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 Ballsaal

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AutorNachricht
Jennifer McQueen
Human
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Aug 31, 2014 1:14 am

Ihr zärtlicher Kuss wurde vorsichtig und auf sanfte Weise erwidert, sodass sich die blonde Frau in dem roten Kleid sicher war, dass ihre wortlose Antwort auf eine klare und deutliche Art angekommen war. Sie hatte also wieder einen Freund und eine feste Beziehung! Irgendwie war es aufregend; aufregend, etwas beängstigend aber doch zu schön, um wahr zu sein! Jennifer hatte ihr Herz schnell an den rothaarigen Studenten verloren, der sie durch seine bescheidene, aber trotzdem so herzhafte und liebevolle Art beeindruckt hatte.
Schüchternheit hin oder her, er war einfach perfekt und trotz der Tatsache, dass er Geister sehen konnte, war sie seiner Entscheidung sich für das Leben entschieden zu haben dankbar, immerhin hätte sie ihren Prinzen sonst nie kennengelernt, wie egoistisch dieser kurze, aber eben doch der Wahrheit entsprechender, Gedanke auch klingen mochte.

Die zweite Bedeutung ihrer Worte, die nach dem Kuss über ihre Lippen gekommen waren, kamen der hübschen Blondine jedoch erst jetzt in den Sinn, weswegen sie sich wirklich verlegen auf die Lippe biss. Trotzdem lächelte Lucas sie an, erwiderte ihren tiefgreifenden Blick, der sich direkt in die Spiegel seiner Seele grub und in diesen zu verschwinden schien, was aber nicht weiter schlimm war, denn dafür hatte sie das beflügelnde Gefühl der liebevollen Zuneigung zu dem jungen Mann schon viel zu sehr in Bann genommen und blendete die Welt um sie herum ein weiteres Mal aus. Die anderen tanzenden Paare schienen gar nicht mehr da zu sein. Da waren nur sie beide. Lucas and Jennifer....
Das Gefühl hatte anscheinend auch ihren Freund gefangen, denn er legte wieder seine heile Hand an Jens Wange, um das Gesicht der Älteren zu sich zu ziehen und seine Lippen mit ihren zu vereinen. Unbeirrt, doch ebenso zärtlich und liebevoll, erwiderte sie die schöne und vor allem fesselnde Berührung, die eine Ewigkeit hätte dauern können.

Doch als Mensch brauchte man immer noch Luft in der Lunge, um zu überleben und die ging Jennifer langsam aus. Es lag nicht am Kuss, sondern eher an der zu sauerstoffarmen Luft, die den Raum füllte. Anderen wollte es vielleicht nicht auffallen, aber der geübten Fotografin aus New York fiel es auf, weswegen sie die sanfte Versiegelung ihrer Lippen vorsichtig löste und Luce wieder ansah. „Wollen wir vielleicht wieder rausgehen? Ich weiß, es ist kalt, aber die Luft war dort doch um einiges besser, als hier.“, fragte sie den Rothaarigen, auf dessen Schultern inzwischen ihre Hände lagen.

tbc: Garten

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Lucas Kendall
Psychic
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Aug 31, 2014 6:58 pm

Ihr Umgang miteinander war sicherlich noch nicht so sicher, wie man es war, wenn man schon länger miteinander zusammen war, aber sie waren nun mal erst seit wenigen Augenblicken offiziell ein Paar, da konnte man wohl noch keine Sicherheit erwarten und Lucas war eh kein sonderlich sicherer Mensch. Er war schon gar nicht sicher im Umgang mit einer Frau. Sein gehirn hatte noch gar nicht richtig verarbeitet, dass er seine erste Beziehung hatte. Zum ersten mal in seinem Leben war da jemand, den er liebte und der seine Gefühle erwiderte. Sein Herz schlug schneller und schwoll in seiner Brust zu einem großen Ballon an. Hatte er sich je schon mal so gefühlt? Nicht einmal unter Drogen war er so glücklich gewesen. Die Drogen hatten ihn zwar beruhigt und ihm die Geister vom Leib gehalten, aber sie hatten ihn nie glücklich gemacht. Jetzt war er jedoch glücklich.

Sie erwiderte seinen vorsichtigen Kuss und es fühlte sich einfach nur schön an. Cloud number nine war ein Witz dagegen. Sie lösten den Kuss erst, als sie beide Luft brauchten. Ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter von einander entfernt. Lucas wollte in den wunderschönen Augen versinken und würde sich am liebsten nicht von den schokoladenbraunen Seen trennen. Sie nahmen einen einfach gefangen und man konnte rein gar nichts dagegen tun. Der Student wollte jedoch auch nichts dagegen unternehmen, sondern gab sich ganz bereitwillig der magischen Anziehungskraft hin.

Ihre Hände lagen auf seinen Schultern. „Wollen wir vielleicht wieder rausgehen? Ich weiß, es ist kalt, aber die Luft war schon um einiges besser, als hier.“, fragte sie ihn und sah ihn dabei immer noch direkt an. Er lächelte ganz leicht und nickte. „Gern. Hie drin ist es doch recht stickig.“, sagte er und löste sich, wenn auch widerwillig, von ihr. Wie selbstverständlich zog er sein Jackett aus, um es ihr erneut über die Schultern zu legen. Nachdem er auf ihre Hand und dann sie kurz angeschaut hatte, um ihre Erlaubnis einzuholen, nahm er ihre Hand. Es fühlte sich schön an, ihre warme Hand in seiner zu spüren, war seine eigene Hand dich immer etwas kalt. Gemeinsam suchten sie sich ihren Weg durch die Ballgäste hinaus in den Garten.

Tbc: Garten

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Trent Cingsley
Psychic
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Sep 02, 2014 1:15 pm

Nachdem Trent mit Luna zu dem Lied endlich einmal in einem richtigen Ballsaal getanzt hatte, beschloss die hübsche Hexe, sich noch etwas zu trinken zu holen. Der Behütete nickte nur und ließ seine Begleiterin aus den Augen, während er selber an die Bar in der Nähe ging und sich dort die Getränkekarte ansah.
Da gab es so viele verschiedene Getränke - sogar das grauenvolle Gebräu!!! - dass er sich fragte, warum Luna ausgerechnet nach draußen lief, um etwas zu trinken zu holen. Doch dort liefen immer noch die Kellner mit den Tabletts voller Champagner herum. Das war es bestimmt, was die Hexe eigentlich wollte.

Seine Augen wanderten von der Karte zu den Hinweisen mit den Zusätzen, die sich in den Getränken befand. 'Enthält Lebensmittelfarbe' oder 'enthält Koffein'.
"Wollen Sie nun etwas bestellen, oder nicht?!"
Trent blickte den Mann hinter der Bar mürrisch an. "Ich hätte gerne eine große Portion Weltfrieden! Und packen Sie es gleich in einen Beutel zum Mitnehmen", erwiderte er schnippisch, so dass sich der Mann von ihm abwandte.
Er legte die Karte zur Seite und schritt durch den Ballsaal nach draußen zur Empfangshalle. Keine Luna in Sicht. Hatte sie sich vielleicht schon ohne ihn betrunken und war kurz auf der Toilette verschwunden? Apropos: wo befand sich in diesem Monstrum von einem Haus eigentlich die Toilette? Vielleicht war sie ja mit Gold und Platin ausgekleidet. Bei diesen Superreichen wusste man schließlich nie.

Auch nach einem weiteren akademischen Viertel, das ihr Trent für die Toilette zugestanden hatte, war nicht die geringste Spur von ihr zu sehen.
Ein grauenvoller Gedanke schlich sich in seinen Kopf. Von der Empfangshalle schritt er kurz nach draußen in den Garten. Dort war jedoch auch keine Spur von der hübschen Hexe.
Allerdings sah er einige andere Leute, die sich wohl von der vielen Tanzerei oder dem vielen Champagner erholen mussten.
Auf ein etwa gleichaltriges Paar schritt er kurzerhand zu. "Hey, habt ihr meine Begleitung gesehen? Hübsch, dunkelhaarig, wunderschönes, dunkelblaues Kleid und ein fantastisches Lächeln?! Ihr Name ist Luna."
Er wartete noch kurz die Antwort von der Blondine und dem Rothaarigen ab, die leider negativ ausfiel und schritt von dem Garten wieder zurück in das Haus.

Der grauenvolle Gedanke nahm inzwischen schon genauere Formen an. Zwar konnte Trent erkennen, worauf die Formen hinauslaufen würden, doch noch verweigerte er den letzten Schritt.
Als er vor dem Haus der Mikaelsons ankam, war das erste, was er sah: Charlie, der ihn mit einem bedauernswerten Blick bedachte.
Er ignorierte ihn und die Worte des Geistes und ging zu seinem Wagen. Doch als er neben dem Chevy Impala ankam, wo er seinen VW-Bus abgeparkt hatte, entfuhr ihm ein Schrei.

"Mein Auto!!!"
Auch das noch. Erst verschwand Luna, und nun auch noch sein eisern ersparter Mad March.
"Sie sollten sich abregen, Sir Terent", sprach plötzlich die Stimme von Charlie beruhigend auf ihn ein.
Wütend fuhr er herum und hätte diesem Geist am liebsten seine Faust ins Gesicht gerammt. "Ich reg mich nicht ab. ICH REG MICH AUF!!!" Einige Flüche, die für die vorbeilaufenden Leute bei seinem Akzent kaum zu verstehen waren, folgten.

