StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | .
 

 Empfangshalle

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mi Sep 03, 2014 9:32 pm

"Wisst ihr, ich wollte euch mal wieder zu Gesicht bekommen und mir selbst einen Eindruck davon verschaffen, ob ihr euch auch benehmt. Es wäre doch schade, wenn ihr die Kontrolle verlöret und ich euch sofort wieder töten müsste, oder? Mir scheint nämlich, als hättet ihr Spaß an eurem neuen Dasein!" Hayley sah ihren Schöpfer an und dachte nach. Er hatte Recht, sie hatten eindeutig ihren Spaß an dem Dasein als Hybriden, wie konnte man es auch nicht gut heißen, wenn man sich nie wieder an Vollmond verwandeln musste?!
Keine brechenden Knochen, keine Blackouts. Der freie Wille sich zu verwandeln, wenn man es überhaupt noch einmal machte und wenn doch, dann sicher nicht freiwillig. Wie Klaus überhaupt zum Hybriden geworden war, wusste sie nicht, Tyler hatte es ihr nicht verraten, als sie wieder nach Mystic Falls gekommen war, wobei sie natürlich nicht wusste, ob ihr Freund es wusste. Für einen Moment wanderte ihr haselnussbrauner Blick hinüber zu dem schwarzhaarigen Hybrid im Anzug.

Wieder sah sie zu Klaus, dem Alpha ihres 'Rudels', der durch seine gerade genannten Worte durchaus zeigte, dass er Verantwortung für die Hybriden übernahm, sie töten würde, wenn sie Mist bauten, was Hayley einerseits nicht unbedingt gut hieß, andererseits aber das Bedürfnis dazu hatte dem Urhybriden auf jeden Fall treu zu bleiben und ihm somit das Recht zu zusprechen. Sie nickte deswegen schwach und zauberte sogar ein Lächeln auf ihre Lippen. "Wir waren brav und werden es auch weiterhin bleiben."
Auch ihr Freund gab seine Versicherung, sagte dass er und sie nicht die Kontrolle verlieren würden, während die brünette Schönheit wieder einen Schluck aus ihrem Champagner-Glas nahm. „Wenn du es wünschst, mischen wir uns unter die Menschen und tanzen mit jedem einzelnen, damit du uns glaubst.“ Hayley blickte daraufhin zu ihm hinauf und erntete bereitwillig das charmante Lächeln ihres Begleiters und Freunds. „Obwohl ich dich am liebsten auf die Tanzfläche schleppen und nicht mehr hergeben möchte.“

Die ehemalige Wölfin ließ ein schiefes Grinsen auf ihre Lippen wandern. "Du und Tanzen? Damit ich dir das glaube, wirst du es mir persönlich zeigen müssen.", warnte sie ihn regelrecht, zwinkerte aber mit ihren großen Augen. Im Anschluss wandte sie ihren Blick wieder zu Niklaus, ein Frage hatte die neue Hybridin noch, auf die sie indirekt Tyler aufmerksam gemacht hatte, als den kurzen Abstecher im Motel hatten.
"Mich würde ehrlich gesagt noch interessieren, wie die Manipulation funktioniert, Klaus. Dass sie nicht möglich ist, wenn ein Mensch Eisenkraut trägt oder trinkt, ist klar. Aber wie funktioniert sie?" Ihr haselnussbrauner Blick strahlte ehrliches Interesse aus, gepaart mit einem gewissen Respekt vor ihrem Schöpfer.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Sa Sep 06, 2014 10:24 pm

Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde Nik noch einige weitere Male auf den Willen zum Gehorsam und dem Loyalitätsdrang seiner Hybriden aufmerksam gemacht. Es war wirklich erstaunlich, was sein Blut so alles anstellen konnte, und es schien weitreichende Folgen zu haben. Nicht nur, dass ihm seine beiden Gegenüber bereitwillig alle Antworten gaben, die er haben wollte, nein, ihre ganze Haltung und auch ihre Augen strahlten etwas aus... Etwas, dass er nicht klar benennen konnte, aber dennoch verstand. Es ließ den Ursprünglichen süffisant grinsen und an seinem Bourbon nippen. Trotzdem kamen sie aber schnell wieder zum eigentlichen Thema zurück: die Hintergründe hinter diesem Treffen. Es war offensichtlich, dass der Urhybrid tatsächlich wissen wollte, wie es seiner Schöpfung so erging, dahingegend hatte er nicht gelogen. Doch selbstverständlich hatte er auch noch einen Hintergedanken bei dieser Sache, wie immer eigentlich! Leute, die ihn kannten, würden es sogar seltsam finden, wenn dem nicht so wäre! Nik zog eine Augenbraue hoch, als die schöne Brünette ihm vorschlug, ihre Ergebenheit mithilfe von Tänzen mit allen Anwesenden unter Beweis zu stellen, doch er winkte nur leise lachend ab, ehe er noch einen Schluck Bourbon nahm und die beiden Frischlinge vor sich genauer inspizierte.

"Wie schmeichelhaft, aber nein. Das ist wirklich nicht nötig. Ihr werdet schon noch ein paar Gelegenheiten bekommen, um euch zu beweisen und meine Zuneigung und Zufriedenheit zu verdienen."

