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 Ballsaal

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BeitragThema: Ballsaal   Mo Aug 04, 2014 9:27 pm

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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Aug 13, 2014 3:35 pm

cf: Empfangshalle

Eigentlich hatte Sam nur um des Tanzes willen mit Lia tanzen wollen. Sein Jäger-Selbst wollte die Gelegenheit auch gleich nutzen um sich noch weiter umzusehen, nach ein paar bekannten Gesichtern zu suchen und um aufzupassen, dass alles so weit in Ordnung war.
Doch dann bemerkte er die Blondine, die zwar noch ein ganzes Stück von ihnen entfernt war, aber die drei Jäger und Lianne unverhohlen anstarrte.
Besonders Lianne war in ihrem Blickfeld und sie sah sie an, als könne sie es kaum erwarten sie zu ... essen.
Sie sah Lianne an wie Dean einen guten Bacon-Cheese-Burger.

Sams Instinkt riet ihm einfach auf die Blonde in dem schwarzen Kleid zuzugehen und sie zu fragen, was sie wollte. Doch er hatte nach wie vor Lia an seiner Seite und je nachdem wer oder was die Frau war, wollte er sie nicht dabei haben.
Jo und Dean hatten sie auch bemerkt, also beschloss Sam Lia erst mal aus der Schusslinie zu bringen, bevor er versuchte mehr über ihre Beobachterin in Erfahrung zu bringen.
Lia fragte ob er Dean bescheid sagen wollte und Sam nickte.
Sein Bruder und Jo waren scheinbar auf einem ähnlichen Weg wie die anderen beiden.

Sam ging auf Dean zu, während Jo und Ellen einen tonlosen Dialog führten, bei dem es um Kleider ging und Lia auf ihn wartete.
„Ich geh mit Lia tanzen“, sagte er. „Die Blonde in dem schwarzen Kleid hat ein Auge auf uns und besonders Lia, ich will sie aus der Schusslinie nehmen.“
Er war versucht zu sagen Irgendwas stimmt hier nicht, aber das wusste Dean selbst gut genug.
„Hier sind mehr Feinde als nur die Vampire, seit ja vorsichtig“.

Sie trennten sich. Dean und Jo gingen in Richtung des Hybriden, während Sam und Lianne zur Tanzfläche gingen.
Diese war genauso pompös wie der Rest des Anwesens, doch Sam achtete nicht darauf. Sein Blick wanderte unruhig über die anwesenden Tänzer und den Leuten in der unmittelbaren Umgebung. Wie vorher suchte er nach bekannten Gesichtern, doch jetzt war es besonders die Blonde in dem schwarzen Kleid die auf seinem Radar war.
Wer war sie und was wollte sie?

Als sie anfingen zu tanzen – ein langsamer Walzer, bei dem Sam sich nicht wirklich auf die Schritte konzentrieren musste – fragte er danach.
„Kanntest du die Blonde, die uns eben so angestarrt hat?“, in der Hoffnung, aber nicht in der Erwartung, dass er eine harmlose Erklärung gab.
Auf der Tanzfläche kam er Lia wesentlich näher als zuvor und er musste zugeben, dass es ihm trotz allen Zweifeln und Unschlüssigkeiten gefiel, mit ihr zu tanzen.
Heute Abend ergab einfach nichts Sinn.

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Aug 13, 2014 9:25 pm

cf: Empfangshalle

Lianne spürte den Blick der auf ihr ruhte und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie blickte sich um und sah dann die Ursache für eine Sekunde. Doch dann war sie auch schon wieder aus ihrem Blickfeld verschwunden und Lianne glaubte eher das sie hier wen verwechselte. Aber sie würde vorsichtig sein.

Sam ging zu seinem Bruder und sagte ihm das sie sich unter die Tanzwütigen schmuggeln würde, während Lianne versuchte für Shizuka eine Nachricht im Kopf zu hinterlassen "Hey Shizuka. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein das jemand von meiner unmenschlichen Familie hier ist. Pass auf dich auf. Ich pass auf Sam auf." versuchte die Blondine zu kommunizieren. Hoffentlich erreichte Shizuka das, da ja nur Shizuka diejenige welche war die Telepathie konnte. Aber vielleicht gab es so etwas wie ein Anrufbeantworter bei ihr.

Sam kam wieder und gemeinsam gingen sie zum Tanzen. Als sie den Ballsaal sah kam ihr ein Wort in den Sinn. Protzig. Es wunderte fast die Blondine das die Wände nicht vergoldet waren.
"Alles ok?", fragte sie als Sam sich so eigenartig umsah. Fast schon gehetzt.
Ihre atemberaubende Begleitung führte sie auf die Tanzfläche und Lia legte ihre eine Hand auf seine Schulter und die andere in seine Hand. Dort wie sie sich berührten, kribbelte Liannes Haut. Das Thema Vorsichtig sein war vergessen als sie Sam in die Augen sah. Sie versank richtig darin ehe seine Frage sie wieder ein wenig aufweckte.
"Ich denke nicht. Ich mein, es könnte sein das sie zu meiner Familie gehört, aber ich will mit dieser nichts mehr zu tun haben. Und ich hab die Frau nur eine Sekunde gesehen. Kann auch sein das ich mich irre", sagte die Blondine und lächelte Sam schüchtern an. Sie wollte einen normalen, absolut menschlichen Abend haben. Sam und Lia kamen sich körperlich näher und Liannes Herz machte Überstunden während ihr Bauch flatterte. War das etwa das was man Schmetterlinge im Bauch nannte? Ihre Hand glitt von seiner Schulter zu seinem Oberkörper.

"Du tanzt sehr gut", murmelte die Blondine und lief ein wenig rot an. Mit was hatte sie so einen tollen Mann eigentlich verdient? "Wo hast du nochmal tanzen gelernt oder bist du einfach ein Naturtalent?", fragte sie, denn wenn sie nicht fragen würde, würde sie wohl ihren Kopf an seiner Schulter ablegen und das wäre wohl für den zweiten Abend doch zu nah, oder?
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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Aug 15, 2014 5:30 pm

Lia fragte, ob alles okay sei und Sam ermahnte sich, vorsichtiger zu sein.
„Ja, alles klar“, sagte er und zwang sich zu lächeln.
Wenn seine Begleitung so unschuldig war, wie er es hoffte, wollte er ihr nicht auch noch den Abend ruinieren. Es war schlimm genug, dass scheinbar jemand hinter ihnen her war oder übermäßig an ihnen interessiert war.
Und weil es nicht nur Lia, sondern auch die drei Jäger waren, war es wohl niemand, der überlegte, ob er sie schon mal gesehen hatte.

Liannes Antwort war etwas seltsam. Sams Familie oder das was davon übrig geblieben war, war ziemlich verkorkst und scheinbar war es bei seiner Begleitung ähnlich. Trotzdem musste man doch eigentlich jemanden erkennen, der zur eigenen Familie gehörte, oder?
Vielleicht hatten sie sich aber auch einfach lange nicht gesehen, denn so wie Lia klang, wollte sie ihren eigenen Weg gehen.
„Du hast Familie in Mystic Falls?“, fragte Sam, bis jetzt der Ansicht, dass sie allein gekommen war.

Sam zog eine Augenbraue hoch, als Lias Hand von seiner Schulter tiefer wanderte und er fragte sich, ob sie seinen Herzschlag spüren konnte. Dieser wurde schneller, besonders als Lia sagte: "Du tanzt sehr gut"
Sie lief leicht rot an, nicht so tief wie im Auto und erneut entschied Sam, dass ihr rot wirklich gut stand.
„Danke“, sagte er, ebenso leise wie sie. Es war als steckten sie in ihrer kleinen privaten Blase, die die anderen Tänzer nicht sehen und hören konnte, so lange sie leise genug waren.