Als Trent wieder einigermaßen beruhigt und gefasst war, ging er mit langsamen Schritten wieder zu dem großen Haus zurück. Er ließ die Schultern betrübt hängen und starrte mit leerem Blick nur noch auf Weg vor ihm. Wenn seine Haare nicht so furchtbar liegen würden, wäre ihm vermutlich noch sein Zylinder herunter gefallen.

tbc: Empfangshalle
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Alex Hutson
Werewolf
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Sep 02, 2014 10:23 pm

Dachte Allison, sie konnte ihm etwas vorspielen? Mehr und mehr fasste sie sich und riss sich so sehr am Riemen, dass sie sich auf die Gegenwart konzentrieren konnte. Alex merkte es an der Tatsache, dass er seine Begleitung besser führen konnte. Aber als sie dann verschwanden und über einige Umwege in einem Badezimmer landeten, war sich Alex sicherer als je zuvor, dass es nur Maskerade war.

Das Bad war genauso luxuriös wie alles andere dieses Anwesens. Hier stand eine wuchtige, riesige Badewanne, deren Hähne vergoldet waren. Der Spiegel war ebenfalls groß, die Fliesen aus Marmor und auf Hochglanz poliert. Dekorierende Pflanzen setzten verspielte Akzente. Und Allison passte mit ihrem Kleid und ihrem überaus schönem Aussehen perfekt ins Bild.
Alex blieb an der an der Wand stehen, die Tür im Rücken und beobachtete seine kleine Schönheit, wie sie sich das Makeup erneuerte. Was taten sie hier? Was sollte dieser abrupte Sinneswandel schon wieder? Hatten sie nicht erst das Thema durch, dass er es hasste, derart umhergezogen zu werden?
Aber es war eine besondere Situation. Allison war verletzt und getroffen. Wegen Damon. Dieses Mal ließ er es ihr durchgehen. Doch wünschte er sich dennoch Aufklärung.

Als Al dann vor ihm stand und sein Gesicht umfasste, strahlte sie ihn an und ihre Worte waren locker, dankbar und ließen Alex leise grummeln und die Stirn runzeln.
Sie spielte nur. Sie spielte ihm die Gefasste, die Toughe vor. Gerade eben hatte sie noch traurig und am Boden zerstört in seinen Armen gelegen. Fassungslos über das Treiben ihres Geliebten. Und jetzt? War das ihre gute Miene zum bösen Spiel?

Wie konnte Damon sie nur verletzten, ihr derart schaden? Er würde ihr niemals etwas Derartigen antun. Er besaß Ehre. Damon war ein Nichts. Und er würde ihm am liebsten nach wie vor tot sehen. Das Verlangen, ihr das zu zeigen war übermächtig. Allison war stark und das zeigte sie ihm gerade. Dabei musste sie das seinetwegen gar nicht, auch wenn er ihre Stärke liebte.

"Ich würde dich nie derart verletzen", sagte er, ohne auf ihre Worte einzugehen und umschlang sie mit einem Arm um ihre Taille und zog sie an sich. Er nahm ihren betörenden Duft wahr, hörte ihren Herzschlag.
Mit der freien Hand strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht und musterte Allison genau. Als wenn er Spuren eines sichtbaren Schmerzes erwarten würde.

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Stefan Salvatore
Vampire
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Sep 03, 2014 8:41 pm

cf: Mikaelson Mansion

Er hatte gerade weiß Gott genug andere Dinge im Kopf, als dass er sich über die Freuden eines solchen Ballabends, die er unter anderen Umständen und im Falle von anderen Gastgebern gerne genossen hätte, zu ergötzen. Er hatte nämlich nicht nur ein Problem damit, dass sie herzitiert, hier festgehalten wurden und sich mit dem merkwürdigen Verhalten von Klaus, das sicher nur ein Deckmantel für etwas viel Schlimmeres war, abfinden mussten, nein! Er musste sich auch noch mit einem gefühllosen Damon, der noch dazu Spielchen mit Rebekah - Wie könnte es noch schlimmer kommen?! - am Laufen zu haben. Mal ganz davon abgesehen, dass er sich Sorgen um Allison machte. Das Schauspiel seines Bruders schien ihr mehr als einfach nur zugesetzt zu haben, und so stark sie sonst auch sein mochte, er wusste, dass sie das nicht einfach so wegstecken können würde! Dafür kannte er den aufmüpfigen Blondschopf, der sich zu gern mit den falschen Leuten anlegte, einfach schon zu gut. Außerdem manifestierte sich seine Sorge um die Hybridin noch mehr, da er sie in dem großen Ballsaal nirgends ausmachen konnte.

Stefan Salvatore war von jeher ein guter Tänzer und schaffte es, sich trotz seiner rotierenden Gedanken keinen Fehler in der Schrittfolge zu leisten. Dennoch hatte er Elena dabei nicht bedacht, denn nach ihrer anfänglichen Verwunderung über seine Aufforderung zum Tanz - Ja, er tanzte tatsächlich nie von sich aus, weshalb ihre Haltung gerechtfertigt war! - bemerkte sie natürlich, dass er mit seinem Kopf ganz woanders war, als sie ihn genauer betrachtete. Das war aber auch nicht weiter schwer, denn es gab niemanden auf der Welt, der ihn noch besser kannte, als seine große Liebe. Immer noch hallten ihre Worte darüber, dass sie vielleicht doch noch das Beste aus diesem schrecklichen Abend machen konnten, in seinen Ohren wider und er spürte die Nachwellen des Kusses auf seiner Schulter, doch er konnte dem dennoch nichts abgewinnen. Er war ganz anderer Meinung!

"Tut mir leid, das glaube ich nicht." bekannte sich der Vampir leicht kopfschüttelnd zu seiner Meinung. "Du hast gesehen, was bisher vorgefallen ist, und der Ball hat noch nicht mal richtig angefangen, wobei trotzdem schon genug Alkohol geflossen ist und noch weiter fließen wird. Ich rechne mit dem Schlimmsten und sei dir sicher, dass ich einen Scheiß drauf gebe, was Klaus will. Sobald ich das Gefühl habe, dass dir etwas passieren könnte, werden ich Caroline, Matt und dich einpacken und sofort von hier verschwinden. Danach knöpfe ich mir Damon vor, wenn er so weitermacht. Ich habe befürchtet, dass die Sache eskalieren würde. Das muss es doch immer zwangsläufig bei ihm!"

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Allison Maxwell
Hybrid
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Sep 03, 2014 9:55 pm

Al wusste nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollte, denn sie hatte eigentlich mit einer ganz anderen Reaktion gerechnet. Sie hatte ihre Worte eben absolut ernst gemeint, und sie dachte auch, dass sie Alex das unmissverständlich klargemacht hatte, aber außer einem mürrischen Brummen und einer gerunzelten Stirn bekam sie keine Antwort. Ihre Hände fühlten die Wärme seiner Haut und wanderten irgendwann schließlich nach hinten in seinen Nacken, wo ihre Finger von allein damit anfingen, seinen Haaransatz zu kraulen, während sie den Werwolf genauer betrachtete. Auch er musterte sie, aber das blendete sie weitestgehend aus, das würde sie im Moment nämlich nur ablenken! Ihr Lächeln von vorhin war verschwunden, doch als sie die versteckte Sorge und das Verständnis in seinen dunklen Augen  erkannte, kam es nur noch breiter und ehrlicher zurück, ließ das helle Blau ihrer Seelenspiegel regelrecht erstrahlen. Es sollte auch eine bestechende Entschuldigung sein, denn für einen kurzen Moment hatte es so ausgesehen, als würde sie gleich eine heftige Standpauke überrollen, obwohl der kleine Blondschopf keine Ahnung hatte, was sie sich hätte zu Schulden kommen lassen können, doch dem war dann seltsamerweise doch nicht so.

Bei dem intensiven Blick des muskulösen Dunkelhaarigen wollte Allison ihr Gesicht an dessen Brust verstecken. Es ließ sie nämlich zumindest denken, dass sie dadurch ihren Schmerz und die zutiefst verletzenden Bilder von vorhin vergessen zu können. Es würde ihr gut tun und sie mochte den herben männlichen Geruch ihres Freundes. Er beruhigte sie und bildete so einen massiven Gegensatz zu Damon… Ja, Damon. Er war der Grund für ihr Gefühlschaos und sie wusste, dass ihre Begleitung für diesen Abend sie nur zu gerne rächen würde.

"Ich würde dich nie derart verletzen", meinte Alex dann, nachdem er sie plötzlich mit einem Arm umfasst und fest an sich gezogen hatte. Eine seiner Hände strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und ließ die zierliche Hybridin dadurch sprachlos werden. Lediglich ein Seufzen entkam ihr, denn sie war überwältigt von der Ehrlichkeit in der leisen, aber dennoch festen und unumstößlichen Stimme des Werwolfes. Sie zweifelte keine Sekunde an seinen Worten, und kurz wünschte sich Al, dass es wirklich so einfach sein sollte. Warum nicht die Gefühle für Damon verdrängen, bis sie verschwanden, und sich voll und ganz auf Alex einlassen? Nichts lieber als das, denn dass sie und der ältere Salvatore als Paar nichts Anderes als pures Chaos und Zerstörung waren, war kein Geheimnis mehr! Dennoch war das unmöglich! Sie liebte den egozentrischen und schwer gefühlsgeschädigten Vampir einfach zu sehr, um das tun zu können. Auch wenn es vermutlich für sie alle das Beste wäre. Andererseits könnte sie nicht mit sich vereinbaren, dass sie ihre große Liebe ohne Emotionen auf die Welt losließ, ohne auch nur im Ansatz versucht zu haben, ihm zu helfen.

