StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | .
 

 Balkon

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Mo Nov 17, 2014 4:43 pm


Tatsächlich ließ der Urhybrid ab von ihr, wandte sich jedoch sofort ab und schien nachzudenken, während er mit seinen Händen über sein Gesicht fuhr. Sie sah ihm mit überlegenden Blicken nach und verfolgte jede seiner Bewegungen mit aufmerksamer Miene. Jetzt wollte die zierliche Hybridin erst recht Antworten auf die Fragen, die sie dem Ursprünglichen nicht einmal gestellt hatte! Die Entwicklung des Gesprächs war überraschend, doch Hayley wusste sogleich, dass sie unweigerlich ihren Nutzen daraus ziehen konnte, um ihrem Wunsch, ihrem Ziel, das sie sich gesetzt hatte, seit sie zu einem Wolf geworden war, näher zu kommen.

Ihr Freund hatte Recht gehabt. Klaus konnte ihr anscheinend wirklich helfen, wenn er wollte. Zu ihrem Glück wandte sich der große Hybrid wieder seinem Geschöpf zu, nachdem er geräuspert hatte, um ihre Aufmerksamkeit voll auf sich zu ziehen. Der Abstand, der nun zwischen ihnen lag, wurde noch um ein Stück vergrößert, von Hayley aber sogleich wieder verringert, da sie auf ihren Schöpfer zuging. Hör- und spürbar widerwillig begann er zu erzählen. Ihr wissbegieriger Blick war weiterhin auf Klaus gerichtet. New Orleans im 18. Jahrhundert war zwar nicht ganz ihre Zeit, doch Hayley hatte nichts gegen die Vorgeschichte des Rudels, zu dem sie scheinbar einst gehört hatte, da sie das Mal trug, dass auch diese Wölfe getragen hatten. Es schmerzte Hayley irgendwie ein wenig zu hören, dass ihre Leute wegen eines Kriegs um Macht getötet worden waren. Aber ihre Miene ließ nichts davon hindurch, weil sie weiterhin darauf vertraute ohne viel Gefühlsduselei ihre Antworten zu bekommen.
"Du sagtest, dass du schon lange ein Auge auf dieses Rudel hast... Warum? Nur weil du mit deinen Geschwistern mal dort gelebt hast? Sicher nicht, weil du dich ihnen anschließen wolltest. Wenn ich richtig liege, warst du zu dieser Zeit nämlich noch ein Vampir... und dich nicht in der Rolle des Alphas wäre seltsam, so wie ich dich bisher kennengelernt habe", sagte sie und stellte sich neben Klaus, behielt ihn im Blick, versuchte zu deuten, was der Ursprüngliche dachte, was sie vor der Wende ihres doch noch recht kurzen Gesprächs für etwas Unmögliches gehalten hatte. Sie lehnte sich gegen das Geländer.

Ein Rudel war Familie, wenn man sich mit diesem anfreunden konnte, ihm vertrauen konnte. Nachdenklich musterte Hayley ihren Schöpfer. Natürlich, er hatte sie verwandelt, ihr die Schmerzen der Verwandlung genommen und er hatte ihr bereits mit Rat zur Seite gestanden. Konnte sie ihm deshalb schon vertrauen? Die hübsche Hybridin war der Meinung, dass sich das noch zeigen würde. Vielleicht sogar schon in den kommenden Minuten.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Di Nov 18, 2014 9:32 pm

In seinem Kopf herrschte das reinste Chaos, denn seine Gedanken waren tief in die Vergangenheit abgeschweift. Er steckte im New Orleans des 18. Jahrhunderts, dachte an Marcel und all die ausschweifenden Parties zu jener Zeit, bis der Krieg zwischen den Spezies begonnen hatte. Als er den Tod einiger Werwölfe erwähnt hatte, hatte er genau gesehen, wie die schöne Dunkelhaarige das Gesicht leicht verzogen hatte. Trotzdem forderte sie nun beständig Antworten, hatte immer noch die Arme vor der Brust verschränkt, während sie den soeben zwischen sie gebrachten Abstand wieder verringerte. Scheinbar schien sein Geschöpf zu erkennen, dass der Ursprüngliche nur ungern Auskunft über seine Vergangenheit gab, aber wenn er eine problemlose Gefolgschaft seiner Hybriden wollte, sollte er sich jetzt nicht quer stellen. Nik war vielleicht manchmal impulsiv und jähzornig, aber er konnte dennoch strategisch denken!

