StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | .
 

 Zufahrt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Zufahrt   Mo Aug 24 2015, 21:43


___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Niklaus Mikaelson
MODERATOR | Original Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mo Aug 24 2015, 22:14

cf: Around the World - Highway

Es blieb wieder eine Weile still, nachdem Nik einen weiteren Fetzen seiner Vergangenheit und auch Gegenwart preisgegeben hatte, indem er über seine Verlobte sprach. Sein Privatleben ging nun wirklich niemanden etwas an, aber er wollte das neue Bündnis mit seinem jüngsten Geschöpf nicht gleich wieder bröckeln lassen, nur weil er sie vor den Kopf stieß. So delikat war die Information dann nämlich auch nicht, schließlich hatte auf dem Ball vor einiger Zeit ganz Mystic Falls gesehen, dass er eine Frau an seiner Seite hatte. Als die zierliche Brünette dann jedoch auf einmal tief seufzte, erregte das erneut seine Aufmerksamkeit. Verwirrte Blicke seinerseits streiften sie und er verlangte stumm nach einer Erklärung, womit er allerdings nicht durchzukommen schien, da die fordernde Miene nicht bemerkt wurde. Im Gegenteil, die Augen der kleinen Hybridin fixierten die am Fahrzeug vorbeiziehende Landschaft und führten dazu, dass sie irgendwann einschlief und den letzten Rest der Rückfahrt in einem dösenden Zustand verbrachte.

Kurz bevor sie am Ortsschild von Mystic Falls vorbeifuhren, wurde Hayley wieder wach und sah sich etwas irritiert um. Schnell hatte sie die Situation aber erfassten, und sie bemerkten beide die vielen Banner und Plakate, die die Halloween-Party, welche wohl schon angefangen haben musste, ankündigten. Sie beide konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, denn das eine Stadt wie diese gerade ein Fest wie Halloween nicht auslassen konnte, war irgendwie logisch, aber auch morbide. Es könnte fast schon einem Klischee gleichkommen!

Vor dem Haus der Mikaelson's hielt der Ursprüngliche schließlich an und ließ ein lautes Pfeifen ertönen, was einige seiner Handlanger auf den Plan rief. Sie räumten auf seine Anweisung hin den Wagen aus und wuschen diesen daraufhin, während Nik sich von Hay verabschiedete.

"Ich muss zugeben, die Entwicklungen, die unser Ausflug mit sich gebracht hat, habe ich nicht kommen sehen. Nichts desto trotz schätze ich mich erfreut darüber und lasse dich gerne wissen, dass du dich bewiesen hast. Man wird sehen, was die Zukunft bringt. Nun geh und kümmere dich um deinen Freund."

Wie üblich stand er mit auf dem Rücken verschränkten Händen vor der zierlichen Dunkelhaarigen und konnte sich bei seinem letzten Satz ein süffisantes Grinsen nicht verkneifen. Es folgte eine ebenso wertschätzende Antwort, dann war die junge Frau verschwunden und der Urhybrid machte sich auf dem Weg ins Haus.

Schon während er die Zufahrt entlanggefahren war, hatte er das Streitgespräch zwischen Rebekah und Rowena gehört, was ihn nun, da er allein war, schwer seufzen und kurz den Kopf schütteln ließ. So hatte er sich seinen Empfang eigentlich nicht vorgestellt, doch er hütete sich nun in die von Traurigkeit und Kummer beschwerte Athmosphäre, in die sich die beiden Frauen begeben hatten, einzudringen. Lieber schnappte er sich das edle Stück Stoff, welches sicher verpackt von einem dunklen Kleidersack geschützt auf der Rückbank seines Jeeps lag. Er hatte es schon vor Wochen gekauft, seither jedoch nie daran gedacht es mit ins Haus zu nehmen. Das tat er dafür jetzt.

Mit einem schmerzlichen Lächeln legte Nik den Kleidersack auf das Bett seiner Schwester und betrachtete die kleine Karte, die er soeben geschrieben und beigefügt hatte. Seine dünne, rustikal wirkende Handschrift drückte tiefe geschwisterliche Liebe in alten Runen aus, sodass Rebekah auch erkennen konnte, wie ernst es ihm war.

'Für meinen liebsten Dickkopf - fühle dich nicht immer von der Welt verkannt, süße Rebekah. Ich sehe, wie einzigartig und wundervoll du bist. Nimm mein Geschenk und entscheide, ob du mir auf der Party Gesellschaft leistest. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Tanz zu gewähren gedenkst.

Du und ich, Bekah. Für immer und ewig.
Nik'


Schweren Herzens drehte er sich schließlich um, schloss lautlos die Tür hinter sich und marschierte schnurstracks in seine Räumlichkeiten, wo er sich im dazugehörigen Bad seiner Kleidung entledigte und nur wenig später in wohlig warmes Wasser sinken ließ.

tbc: Niklaus' Schlafzimmer

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di Aug 25 2015, 16:51

cf: Around the World - Highway

Die aufgehängten Plakate, welche im Wind flatterten, aber vom prasselndem Regen wieder gegen die Laternenpfähle geschlagen wurden, blieben auch vom Fahrer nicht unbemerkt und so konnten sie wieder beide über die Tatsache einer bereits laufenden Halloweenparty in Mystic Falls schmunzeln. Mumien, Piraten, Möchtegern-Vampire und Werwölfe. Das gespielte Gruselkabinett war wahrlich ein Witz im Gegensatz zu den richtigen Gestalten der Nacht, die sich zudem bestimmt auch unter die Leute gemischt hatten, um zu feiern. Ob sie Tyler wohl dazu bewegen könnte, auch hinzugehen? Wenn sie sich recht erinnerte, schuldete er ihr ohnehin noch eine Revanche im Billard. Es war kurz nach ihrer erneuten Ankunft hier gewesen und damals waren er als auch Hayley noch 'gewöhnliche' Werwölfe gewesen. Tja. Jetzt saß sie neben Demjenigen, der sie beide verwandelt hatte und verstand sich sogar bestens mit ihm! Sie schmunzelte.
Eine wirklich verrückte Welt, in der Klaus laut pfiff, sobald sie beide ausgestiegen waren.Die junge Hybridin musste nicht lange warten, um zu sehen, was das Signal zu bedeuten hatte. Als hätte jemand seine Hunde für die Futterzeit zu sich gerufen, erschienen ein paar unbekannte Gesichter und machten sich daran den großen Wagen auszuräumen und zu waschen. Die dunkelhaarige Schönheit zog eine ihrer Brauen in die Höhe und blickte zu ihrem Schöpfer hinüber, der nun mit den üblich hinter dem Rücken verschränkten Händen zu ihr trat.

"Ich muss zugeben, die Entwicklungen, die unser Ausflug mit sich gebracht hat, habe ich nicht kommen sehen. Nichts desto trotz schätze ich mich erfreut darüber und lasse dich gerne wissen, dass du dich bewiesen hast. Man wird sehen, was die Zukunft bringt. Nun geh und kümmere dich um deinen Freund."

