Seine Haltung war gerade und aufrecht. Er würde sich niemals von so einem Schnösel klein machen lassen.
Er nickte auf seine Begrüßung hin.
"Niklaus."
Beruhigt drückte er Allisons Hand, die die seine regelrecht zerquetschen wollte, wie man im übertriebenen Sinne sehen könnte.
Sie nahm sich etwas Härteres zu trinken und spülte es regelrecht hinunter, ohne es wohl wirklich zu schmecken.

"Denk nicht mal dran, ihn anzufassen!"

Dann sorgte sie mit einem deutlichen Zug an seinem Arm dafür, dass sie sich von ihm entfernten. Alex warf einen kalten Seitenblick zurück, als Niklaus lachte und wandte sich dann Allison zu. Noch immer hielt sie seine Hand fest. Sobald sie etwas Abstand zwischen dem Urhybriden und sich gebracht hatten, löste er vorsichtig ihren festen Handdruck und legte ihren Arm stattdessen eingehakt über seinen.

"Beruhige dich. Alles in Ordnung."

Er sah sie sanft an, doch merkte augenblicklich, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Geradezu starr war ihr Blick in die Menge gerichtet. Tränen standen in ihren Augen und sie war merklich blasser.
"Allison?", versuchte er leise ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch sie murmelte nur leise Worte, die ihm einen kleinen Eisklumpen im Magen bescherten. Seine Hand, die auf ihrem Arm lag, verfestigte etwas den Druck auf ihrer Haut und er folgte nun ihrem starren Blick.

Es dauerte gar nicht lange, um den Grund ihrer plötzlichen Erschütterung zu erkennen. Auf der Treppe tanzte ein Paar eng zusammen. Die erotische Note war kaum zu übersehen. Sie konnte nur dieses Paar meinen. Und er musste nicht mal zwei und zwei zusammenzählen, um zu wissen, um wen es sich dabei handelte.

Ein tiefes, leises Knurren entkam ihm und er ballte die freie Hand zur Faust. Da tanzte der ach so geliebte Freund seiner Begleitung. Der Mann, der Allison das Herz gebrochen hatte und sie zum Weinen brachte. Der nun auch noch so viel Dreck im Arsch stecken hatte, ihr nochmals weh zu tun. Der, der ihm im Wege stand. Der, wegen dem Allison litt. Der, den sie liebte.

Er musste tief durchatmen, um sich hier in aller Öffentlichkeit zusammen zu reißen und nicht über diesen Sack herzufallen und ihm eine schön saftige, todbringende Wunde zuzufügen. Die Wut in ihm kochte.
"Allison." Als sie aber nicht hörte, wurde er etwas hartnäckiger.
"Allison!" Er packte ihre Hand, drückte sie von sich weg, so dass sie mit einem ausgestreckten Arm einen Moment an ihm hing, ehe er sie mit Schwung in einer Drehung zurück zu sich zog und sie dicht an seine Brust zog. Eine Hand an ihrem Rücken und die andere mit ihrer verschlungen, sah er sie scharf funkelnd an, ehe sein Blick sanfter wurde.

"Tanz mit mir." Ohne auf eine Einwilligung zu warten, begann er sich mit ihr im Takt der Musik zu bewegen und legte seine Lippen an ihren Haaransatz.
"Gib dir nicht die Blöße und weine vor seinen Augen. Nicht hier." Um seine Worte zu betonen, drehte er sich mit ihr so, dass sie ihn nicht ansehen konnte. So gab er ihr Zeit, sich zu sammeln.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Aug 24, 2014 5:53 am

Erst als sich der Schmerz nun durch ihren Körper fraß und nur ganz langsam jede einzelne Zelle infizierte, merkte der zierliche Blondschopf, wie es war, wenn man als Vampir fühlte, auch wenn dies nur eine Hälfte ihres Wesens war. Es schien sie zu zerreißen und Al wusste nicht mehr, wo sie hin sollte mit ihren Gefühlen. Alles um sie herum verschwamm, sie sah nur mehr Damon, wie er dieses schreckliche Miststück von Urvampirin umgarnte, sie bezirzte mit seinem Charme und seiner Ausstrahlung. Als beide sie daraufhin ansahen, wusste sie auch, dass sie sie genau gehört hatten. Es kümmerte sie nicht, denn alles, was sie sah, war der eiskalte Blick ihrer großen Liebe und die Genugtuung in den Augen von Rebekah. Die Gegenwart von Alex half dabei kein bisschen und sie konnte sich auch nicht beruhigen, wie er es ihr wohlweislich vorgeschlagen hatte. Die Worte des älteren Salvatores brannten sich in ihr Gedächtnis und sofort überkamen sie daraufhin heftige Schluchzer, als sie auch schon gepackt, herumgedreht und in Form eines Tanzes bestimmt in eine Richtung gedrängt wurde. Dass ihr Begleiter dabei auf sie eingeredet hatte, hatte Allison gar nicht gehört.