Es war eine schlichte Aussage, die doch sehr viel Gewicht hatte, wenn man hinter die Kulissen blickte. Natürlich würde er alles tun, um das Leben seiner beiden Hybriden zu schützen und Gefahren für sie auszumerzen, doch nur solange, wie sie in seiner Gunst standen. Tatsächlich schienen weder Tyler noch Hayley Probleme damit zu haben, ihre Gelüste und Triebe zu kontrollieren, auch den Blutdurst hatten sie augenscheinlich im Griff, aber dennoch waren sie noch unerfahrene Jungspunde, die Zeit brauchten. Er würde erst in einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten, ganz sicher sein, dass mit ihnen wirklich etwas anzufangen war! Das behielt er allerdings für sich und würde es auch Allison nach Möglichkeit nicht erzählen.

Das kurze Turteln zwischen den beiden ignorierte der Ursprüngliche geflissentlich, denn das interessierte ihn nicht und er wollte dafür auch keine Zeit aufwenden. Erst als die Aufmerksamkeit seiner Geschöpfe wieder ihm galt und eine essentielle Frage gestellt wurde, wandte auch er sich wieder ihnen zu. Mit einem letzten Schluck leerte Nik sein Glas, bevor er es auf das Tablett eines vorbeilaufenden Kellners stellte, dann setzte er wieder sein breites Grinsen auf, nahm die für ihn typische Haltung mit auf dem Rücken verschränkten Händen ein und betrachtete seine Ehrengäste, bevor er zu einer Antwort ansetzte.

"Sofern ich zugegen bin, stehen euch die Türen zu diesem Haus immer offen, denn ich kann nur sicher sein, dass bei euch alles okay ist, wenn ich euch ab und an um mich habe. Mit Fragen werde ich weitestgehend weiterhelfen, wenn es mir beliebt, aber ich rate euch, besser nur mich oder Allison mit diesen Dingen zu behelligen. Meine Familie und generell gewöhnliche Vampire sind nicht wirklich angetan von unserer Spezies. Leider..." Ein gespieltes theatralisches Seufzen kam dem Urhybriden über die Lippen, dann erklärte er schließlich das, was eigentlich gewusst werden wollte. Dabei trat er auch näher an die dunkelhaarige Schönheit heran, um ihr am eigenen Leibe zu demonstrieren, was er meinte, ohne sie tatsächlich zu manipulieren. "Die Manipulation ist ein Talent. Einige beherrschen es perfekt, andere führen diese Kunst so schlampig aus, dass ein andere sein Opfer mit Leichtigkeit zu übertölpeln ist. Es geht darum, jemand anderem seinen Willen aufzuzwingen. Sei dir dessen sicher, was du möchtest, fessle den Blick deines Gegenübers und dringe in seinen Geist ein. Er oder sie wird bereitwillig tun, was du möchtest. Auf der Stelle."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tyler Lockwood
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Fr Sep 12, 2014 5:58 pm

Hayley verzog skeptisch das Gesicht. „Du und Tanzen? Damit ich dir das glaube, wirst du es mir persönlich zeigen müssen.", spottete sie.
Tyler richtete sich gerade auf und holte theatralisch-empört tief Luft. „Natürlich kann ich! Ms Hopewells Tanzkurzs, Anfänger und Fortgeschrittene!“, protestierte er gekränkt. Doch Klaus‘ Blick schweifte desinteressiert und leicht genervt ab, weshalb Tyler auf nähere Ausführungen verzichtete und sich wie Hayley wieder ihrem Erschaffer zuwandte. Ganz offensichtlich war es ihm egal, ob sie tanzten und mit wem. Dafür versprach er ihnen andere Gelegenheiten, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen, was im Grunde genommen auch besser war.

"Mich würde ehrlich gesagt noch interessieren, wie die Manipulation funktioniert, Klaus.“ Hayley sprach damit ein Thema an, mit dem sie sich bisher noch nicht weiter beschäftigt hatten. Aber da Niklaus an ihrem Training lag und er ein Meister in diesen Belangen war, würde seine Antwort interessant werden. „Dass sie nicht möglich ist, wenn ein Mensch Eisenkraut trägt oder trinkt, ist klar. Aber wie funktioniert sie?" Hayleys Stimme war höflich, doch die Neugier schimmerte durch.

Klaus war zunächst etwas anders wichtig. "Sofern ich zugegen bin, stehen euch die Türen zu diesem Haus immer offen, denn ich kann nur sicher sein, dass bei euch alles okay ist, wenn ich euch ab und an um mich habe.“  So locker das auch gesprochen war, Tyler verstand es als das, was es war: Einen Befehl. Er nickte. Ja, sie würden ihre Fragen zu ihm und Allison bringen, natürlich. Klaus, der sein Glas inzwischen weggestellt hatte, verschränkte die Hände auf dem Rücken. Als er während seiner nächsten Worte einen weiteren Schritt auf Hayley zuging, machte Tyler unwillkürlich einen halben Schritt zurück. Er konnte nicht anders, auch wenn es ihm nicht gefiel.

"Die Manipulation ist ein Talent. Einige beherrschen es perfekt, andere führen diese Kunst so schlampig aus, dass ein andere sein Opfer mit Leichtigkeit zu übertölpeln ist.“, erklärte Klaus derweil, den Blick dabei so fest auf Hayley gerichtet, als wäre sie die einzige, der sein Interesse galt. Tyler hatte ein unerklärliches Gefühl im Bauch, ganz so als wäre er eifersüchtig. Nur… auf wen? Ein wenig nervös und hilflos sah er sich um. Derweil hatte sich Niklaus‘ Stimme zu einem tiefen, ernsten Ton gesenkt und Hayley starrte ihren Erschaffer an, als ob sie ein Kaninchen und er die Schlage wäre. Zur Hölle, was ging da vor?