Sie fragte wo er tanzen gelernt hatte. Sam erinnerte sich noch gut an den Tanzkurs, den er mit Jess während seiner Zeit in Stanford besucht hatte. Sie hatte hingehen wollte und Sam hatte ihr wie so oft keinen Wunsch abschlagen können. Sie war etwas größer als Lianne und mit Absätzen war sie von der Größe her genau die richtige Tanzpartnerin für Sam. Sie war allgemein eine gute Tänzerin gewesen.
„Ich hab auf dem College einen Tanzkurz gemacht“, sagte Sam lächelnd. „Und du?“

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Aug 15, 2014 8:14 pm

Lianne überlegte wie sie am besten die Antwort formulierte. "Nein, eigentlich habe ich hier keine Familie. Aber ich denke meine Familie ist ein wenig wie die Mafia. Oder ein wirklich, wirklich lästiger Kaugummi. Du wirst sie ganz schlecht los.", sagte die Cambion und hoffte das die Antwort so ausreichte. Sie wollte wirklich erst bis nach dem Ball warten bis sie Sam die Wahrheit sagte.

Der Moment fühlte sich sehr intim an und es fühlte sich richtig an. Es fühlte sich gut an und die Südstaatlerin hoffte das der Moment nicht endete. "College? Das heisst du siehst nicht nur gut aus, bist charmant und kannst gut Pool spielen, sondern hast auch was im Köpchen", plapperte die Blondine und bekam dann grosse Augen. DAS hatte sie jetzt nicht wirklich laut gesagt. Lia öffnete und schloss den Mund, öffnete ihn nochmal und schloss ihn ebenfalls. Wahrscheinlich würde sie jetzt eh nichts sagen was irgendwie die Situation nun retten könnte. Also sah sie lieber, mit knallroten Wangen die an die Farbe der Feuerwehrautos erinnerte, nach unten.
Oh je, jetzt würde Sam sie sicherlich für bekloppt halten. Wenn er das nicht schon tut.

"Sorry, ich sollte nicht gleichzeitig denken und reden", meinte die Underwood und sah wieder zu Sam. Sie lächelte ihn entschuldigend an und achtete darauf nicht das nächste Pärchen über den Haufen zu tanzen. Ihr Körper glitt noch mehr zu Sam beim versuch dem anderen Paar auszuweichen und ihr Lächeln wurde ein wenig breiter. Wenn Sam ihren Herzschlag hören würde, würde er wohl ein schnelles, aber ab und an stockendes Pochen war nehmen. War das etwa das was andere als über beide Ohren verknallt, nannte? Das war doch ziemlich ungesund. Aber bei Gelegenheit würde sie Shizuka mal fragen.

"Ich hab in der High School ein Tanzkurs belegt. Ich war auf keinem College.", gab Lianne peinlich berührt zu. Sie wäre ja gerne, aber durfte nicht. Auch ein Thema das sie Sam erst sagen konnte, wenn er wusste was sie war. Auch wenn die Blondine das Thema ja gerne bis zum St.Nimmerleinstag rausschieben würde... sie hatte es Shizuka versprochen.
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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Sa Aug 16, 2014 5:12 pm

Lias Familie wurde von Moment zu Moment interessanter. Mafia? Irgendwie wäre es sehr beruhigend zu wissen, dass das nur eine Metapher war.
Himmel, Hölle, Engel, Dämonen, Monster und ab und zu das FBI waren wirklich genug. Mafia musste wirklich nicht auch noch sein.
Alles in allem konnte Sam sich Lia aber in so einer Umgebung auch nicht vorstellen. Das Böse passte nicht zu der quirligen, jungen Frau vor ihm, die einfach das aussprach, was ihr gerade durch den Kopf ging.
So wie in eben diesem Moment.

"College? Das heisst du siehst nicht nur gut aus, bist charmant und kannst gut Pool spielen, sondern hast auch was im Köpchen", sagte sie, realisierte dann scheinbar, was gerade ihren Mund verlassen hatte, öffnete schloss diesen wie ein Fisch und lief dann wieder rot an. Dieses Mal machte der Farbton dem aus dem Auto wahrhaftig Konkurrenz.
Sam musste grinsen. Es war einfach unglaublich süß.
Sie entschuldigte sich und Sam grinste nur noch breiter.
„Du musst dich nicht entschuldigen“, sagte er. Man hatte ihm schon weit Schlimmeres an den Kopf geworfen und es war nicht so als schmiss Dean mit Komplimenten um sich. Es war schön zu hören.
„Danke“, fügte Sam also hinzu.

Lia war abgelenkt und geriet aus dem Takt, wobei sie fast rücklings gegen ein anderes Paar Tänzer fiel. Sam zog sie aus dem Weg und tat sein Bestes wieder in den Rhythmus zu kommen. Das gelang ihnen schließlich und Lia beantwortete seine Frage.
Sie hatte Tanzen also auf der High School gelernt. Sam hätte nie genug Zeit gehabt um so einen Kurs fertig zu machen, mal davon abgesehen wäre sein Vater nie auf die Idee gekommen, für so etwas Geld auszugeben.

„Ich habs College nie fertig gemacht“, sagte Sam. „Ich war Pre-Law in Stanford, aber ich bin nicht auf die Law School gegangen“
Bevor er das weiter ausführen konnte endete das Lied und Sam konnte sehen, wie Shizuka auf die beiden zukam. Von der Blonden in dem schwarzen Kleid war zum Glück nichts zu sehen.
Sam drehte Lia ein letztes Mal unter seinem Arm durch und fragte dann: „Wollen wir Shi Hallo sagen?“

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Sa Aug 16, 2014 6:36 pm

Lianne merkte das Sam ein wenig besorgt war. "Sie gehören nicht zur Mafia. Aber es fühlt sich so an wie. Oder wie so ne alte Adelsfamilie. Alles für die Familie, ins Familienunternehmen einsteigen und das Image ist wichtiger. So zeug. Man kann seinem Schicksal nicht entkommen gequatsche", beschwichtigte die Blondine Sam. Sie wollte nicht das Sam sich mehr Sorgen machte, als nötig.

Sam nahm ihr sogenanntes Kompliment nicht übel. Er bedankte sich sogar, was Lianne strahlen liess. Gleichzeitig rettet er sie vor einem Sturz, da Lianne aus dem Takt geraten war. Aber dank seiner Hilfe waren sie schnell wieder im Takt und tanzten weiter. Sam erzählte vom College und Lianne war doch recht fasziniert. "Wieso bist du nicht auf die Law-Schule gegangen? Kamen da die Bücher dann dazwischen?", fragte die Underwood und wurde dann gedreht. Sam fragte ob sie Shizuka Hallo sagen wollten. "Ja gerne, immerhin muss ich mich noch bei ihr bedanken", sagte Lianne und zwinkerte Sam dann zu. Es berührte sie immer noch das Shizuka Sam bescheid gesagt hatte und das Sam tatsächlich etwas lilanes an sich hatte. Zudem glaubte die Blondine das Shizuka mit der Geste ausdrückte das Lia sozusagen ihre Zustimmung hatte, oder es war so üblich in Japan jemand glücklich zu machen.

Mitten auf dem Weg zu Shizuka blieb jedoch Lianne stehen und sah an. "Ich mag dich sehr, sehr gerne Sam", sagte die Underwood. Sie konnte ihm nicht sagen das sie ihn liebte, das wäre viel zu früh und sie hatte viel zu viel Angst davor, aber das konnte sie ihm sagen, das sie ihn sehr gerne hatte.
Dann bewegte sich die Blondine wieder neben Sam und lächelte breit. Oder ziemlich dümmlich. Das war wahrscheinlich Ansichtssache.
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Sam Winchester
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Aug 17, 2014 4:07 pm

Sam fühlte sich an sich selbst erinnert, als Lia von ihrer Familie erzählte. Das ganze Gelaber mit Familienunternehmen und Schicksal hatte er sich oft genug von allen möglichen Leuten anhören müssen.
Von der eigenen Familie, bis zu Dämonen und Engeln.

Lia fragte, warum er das College abgebrochen hatte und gab ihm zum Glück auch gleich Antwort. Es waren keine Bücher, die dazwischen gekommen waren, aber etwas war dazwischen gekommen.
„Ja, ich schätze so kann man es sagen“, sagte Sam und führte sie von der Tanzfläche, wo Lianne ihn noch einmal anhielt, bevor sie zu Shizuka gingen.