"Es tut mir leid…", war für einen kurzen Moment alles, was die kleine Blondine über die Lippen brachte, was wohl Antwort genug sein sollte. Dann atmete sie noch einmal tief durch und setzte zu dem an, was sie eigentlich sagen wollte. "Ich weiß, du verstehst das vermutlich nicht, aber er bedeutet mir sehr viel. Selbst wenn er sich so aufführt, wie du ihn zuvor gesehen hast. Das Problem ist, dass er aus irgendeinem Grund seine Gefühle abgestellt hat. Er ist sonst nicht so und… Mir ging es vor kurzem ähnlich, aber er hat mir geholfen und dafür gesorgt, dass ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkomme. Zumindest das bin ich ihm schuldig und wenn er wieder normal ist, kann er mir gerne sagen, wie es in seinen Augen um unsere Beziehung steht. Wenn er damit abgeschlossen hat, schön… Ich würde es akzeptieren. So einfach aufgeben kann ich ihn aber nicht, weil er mir trotzdem mehr als einmal eine unbeschreiblich große Hilfe war. Das ändert aber nichts an den Gefühlen, die ich für dich habe. Glaub mir, ich wünschte, es wäre anders… Leichter…"

Ein weiteres Mal seufzend löste sich Al von ihrem Gegenüber und stand nur eine Sekunde später an der Tür, hatte den Griff in der Hand. Sie wollte sich gerade zu dem Werwolf hinter sich umdrehen und ihn bitten, einfach mitzugehen und sie nicht allein zu lassen, da drang ihr eine nur allzu bekannte Stimme gedämpft ans Ohr, doch was sie da hörte, ließ sie beinahe augenblicklich explodieren! Jetzt wusste sie wenigstens, warum Damon auf einmal so verrückt spielte!

"Wie kann sie es wagen?! Dafür zünde ich sie ganz sicher an! Vor all den Leuten hier, das schwör ich!"

tbc: Mikaelson Mansion
 

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Ballsaal   Do Sep 04, 2014 6:08 pm

Cf: Kaminzimmer

Die Brünette blickte Kol verwirrt an. "Schön, dass diese Musik wenigstens einer von uns witzig findet", meinte sie. Er fand Schlagermusik nicht witzig sondern eher, das, das Verity' s Mutter meinte, das Michael Buble nicht aus Mystic Falls sei. Der Urvampir selber kannte sich mit Schlagermusik nicht sonderlich gut aus. Deshalb sagte er dazu auch nicht viel.

Anscheinend hatte sie nichts dagegen, das Verity seine Musik auslieh. "Gern. Wenn du magst, kann ich dir mal 'It's Time' von Michael Bublé ausleihen. Aber ich hab auch noch andere CDs zu hause", erwiderte sie. Der Brünette nickte. „Klar, warum nicht,“ meinte er. Naja, ein paar Lieder von Michael Buble kannte er aber nicht alle. Von daher war dieser Musiktausch doch eine gute Idee.

Schließlich betrat der Urvampir mit Verity den Ballsaal. Er schaute sich um. Bisher kannte der Brünette niemanden der auf der Tanzfläche war. Plötzlich jedoch roch er einen fiesen Werwolfsgeruch. Er wandte seinen Kopf zu dem dunkelhaarigen und verzog das Gesicht. Sogar Werwölfe waren hier. Das war bestimmt Nik' s Werk gewesen. Er hatte mit dem Vieh etwas vor, davon war er überzeugt gewesen. Kol hoffte nur, das es hier nicht zu viele Werwölfe waren. Den dann würde er durchdrehen.

Nun wand Kol sich Verity wieder zu und begleitete sie auf die Tanzfläche. Dabei versuchte er sich zusammen zureißen um keinen Mist zu bauen. Er legte eine Hand auf ihre Taille und die andere Hand legte der Urvampir in ihre andere Hand. Sie hatten Glück und es wurde tatsächlich Michael Buble' s „You and I“ gespielt. Daraufhin grinste er sie an. „Siehst du wir hatten doch Glück gehabt mit der Musik,“ meinte er. Dabei führte der Brünette sie langsam über die Tanzfläche.

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Alex Hutson
Werewolf
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Sep 05, 2014 9:36 pm

Allison war für ihn so unglaublich wichtig geworden. In diesem Moment stellte er das einmal mehr fest. Im Sturm hatte sie sein Herz erobert und ihm einfach mit sich gerissen. Schneller als gedacht, hatte er sich in ihren Kreisen befunden und war ein Teil des Lebens in Mystic Falls gewesen. Dabei sollte es eigentlich kein langer Aufenthalt werden. Nun aber wollte er nirgendwo anders mehr sein, als hier bei Allison. Sie machte sein Leben wieder bunter und brachte ihn zum Lachen und zu vielem anderen mehr. Wie konnte er da noch gehen, wenn er ihr so verfallen sie sein Heilmittel für seine Vergangenheit war?

Umso mehr machte es ihn rasend, dass Damon sie derart verletzte und ihre Welt in Form eines Kartenhauses immer und immer wieder zum Einsturz brachte. Er würde noch auf sein Grab spucken, würde es nicht bald anders werden und sich eine Änderung einstellen würde.
Deswegen sagte er ihr auch, dass er ganz anders sein würde. Dass er sie niemals derart verletzen würde. Das meinte er ernst.

Allison schien das auch zu verstehen. Vielleicht verstand sie auch, was das bedeutete. Dass sie ihm so viel bedeutete.
Sie seufzte, während er sie einfach eng an sich geschmiegt hielt und zu ihr hinab sah.
Was sie sagte, ließ seine Miene wieder steinern werden.

"Denk dran, dass du nicht mit jemanden zusammen sein solltest, nur weil du ihm etwas schuldest", sagte er eine Spur härter. "Und sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt."

Es tat weh, dass sie so einem Typen derart verfallen war und dass er sie leiden sah. Und er konnte nichts dagegen tun. Gleichsam war es nie schön, zurück gestoßen zu werden. Hatte er sich nicht gesagt, es sein zu lassen? Er wollte doch eine Freundschaft aufbauen und nicht wie ein Hund an ihrem Rücken kleben. Wenn sie es ihm nur nicht so verdammt schwer machen würde! Und dieses Verlangen war ständig da. Auf seiner Seite und nochmal so stark auf ihrer Seite. Sie sendete ihm Signale und blockte ihn im nächsten Moment wieder ab. Sie sollte sich langsam mal entscheiden und aufhören zu spielen.

"Wie kann sie es wagen?! Dafür zünde ich sie ganz sicher an! Vor all den Leuten hier, das schwör ich!"

Allison hatte sich gelöst und war schon an der Tür, als sie laut fluchte und schließlich hinaus stürmte. Egal, was sie gehört hatte, Alex war das entgangen. Dafür war er zu sehr mit seinem gekränkten Stolz beschäftigt.
Dennoch lief er ihr nun hinter. Ihre Worte waren nicht gut und er ahnte Schlimmes. Wenn es hier nicht zu einem handfesten Drama werden sollte, dann musste er sie davon abhalten, vor all den Menschen eine Szene zu machen und zu offenbaren, was sie war. Ganz zu schweigen von Niklaus.

"Allison! Nicht!", zischte er ihr zu, als er sie im Laufen erreichte und fest an ihrem Arm packte. "Bleib bei Sinnen!"

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Verity Hunt
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Sa Sep 06, 2014 10:33 am

cf: Kaminzimmer

Kol war schon recht merkwürdig für einen Typen, den Verity eigentlich in die Schublade 'reicher Schmarotzer mit Tendenz zum Serienkiller' gesteckt hatte. Es schien ihr fast, dass er genau wusste, was sie von ihm hielt und daraufhin alles versuchte, ihre Meinung von ihm in ein besseres Licht zu rücken.
Zugegeben: wenn das der Wahrheit entsprach, waren seine Bemühungen von Erfolg gekrönt. Zwar konnte er nichts an der Tatsache ändern, dass er von vornherein in dieser Schublade gelandet war – und er lungerte auf die eine oder andere Weise immer noch darin herum. Allerdings hielt die Schülerin die Schublade nicht für ganz so schlimm wie am Anfang. Offenbar hatten auch reiche Schnösel, die schon einige Leichen im Keller zu liegen hatten, auch etwas Gutes und Nettes an sich.

Der Brünette schien einverstanden mit dem Vorschlag, sich mal ein paar von ihren CDs auszuleihen.
„Klar, warum nicht“, sagte er zu ihr.
Verity überlegte, welche von ihren CDs Kol wohl mögen würde.
Sie hatte ja nicht nur CDs von Michael Bublé im Schrank zu stehen. Nein, zwar hatte sie von diesem tollen Sänger sämtliche CDs zu hause – aber ihr CD-Schrank quoll eigentlich förmlich über von verschiedenen CDs.
Hauptsächlich waren es Soundtracks zu Filmen, die sie noch hatte. Aber wenn, dann doch bitte die Scores oder die OSTs. Denn im Gegensatz zu den normalen Soundtracks, die hauptsächlich die in den Filmen gespielten Lieder beinhalteten, war auf den Scores nur die originale Tonspur des Films enthalten.
Ob der Brünette wohl die Musik von Hans Zimmer gut fand? Er hatte schließlich die Musik von The Da Vinci Code und Illuminati komponiert.

Während sie nun langsam auf die Tanzfläche schritten, ging Verity in Gedanken ihre ganzen CDs durch.
Sie wurde erst wieder von dem Gedanken von Matchbox Twenty zurück zu dem Ball gerissen, als Kol einen dunkelhaarigen Mann ansah. Doch es war mehr die Art, wie er den Unbekannten ansah, der Verity ins Hier und Jetzt zurück holte.
Wenn Blicke töten könnten, dachte das junge Mädchen und musterte den Dunkelhaarigen, der mit einer Blondine tanzte, nun ebenfalls.
Er war knapp so groß wie Kol und etwas, an der Art, wie er sich bewegte, machte Verity deutlich, dass sie dem Typ im Dunkeln lieber nicht über den Weg laufen würde.
Ihre Begleitung schien ihn auf eine gewisse Weise zu kennen … und dennoch … die Schülerin war sich ziemlich sicher, dass Kol noch nicht mal den Namen von dem Typen kannte. Es war bei dem Brünetten vielmehr eine Abneigung gegen Personen, die so waren WIE dieser dunkelhaarige Typ. Wie ihre eigene Abneigung gegen Personen in bestimmten Schubladen.