"Du sagtest, dass du schon lange ein Auge auf dieses Rudel hast... Warum? Nur weil du mit deinen Geschwistern mal dort gelebt hast? Sicher nicht, weil du dich ihnen anschließen wolltest. Wenn ich richtig liege, warst du zu dieser Zeit nämlich noch ein Vampir... und dich nicht in der Rolle des Alphas wäre seltsam, so wie ich dich bisher kennengelernt habe", sagte Hayley dann mit verschlossener Miene, offensichtlich weit davon entfernt, sich auf mehr einzulassen als ein oberflächliches Gespräch, nur um Informationen zu bekommen. Der musternde Blick der jungen Frau gefiel ihm nicht, weshalb er eine finstere Miene aufsetzte. Das hier war so ganz und gar nicht die Situation, die er gewöhnt war. Er hatte irgendwie die Oberhand über das Gespräch verloren und fühlte sich dazu gezwungen weiterzusprechen. Ein tiefes, furchterregendes Knurren entkam ihm, dann setzte er sich auf das breite Geländer des Balkons und stützte die Beine an diesem ab, um sich mit den Armen auf ihnen abzustützen und die zierliche Hybridin genauestens zu beobachten, bevor er wieder das Wort ergriff.

"In der Tat, ich war damals noch ein Vampir, aber ich habe über ein Jahrtausend den Wunsch und das Ziel gehabt, mich von meinem Fluch zu befreien. Die ganzen Jahrhunderte über habe ich alles dafür getan, um den entscheidenden Schritt zu tun und das zu werden, was ich schon seit so langer Zeit hätte sein sollen! Dafür musste ich mir jedoch auch Allianzen schaffen und Nachforschungen anstellen, schließlich habe ich keinen Nutzen von meinem neuen Dasein, wenn ich keine Werwölfe habe, die ich verwandeln kann."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Mi Nov 19, 2014 4:11 pm

Ganz offensichtlich hatte Klaus ihre musternden Blicke bemerkt und verhieß diese auch vollkommen deutlich als nicht gut, denn neben der Finsternis, die nun seine Augen beschattete, ließ er ein ebenso bedrohliches Knurren ertönen, dass der zierlichen Hybridin ohne Zweifel signalisierte, dass sie besser nicht zu viel wagen sollte, selbst wenn sie ähnliche Situationen bereits zu ihren Erfahrungen zählen durfte. Und auch wenn sich Hayley durch die wölfische Drohung nicht gänzlich einschüchtern ließ, so senkte sie ihren Blick dennoch ein wenig und sah ihren Schöpfer vorerst von unten her an, sah zu wie er sich auf das breite Geländer des Balkons setzte und die brünette Schönheit nun genaustens im Blick behielt.

Dann nahm er wieder das Wort in die Hand, bestätigte die Tatsache, dass er zur damaligen Zeit noch ein Vampir gewesen war, der allerdings schon damals fest versessen auf sein Ziel war, den Fluch, der seine Werwolfseite verborgen hatte, zu brechen. Dass es eindeutig funktioniert hatte blieb ohne Zweifel, schließlich war die ehemalige Wölfin selbst nun zu einem seiner Hybriden geworden, wo sie nun auch schon wieder beim eigentlich Thema wären. Doch Hayley verkniff es sich für einen winzigen Augenblick erneut nach seinen Plänen zu fragen, da ihr die Verfolgung eines Plans doch zu bekannt vor kam. Ja, regelrecht vertraut und das bis jetzt.
Ihren braunen Blick wieder hebend, ließ sie die verschränkten Arme sinken und lehnte sich seitlich gegen das Balkongeländer, um ihren Erschaffer anschauen zu können. Die Miene nicht mehr ganz so versteinert, wie zuvor. „Dann haben wir wohl etwas gemeinsam. Denn auch ich habe einen Wunsch sowie ein Ziel und beides geriet gerade etwas ins Zweifeln“, sagte sie und ihre Augen strahlten nicht wirklich eine Anklage aus - das konnten sie gar nicht, sondern eher eine Bitte, die nur noch nicht ausgesprochen war.