"Ich mag dich sehr, sehr gerne Sam", sagte Lia, eine Hand auf seinem Arm.
Für einen Moment wusste Sam nicht, was er sagen sollte.
„Ich mag dich auch Lia“, erwiderte er. „Und ich bin froh, dass wir heute Abend gemeinsam hier sind“
Das war er wirklich, auch wenn er noch nicht wusste, ob er ihr 100%ig vertrauen konnte. Wie schon am Abend zuvor, war sie ausgezeichnete Gesellschaft.
Sam zog den Arm, den sie auf seinen gelegt hatte um seine Mitte und legte seinen um ihre. Dann gingen sie zu Shi. Die Nähe machte Sam nervös, auch wenn er sie genoss.
Er musste unbedingt mehr über diese Frau heraus finden, die drauf und dran war, ihm den Kopf zu verdrehen.

Die Hexe lächelte das Pärchen an und verneigte sich vor ihnen.
Sie trug ein blau-silbernes Kleid und hatte Blumen in ihre Haare geflochten. Es stand ihr sehr gut und obwohl sie an ihren Wurzeln festhielt, passte sie gut zu diesem Ball.
Sam erwiderte ihr Lächeln.
„Wie ich sehe, wart ihr beide erfolgreich beim Shoppen“, sagte er. Beide Frauen sahen toll aus. „Du siehst sehr hübsch aus, Shi“.

Sam blieb einige Zeit bei ihnen stehen, dann meldete sich sein Pflichtbewusstsein.
Er war nicht nur zum Spaß hier.
„Hey, ihr Zwei, könnt ihr mich kurz entschuldigen? Ich würde gerne mal nach meinem Bruder und Jo gucken. Ich bin gleich wieder da“, er lächelte sie beide an, strich Lianne noch einmal über den Rücken und ging dann in die Richtung, in die er Dean und Jo eben hatte verschwinden sehen.
Er brauchte nicht lange um sie zu finden.
Er tippte Dean auf die Schulter, unwissend, dass Jo ihn in den letzten Minuten damit wahnsinnig gemacht hatte.
„Hey, wie sieht’s aus?“

tbc: Mikaelson Mansion

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mo Aug 18, 2014 8:55 pm

Liannes Herz begann noch schneller als eh schon zu schlagen als Sam sagte das er sie auch mochte, das er froh war das sie den Abend gemeinsam verbrachten. Ihr Grinsen wurde breiter und die Röte auf ihren Wangen tiefer, als Sam ihren Arm um sich zog und gleichzeitig seinen um ihre Mitte legte. Sie genoss die Nähe, auch wenn es ein klein wenig ein befremdliches Gefühl war. Sie war noch nie jemanden den sie mochte so nah gekommen. Mal von ihrer Mutter abgesehen, aber da ging es nie um Liebe und Zuneigung.

Shizuka verneigte sich vor ihnen, so wie es ihre Kultur von ihr verlangte. Sie sah so bezaubernd aus. Lianne lächelte Sie an und öffnete dann den Mund. "Danke, für alles", sagte die Blondine und lehnte ihren Kopf ein wenig bei Sam an. In Moment könnte Lucifer von ihr aus nackt Cha-cha-cha tanzen und es wäre ihr sowas von Schnuppe im Moment.
Sam verabschiedete sich aber auch schon recht bald. Er strich ihr nochmal über den Rücken. "Natürlich Sam. Aber lass dich nicht klauen", sagte sie und landete dann im Stadium von diesen Girlies in den Serien.
Ihr Herz pochte unaufhörlich, fühlte sich aber 10 Kilo leichter an, ihr Bauch kribbelte als hätte sie einen ganzen Ameisenhaufen gefuttert dnf ihre Kniee hatte eine Verwandlung in instabilen, misslungen Wackelpudding vollzogen.

Lianne wusste nicht wie lange sie Sam so nachgesehen hatte, aber irgendwann kam ihr in den Sinn das Shizuka immer noch neben ihr stand. "Oh Tschuldigung, hast du was gesagt?", fragte die Blondine und kontrollierte geschwind ob Sie sich vollgesabbert hatte. Aber zum Glück gab es keine verdächtigen Spuren.
Ihr Blick landete auf zwei tanzenden Vampire "Kann es sein das wir in einem ganzen Nest von Vampiren und Dämonen gelandet sind?", fragte die Cambion ihre magische Freundin und sah sich kurz nach Sam um, der aber wohlbehalten bei Dean und Jo angekommen war. "Soviel zu dem Thema absolut menschlicher Abend.", beschwerte sich die Blondine kleinlaut. "Wollen wir was trinken gehen?", fragte Lianne dann Shizuka normal sprechend. Sie wollte nicht das die anderen gleich was mitbekamen. Beziehungsweise. Hier gab es genug Ohren die wohl lauschen würden und sich wundern täten, wenn Lia nicht sprach.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Aug 19, 2014 12:30 pm

Sam sah sie kurz musternd an und sagte dann, dass sie hübsch aussah. Das Kompliment färbte ihre Wangen leicht rot und sie sah zu Boden, um sich nicht anmerken zu lassen, dass sie sich freute. „Danke, Sam. Der Anzug steht dir sehr gut.“, sagte sie scheu und wagte es nicht, den Jäger dabei anzusehen. Natürlich wusste sie, dass sein Augenmerk eigentlich auf Lianne lag, immerhin war sie sein Date, aber dennoch freute es sie, dass er sie überhaupt bemerkte. Es gab viele, die die stille Japanerin einfach übersahen. Sam jedoch war immer aufmerksam und auch wenn er wusste, dass sie sich verteidigen konnte, so war er dennoch darauf bedacht, dass ihr nichts passierte. Er war ein wirklicher Gentleman.

Er entschuldigte sich, da er zu Dean und Jo wollte. Sicherlich ging es um Übernatürliches, immerhin waren sie hier in einem Nest von übernatürlichen Wesen. „Pass auf dich auf. Hier sind noch andere Wesen als Vampire und Hybride.“, sagte sie an ihn gewandt und wusste, dass er ihren Hinweis beherzigen würde. Er ging und ließ die beiden anderen allein.

Lianne stand geistesabwesend neben ihm und der kleinen Hexe war es irgendwie unangenehm. Sie konnte die andere nicht auf sich aufmerksam machen, da es sie sicherlich beschämen sollte. Zum Glück dauerte der Moment der Abwesenheit nicht sehr lange. Die Feststellung, dass sie hier in ein Nest des Übernatürlichen geraten waren, ließ sie matt lächeln. Wie recht Lianne doch hatte. „Nicht nur Dämonen und Vampire. Aber es war nicht anders zu erwarten bei dieser Stadt und den Gastgebern.“, sagte sie. Die Frage, ob sie etwas trinken gehen wollten, beantworte sie mit einem Nicken. zwar würde sie sich an die alkoholfreien Getränke halten, aber etwas Zutrinken wäre wirklich gut.

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Aug 19, 2014 9:04 pm

"Nicht nur Dämonen und Vampire? Was denn noch?"fragte die Blondine entsetzt. War sie wirklich so auf Sam fixiert gewesen das sie die anderen Wesen nicht wahrgenommen hat? Was tummelte sich hier noch so auf den Ball? Das einzige was sie neben Lilith absolut nicht auf dem Ball gebrauchen könnte, wären Engel. Kleine supernichtniedliche Engel die einem ebenfalls auf den Keks gehen und null Anstand und Moral besitzen, die einem die Augen aus dem Schädel brennen... Lianne könnte weiter führen wie die Engeln drauf waren, unterliess es jedoch, weil ja Shizuka bei ihr war.