Er grinste breit und irgendwie teuflisch nach seinen letzten Worten, doch Hayley tat es ihm gleich und konnte nicht anders, als ein klein wenig verlegen den Blick zu senken, ehe sie ihn wieder hob. Während sie ihre Hände locker und gelassen in den hinteren Hosentaschen versteckte, setzte sie zu einer Antwort an. "Schön zu hören. Ich kann ebenfalls nicht klagen und wir können das ruhig mal wiederholen, auch wenn der Stress mit so einem Vampirprinzchen nicht jedes Mal sein muss", sagte sie, verzog beim Erwähnen des gestürzten Königs von New Orleans aber etwas die Miene, obwohl sich gleich darauf wieder ein Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitete, sie sich jedoch langsam zum Gehen umwandte. "Viel Erfolg mit deiner Verlobten." Mit einem letzten Zucken beider Brauen und einem breiten Grinsen auf den Lippen, verschwand die dunkelhaarige Schönheit dann auch schon und ließ sich von der Dunkelheit des Walds verschlucken.

tbc: verlassenes Farmhaus

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di März 15 2016, 15:42

cf: Salvatore Boarding House

Selbstverständlich merkte Stefan die innere Anspannung seiner Freundin, denn er kannte sie einfach viel zu gut, als dass sie ihm etwas vormachen könnte. Die Fahrt zu Klaus war schon schlimm genug gewesen, doch als sie vor dem riesigen Anwesen standen und er die Schritte des Ursprünglichen auf die Tür zukommen hörte, wurde das Ganze nur noch schlimmer. Nervosität stieg in dem brünetten Vampir hoch, auch wenn er es nicht zeigte, denn ihm war klar, dass es für den Ausgang dieses Abends nur zwei Möglichkeiten gab. Entweder sein alter Freund, welcher er schon lange nicht mehr war, hielt sein Wort oder er musste einschreiten und riskierte damit sein Leben. Selbst wenn er in letzterem Fall nicht zögern würde, so hoffte er dennoch, dass er nicht dazu gezwungen werden würde. Die Angst, Sorge und Verzweiflung, die Elena dadurch erleben müsste, wollte er nicht verschulden!

Die schöne Dunkelhaarige gab ihrem Freund einen letzten Kuss, dann wandte sie sich um, grüßte den Hybriden unterkühlter als er es scheinbar erwartet hatte, und trat ein. Bei der angedeuteten Verbeugung des Mikaelson hätte er am liebsten kotzen wollen. Wie er diese Scharade hasste! 'Verdammter Mist!', dachte sich Stefan und war drauf und dran wieder in seinen Wagen zu steigen, als neben dem Anwesen der Urfamilie plötzlich ein mehr oder weniger bekanntes Gesicht auftauchte.

"Hey! Ich hab dich gesehen, lauf ja nicht weg!", machte er auf sich aufmerksam und nahm ganz automatisch eine Verteidigungshaltung an. Er roch, dass das vor ihm ein Hybrid war, aber er war sehr viel älter und deshalb - zumindest noch - stärker als sie, sollte es darauf ankommen.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di März 15 2016, 17:01

cf: Kleines Nebenzimmer mit Kamin

Unauffällig zu verschwinden, ging wohl ganz eindeutig anders. Sollte Hayley einen Ast übersehen haben oder die Richtung des Winds falsch abgeschätzt haben, so hatte der Vampir, den sie zuvor noch gerochen hatte, sie nun ebenfalls entdeckt, egal durch was. Die junge Hybridin stockte in ihrem Schritt und wandte ihren Kopf dem Eingang des Anwesens zu, so dass sie sich den Rufenden besser ansehen konnte. Sie kniff die Augen zusammen und schritt die Auffahrt wieder ein Stückchen hoch, bis sie neben dem parkenden Sportwagen stand und ruhig die Hände hob. Die Haltung ihres Gegenübers machte seine derzeitigen Gedanken deutlich, doch die dunkelhaarige Schönheit hatte nicht die Absicht, heute Abend noch zu kämpfen. Davon hatte sie für heute eindeutig genug.

"Schon gut, Großer. Ich hab nur den Hinterausgang benutzt, um Vorne nicht groß zu stören", erklärte Hay und ließ die Hände wieder sinken, damit sie locker an ihren Seiten hingen. "Du musst wahrscheinlich Elenas Freund sein... Kann sein, dass ich dich bei meinem ersten Besuch in Mystic Falls schon mal gesehen hab, als ich einen Blick in die Highschool geworfen hab." Sie rätselte etwas, denn die brünette Frau war sich wirklich nicht ganz sicher.

Hayley verschränkte jedoch locker die Arme vor der Brust, legte den Kopf etwas in die Schräge und schielte wieder zum Anwesen hinüber, ehe sie wieder den Unbekannten ansah. Sie würde nicht lauschen, aber vielleicht wäre es nicht die dümmste Idee, den nervösen Vampir etwas von seiner Freundin abzulenken. So wie es im inneren des Kaminzimmers ausgesehen hatte, war der heutige Abend wichtig für den Mikaelson und wenn etwas schief ging, würde seine Laune in den Keller sinken. "Klaus wird schon nichts Böses mit ihr anstellen."
Es war nur eine halbe Lüge, denn die Hybridin glaubte zum Teil wirklich daran, dass ihr Schöpfer schon nichts mit Elena anstellen würde. Hätte er das heute gewollt, hätte er es schon längst getan, da war sich Hay sicher. Auch wenn er ein Faible für Psycho-Spielchen hatte, wie sie inzwischen wusste... Andererseits hatte sie natürlich keine Ahnung was heute Abend alles passieren würde und dennoch war es ein Anfang den großen Dunkelhaarigen vielleicht etwas zu beruhigen.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Do März 17 2016, 00:15

Stefan war ohnehin schon von einem mulmigen Gefühl geplagt, weil er gesehen hatte, wie ungern Elena zu Klaus ins Haus gegangen war, und er hörte bis zum jetzigen Zeitpunkt alles mit, was die beiden zu bereden hatten. Mit Sorge nahm er zur Kenntnis, dass seine große Liebe mit viel zu spitzer Zunge antwortete und dies irgendwann auch von dem Ursprünglichen entsprechend erwidert wurde. Sie bewegte sich auf sehr dünnem Eis und er hoffte, dass sich das noch von selbst einpendeln würde! Dann kam die dunkelhaarige Hybridin auf ihn zu, denn seine nicht ganz nette Anrede für die fast Fremde hatte gefruchtet. Zuerst mit erhobenen Händen und forschendem Blick, aber immerhin. Ihre Schritte stoppten, als sie neben ihm an seinem Wagen stand, und fast schon provokant antwortete sie. Dem brünetten Vampir gefiel der Ton, den sie anschlug, ganz und gar nicht, weshalb er die Stirn in Falten zog und die Arme abwehrend vor der Brust verschränkte.

Obwohl er nicht ganz wusste, wo er Klaus' Schoßhündchen hintun sollte, erkannte sie sofort, wer er war, und ließ die Hände wieder sinken, bevor sie den Kopf leicht schräg neigte und ihn musterte. Als sein Gegenüber die High School Party ansprach, machte es Klick und Stefan fiel wieder ein, dass diese Frau zu Tyler zu gehören schien, aber er hatte sie auch auf dem Ball der Mikaelsons kurz gesehen. Ob sie nun gut oder böse war, hatte er noch nicht entschieden, aber sie hatte doch eine gewisse Vorbelastung dadurch, dass sie eines der Wesen war, die momentan ihr Feindbild ausmachten.

"Allerdings, der bin ich! Und ich kenne Klaus, egal, was du mir hier verkaufen willst! Glaube nicht, dass du mich aufhalten kannst, wenn ich da reinstürme und die Party sprenge. Ich lasse nämlich nicht zu, dass er ihr auch nur ein Haar krümmt, nur damit das klar ist!"

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Do März 17 2016, 15:26

Der fremde Vampir war immer noch angespannt und musste sich derzeit wohl entscheiden, ob er seine geteilte Aufmerksamkeit eher auf das Geschehen im Anwesen oder auf die junge Hybridin richtete, die sich nun neben ihn gestellt hatte. Sie hatte den Namen von ihm nicht im Kopf, aber wenigstens schien sich bei ihrem Gegenüber etwas zu tun, als Hayley die High School erwähnte. Ein kleiner Schritt nach Vorne, was das Thema Bekanntschaft anging. Trotzdem änderte sich nichts an der Haltung des Brünetten und das gefiel ihr nicht. Erst recht nicht, nachdem er sie dann auch noch so wunderbar anfuhr und klar stellte, dass er sich nicht würde aufhalten lassen.