„Wenn das Rudel, in dem meine Eltern gelebt haben, in New Orleans wohnt, will ich da hin! Daher würde ich jetzt wirklich gerne wissen, warum du Wölfe verwandelst. Einen Grund kann ich mir denken... doch ich schätze, dass es nicht der Einzige ist“, sagte Hayley offen heraus. Der Gedanke, dass sie mit ihren Ausagen vielleicht zu viel gewagt hatte, kam ihr erst danach. Dennoch behielt sie ihre gefasste, wenn auch weiterhin unterwürfige, Haltung bei, während sie mit neutralem Blick zu Klaus hinaufblickte.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Mi Nov 26, 2014 8:11 pm

Nik war jemand, den man am besten nicht in die Ecke trieb. Er ließ es ohnehin fast nie soweit kommen, aber in Situationen wie dieser hatte er die Schwelle übersehen. Er hatte die Kontrolle verloren und fühlte sich nun sehr wohl in die Ecke gedrängt. Es war nur mehr eine Frage der Zeit, bis er explodieren und um sich schlagen würde, und wenn man sich seine Vergangenheit besah, gab es dabei immer Tote. So ein impulsiver Charakter, wie er einer war, konnte niemals dafür garantieren, dass er sich im Zaum halten und somit jemand Bestimmten verschonen konnte. Wenn er erst mal soweit war, gab es kein Zurück mehr für ihn, bis er blutüberströmt aus seinem Rausch erwachte und sich umgeben von Leichen wiederfand. Deshalb hatte er zur Warnung auch ein bedrohliches Knurren abgelassen, allerdings nur, weil es sich hier um einen seiner Hybriden handelte und er diese nicht gleich wieder auslöschen wollte, schließlich hatte er sie gerade erst verwandelt!

Hayley hatte erkannt, dass sie lieber vorsichtiger sein sollte, wenn sie so mit mit ihm sprach. Sein eisiger Blick sollte den Rest tun. Sollte! Die dunkelhaarige Schönheit fasste das alles aber ganz anders auf, als ihr Schöpfer es wollte. Sie erwiderte nämlich seinen Blick ganz unverdrossen und lehnte sich neben ihm an das Geländer des Balkons. Dabei erhellte sich auch ihre Miene wieder etwas, bevor sie erneut zu ihm sprach. Ihre Worte ließen den Ursprünglichen allerdings verwundert eine Augenbraue hochziehen, denn für ihn ergab es keinen Sinn, was sie erzählte. Nik wusste nun nur, dass sie wohl einen Plan verfolgte, doch was genau sie wollte, hatte sie ihm nicht offenbart. Dies kam erst später, als sie mit solch einer Inbrunst und einem kaum aufzuhalten Tatendrang verlangte der Spur ihrer Eltern zu folgen. Die impulsive Unbeholfenheit der jungen Frau ließ den Urhybriden leise lachen, ehe er sich vom Geländer abstieß und die Arme auf dem Rücken verschränkt an sein Geschöpf herantrat, ein breites süffisantes Grinsen im Gesicht.

"Du willst also nach New Orleans, ja? Sogar nach allem, was ich dir erzählt habe? Dort herscht immer noch Krieg und ich denke, nach meinem abrupten Aufbruch damals und dem Feuer, das die Stadt beinahe für immer zerstört hätte, bin ich dort nicht sehr gerne gesehen. Gehst du das Risiko ein angegriffen zu werden? Akzeptierst du, dass du keine Gnade walten lassen darfst, wenn es hart auf hart kommt? Ich erwarte, dass du tötest, wenn es sein muss. Auch wenn ein Werwolf vor dir steht und dieser vielleicht dein Cousin 5. Grades sein könnte. Dann können wir gerne aufbrechen und ich lasse dich in meiner Vergangenheit herumwühlen, während wir deine aufdecken."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Mi Nov 26, 2014 10:53 pm

Hayley bewegte sich keinen Millimeter, als ihr Schöpfer sich mit einem leisen Lachen vom Geländer abstieß und wieder mit einem süffisanten Grinsen und hinter dem Rücken verschränkten Armen an sie heran trat. Sie richtete sich allein wieder gerade auf, um Niklaus immer noch mit ihren braunen Augen von unten her anzuschauen und seine Antwort abzuwarten. Die kleinere Hybridin konnte sich vieles als eine mögliche Antwort vorstellen, doch das Grinsen ihres Gegenübers schränkte ihre Vermutungen etwas ein. Dennoch schaute sie nun mit hochgezogener Braue und erwartenden Blicken zu ihm auf. Im Hinterkopf weiter die brennende Erinnerung daran, wer vor ihr stand und dass sie weiterhin nur ein Teil des Rudels war und sie sich ihm so zu unterwerfen hatte.