"Die Tourismusbehörde könnte ja mal am Ortsschild ein Banner anbringen. Ihr glaubt an Horrorfilme? Dann seid ihr hier genau richtig" murrte die Blondine und lächelte dann Shizuka an.
Sie nickte auf die Frage ob sie was trinken sollten und daher bewegte sich die Blondine in Richtung Bar. Am liebsten würde Sie ja nun Alkohol in sich hinein schütten, aber dann wäre sie ein leichtes Opfer.
"Was möchtest du trinken?", fragte die Underwood ihre Lieblingshexe, als sie bei dem, was eine Bar darstellte, ankamen. Lianne selber sah sich nicht nach einer Getränkekarte um, sondern nach der Frau, die wie Liliths letzter Fleischanzug aussah. Kann nicht der Gastgeber Lilith irgendwie totbeissen? Oder zumindest verjagen? Aber was wenn es gar nicht Lilith war. Oder nicht mehr? Dann wäre diese Person nur noch eine Zivilistin.
"Wie bist du her gekommen?", fragte die Südstaatlerin und trommelte mit ihren Fingern auf der Theke. Die Wärme, dieses gute Gefühl das sie die ganze Zeit hatte, solange Sam in ihrer Nähe gewesen war, verschwand und machte die Cambion nervös. Sie hatte das Gefühl mehr verletzlich zu sein, als sie es eh schon war. Und am liebsten würde sie einfach nur ganz viel quatschen bis sie sich an dieses ungute Gefühl gewöhnt hatte, aber Shizuka war eine Respekt und ehrenvolle Person, die nicht einen Menschen oder Wesen mit unsinniges Zeug voll laberte.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Aug 20, 2014 4:43 pm

Die Aussage, dass hier nicht nur Vampire und Dämonen herumtrieben, schien Lianne ehrlich zu erschrecken. seltsam. Sie hatte Shizuka selbst im Grill recht schnell als übernatürliches Wesen identifiziert, merkte sie dann von den anderen nichts? Das war seltsam, zumal die Hexe eigentlich vermutet hatte, dass die Blonde stärker war als sie. Verwirrte sie die Menschen an Leuten, die hier waren? Vielleicht. Wer konnte das schon so genau sagen. „Hybriden, eine Mischung aus Vampir und Werwolf, Werwölfe, Hexen. Hinzu kommen die Urvampire, die diesen Ball hier veranstalten. Sehr viele der Anwesenden sind übernatürlich.“, sagte sie und dann machten sie sich auf den Weg zur Bar, um sich etwas zu trinken zu holen.

Den Kommentar mit der Werbung für die Stadt, brachte Shizuka dazu, zu grinsen. Das wäre vermutlich tatsächlich eine geeignete Werbung für die Stadt, aber nicht alle hier waren böse. „Nicht alle übernatürlichen Wesen sind bös. Gerade du solltest das doch wissen, Lia.“, sagte sie sanft und nannte die Halbdämonin einfach bei ihrem Spitznamen. Die hellen grauen Augen sahen zu der anderen auf. Caroline und Allison waren ihre Freunde, beide waren keine Menschen und doch würde Shizuka sie genauso beschützen wie die Menschen. Auch Lianne könnte ihre Freundin werden. Trotz der anfänglichen Abneigung, aufgrund der bösen Präsenz, hatte sie gesehen, dass die Blonde nicht wirklich böse war und wenn sie Sam nicht länger anlog, was die Japanerin durchaus gewillt, echte Freundschaft zu schließen. Doch der Punkt mit der Ehrlichkeit war wichtig für sie, gerade weil Sam ein Jäger war.

Die Frage, was sie trinken wollte, beantwortete sie Gedanklich mit Kirschsaft. Es war nicht unbedingt das, was man sich an einer Bar bestellte, aber das war ihr eigentlich egal. Sie passte allein schon durch ihre Herkunft hier nicht wirklich rein, denn sie würde immer Japanerin bleiben, egal ob sie ein Ballkleid trug oder einen Kimono. Lianne wählte plötzlich ein ganz anderes Thema und fragte, wie sie hier her gekommen war. „Ich bin gelaufen.“, sagte sie mit einem Lächeln und wusste, dass die andere es sicher nicht verstand, immerhin schien sie ihr Auto zu lieben. „Seid ihr zu viert gekommen oder sind du und Sam allein hergekommen?“, fragte sie nun, um das Gesprächsthema beizubehalten.

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Aug 20, 2014 8:50 pm

"Ich hab zuvor noch nie einen Hybriden gesehen und ich dachte Vampire und Werwölfe wären sich spinnefeind, aber es ist nicht das. Es ist...",kurz seufzte die Blondine,"Obwohl ich Fähigkeiten habe, es Cambions nur gibt damit wir für Lucifer die Engel platter mach als ein paar Hühner die unter ein Traktor geraten sind, aber trotz allem... können die Vampire, Werwölfe und Hybriden mich ganz einfach mit einer Bewegung umbringen. Mir gefällt das nicht. Vor allem wenn ich versuche deren Augen zu ignorieren damit ich mit Sam einen menschlichen Abend geniessen kann. erklärte sich die Underwood und tippelte weiter mit ihren Fingern auf der Bar. Aber wenigstens fand Shizuka den Werbeslogan witzig. Ja sie grinste sogar richtig.

"Ich weiss das nicht alles Übernatürliche böse ist. Ich hab nur... Angst.", gestand die Blondine und wandte sich an den Kellner zu. "Ein Kirschsaft für meine Freundin hier, und für mich bitte einen Kirsch-Bananen-Saft", bestellte die Halbdämonin.
Shizuka erzählte derweil wie Sie hergekommen war. "Ist das nicht weit? ", hackte die Underwood nach. Sorgen um Shi's Sicherheit musste sich die Blondine nicht machen. Wahrscheinlich hexte sie einen Angreifer auf den Mond, bevor sie Schaden nahm. Tatsächlich blieben sie beim Thema und Lianne durfte quatschen. " Wir sind zu viert her gekommen. Mit Deans 67er Chevy Impala. Das Auto ist in einem super zustand. Nur ich glaube Jo mag mich nicht, oder sie mag es nicht das ich so über den Impala geredet habe.", mut masste Lia und nahm die Getränke entgegen. Sie nahm einen Schluck aus ihrem Glas und sah sich um. "Sollen wir uns einen Sitzplatz suchen? Oder zumindest einen Aussichtspunkt so das wir das alles besser im Blick haben?", fragte Lianne.
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Shizuka Furukawa
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Do Aug 21, 2014 9:59 am

Lianne hatte Angst. Das war nicht unbedingt das, was Shizuka erwartet hatte, immerhin schien sie recht mächtig zu sein. Dass sie Engel ‚platt machen‘ konnte, es vielleicht auch wollte, immerhin war sie ein halber Dämon, klang ungut, hatten dich die Winchesters einen Engel bei sich. Hatte Lianne je gelernt, sich zwischen den Übernatürlichen zu bewegen, ohne Aufmerksamkeit zu erlangen? Ihr Plan ein menschliches Leben führen zu wollen, verlief offenbar nicht so reibungslos wie erhofft. Die Japanerin hatte keine Angst vor den übernatürlichen Wesen um sie herum. Sie hatte natürlich Respekt aber keine Angst, denn sie wusste um ihre eigene Kraft und dass die Natur hinter ihr stand. Angst hatte die kleine Hexe vor ihren Mitschülern gehabt, bevor sie umgezogen waren. Menschen konnten ebenso grausam sein, wie übernatürliche Wesen.

Die Blonde bestellte die Getränke, die ihnen auch schnell gegeben wurden. Die Frage, ob es nicht weit war, zu Fuß hier her zu kommen, was schon fast süß. „Es war nicht zu weit, um es zu Fuß bewältigen zu können.“, sagte sie ehrlich. Ihr gefiel die Macht des Waldes hier, auch wenn es eine andere Kraft war, als die, welche in den Wäldern Japans zu finden war. spürte Jo vielleicht instinktiv, dass Lianne eine potentielle Gefahr war? Die Jägerin war erst einmal gegen alles Übernatürliche, auch die kleine Hexe hatte das bereits zu spüren bekommen. Hinzu kam, dass Lianne offensichtlich als Anwärterin für Sams Freundin auftrat. Eine Familie wollte man beschützen.