Doch dann wandte er sich von dem Mann ab und versuchte sich wieder auf den Ball zu konzentrieren. Aber Kol sah aus, als ob er sich dafür ziemlich zusammenreißen musste.
Kurz zuckte Verity zusammen, als der Brünette seine Hand auf ihre Taille legte.
Reiß dich zusammen, Veri!!! Ihr seid unter Menschen, er kann dich hier nicht einfach so umbringen!
Sie beruhigte sich wieder etwas und sie legte ihre rechte Hand in seine Handfläche und ihre linke auf seine Schulter.
Kurz grummelte sie. „Du bist viel zu groß“, sagte sie leise zu ihm. Mit ihren 1,62 Metern war sie knapp 20 Zentimeter kleiner als ihre Begleitung. Doch Schuhe mit Plateausohlen besaß sie nun einmal nicht. Vor allem nicht mit so viel Plateau.

Langsam bewegten sich die zwei im Takt der Musik.
Plötzlich erklangen aus den Lautsprechern, die sich unter dem ganzen Schmuck im Ballsaal befanden, einige Takte von einem Klavier.
„Das …“ Verity brauchte bei bestimmten Liedern nicht mehr als fünf Sekunden, um bereits zu wissen, welches Lied gespielt wurde und von wem es war. So auch bei dem Lied, welches nun lief. Und noch bevor 30 Sekunden des Liedes um waren, ertönte bereits der Teil, welches dem Lied seinen Namen gab.
„Here we are, on earth together. It's you and I“, klagen die ersten Töne des besten Sängers im ganzen Universum durch den Ballsaal.
Verity hatte das Gefühl, gleich zu zerschmelzen, wenn sie Kol nicht festgehalten hätte. Ihre Augen leuchteten förmlich, weil sie so glücklich war. Jedes Mal, wenn sie diese fantastische Stimme hörte, fühlte sich das Mädchen wie im siebten Himmel. Und dabei war es egal, ob nun ein langsames oder ein schnelles Lied von Michael Bublé lief.

Sie blickte zu Kol hinauf, der sie angrinste. „Siehst du, wir hatten doch Glück gehabt mit der Musik“, sagte er leise zu ihr und glitt mit ihr gemeinsam durch den Ballsaal.
Während des gesamten Liedes sprach Verity kein Wort mehr. Und erst, nach fast ewigen vier Minuten, die ihr viel zu kurz vorkamen, fand sie ihre Sprache wieder.
„Das ist der schönste Abend seit langem.“ Es war eine Sache, sich in seinem Zimmer das Lied 'You and I' in Dauerschleife anzuhören. Doch etwas anderes war es, wenn man genau dieses Lied hörte, während man über die Tanzfläche eines Balls schwebte und eine Begleitung hatte, die hervorragend tanzen konnte.
„Du kannst echt toll tanzen.“

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Ballsaal   So Sep 07, 2014 11:21 pm

Cf: Mikaelson Mansion

"Tut mir leid, das glaube ich nicht. Du hast gesehen, was bisher vorgefallen ist, und der Ball hat noch nicht mal richtig angefangen, wobei trotzdem schon genug Alkohol geflossen ist und noch weiter fließen wird. Ich rechne mit dem Schlimmsten und sei dir sicher, dass ich einen Scheiß drauf gebe, was Klaus will. Sobald ich das Gefühl habe, dass dir etwas passieren könnte, werden ich Caroline, Matt und dich einpacken und sofort von hier verschwinden. Danach knöpfe ich mir Damon vor, wenn er so weitermacht. Ich habe befürchtet, dass die Sache eskalieren würde. Das muss es doch immer zwangsläufig bei ihm!" sagte Stefan mit fester Stimme. Elena wäre beinahe bei seinen Worten zusammengezuckt. Sie sah ihren Freund nicht gerne so aufgebracht, sie wollte den Schmerz und die Verzweiflung über ihre Situation nicht so an ihm nagen sehen aber was konnte sie dagegen schon tun? Rein gar nichts, doch sie würde bestimmt nicht zulassen dass er sich unüberlegt gegen Klaus stellte! Die Doppelgängerin atmete tief durch und sah ihm eindringlich in die grünen Augen. Trotz ihres ernstes Gesprächsthemas und der drückenden Stimmung schwebten sie über das Parkett, als wäre nie etwas gewesen, doch wirklich genießen konnte sie es nicht.

„Stefan du wirst nichts Dummes oder Unüberlegtes tun! Klaus wird mir nichts tun, er braucht mich lebend, das weißt du also bin ich vermutlich sicherer als jede andere Person auf diesem Ball“ sagte sie leise. „Ich will nicht, dass du dich in Gefahr bringst… wir müssen auch bei Damon aufpassen, du weißt wie er ist wenn er seine Gefühle abgeschalten hat. Er ist unberechenbar und ich…“ Elenas Stimme brach ab. Allein der Gedanke daran was alles passieren konnte und vielleicht auch würde. Das alles war eine einzige Katastrophe und die Dunkelhaarige wollte einfach nur mehr dass dieser Horror endlich ein Ende hatte. Der Tag den sie und Stefan bei sich zu Hause verbracht hatten war so wundervoll gewesen, so normal, dramenfrei und entspannend, doch das Traurige war, das solche Zeiten mittlerweile Seltenheiten waren. Dass man für jede einzelne Sekunde der Ruhe kämpfen musste und langsam aber sicher wollte und konnte Elena nicht mehr.

Seufzend lehnte sie ihre Stirn an Stefans Schulter und schloss für einen Augenblick die Augen. Sie war aufgewühlt und vollkommen fertig. Sie wollte hier weg, weg von dem Ball, weg aus Mystic Falls, weg von all dem Drama, aber das war nun mal ihr Leben und eine Flucht stand nicht zur Auswahl. „Ich will das alles nicht mehr, Stefan…“ hauchte sie, immer noch an seiner Schulter.

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Ballsaal   Mo Sep 08, 2014 8:06 pm

Verity zuckte für einen Moment zusammen, nachdem er seine Hand auf ihre Taille gelegt hatte. Der Brünette lächelte sie an. „Du bist viel zu groß“, meinte sie. Aus seinem Lächeln wurde schließlich ein grinsen. „Ich könnte dich hoch heben. Damit du genau so groß bist, wie ich oder du kaufst dir High – Heels. Ich glaub aber das ist nicht dein Stil,“ meinte er. Beim tanzen merkte man erst richtig den Größenunterschied, der beiden. Jedoch konnte man irgendwie damit leben.

Gedankenverloren tanzte er mit ihr über die Tanzfläche. Bis er schließlich eine Blondine hörte, die meinte, seine Schwester vor allen Leuten anzünden zu müssen. Kol blickte sie wütend an und musste sich ein knurren unterdrücken. Dabei merkte er nicht, das er seine Begleitung fester an sich drückte. Rebekah nervte schon mal aber keiner wagte es seine Schwester anzuzünden! Am liebsten würde er diese Frau auf halten. Jedoch wollte er diesen wunderschönen Moment mit Verity nicht zerstören. Deswegen hoffte er, das jemand anders diese Verrückte aufhalten würde.

Erst als die Brünette ihn wieder aus seinen Gedanken holte blickte er sie an. „Das ist der schönste Abend seit langem.“ meinte sie. Kol nickte. „Meiner ist es auch,“ erwiderte er. Bei den ganzen anderen Bällen, die er erlebt hatte, waren seine Begleiterinnen nach dem Ball immer seine Mahlzeit geworden. Dieses mal jedoch war es etwas anderes. Verity' s Augen leuchteten richtig, als die Musik von Michael Buble erklang. Erst nachdem das Lied zu ende war fing sie wieder an zu reden. „Du kannst echt toll tanzen.“ sagte sie. Der Urvampir grinste sie an. „Danke,“ erwiderte er. Kol hatte auch genug Zeit dafür gehabt um richtig tanzen lernen zu können. „Möchtest du nochmal tanzen oder sollen wir etwas anderes machen?“ fragte er. Bei dem ganzen Haufen von Übernatürlichen Wesen die hier rumliefen, wollte er sie nicht aus den Augen lassen. Zu mal er nicht wusste ob es heute noch irgendeine böse Überraschung gab.

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Verity Hunt
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Sep 09, 2014 9:14 am

Kol schien erst jetzt richtig klar zu werden, wie groß er im Vergleich zu Verity war. Er scherzte damit, dass er sie hochheben könne.
Doch das junge Mädchen schüttelte ihren Kopf. "Da gibt es drei Punkte, die dagegen sprechen. Erstens: wenn du mich hochhebst, kannst du nicht richtig tanzen. Zweitens: das sähe absolut dämlich aus und der wichtigste und dritte Punkt: du und ich wären das Gespött des ganzen Ballsaals. Und darauf leg ich keinen Wert."
War schon schlimm genug, dass Helena Murphy mit ihren 1,80 Metern ebenfalls im Ballsaal umherschwirrte und mit ihrer goldgelockten Mähne wie die Wiedergeburt von Aphrodite aussah. Ganz zu schweigen von ihrem Kleid, welches ebenfalls wie das einer Göttin aussah.