Erst als sie umgeben von Paaren, die zur Musik über das Parkett schwebten, waren, kam die kleine Hybridin wieder ins Hier und Jetzt zurück. Ihre Gedanken klärten sich wieder, zumindest ansatzweise, und allmählich verschwand der Tunnelblick und sie sah auf in blitzende dunkle Augen. Das Leid musste aus ihren sprechen, denn sie konnte es regelrecht fühlen. Ihr blieben die Worte im Hals stecken und bildeten dort einen Kloß, der ihr ebenfalls Qualen bereitete, ebenso wie ihr zu schnell pochendes Herz. Im Moment war ihr einfach alles zu viel, und sie wollte am liebsten hier weg, aber sie würde es sich nicht nehmen lassen, zumindest Damon wegen dieser Geschichte zur Rede zu stellen. Dass sie sich mit Rebekah wohl nicht anlegen sollte, sagte ihr ihr Verstand, doch das interessierte Al nicht. Jetzt gerade wurde sie bloß von ihren Instinkten kontrolliert, und die schrien nach Rache und Vergeltung!

tbc: Ballsaal

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Tyler Lockwood
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Aug 24, 2014 7:36 am

Hayley, die ebenfalls auf Klaus zugegangen war, fügte seinem Dank noch ihren eigenen hinzu: „Und danke für die Sachen, die uns zugekommen sind.“ Was das betraf, litt Tyler nach wie vor unter zwiespältigen Gefühlen. Seiner Ansicht nach hatten Hayleys ‚Sachen‘ immer noch zu wenig Substanz. Er wollte jedoch nicht undankbar erscheinen und hielt seine Meinung zu diesem Thema zurück.

Jetzt war es an Allison und Alex, den Gastgeber zu begrüßen, und Allison tat dies auf eine höchst ungewöhnliche Art. „Denk nicht mal dran, ihn anzufassen“, zischte sie Klaus entgegen. Tyler kniff unwillkürlich die Augen zusammen und rechnete mit einer Explosion, nicht wissend, wem in einem solchen Fall seine Loyalität gelten würde, doch Niklaus? Lachte nur. Perplex sah Tyler, wie Allison sich mit ihrem Freund im Schlepp abwandte, ihr Glas abstellte und im angrenzenden Ballsaal verschwand.  

Ihr gemeinsamer Erschaffer sah Allison kurz hinterher, wobei nicht ganz klar war, wem sein Interesse galt: Seiner ersten Hybridin oder seiner potentiell nächsten Schöpfung. Was immer Allison zu diesem Thema dachte, Alex hier her zu bringen war mindestens tollkühn. Sie wusste, dass Klaus‘ erstes Interesse der Erschaffung einer Armee von loyalen Waffenbrüdern galt und Werwölfe waren nicht an jeder Straßenecke zu treffen. Außerdem, wo war das Problem, wenn auch Alex ein solches Upgrade erfahren würde? Für Tyler und auch Hayley war ziemlich klar, dass das Hybridenleben eindeutig vorteilhaft war.

Niklaus, ganz der höfliche Gastgeber, wandte sich schließlich wieder zu ihnen und erkundigte sich interessiert, ob ihr Traing Fortschritte machte.
„Ich glaube schon.“, antwortete Tyler. Ein befracktes Mitglied des Caterings hielt nun auch ihnen die  Begrüßungsdrinks entgegen. Tyler nahm zwei der hochstieligen Gläser vom Silbertablett. Eines davon bot er mit einem stolzen Lächeln Hayley an.
„Wir haben ein Zuhause gefunden und sind mit dem Nötigsten gut versorgt. Diese merkwürdige Gladiator-Auenland-Geschichte haben wir problemlos überstanden und zweimal Kampftraining gab es auch schon. Bisher hatten wir nicht so viel Kontakt zu Menschen, doch das wird sich heute Nacht sicher ändern.“ Er sah Niklaus neugierig an. „Sollten wir deshalb herkommen? Oder gibt es noch eine andere Aufgabe für uns, als zu feiern und zu sehen, wie wir uns in Gesellschaft so schlagen?“
Er prostete Klaus zu und nahm einen Schluck goldenes Prickelwasser. Champagner, keine Frage. Nur dieser hatte dieses fruchtig-herbe Aroma und die feinen Perlchen, die auf der Zunge spielten und nicht einfach nur unangenehm prickelten.  