„Ich denke, Jo will einfach die beschützen, die sie liebt.“, sagte die einfach nur als Antwort. Zwar wussten die Jäger sicherlich nichts von Liannes wahrem Wesen, denn sonst wäre sie vermutlich nicht mehr am Leben oder zumindest außer Gefecht gesetzt. Sie nickte auf die Frage hin, ob sie vielleicht wo anders hingehen wollten. „Lass uns in den Garten gehen.“, fügte sie zu dem Kopfnicken dann noch mental hinzu. Es zog sie nach draußen. Hier drinnen waren so viele übernatürliche Wesen, inklusive einer schwarzmagischen Hexe, dass sie die Kraft der Natur spüren wollte.

Tbc: Garten

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Aug 22, 2014 8:24 pm

"Aber das bleibt doch unter uns? Das ich Ängste habe", fragte die Underwood nach. Nicht das sie ein Ruf zu verlieren hätte, aber wenn man Angst zeigte war man leichter verwundbar. Sie konnte förmlich ihre Mutter hören die Angst macht schwach predigte. Kurz schüttelte die Blondine den Kopf über diesen Gedanken und nahm dann das Getränk entgegen.

Lianne nickte die Aussage das es zu Fuss nicht allzu weit war ab. Vielleicht wohnte Shizuka auch hier irgendwo in der Nähe. Es war schon komisch wie wenig sie über die Japanerin wusste und wie sehr sie ihr doch schon vertraute. Die Südstaatlerin liess ihren Blick über die Menge schweifen. "Ich würde nie jemanden ohne Grund etwas an tun.", kam es sofort von Lianne. Sie hatte ja auch bis jetzt nur einmal getötet, einen Dämon, der Marie verletzt hatte. Auch wenn Sie ein halber Dämon war, so war sie auch ein halber Mensch. Und sie hatte Gefühle und sowas wie eine Moral. Glaubte Lianne zumindest.
Stillschweigend folgte sie Shizuka in den Garten. Die kühle Nachtluft empfing sie und auch wenn es ein wenig erleichternd war aus dem Raum zu kommen, in dem so viele Vampire waren, sah sie zurück und machte sich Sorgen um Sam, Dean und Jo. Sie hatten wohl keine Ahnung was hier vor sich ging. "Die Vampire, Hybriden und Werwölfe lassen doch die Drei in Ruhe, oder?"fragte die Blondine, liess sich aber von Shizuka nach draussen führen. Die Japanerin würde doch sicherlich wissen was sie hier taten und Shizuka war schon länger in Mystic Fall und konnte wohl am besten Einschätzen ob es hier gleich eine Blutorgie geben würde, oder ob die Vampire gesittet waren.

/tbc: Der Garten
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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Sa Aug 23, 2014 7:45 am

Cf: Balkon

Sie nahm den Vorschlag hineinzugehen an und Luce war dankbar dafür. Sein Hemd war nicht sonderlich dick und ohne seine Jackett fror er zugegebener maßen doch, mal davon abgesehen, dass ihm eigentlich immer kalt war. Auf dem Nachhauseweg würde er Jennifer das Jackett jedoch wieder aufzwingen, denn sie konnte nicht den ganzen Weg nur in ihrem trägerlosen Kleid bewältigen. Sie würde sich eine dicke Erkältung einfangen und das konnte er wirklich nicht riskieren. Drinnen war es angenehm warm und er glaubte, was waren noch mehr Menschen da wie zuvor. Gedanklich war er noch bei dem Kuss. Sie hatte gesagt, er bräuchte sich nicht zu bedanken. Irgendwie hatte er aber schon das Gefühl, er müsste ihr dankbar sein, immerhin war sie eine so tolle Frau und er nur ein kleiner, ehemals drogenabhängiger Student, der Geister sah. Da war es doch irgendwie verwunderlich, dass sie ihn offenbar gern hatte und sie sich geküsst hatten. Sein erster Kuss... er würde drei Kreuze in den Kalender machen, wann er wieder zu Hause war. Noch immer konnte er nicht so ganz glauben, dass das wirklich passiert war.

Lucas führte die schöne Blonde auf die Tanzfläche, wo sich bereits einige Paare zum Rhythmus der Musik bewegten. Er nahm ihr das Jackett ab und schlüpfte selbst wieder hinein. Hier drin brauchte sie es nicht und außerdem würde es ihr Kleid verdecken. Gepasst hatte es ihr eigentlich sogar, da er sogar ein paar Zentimeter kleiner war als sie, dennoch war und blieb es ein Männerjackett und Jennifer war ganz eindeutig kein Mann. Vorsichtig, fast schon scheu, als ob er Angst hatte, sie falsch zu berühren, nahm er ihre Hand in die Seine und seine andere legte er an ihre Hüfte. An sich könnte er seinen Arm auch um ihre Taille legen, um sie so enger zu sich zu ziehen, aber er war lieber vorsichtig und vertraute darauf, dass Jen die Nähe von sich aus suchen würde, wenn sie sie wollte. Bei der Musik fühlte er sich sicher, er spürte den Rhythmus und merkte, wie er selbst ruhiger wurde unter den beschützenden Schwingen der Musik. Sicher führte er die zauberhafte Frau an seiner Seite durch das Lied und über das Parkett.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Aug 24, 2014 1:05 am

cf: Balkon

Im Inneren des großen Gebäudes, das wahrlich an einen Palast erinnerte, tummelten sich inzwischen mehr Leute, als es vorher den Anschein gemacht hatte. Wahrscheinlich waren in ihrer traumhaften Abwesenheit noch ein paar Gäste hinzugekommen, die sich nun weiterhin fröhlich miteinander unterhielten, sich zusammen betranken oder - so wie es nun der Plan ihrerseits war - in gleichem Takt zu dem Rhythmus der gespielten Musik tanzten. Der Ballsaal war gut besucht und es drehten sich bereits viele Paare auf dem glänzenden Parkettboden, auf den nun auch die hübsche Blondine von ihrem Begleiter und insgeheim auch ihrem Prinz geführt wurde.

Lucas nahm ihr sein Jackett von den Schultern und schlüpfte selbst wieder hinein. Im grellen Licht der Lampen, die den Saal in hellen Schein tauchten, erfüllte ihr rote Kleid mit den wenigen Steinen drauf genau den Zweck, den es hatte erfüllen sollen. Es erinnerte unweigerlich an die glimmende Glut eines gerade heraufbrennenden Feuers. Der schwarze Stoff des Anzugs ihres Freunds und Tanzpartners erinnerte dabei fast an eine tiefdunkle Nacht, in der die Glut möglicher Weise Wärme und Hoffnung spendete.
Die Metaphorik blieb in ihrem Kopf sitzen, selbst als der schüchterne Rothaarige ihre Hand in seine nahm und seine Andere an ihre Hüfte legte, während ihre noch freie Hand unwillkürlich auf seine Schulter wanderte und dort verweilte. Das letzte Mal als sie getanzte hatte, war Ewigkeiten her, doch was die Haltung betraf, war sie sich mehr als nur sicher. Daher verzögerte Jennifer den Beginn ihres Tanzes um wenige Augenblicke, in denen die Blonde Luces Hand an ihrer Hüfte nahm und diese mit viel Feingefühl zu ihrer Taille führte. Auf den nächsten Takt hin übernahm der angehende Sänger an vor ihr die Führung und geleitete Jennifer sicheren Schrittes durch die fließende Melodie des Lieds, welches gespielt wurde, sowie den erleuchteten Raum, der durch seine marmorweißen Wände mit den barocken Verzierungen und das schimmernde Parkett eine wieder so erhabene Atmosphäre aufkommen ließ, diese durch den verzaubernden Tanz aber schon fast in Vergessenheit geriet.

Nah beisammen tanzend sah sie dem reizenden jungen Mann in die Augen und fragte sich insgeheim was er in diesem Augenblick dachte. Jen selbst hing in ihren Gedanken teils immer noch beim Kuss auf dem Balkon im Mondschein, jedoch der andere Teil auch schon wieder hier und begleitete den Tanz mit teils weiterhin aufgeregt schlagenden Schwingen, was sich jedoch gar nicht mehr so aufbrausend anfühlte, sondern eher eine gewisse und angenehme Ruhe über die hübsche Blondine legte. Schließlich konnte sie sich über ihre irgendwie chaotischen Gedanken selbst kein verträumtes Lächeln mehr verkneifen, mit dem sie Lucas ansah. "Das Taktgefühl liegt dir wohl wirklich im Blut... du tanzt fast so gut, wie du singst."

