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 Kaminzimmer

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BeitragThema: Re: Kaminzimmer   Fr Jun 02, 2017 12:08 pm

Die seltene Stille genießend lag Rebekah eine halbe Stunde später immer noch auf der Couch. Sie war zwar nicht müde, aber doch erschöpft von den vielen Reisen in den letzten Wochen. Gedankenverloren strich sie mit den Fingern über den Rand des Kristallglases und erzeugte damit sanfte Klänge. Für den Moment wirkte alles seltsam friedlich.

Das einzige was sie beunruhigte war, dass sie nach wie vor keine Ahnung über die Dämonen hatte. Es verunsicherte sie zu wissen, dass da noch andere Wesen waren, die angeblich stärker waren als ihre Familie und gleichzeitig war sie zu arrogant um es zu glauben. Über eintausend Jahre lang waren ihr diese Gestalten nicht untergekommen und jetzt plötzlich war von tatsächlicher Hölle die Rede? Als ihre Mutter sie erschaffen hat, hat sich die Natur mit allen Mitteln dagegen gewehrt. Solche Mächte, wie die die die Urvampire besaßen, sollten nicht auf Erden wandeln, also wieso sollte das bei Dämonen anders sein?

‚Was wenn die Dämonen schon davor da waren? Als es noch keine Natur gab um einzugreifen?‘, dachte sie, wobei sie das sofort wieder in den hintersten Raum ihres Gedächtnisses schob. Alleine beim Gedanken bekam sie eine Gänsehaut. Mit einem Schluck leerte sie ihr Glas und stand auf, um sich nachzuschenken. Gerade als ihr Glas wieder voll war und sie ihren Weg zurück zur Ruhe und Gemütlichkeit suchte, flog die Haustüre polternd ins Schloss und ließ die blonde Urvampirin aufhorchen.

In den nächsten zwei Sekunden war nichts mehr zu hören, weswegen sie darauf schloss, dass vermutlich Kol vollkommen rauschtrunken nach Hause gekommen war. Um ihrem Bruder, selbstlos wie sie war, aus seiner Misere zu retten, schlüpfte sie in ihre Stiefletten und marschierte geradewegs, mit dem Glas Whiskey in der Hand, in die Empfangshalle. Beim Gedanken wie er halb ohnmächtig und lallend auf dem Boden lag, musste sie schmunzeln.

„Kol, habe ich dir nicht letztes Mal schon gesagt, dass Trinkeskapaden im 21. Jahrhundert eine Peinlichkeit sind?“ sagte sie grinsend, als sie die Flügeltüre zur Empfangshalle mit Schwung öffnete. Das schadenfrohe Grinsen wich allerdings sofort aus ihren Zügen, als sie erkannte wer wirklich in ihr Haus eingedrungen war.

„Stefan?!“


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Stefan Salvatore
Vampire
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BeitragThema: Re: Kaminzimmer   So Jun 18, 2017 11:58 am

cf: Salvatore Boarding House

Stefan war erfüllt von Wut, und der Pegel stieg von Meter zu Meter, den er dem Anwesen der Ursprünglichen näher kam. Selbst nach Wochen an vergangener Zeit war er immer noch rasend wegen der Neuigkeit, dass Kol einem seiner Freunde das Genick gebrochen hatte. Matt hatte richtig Glück gehabt, denn hätte er den Ring von Jeremy nicht getragen, wäre er jetzt wirklich tot, und Caroline wäre am Boden zerstört. Seit diese Familie nach Mystic Falls gekommen war, entkamen sie alle immer wieder nur um Haaresbreite dem Tod! Es gab nur Ärger, wenn die Urfamilie ihre Finger im Spiel hatten! Klaus erpresste Elena und drohte damit, sie zu entführen, Rebekah hatte Damon gefoltert, weil ihr dessen Freundin blöd gekommen war und war dadurch vermutlich schuld an der Krise in deren Beziehung. Kol schlachtete die halbe Stadt ab und tötete scheinbar aus einer Laune heraus jemanden, den er noch nie zuvor gesehen hatte, ohne auch nur einen Tropfen seines Blutes zu trinken. Ein einziges Desaster!