"… oder du kaufst dir High Heels. Ich glaub aber, das ist nicht dein Stil", sagte Kol zu ihr und sie blickte kurz hinunter auf ihre eigenen eisblauen Schuhe. Sie war schon froh, dass sie in diesen knapp 8-Zentimeter-Absatzschuhen laufen konnte.
Als sie den Brünetten heute morgen getroffen hatte, hatte sie nur flache Turnschuhe an. Bequem und günstig.
"Da liegst du verdammt richtig. Wieso müssen sich eigentlich immer alle größer machen, als sie sind?!", fragte sie sich selber. Einen besseren Eindruck hatte sie von solchen Frauen mit High Heels auch dann nicht. Sie landeten ja doch wieder in derselben Schublade wie zuvor. Höhere Schuhe änderten schließlich nichts an den inneren Werten.

Als sie beim Tanzen von ihrer Begleitung schließlich fester an diesen gepresst wurde, schaute sie kurz fragend zu Kol hinauf. Doch der schien mit seinen Gedanken - wütende Gedanken, wenn der Gesichtsausdruck sie nicht trog - bei einer anderen Person im Raum zu sein.
Wenn Blick töten könnten, dachte sie erneut.
Doch der Brünette wandte dann seinen Blick ab und konzentrierte sich wieder auf den Tanz.

"Meiner ist es auch", sagte Kol zu ihr, als Verity meinte, dass dies seit langem der schönste Abend war, den sie erlebte.
Nach den ganzen Todesblicken, die er verteilte, konnte sie ihm das nicht so richtig glauben.
"Möchtest du noch mal tanzen oder sollen wir etwas anderes machen?", fragte er sie.
Sie blickte sich kurz im Ballsaal um und ging einige Schritte zurück, damit sie die Oberzicke von einer Aphrodite nicht entdeckte.

Sie deutete mit ihrem Kopf auf den Mann, den ihre Begleitung zuerst mit seinen Blicken umgebracht hatte.
"Dieser Typ da … wenn du ihn noch nicht mal kennst, wieso kannst du ihn nicht leiden?", fragte sie ihn und überbrückte die letzten Meter bis zur Bar, um sich dort die Karte anzusehen.
Von dem vielen Champagner war ihr immer noch schwummrig.
"Du hast ihn vorhin angesehen, als hättest du ihn am liebsten umgebracht." An den Typen hinter der Bar gewandt, sagte sie: "Einen alkoholfreien Cuba Libre, bitte."
Zuerst schaute der Bartender sie nur fragend an. "Also nur eine Cola, meinen Sie?!"
Verity nickte und blickte wieder zu Kol, von dem sie sich noch immer eine Antwort erhoffte. "Nun?!"

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Ballsaal   Mi Sep 10, 2014 2:30 pm

"Da gibt es drei Punkte, die dagegen sprechen. Erstens: wenn du mich hochhebst, kannst du nicht richtig tanzen. Zweitens: das sähe absolut dämlich aus und der wichtigste und dritte Punkt: du und ich wären das Gespött des ganzen Ballsaals. Und darauf leg ich keinen Wert." meinte sie. Nachdem Kol gesagt hatte, das er sie hochheben könnte. Er grinste sie an. Der Brünette könnte auch tanzen, wenn er Verity hochheben würde. Das war für ihn kein Problem. Schließlich beugte er sich zu ihr nach unten so, das seine Lippen leicht ihr Ohr berührten. „Es wäre mir sowas von egal, wenn es dämlich aussähe oder sie uns auslachen würden,“ hauchte er ihr flüsternd zu. Wen sie, sie auslachen würden, gäbe es später ein paar Tote. Das musste Verity aber nicht erfahren. Kol glaubte aber auch nicht, das es ausgelacht wurden.

Kol fragte sie was sie jetzt machen wollte. Sie blickte einmal durch den Ballsaal. Er hatte die Vermutung, das sie eine bestimmte Person suchte. Der Urvampir hatte auch Recht. Verity deutete auf das Werwolfsvieh. Er fragte sich jedoch was sie damit sagen wollte. "Dieser Typ da … wenn du ihn noch nicht mal kennst, wieso kannst du ihn nicht leiden?", fragte sie. Dem Brünetten wurde es unangenehm. Kol konnte ihr nichts von diesen Dingern erzählen. Also musste er sich etwas ausdenken."Du hast ihn vorhin angesehen, als hättest du ihn am liebsten umgebracht.", meinte sie. Das stimmte auch. Diesen Kerl wollte er auch sofort auseinander nehmen. Er hatte hier nichts zu suchen.

Die beiden gingen zur Bar hinüber. Verity bestellte sich eine Cola. Währenddessen schnappte er sich ein Glas Champagner. Obwohl er den starken Drang hatte etwas härteres zu trinken. Kol wollte aber nicht nach Whiskey riechen. Deswegen lies er es sein. In der Zeit wartete die Brünette auf eine Antwort von ihm. "Nun?!" meinte sie. Der Urvampir nahm einen Schluck aus dem Glas und fing dann an zu reden. „Es gibt halt Personen, wo ich von Anfang an weiß die ich nicht leiden kann. Schau dir den doch mal an! Er könnte hier doch glatt eine Schlägerei anfangen und das würde Rebekah gar nicht gefallen,“ antwortete er. Kol betete, das seine Notlüge ihm abgenommen wurde.

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Verity Hunt
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Sep 10, 2014 4:20 pm

"Es wäre mir so was von egal, wenn es dämlich aussähe oder sie uns auslachen würden", hauchte Kol in ihr Ohr, während er sich zu ihr hinunter beugte.
Verwundern tat dies die Schülerin nicht im Geringsten. Der Brünette war eher der Typ, dem alles egal war. Solange er seinen Spaß dabei hatte, konnte sogar ein Erdbeben ihm nichts ausmachen. Ihn schien wahrlich nichts zu erschüttern.
Im Sinne von: ich kam, sah und war der Mittelpunkt von allem. Und allen, denen das nicht in den Kram passt, landen in meinem Leichenkeller.
"Vielleicht ist es dir egal. Aber ich geh noch zur Schule. Du ahnst nicht, wie lange so was einem noch nachhängt", sagte Verity zu ihm.

Die Frage nach der Abneigung gegen Mr. Unbekannt war ihrer Begleitung ziemlich unangenehm. Das Mädchen konnte förmlich sehen, wie sich die Zahnräder in Kols Kopf drehten, um eine vertretbare Lüge zu produzieren.
Während sie ihre Cola trank, schnappte sich der Brünette ein Glas Champagner und überlegte weiter.
Verity war langsam gespannt, welche Lüge er ihr wohl dieses Mal präsentieren würde.
Schließlich nahm Kol einen Schluck von dem Champus und präsentierte die Lüge, die seine Zahnräder vervollständigt hatten.

"Es gibt halt Personen, wo ich von Anfang an weiß, dass ich die nicht leiden kann."
Kurz musterte die Schülerin sein Gesicht. Was er sagte, machte Sinn. Vor allem jemand wie sie, die in anderen Personen wie in offenen Büchern lesen konnte, konnte das Gesagte nachvollziehen. Und dennoch blieb ihr die Gewissheit, dass es zwar stimmte, was er sagte - aber das dies nicht unbedingt der Grund für seinen wütenden Blick war. Er war noch wegen einer anderen Sache sauer auf den Typen.
"Ich weiß, was du meinst. Instinktives Bauchgefühl würdest du das wohl nennen", meinte sie und nippte an ihrer Cola.

"Schau dir den doch mal an!"
Wie befohlen richtete Verity ihr Augenmerk wieder auf den Unbekannten und unterzog ihn somit einer genaueren Prüfung.
"Er könnte hier doch glatt eine Schlägerei anfangen und das würde Rebekah gar nicht gefallen", fuhr Kol fort, während das Mädchen inzwischen nach einer passenden Schublade suchte, wo Mr. Unbekannt reinpassen würde.
Ihre Meinung von vorhin bestätigte sich nur noch einmal. Mr. Unbekannt landete ohne weitere Zweifel in der Schublade 'bloß nicht im Dunkeln über den Weg laufen'.

Allerdings schien er nicht der Typ zu sein, der grundlos eine Schlägerei anfing. Also schüttelte sie ihren Kopf.
"Nein, da irrst du dich. Er ist zwar auf eine Art und Weise gefährlich - doch er wirkt nicht so, als ob er irgendwo reinplatzt und eine Schlägerei anfängt." Sie schluckte wieder etwas von ihrer Cola hinunter. "Im Gegensatz zu dir", entfuhr es ihr leise.

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Allison Maxwell
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mo Sep 15, 2014 9:00 pm

Natürlich war es Alex nicht möglich, dasselbe zu hören wie sie, dafür war sein Gehör nicht fein genug, doch er wusste sofort, dass Feuer am Dach war, als er seine Begleitung losstürmen sah und zeitgleich wie einen Rohrspatz schimpfen hörte. Er stürmte ihr ohne zu zögern hinterher, doch das bemerkte Al zuerst gar nicht. Viel zu gefangen war sie in ihrer Wut, die sie schlicht und einfach nur noch rot sehen ließ. Sie wusste, dass ihre Augen glühten, doch daran störte sie sich gerade sehr wenig. Die kleine Blondine hatte sich gerade absolut nicht mehr im Griff, nach dem, was sie soeben gehört hatte. Rebekah war Schuld an der Misere, in der sie nun steckte! Sie war Schuld an Damons Gefühllosigkeit und seinem unmöglichen Verhalten! Sie hatte ihn gefoltert! Ein Knurren entkam ihr und sie war nur noch einen winzigen Schritt davor, einfach in übermenschlicher Geschwindigkeit auf die Giftspritze von Urvampirin zuzustürmen und ihr die Kehle aufzureißen. Im letzten Moment, bevor sie das tun konnte, erreichte allerdings Alex endlich sein Ziel und packte ihren Oberarm, während er auf sie einredete.