„Es geht darum, jemand anderem seinen Willen aufzuzwingen. Sei dir dessen sicher, was du möchtest, fessle den Blick deines Gegenübers und dringe in seinen Geist ein. Er oder sie wird bereitwillig tun, was du möchtest. Auf der Stelle."

Tyler wusste, dass er etwas tun musste. Nur was?

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Fr Sep 12, 2014 8:10 pm

Ihr Erschaffer wedelte Tylers Vorschlag, mit jedem auf diesem Ball zu tanzen, gekonnt ab und lachte, meinte jedoch, dass sie durch aus noch andere Gelegenheiten bekommen würden, um Loyalität zu beweisen und Lob zu kassieren.
Annehmbar, auch wenn Tylers empört klingende Worte versprachen, dass er durchaus im Stande war zu Tanzen, Ms. Hopewells Tanzkurs sei Dank. Hayley grinste ihn aber nur unschuldig an und zuckte mit ihren eleganten Brauen. Einer Schuld war sie sich in keinstem Falle bewusst und da der Urhybrid gegenüber von ihnen wohl wenig von ihrem kurzweiligen Turteln hielt und sich desinteressiert zeigte, löste sich der haselnussbraune Blick der brünetten Schönheit, wenn auch etwas widerwillig, von ihrem breitschultrigen Freund, damit sie ihrem Schöpfer wieder die gewollte Aufmerksamkeit schenken konnte.

Klaus wandte sich auch wieder ihnen zu, bedachte seine Schöpfungen mit einem breiten Grinsen und hinter dem Rücken verschränkten Händen. Dann setzte er letztendlich zu einer Antwort an, die jedoch zuerst nicht das beinhaltete was Hayley hatte wissen wollen. Dennoch hörte sie den Worten des Ursprünglichen zu.
"Sofern ich zugegen bin, stehen euch die Türen zu diesem Haus immer offen, denn ich kann nur sicher sein, dass bei euch alles okay ist, wenn ich euch ab und an um mich habe. Mit Fragen werde ich weitestgehend weiterhelfen, wenn es mir beliebt, aber ich rate euch, besser nur mich oder Allison mit diesen Dingen zu behelligen. Meine Familie und generell gewöhnliche Vampire sind nicht wirklich angetan von unserer Spezies. Leider..." Bei Letzterem schwang eine schon ausdrucksvolle, traurige Stimmung mit. Gespielt oder nicht, die Wahrheit war es auf jeden Fall. Wie abgeneigt die Schwester gegenüber Tyler und Hayley war, als beide in der Verwandlung gesteckt hatten, hatten beide Hybriden deutlich gehört. Demnach war die Bitte oder eher der Befehl, mit Fragen nur ihn oder Allison anzusteuern, mehr als verständlich und nachvollziehbar für die hübsche Brünette, der nun volle Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde.

Klaus trat einen Schritt näher an die deutlich kleinere Hybridin heran und fixierte ihren braunen Blick mit seinem. Hayley wich nicht zurück. Schließlich stand ihr Schöpfer vor ihr und so hatte sie nichts zu befürchten. Dennoch erwiderte sie den Blick nicht ohne Weiteres. Ein merkwürdiges Gefühl legte sich über die Kleinere, trotzdem... mit dem angebrachten Respekt und verborgener Treue, die sie diesem Mann schwören musste, - das sagte ihr zumindest ihr Instinkt- in den großen Augen, lauschte sie aufmerksam den Worten des Ursprünglichen. "Die Manipulation ist ein Talent. Einige beherrschen es perfekt, andere führen diese Kunst so schlampig aus, dass ein andere sein Opfer mit Leichtigkeit zu übertölpeln ist. Es geht darum, jemand anderem seinen Willen aufzuzwingen. Sei dir dessen sicher, was du möchtest, fessle den Blick deines Gegenübers und dringe in seinen Geist ein. Er oder sie wird bereitwillig tun, was du möchtest. Auf der Stelle."

Seine Stimme war gefüllt mit Ernsthaftigkeit und Überzeugungskraft. Ebenso wie sein Blick. Nicht wissend, was sie nun machen sollte, atmete Hayley vorerst einfach nur leise aus, hielt dem Blick des Größeren aber noch stand und bewegte sich keinen Zentimeter von der Stellte. Dann fand die brünette Schönheit schließlich wieder ihre Stimme und sie raffte sich zu einem schwachen Nicken auf. "Werde ich mir auf jeden Fall merken.... danke für die Antwort."

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Sep 15, 2014 8:39 pm

Es war ein Leichtes, Hayley in seinen Bann zu ziehen und sie für ein paar Momente sprachlos zu machen. Sie war von seiner Ausstrahlung und wie er ihr nahegekommen war, tatsächlich etwas perplex gewesen, aber die junge Frau hatte sich auch schnell wieder gefasst und sah ihm mit tiefer Überzeugung entgegen, hielt dem Blickkontakt stand. Insgeheim war Nik beeindruckt von diesem Verhalten, vor allem, da sie für keine Sekunde die Ergebenheit in ihren dunklen Augen weichen ließ, doch davon ließ er nichts nach außen dringen. Die notgedrungen demütige Haltung von Tyler hingegen ließ den Ursprünglichen schmunzeln. Er wusste, dass der Junge niemals die Hand gegen ihn erheben würde, und selbst wenn, würde dies bloß für ihn tödlich enden und ihm nicht mal einen Kratzer bescheren, wenn er wollte. Dennoch war es interessant zu sehen, wie eng das Band zwischen seinen beiden jüngsten Geschöpfen doch war! Gut zu wissen!