Die Tür der Villa flog lautstark hinter ihm ins Schloss und noch während er nach Klaus rufen wollte, hörte er Schritte. Sie waren zu leichtfüßig, um dem Urhybriden zu gehören, und als er nur einen Moment darauf die Stimme seiner einstigen Liebe hörte, lief es ihm plötzlich eiskalt den Rücken runter. Auf eine Konfrontation mit der schönen Blondine war er nicht vorbereitet, und obwohl er auch auf sie schrecklich wütend und auch enttäuscht von ihr war, wusste er um ihr Wesen und konnte ihr nicht so einfach wehtun.

"Ich hätte eigentlich nach deinem Bruder gesucht, aber du musst mir für den Moment reichen. Ich weiß, was du mit Damon gemacht hast! Wir sollten reden."

Der Zorn in seiner Stimme war nicht zu überhören, und seine Hände waren an den Seiten zu Fäusten geballt. Der jüngere Salvatore wartete nicht einmal auf eine Antwort, er wandte sich einfach ab und ging in das angrenzende Zimmer, aus dem er damals während des Dinners von Elena und Klaus die Stimmen vernommen hatte.

tbc: Kleines Nebenzimmer mit Kamin

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BeitragThema: Re: Kaminzimmer   Di Jun 20, 2017 10:56 am

Rebekah stand einige Augenblicke lang wie versteinert da und starrte den jüngeren Salvatore einfach nur an. So sehr sie sich wünschte es wäre anders, versetzte ihr sein Anblick nach wie vor einen Stich ins Herz. 90 Jahre lang war sie in einem Sarg eingesperrt gewesen, weil sie sich gegen Nik und damit für Stefan entschieden hatte. Sie hätte einst alles für ihn geopfert, ihn nach 90 Jahren immer noch geliebt, aber er war weitergezogen. Hat sein Herz einer andern geschenkt und sie seither wie eine Fremde behandelt. Der Gedanke daran, brachte erneut Leben in ihren Körper und sie errang ihre Fassung zurück.

Wie von selbst verschränkten sich ihre Arme vor der Brust und sie trat von einem Fuß auf den anderen. „Was machst du hier?“ fragte sie mit einer Mischung aus Neugierde und Kälte. Sie wusste, er wäre niemals für sie hier her gekommen, doch das Mädchen in ihrem Innern wollte es dennoch glauben.

"Ich hätte eigentlich nach deinem Bruder gesucht, aber du musst mir für den Moment reichen. Ich weiß, was du mit Damon gemacht hast! Wir sollten reden." Rebekah schnaufte. Mittlerweile war ihr kleines Vergehen an dem attraktiven Schwarzhaarigen eine halbe Ewigkeit her und da nicht einmal Damon ihr das mehr übelnahm, hatte sie selten wenig Lust mit seinem Bruder darüber zu diskutieren. Stefan schien ihre Einwilligung allerdings nicht am Herzen zu liegen, denn er stürmte sichtlich erzürnt an ihr vorbei, direkt in das kleine Nebenzimmer. Ein zweites Mal schnaufte die Blonde, bevor sie am Absatz kehrt machte und ihm folgte.

„Nur zu deiner Information, mein Bruder ist nicht im Land. Ich weiß nicht wann genau er zurück kommt, aber ich werde dich augenblicklich kontaktieren, wenn es soweit ist, also wie wäre es wenn du deine Wut nicht an mir auslässt und nach Hause gehst?!“ fragte sie mit sarkastischem Tonfall und zog eine Augenbraue nach oben. „Ich bin mir sicher deine geliebte Elena vermisst dich schon und es wäre doch ein grausames Vergehen sie warten zu lassen!“