Von einem Moment auf den anderen blieb sie stehen und sah ihren Freund mit glühend orangen Iriden, welche von einem blutigen Rot umgeben waren, an. Es sollte ihm Warnung genug sein, denn sie bekam gerade kein Wort heraus. Zu fest waren ihre Zähne aufeinander gebissen! Dennoch wollte sie dem Werwolf aber auch nicht wehtun! Unter keinen Umständen! Zumindest so viel klares Denken war ihr noch geblieben in ihrem hoffnungslosen Zustand! Dann war da auch noch Damon, der sie vollkommen unbeeindruckt anblickte, und noch bevor sie ihn und Rebekah erreichte, war er auch schon verschwunden, nachdem sie sich etwas gewaltsam von ihrem Begleiter losgerissen hatte. Natürlich folgte er ihr, das konnte sie genau hören, aber das hielt sie nicht auf!

Nur einen Moment darauf erreichte sie die Ursprüngliche und stieß sie an der Schulter an, sodass sie zurückweichen musste, doch es war nur ein kleiner Schritt. Viel weniger, als sich Allison erhofft hatte!

"Wie kannst du es eigentlich wagen, meinen Freund anzufassen?! Ihm das anzutun und zu glauben, dass ich einfach so tatenlos dabei zusehe?! Damit bist du eindeutig zu weit gegangen!"

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Alex Hutson
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mo Sep 15, 2014 9:43 pm

Das drohte, das reinste Debakel zu werden. Er war ja dafür, dass man einigen Vampiren mal kräftig in den Hintern trat und Damon und dieses Blondchen gehörten dazu. Aber sie befanden sich auf einem fucking Ball. Ganz Mystic Falls war hier anwesend und darunter befanden sich überwiegend Menschen, die von nichts eine Ahnung hatten. Es würde einen Aufstand geben, Panik, Terror. Das durfte nicht passieren.

Aber als Allison herum fuhr und ihn anfunkelte, wusste er, dass das gerade ziemlich schlecht für sie alle aussah. Ihre Augen waren dunkel von Blutlust und leuchteten gelbrot. Ein widerlicher Anblick, wenn er es sich eingestand und es stand seinem kleinen Teufelchen überhaupt nicht. Bei aller Liebe. Nein.

Allerdings preschte sie nicht sofort los und machte ihre Drohungen wahr, sondern konnte sich noch so weit zusammen reißen, dass sie sich wenigstens etwas wie ein Mensch verhielt.
Er seufzte tief und sah sich kurz um, ehe er ihr folgte. Er würde dafür sorgen, dass das hier nicht aus dem Ruder lief. Brüllen und angiften war okay - das war bei Frauen sowieso nicht zu vermeiden. Aber alles andere würde er verhindern. Wenn nötig mit Gewalt.

Als sie bei dieser Vampir-Lady ankamen, war Damon bereits verschwunden. Noch ein Punkt, den er ihm übel nahm. Er verduftete einfach, als würde er nichts mit all dem hier zu tun haben. Arschloch.
Alex war es egal, ob er Gefühle hatte oder nicht. Er mochte ihn nicht und das würde sich auch nicht ändern, wenn er sich selbst den Kopf abschlagen würde.

Ihm gab es einen kleinen Stich, dass Allison hier so für Damon einstand und wie eine eifersüchtige Furie auf das Blondie einging. Er würde wirklich für Abstand sorgen müssen, so sehr ihn das auch selbst störte. Aber das tat ihm einfach nicht gut.
Aber erst einmal müsste er dafür sorgen, dass das nicht im Schlammcatchen endete.

"Allison, reiß dich zusammen!", zischte er ihr zu.

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Ballsaal   Di Sep 16, 2014 11:40 pm

Wie es aussah, war es Verity nicht egal, wie es aussah, wenn er sie hochheben würde. "Vielleicht ist es dir egal. Aber ich geh noch zur Schule. Du ahnst nicht, wie lange so was einem noch nachhängt", meinte sie. Kol grinste. „Du kannst mir dann sagen wer dich dann nervt. Ich werde dann mit der Person reden,“ erwiderte er. Der Brünette war froh, das er nicht zur Schule ging und so etwas durch machen musste.

Schließlich erklärte er ihr was er an diesem Kerl nicht mochte. Die Brünette schaute zu dem Werwolf. "Nein, da irrst du dich. Er ist zwar auf eine Art und Weise gefährlich - doch er wirkt nicht so, als ob er irgendwo reinplatzt und eine Schlägerei anfängt." sagte sie. Nachdem er meinte, das er doch glatt eine Schlägerei anfangen könnte. Er warf einen kurzen blick zu dem Werwolfsvieh. "Im Gegensatz zu dir", sagte sie leise. Kol hörte es trotzdem und sah Verity direkt an. Jeder andere hätte er schon längst den Kopf abgerissen aber, weil es sie war machte er nichts. Trotzdem trank er einen unmenschlichen großen Schluck aus dem Glas. Da er doch ein wenig beleidigt war.

Er hörte, wie dieser dreckiger Werwolf diese Verrückte aufhielt. Wenigstens machte er etwas sinnvolles. Jedoch hörte der Brünette noch, wie sie Rebekah an jammerte. Der Urvampir verdrehte die Augen und wand sich wieder seiner Begleitung zu. Er wollte nicht mehr über diesen Kerl reden. „Möchtest du noch irgendetwas im Haus sehen?“ fragte Kol. Der Brünette wollte einfach über ein anderes Thema reden. Anstatt sich über einen Werwolf zu unterhalten.

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Mi Sep 17, 2014 11:49 pm

Es tat Stefan leid, dass er schon wieder so in seiner Rolle als Beschützer steckte, aber er konnte einfach nicht aus seiner Haut. Zuhause hatte er noch blendende Laune gehabt, die Zeit mit Elena genossen und hätte sie am liebsten nicht mehr aus seinem Bett gelassen, doch dann war die Einladung zu dieser Farce hier gekommen und schon als er die Schrift auf der Karte gesehen hatte, hatte der Vampir gewusst, dass noch etwas passieren würde. Zuvor war ihm sowieso die Sache mit Damon schwer im Magen gelegen, aber der Ball der Ursprünglichen setzte dem Ganzen noch die Krone auf! Natürlich hatte sich seine Vermutung, wie eigentlich immer, bewahrheitet und der Abend war schon kurz, nachdem er begonnen hatte, gelaufen! Das Verhalten seines Bruders war unter aller Sau, und er war doch tatsächlich Rebekahs Begleitung für dieses Fest, brach Allison damit das Herz! Dass diese vollkommen aufgelöst geflüchtet und sich von ihrem Bekannten - oder was auch immer jener Werwolf für sie war - trösten lassen hatte, wunderte den jüngeren Salvatore nicht, ganz im Gegenteil, er konnte es sogar sehr gut nachvollziehen. Er würde später noch mit der kleinen Blondine sprechen, denn er wollte nicht, dass es ihr schlecht ging, nur weil Damon sich nicht im Griff hatte!

Nun stand er mit Elena in dem riesigen Ballsaal, tanzte einen alten Walzer, den seine Freundin bei den Vorbereitungen zur Miss-Mystic-Falls-Wahl gelernt hatte, und hing seinen Gedanken nach. Er wollte irgendetwas tun, musste es sogar, denn für ihn war es nicht vertretbar, den älteren Salvatore so außer Kontrolle handeln zu lassen. Es würde nur wieder grausam enden und die ganze Stadt in die nächste Krise stürzen. So wie es immer war, wenn Damon auf einem blutrünstigen Killertrip ohne seine Gefühle war! Dazu verwirrte ihn auch immer noch das merkwürdige Verhalten von Klaus vorhin. Er musste einfach etwas im Schilde führen, ansonsten hätte er sie nicht so schleichend umgarnt! Hier würde bald alles explodieren und unter lautem Getöse zusammenbrechen, da war er sich sicher!

"Stefan, du wirst nichts Dummes oder Unüberlegtes tun! Klaus wird mir nichts tun, er braucht mich lebend, das weißt du, also bin ich vermutlich sicherer als jede andere Person auf diesem Ball. Ich will nicht, dass du dich in Gefahr bringst… Wir müssen auch bei Damon aufpassen, du weißt, wie er ist, wenn er seine Gefühle abgeschalten hat. Er ist unberechenbar und ich…"

Die Worte der dunkelhaarigen Schönheit rissen ihn aus seinen Überlegungen und als er zu ihr hinabsah, die sorgenvolle Miene seiner großen Liebe erblickte, entkam dem Vampir ein schweres, ergebenes Seufzen. Ihm tat es leid, dass sie schon wieder in solche Machenschaften mit hineingezogen wurde, aber es schien einfach nicht zu vermeiden zu sein! So sehr er sich auch bemühte und so sehr er auch dafür kämpfte! Das Geständnis daraufhin, dass sie das Drama und all das Drumherum nicht mehr wollte, ließ Stefan eine traurige Miene verziehen. Er wusste, dass alles einfacher wäre, wenn sie nicht zusammen wären und sich so sehr lieben würden. Das zu sagen, brachte er allerdings nichts übers Herz. Stattdessen sah er zu Boden.