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Aug 24, 2014 2:57 pm

Was er sich nicht traute, schien für Jennifer eine Selbstverständlichkeit zu sein. Sie nahm seine Hand, die er zuvor so vorsichtig auf ihre Hüfte gelegt hatte, und legte sie um ihre Hüfte, sodass sie nun wesentlich enger standen als zuvor. Am besten könnte man Luces kurzzeitigen zustand wohl mit Schockstarre beschreiben. Für ihn war es etwas völlig neues einer Frau so nahe zu sein wie der schönen Blonden und es würde noch einige Tage brauchen, um sich bewusst zu werden, dass er seinen ersten Kuss erlebt hatte und... eine Freundin hatte? Waren Jen und er nun ein Paar? Er wusste es nicht, aber man küsste niemanden einfach so, oder? Er konnte nicht leugnen, dass er sich zu der schönen Blonden hingezogen fühlte und sein Herz in ihrer Nähe ganz aufgeregt flatterte. Wie sah sie es?

Gemeinsam schwebten sie übers Parkett und es fühlte sich schön an. Jennifer ließ sich von ihm führen und er vertraute einfach auf das, was die Musik ihm vorgab. Er hatte nie einen klassischen Tanzkurs für Standardtänze besucht, aber durch sein Studium bekam er auch einiges über Tanz mit. Sein Taktgefühl tat das übrige und so waren die Bewegungen vielleicht nicht immer standardisiert, aber, aber sie waren im Takt und irgendwie mussten neue Tänze auch mal entstehen.

Ein ruhigeres Lied wurde angespielt und alle Paare rückten automatisch ein bisschen enger zusammen. Es fühlte sich nicht falsch an, Jennifer so nahe zu sein, auch wenn sein Herz aufgeregt klopfte. Er sollte nicht so aufgeregt sein, sonst bemerkte sie noch etwas. Andererseits hatte sie es sicherlich längst bemerkt, stellte er sich doch an wie ein unbeholfener Teenager. Nun, der Definition nach, war er auch noch für einige Wochen ein Teenager, aber wollte er sich auch wie ein solchen benehmen?

„Das Taktgefühl liegt dir wohl wirklich im Blut... du tanzt fast so gut, wie du singst.“, sagte sie und sah ihm in die Augen. Lucas errötete wie auf Knopfdruck. „D-danke“, brachte er stotternd hervor. „Das muss an meiner wundervollen Tanzpartnerin liegen.“, sagte er leise und sah sie weiterhin direkt an, versank in den schokoladenbraunen Augen. Alle anderen Tanzpaare waren plötzlich verschwunden, zumindest sah er nur noch Jennifer und niemand anderen mehr im Raum. Es war wohl amtlich, er war hoffnungslos in die schöne Blonde verknallt.

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Trent Cingsley
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mo Aug 25, 2014 10:49 am

cf: Mikaelson Mansion

„Apropos Manipulation, wir müssen dir Eisenkraut besorgen! In einer Stadt, in der es so viele Vampire gibt, wie in Mystic Falls, solltest du besser geschützt sein und diesen Schutz bietet dir das Eisenkraut“, meinte Luna zu dem jungen Mann.
Eisenkraut?! Zum ersten Mal in seinem Leben hörte Trent von einer Pflanze, die gegen Vampire Schutz bot. Wieso wusste Charlie nichts von diesem Eisenkraut-Trick?! Der Geist war doch immerhin schon knapp 500 Jahre tot und streifte durch die Welt der Jäger und besorgte sich die besten neuen Tipps und Tricks gegen alles Mögliche aus der Welt des Übernatürlichen. Und von Eisenkraut sollte er noch nie was gehört haben?!
Wenn Charlie wieder auftaucht, hau ich seine tote Rübe mit nem Schürhaken zu Brei!

„Was für eine Wirkung hat denn diese Pflanze?“, fragte der Brünette seine Begleitung leise, nachdem sie ihn etwas beiseite gezogen hatte.
„Eisenkraut schwächt Vampire, sobald es in ihre Blutbahn kommt. Deshalb wäre es am günstigsten, wenn wir dir jeden Morgen etwas davon in deinen Tee mischen würden“, antwortete ihm Luna.
Trent sah sie ein wenig verdattert an. Sollte es tatsächlich so einfach sein?! Nur etwas von diesem Zeug schlucken und schon konnte kein Vampir mehr mit Manipulation ankommen?!
Wenn es tatsächlich so einfach war, wieso hatte dann Charlie – der ja ziemlich von sich selbst und seinem Wissen überzeugt war – noch nie davon gehört?!
„Nur zu deinem Schutz“, ergänzte Luna ihren Satz und strich zärtlich über seine Schulter.
Der junge Mann nickte, beschloss aber gleichzeitig, seinen eisernen Schürhaken noch mit einer schönen Portion Salzlake zu versehen, um Charlie dann den Schädel einzuschlagen.

Während Trent nun mit der hübschen Hexe in den Ballsaal schritt, fragte er sich, wonach dieses Eisenkraut wohl schmeckte und in welchem Tee dieses Zeug am besten zur Geltung kam. Wenn es wirklich so viel Schutz bot, wäre es ja nicht schlecht, daraus eine neue Teesorte zu machen, und diese in Mystic Falls zu verkaufen. Die Leute mussten ja nicht wissen, was drin war. Der Geschmack von vielen anderen Komponenten konnte sicherlich diesen Geschmack von der Schutzpflanze überdecken.
Das widerliche Gebräu, was sie im Grill jeden Tag zu knapp 100 Litern ausschenkten, überdeckte garantiert jeden anderen Geschmack.

Ob sich mit so einer neuen Teesorte wohl viel Geld scheffeln ließ?! Trents Augen leuchteten schon voller Vorfreude, wenn er an den künftigen Geldsegen dachte. Von dem prunkvoll geschmückten Ballsaal bekam er nur am Rande noch was mit. In seinem Kopf zählte er bereits seine Millionen. Ob man in Mystic Falls einen Geldspeicher wie Dagobert Duck aufstellen konnte?! Und wenn ja, wie viel würde die Platzmiete wohl kosten?! Doch wenn er erst mal reich genug wäre, könnte Trent ja einfach ganz Mystic Falls aufkaufen. Inzwischen strahlten seine Augen vor lauter Freude.

„Nun gut“, sagte Luna auf einmal und riss den Behüteten damit völlig aus seinen Gedanken. „Der Song ist bald zu ende und auf der Tanzfläche ist noch ausreichend Platz für ein weiteres Tanzpaar.“
Trent blickte auf ihre ausgestreckte Hand und nahm sie wie selbstverständlich in seine. Seine andere Hand legte er auf Lunas Rücken und zog sie näher zu sich.
„In diesem Ballsaal mit den richtigen Klamotten ist das doch noch besser als in dem Café, oder was meinst du?“

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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mo Aug 25, 2014 9:48 pm

cf: Empfangshalle

Am liebsten wäre Alex direkt zum besagten Freund und seiner Begleitung hinüber gerannt und hätte ihm eine ordentliche Lektion erteilt. Der Drang, den Mist aus ihm herauszuprügeln war groß. Noch größer der Drang, ihn einfach zu beißen und zum Sterben irgendwo in das letzte Loch zu sperren, wo er alleine verrecken konnte. Langsam, qualvoll und peinigend. Er konnte es. Sein Biss war für Vampire tödlich und bisher war ihm kein Heilmittel bekannt.
Er hatte es verdient. In Sekunden hatte er seine kleine toughe Blondie zu einem gedemütigten Häufchen Elend gemacht. Sie hatte bereits in ihrer Wohnung Tränen wegen ihm vergossen. Sie hatte ihm ihr Leid über ihre momentane Situation geklagt. Und nun das?
Am liebsten würde er sie rächen und das augenblicklich!