tbc: Nebenzimmer mit Kamin - Mikaelson Mansion
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Stefan Salvatore
Vampire
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BeitragThema: Re: Kaminzimmer   Sa Jul 15, 2017 8:02 pm

cf: Mikaelson Mansion - Kaminzimmer

Ein Außenstehender würde ihn vermutlich als dumm oder gar lebensmüde bezeichnen, immerhin wagte er sich direkt in die Höhle des Löwen und flaumte Rebekah blöd von der Seite an. Ihn kümmerte es nicht, er war einfach nur sauer und die Geschichte mit Kol hatte dem Ganzen dann noch die Krone aufgesetzt. Er war der Meinung, dass eine Entschuldigung allein das nicht wieder gut machen konnte, aber es wäre zumindest ein Anfang!

Die schöne Blondine war scheinbar überrumpelt über den unangemeldeten Besuch, denn sie hatten eine Vorgeschichte, mit der sie nicht so einfach abschließen konnte. Gut, es tat ihm trotz der jüngsten Geschehnisse leid für sie, schließlich war das, was sie gehabt hatten, echt und ehrlich gewesen, doch man hatte ihm die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit genommen und nun hatte er Elena. Die Frau, die ihm mehr bedeutete als alles andere in seinem Leben. Wenn sie jemanden dafür verantwortlich machen wollte, dann musste sie sich an Klaus wenden!

"Was machst du hier?", wollte die Ursprüngliche wissen, und ihre Stimme war eiskalt, fordernd. Sie war ihm nicht nur körperlich überlegen, sie war hier auch zuhause. Er hatte definitiv eine Grenze überschritten, und indem er kommentarlos und mit hoch erhobenem Haupt an ihr ins angrenzende Zimmer gegangen war, konnte er nicht mehr zurück. Nach einem Augenblick des Zögerns folgte sie ihm schnaubend, hatte aber immer noch die Arme vor der Brust verschränkt, als sie vor ihm zum Stehen kam.

"Nur zu deiner Information, mein Bruder ist nicht im Land. Ich weiß nicht, wann genau er zurück kommt, aber ich werde dich augenblicklich kontaktieren, wenn es soweit ist, also wie wäre es, wenn du deine Wut nicht an mir auslässt und nach Hause gehst?!", erklärte sich die blonde Schönheit immer noch giftig und setzte sogar noch eins nach. "Ich bin mir sicher deine geliebte Elena vermisst dich schon und es wäre doch ein grausames Vergehen sie warten zu lassen!"

Wie er vermutet hatte! Rebekah konnte ihre Gefühle und ihr gebrochenes Herz hier nicht rauslassen. Elena war ihr ein Dorn im Auge, doch obwohl sie es sich vermutlich wünschte, konnte sie sie nicht wie gewohnt einfach aus dem Weg räumen. Nicht nur, dass sie Stefan damit endgültig von sich stoßen würde, sie hätte auch ihren rachsüchtigen Bruder im Genick, denn ihre Rivalin war die Doppelgängerin und der Schlüssel für die Erschaffung von Hybriden. Es war untertrieben diese Umstände Pech zu nennen, aber was Liebe anging, hatte die zierliche Urvampirin noch nie Glück gehabt. Stefan schnaubte ebenfalls, versuchte sich dann aber zu beruhigen und hier mit Vernunft etwas zu erreichen.

"Was ich zu sagen habe, ist auch für deine Ohren bestimmt. Kol treibt sein Unwesen in der Stadt und schlachtet die Leute aus Vergnügen ab. Ich denke, du kennst die Vorgeschichte dieser Stadt? Ihr mögt vielleicht nicht so einfach zu töten sein wie wir normale Vampire, aber Eisenkraut und Sonnenlicht kann euch dennoch etwas anhaben! Da du und Klaus die vernünftigen in eurer Familie seid, solltet ihr vielleicht mal mit ihm sprechen und ihn an die Leine nehmen. Keiner von uns kann eine Hetzjagd gegen unseresgleichen gebrauchen!"