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Verity Hunt
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Do Sep 18, 2014 8:39 am

„Du kannst mir dann sagen, wer dich dann nervt. Ich werde dann mit der Person reden“, sagte Kol zu der Schülerin und grinste breit.
Bei dem Grinsen und der Schublade in der er momentan steckte, konnte sie sich schon bildlich vorstellen, wie das 'Reden' ablaufen würde. Am Ende würde die Person, mit der Kol redete, wahrscheinlich in mehreren Leichensäcken abtransportiert werden. Wenn die Polizei überhaupt alle Teile vom Körper fand.
War Teddy Bundy nicht derjenige, der sich immer ein paar Körperteile in der Tiefkühltruhe aufbewahrte?!
Verity wusste, dass es wenigstens einen Serienkiller gab, der das getan hatte. Vielleicht las sie auch zu viele Krimis oder schaute zu viel CSI, wenn sie nicht gerade Michael Bublé hörte.

Ehrlich gesagt, war das Mädchen froh, dass Kol nicht mehr zur Schule ging. Ein Ort weniger, wo er Leute massakrieren konnte.
„Danke für das Angebot, doch ich denke, die Leute würden dann nur noch schlimmer von mir denken. So im Sinne von: „Hey, guckt mal: da drüben ist Verity, die sich nur mit Bodyguard in die Schule traut.“ Glaub mir, du würdest dadurch alles nur noch schlimmer machen, Kol.“ Sie nahm einen Schluck von ihrer Cola und lehnte sich gegen den Bartresen, während ihre Blicke durch den Baalsaal schweiften und sie die tanzenden und herumlaufenden Paare in passende Schubladen einkategorisierte.

Als die Schülerin Kol erklärte, was sie von dem dunkelhaarigen, unheimlichen Mann hielt, blickte dieser kurz zu ihm und musterte ihn ebenso.
Doch kurz darauf entfuhren ihr auch schon die verhängnisvollen Worte, die dafür sorgten, dass der brünette, reiche Serienkiller sie direkt ansah.
Verdammt, dachte sie kaum einen Sekundenbruchteil später und schlug sich ihre Hand vor ihren Mund. Wenn sie der Meinung gewesen war, morgen noch zu leben, hatte sie mit ihren undurchdachten und laut ausgesprochenen Gedanken wahrscheinlich gerade das Gegenteil bewirkt.

Entschuldigend blickte sie zu Kol, der auf ihren Satz zwar nichts sagte, jedoch einen großen Schluck aus seinem Glas mit Alkohol nahm. Eine Gestik, die man machte, um sich selber davon abzulenken, etwas Falsches zu tun. Sie selbst hatte das an diesem Abend schon mehrmals mit dem Champagner gemacht. Ein Schluck von dem Champus kam einem Entsetzensschrei gleich.
So war es auch hier. Auch wenn ihre Begleitung weniger entsetzt als vielmehr beleidigt über ihren Satz sein musste.

Vorsichtig legte sie ihre zierliche Hand auf die freie Hand von Kol und blickte ihn entschuldigend an.
„Es tut mir leid. Das ist jetzt viel aggressiver rüber gekommen, als es sollte. Das sollte keine Beleidigung sein, auch wenn du es als solche aufgefasst hast“, erklärte sie ihm mit ruhiger Stimme und überlegte kurz, wie sie den nächsten Satz am besten formulieren konnte, ohne dass er wieder beleidigend klang. „Es ist nur leider so, dass du der Typ bist, der …“ Wieder überlegte Verity, wie sie es am besten ausdrücken konnte. „... der oftmals nicht über die Folgen seiner Handlungen nachdenkt.“
Kurz musterte sie den Boden des Ballsaals und dachte an das letzte Mal, als sie genau diese Worte verwendet hatte, um jemanden in eine Schublade zu stecken.



Traurig blickte sie auf den Boden. „Du bist impulsiver als der Typ, Kol“, murmelte sie leise und ihre Hand, die bisher auf Kols gelegen hatte, glitt hinfort und baumelte nun traurig an ihrer Seite entlang.

„Möchtest du noch irgendetwas im Haus sehen?“, fragte der Brünette sie und sie sah zu ihm auf.
Am liebsten würde sie nach Hause gehen und sich bei ihren Kuscheltieren verkriechen und dann ihre Traurigkeit ausweinen.
Natürlich ging das in der Gegenwart eines wütenden Serienkillers nicht.
„Könnten wir mal kurz auf den Balkon gehen? Die vielen Menschen hier … ich glaub, ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich noch länger zusehe, wie sie tanzen.“ Das stimmte zwar nur indirekt, aber auf dem Balkon kam sie vielleicht auf andere Gedanken.
Wenn sie ehrlich zu sich selber war, war der heutige Tag (bis auf die paar Minuten von Michael Bublé) der schlimmste seit langem. Ständig musste sie an … denken.

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Kol Mikaelson
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BeitragThema: Ballsaal   Fr Sep 19, 2014 4:46 pm

Verity grinste nachdem er meinte sie könnte ihm bescheid sagen, wer ihr auf dir nerven gehen würden. „Danke für das Angebot, doch ich denke, die Leute würden dann nur noch schlimmer von mir denken. So im Sinne von: „Hey, guckt mal: da drüben ist Verity, die sich nur mit Bodyguard in die Schule traut.“ Glaub mir, du würdest dadurch alles nur noch schlimmer machen, Kol.“ erwiderte sie. Bodyguard?! Diesen Beruf könnte Kol sich auch gut bei ihm vorstellen. Es würde ihm sehr viel Spaß machen. Jedoch würde alles nach seinen Regeln gehen. So würde noch mehr Blut fließen. Er sollte die Brünette irgendwann noch mal auf dieses Thema ansprechen. Vielleicht würde der Urvampir sie doch umstimmen können.

Kol bemerkte, wie die junge Schülerin sich auf einmal die Hand vor dem Mund schlug. Anscheinend hatte sie wohl gemerkt, das sie etwas falsches gesagt hatte. Mit einem entschuldigenden Blick sah sie ihn an und legte ihre Hand auf seine. Leicht verwirrt sah er sie an. Jedoch genoss er dem Moment, in dem er ihre Hand spürte. Gespannt wartete er auf ihre Worte, da er wissen wollte was sie sagen wollte. „Es tut mir leid. Das ist jetzt viel aggressiver rüber gekommen, als es sollte. Das sollte keine Beleidigung sein, auch wenn du es als solche aufgefasst hast“, meinte sie. Verity hatte Recht gehabt. Er war beleidigt gewesen. Jetzt aber war es nicht mehr so schlimm. „Es ist nur leider so, dass du der Typ bist, der …“, sagte sie. Dabei sah er, das sie kurz überlegte. „... der oftmals nicht über die Folgen seiner Handlungen nachdenkt.“ fügte sie schließlich hinzu. Erneut hatte sie mit ihren Worten Recht gehabt. Ihr Blick wurde dann jedoch traurig. „Du bist impulsiver als der Typ, Kol“, erklärte sie. Wie sie auch in diesem Punkt Recht hatte. Die Brünette sollte gar nicht erst wissen, wie impulsiv er wirklich war. Ihre Hand lag nicht mehr auf seiner Hand, was er sehr schade fand. Es war für ihn sehr schön gewesen.

Schließlich hatte er sie gefragt ob sie noch etwas von dem Haus sehen wollte. „Könnten wir mal kurz auf den Balkon gehen? Die vielen Menschen hier … ich glaub, ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich noch länger zusehe, wie sie tanzen.“ erwiderte sie. Der Brünette nickte. „Sicher könnten wir das,“ antwortete er. Kol nahm wieder sanft ihren Arm und führte sie zu dem Balkon.



tbc: Balkon


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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Sa Sep 20, 2014 11:20 am


Elena hatte den Kopf an Stefans Brust gebettet, wodurch sie zwar sein Gesicht nicht sehen konnte, allerdings trotzdem gut merken konnte wie sich sein Körper anspannte. Einen Augenblick lang schloss sie die Augen und atmete tief durch, sie sog seinen Geruch tief in sich auf und erinnerte sich daran, was all das Drama und den Schmerz wert war. Stefan führte sie weiter durch die tanzenden Paare, normalerweise würde sie sich unheimlich darüber freuen, ihren Freund tatsächlich ohne Bitten und Betteln auf die Tanzfläche bekommen zu haben, doch Hier und Jetzt war es nicht das geringste Vergnügen. Ohne den Kopf von Stefans Brust zu nehmen, ließ sie bei jeder Drehung ihren Blick durch den Saal schweifen. Tatsächlich wirkten die meisten der Paare glücklich, sie tanzten, lachten und tranken mit Freuden den teuren Champagner der hier ausgegossen wurde. Sogar Matt und Caroline, welche mit zwei ihr fremden Leuten dastanden schienen sich zu amüsieren. Entweder der Schein trügt oder sie hatte verlernt wie man mal abschalten konnte.