Aber im Moment galt es, Allison in seinen Armen irgendwie abzulenken und am besten soweit wie möglich von Damon weg zu bringen. Weit konnten sie nicht, obwohl das Anwesen weiträumig war. Er hätte sie irgendwo hinbringen können, wo sie alleine gewesen wären und wo sie sich offen ihrer Verzweiflung hingeben konnte. Fern von allen Augen.
Aber er fand, dass das nur wieder zu viel Genugtuung für den Sack an der Treppe geben würde. Nein, er würde nicht zulassen, dass Allison ihm den Gefallen tat und weg rannte. Sie sollte so viel Stolz behalten, wie sie noch hatte. Und sei es noch so wenig.

Allison schien in den ersten Momenten noch wie benebelt und sie bewegte sich mit ihm nur wie in einer Art Trance. Er bemühte sich, die Richtung so zu halten, dass sie ihn nicht ansehen musste. Nicht solange sie sich nicht wieder gefasst hatte.
Aber als sie dann langsam wieder im Hier und Jetzt ankam, sah sie auf und er blickte ihr funkelnd entgegen. Seine Kieferknochen mahlten noch sichtlich vor unterdrückter Wut. Aber die Sorge um sie war größer. Sie sagte nichts, aber das war auch nicht nötig. Alex verstand ihren Schmerz auch so gut genug.

Er zog Allison im Tanzen noch enger an sich, als wenn er sie so irgendwie von dem Idioten abschirmen könnte. Oder wie, um sie davon abzuhalten, quer durch den Saal zu stürmen und ihrem Freund an den Hals zu springen. Er riss sich zusammen, also würde sie es auch müssen.

"Du schaffst das, hörst du? Du stehst das hier jetzt durch", sagte er ihr eindringlich, aber mit einem sanften Ton.
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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Aug 26, 2014 4:07 am


Nachdem der herzliche Rothaarige seine kurz aufleuchtende Schockstarre, die ihm in die Glieder getreten war, wie die hübsche Blondine es etwas bemerkt hatte, schien das Paar, das irgendwie seltsam aber doch wunderschön anzusehen war, fast über das im Licht glänzende Parkett zu schweben. Luce übernahm, wie es der Standard im gesellschaftlichen Tanzen verordnete, die Führung als Herr und geleitete Jennifer sicheren Schrittes durch die tanzenden Paare, die aber eher zur bewegten Dekoration im Saal wurden, da sie sich nur auf den jungen Mann vor ihr konzentrierte, bei dessen Anblick sich ihr Herz sofort wieder in einen wild schlagenden Schmetterling verwandelte, der versuchte in ihr die Kunst des Fliegens zu erlernen.

Während sie so tanzten und dem fliegenden Rhythmus der Musik folgten, blickte die Dame in rot ihrem Tanzpartner in die immer noch viel zu vielfarbigen Augen und hing nebenbei Gedanken nach, die sich auf das Hier und Jetzt bezogen. Nachdem Jen Lucas und er wiederum sie geküsst, sie sich geküsst hatten, hatte sich ein wohliges und irgendwie vollkommen beflügelndes Gefühl über die hübsche Blonde gelegt, die sich nun der Tatsache bewusst wurde, dass sie wohl einen neuen Freund an ihrer Seite hatte. Ob der Rothaarige es genauso sah? Ihn zu fragen wäre das Schlauste oder zumindest die einfachste Methode, um es herauszufinden. Aber wann, würde offen bleiben. Vielleicht nach dem Abend, vielleicht aber auch jetzt, denn die Chance bot sich, da eine langsamere Melodie einsetzte.

Luce bedankte sich stotternd für ihr ehrliches Kompliment, was sie wieder zu einem versunken Lächeln brachte, erst recht als ihrem talentierten Gegenüber die Röte auf die Wangen wanderte.
„Das muss an meiner wundervollen Tanzpartnerin liegen.“ Ihr Lächeln wurde breiter, doch Jen senkte für einen Augenblick bescheiden den schokoladenbraunen Blick, ehe sie diesen wieder hob und ihn ansah. „Danke...“. Es hatte ihr die Sprache verschlagen und ihr Herz klopfte wieder aufgeregt vor sich hin. Aber etwas zu fragen, hatte nie oder zumindest selten geschadet, was konnte also falsch daran sein?
„Was denkst du? … Von uns oder über uns, meine ich.“, sagte sie mit einem scheuen Lächeln und einem ebenso verlegenen Blick aus ihren schokoladigen Augen.

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Aug 26, 2014 9:42 pm

Sein Kompliment, zumindest glaubte er, dass es eines war, sorgte dafür, dass sich ein breites Lächeln auf ihren wundervollen Lippen ausbreitete. Jedoch senkte sie den Blick, als ob es ihr unangenehm wäre. Jemand wie sie, bekam doch sicherlich am laufenden Band Komplimente. Sie musste doch an so etwas gewöhnt sein. Oder nicht? Das Danke war eigentlich nicht wichtig. Viel schöner war es, dass sie ihren Blick wieder hob und ihn ansah. Die schokoladenbraunen Augen waren einfach traumhaft schön und man konnte in ihnen versinken. Gerade Lucas, der hin und wieder etwas verträumt und weltfremd war, lief Gefahr, sich darin zu verlieren.

„Was denkst du? … Von uns oder über uns, meine ich.“, fragte sie, lächelte scheu und sah ihn verlegen an. Er war nicht weniger nervös und verlegen. So recht konnte er ihre Frage nicht beantworten, denn er wusste keine Antwort darauf. Er mochte sie, fühlte sich zu ihr hingezogen und das war ihm auch bewusst, aber er wusste nicht, ob sie es ebenso sah und wie genau er es eigentlich benennen sollte, was genau er fühlte. Er war noch nie verliebt gewesen, woher sollte er also wissen, wie es sich anfühlte, wenn man verliebt war. Es war eine verzwickte Situation.

Scheu sah er zurück und hier trafen zwei empfindsame Seelen aufeinander und wussten nicht so recht, wie sie das ausdrücken sollten, was sie eigentlich fühlten. Einen Moment sah er sie einfach nur an. „Ich mag dich. Ich mag dich sogar sehr. Mein Herz flattert aufgeregt, wenn du da bist und ich möchte in deinen Augen versinken. Wenn du.. also.. ich... ich wäre gern mit dir zusammen... wenn du das auch willst.“, sagte er leise und sah ihr in die schönen Augen. Wenn sie es nicht auch wollte... wie würde es dann zwischen ihnen werden? Andererseits... sie hatte ihn geküsst.

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Jennifer McQueen
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Aug 27, 2014 6:41 pm

Immer noch ein flatterndes Gefühl im Magen wartete die junge Frau in rot auf eine Antwort von ihrem kleinen Traumprinzen. Hatte sie ihn mit der Frage überrumpelt? Vielleicht hatte sie das wirklich, doch es hatte sein müssen. Zumindest dachte sich das Jennifer. Außerdem musste man so was doch irgendwann klären. Was nun los war, wie man sich gegenüber anderen vielleicht vorstellte oder auch einfach dem Gewissen zu liebe.
Denn sie wusste, wie es war, wenn man sich fast durchgehend wegen einer Sache den Kopf zerbrach.

Aber Luce blickte sie an und schließlich löste sich das irgendwie verzwickte Schweigen, in dem keiner so genau zu wissen schien, was man sagen sollte. Jen hätte wahrscheinlich genauso wenig gewusst, was sie antworten sollte, doch in so einem Fall war es wohl am schlausten seinen Gefühlen und vielleicht sogar seinen Instinkten zu vertrauen, welche bei ihr glücklicher Weise noch nicht die eines wilden Killers waren und hoffentlich auch nie werden würden!
Auch der rothaarige junge Mann im eleganten schwarzen Anzug setzte bei seiner Antwort, zumindest schien es so. Sagte ihr, dass er sie mochte und das sogar sehr, dass sein Herz aufgeregt flatterte – 'Wie meins...', fügte sie in Gedanken hinzu - wenn sie in seiner Nähe war und dass er am aller liebsten in ihren schokoladenbraunen Augen versinken würde, was die hübsche Blondine nur noch bescheidener machte, als dass sie es ohnehin schon war. Bei Gott und allem was der Welt lieb ist... er war einfach himmlisch und auf eine so bescheidene Art charmant!