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Stefan Salvatore
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BeitragThema: Re: Kaminzimmer   So Nov 05, 2017 10:57 am

Stefan hatte mit seinem Vorhaben eigentlich gute Absichten gehabt und etwas bewirken wollen, jedoch passierte in der Praxis alles ganz anders als er gehofft hatte. Rebekah war ohnehin nicht gut auf ihn zu sprechen, weil er sie vor den Kopf gestoßen und sich neu verliebt hatte, und auch Damon oder vielmehr Allison hatte ebenfalls zu der Wut, die sie ihm gerade entgegenbrachte, beigetragen. Es stand schlimmer für ihn als er es gebrauchen konnte, dennoch war auch er stinksauer und musste seine Vorwürfe an die Frau bringen. Die Mikaelsons machten nur Ärger, seit sie in die Stadt gekommen waren, und das musste endlich aufhören!

Ganz entgegen seiner sonstigen Beherrschung machte der jüngere Salvatore bei dieser Auseinandersetzung deutlich, wie ernst es ihm war. Dass Kol nicht einfach mordend durch die Stadt flanieren konnte und auch sie gefälligst die Hände von den Leuten, die ihm etwas bedeuteten, lassen sollte! Er wusste, dass sie seinen Bruder gefoltert und somit vielleicht mehr in ihm zerstört hatte als sie je wieder reparieren konnten! Unverzeihlich, wenn es nach ihm ging, aber Damon schien es ihr nicht nachzutragen, wie auch immer es dazu gekommen war. Auch diese Anschuldigung interessierte die schöne Blondine kaum. Es war etwas, dass die Urfamilie als willkommenes Übel betrachtete. Deren Mitglieder setzten ihren Willen durch, ob mit oder ohne Gewalt kümmerte sie dabei nicht. Es ließ Bekah kalt, dass er ihr am liebsten den Kopf abreißen würde, auch wenn er wusste, dass sie das großteils nur spielte, um jetzt keine Schwäche zu zeigen.

Ein Funken von Unsicherheit hatte sich bemerkbar gemacht, aber jemand, der die Urvampirin nicht kannte, hätte es sicher nicht erkannt. Sie hatte sofort bemerkt, wie sie drohte die Fassung zu verlieren, und so präsentierte sie einfach wieder ihre kühle Maske der Gleichgültigkeit.

"Ich habe zur Kenntnis genommen, dass mein Bruder dir auf die Zehen getreten ist. Wenn Nik wieder da ist, erzähle ich es ihm. Vielleicht... Du weißt ja, wo die Tür ist?"

Rebekah wartete keine Antwort ab. Sie kehrte ihm den Rücken zu und ging ohne weiteren Kommentar die Treppe hoch. Stefan war außer sich, denn wenn er etwas erreichen hätte können, dann war es bei seiner einstigen Liebe. Gut,
er hatte vielleicht nicht so gefühlt wie sie, aber er hatte dennoch sehr viel für sie übrig gehabt, das war kein Geheimnis. Er wäre deshalb beinahe von Mikael getötet worden, hätte Klaus ihn nicht manipuliert und weggeschickt.

Ein wütendes Schnauben war alles, was der brünette Vampir von sich gab, bevor er die Villa der Mikaelsons wieder verließ, denn er war nicht so blöd einen Kampf mit einem Ursprünglichen herauszufordern. Trotz der gemeinsamen Vergangenheit gab es für ihn keine Garantie, dass er hier lebend rauskommen würde, vielleicht würde er auch gefangen gehalten und ebenfalls gefoltert werden. Dafür hätte Bekah wesentlich triftigere Gründe!

Kopfschüttelnd machte er sich auf den Weg nach Hause, wobei ihm auffiel, wie kalt es draußen schon war. Eine dicke Schicht Schnee lag über dem gefrorenen Boden und ein eisiger Wind peitschte durch die kahlen Bäume.

tbc: Salvatore Boarding House - Stefan's Bedroom

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