"Du willst also nach New Orleans, ja? Sogar nach allem, was ich dir erzählt habe?" Ihr Blick war weiterhin felsenfest, zielstrebig und Hayley dachte gar nicht mal daran eine Tour nach New Orleans auszuschließen! "Dort herrscht immer noch Krieg und ich denke, nach meinem abrupten Aufbruch damals und dem Feuer, das die Stadt beinahe für immer zerstört hätte, bin ich dort nicht sehr gerne gesehen. Gehst du das Risiko ein angegriffen zu werden? Akzeptierst du, dass du keine Gnade walten lassen darfst, wenn es hart auf hart kommt? Ich erwarte, dass du tötest, wenn es sein muss. Auch wenn ein Werwolf vor dir steht und dieser vielleicht dein Cousin 5. Grades sein könnte. Dann können wir gerne aufbrechen und ich lasse dich in meiner Vergangenheit herumwühlen, während wir deine aufdecken."
Inzwischen stand der große Urhybrid direkt vor der dunkelhaarigen Schönheit, die ihn weiterhin mit der unmittelbaren Sicherheit und Überzeugung anschaute, die sie seit ihrem Rausschmiss bei ihren Adoptiveltern an den Tag und vor allem die Nacht gelegt hatte. "Ich will mit oder ohne Krieg nach New Orleans und kein verfluchter Vampir oder Werwolf wird mich daran hindern können", versicherte sie Klaus mit fester Stimme. Ehe sie auch auf seine restlichen Fragen antwortete.

"Und ich werde jedes Risiko eingehen, um das zu erreichen was ich will, selbst wenn dafür Genicke oder Herzen brechen müssen." Wenn Hayley in einer Sache wirklich gut war, dann im Erreichen ihrer Ziele. Sie würde kämpfen bis zum letzten Tropfen Blut, selbst wenn dafür Opfer gefordert werden würden. Ihr Drang danach, endlich die Antworten zu erhalten, nach denen sie so lange gesucht hatte, war im Moment dominierender, als jede andere verstärkte Empfindung in ihren Gliedern, ihren Muskeln oder ihren Gedanken. Und sie musste sich eingestehen, dass sich so ein verstärkter Tatendrang herrlich anfühlte! "Also..." Sie zog einen ihrer Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen in die Höhe und ließ ihren haselnussbraunen Blick für einen Sekundenbruchteil über das Gesicht des Ursprünglichen wandern, ehe sie ihren Kopf, wie zu einem Nicken, kurz zur Seite neigte.
"Du sagtest, wir können aufbrechen?"

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   Sa Nov 29, 2014 3:10 pm

In seinen letzten Worten war eine deutliche Drohung mitgeschwungen, wenn auch nur unterschwellig, doch Nik meinte es absolut ernst. Die provokante und auch leicht reizende Art der jungen Frau, die er nicht immer ignorieren konnte, ließ ihn noch weniger darüber hinwegsehen, dass er gewisse Ansprüche an seine Gefolgschaft stellte. Wenn Hayley meinte, sie wäre so tough und wollte auf Biegen und Brechen zum übernatürlichen Ground Zero wollte, musste sie ihm das noch mehr beweisen, als er es sonst verlangt hätte. Wenn er sie tatsächlich nach New Orleans begleiten sollte und es zu Zusammenstößen mit 'Störenfrieden', wie der Ursprüngliche sie bezeichnete, kam, wollte er Gnadenlosigkeit sehen. Ansonsten würde er seinem Geschöpf diese eintrichtern müssen, was keinesfalls lustig werden würde. Wenn es nämlich etwas gab, was er nicht verzeihen konnte, war es Verrat und Enttäuschung. Er forderte bedingungslose Loyalität von seinen Anhängern und wer gegen diese Regel verstieß, wurde bestraft, meist getötet.

Trotz seiner Offenlegung der Tatsachen änderte sich jedoch nichts an der selbstsicheren, überzeugten Haltung der schönen Brünetten. Sie war walso scheinbar ganz und gar der Meinung, dass sie einfach so jemandem das Herz herausreißen oder das Genick brechen konnte, obwohl dieser Jemand eventuell zur Familie gehörte. Für ihn war dieses Thema etwas Anderes, schließlich war er der berüchtigte Niklaus Mikaelson und kannte damals, nachdem man ihm alles genommen hatte, keine Gnade, als er seine Mutter ermordet hatte. Ohne echten Grund zu morden, wenn man sich nicht zuvor eine gewisse Distanz zur Realität und zu seinen Emotionen aufgebaut hatte, hinterließ nun mal spuren. An seinen ersten Blutrausch erinnerte man sich für immer, da war nichts dran zu machen!