Ein kleines, warnendes Funkeln trat in die braunen Augen der ehemaligen Wölfin und sie stellte sich nun mit vor der Brust verschränkten Armen demonstrativ vor den Größeren. "Wenn du dich nicht aufhalten lässt, wirst du da drin", sie deutete auf das Anwesen, "einen Kopf kürzer gemacht. Ich bezweifle, dass deine Freundin sich das ansehen will und dennoch würde sie bestimmt dazu gezwungen werden." Für einen kleinen Augenblick konnte die dunkelhaarige Schönheit dann doch nicht anders und sie ließ ihre feinen Sinne schweifen, um ins Haus hineinzuhören. Sie sah ihr Gegenüber dann wieder eingehend und fast flehend an.

"Glaub mir also, wenn ich sage, dass es für alle Beteiligten gesünder wäre, an Ort und Stelle zu verweilen. Ich habe Klaus in den letzten Tagen doch erstaunlich gut kennengelernt und wenn er Elena 'braucht' - wie ich gehört habe - wird er ihr so schnell schon nichts antun, da spreche ich aus Erfahrung."
Hayley atmete ruhig durch. "Panik hat noch nie jemandem genützt, bleib also bitte ruhig." Sie ließ ihre angespannten Schultern sinken und trat einen Schritt zurück, um den Vampir noch mal etwas zu mustern. Die junge Hybridin biss kurz die Kiefer zusammen.

"Ich bin übrigens Hayley." Sie hielt ihm eine Hand hin. "Wenn schon jemand versucht dich davor abzuhalten zu sterben, solltest du später wissen, wer es war." Sie zog ihre Mundwinkel zu einem kurzen Grinsen in die Höhe.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di März 29 2016, 12:07

Auch wenn er voller Überzeugung erklärt hatte, dass er sich problemlos einem Niklaus Mikaelson stellen würde, war Stefan nicht blöd. Er war ein guter Kämpfer, flink und präzise, aber sein Alter allein machte nur etwa ein Zehntel von dem aus, was der Ursprüngliche auf dem Buckel hatte. Ganz zu schweigen davon, dass er ein Ursprünglicher und dazu auch noch ein Hybrid war! Wenn er wollte, könnte er den jüngeren Salvatore in Fetzen reißen und das vor den Augen seiner großen Liebe. Diesen Fehler würde er nicht machen, doch er hatte dennoch keine Skrupel. Sollte die Lage im Haus eskalieren, würde er Elena retten, egal wie. Und wenn er sie entführen müsste und den Rest seines Lebens auf der Flucht vor Klaus wäre. Er kannte Katherine's Schicksal, aber für die junge Gilbert würde er dies in Kauf nehmen!

Als hätte die fast Fremde seine Gedanken gelesen, fasste sie bereits im nächsten Moment in Worte, was er eben noch gedacht hatte. Es stand außer Frage, dass der Ursprüngliche keine Grenzen in Sachen Demütigung und Folter kannte. Er war jemand, dessen Zorn man nicht leichtsinnig auf sich ziehen sollte. Schon komisch, dass sie vor knapp einem Jahrhundert noch so etwas wie Brüder gewesen waren. Damals hatte er tatsächlich einen Freund in der momentan gegenwärtigsten Bedrohung ihrer aller Leben gefunden. Sarkastisch erheitert schüttelte Stefan daraufhin den Kopf und wandte sich wieder der brünetten Hybridin zu, wollte erklären, dass er keine tröstenden Worte von ihr brauchte. Im selben Moment vernahm er jedoch den aufmüpfigen Kommentar seiner Freundin, welche eindeutig den Falschen provozierte. "Legst du deinen Kopf eigentlich bewusst vorsätzlich in die Schlinge, oder was?!", ging es dem brünetten Vampir durch den Kopf und seine Hände ballten sich neben seinem Körper zu Fäusten.

Die Zähne fest aufeinander gebissen atmete er ein paar Mal tief durch, bevor er mit durchdringendem Blick das Geschöpf vor sich ansah. Er ließ sie keinen Moment aus den Augen, obwohl er mit einem Ohr immer noch dem Gespräch zwischen Elena und Klaus folgte. Dann ergriff er die ihm dargebotene Hand und verzeichnete gedanklich, dass diese Frau Hayley hieß. Er hatte ihren Namen schon mal gehört aber wieder vergessen, wie es schien.

"Also wenn du mir nicht zur Seite stehst und mit mir kämpfst, brauche ich niemanden, der mich davon abhält in mein Verderben zu laufen. Ich habe schon Horrorszenarien überstanden, von denen du nicht mal träumen kannst. Teilweise mit und auch durch deinen Schöpfer, also erzähl mir nicht, dass du ihn kennst."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mi März 30 2016, 00:05

Wenn sie einen Namen für den jungen Mann vor sich suchen müsste, würde Hayley ohne zu zögern Sturkopf nehmen. Trotz ihrer Worte, schien der Vampir wohl schlichtweg nicht auf die Worte seines Gegenübers hören zu wollen. Gut, sie hörte auch nicht immer zu und machte letztendlich immer das was sie wollte. In dem Sinne konnte die brünette Schönheit den Fremden verstehen, der sich gerade so sehr um seine kleine Freundin sorgte. Aber dennoch wäre es ihr lieber, würde er langsam runter kommen und Ruhe bewahren. Nur war dem nicht so und so, wie der Brünette die ehemalige Wölfin ansah, würde er auch weiterhin bei seinem Vorhaben hängen bleiben. Etwas, das Hay zum Verzweifeln hätte bringen können.

"Also wenn du mir nicht zur Seite stehst und mit mir kämpfst, brauche ich niemanden, der mich davon abhält in mein Verderben zu laufen. Ich habe schon Horrorszenarien überstanden, von denen du nicht mal träumen kannst. Teilweise mit und auch durch deinen Schöpfer, also erzähl mir nicht, dass du ihn kennst."

Hayley zog eine ihrer Brauen in die Höhe und sah den Unsterblichen kritisch an. Ihm helfen? Bei was? In sein und ihr Verderben zu laufen? Nein, danke. Vielleicht kannte sie Klaus nicht so lange, wie ihr Gegenüber, aber Hay konnte mit Gewissheit sagen, dass sie den Urhybriden gut genug kannte, um zu wissen, dass sie ihren Kopf verlieren würde, würde sie dem Fremden vor ihr helfen! Sie sah kurz zu Boden und trat einen Schritt zur Seite, sah den größeren Mann dann aber unverwandt an und ließ ihre Hände in den hinteren Hosentaschen versinken.
"Ich sagte, dass ich ihn kennengelernt habe. Nicht, dass ich ihn kenne. Und dennoch kann ich derzeit behaupten ein besseres Verhältnis zu Klaus zu haben, als du." Die schöne Dunkelhaarige zog einen Mundwinkel sachte nach oben. Ein schiefes Schmunzeln bildete sich, nur verschwand es langsam wieder. "Zudem kenne ich ihn besser, als dich. Also wirst du wohl oder übel alleine in dein Verderben rennen müssen, Großer, denn - sorry - ich helfe dann doch eher dem Typen, der mir geholfen hat."

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mi Apr 06 2016, 17:45

Seine Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt und er wusste nicht so recht, wie er mit der Situation umgehen sollte. Elena saß in der Höhle des Löwen, sah sich mit einer kaum zu bewältigenden Gefahr konfrontiert und hatte zu spuren, egal worum es ging. Wenn Klaus sagte, sie mussten springen, hatten sie zu fragen, wie hoch sie springen sollten. Traurig, aber wahr, und sie würden diesen Umstand wohl nie einfach so hinnehmen, auch wenn es wohl die schlauste Lösung war. Geschweige denn, dass Stefan das wollte! Er würde sich niemals einfach so fügen und immer nach einem Weg suchen, um von der Kontrolle des Ursprünglichen loszukommen. Da war Hayley jedoch keine große Hilfe, schließlich schien sie ihrem Schöpfer absolut hörig zu sein und ihn in den Himmel zu loben. Genauso wie Allison es früher getan hatte. Obwohl ihm ein böser Kommentar auf der Zunge lag, so verkniff der brünette Vampir ihn sich und hoffte darauf, dass auch dieser Abkömmling noch bald genug die Wahrheit erkennen würde. Gemeinsame Zeit und ein kurzes Kennenlernen hin oder her.