„... Wenn du.. also.. ich... ich wäre gern mit dir zusammen... wenn du das auch willst.“, fuhr er ebenso leise fort, sah sie dabei an und Jennifer hätte wahrscheinlich wie eine kleine verzauberte Fee aus dem Märchenwald hüpfen können, würde sie nicht anders handeln und in diesem Augenblick ihrer Intuition oder ihrem Instinkt nachgehen, wie sie es sich vorhin gesagt hatte. Denn die Blonde, deren Haare sich immer noch in Locken auf ihre Schultern legten, hielt den langsamen Tanz für einen Moment auf, und neigte sich nach vorn, um Lucas einen kurzen, aber umso liebevolleren Kuss zu schenken.
Nachdem sich Jen wieder gelöst hatte, lag ein warmes Lächeln auf ihren Lippen und sie sah ihn an. „Ja, ich will.“

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Aug 29, 2014 5:59 am

Die Bilder von Damon und Rebekah zusammen beim innigen Tanzen hatten sich unwiderruflich in ihre Netzhaut gebrannt, und ihr wollte sich der Magen umdrehen! Allison war fertig mit der Welt und es tat ihr einfach nur weh, so verraten zu werden. Damon ohne Gefühle war reines Gift für sie und er war in diesem Zustand unberechenbar. Sie hatte keine Ahnung, was er anstellen und wie weit er gehen würde! Ihm war gerade einfach alles zuzutrauen! Gut, sie hatte sich auch schon einen Fehltritt mit Alex geleistet, doch sie war noch rechtzeitig auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen und riss sich nun so hart wie möglich am Riemen, um eben nicht bis zum Äußersten zu gehen und damit alles zu zerstören! Aber was würde ihr Vampir tun? Dachte er vielleicht tief in sich genauso? Oder war ihm bereits alles scheißegal und sie hatte ihn für immer verloren? 'Hoffentlich nicht!', schoss es ihr sofort durch den Kopf, und nur zu gerne verbarg sie im nächsten Moment das Gesicht an der Brust ihres Begleiters. So konnte sie den Tränen zumindest für jetzt kurz nachgeben und sich danach wieder auf ihre standhafte, unerschütterliche, widerspenstige Fassade stützen.

Im Ballsaal waren sie weit genug von dem Grund ihrer Aufregung weg, sodass sie ihn nicht sehen musste, und es tat gut, sich einfach nur an Alex zu schmiegen, sich von ihm die Arme um den Körper legen zu lassen und sich allmählich wieder zu beruhigen. Es schien auch ihn ruhiger werden zu lassen, denn während für sie die Welt zusammenbrach, ergriff von dem Werwolf vor ihr einfach nur die Wut Besitz. Darum hoffte sie auch, dass er sich beherrschen konnte, schließlich war ihr durchaus bewusst, was ein Biss von ihm mit Damon anstellen würde! Sie hatte ihn schon einmal fast verloren deswegen, Al wollte und würde das nicht noch einmal durchstehen!

Die Worte von Alex holten sie dann endgültig wieder aus der Versenkung, sodass die emotionale Schwärze von ihr abfiel und sie sich wieder fassen konnte. Der muskulöse Dunkelhaarige, der wirklich der Hauptgrund für ihren guten Zustand momentan war, war ihr eine wirklich große Hilfe gewesen und war es auch immer noch. Er hielt ihr die Stange und ließ nicht zu, dass sie erneut dem Schmerz und der Demütigung nachgab, obwohl es ihn selbst beinahe zerriss vor Wut. Sie konnte es an seinen mahlenden Kieferknochen sehen. Sie standen leicht aus seinen Wangen und zeugten von seiner außergewöhnlichen Selbstbeherrschung. Der Tanz wurde langsam zweiseitig, anstatt sich nur von ihm über das teure Parkett 'schleifen' zu lassen, doch schnell kam der kleinen Blondine ein Gedanke, den sie augenblicklich umsetzen wollte. Sie schnappte sich also die Hand ihres Gegenübers und verschwand mit Alex aus der Menge. Bewusst nahm sie außerdem die zweite Tür, die aus dem Ballsaal zurück in die Empfangshalle führte, denn so hatte sie die Front der Treppe nicht wieder genau vor der Nase.

Unterhalb dieser befanden sich einige Türen, wie sie vorhin schon gesehen hatte, und nun suchte die zierliche Hybridin nach einer, die zu einem Badezimmer führte. Schnell war dann auch eines gefunden, und sobald die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel, schloss Al sie ab. Ein Blick in den Spiegel verriet ihr daraufhin, dass sie gar nicht so schrecklich aussah wie gedacht. Ein Hoch auf wasserfestes Make-Up! Es bedurfte nur ein paar kleiner Wischer mit einem feuchten Tuch und nur wenig später war auch alles wieder nachgebessert. Dann wandte sich die junge Frau zu ihrem Retter um und schenkte ihm ein umwerfendes Lächeln, bevor sie die Hände um sein Gesicht legte und seine dunklen Augen mit ihrem Blick fesselte.

"Du bist wirklich ein Geschenk, weißt du das? Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun würde. Hättest du mich nicht zurückgehalten, ich... Es wäre bestimmt nicht gut für mich ausgegangen, denn ich stehe ohnehin schon auf Rebekahs Abschussliste. Ich glaube, ich zünde ihr heute aber trotzdem noch die Haare an. Ich überleg's mir noch!"

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Lucas Kendall
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Aug 29, 2014 1:33 pm

Nervös wartete er auf ihre Antwort. War es ein Fehler gewesen, Jennifer zu sagen, dass er gern mit ihr zusammen sein würde? Er wusste es nicht, aber er hoffte, dass es kein Fehler gewesen war. Sein Atem ging nur noch stockend über seine Lippen und er kam sich ein bisschen so vor, als ob der Raum plötzlich zu eng war. Es waren nur er und die schöne Blonde da und plötzlich hatte er Angst vor ihrer Antwort. Er könnte dieses zarte Band, was sie hatten, verlieren und das wäre definitiv traurig und auf eine gewisse Weise auch furchtbar. Er hatte sein weit auf sie eingelassen, hatte ihr gesagt, dass er Geister sehen und hören konnte und sie hatte ihn nicht dafür verurteilt.

Ihre Reaktion kam anders als erwartet. Sie antwortete ihm nicht verbal, sondern neigte sich viel eher zu ihm und verband ihre Lippen miteinander. Schmetterlinge explodierten in seinem Inneren und Fanfaren erklangen. Zumindest kam es ihm so vor. Luce erwiderte den Kuss vorsichtig und zärtlich und fühlte sich einfach nur gut an. Mehr brauchte er eigentlich nicht als Antwort. Er hatte eine Freundin! Wie er Jennifer für sich gewinnen konnte, war ihm selbst nicht so ganz klar. Vielleicht sollte er mal mit der Gitarre unter ihrem Fenster sitzen und für sie singen, um das Herz der Dame zu gewinnen. Gewonnen hatte sie es allerdings bereits, ganz ohne, dass er etwas dafür getan hatte.

„Ja, ich will.“, sagte sie und lächelte dabei sanft. Am liebsten würde Lucas gerade von einem Bein aufs andere hüpfen und freudig quietschende auf und ab springen wie ein aufgeregter Flummi. Das wäre aber vermutlich nicht ganz angebracht, gerade in einer Umgebung wie dieser hier. Also sah er ihr einfach in die Augen, lächelte ebenfalls und versank in ihren Augen. Seine unverletzte Hand legte er auf ihre Wange und zog sie sanft zu sich hinunter, sodass er sie küssen konnte. Der Kuss war sanft, liebevoll, wenn auch immer noch ein bisschen vorsichtig und scheu. Das alles war noch so neu für ihn, dass er sich erst noch daran gewöhnen musste.

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