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Hayley Marshall
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Aug 24, 2014 11:53 pm

Während Allison ihre Meinung zu dem aufblitzenden Interesse in den Augen ihres Erschaffers offen kundgab und den stämmigen Werwolf im Anschluss mit sich mit zog. Hayley sah ihnen mit ihren großen Augen hinterher und rang mit sich selbst. Ein wenig Dank gegenüber Klaus wäre angebracht und das dachte sich gerade die kleine Brünette, von der man ab und an wirklich keinen Dank erwarten würde. Den Blick etwas verengt, wandte sie ihren Kopf aber wieder ihrem Schöpfer zu, dessen Reaktion auf das Fauchen der Blondine nur ein Lachen war.
Aber nach einem letzten verfolgenden Blick aus den weiterhin interessiert funkelnden Augen von Niklaus, die entweder sein potentielles nächstes 'Opfer' oder seine erste Hybridin fixierten, schweifte sein Blick zurück zu den beiden Hybriden vor ihm und fragte nach dem Befinden ihres hoffentlich vorangehenden Trainings.

Tyler ergriff bei der Antwort zuerst das Wort und meinte, dass er zumindest glaubte, es würde vorangehen, ehe er sich gekonnt zwei langstielige Gläser mit prickelndem Goldwasser von einem Silbertablett schnappte, das von einem der herumstreunenden Kellner getragen wurde. "Allison hat uns eine Trainingseinheit geliefert, eine weitere habe dann ich selbst mit Erfolg übernommen, wie ich finde", teilte sie Klaus mit und bot dem Urhybriden somit einen kleinen Eindruck in die bisherige Häufigkeit ihres Trainings. Ihr Partner reichte der brünetten Schönheit an seiner Seite eins der grazilen Gläser, dabei ein charmantes und sicheres Lächeln auf den Lippen. Dann fuhr er fort.
„Wir haben ein Zuhause gefunden und sind mit dem Nötigsten gut versorgt. Diese merkwürdige Gladiator-Auenland-Geschichte haben wir problemlos überstanden und zweimal Kampftraining gab es auch schon. Bisher hatten wir nicht so viel Kontakt zu Menschen, doch das wird sich heute Nacht sicher ändern.“

Der Kontakt zu Menschen war wirklich spärlich ausgefallen, wobei das vielleicht gar nicht so falsch gewesen war. Ob Matt wirklich aus purer Selbstkontrolle oder vielleicht doch einfach nur durch genug Ablenkung der frisch verwandelten Hybriden keinen versehentlichen Biss abbekommen hatte, wusste weder Hayley noch Tyler, zumindest vermutete das die ehemalige Wölfin, die sich nun einen Schluck aus dem feinen Glas gönnte. Der sprudelnde Inhalt, prickelte auf ihrer Zunge und hinterließ eine fruchtig-trockene Note in ihrem Mund und auf ihren Lippen.
Aber alleine dass sie bisher keinem Menschen wegen seines pulsierenden Bluts zu sehr auf die Pelle gerückt waren, zeugte doch sicher von einer gewissen Beherrschung, die die Hybridin ihrem Freund und sich zusprach, in dessen dunkelbraune Augen nun ein neugieriger Schimmer getreten war. „Sollten wir deshalb herkommen? Oder gibt es noch eine andere Aufgabe für uns, als zu feiern und zu sehen, wie wir uns in Gesellschaft so schlagen?“

Hayley ließ ihren haselnussbraunen Blick kurz hinüber zu Ty wandern, der nun ebenso einen Schluck aus seinem Glas nahm, nachdem er Klaus zugeprostet hatte. "Wenn es wichtige Aufgaben gäbe, wären die sicher schon genannt worden oder liege ich falsch?", traute sich die Kleinste in der Runde zu fragen, während in ihrem Blick stets eine überlegte Selbstüberzeugung lag und sie ebenfalls erneut einen Schluck des Champagners kostete.

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Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Fr Aug 29, 2014 5:26 am

Immer noch fand er es ausgesprochen lustig, dass Allison so heftig auf ihn reagiert hatte, und es war doch auch erstaunlich, dass sie glaubte, sie könnte ihn von irgendetwas abhalten. Wenn er den Werwolf wollte, würde er ihn auch bekommen, aber fürs Erste war er ohnehin beschäftigt. Er begann gerade ein angeregtes Gespräch mit den beiden anderen Hybriden, sodass es noch warten konnte, ein paar neue von ihnen zu erschaffen.Tyler fing an zu erzählen und berichtete von vergangenen Trainingseinheiten und dass es ihnen gut dabei gegangen war. Er meinte außerdem, dass sie wohl mit allem, was sie brauchten, versorgt waren, und Fortschritte im großen Stil machten. Sehr erfreulich! Bei der Gladiator-Auenland-Geschichte war Nik allerdings trotzdem kurz hellhörig geworden, bis ihm aufgefallen war, dass es sich dabei um diese Film und Fernsehrealtität handeln musste, die ihn zuerst in einen Elb und dann auch noch in einen Märchenprinzen verwandelt hatte.