Als er von drinnen lautes Geklimper zu hören bekam, schweifte dei Aufmerksamkeit des jüngeren Salvatores ganz automatisch wieder zu der Szenerie im Anwesen und mit mulmigem Gefühl im Bauch nahm er zur Kenntnis, dass seine Freundin sich mit Klaus in einen anderen Teil des Hauses begab. Beunruhigend, aber es gab immer noch keinen Grund, um das Haus zu stürmen und ihr Vorhaben über den Haufen zu werfen. Was die Hybridin neben ihm sagte, nahm er nur beiläufig wahr, doch er hatte schon den perfekten Trumph im Ärmel, um darauf zu antworten.

"Weißt du, ich kenne nicht nur Klaus länger und besser als du, ich kenne auch den Rest der Familie, der hier in Mystic Falls so herumgeistert. Du musst wissen und verstehn, wie die Mikaelson's zueinander stehen und wer wie und in welcher Weise die Fäden zieht. Dann kannst du der Erzfeind von Papa Wolf sein und brauchst dennoch keine Angst vor ihm zu haben. Da stehen deine Chancen meines Wissens nach schlechter als die meinen."

Dass er hier von Rebekah sprach, fasste er lieber nicht in Worte, denn er hatte gerade alles andere als ein gutes Verhältnis zu der schönen Blondine. Ihre Vergangenheit außer Acht gelassen, war auch hier zu viel vorgefallen, als dass sie Freunde hätten sein können. Dennoch war sich Stefan sicher, dass seine alte Liebe um keinen Preis wollte, dass ihm etwas zustieß, und sie hatte ihren älteren Bruder schneller im Griff als irgendjemand sonst. Das stand außer Frage. Vielleicht sollte er sich mal wieder an Bekah wenden und sich mit ihr aussprechen, schließlich war ihr letztes Aufeinandertreffen auch nicht gerade schön zu Ende gegangen und er hatte auch noch immer ein Hühnchen mit ihr zu rupfen wegen der Foltergeschichte, die sie und Damon verband.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Do Apr 07 2016, 22:40

Hayley hörte sich den Konter ihres Gegenübers an und dachte kurz über seine Worte nach. Gut, sie wusste nicht, wie jedes Familienmitglied seine Fäden spinnte und daran zupfte, um das zu bekommen, was es begehrte. Aber dass die junge Hybridin einen Großteil der Familie schon entfernt kannte, konnte sie nicht abstreiten. Rebekah, die einzige Schwester unter den Brüdern, und dann natürlich noch Kol, dessen Abneigung gegen sie auf Gegenseitigkeit beruhte, und Elijah, der ihr bisher immer noch am nettesten entgegengetreten war. Sie schielte zu dem Vampir hinüber, der seine Aufmerksamkeit wieder voll auf das Anwesen fixiert hatte.

"Klaus hat mir genug erzählt, damit ich mir einen gewissen Überblick verschaffen kann. Vertrauen ist in dieser Familie wohl immer so eine Sache, wie ich inzwischen weiß... also keine Sorge, ich weiß, wie ich in dem Haus da überleben kann, ohne Angst zu haben oder der Feind zu sein, selbst wenn Rebekah und Kol uns Hybriden auf die Pest nicht ausstehen können. Und siehe da, bisher lebe ich ja noch und das obwohl ich schon mehr als einmal den Mund aufgemacht habe."

Gut, ein gewisser Spot lag in ihrer Stimme, das konnte Hayley nicht leugnen, aber sie würde sich von keinem etwas einreden lassen. Sie vertraute ihrem Schöpfer auf eine gewisse Weise und die dunkelhaarige Schönheit war sich sicher, dass man gegenseitiges Vertrauen noch würde steigern können. Irgendwie... und irgendwann. Zwar hatte die junge Hybridin ab und zu das Gefühl, dass sich ein Halsband um ihre Kehle band, wenn der Urhybrid in ihrer Nähe war. Aber vielleicht lag das auch einfach nur daran, dass er Alpha dieses komischen Hybridenrudels war und sie sich ihm unterzuordnen hatte. Seltsam war nur, dass es Hayley jetzt so viel ausmachte. In den Appalachen hatte sie sich gegen jeden Wolf aufgelehnt, der sie an Regeln binden wollte. Doch vielleicht war es hier ja was anderes. Sie hatte einen Pakt mit dem Teufel geschlossen wenn sie so wollte und bisher konnte sich Hay damit wunderbar anfreunden!

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mo Apr 11 2016, 11:25

Diese Hayley mochte vielleicht das neue Spielzeug von Klaus sein, hatte ihn ein bisschen kennengelernt und musste ihm aufs Wort gehorchen, aber sie hatte keine Ahnung, was sich hinter der porösen Fassade der Familie Mikaelson verbarg. Er schon. Um das herauszufinden und auch am eigenen Leibe zu erfahren, hatte er in den 20ern genug Zeit mit Rebekah und ihrem Lieblingsbruder verbracht. Selbst solch mächtige Geschöpfe wie die Urvampire hatten Ängste und Fehler, die sie einfach nicht beilegen konnten. Im Prinzip hatte sich keiner von ihnen jemals so richtig mit dem Dasein als Vampir auseinandergesetzt, zumindest fand Stefan das. Jeder Einzelne von ihnen war blutrünstig, aggressiv und mörderisch, unerbittlich, wenn es sein musste. Dazu spielten Arroganz und Hochnäsigkeit eine große Rolle. Von Anfang an hatten sie sich übermächtig gefühlt und ihre Stärke und Überlegenheit gegenüber anderen ausgespielt, waren vor Problemen davongelaufen oder hatten den einfachen Weg gewählt, um sie zu 'lösen'. Wobei man nicht gerade behaupten konnte, dass ein Mikaelson ein Problem löste!

Wie aufs Stichwort brüstete sich die junge Hybridin damit, dass sie sich wohl schon einen gewissen Überblick verschafft hatte und für ihr loses, vorlautes Mundwerk noch nicht bestraft worden war. Zumindest, was Bekah anbelangte, wunderte ihn das. Schön, sie hätte Krieg mit Klaus, wenn sie Hayley töten würde, aber wie Damon erfahren hatte, gab es ja auch noch andere Möglichkeiten, um grausam ein Statement zu setzen. Nicht, dass der jüngere Salvatore das nicht schon zuvor gewusst hatte. Er selbst war ein Meister in Psychospielchen spielen, wenn er die Kontrolle über sich an den Ripper, der in ihm schlummerte, verlor. Sein Ruf eilte ihm nicht umsonst voraus und wäre er nicht der, der er war, hätten sich die Ursprünglichen in Chicago damals keinesfalls mit ihm abgegeben.

Womit die zierliche Brünette allerdings Recht hatte, war, dass für ihren Schöpfer und seine Geschwister Vertrauen eine sehr große Rolle spielte. Sie waren keineswegs Meister darin, Vertrauen zu geben und es auch in die anderen zu setzen, aber wenn es darum ging zusammenzuhalten, weil sie bedroht wurden, waren sie ein unschlagbares Team. Genauso wie er und Damon. Niemand konnte diese Bande besser verstehen als jemand, der es selbst erlebt hatte. Bei diesem Gedanken wurde er schwermütig, denn wenn er daran dachte, dass sein Bruder im Moment die Hölle durchmachte und er ihm nicht helfen konnte, vermisste er die Zeit, als sie noch menschlich gewesen waren, wieder sehr.