Als seine Demonstration vorüber war, trat der Urhybrid wieder einen großen Schritt von seinem Gegenüber weg, bevor sein Blick zwischen Mann und Frau prüfend hin und herschweifte. Sie hatten alle seine Anweisungen durchaus verstanden und es schien ihm auch so, als dass sie es bereitwillig hinnehmen und auch genauso ausführen würden, wie er es wollte. Daran zweifelte er nicht! Im Gegensatz zu Allison wussten die beiden nämlich, wie man sich benahm und was Gehorsam hieß! Ein herrliches Gefühl!

Es war ein sehr aufschlussreiches Gespräch gewesen und Nik nahm sich vor, so etwas öfter zu tun. Von seinem giftspritzenden blonden Abkömmling hatte er ja keinerlei Entgegenkommen zu erwarten! So wäre es einfacher! Dennoch hatte er allmählich die Lust verloren, denn er hatte Rowena aufgrund der vielen Menschen aus den Augen verloren, und das bereitete ihm ein mulmig grausiges Gefühl im Magen, zumal er sie das letzte Mal zusammen mit den Jägern auf einem Haufen gesehen hatte! Suchend blickte er sich nach ihr um und hoffte, dass seine große Liebe bald wieder in sein Blickfeld treten würde!

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Trent Cingsley
Psychic
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Fr Sep 19, 2014 12:15 pm

cf: Ballsaal

Trent hatte einem der umher laufenden Pinguine ein Tablett mit den Champagnergläsern abgeluchst und hatte inzwischen sein 4. Glas intus.
Er hatte sich in einer Nische der Empfangshalle zurückgezogen und blickte genervt und frustriert durch die Masse an Menschen.
Manche Leute lachten, andere tanzten, dann war da so ein bedröppeltes Paar, was sich ständig knutschte. Der junge Mann wusste nicht, ob ihm von den ganzen Gefühlsduseleien schlecht oder lustig werden sollte.
Seine Hand wanderte zu dem 5. Glas auf dem Tablett und er kippte den Alkohol in seinen Rachen.

Inzwischen war mal wieder Charlie aufgetaucht und schüttelte über sein Verhalten nur den Kopf. Trent war es schlichtweg egal.
Luna war weg, Mad March war weg, kein Job in Aussicht und von seinem Stolz war nur noch ein Häufchen Elend übrig.
Der Behütete konnte sich schon genau vorstellen, wohin Luna gegangen war, nachdem sie den Ball verlassen hatte.
Weg vom Ball, ab zu seinem Wagen und mit seinem Wagen mal kurz zu sich nach hause. Dort würde er sie wahrscheinlich ebenfalls nicht mehr vorfinden. Genauso wenig wie ihre Sachen.

Seine braunen Augen blickten zu dem knutschenden Paar in der Ecke. Ihm wurde übel.
„Sir Terent, ich denke ...“
„Schnauze!“, fuhr Trent Charlie an und verscheuchte mit seinen Worten auch gleich ein in der Nähe der Nische stehendes Paar, welches sich gerade unterhalten hatte. „Der Ball ist doch echt das Letzte.“
Sein Leben war im Eimer, wie er feststellte. Sollten Luna oder andere Einbrecher doch ruhig seine Wohnung überfallen und ausrauben. Bis auf seine über alles geliebten Hüte hatte er nichts wertvolles in seiner Bude. Im Moment ließ er die Gefühle, die ihn ergreifen sollten, noch nicht zu. Aber wahrscheinlich würde das nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Seine Hände tasteten kurz seine Anzugjacke ab. Zumindest hatte er seine Schlüssel noch am Mann. Wenigstens etwas, was er noch nicht verloren hatte.

Kurz warf er einen Blick auf das Tablett vor ihm. Die Gläser mit dem Champagner waren leer. Er war aber immer noch nicht betrunken genug, um seine Wut und seine Traurigkeit zu vergessen. Also verließ er die Nische, um sich auf die Suche nach weiterem Alkohol zu machen.

Tbc: Mikaelson Mansion

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tyler Lockwood
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Sep 21, 2014 11:32 am

Hayley war nicht vor Klaus zurückgewichen. Ob sie es nicht konnte oder nicht für angebracht hielt war Tyler in diesem Augenblick nicht ganz klar. Deutlich war dafür aber das, was der Urhybrid ihnen beigebracht hatte: Manipulation funktionierte über Willenskraft, so einfach und gleichzeitig anspruchsvoll war das. Es gab keinen Trick oder Zauberspruch, nur die eigene Stärke zählte. Oh ja, sie würden üben müssen.

"Werde ich mir auf jeden Fall merken.... danke für die Antwort.", sagte Hayley mit schwacher Stimme und einem vorsichtigen Nicken. Als Klaus zufrieden zurücktrat machte Tyler den gleichen Schritt vor, den er vorhin zurückgewichen war und griff nach Hayleys Hand. Ging es ihr gut? Er musste sich selbst davon überzeugen. Nun, ihre Finger waren weder zu kalt noch feucht, sie zitterte nicht und ihr Puls pochte weiter in seinem ruhigen Takt. Tyler atmete tief durch und seufzte – erleichtert, leise und hoffentlich von den anderen unbemerkt.