Langsam sah sie hoch und betrachtete Stefans Gesicht. Sein Kiefer war angespannt, sein Blick zu Boden gerichtet und das was sie von seinen Augen sehen konnte, mit Sorgen erfüllt. Augenblicklich verzerrte sich auch ihre Miene und sie blieb mitten am Parkett stehen. Ihre Hände wanderten zu seinen Wangen und zwangen ihn sie anzusehen. Ohne ein Wort zu sagen blickte sie in seine grünen Augen und sie konnte ohne Schwierigkeiten direkt in seine Seele blicken, konnte sehen wie sehr in etwas quälte und das er etwas für sich behielt. Sanft strich sie mit dem Daumen über seine Lippen, hielt seinen Blick weiterhin gefangen. „Tu das nicht“ hauchte sie und in ihrer Stimme lag etwas Flehendes. „Gib dir nicht die Schuld für etwas, dass du nicht kontrollieren konntest.“

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Di Sep 23, 2014 1:39 pm

In seinem Kopf spielten sich schon wieder die unmöglichsten Dinge ab, während seine Gefühlswelt zu einem einzigen großen dicken Teppich aus schmerzender Schwärze zusammenschmolz. Schon öfter war ihm der Gedanke gekommen, dass alles einfacher wäre, wenn er und die Doppelgängerin sich niemals kennen und lieben gelernt hätten. Dadurch hätte sie ein stinknormales Leben gehabt, wäre niemals in die Welt des Übernatürlichen gezogen worden, hätte nicht schon unzählige Male um ihr Leben und das ihrer Freunde bangen müssen und vor allem wäre vermutlich Klaus auch niemals in Mystic Falls aufgetaucht und auf sie aufmerksam geworden! Es wäre alles so einfach! Auf der anderen Seite waren da aber auch die positiven Dinge, die ihre Beziehung mit sich gebracht hatte. Noch niemals zuvor hatte sich Stefan jemandem so verbunden gefühlt wie Elena. Er konnte ihr blind vertrauen, ihr alles erzählen, und vor allem erwiderte sie seine Gefühle genauso stark, wie die seinen für sie waren! Er könnte sich dieses chaotische und manchmal auch unglaublich dickköpfige Mädchen nicht mal mehr im Traum aus seinem Leben wegdenken, aber dennoch wünschte er sich, er könnte sie aus all den Gefahren, die täglich sein Leben bestimmten, heraushalten. Dafür war sie als einfacher Mensch einfach nicht geschaffen!

Natürlich merkte seine Freundin, dass es in ihm arbeitete, als sie irgendwann den Kopf von seiner Brust hob und zu dem Vampir hochsah. Ihr musternder Blick traf ihn direkt und blickte bis ins Innerste des jüngeren Salvatores. Dass sie dabei mitten im Tanz stehen blieb und sein Gesicht umfasste, merkte er erst später, woraufhin er die dunkelhaarige Schönheit an den Rand des Saales zu einer der hohen Wände dirigierte. Dort konnten sie etwas abseits von all den fröhlich tanzenden Leuten über dieses Thema sprechen. Elena hielt ihn dazu an, sich nicht schon wieder für etwas die Schuld zu geben, das er nicht beeinflussen konnte, aber so einfach war das nicht! Er hatte seine große Liebe monatelang beobachtet, nachdem er sie aus dem gesunkenen Frack von Auto aus dem Fluss unter der Wickery Bridge gerettet hatte. Selbst da hätte er noch umkehren und die Stadt für ein paar Jahrzehnte verlassen können, um das unschuldige junge Ding von damals ihren eigenen Weg gehen und wieder glücklich werden zu lassen! Aber nein, er hatte sich ja unbedingt wieder an der Schule einschreiben und sich ihr annähern müssen! In gewisser Hinsicht bereute er das, doch dann wurde er sich jedes Mal wieder seiner Gefühle für die Doppelgängerin bewusst, sodass er diese Gedanken schnell wieder verdrängte!

Der sorgenvolle Blick seiner Freundin brannte sich in seine grünen Augen und ließen den Vampir diese schließen. Er seufzte tief auf, bevor er Elena an sich zog. Er gab ihr einen Kuss auf den Scheitel und streichelte ihr über den Rücken, als ihm etwas auffiel. Laute Stimmen drangen von etwas weiter weg und fast schon von dem Lärm der Gäste übertönt an sein Ohr. Er kannte sie alle und wusste sofort, dass Feuer am Dach war, doch die eine Person, um die er sich bis eben noch gesorgt hatte, konnte er nicht ausmachen. Sofort suchte Stefan den Blick seines Gegenübers und erklärte die Situation.

"Elena, so ungern ich dich auch alleine lasse, aber Damon ist weg. Ich muss ihn suchen, bevor er noch irgendetwas anstellt, das uns alle entlarven und den Kopf kosten könnte! Er ist momentan einfach unberechenbar, da kann ich kein Risiko eingehen. Bitte bleib hier, verhalte dich unauffällig und versuche, in Carolines Nähe zu bleiben. Ich vertraue hier sonst niemanden, aber sie wird dich im Notfall beschützen können. Lass dich von ihnen nach Hause bringen, ich ruf dich nachher an!"

Noch ein letztes Mal küsste er sie daraufhin, dann war er auch schon blitzschnell verschwunden, folgte der Fährte seines Bruders durch den Wald, bis er an ihrem gemeinsamen Haus ankam. Von drinnen drang helles Licht zu ihm, erhellte den gesamten Vorplatz der Pension, doch man konnte kaum Geräusche aus dem Inneren warhnehmen. Mit leisen, kaum hörbaren Schritten trat Stefan also ein und hörte sich genau um, suchte nach Damon. Diesen fand er schlussendlich im Salon, wo er ihn direkt zur Rede stellte.

"Kannst du mir mal verraten, was das heute für ein Schmierentheater war? Du und Rebekah zusammen auf dem Ball? Hast du Allisons Gesicht gesehen, als sie euch entdeckt hat?!"

tbc: Salvatore Boarding House

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Elena Gilbert
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BeitragThema: Re: Ballsaal   Fr Sep 26, 2014 11:57 am


Stefan erwiderte nichts auf ihre Worte, sondern sah sie einfach nur an. Nur zu gut konnte Elena die Schuld in seinen Augen sehen, es war ihm geradezu ins Gesicht geschrieben, dass der Vampir sich für all das Drama um sie herum wieder einmal die Schuld gab. Die Dunkelhaarige konnte nicht anders als zu seufzen. Wann würde er endlich verstehen, dass er für all das nichts konnte? Dass es ihre eigene Entscheidung gewesen ist bei ihm zu bleiben und sich der übernatürlichen Welt zu stellen? Dass Nik sie früher oder später sowieso gefunden hätte ob Stefan nun an ihrer Seite war oder nicht? Vermutlich nie. Sanft strich sie ihm mit dem Daumen über die Wange, als er sie an seine Brust zog und ihr einen federleichten Kuss auf den Haaransatz hauchte. Mit geschlossenen Augen schmiegte Elena sich an ihn und vergrub die Nasenspitze in seinem Hemd. So sehr sie die Nähe genoss und so sehr sie hoffte sie konnte davon noch mehr in dieser Nacht bekommen, wusste sie noch bevor Stefan etwas sagen konnte, dass es nicht dazu kommen würde. Sie kannte ihren Freund, vermutlich besser als die meisten anderen auf dem Planeten und so war es nur eine Frage der Zeit bis er sich dem Thema Damon widmen musste.

Als hätte sie es in Gedanken verschrien, löste Stefan ihre Umarmung und setzte zur Verabschiedung an: "Elena, so ungern ich dich auch alleine lasse, aber Damon ist weg. Ich muss ihn suchen, bevor er noch irgendetwas anstellt, das uns alle entlarven und den Kopf kosten könnte! Er ist momentan einfach unberechenbar, da kann ich kein Risiko eingehen. Bitte bleib hier, verhalte dich unauffällig und versuche, in Carolines Nähe zu bleiben. Ich vertraue hier sonst niemanden, aber sie wird dich im Notfall beschützen können. Lass dich von ihnen nach Hause bringen, ich ruf dich nachher an!" Elena nickte stumm. Auch wenn sie eigentlich nicht von Stefans Seite weichen wollte, verstand sie dass er keine andere Möglichkeit gab. Er hatte Recht, ohne Gefühle war Damon unberechenbar und wenn jetzt jemand helfen konnte war es sein Bruder. „Pass auf dich auf, okay?“ erwiderte sie leise, bevor Stefan sich zu ihr runter beugte und seine Lippen zärtlich auf die ihren drückte. Keine fünf Sekunden später war er verschwunden und Elena stand völlig überfordert am Rand von der Tanzfläche. Seufzend strich sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr und sah sich um. Caroline und Matt standen nicht weit entfernt von ihr und so wie es aussah waren sie gerade dabei sich zu verabschieden. Elena ging in ihre Richtung, blieb aber etwas abwärts stehen, um sie nicht zu unterbrechen. Unrund trat sie von einem Fuß auf den anderen und kaute auf ihrer Unterlippe. Sie sorgte sich um Stefan, tatsächlich hatte sie die schlimmsten Bilder im Kopf was passieren konnte, wenn er Damon reizte. Mut einem heftigen Kopfschütteln versuchte sie die düsteren Gedanken zu vertreiben, was gut funktionierte, da in dem Moment Caroline und Matt auf sie zu traten.

„Hey“ begrüßte sie sie lächelnd und betrachtete das sichtlich glückliche Paar. Nach wie vor freute Elena sich unheimlich für die beiden, wenn jemand Glück verdient hatte, dann waren es definitiv sie.
„Alles klar bei dir? Wo ist Stefan? fragte Care augenblicklich. Elena seufzte und schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich, es gibt ein neues Damon-Drama… ich weiß nicht ob ihr bemerkt habt mit wem er heute hier war?“ kurz machte sie eine Pause und blickte den beiden eindringlich in die Augen. „Mit Klaus‘ Schwester höchstpersönlich und das Beste an dem Ganzen ist, dass er seine Gefühle abgestellt hat und keiner weiß wieso“ erzählte sie weiter. „Stefan ist ihm jetzt nach um sicherzugehen, dass er nichts Dummes anstellt, aber ich mache mir Sorgen…“ Elena lächelte traurig und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr. Der Ball heute war für nichts gewesen, immer noch wünschte sie sich in der Blase zu sein in der nur sie und Stefan existierten, ohne Probleme und ohne Drama, aber das war wohl vergebens. „Könntet ihr mich nach Hause fahren?“ fragte sie dann wieder etwas lauter und hoffte inständig endlich von hier wegzukommen.

tbc: Mikaelson Mansion

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