Mit ernster Miene umkreiste er daraufhin sein Gegenüber einmal langsam und besah sie sich genauer, von allen Seiten. Es gefiel ihr nicht, den ihr Blick folgte ihm, bevor sie sich schließlich ganz zu ihm umwandte. Ihre Augen schienen Funken zu sprühen.

"Weißt du, Hayley, ich mag ja leichtsinnig sein und für meine große Liebe so einiges riskieren. Für mich steht allerdings ein höherer Sinn dahinter und ich würde nicht grundlos sterben, schließlich versuche ich sie zu beschützen. Deine Lage hingegen... Die sieht ganz anders aus. Glaub mir, würde dein Schöpfer zwischen dir und seiner Familie wählen müssen, er würde nicht dich nehmen. Du bist ersetzbar, seine Geschwister nicht. Ebenso wenig, wie Elena für mich ersetzbar ist."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mo Apr 11 2016, 22:25

Langsam aber sicher wurde es wieder hell und das nächtliche schwarz verfärbte sich immer weiter in ein helles grau. Die Sterne verschwanden und der Mond war ohnehin schon seit längerer Zeit hinter Wolken verschwunden. Aber das war es nicht, dass Hayley auf Anhieb störte und ihr ein ungutes Gefühl verschaffte. Viel mehr war es die Tatsache, dass der brünette Vampir sie nun langsam umkreiste und sie mit ernsten, grünen Blicken musterte. Sie kam sich vor, wie ein wildes Tier, das in der Falle saß. Aus dem Grund konnte sie sich einen funkelnd warnenden Blick aus ihren dunklen Augen auch nicht verkneifen. Auch ihre Arme erhielten wieder eine gewisse Anspannung, schließlich wusste sie nicht was im Kopf ihres Gegenübers vorging und auf welche Ideen er noch kommen würde.

Seine Worte hingegen waren zu Anfang nichts Neues für die junge Hybridin. Das Gerede über große Liebe und die Tatsache, das man sein Leben für sie oder ihn riskieren würde, hatte Hay schon oft gehört und das auch in allerlei Varianten. Aber letztendlich lief es immer wieder aufs selbe hinaus. Man liebte sich und am Ende war garantiert jemand tot! Die ehemalige Wölfin kannte soetwas nicht und selbst wenn Tyler eine schöne Gesellschaft für sie war, konnte sich Hayley nicht vorstellen, dass zwischen ihnen sowas wie wahre Liebe entstehen könnte. Vielleicht für den Hybriden, aber nicht für sie. Dafür wusste sie einfach nicht, was Liebe war und sie hatte diese auch noch nie wirklich zu spüren bekommen. Aber das war nicht das, worüber sie im Nachhinein nachdachte. Viel mehr waren es die nachfolgenden Silben, die sie innerlich trafen, und das obwohl sie ganz genau wusste, dass der Fremde sehr wahrscheinlich Recht hatte. Und zwar absolut!
Klaus würde im Fall des Falles nicht sie wählen, selbst wenn sie bis dahin einen gewissen Stellenwert für ihn erreicht hätte. Ein 'gewöhnlicher' Hybrid war für den Ursprünglichen ersetzbar. Das hatte er ihr sogar persönlich gesagt. Dennoch hatte die dunkelhaarige Schönheit aus New Orleans ein irgendwie familiäres Gefühl gehabt - das glaubte sie zumindest, als sie auf der Rückfahrt neben dem Mikaelson gesessen hatte.

Hayleys Blick, der zuvor noch strickt auf den Vampir vor ihr gerichtet gewesen war, senkte sich mit einem leisen Seufzer und sie presste die Lippen mit vor der Brust verschränkten Armen zusammen. Sie wusste nicht, wie es war eine richtige Familie zu haben, auch wenn sie sich aus tiefstem Herzen wünschte, dass sich das eines Tages ändern würde. Wahrscheinlich war es auch genau das, was die junge Hybridin an dieser Stelle so verletzte. Aber Hay würde ihre Lebensgeschichte sicher nicht vor ihrem Gegenüber offenbaren und so fasste sie sich nur einen Augenblick später wieder und verwandelte ihre Miene in eine aus funkelndem Stein. Langsam ging sie auf den Größeren zu.

"Dass ich den Kürzeren ziehe, sollte Klaus mal wählen müssen, weiß ich. Er hat mir selbst gesagt, dass wir Hybriden ersetzbar für ihn sind, solange er neue Werwölfe für die Verwandlung findet."

Die neuen Wölfe hatte ihr Schöpfer durch sie so gut wie gefunden, aber das würde sie sicher nicht laut aussprechen. Das Crescent-Rudel war wieder im Aufbau und konnte durch den gebrochenen Fluch vorerst wieder so leben, wie es sein sollte.

"Aber ich will nicht ersetzbar sein, dafür habe ich meine Familie oft genug ersetzt bekommen, so dass ich wenigstens dieses Pseudo-Rudel behalten will und Klaus gehört nun mal dazu, auch wenn das heißt, dass ich es schaffen muss unersetzbar für ihn zu werden. Allerdings habe ich dafür keinen schlechten Start hingelegt, soweit ich weiß. Also lass mir meine Möchtegern-Familie, für die ich jetzt mein Leben riskieren würde, ebenso wie ich es für meine Letzte getan hätte."

Hayley blieb mit genügend Abstand vor ihm stehen und sah ihn nun wieder warnend an. Das war ganz und gar kein entspanntes Gespräch und die dunkelhaarige Schönheit wusste jetzt, wohin sie als nächstes gehen würde. Entweder in den Grill oder zurück ins Farmhaus!

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di Apr 26 2016, 22:35

Bei den Geräuschen aus dem Inneren des Anwesens wurde Stefan immer argwöhnischer, denn allein die Tatsache, dass sich Klaus und Elena nun in einem anderen Stockwerk befanden, gefiel ihm schon nicht. So würde er bereits länger brauchen, wenn er im Fall des Falles einschreiten musste. Seine Aufmerksamkeit schweifte immer mehr zu dem Gespräch, von welchem seine große Liebe ein Teil war, sodass er erst nicht merkte, wie still die Unterhaltung, an der er selbst teilnahm, geworden war. Was auch immer im Kopf der jungen Hybridin vorging, es beschäftigte sie schwer und ließ sie in ihren Gedanken versinken. Zugegeben, der jüngere Salvatore spielte nicht ganz mit fairen Mitteln, aber das taten seine Feinde ja auch nicht! Warum also sollte er sich daran halten? Es kam ihm sogar ganz gelegen, dass sein Gegenüber ihm gerade keine Beachtung schenkte, denn so konnte er sich auf Klaus konzentrieren. Dessen Stimme war auf einmal ruhig geworden, beinahe geschmeidig, während er aus dem Nähkästchen zu plaudern begann. Was war denn jetzt los? Und wie weit würde das noch gehen? Könnten sie wirklich das Glück haben und vom Urhybriden höchst persönlich erfahren, was seine Pläne für die Zukunft waren?

"Aber ich will nicht ersetzbar sein, dafür habe ich meine Familie oft genug ersetzt bekommen, so dass ich wenigstens dieses Pseudo-Rudel behalten will und Klaus gehört nun mal dazu, auch wenn das heißt, dass ich es schaffen muss unersetzbar für ihn zu werden. Allerdings habe ich dafür keinen schlechten Start hingelegt, soweit ich weiß. Also lass mir meine Möchtegern-Familie, für die ich jetzt mein Leben riskieren würde, ebenso wie ich es für meine Letzte getan hätte." ergriff die zierliche Dunkelhaarige vor ihm dann wieder das Wort und riss den brünetten Vampir somit aus seinen eigenen Überlegungen. Die an ihn gerichteten Worte strotzten nur so vor Überzeugung und Sicherheit, dass er kurz glauben wollte, was er da hörte. Ihm war diese Frau egal, aber um ihrer Existenz Willen wünschte er ihr, dass sie es schaffte unersetzbar für Niklaus Mikaelson zu werden. Zwar konnte Stefan sich das kaum vorstellen, weil er wusste, dass alleine Rebekah in dieser Hinsicht jeglichen Riegel vorschieben würde, um das zu verhindern, und außerdem war ihm auch klar, dass es für einen normalsterblichen Sonderling, wie sie welche waren, nur verlorene Kriege zu kämpfen gab. Sie hatten nichts, was ihn soweit interessieren könnte, dass er bereit wäre ihr Leben unter allen Umständen zu schützen.