„Danke“, sagte auch er zu Klaus, der sie beide mit einem gewissen Besitzerstolz musterte. „Das war unglaublich.“, sagte Tyler dann leise zu Hayley. „Bist du in Ordnung? Möchtest du vielleicht noch etwas trinken oder… oder dich mal kurz setzen?“ Wenn seine Knie aus Gummi waren, was war dann mit ihren?

Während seiner besorgten Überprüfung trat eine vierte Person zu ihnen. Tyler sah kurz auf, dann zurück zu Hayley und dann wandte er noch einmal den Kopf, um die junge Frau genauer anzusehen, die jetzt neben Niklaus getreten war und zu ihm aufsah, als sei er der Mittelpunkt des Universums. Sie sah aus, wie er sich als kleines Kind eine Fee vorgestellt hatte: Eine winzige, zierliche Person mit sanftem Lächeln, gewandet in ein Kleid, das selbst nicht von dieser Welt schien. Und so wie Niklaus das Wesen ansah, schien das durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen.

Jetzt sah sie auch Hayley und ihn kurz an, lächelte und flüsterte ein leises, schlichtes Hallo. Tyler konnte nicht viel mehr tun, als Hayleys Hand zu umklammern und nicht mit offenem Mund wie ein Volltrottel zu starren. Wer war das?

„Äh… Hallo!“, brachte er schließlich geistreich heraus.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   So Sep 21, 2014 11:38 pm

Sobald Klaus wieder einen gewissen Abstand zwischen ihn und die kleine Brünette gebracht hatte, trat Tyler sogleich wieder an ihre Seite und griff unwillkürlich nach ihrer Hand, die von dem größeren nun wärmend umklammert wurde.
Hayley wandte ihre braunen Augen ihm zu und warf einen bedeutsamen Blick aus diesen zu ihrem Freund hinüber, der sie mit einer schon besorgter Miene musterte. Hatte ihn die kurzweilige Nähe zu ihrem Erschaffer so beunruhigt? Nun er war einen halben Meter zurück 'gedrängt' worden, während die Hybridin dem tiefgreifenden und -sitzenden Blick des Ursprünglichen unterlag und er ihr die Manipulation am eigenen Leibe hatte demonstrieren wollen. Er hatte sie nicht manipuliert und sie fühlte sich auch in keinster Weise unwohl, obwohl immer noch dieses Gefühl der Unterwürfigkeit in ihren Gliedern steckte, das der ehemaligen Wölfin nicht unbedingt gefiel, auch wenn ihr Instinkt sagte, dass es das einzig Wahre und Richtige war.

Hayleys haselnussbrauner Blick wanderte wieder zu Niklaus, der ihren breitschultrigen Freund im Anzug sowie die Brünette wieder mit diesem Mix auf Interesse und Stolz musterte.
„Das war unglaublich.“ Seine leisen Worte an ihrem Ohr führten dazu, dass die dunkelhaarige Schönheit ihren Blick sofort wieder zu Tyler schweifen ließ. Seine weiterhin sorgenvollen, dunklen Augen waren ein weitaus beruhigender Anblick, als die durchstechenden Augen ihres Erschaffers, wie die Kleinere empfand. „Bist du in Ordnung? Möchtest du vielleicht noch etwas trinken oder… oder dich mal kurz setzen?“
Bevor sie zu einer Antwort ansetzte, atmete sie nochmal durch, senkte grübelnd den Blick und sah Ty dann wieder mit ihrer fast gewohnten Lässigkeit an. „Es geht schon, keine Sorge...“, sagte sie zu ihm und musterte sein Gesicht. „Aber ein Glas Reiche-Leute-Scotch und ein wenig Ruhe wäre jetzt wirklich nicht schlecht!“ Bei diesen Worten umspielte ein zartes Zucken ihre Braue.

Plötzlich schwebte eine weitere Persönlichkeit heran. Eine kleine und zierliche Frau, fast unscheinbar, wären da nicht ihre anmutigen Bewegungen und filigranen Gesichtszüge, auf denen sich ein Lächeln abbildete sobald die Dunkelhaarige Klaus betrachtete. Es war ein vielsagender Blick, der deutlich machte, was ihr Erschaffer für diese kleine Person war und welche Rolle er in ihrem Leben spielte.
Mit einem schlichten Lächeln und einem leisen „Hallo“, bedachte die kleine Frau dann auch Tyler und Hayley, die sich nun einfach an ihn lehnte. Seine Nähe war jetzt auf jeden Fall etwas Richtiges!

Und seinem Blick zu urteilen hatte der Hybrid an ihrer Seite außerdem genauso wenig eine Ahnung davon, wer da denn nun vor ihnen stand. Ein fragender Blick zu ihm hinauf folgte, dann ein ebenso fragender Blick zu ihrem Erschaffer. Doch die Hybridin ergriff letztendlich auch auf eigene Faust das Wort, wie ihr Partner zuvor. Ihre Stimmte hatte wieder ihre gewohnte Stärke gefunden. „Hey...“, fing Hayley an, „Ich hoffe es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Tyler und ich uns jetzt etwas umschauen?“
Die Frage ging gezielter Weise an Klaus, denn auch er schien das gefunden zu haben, nach dem sein Blick zuvor noch gesucht hatte.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Sep 22, 2014 8:37 am

Es war, als würde ihm ein riesiger Stein vom Herzen fallen, als Rowena zu ihnen trat. Gott sei Dank ging es ihr gut, denn Nik hatte schon das Gegenteil befürchtet, als er die lange Abwesenheit seiner Liebsten bemerkt hatte. Wie immer war sie höflich und entgegenkommend, grüßte die Hybriden, wie es die Etikette früher verlangt hätte, und trat dann näher an ihren Schöpfer heran. Ihr Blick, den sie ihm zugedachte, vermittelte die bereits gewohnte und doch so sehr gebrauchte Zuneigung, die die zierliche Vampirin für den Ursprünglichen empfand, und das schien auch Tyler und Hayley nicht zu entgehen. Sie begrüßten den Neuankömmling ebenfalls.