Das Grinsen auf den Lippen des Urhybriden wurde noch breiter, als er die Entschlossenheit seines Gegenübers bemerkte, und er fragte sich, ob sie es tatsächlich durchhalten würde. Dann streifte ihr Blick sein Gesicht und einer ihrer Mundwinkel wanderte ein Stück weit nach oben.

"Du sagtest, wir können aufbrechen?", wollte Madame schließlich genauso provokant, wie er es schon von ihr gewohnt war, wissen, was Nik ihr den Weg mit einem ausgestreckten Arm aufzeigen ließ. Zusammen gingen sie zu seinem schwarzen Jeep, der in der riesigen Garage des Anwesens auf seinen Einsatz wartete, doch der Ursprüngliche vergaß natürlich nicht, sich - wenn auch nur verbal - von seiner Liebsten zu verabschieden und seinen Bruder darum zu bitten, ein Auge auf sie zu haben, solange er weg war. Außer Elijah und Rebekah traute er in dieser Sache niemandem!

tbc: Umgebung - New Orleans, Louisiana

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Balkon   So Nov 30, 2014 1:08 pm

Hayley war sich ihrer Sache mit vollkommener Überzeugung bewusst und sie hatte ihre Worte ebenso ernst gemeint, wie der Urhybrid, dessen süffisantes Grinsen sich nur noch verstärkte, als sie ihm mit ihrer deutlich sichtbaren Entschlossenheit antwortete. Sie hatte nichts dagegen Opfer zu bringen, wenn es nötig war, das hatte sich die brünette Schönheit schon einmal gesagt und sie war bis heute der Ansicht, dass sie diese Opfer im Ernstfall auch selbst zur Strecke bringen könnte. Beweisen würde sie das jetzt. Nicht nur sich selbst, sondern vor allem ihrem Schöpfer, der ihr nun mit einem ausgestreckten Arm den Weg deutete.

Noch einmal kurz seinen Blick streifend, ging sie schließlich wenige Schritte voraus, ehe Klaus zu ihr aufholte und sie dann zusammen das Anwesen durchstreiften. Auf dem Weg hatte sich der Ursprüngliche noch verbal von seiner Verlobten verabschiedet und Elijah aufgetragen ein Auge auf sie zu haben, solange er weg war.
Das Ziel war die riesige Garage, in der sich wirklich schicke, vorzeigbare Spitzenautos zeigten, doch angesteuert wurde der große, schwarze Jeep, der ohne Zweifel ihm gehören musste. Es passte irgendwie. Doch das ließ Hayley nur einen nebensächlichen Gedanken bleiben, während ihr Begleiter auf dem Fahrersitz Platz nahm und die dunkelhaarige Schönheit selbst auf der Beifahrerseite Platz nahm.

Auf der Fahrt wurde anfangs nicht sonderlich viel geredet, doch da ihre Neugierde schließlich doch siegte, durchbrach die hübsche Hybridin schließlich die Stille. „Ein Feuer soll fast die Stadt zerstört haben, hast du gesagt.“ Sie sah zu ihm hinüber. „Wie ist es ausgebrochen? Dein abrupter Aufbruch damals und der Brand scheinen für mich nämlich in Verbindung zu stehen, wenn ich es richtig aus deiner Drohung herausgelesen habe.“ Wenn er ihr schon die Erlaubnis dazu gegeben hatte, in seiner Vergangenheit herumwühlen zu dürfen, musste man diese doch auch nutzen. Die Frage beherbergte jedoch nichts Drängendes. Dass der Ursprüngliche so plötzlich und überrascht reagiert hat, als er die Mondsichel auf ihrer Schulter erblickte, war für Hayley irgendwie ein Zeichen für ein nicht ganz gern angesprochenes Thema in seiner Vergangenheit, das wahrscheinlich etwas mit besagter Stadt zu tun hat. Sie sah ihn mit neutraler Miene an und hoffte einfach mal darauf, dass er ihr antworten würde, wie schon in den letzten Momenten.

Draußen war es inzwischen dunkel, doch dank der Verbesserung ihrer Sinne war selbst die nächtliche Finsternis kein Problem mehr für ihre Augen und sie konnte die vorbeirauschenden Silhouetten der Bäume ebenso gut erkennen, wie bei hellem Tageslicht. Doch die im Augenwinkel verwischende Außenwelt war für die junge Frau nur ein nebenher bemerkter Eindruck der Welt, die sie umgab. Viel interessanter war dagegen der Mikaelson mit seiner Vergangenheit neben ihr.

Tbc: Umgebung – New Orleans, Lousiana

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
 

Balkon

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: MYSTIC FALLS :: MIKAELSON MANSION-