"Glaub mir, das stellst du dir einfacher vor, als es ist. Schon viele andere haben das vor dir versucht und sie sind alle gescheitert. Nicht mal seine Geschwister haben seine vollste Unterstützung in allen Dingen, denn Niklaus Mikaelson ist leichter zu enttäuschen als die Prinzessin auf der Erbse."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Do Apr 28 2016, 18:15

Es schien so, als hätte sie ihn mit ihren Worten aus tiefen Überlegungen gerissen. Wahrscheinlich verfolgte er immer noch das Gespräch zwischen seiner Geliebten und ihrem Schöpfer und aus purem Interesse ließ auch Hayley ihre Sinne wieder gezielter durchs Haus schweifen. Die beiden Verhandlungspartner im Haus waren nun im oberen Stockwerk. Klaus wollte wohl seine künstlerische Seite offenbaren. Doch das hielt ihre Aufmerksamkeit nicht lange fest, so dass sie mit ihren braunen Augen wieder direkt auf den brünetten Vampir richtete. Die Arme der ehemaligen Wölfin waren immer noch vor ihrer Brust verschränkt, als müsse sie sich vor seiner Reaktion schützen.
"Glaub mir, das stellst du dir einfacher vor, als es ist. Schon viele andere haben das vor dir versucht und sie sind alle gescheitert. Nicht mal seine Geschwister haben seine vollste Unterstützung in allen Dingen, denn Niklaus Mikaelson ist leichter zu enttäuschen als die Prinzessin auf der Erbse.", konterte ihr Gegenüber und gab ihr einen kleinen Denkanstoß, der Hay dazu brachte den Kopf etwas schief zu legen. Seinem Blick hielt die dunkelhaarige Schönheit jedoch stand. Dann schmunzelte sie vorsichtig, während ein fragender Blick über ihre Augen huschte.

"Darf ich raten? Du hast es vor geraumer Zeit sogar selbst versucht und wärst gerne ein enger Verbündeter von Klaus geworden.", rätselte sie und wartete interessiert auf eine Antwort, die hoffentlich wahrheitsgemäß ausfiel. Kein Vampir konnte eine rein weiße Weste haben, selbst wenn dieser mit einem Menschen zusammen war. Die zierliche Brünette konnte sich außerdem gut vorstellen, dass jeder, der in Ansätzen etwas mit den Mikaelsons zu tun hatte, sich die Hände etwas schmutzig machen musste, egal ob mit Blut oder Erde. Natürlich konnte Hayley nicht darauf bauen, das wusste die junge Hybridin. Dennoch war sie neugierig darauf, zu erfahren, wer hinter einer so ritterlichen Fassade steckte, schließlich hatte jeder seine Tiefen. Die ehemalige Wölfin konnte inzwischen selbst ein Lied davon singen.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Fr Mai 06 2016, 18:50

Seine nüchterne Feststellung von eben könnte ihn den Kopf kosten, das wusste Stefan, doch er war nicht bekannt dafür ein Blatt vor den Mund zu nehmen und Dinge zu beschönigen, auch wenn er geschickter vorging als sein Bruder und nicht gleich mit der Tür ins Haus fiel, sodass die Fenster aus den Rahmen brachen. Trotz seiner von Grund auf ehrlichen Art würde er nichts beschönigen, egal worum es ging! Hayley schien es allerdings verstanden zu haben, was er meinte, denn mit schiefgelegtem Kopf überlegte sie einen Moment, bevor sie antwortete.

"Darf ich raten? Du hast es vor geraumer Zeit sogar selbst versucht und wärst gerne ein enger Verbündeter von Klaus geworden." mutmaßte sie, ein Schmunzeln dabei auf den Lippen. Dieses erwiderte de brünette Vampir ungeniert und verschränkte ebenfalls wieder die Arme vor der Brust, dann näherte er sich seinem Gegenüber ein, zwei kleine Schritte. Mit forschendem Blick musterte er die junge Hybridin und versuchte in ihrer Miene zu lesen.

"Nein, ganz im Gegenteil. Ich hatte kein Interesse daran Klaus zu gefallen und ihm die Stiefel ablecken zu dürfen. Wir waren tatsächlich Freunde, wenngleich das auch schon eine Ewigkeit her ist. Fast wie Brüder... Dazu war ich der Grund dafür, warum er seine einzige Schwester in einen Sarg gesperrt und 90 Jahre darin versauern lassen hat."

Der jüngere Salvatore wusste um die Gefühle von Rebekah, die sie damals für ihn gehegt hatte, und als sie ihn aufgesucht hatte, nachdem sie wieder freigekommen war, hatte er erfahren, dass sie außer Gefecht gesetzt gewesen war. Stefan war nicht blöd, er konnte eins und eins zusammenzählen.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Sa Mai 07 2016, 15:37

Natürlich konnte sie nicht leugnen, dass der Ruf von Niklaus Mikaelson diesem vorauseilte. Zwar hatte sie vor ihrem erneuten Aufeinander-Treffen mit Tyler nichts von dem Urhybriden gehört, aber sobald Hayley wieder in Mystic Falls gewesen war, hatten sich die Gerüchte gestapelt. Werwölfe in Gefahr, Abstand nehmen, im besten Falle flüchten und sich in Sicherheit bringen, wenn man nicht zum halben Vampir und Fußabtreter werden wollte. Nur war Flucht bisher immer der letzte Ausweg für die nun junge Hybridin gewesen und es wurde ihr zum Verhängnis, keine Frage.
Dennoch konnte die dunkelhaarige Schönheit ebenfalls nicht leugnen, dass sich ihr vermeintliches Verhängnis bisher einfach nur fantastisch anfühlte. Die Stärke, der ständig währende Hunger nach Blut, der einen auf ganz neue Weise wild machte, und das Gefühl unbesiegbar zu sein, obwohl sie ganz genau wusste, dass sie bei weitem nicht die Kraft eines älteren Vampirs hatte, obwohl ein einziger Biss von ihr tödlich wäre. Dazu konnte sie sich zu den Verbündeten des Urhybrids zählen und das war nichts Schlechtes, selbst wenn dieser unzählige Feinde zu haben schien. Aber selbst den Feinden hatten sie vorerst gemeinsam trotzen können. Gelacht hatten sie auch noch zusammen und das trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, die Hayley natürlich nicht übersehen durfte.

Und trotzdem sah die ehemalige Wölfin den brünetten Vampir skeptisch an, als dieser sich in seiner Vergangenheit mit Klaus kurz fasste. Hay bewegte sich auch nicht von der Stelle, als der Fremde ihr zwei kleine Schritte näher kam und sie wieder ausgiebig begutachtete und abzuschätzen schien, was sie gerade dachte.

"Was zwischen dir und seiner Schwester gelaufen ist, muss ich nicht wissen. Sie zählt bisher sowieso nicht unbedingt zu meinen Lieblingen... ebenso wie einer seiner Brüder... Aber die Geschwistergeschichten interessieren mich derzeit genauso wenig", sagte Hayley und schüttelte unterstreichend den Kopf, sah ihr Gegenüber dann aber wieder gezielt an. "Ihr ward Freunde... Freunde sind oftmals auch Verbündete. Warum sollte es bei mir anders sein? Nur weil er mich verwandelt hat? Ich habe auch nicht geglaubt, dass es Spaß machen könnte mit ihm zusammenzuarbeiten. Aber es hat mir Spaß gemacht und wir haben uns verstanden, ohne dass jemand angekeift werden musste."