"Darf ich vorstellen: Das ist Lady Rowena Lilianne De Vere. Ebenfalls eine meiner Schöpfungen und nunmehr seit über 600 Jahren an meiner Seite. Wir werden demnächst heiraten, also behandelt sie mit demselben Respekt wie mich!", erklärte er seinen Gegenübern, wobei der Stolz weder aus seiner Stimme noch aus seiner Haltung zu verkennen war. Es war kein Geheimnis, wie verbunden sich die beiden Älteren in der Gruppe waren, und es war eigentlich geplant gewesen, dass er ihre Verlobung an diesem Abend während des Balles bekanntgab, aber das sollte sich noch verzögern, wie sich später herausstellen würde. Für ihn gab es keinen Zweifel daran, dass seine Hybriden diesen Befehl befolgen würden, sodass er auch zustimmte, als sie darum baten, sich etwas umzusehen. Mit einem Nicken und der Anweisung, sich nicht zu leichtsinnig zu verhalten, ließ er sie gehen, und wollte sich daraufhin seiner Verlobten zuwenden, doch im selben Moment drang lautes Geschrei an sein empfindliches Gehör.

Schnell war die Quelle dieses Lärms ausgemacht, und als er sah, dass er von zwei zankenden Blondinen, die er nur zu gut kannte, kam, enfuhr ihm ein tiefes, angsteinflößendes Knurren, ehe er Rowena dazu anhielt, ihm zu folgen, und eine Sekunde später auch schon in den Streit eingegriffen hatte. Unerbittlich hatte er sowohl seine Schwester, als auch seine erste Hybridin am Arm gepackt und in das nahegelegene Kaminzimmer geschubst. Dessen Tür fiel hinter Rowena und dem Werwolf, der sein Geschöpf begleitete, ins Schloss, als er auch schon losbrüllte.

"HABT IHR SIE EIGENTLICH NOCH ALLE?! Ich weiß ja, dass ihr euch nicht gerade liebt, aber HIER?! Auf dem Ball?! Was macht das für einen Eindruck?! Wir wollten etwas bezwecken mit diesem Fest und ihr zwei dummen Gören macht das innerhalb von Bruchteilen eines Augenblicks wunderbar zunichte!"

tbc: Kaminzimmer

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rowena De Vere
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Mo Sep 22, 2014 10:14 pm

Der kleine Hybrid starrte sie an, als wäre sie ein Wesen von einer anderen Welt. Der Blick hatte Ähnlichkeit mit denen, die sie noch zu ihren menschlichen Lebzeiten bekommen hatte, wenn sie einen Ballsaal betreten hatte. Es gefiel ihr irgendwie, dass man sie auch in der jetzigen Zeit noch so anschaute. Der Junge brachte ein Hallo heraus, was sie mit einem zarten Lächeln erwiderte. Die Flohpelze waren lästig, aber zumindest schienen sie sich bewusst zu sein, dass sie nicht irgendjemandem gegenüber standen. Es war auch besser so für sie. Nik machte schnell klar, wer sie war und welchen Stand sie hatte. Ihr wurde ganz warm ums Herz, als er sie zudem als seine Verlobte benannte und klar machte, dass sie bald heiraten würde. Zu gern würde sie mal wieder ihren vollen Titel hören, aber dieser hatte wohl keine Bedeutung in der heutigen Welt. Prinzessin Rowena Lianne De Vere, Tochter von Byron I. De Vere, Earl of Oxford, Lord Great Chamberlain und Herr von Schloss Hedingham, und seiner Frau Lady Roseanne De Vere. Das war ihr eigentlicher Titel. Als sie verheiratet wurde, wurde sie zu einer Lady und irgendwann wurde aus der Prinzessin De Vere die Lady De Vere. Die Mondprinzessin. Noch immer gab es legendenhafte Erzählungen um ihre Gestakt im Volksmund ihrer Heimat. In Chroniken der frühen Neuzeit hatte sie sogar den Beinamen die Mondprinzessin bekommen. Aber hier in den USA waren all diese Titel nichts mehr wert, waren sie doch im Sand der Zeit verflossen.

Artig knickste sie, als sie vorgestellt wurde. Zwar waren es eigentlich die Hybriden, die vor ihr knien müssten. Da sie im rang weit über ihnen stand, aber so etwas anzubringen wäre wohl völlig überflüssig. Zudem reichte Nicks Aussage, dass man sie mit Respekt zu behandeln hatte, denn sie wusste, wenn dem nicht so wäre, bekamen diese beiden Geschöpfe ein Problem mit ihm und das sollten sie wirklich nicht riskieren, wenn ihnen ihr Leben lieb war. Niemand vergriff sich ungestraft an der Familie von Niklaus Mikaelson.