Der Urhybrid beobachtete, wie Tyler sich nach ein paar gezielten und sehr wohl überlegten Fragen zwei Gläser Champagner vom Tablett eines Kellners schnappte, doch er selbst bevorzugte den Bourbon, den er sich gleich darauf auch organisierte. Für einen Moment hatte er vorhin tatsächlich so etwas wie Loyalität und Verteidigungswillen in den Augen und der Körperhaltung seiner Schöpfung gesehen. Alles nur, weil Allison ihn in aller Öffentlichkeit die Stirn geboten hatte. Wirklich ausgesprochen interessant, die Gerüchte stimmten also! Ein süffisantes Grinsen schlich sich auf seine Lippen, dann prostete er seinen Gegenübern zu.

"Wisst ihr, ich wollte euch mal wieder zu Gesicht bekommen und mir selbst einen Eindruck davon verschaffen, ob ihr euch auch benehmt. Es wäre doch schade, wenn ihr die Kontrolle verlöret und ich euch sofort wieder töten müsste, oder? Mir scheint nämlich, als hättet ihr Spaß an eurem neuen Dasein!"

Es war die Antwort auf die wohl essentiellere Frage, denn es war kein Wunder, dass es seine Hybriden interessierte, warum sie hatten herkommen sollen. Eigentlich hatte er ja noch anhängen wollen, dass das Buffet für sie eröffnet war, aber das wäre bestimmt nicht angebracht. Bei den Spannungen, die zwischen Allison und seiner Schwester bereits wieder allgegenwärtig herrschten und wahrscheinlich ohnehin von vornherein nicht zu vermeiden gewesen waren, würde er damit allein schon alle Hände voll zu tun haben, da war er sich sicher!

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Tyler Lockwood
Hybrid
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BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mi Sep 03, 2014 7:42 pm

Klaus verschmähte die leichten Getränke, die seine Dienstboten herumreichten. Er selbst trank Bourbon, während auch Hayley ihm bestätigte, dass sie ihr Training durchaus ernst nahmen. Es schien, dass es das war, was er hatte hören wollen, denn sein Mund verzog sich zu einem Grinsen und er prostete ihnen beiden zu. Dennoch war seine Reaktion auf ihre Erklärungen unerwartet.

"Wisst ihr, ich wollte euch mal wieder zu Gesicht bekommen und mir selbst einen Eindruck davon verschaffen, ob ihr euch auch benehmt.“, erklärte er im Plauderton, dann fuhr er fort: „Es wäre doch schade, wenn ihr die Kontrolle verlöret und ich euch sofort wieder töten müsste, oder? Mir scheint nämlich, als hättet ihr Spaß an eurem neuen Dasein!"

Für einen winzig kleinen Moment war Tyler perplex. Todesdrohungen und Champagner, eine Mischung, die es sicher nicht häufig gab. Doch dann verstand er und Klaus stieg nur noch mehr in seiner Achtung: Ihr Schöpfer war kein verantwortungsloses Monster, das durch die Welt trampelte und Chaos schuf. Er nahm die Verpflichtungen ernst, die seine Macht mit sich brachte; und indem er ihr Leben gerettet hatte, trug nun auch die Verantwortung dafür, keine unbeherrschbaren Killer auf die Welt loszulassen. Das musste der Grund für seine Ermahnung sein, nichts anderes. In diesem Augenblick schwappte eine Woge heißen Stolzes durch Tyler. Er würde Klaus nicht enttäuschen, ebenso wenig wie Hayley und Allison. Sie mussten gegenseitig auf sich Acht geben und er würde alles daran setzen, eines Tages so großartig zu werden wie sein Idol Niklaus Mikaelson zu sein!

Etwas Ähnliches empfand vielleicht auch Hayley. Sie nippte an ihrem Glas, sah kurz zu ihm und dann zurück zu Niklaus. „Wenn es wichtige Aufgaben gäbe, wären die sicher schon genannt worden oder liege ich falsch?", vermutete sie. Erneut hatte sie viel schneller erkannt, worum es ging als Tyler.

„Wir verlieren nicht die Kontrolle.“, sagte Tyler ernst und straffte die Schultern. „Wenn du es wünschst, mischen wir uns unter die Menschen und tanzen mit jedem einzelnen, damit du uns glaubst.“ Dann fügte er an Hayley gewandt mit einem Lächeln hinzu: „Obwohl ich dich am liebsten auf die Tanzfläche schleppen und nicht mehr hergeben möchte.“

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Empfangshalle

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