Sie zuckte mit den Achseln und sah kurz zu Boden. "Keine Sorge. Ich pass schon auf meinen Kopf auf und achte drauf, dass er mir nicht abgerissen wird. Das Gleiche solltest du ja auch schaffen, wenn du mal mit dem big bad wolf befreundet warst." Sie zwinkerte ihm zu und wollte sich langsam zum Gehen wenden.

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Fr Mai 13 2016, 00:49

Hayley war nicht unbedingt eine jener Zeitgenossen, denen Stefan im Dunkeln in einer verlassenen Gasse begegnen wollte. Keine Frage, er würde mit ihr fertig werden und könnte sie ausschalten, wenn es sein musste, aber ein Biss dieser temperamentvollen Schönheit hätte Folgen, die er nicht riskieren wollte. Zwar könnte ihn das Blut von Klaus heilen, aber darum betteln wollte er nicht und er wüsste keinen Grund, warum er es ihm geben sollte. Dazu waren die Fronten zu sehr verhärtet und sie standen nicht mal mehr annähernd auf derselben Seite, egal, worum es ging!

Bisher hatten sich Stefan und die nicht mehr ganz so Fremde nur unterhalten, auch wenn der Ton ab und an schon etwas schärfer geworden war, doch im großen Ganzen gesehen war alles im grünen Bereich. Unbewusst maßen sie sich, indem Blickduelle ausgefochten wurden und man in die gegenseitige Komfortzone eindrang. Sie diskutierten und machten mehr als einmal deutlich, dass sie nicht denselben Standpunkt vertraten. Hayley schien vollkommen überzeugt von sich und ihrem neuen Dasein und auch davon, dass sie sich auf ihren Schöpfer verlassen konnte. Dass er sie brauchte und sie gemeinsam gegen den Rest der Welt kämpften. Klaus konnte einem dieses Gefühl geben, das war schon richtig. Wie es dann allerdings hinter der Fassade aussah und wie einfach man bei dem Ursprünglichen in Ungnade fallen konnte, war eine andere Geschichte. Stefan war in der Tat mit ihm befreundet gewesen und zusammen hätten sie vermutlich ganz Chicago ausgelöscht, wäre damals nicht der Zwischenfall in der Bar passiert. Ihre Wege hatten sich gezwungenermaßen getrennt und nun waren sie nicht mehr die, die sie waren, als sie sich kennengelernt hatten. Dasselbe traf auf Rebekah zu. Für sie tat es ihm leid. Der jüngere Salvatore hatte wirklich tiefere Gefühle für die schöne Blondine empfunden und er war definitiv der Meinung, dass sie jemanden verdient hatte, der sie liebte, ehrte und auf Händen trug. Nur war er nicht dieser Jemand. Elena hatte seine Welt mit Bomben und Granaten aus den Angeln gerissen und was er für sie fühlte, stellte alles zuvor dagewesene in den Schatten. Trotzdem wollte er nochmal mit seiner verflossenen Liebe sprechen, um sicherzugehen, dass sie okay war und nichts zwischen ihnen stand.

Die brünette Hybridin betonte, dass sie nicht interessierte, was zwischen den Mikaelsons ablief und was er für eine Beziehung zu der einzigen Schwester unter ihnen gehabt hatte, was ihm durchaus Recht war. Mehr als das, was er schon gesagt hatte, hätte er ohnehin nicht mehr erzählt. Das Problem für den Abkömmling des 'big bad wolf', wie sie ihren Schöpfer nannte, war jedoch, dass genau dieses Wissen essentiell war, um die Bande und das Verhalten der Urvampire zu verstehen. Das war es, was einen unersetzbar und wertvoll machte. Dazu würde er aber nichts mehr sagen, Hayley hatte sich entschieden und er würde ihr sicher nicht dabei helfen in der Gunst von Klaus zu steigen!

"Mein Kopf wird schon noch eine Weile dort bleiben, wo er ist. Niklaus Mikaelson und ich sind vielleicht keine Freunde oder Verbündete mehr, aber solange ich lebe, hat er definitiv ein einfacheres Spiel."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hayley Marshall
Hybrid
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   So Mai 15 2016, 21:08

Dass die beiden Übernatürlichen hier wohl an keinem Punkt mehr weiter kommen würden, hatte Hayley schon nach geraumer Zeit bemerkt, dennoch war es interessant zu sehen, wer einer der Gegenspieler ihres Schöpfers war. Es könnte in der Zukunft praktisch sein und ihr vielleicht in der ein oder anderen Sache helfen. Aber darüber würde sich die junge Hybridin später Gedanken machen, denn während des Gesprächs mit diesem Vampir war ihr eine bedeutsame Sache klar geworden und diese Sache sollte sie klären, bevor es zu spät war. Zu spät wäre es rein theoretisch nie, aber die dunkelhaarige Schönheit wusste, dass ihr Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt mehr schmerzen würde. Die Spitze einer Nadel stupste jetzt schon an ihr Gewissen und das obwohl sie inzwischen weit aus Schlimmeres getan hatte. Dennoch stand für sie fest, dass das mit Tyler keine Zukunft haben würde und das würde sie ihm sagen... heute.

Hay konzentrierte sich jedoch erst noch mal wieder auf den großen Brünetten vor ihr, sah ihm unverwandt in die Augen, wie am Beginn ihres spontanen Gesprächs. Seine Worte wollten sie sogar kurz zum Schmunzeln verführen, doch die ehemalige Wölfin verkniff es sich. Stattdessen ließ sie sich einen kurzen, schielenden und erahnenden Blick zum Haus nicht nehmen. "Ich versteh schon", sagte sie und ließ die vor der Brust verschränkten Arme sinken. "Ich verzieh mich jetzt. Im Fall des Falles kann ich die ja wohl sowieso nicht aufhalten." Hayley zuckte mit den Schultern als auch ihren Brauen. "Man sieht sich also, Großer."
Mit diesen Worten war die Hybridin auf Anhieb verschwunden. Zurück blieb nur der nach ihr duftende Lufthauch, der entstand, als sie mit ihrer neu gewonnen Schnelligkeit verschwand. Ihr Weg führte sie ohne Umwege zurück zum Farmhaus, obwohl sich die Brünette für die letzten Meter doch etwas mehr Zeit ließ. Ob der andere Hybrid in ihrem seltsamen Rudel überhaupt noch da war? In der Nähe des Hauses sagten ihre feinen Sinne, dass es so war, daher seufzte sie in sich hinein und ging weiter, bis sie die Tür ihres 'Heims' erreichte.

tbc: Verlassenes Farmhaus

___________________


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di Jun 21 2016, 20:05

Recht viel mehr als den soeben geäußerten Kommentar, welcher seine Existenz rechtfertigte und zumindest für den Moment als ungefährdet deklarierte, wurde nicht mehr gesagt. Es war offensichtlich, dass sie nicht derselben Ansicht waren, was Klaus und das ganze Drumherum anging, und es war auch sehr wahrscheinlich, dass sie sich nicht mehr einigen würden. Das war dann auch der Punkt, an dem die zierliche Hybridin ansetzte und sich verabschiedete, ehe sie im Dunkel der Nacht verschwand. Der jüngere Salvatore verschenkte anschließend keinen weiteren Gedanken mehr an seine neue Bekanntschaft, denn nun, da er wieder allein war, konnte er sich erneut auf das Gespräch zwischen seinem früheren Freund und seiner großen Liebe konzentrieren.

Es war erstaunlich, was der Ursprüngliche so alles erzählte und über seine Vergangenheit preisgab. Was die Erzählungen bezüglich seines Wesens betraf, kannte er schon alle genannten Fakten. Vielleicht hatte er sich eine Zeit lang nicht daran erinnern können, aber er hatte am eigenen Leib erfahren, wie Niklaus Mikaelson war.