Die beiden Geschöpfte ihres Liebsten wurden entlassen und Nik wandte sich ihr zu. Gleichzeitig jedoch wurden sie auf den, für ihre Ohren, Lärm zu. Es waren Bekah und die blonde Hybridin Allison, die sich stritten. Der Mikaelson stürmte davon, schnappte sich seine Schwester und die andere und zerrte sie beide ins Kaminzimmer. Rowena und der unbekannte Werwolf, zumindest roch er so wie einer, konnten gerade noch ins Zimmer schlüpfen, ehe die Flügel der Tür ins Schloss krachten.

Nik sprach aus sofort ein Machtwort oder viel eher brüllte er die beiden Frauen an. Rebekah ließ sich das natürlich nicht bieten und verdeutlichte ihren Standpunkt. Allison behandelte sie also nicht so, wie es für die Urvampirin angemessen wäre. Rowena fühlte sich unwohl in der Situation. Sie hasste Streit und schreiende Leute versetzten sie jedes Mal fast in Panik, da es sie viel zu sehr an ihren Exmann erinnerte. Vorsichtig legte sie eine Hand auf Niks Arm, damit er sich beruhigte und das hier nicht in einem Blutbad endete.

Tbc: Kaminzimmer

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tyler Lockwood
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Sep 23, 2014 8:30 am

"Darf ich vorstellen: Das ist Lady Rowena Lilianne De Vere.“, stellte Niklaus die rätselhafte Fee an seiner Seite vor. „Ebenfalls eine meiner Schöpfungen und nunmehr seit über 600 Jahren an meiner Seite. Wir werden demnächst heiraten, also behandelt sie mit demselben Respekt wie mich!" Er hob mahnend eine Augenbraue, als ob es dieses Hinweises bedurft hätte! Ob Niklaus‘ Freundin, Verlobte oder Ehefrau, selbst die einfachste Rudelhierarchie machte sie zur wichtigsten Person hier und überhaupt.

Die kleine Lady knickste, was Tyler zu einer unbeholfenen, weil ungewohnten Aktion zwang: Er verbeugte sich.  „Tyler Lockwood, Mylady.“, murmelte er, einfach, weil es sich so gehörte. Und weil das so war, hatte auch ihr Erschaffer keine weiteren Bedenken, sondern entließ sie nach Hayleys  eigener Vorstellung mit einem beiläufigen Winken seiner Finger. Ein wenig war es, als ob jemand den Strom abgeschaltet hätte: Die Spannung war schlagartig weg, sie durften gehen. Erleichtert lächelte Tyler auf Hayleys brünetten Scheitel herunter, während sie in Richtung Musik davonschlenderten.

„Dann wollen wir doch mal sehen…“, begann er, nur um noch einmal aufgehalten zu werden. Hinter ihnen braute sich gerade ein Unwetter zusammen. Allison war offenbar mit Niklaus Schwester Rebekah aneinander geraten. Eine schwierige Loyalitätsfrage, doch Niklaus nahm sich der Sache selbst an. Ohne viel Federlesens griff er nach den Kontrahenten und verfrachtete sie in ein Nebenzimmer. Problem gelöst!

„Dann wollen wir doch mal sehen, ob wir deinen Scotch hier bekommen.“, nahm Tyler den Faden wieder auf. Und ja, das zweitliebste Getränk des Hausherren war leicht zu finden. Tatsächlich gab es eine vollständig ausgerüstete Bar mit einem großartigen Sortiment. Tyler bestellte für sie beide Tamnavulin, weil der nicht so leicht zu bekommen war und ein angenehmes, fast völlig rauchfreies Aroma hatte. Perfekt für Hayley – stark und sanft zugleich.

Endlich konnten sie tun, warum sie gekommen waren: Sich unter die Gäste mischen, nicht auffallen, tanzen, trinken. Zum Glück für alle Beteiligten blieb es bei bewundernden Blicken für Tylers Begleitung, niemand schenke ihrem sexy Outfit mehr Beachtung, als es sich gehörte. Es wurde spät, nach und nach verließen die anderen Gäste den Ball. Kurz vor der Morgendämmerung war es an der Zeit, selbst den Heimweg anzutreten. Doch noch einmal mussten sie an der Bar vorbei.

„Angebrochene Flaschen stören das Gesamtbild.“, informierte Tyler den zuständigen Frackträger und versuchte, alle Sicherheit und Überzeugungskraft in seinen Blick zu legen, wie Niklaus es ihnen erklärt hatte. „Wir werden diese Flasche mitnehmen müssen.“ Und der Kellner gab sie ihnen – ob es nun an der Manipulation lag oder nicht. Tyler ließ die Flasche unter dem Jackett verschwinden und sie machten sich auf den Weg nach draußen.

„Soll ich dich wieder tragen? Diese Schuhe sehen aus, als kämen sie direkt aus der Hölle.“, wandte er sich auf den Stufen zu Hayley.

Tbc: Verlassenes Farmhaus

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Empfangshalle   Di Sep 23, 2014 5:14 pm

Die kleine Dunkelhaarige wurde mitsamt ihrem Titel vorgestellt und war tatsächlich einer der wohl wichtigsten Bestandteile im Leben ihres Schöpfers. Niklaus und Rowena waren verlobt und hatten vor zu heiraten!
Eine wahrscheinlich Glück-bringende Verkündung, die trotz dessen einen Befehl verkörperte. Respekt vor etwas oder jemandem zu haben war nicht immer die Stärke der ehemaligen Wölfin, aber dem Urhybriden - und vor allem auch ihrem Wohlbefinden zu Liebe - würde sie der Bitte nachgehen und der Kleineren ebenso viel Respekt entgegenbringen, wie sie es gerade noch bei Klaus getan hatte.