Schneller als erwartet fand das Treffen in der riesigen Villa dann ein Ende, und Elena kam etwas blass um die Nase und mit stocksteifer Haltung heraus zu ihm. Der Abschied vom Herr des Hauses ließ ihn fragend eine Augenbraue hochziehen, doch als die Tür ins Schloss fiel, hatte das alles keine Bedeutung mehr. Innerhalb eines Sekundenbruchteils stand er vor der Liebe seines Lebens und drückte sie fest an sich, vielleicht sogar etwas zu fest. Statt ein Ächzen oder etwaige Beschwerden zu äußern, tat sie es ihm jedoch gleich und atmete erstmal tief durch. Etwas, das man ihr sicher nicht verübeln konnte.

"Alles ist gut, ich bin hier."

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elena Gilbert
MODERATOR | Human
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Fr Jul 15 2016, 13:30

Elenas Atem ging schwer, während sie sich an Stefans Brust presste und versuchte langsam wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Die Zeit bei Nik war ihr vorgekommen wie ein Traum, alles war so surreal so unwirklich, doch es war kein Traum, es war Realität und sie war einfach nur froh wieder von dort weg zu sein.

"Alles ist gut, ich bin hier", sagte Stefan mit sanfter Stimme und schaffte es tatsächlich sie etwas zu beruhigen. „Ich bin so froh, dass du hier bist“ entgegnete sie schlicht und küsste sein Schlüsselbein. Zwar hatte sie sich anfangs strikt dagegen gewehrt Stefan auch nur in die Nähe dieses Hauses zu lassen, doch im Endeffekt wäre sie ohne ihn hier zu wissen völlig verzweifelt.

Es vergingen noch einige Sekunden bevor Elena sich ein Stück weit von ihm löste und ihm ins Gesicht blickte. „Danke“ sagte sie schlicht und hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Lippen. Nachdem sie ihn erneut umarmt hatte, wandte sie sich der Ausfahrt zu wo irgendwo Stefans Auto geparkt war. „Können wir fahren? Ich möchte nicht noch mehr Zeit als nötig hier verbringen!“ Da sie bereits wusste wie die Antwort ausfallen würde, trat sie mit Stefan an der Hand den Weg zu dem roten Sportwagen an.

Kaum, dass sie im Auto saßen fiel ihr wieder das Geschenk ein, dass Klaus ihr am Schluss gegeben hat. Reflexartig strich sie mit den Fingern über den silbernen Anhänger an ihrem Dekolette: „Stefan, Klaus hat mir meine Kette wiedergegeben“ sagte sie leise und sah immer noch verblüfft darüber zu ihrem Freund.

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Stefan Salvatore
Vampire
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Mo Jul 25 2016, 19:43

Keine Frage, er hielt dieses Treffen zwischen Elena und Klaus Mikaelson auch jetzt, nachdem er sie wieder vor sich sah und wusste, dass ihr nichts fehlte, noch für eine Schnapsidee. Es hätte sonst was passieren können und er war offen und ehrlich verwundert darüber, wie sich sein ehemaliger Freund der Doppelgängerin gegenüber verhalten hatte. Er hatte beinahe das gesamte Gespräch der beiden mitverfolgt und zu Anfang hatte er mit geballten Fäusten und fest zusammengebissenen Zähnen vor dem Anwesen gestanden, sich am Riemen reißend, um nicht hineinzustürmen und dem Ursprünglichen mit der Faust mitten in sein süffisant grinsendes Gesicht zu schlagen. Hayley war in dieser Sache eine gelungene Ablenkung gewesen, obwohl ihm das eindeutig nicht gepasst hatte. Hätte er einschreiten müssen, er wäre zu abgelenkt gewesen, da war sich der brünette Vampir absolut sicher!

Es war ein beruhigendes Gefühl, den Herzschlag seiner Freundin an der eigenen Brust zu spüren, und ihre feste Umarmung gab ihm dazu die Sicherheit, dass sie auch diese Hürde gut gemeistert hatten. Keineswegs vertraute er Klaus, und Elena würde das bestimmt auch nicht, aber sie hatte einige wichtige Dinge in Erfahrung gebracht, was sie sicher genauso stutzig gemacht hatte wie den unerwünschten Wachhund vor der Tür. Gerne hätte Stefan noch weiter nachgeforscht, doch seine große Liebe war nicht die Einzige, die so schnell wie möglich aus der Reichweite der Mikaelson's verschwinden wollte. Sie fragte unnötigerweise, ob sie fahren könnten, und weil sie wusste, was ihr Freund antworten würde, nahm sie nach einem zärtlichen Kuss seine Hand und ging mit ihm zu seinem Wagen. Er hatte erst gestartet und war noch nicht mal die Hälfte der Auffahrt runter, da wies ihn seine Begleitung auf etwas hin, das ihn mit vor erstaunen weit offenen Augen direkt auf den Beweis dieser Neuigkeit starren ließ, wodurch er automatisch auf die Bremse trat und das Fahrzeug wieder zum Stehen brachte.

Von Elena's grazilen langen Fingern berührt, hing um ihren Hals die Kette aus Silber mit dem Bündel an Eisenkraut in ihrem Inneren, welche der jüngere Salvatore ihr kurz nach ihrem ersten Treffen geschenkt hatte. Für sie war es damals lediglich ein Zeichen der Zuneigung gewesen, weil sie noch keine Ahnung gehabt hatte, was er für schreckliche Dinge in ihr Leben bringen konnte und auch gebracht hatte. Selbst als sie dies alles erfahren und verdaut hatte, hatte sie die Kette jedoch kein einziges Mal abgelegt, bevor Klaus sie gestohlen hatte. Es wunderte ihn, dass er sie so einfach zurückgegeben hatte.

Mit grimmiger Miene richtete der Vampir anschließend seinen Blick wieder nach draußen und nickte nur als Antwort. Er versank in seinen Gedanken auf dem Weg zu den Gilberts nach Hause, was sicher wieder sorgenvolle Blicke seitens Elena nach sich ziehen würde.

tbc: Gilbert House

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elena Gilbert
MODERATOR | Human
avatar


BeitragThema: Re: Zufahrt   Di Aug 23 2016, 14:53

Elena konnte  es immer noch nicht fassen. Gedankenverloren strich sie über den Anhänger ihrer Kette während ihr Blick in weite Ferne gerichtet war. Sie hat nicht damit gerechnet die Kette überhaupt jemals wiederzubekommen, aber noch schockierter war sie darüber dass es tatsächlich Klaus war der ihr das geliebte Schmuckstück zurückbrachte. Elena wusste noch genau wann sie sie das letzte Mal getragen hat. Es war der Abend vom Ritual gewesen, an dem der Hybrid sie ihr abgenommen hat nur um ihr wenige Augenblicke später jeden Tropfen Blut aus dem Körper zu saugen.

Elena war so in ihren Gedanken vertieft, dass sie gar nicht mitbekam wie Stefan den Motor startete und sie die Einfahrt der Mikaelsons verließen. Erst nach ein paar Minuten wandte sie sich wieder ihrem Freund am Fahrersitz zu, der ungewöhnlich ruhig war. Stefans Blick war starr geradeaus gerichtet und auch seine Körperhaltung deutete nicht darauf hin, dass er sich jetzt wo sie wieder bei ihm war etwas entspannen konnte.

Da Elena ihn zu nichts drängen wollte, hielt sie das Schweigen aufrecht, konnte jedoch nicht umhin immer wieder auf seine Seite des Sitzes rüberzulugen. Als sie schließlich vor ihrer Einfahrt angelangt waren, konnte die junge Gilbert nicht mehr an sich halten. „Stefan was ist los?“ fragte sie besorgt und ging zögernd die Treppe zur Eingangstür hinauf. „Wenn irgendetwas ist musst du es mir sagen, du solltest langsam wissen, dass ich mir ertragen kann, als man mir ansieht!“

tbc: Gilbert House

___________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 

Zufahrt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: MYSTIC FALLS :: MIKAELSON MANSION-