Tyler an ihrer Seite verbeugte sich mit gleichem höflichen Anstand, auch wenn es etwas verkrampft über die Bühne kam, und stellte sich mit seinem vollem Namen vor. Es ließ Hayley schmunzeln. Denn mit einem eher einfachen, aber respektvollen, Neigen ihres Kopfes, stellte sich auch die brünette Hybridin vor. "Hayley Marshall", sagte sie und wartete im Anschluss nicht mehr lange auf eine Antwort auf ihre Frage.
Mit einem Wisch mit den Fingern entließ der Ursprüngliche seine Schöpfungen und als wäre es ein Stichwort für ihre Sinne gewesen, löste sich die Anspannung aus ihrem Kopf, die schon fast wie eine unbewusste Fessel gewesen war. Ein seltsames Gefühl, dass ihr irgendwie einen Schauer über den Rücken jagte, der aber gekonnt überspielt wurde, um nun anderen Dingen die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

„Dann wollen wir doch mal sehen…“, setzte ihre Begleitung an, wurde jedoch unterbrochen. Hinter ihnen bahnte sich eine Katastrophe an, da Allison und Rebekah, Niklaus' Schwester, sich jede Sekunde an die Gurgel gehen würden, hätte der Ursprüngliche nicht bereits eingegriffen, um die beiden Blondinen ohne Umwege ins anliegende Zimmer zu zerren. Verfolgt wurden die drei von Alex und der Verlobten ihres Erschaffers.
Hayley zog die Augenrbauen zusammen und sah dem fünfköpfigen Grüppchen hinterher. "Na, das könnte ja lustig werden...", murmelte sie, sah dann aber wieder zu dem schwarzhaarigen Hybriden an ihrer Seite, der seinen begonnen Satz nun vollendete und verkündete sich nun nach ihrem Scotch um zusehen, was der brünetten Schönheit in schwarz ein schiefes Lächeln entlockte. Ein guter Tropfen des begehrten Alkohols war jetzt gut! Vor allem nach diesem geschmacklosen Fusel, wie Tyler den Bourbon aus dem Farmhaus umbenannt hatte.

Den schon geübten Blick über die Auswahl an Flaschen schweifen lassend, bestellte ihr Freund schließlich einen Tamnavullin. Der Name klang vielversprechend, doch Hayley musste sich eingestehen, dass es ihr letztendlich auf den Geschmack und die Stärke der hochprozentigen Tröpfchen ankam. Von wo hätte sie auch die einzelnen Unterschiede zwischen den sonst wie vielen Arten von Whiskey, Scotch und Bourbon lernen sollen? Sicher nicht aus den Wäldern der Appalachen...

Der weitere Verlauf des Abends war ruhig und die hübsche Hybridin genoss ein paar neugierige und mehr als offensichtliche Blicke, die glücklicher Weise aber nicht die unsichtbaren Grenzen überschritten.
Der Scotch traf ihren Geschmack und mit einem Lächeln, lobte sie Tyler für die gute Wahl durch sein geschultes Auge, ehe sie zum gelungenen Abschluss noch mal einen Abstecher zur Bar machten, an der ihr breitschultriger Freund sein neu erlangtes Wissen für die Manipulation gleich auszutesten schien! Denn mit einem tiefgreifenden und vor Überzeugung triefenden Blick aus den dunklen Augen sagte er dem Kellner, dass die angebrochene Flasche nun offiziell an die beiden Hybriden ging, um diese im Anschluss schließlich ohne Weiteres unter dem schwarzen Jackett verschwinden zu lassen. Auf dem Weg nach draußen besah sie den Dunkelhaarigen mit einem Grinsen. "Scheint, als hätte Klaus' Demonstration ihren Zweck erfüllt. Hinbekommen hast du es nämlich gerade", meinte sie und ging eleganten Schrittes an seiner Seite zur Tür. Die hohen Schuhe ließen dabei das charakteristische Klacken keines Falls unbetont.

„Soll ich dich wieder tragen? Diese Schuhe sehen aus, als kämen sie direkt aus der Hölle.“, meinte der Lockwood an der Schwelle zur Kies belegten Einfahrt. Ihr brauner Blick wanderte zu ihm hinüber, ehe sie skeptisch zu den schwarzen Hochhacken an ihren Füßen schaute. "Wenn sie aus der Hölle kommen, habe ich die Hölle übertrumpft. Meinen Füßen und Beinen geht es wieder einmalig nach den Auenland-Strapazen.", sagte sie und trat mit einem Zucken der Schultern auf die unebene Fläche aus Kies. Der Gleichgewichtssinn war wohl ebenso verbessert worden, nachdem die Verwandlung zum Hybriden abgeschlossen wurde. Also grinste Hayley zu ihrem liebsten großen Wolf beziehungsweise Hybrid zurück. "Im Notfall zieh ich sie einfach aus." Noch ein Grinsen, ein Zucken der Brauen und die taffe Hybridin erklärte sich vorerst wieder zur Reiseführerin, wie sie es schon nach dem Besuch bei Matt gemacht hatte und so, wie sie es schon die letzten Jahre nach ihrer ersten Verwandlung zum Wolf getan hatte.
Hayley war immer ihre eigene Anführerin gewesen...

tbc: verlassenes Farmhaus

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Empfangshalle   

Nach oben Nach unten
 

Empfangshalle

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: MYSTIC FALLS :: MIKAELSON MANSION-